Susanne Berkenkopf

Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf. Also gibt es bei mir Anregungen, um Wohnräume und Arbeitsplätze zu optimieren. Life Coaching mit Grundriss krönt das Ganze wie die Kirsche das Sahnehäubchen. Hier schreibe ich über das, was ich beruflich und mit wachsender Begeisterung tue: stimmige Einrichtungskonzepte mit energetischer Unterstützung kombinieren. Für Menschen, die ein sinnerfülltes Leben leben und sich dabei entwickeln wollen, die innere und äußere Freiräume schätzen und die an ihr Potenzial glauben. Für Menschen, die jetzt und auf dieser Erde zum Wohle des Ganzen wirken wollen. Meine Werkzeuge sind Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung. Mehr unter www.feng-shui-und-beratung.de


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Die Kraft der Zeichen

Die Welt ist voller Symbole. Seit Urzeiten verwenden wir sie zur Vereinfachung oder um etwas ohne Worte zu erkennen – im Straßenverkehr regeln Zeichen das Miteinander, an fremden Orten weisen sie den Weg zur Toilette, zum Notausgang oder zur Autobahn. Auf Klamotten angebrachte Zeichen repräsentieren Marke und implizieren den zugehörigen Wert. Kurzum: Zeichen sind universell und werden eingesetzt, um etwas zu bewirken.

Form gibt Richtung, Farbe belebt und gut kombiniert aktivieren sie beide Gehirnhälften zugleich. In Venedig gesehen hat’s © Tom Podmore

In der Regel gilt: Je einfacher das Zeichen, desto wirkungsvoller ist es. Da brauchen wir bloss an Nike, Deutsche Bank oder Adidas denken – und wer hat beim Lesen (nicht) gleich das zugehörige Zeichen vor Augen gehabt? Tatsächlich ist die ganze Natur voller Symbole, auch da brauchen wir nur hinschauen oder hinspüren, um ihre Kraft zu entdecken und für uns zu nutzen.

Hier ein paar Tipps, um mit Zeichen und Symbol* im Alltag zu experimentieren und Intentionen kraftvoll(er) zu aktivieren.

Damit alles rund läuft: Der Kreis.
Der Kreis hat keinen Anfang und kein Ende und symbolisiert Schutz und Zentrierung.

Tipp für mehr Konzentration

  • Nehmen Sie ein leeres Blatt Papier – wohin fällt Ihr Blick? Zeichen Sie dann einen Kreis in die Mitte und vergleichen, wohin fällt Ihr Blick nun?
  • Legen Sie das Papier vor sich auf den Schreibtisch und immer wenn Sie mit der Aufmerksamkeit abschweifen hilft der Kreis, sich an den Fokus und das was Sie eigentlich tun wollen, zu erinnern.

Tipp für Schutz

  • Wer sich in vollen Straßenbahnen, Zügen oder beim Einkaufsbummel vor der negativen Ausstrahlung anderer schützen möchte, stelle sich selbst in einem Kreis vor. Dieser Kreis kann aus der Lieblingsfarbe oder aus schillerndem Licht bestehen und das, was andere aussenden, zurück reflektieren. Von innen ist der Kreis durchlässig und so bleibt die Entscheidung offen, wen oder was man im visualisierten Kreis empfangen möchte. Wer mit der Vorstellung Schwierigkeiten hat besorgt sich eine Kugel aus Rosenquarz oder eine einfache Murmel, und spricht das Gewünschte in sie hinein. In der Jackentasche getragen ist sie jederzeit griffbereit und hilft, den Fokus auf das Gewünschte zu halten.

Vollendung durch Einklang: Die liegende Acht.
Die Lemniskate symbolisiert Unendlichkeit, den fließenden Rhythmus in der Natur und die Einheit in der Dualität. Mögen wir auch gelegentlich bestrebt sein, die Dualität aufzuheben, nur durch sie ist es möglich, etwas Neues zu schaffen. Im Feng Shui heißt das: Zweimal Yin / zweimal Yang kann nichts produzieren. Es braucht das polare Gegenüber, braucht Schwingung und Gleichgewicht um das gesamte Potenzial zu aktivieren.

Tipps für mehr Gelassenheit im Umgang mit schwierigen Mitmenschen

  • Ziehen Sie im Geist die Lemiskate um sich und den Menschen, mit dem Sie Schwierigkeiten haben. Beide Schleifen der liegenden Acht sind gleich groß. Folgen Sie in Gedanken der Bewegung der Linie in Verbindung mit Ihrer Atmung. Aus eigener Erfahrung löst sich die empfundene Spannung, jede/r darf in seinem Kreis wirken und es öffnet sich – jenseits der Wertung der Standpunkte – ein Feld tiefer Verbundenheit.
  • Sie können auch Namen, Themen, Konfliktpunkte auf zwei Zettel schreiben, diese im Raum auslegen und dann in Form der liegenden Acht drumherum wandern. Achten Sie dabei nur auf Ihre Atmung und wechseln auch mal die Richtung. Nach einiger Zeit löst sich die Spannung und statt des entweder-oder entsteht ein Tor für das sowohl-als auch.

Stabilität und Erdung: Das Quadrat.
Vier Ecken und gleiche Seitenlängen kennzeichnen das Quadrat als typisch irdisches Element. Das Erdelement ist ambivalent, denn in erlöster Form repräsentiert es Willenskraft, Zuverlässigkeit und Geduld, in unerlöster Form steht es für Sturheit, Verbissenheit und Geiz.

Tipps für Erdung nach zuviel Netflix, Facebook oder langen Arbeitsbesprechungen

  • Stellen Sie sich aufrecht hin – im besten Fall machen Sie diese Übung für eine kleine Weile  draußen. Schließen Sie die Augen und bemerken Sie den Untergrund auf dem Sie stehen. Richten Sie die Aufmerksamkeit abwechselnd in jeden Fuß und wandern Sie darin herum, vorne, mitte, hinten, Innenkante, Außenkante. Scannen Sie Ihre Zehen, und zwar jeden einzeln. Sollten das am Anfang nicht klappen, macht nichts. Ich verspreche, wenn Sie die Übung öfter machen und morgens oder abends regelmäßig ihre Zehen anfassen und die Füße massieren, kommt das Gefühl zurück. Machen Sie die Übung solange und so oft es sich gut anfühlt. Dann atmen Sie noch einmal tief und kommen langsam dahin zurück, wo Sie gerade stehen.
  • Wenn Sie in stressigen Situationen den Boden unter den Füßen verlieren, imaginieren Sie, wie Sie in einem Quadrat stehen. Sie können auch vier Steine im Quadrat auf dem Boden auslegen und sich hinein setzen oder stellen. Atmen Sie vier, sechs, acht oder zwölfmal bewußt ein und aus. Das Ausatmen sollte etwas länger dauern, als das einatmen. Wenn Sie mögen summen Sie: U. Der Vokal U räsoniert mit Becken und Unterleib und stabilisiert zusätzlich durch seine Schwingung.

Auch heute möchte ich den offenen Blick einladen, bestehende Formen wahrzunehmen und sich auf neue Formen einzulassen. So spirituell (im Sinne: Verbunden und Eins mit Allem) wir auch sein mögen, unser Leben auf der Erde spielt sich ab in Räumen – dem großen Raum der Natur, in Wäldern, Weiten und Gärten und dem Innenraum, in der Wohnlandschaft und dem Arbeitsraum.

Doch jeder Raum ist schwingende Materie, die kraftvoll die Schwingung der Zellen und der Bewusstheit beeinflusst. Wessen Raum nicht trägt, verliert sich im unmanifesten Wolkenkuckucksheim und Pläne, die keine Form annehmen, die sich nicht materialisieren, nützen wenig. Form gibt Sinn und Ausrichtung, Symbole sind Anker aus dem geistigen Raum.

Die Weisheit des Feng Shui verbindet beides und schafft Räume, in denen der Boden trägt. Denn wie ein Baum braucht der Mensch starke Wurzeln, um die üppige Krone bei Wind und Wetter zu tragen.

* „Unter einem Symbol versteht man ein wahrnehmbares Zeichen bzw. Sinnbild (Gegenstand, Handlung, Vorgang), das stellvertretend für etwas nicht Wahrnehmbares (auch Gedachtes bzw. Geglaubtes) steht.“ – Quelle: Wikipedia Symbol