Susanne Berkenkopf

„Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf." Dies ist ein Blog über Räume, über innere und äußere Räume. Denn ich bin überzeugt, dass jeder Raum in dem wir uns regelmäßig aufhalten, Einfluss auf unser Leben nimmt. Also gebe ich hier Anregungen, wie Wohnräume und Arbeitsplätze energetisch und ästhetisch optimiert werden können. Ich schreibe für Menschen, die in einer wohltuenden Umgebung leben wollen, die innere und äußere Freiräume schätzen, und an ihr Potenzial glauben. Ich schreibe für Menschen, die wie ich, jetzt und auf dieser Erde zum Wohle des Ganzen wirken wollen. Im „echten Leben" biete ich Wohncoaching, Grundrissanalyse und Lebensstilberatung. Meine Werkzeuge sind Imperial Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung. Mehr unter www.feng-shui-und-beratung.de


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Eine Frage des Stils: Feng Shui Tipps für inspirierende Gärten

Sommerzeit ist Gartenzeit. Und dabei soviele Angebote überall: Blühende Blumen und Sträucher locken zum Kauf, Accessoires und Gartenmöbel, in die man sich gleich niederlassen möchte, Brunnen und Wasserspiele mit  beruhigendem Klang … wie soll man sich nur für das Passende entscheiden?

Feng Shui Garten

Frühstück im Garten – willkommene Abwechslung!

Besonders, wer einen kleinen Garten hat tut gut daran, Prioritäten zu setzen und sich für eine Stilrichtung zu entscheiden. Die erste Frage sollte deshalb lauten: Was ist mir im Garten das Wichtigste?
In großen Gärten ist es relativ einfach, Rasenflächen, alte Bäume und üppige Blumen- oder Gemüsebeete zu kombinieren. In kleinen Gärten entsteht schnell ein beengendes, zusammenhangloses Durcheinander wenn man „keinen Plan hat“.

Darum sollten Sie sich am Anfang viel Zeit für die Planung nehmen, denn dies zahlt sich am Ende aus. Dazu gehört auch die entscheidende Frage: Wie viel Zeit wollen oder können Sie in die Pflege Ihres Gartens investieren?

Meine Empfehlung für kleine Gärten: Bevorzugen Sie Elemente, die zu Ihrem Stil und Ihrer Lebensweise passen und widerstehen Sie „Spontankäufen“. Im kleinen Garten profitieren Sie von Klarheit und Struktur. Natürlich darf auch mal das Unerwartete überraschen, doch im Großen und Ganzen sollten Sie einer Gestaltung „aus einem Guss“ den Vorrang geben. Wenn Sie neue Beete anlegen berücksichtigen Sie bei der Planung unbedingt das Wuchsverhalten der Pflanzen – hier hat es mit der Zeit schon manch „große“ Überraschung gegeben.

Zur Erleichterung Ihrer Planung hier eine kleine Auswahl von Stilrichtungen. Welcher Garten-Fan sind Sie?

Gartenstil

Träumen am Wasser – gern im eigenen Garten.

Den minimalistischen Garten kennzeichnet eine ruhige Ausstrahlung. Motto dieser Gärten ist das „weniger ist mehr“, wodurch das Gefühl von Weite entsteht. Sein Erfolgsgeheimnis ist die Sorgfalt im Detail, seine gradlinige, akkurate Konstruktion kombiniert mit schlichter Eleganz. Die Wahl der Pflanzen, die Art der Pflasterung, das Design der Sitzgelegenheiten geben diesem Garten seinen Ausdruck. Zauberwort: Zurückhaltung.

Der terrassierte Garten in Hanglage. Für Gärten mit Gefälle eignen sich Stufen und Terrassen. Sie bringen den Vorteil, einzelne Bereiche unterschiedlichen Charakters anzulegen. Auf den Ebenen können Sie mit den Stilen spielen und einen Countrygarten, Dschungelgarten, Feengarten oder Rosengarten anlegen. Die Verbindung können Sie mittels Treppen und schöner Pflasterung schaffen. In der Regel ist in diesen Lagen die Zusammenarbeit mit einem Landschaftsbauer vorteilhaft, denn es muss viel Erdreich bewegt werden und er verfügt über Wissen und Gerätschaft, damit der Garten auch bei Dauerregen stabil bleibt. Zauberwort: viele grüne Zimmer.

Der astrologische Garten bildet die Urprinzipien der Natur und ihrer Archetypen ab. Ursprung eines solchen Gartens ist das „senkrechte“, sich in die Tiefe erstreckende Denken (siehe hierzu auch Literatur von Rüdiger Dahlke, der sich fast ausschließich mit dem senkrechten Denken befasst) . In diesem Garten sind alle verwendeten  Pflanzen, Materialien und natürlich die Formgebung symbolischer Art. Zuerst findet man heraus, welchen Archetyp man darstellen möchte (zum Beispiel das alles in Gang bringende Waage-Venus Prinzip für Harmonie, Partnerschaft und Ästhetik) und gestaltet auf diese Weise den eigenen Planetengarten. Bei diesem Gartentyp kann man sich vom eigenen Horoskop inspirieren lassen oder Teilbereiche für sich und den Partner anlegen, um sich selbst und den anderen mal auf ganz andere Weise zu entdecken. Zauberwort: Archetyp in Grün.

Balkon Garten

Genuss-Lust en miniature

Der Balkon Garten erlaubt Erholung selbst auf kleinstem Raum. Pflanzen und Kräuter in schönen Übertopfen bringen Genuss-Lust für Gaumen, Augen und Nase. Das scheinbar wild durcheinander gewürfelte folgt dennoch einer Ordnung: hier sorgen blaue Übertöpfe und gleichfarbige Blüten für harmonisches Miteinander und die abwechselnde Zusammenstellung von groß und klein, hoch und niedrig, spitz und rund sorgt für Lebendigkeit und macht Lust drauf, mehr zu entdecken. Zauberwort: Genuss-Lust en miniature.

Tipp: Ihr Garten ist klein und fein? Dann könnte Sie auch dieses inspirieren
https://laimperialfeng.wordpress.com/2015/03/31/was-tun-wenn-feng-shui-rat-fur-kleine-garten/


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Was tun, wenn … Feng Shui Rat für kleine Gärten

Was tun wenn … der Garten sehr klein ist?

Kleiner Feng Shui Garten zum Wohlfühlen

Mein Tipp: Legen Sie zuerst eine Checkliste an, um herauszufinden, wofür Sie den Garten nutzen möchten. Soll Ihr Garten

  • eine Oase der Entspannung sein
  • ein Treffpunkt für Freunde und zum Feiern werden
  • eigenes Obst und Gemüse liefern
  • ein Abenteuerspielplatz für Groß und Klein sein
  • eine Augenweide darstellen, um müde Augen von der Bildschirmarbeit zu erfrischen
  • oder … ?

Welche Gestaltungselemente wollen Sie unbedingt einsetzen? Was sehen Sie bereits vor Ihrem inneren Auge

  • üppgie, farbenfrohe Blumenbeete
  • Bohnen, Tomaten, Kartoffeln, Kürbis, Zwiebeln – bereit zur Ernte
  • eine Kräuterspirale, die sinnlichen Duft verströmt
  • einen Naturrasen, der Schmetterlinge und Bienen anlockt
  • einen (gepflasterten / überdachten) Sitzplatz für jedes Wetter
  • unter Bäumen ein lauschiges Plätzchen für die Hängematte
  •  Sie und ihre Liebsten in der Hollywoodschaukel
  • oder eine Schaukel auf der Sie sich nachts emporschwingen, um dem Mond näher zu sein
  • verwunschene Plätze, die schattig und kühl gelegen, erst entdeckt werden möchten
  • plätscherndes Wasser eines Gartenteichs mit Wasserspiel oder einen Quellstein, an dem Sie im Hochsommer Ihre heißen Füße kühlen können
  • oder … ?

Und was brauchen Sie, mal ganz pragmatisch gedacht?

  • Geräteschuppen
  • Kompost
  • Wäschespinne
  • Spielgeräte
  • Platz für Mülleimer
  • und … ?

Nun kommt der schwerste, dennoch wichtigste Part: Setzen Sie Prioritäten, denn ein kleiner Garten kann nicht alle Wünsche erfüllen. Doch durch ein paar Feng Shui Tricks, kombiniert mit geschickter Planung und sorgfältiger Material- und Pflanzenwahl lassen sich auch kleine Gärten optimal nutzen.

Gartenelfe

  1.  Schaffen Sie Sichtachsen und Duchblicke. Lassen Sie Ihr Auge entlang einer Linie ungehindert schweifen und platzieren Sie am Ende dieser Linie einen Blickfang. Das kann eine Solitärpflanze, eine Statue oder eine Rosenkugel sein. Gestalten Sie dann die Randbereiche entlang dieser Linie abwechslungsreich und spannend zum Beispiel durch Pflanzen, die über den Wegrand lugen oder durch einen inszenierten Durchblick. So hangelt sich das Auge von Aufmerksamkeitspunkt zu Aufmerksamkeitspunkt bis es am Blickfang anlangt. Durch dieses intensive, weil überraschende Erleben scheint der Garten weiträumiger, auch, weil es (scheinbar) mehr zu sehen gibt.
  2. Vermeiden sie schnurgerade Wege und rechteckige Beete, denn je gerader der Weg, desto schneller das Tempo. Das kann jede/r auf der Autobahn nachfühlen. Auf Landstraßen verringert sich das Tempo automatisch und so sollte es auch in ihrem Garten geschehen. Verlegen Sie den Weg organisch geschwungen und Sie werden spüren: Wenn Sie einen kleinen Raum in mehr Zeiteinheiten durchqueren fühlt er sich größer an.
  3. Nutzen Sie Farbeffekte. Beobachten Sie doch mal, dass Gegenstände weiter weg verblassen, während alles in der Nähe sehr farbintensiv wirkt. Diesen Effekt können Sie in der Gartengestaltung nutzen, indem Sie zum Beispiel an der vom Sitzplatz am weitest entfernten Stelle Pflanzen mit hellen Blütenfarben setzen. Auch mit Pflanzen, deren Blätter hell, silbrig oder weiß-grün gemustert sind, erzielen diesen Eindruck. Zu den Stauden mit hellen Blüten gehören : Schneeglöckchen, Krokus, Christrose, Gänsekresse, Tulpen, Akelei, Pfingstrose, Astilbe, Herbstanemone, Silberkerze oder Herbstaster.
  4. Weniger ist mehr. Beschränken Sie sich auf auf wenige Grundfarben bei der Pflanzenwahl. Zwei bis drei Farben sollten reichen, das beruhigt und sorgt für Weite.
  5. Behalten Sie die minimalische Gestaltung bei der Wahl der Bodenbeläge bei und vermeiden Sie ein zu großes Durcheinander an Material- und Farbmixen. Ein kleiner Garten kann das nicht auffangen und wirkt schnell zerstückelt und kleinteilig. Großformatige Natursteinplatten und einfarbiger Kies sind Katzenkopfpflaster, bunten Flusskieseln oder im Fischgrätverband verlegten Wegen in jedem Fall vorzuziehen.

P.S. Ihr Garten birgt mehrere Herausforderungen? Dann lesen Sie hier weiter und lassen sich inspirieren
https://laimperialfeng.wordpress.com/2014/05/19/projekt-kleiner-garten/