Susanne Berkenkopf

Feng Shui • Beratung • Inspiration


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Wohlfühlgefühl durch Garten

Ein Garten sei mehr, als ein Stück eingezäuntes Land, er „ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er fordert das, was in unserer Gesellschaft am Kostbarsten geworden ist: Zeit, Zuwendung und Raum,“  schreibt der Landschaftsarchitekt Dieter Kienast.

Gartenzeit hat längst begonnen und mir tut es immer gut, draußen zu sein oder im Garten zu werkeln. Ich grabe, säe und legte eine kleine Wasserstelle an. Viele Ideen kommen beim Tun und oft, während ich mit einer Schale Tee unter meinem Bambus sitze und mich umschaue. Und als ich neulich abend in meinen älteren Schriften blätterte fand ich die folgenden, für die Saison interessanten Artikel.

Wer in Sachen Liebe, Glück und Herzensfreude etwas zaubern will versucht’s mal mit den magischen Dreien Maiglöckchen, Mohn und Ringelblume. Auch wenn Maiglöckchen und Mohn schon verblüht sind, Ringelblumen wachsen noch und bilden gerade erste Knospen aus.

Wo Sonne nur durch’s Blätterdach lugt und ansonsten der Schatten zu Hause ist wäre der ideale Ort, einen Schattengarten anzulegen. Nur hier gedeihen Kräuter, die wahre Gaumenfreude entzünden und den schattigen Plätzchen ist vorbehalten, solch eine inspirierend-mystische Atmosphäre zu erzeugen, wie sie das Foto zeigt.

Schattengarten

Inspiration für einen Schattengarten. © La Crisalide Notturna

Wer mit allen Sinne experimentieren will, kreiere einen sinnlichen Garten. Dort werden Sie, während Sie schauen, riechen, fühlen, hören oder naschen in purem Hochgenuss schwelgen. Schaufeln Sie Wolken, gönnen Sie sich ein kleines Schläfchen oder schlürfen Sie selbstgemachte Limonade – Hauptsache, Sie fühlen sich wohl.

sich im Garten räkeln und die Schmetterlinge lachen hören ...

„Wer Schmetterlinge lachen hört, weiß wie Wolken riechen.“
Novalis

Sie brauchen Inspiration und neue Ideen für Ihren Traum-Garten? Dann sprechen Sie mich gerne an!

 

 


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Gaumenfreuden aus dem Schattengarten

Nicht alle Menschen haben einen Garten auf der Sonnenseite. Doch auch im Schatten können wahre Gaumenfreuden gedeihen.

Mystisches Schattenambiente, in dem auch Kräuter gedeihen. Foto © Ron Porter

Typisch für Schattenkräuter sind ihr scharfes oder mildsäuerliches Aroma. Petersilie, Minze, Blut-Ampfer, Schlangen-Knoblauch, Bärlauch, Waldmeister und Melisse sind typische Vertreter ihrer Art.

Halbschatten ist der ideale Standort für ein Schattenkräuterbeet, zum Beispiel unter einem schützenden Blätterdach, durch das ab und zu die Sonne lugt. Berücksichtigen Sie beim Anlegen gleich die Wuchsfreude bestimmter Arten, damit Sie nicht nächstes Jahr schon wieder umpflanzen müssen.

Vor allem Melisse, Süßdolde und Liebstöckl werden zu Büschen, sie brauchen also von Anfang an genügend Raum. Schild-Ampfer, Schnittlauch und Petersilie kann man in kleine Zwischenräume pflanzen. Knoblauchsrauke und Waldmeister versamen sich stark, ebenso wie Minze, die es liebt sich schnell auszubreiten.

Übrigens gehört der im Schatten wachsende japanische Grüntee zu den hochwertigsten Sorten. Denn durch die Beschattung wird die Photosynthese unterbunden und die Pflanzen entwickeln mehr Chlorophyll. Deshalb enthält im Schatten angebauter Grüner Tee weniger Bitterstoffe, dafür aber deutlich mehr Aminosäuren und Alkaloide. Und je länger ein japanischer Grüntee beschattet wurde, desto höher wird die Qualität.