La Imperial Feng

Feng Shui · Geokultur · systemische Beratung


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Heilsame Begegnung

Niemand kann sagen, wie ES funktioniert. Doch dass ES funktioniert, das bestätigt wer es selbst erlebt hat. Viele Menschen suchen nach Antworten und scheuen weder Geld noch Mühen, um die Lösung zu finden. Wer noch auf der Suche ist, mag sich an Goethes weisen Ausspruch erinnern: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.“ Wer Augen hat zu schauen, schaue sich Zuhause um. Wir leben schon da, wo die Antwort zu finden ist – wir müssen nur fragen.

Mehr Farbe ins Leben

„Frag doch den Grundriss“

lautet mein Angebot an alle, die ES wissen wollen. Letzten Samstag kam es wieder zu einer heilsamen Begegnung mit den eigenen vier Wänden. Diesmal lautete die Frage: Umziehen oder bleiben, und die Sorgenfalten vom vielen Hin oder Her hatten beim Ehepaar schon tiefe Spuren hinterlassen. Geben wir die vertraute Umgebung vielleicht zu leichtfertig auf, oder ist das nur Ausrede, weil uns der Mut für einen Neubeginn fehlt? Was machen wir bloß, um es „richtig“ zu machen.

Wir haben also aufgestellt: Und nicht nur die Wohnung hatte einiges zu sagen.

Soviel ungelebtes Leben, so viel brachliegendes Potenzial, so überraschte Gesichter, so tiefe Einsichten. Und danach die grenzenlose Erleichterung. Die letzte Strophe ist noch nicht gesungen, denn statt Umzug wird nun aufs Kühnste renoviert. Einfach neue Räume zu beziehen hätte die tiefe Sehnsucht beider nicht gestillt.

In der Aufstellung kam nämlich – neben falsch verstandener Rücksichtnahme auf den Anderen – ein lang unterdrückter Impuls für Farben zum Vorschein. All die Bedenken, man könne sich bei der Auswahl „falsch“ entscheiden, bekamen Raum … um endlich verabschiedet zu werden. Auch die Lust, einfach mal Einladungen auszusprechen, mit Freunden ganz ungeplant von Jetzt auf Gleich zu feiern, verschaffte sich Gehör … nicht jedes Fest muss Monate vorher geplant werden. Beim Aufspüren dessen, was fehlt, fand schließlich ein lang gehegter, „einsamer“ Einrichtungswunsch seinen Weg ins Licht – und das Erstaunen war groß, als die ablehnende Reaktion der Partnerin ausblieb. Ja, SIE war sogar richtig angetan von der Idee ihres Mannes und im geschützten Aufstellungsraum fanden lang vergessene Träume vom Wohnen als Gefühl einen Ausdruck.

Und die Wohnung? War auch froh. Konnte der unangemessenen Rücksichtnahme nichts abgewinnen. So müde vom ewigen Dümpeln in beige-grau spürten die Räume endlich wieder Leben, sahen ihre farbige Chance. Unterstützt wurde auch der Mut, sich von geerbten Stücken zu trennen, sich „abgefahrene Möbel zu gönnen“. Endlich Schluss mit dem Wahn des „Perfekten“ und die Erlaubnis, bunte Lebensfreude ins Haus zu holen. Auch mit 50 kann man sich neu entscheiden. Darf erkennen, wo Loyalität zu den Vorfahren ein Ende hat, auch in Fragen des Wohnstils.

Als die Wohnung aufgestellt wurde und aus ihrer Position sprach, war das Knistern körperlich zu spüren. Es war, als flögen Brocken von altem Putz durch die Gegend. Ein ordentliches Schütteln, tiefes Seufzen – dann waren Licht und Luft so präsent, dass wir alle eine Gänsehaut bekamen. Und an Umzug war gar nicht mehr zu denken, soviel Lust hatte das Paar, in dieses vertraute Zuhause nun den Geist der Lebendigkeit, der Lebensfreude, der Individualität einzuladen.

Wenn Räume beginnen zu leuchten, ist ihre Strahlkraft einfach ansteckend. Selbst wenn Sorgenfalten schon tiefe Spuren hinterlassen haben, bröckeln erst die dicken Schichten des >sich selbst eingemauert haben<, gibt es kein Halten mehr. Und wenn das Herz lacht, kann das Gesicht gar nicht anders, als mit lachen. Und Lachen, das tief aus dem Bauch kommt, steckt an. So leicht kann es gehen. Drum freue sich, wer (noch) Fragen hat, denn die Antwort liegt ganz nah. ⭐ ❤

 


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„Soll ich, oder soll ich nicht ?“ Workshop mit Grundriss

„Soll ich oder soll ich nicht?“ – „Was wäre, wenn … ?“ – „Mach ich dies oder mach ich das …?“ – Wen diese oder ähnliche Fragen umtreiben, bekommt bei meinem nächsten Workshop eine Antwort vom ständigen Begleiter – vom Haus, in dem Sie leben.

Wer achtsam durch’s Leben geht und um die Verbindung zwischen allen Erscheinungen weiß, ertappt sich vielleicht dennoch manchmal bei dem Gedanken, mit dem neuen Haus oder der Wohnung sollen alle Wünsche wahr werden: Wohlbefinden, gute Laune, günstige Geschicke, Gesundheit, gelingende Beziehung, Entspannung, Geld.

Doch ein Haus ist wie ein neuer Freund, der in unser Leben tritt. Nähern wir uns da nicht auch erstmal langsam, gucken, wie der so drauf ist, machen vielleicht kleine Geschenke und sind überhaupt sehr aufmerksam? Anteilnehmend? Neugierig? Weil wir heraus finden wollen: Wer bist du eigentlich?

Mit den Häusern in denen wir leben ist es ähnlich. Doch Hand aufs Herz: Wer hat sich schon wirklich mit dem „Wesen“ des Hauses bekannt gemacht? Den „guten Geist“ von Herzen begrüßt? Ihn eingeladen? Wer hat beim Einzug etwas für das Haus getan, kleine Geschenke gebracht, es geschmückt, besungen und die eigene Freude mit dem Haus geteilt? Doch seien Sie beruhigt: Es ist nie zu spät, mit dem Wohn- und Lebensraum Freundschaft zu schließen. Die wenigsten „guten Geister“ sind nachtragend und freuen sich, auch wenn es Jahre dauert, dass man sie bemerkt.

In diesem Workshop nähern wir uns unserer Behausung nochmal neu, widmen uns „der Seele des Hauses“ und nutzen eine Kombination aus Feng Shui und systemischer Aufstellung, um echte Freundschaft mit dem „Genius loci“ zu schließen. Der Grundriss ist dabei unser Hilfsmittel, denn er „spricht“ in verschlüsselter Form über Anziehung und Resonanz. Jeder Grundriss erzählt, welche Themen durch ihn im Leben der Menschen aktiviert werden.

Mit diesem Wissen ist es leicht zu erkennen, wie Prozesse im Fluss bleiben. Und dann ist die Lösung ganz nah. Wer einen Raum – vielleicht zum ersten Mal – als Wesen wahrnimmt, kann in sein tiefes Wissen eintauchen. Ihn als Freund, als Verbündeten und damit als echten Ratgeber gewinnen.

Egal ob Wohn- oder Arbeitsraum, Haus oder Wohnung, dieser Workshop bietet die Möglichkeit, innere Verbindung zum Raum aufzunehmen, zu vertiefen und in echten Kontakt zu treten.

Wann? Samstag, 30.9.2017 von 11 – 16 Uhr
Wo? Im eos-Institut in Bremen, Schwachhauser Heerstr. 55
Wieviel? 120 Euro, inkl. MwSt.

Jeder Teilnehmer / jeder Teilnehmerin hat die Möglichkeit, ein Anliegen zu klären. Erwünscht ist die Bereitschaft, als Stellvertreter/in für die anderen zu stehen. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Bitte Grundriss im Original oder als eigene Zeichnung mitbringen.

Anmeldung

Susanne Berkenkopf – berkenkopf@raum-innen-aussen.de
oder telefonisch unter 0421 161 69 608

Das Äußere läßt aufs Innere schließen.

Walter von der Vogelweide

 


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Alles geschieht im Raum …

Allgegenwärtig umgibt uns der Raum. Sprachlich unterscheiden wir, ob wir uns im

Zwischenraum, Stauraum, Innenraum, Kühlraum, Wohnraum, Kofferraum, Arbeitsraum,  Großraum, Außenraum, Hubraum, Werkraum, Mittelmeerraum, Heizraum, Seelenraum, Lebensraum, Ballungsraum, Abstellraum, Alpt-raum oder Hohlraum befinden.

Schöner Gehen, entspannter Verweilen – Der Weg ist das Ziel

Während des Lebens entkommen wir dem Raum nie. Selbst wer unter freiem Himmel lebt und arbeitet ist Teil von ihm, ist ihm ausgesetzt, ist umgeben vom Weltraum. Die Erde lebt im Raum des Alls, der Mensch im Wohn- oder Arbeitsraum. Selbst die Zeit bleibt vom Raum nicht verschont, wir denken in Zeiträumen und erforschen die RaumZeit.

Das jeder Raum etwas mit uns macht kann leicht nachvollziehen, wer an den letzten Urlaub denkt. Manche können dort endlich super schlafen, andere gar nicht. Ein Vergleich mit dem eigenen Bett fällt besser oder schlechter aus, bisweilen wird bewußt, dass sich schlafen Zuhause nie so erholsam anfühlt wie woanders. Oder das eigene Bett wird herbei gesehnt und der Aufenthalt kann nicht genossen werden. Und wer kennt nicht die Preisung der „Ortsveränderung“ um auf andere Gedanken zu kommen, sich zu erfrischen und neue Kraft zu tanken?

Der Wechselwirkung zwischen Umgebung und Psyche spürt der Psychologe Colin Ellard in seinem Buch „Psychogeografie“ nach (Danke Heide 🙂 !!!). Auch der Psychologie bleibt nicht verborgen, dass eine Gegend, ein Raum etwas mit uns „macht“, dass ein Aufenthaltsort maßgeblich über das Wohlbefinden entscheidet.

Die Lehre des Feng Shui erforscht den Raum in allen Facetten. Wo und in welcher Himmelsrichtung befindet sich das Grundstück, wie ist das Haus drauf ausgerichtet, wie fließt die Energie außen, innen und ins Haus hinein, welche Einflüsse wirken von oben und von unten und was kann getan werden, um Gleichgewicht und natürliche Ordnung (wieder) herzustellen. Auch wenn diese Beobachtungswissenschaft manchen (noch) suspekt ist, die Wirkung ist nachhaltig und spürbar. Selbst die, die nicht „dran glauben“ sind schließlich fasziniert, wie anders und um wieviel besser es sich Zuhause oder im Büro anfühlen kann und welche positiven Veränderungen sich dadurch im Leben „ergeben“.

Die systemische Beratung arbeitet auch mit der Bedeutung des Raums – einem Raum, in dem das Wesentliche sichtbar werden kann und dabei gänzlich zeitlos bleibt. Hier lösen sich die Grenzen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf und Heilung wird durch Veränderung im Raum herbei geführt. Das Lösen von Verstrickungen macht den Weg frei in bislang im Innern verschlossene Räume (und damit Potenziale), die nun für einen selbst gelebt werden dürfen.

Und weil nach dem Prinzip der Resonanz jeder den Lebens-Raum wählt, der zu einem passt ist kein Wohnort, keine Arbeitsstätte „zufällig“ ausgesucht. So erlaubt ein Blick in den umbauten Raum zu erkennen, welche Potenziale ein Mensch lebt und welche Räume noch verschlossen sind – sehr schön zu sehen an der Analogie sogenannter „Fehlbereiche“, die manche Häuslebauer sogar selbst planen. Dann stellt sich die Frage: Ist es gar nicht dran, dies oder das ins Leben zu rufen oder handelt es sich hier um die „gläserne Decke“, weil nicht darf was andere auch nicht durften …

Welches Mittel zur Heilung von Mensch und Raum schließlich gewählt wird ist eine Frage der Vorliebe, des Könnens und der zur Verfügung stehenden Methoden. Und im Grunde ist es unerheblich ob geomantische, schamanische oder magische Rituale, ob systemische Aufstellungen oder eine Mischung aus allem bestimmt wird – was allein zählt ist, einen gekippten, vernachlässigten, kraftlosen Ort zurück in sein Potenzial zu bringen, damit die Menschen profitieren können.

Ja, und sollte sich dies aufgrund von „Sachzwängen“ als unmöglich erweisen, kann ein Ortswechsel angeraten sein. Manchmal ist ein Umzug tatsächlich die beste Lösung. Wer sich über die nächsten Schritte im Unklaren ist findet hier einen Weg zur Klarheit: Mein Workshop „Frag doch den Grundriss“.

Der nächste Termin ist der 20. Mai 2017, doch auch Einzelarbeit ist möglich.
Eigentlich ist alles möglich – ob man’s nun glaubt oder auch nicht 😉 Telefon 0421 161 69 608

Willkommen Glück – hier geht’s hinein ❤