Susanne Berkenkopf

„Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf." Dies ist ein Blog über Räume, über innere und äußere Räume. Denn ich bin überzeugt, dass jeder Raum in dem wir uns regelmäßig aufhalten, Einfluss auf unser Leben nimmt. Also gebe ich hier Anregungen, wie Wohnräume und Arbeitsplätze energetisch und ästhetisch optimiert werden können. Ich schreibe für Menschen, die in einer wohltuenden Umgebung leben wollen, die innere und äußere Freiräume schätzen, und an ihr Potenzial glauben. Ich schreibe für Menschen, die wie ich, jetzt und auf dieser Erde zum Wohle des Ganzen wirken wollen. Im „echten Leben" biete ich Wohncoaching, Grundrissanalyse und Lebensstilberatung. Meine Werkzeuge sind Imperial Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung. Mehr unter www.feng-shui-und-beratung.de


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Advent, Advent – Nikolaustag

Das ist das Haus vom Nikolaus – doch welches war es noch gleich?
Leider fiel das Namensschild am Eingang versehentlich ab und so bleibt uns nur zu raten,
wo der Nikolaus wohl in tiefer Nacht anspannte, um durch die Lüfte zu uns zu reiten.

Dieses lauschige Plätzchen findet vermutlich nicht nur © Derek Sears geeignet, dem Nikolaus ein schönes Zuhause zu bieten.
Nanu, ist der Nikolaus etwa verliebt und sieht alles durch eine rosa Brille? Ach nein, Bischöfe dürfen das ja nicht … © Toa Heftiba
Vielleicht wohnt er ja auch im Haus von © Sam Beasley – denn ohne Schnee ist der Winter irgendwie nur halb.
© Sergio Souza tippt auf dieses Gebäude. Schließlich lebte Nikolaus in der Türkei und bekam nach all seinen guten Taten ein hohes Kirchenamt.
© Roger Starnes vermutet den Weihnachtsmann hier – das Dach hat schließlich Ähnlichkeit mit seiner spitzen Mütze.

Oder – ist das alles doch ganz anders?

Der Ethnowissenschaftler Christian Rätsch deutet unsere modernen Weihnachtsrituale nämlich komplett anders – für ihn feiern wir in Wirklichkeit noch immer ein heidnisches Fest:

„Beide, der Fliegenpilz und der Weihnachtsmann, leuchten in den Farben Rot und Weiß … . Im schamanischen Weltbild steht Rot für das Weibliche und Weiß für das Männliche. Beide Farben vereinigt symbolisieren die Schöpfung der Welt und neuen Lebens.“

Und der Fliegenpilz erscheine, genau wie der Weihnachtsmann, nur einmal im Jahr zu Mittwinter. „Beide, der Fliegenpilz und der Weihnachtsmann“, so Rätsch, „haben eine direkte Verbindung zur Anderswelt. In Fliegenpilzen wohnen die Wichtel, den Weihnachtsmann begleiten die rotmützigen Weihnachtswichtel.“

Für Christian Rätsch ist das Weihnachtsfest verbunden mit Ekstase und Verzauberung: „Am Anfang ihrer Rituale, quasi zur Begrüßung, beräuchern die Schamanen Fliegenpilze. Und auch der Weihnachtsmann wird in einer Atmosphäre von duftendem Räucherwerk empfangen. Der Fliegenpilz verleiht dem Schamanen die Fähigkeit zu fliegen. Der Weihnachtsmann fliegt mit seinem Schlitten, von Geisterrentieren gezogen. Auch die Fliegenpilz-Schamanen reiten auf Zauberrentieren durch die Lüfte.“

Nun da lohnt sich doch glatt ein Blick in die Quelle. Wer tiefer einsteigen und mehr über diese Zusammenhänge erfahren will, ist mit der Lektüre von Christain Rätsch gut beraten. „Abgründige Weihnachten – die wahre Geschichte eines ganz und gar unheiligen Festes“