Susanne Berkenkopf

Feng Shui • Beratung • Inspiration


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Das Rezept für eine gelingende Ehe …

… wird gerade im Radio besprochen. Der Moderator interviewt eine Familienanwältin und fragt nach den häufigsten Gründen für eine Ehescheidung. Schließlich trennen sich 1/3 aller Paare irgendwann nach der Hochzeit. Und was rät die Fachanwältin? Ihre Aussage klingt nicht wirklich überraschend:

Für immer Liebe ❤

1. Wissen, wer ich bin
2. Wissen, was ich will
3. Das klar kommunizieren

Wer diese Mixtur beherzige, habe eine Chance auf Dauer.

Klingt nicht wirklich überraschend. Doch nicht erst seit der Titel Wer bin ich und wenn ja wieviele millionenfach über den Ladentisch ging, scheint klar, dass die Brücke zwischen Theorie und Praxis für Viele noch im Verborgenen schlummert. Letztlich begünstigen nur stetiger Wille, ein definitives Ja zur persönlichen Entwicklung und Commitment (Engagement für das gemeinsame Projekt) den Zusammenhalt.

Mag anfangs der Himmel voller Geigen hängen und sich alles sich schön und stimmig anfühlen, wird nur zusammen bleiben, wer bereit ist, auch in schwierigen Zeiten zu sich, zum anderen und zur gemeinsamen Vision zu stehen. Dass der umgebende Raum bei diesen Prozessen der Dritte im Bunde ist, weiß die Feng Shui Beraterin.

Und weil es schon jetzt so heiß ist, fasse ich mich kurz 😉

1. Wohnt das Paar schon vor der Ehe zusammen oder haben beide noch ein eigenes Domizil?
Wer neu zusammen zieht sollte die künftige gemeinsame Bleibe unter Feng Shui Aspekten anschauen (lassen), damit Haus oder Wohnung sowohl die eigene Entwicklung als auch die Freude am gemeinsamen Wohnen + Wachsen mittragen. Die Himmelsrichtung Südwesten wäre darum genauer anzuschauen: Ist der Grundriss in der Richtung komplett? Gibt es draußen störende Einflüsse? Welche Räume liegen da oder sind beim Neubau angedacht? Der Südwesten sollte das Gemeinsame betonen und besonders einladend gestaltet werden.

2. Wer schon zusammen lebt kann das ebenfalls tun und zusätzlich noch ein Ritual zelebrieren.
Die Braut über die Schwelle zu tragen mag altbacken klingen, und ist dennoch eine symbolische Handlung die bezeugt: Der Übergang ist vollzogen und der Mann macht den im Eingang „lauernden Geistern“ klar, dass diese Frau ab jetzt unter seinem Schutz steht. Damit werde sie unangreifbar für die Wesen der Anderswelt, heißt es in den Überlieferungen.

Auch wer emanzipiert und gleichberechtigt lebt – am Prinzip von Yin und Yang kommen wir auf dieser Erde nicht vorbei. Ich meine, heute entstehen viele Konflikte in der Partnerschaft, weil einfach vermischt ist, wer wofür steht. Identitätskrisen haben nicht selten da ihren Ursprung, wo Frauen wie Männer handeln (sollen) und Männer sich fragen, was die Qualität von „Mannsein“ eigentlich ist. – Beim Schreiben merke ich, das könnte dünnes Eis sein, auf das ich mich begebe. Macht nichts. Ich kann schwimmen und für faire Diskussionen bin ich offen. Im übrigen steht die Gleichwertigkeit für mich außer Frage, über das was und wie läßt sich nachdenken und austauschen.

3. Mann und Frau können sich individuell im Süden bzw. Norden kräftigen. Zum Beispiel durch  Symbole oder eine vergegenständlichte Vision, wohin die eigene Entwicklung gehen soll. Welches taugt als Leitbild für den neuen Weg? Gemeinsam können beide Partner schauen, ob sich Tiger- und Drachenseite des Hauses im passenden Verhältnis darstellen und gegebenenfalls Korrekturen vornehmen. Wer sein Know-how dazu vertiefen möchte kann hier weiterlesen.

Im übrigen tut jedes Paar gut daran, sich beizeiten zu erinnern: Zuerst ist jeder Individuum, dann Paar, dann vielleicht Elternteil. Wenn sich auch mitunter die Gewichtung den Anforderungen unterordnen muß, alle Beteiligten gewinnen, wenn sich ein Paar gelegentlich erinnert, dass es auch Raum für das Allein – und das Zweisein geben muss, damit die Waage in Balance bleibt.

 

Woher sind wir geboren?
Aus Lieb.
Wie wären wir verloren?
Ohn Lieb.
Was hilft uns überwinden?
Die Lieb.
Kann man auch Liebe finden?
Durch Lieb.
Was läßt nicht lange weinen?
Die Lieb.
Was soll uns stets vereinen?
Die Lieb.

J. W. von Goethe