Susanne Berkenkopf

Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf. Darum gibt es bei mir Anregungen, um Wohnräume und Arbeitsplätze energetisch und ästhetisch zu optimieren. Life Coaching mit Grundriss krönt das Ganze wie die Kirsche das Sahnehäubchen. Hier schreibe ich für Menschen, die in einer wohltuenden Umgebung ein sinnerfülltes Leben leben und sich dabei entwickeln wollen, die innere und äußere Freiräume schätzen und die an ihr Potenzial glauben. Für Menschen, die jetzt und auf dieser Erde zum Wohle des Ganzen wirken wollen. Mein Angebot umfasst Wohncoaching und Lebensstilberatung. Meine Werkzeuge sind Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung. Mehr unter www.feng-shui-und-beratung.de


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Gedanken zur Nacht: Über Identität, Autonomie und Polarität

Gerade ein schönes Interview mit Verena Kast gehört. Einige ihrer Aussagen über das falsche Verständnis von Autonomie und individueller Särke berühen mich sehr. Zum Beispiel:

So stelle ich es mir vor: Auf dem Weg der Individuation, geborgen zwischen Himmel und Erde. © Jonathan Cooper

  • Identität wird zunehmend von außen definiert – ich bin, wie ich gesehen werde. Ein Ergebnis davon sei, ansehnlich doch ohne Kern zu sein.
  • Aus diesem Zustand resultiere – in der Zwiesprache mit sich selbst – die Frage: Worauf kann ich mich bei mir verlassen?
  • Schließlich: Wer keine stabile Identität ausgebildet hat, kann sich nicht einlassen und findet keine Balance im Ganzen. Dies zeige sich im Außen hautsächlich in Unsicherheit im Umgang mit Migranten, durch Einsamkeit, das Gefühl, ein hilfloses Opfer zu sein und in den zunehmenden Scheidungen, die oft nach nur kurzer Ehezeit eingereicht werden.

Schließlich: Es gehe in der Entwicklung des Menschen niemals nur um Autonomie, es gehe um die Polarität von Geborgenheit und Autonomie. Während es das Ziel der Individuation sei, der einmalige Mensch unter allen Menschen zu werden, als der man angelegt ist.

Veränderung geschehe also in dem Sinne, zu sich zu finden – das ist ein schöner Gedanke am späten Abend. Den nehme ich mit in die Nacht. Schließlich geht es auch hier nicht um Überwinden der Polarität – denn Tag UND Nacht, ich möchte sie beide nicht missen.