Susanne Berkenkopf

Feng Shui • Beratung • Inspiration


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Feng Shui und die Scheidungshäuser

Wer es genießt, in einer harmonischen Beziehung zu leben ist gut beraten, auf große und kleine Zeichen zu achten damit das auch so bleibt. Bei manchen Häusern erkennt das geschulte Auge schon von außen: Hier hängt der Haussegen schief. Und weil sich Beziehungsprobleme zu häufen scheinen will ich heute über drei Beispiele aus meiner Beratungspraxis (*) erzählen.

Vorneweg sei hier noch einmal das „Lehnstuhlprinzip“ aufgegriffen welches vor allem im Außen das Spiel dominiert.

Das Lehnstuhlprinzip oder Die 5 Himmlischen Tiere …

 … beschreiben das Prinzip idealer Positionierung. Dazu braucht es hinten Schutz, vorn Bewegungsspielraum und zwei Freunde, die die Seiten im Blick behalten. Das Foto ist zwar nicht ideal, doch kommt dem Prinzip sehr nahe: Nach hinten geschützt, seitlich spielt die Palme den „Drachenfreund“ und das Sofa fängt als „Tiger“ die Energie, nach vorn bleibt Freiraum für den „Phönix“.

Genauso funktioniert’s auch in der Landschaft: Hinten ist die „Schildkröte“ zuständig für Schutz und Rückhalt, rechts repräsentiert der „Drache“ männliche Kraft. Seine Spezialität: Energie und Einflussnahme generieren. Links  der „Tiger“ stellvertretend für weibliche Qualitäten und im besten Fall weniger dominant als der „Drache“ gestaltet. Dennoch ist seine vordringliche Aufgabe, die Aufmerksamkeit auf (hübsche Weise) auf sich zu ziehen. Seine Spezialität: Gelegenheiten blitzschnell erkennen und (die Bewohner unterstützen) sie zu ergreifen. Vorn residiert der „Phönix“. Dieser bevorzugt Freiraum um sein Gefieder zu schütteln und sich zu zeigen, seine Flügel auszubreiten ohne irgendwo anzustoßen. So behält er gleichzeitig einen vorteilhaften Ausblick und erkennt rechtzeitig Chancen, die in eine verheißungsvolle Zukunft führen.

Das Reihenhaus – welches sollen wir nehmen, Schatz?

Reihenhäuser haben’s in sich, denn hier wird das Tiger – Drachenspiel par Excellence gespielt. Ähnliches gilt übrigens für Doppelhäuser. Ein starker Rücken ist in der Regel leicht zu generieren, entweder gibt es schon eine Häuserzeile die diesen Part übernimmt oder durch eine Hecke wird eine starke Schildkröte gepflanzt. Auch der Phönix ist meist gut beheimatet: ein ansprechender Vorgarten, ein geschwungener Weg, ein wenig Freifläche und schon fühlt er sich ganz Zuhause. Problematischer ist es mit der Tiger – Drachenqualität. Vor allem Reihenendhäusern fehlt oft Tiger oder Drache, während der andere durch die angrenzenden Häuser überaus dominant daher kommt. Dies kann sich in der Art der Beziehung spiegeln, in auffällig häufige Abwesenheit ausarten („Mein Mann ist nie zu Hause“ – „Meine Frau ist ständig unterwegs“) oder ein Geühl von Unter- bzw. Überforderung erzeugen.
Und wer ungewollt partnerlos im Reihenendhaus oder Doppelhaus lebt kann über dieses „Schema“ eine Erklärung für die tatsächliche Abwesenheit eines Partners finden. In jedem Fall braucht es hier viel Geschick um für Balance zu sorgen und eine Andockstelle zu schaffen, damit Mann oder Frau auch wirklich ankommen und sich Zuhause fühlen können.

Symbole im Eingang

Die Intention ist lobenswert, die Umsetzung leider nicht gelungen: Hier sollten die Löwen im Eingang für Schutz sorgen.

Stellvertretend stehen sie als Symbol für beide Partner und repräsentieren die weibliche Kraft auf der Tigerseite und die männliche Kraft auf der Drachenseite. Da jedoch beide in eine andere Richtung schauen lag es nahe, dass das Paar sich auseinander lebt. Was auch tatsächlich eintrat, die Löwen waren vielleicht ein Jahr auf ihrem Sockel und vom „Paar“ war nicht mehr viel übrig. Als ich gerufen wurde folgte bereits jeder eigenen Interessen und es gab nur noch wenig Gemeinsamkeiten.
Förderlicher wirkt es wenn die gewählten Symbole miteinander in die gleiche Richtung schauen – und zwar nach vorn. Auf diese Weise stehen die Partner Seite an Seite und auch, wenn jeder eigene Entwicklungsschritte geht, bleibt die Verbindung durch gemeinsame Ausrichtung bestehen.

Leben unter einem Dach

Moderne Architektur macht’s möglich – doch manch „schräge“ Konstruktion kann nach hinten losgehen. Hier lebt ein Paar buchstäblich nicht unter einem Dach. Zusätzlich werden durch die Farbwahl rot und weiß die optischen Hälften noch unterstrichen. Nach der Lehre der 5 Elemente erzeugen diese Farben einen Feuer-Metall Clash. Das heißt, hier wird das Zusammenleben spannungsreich (Feuer-Metall erzeugt Reibungsenergie) und dann fällt es vermutlich schwer, einen Konsens zu finden (kein gemeinsames Dach).
Modern hin oder her – förderlich für gelingende Partnerschaft ist noch immer, wenn schon in einem Haus dann auch „unter einem Dach“ zu leben. Und wenn die Fassade vielfarbig sein soll tut es gut, auf einen nährenden Elementezyklus zu achten, der am Besten die im Haus lebenden Menschen unterstützt.

Wer in gleichgeschlechtlicher Partnerschaft lebt ist von diesen Prinzipien übrigens genauso betroffen, auch wenn die Nuancen etwas variieren.

(*) P.S.: Um die Privatsphäre meiner Klienten zu schützen gibt’s heute keine Originalfotos.


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Von Einer die auszog … Kurzer Reisebericht in Bildern und Symbolen

Meine Sommerferien habe ich in Österreich verbracht. Ich hatte Sehnsucht nach Bergen, Wäldern und Wandern. Also: Rucksack geschnappt, Wanderschuhe übergestreift und auf ins Mühlviertel. Gaaanz wichtig: Ein paar Tage völlig abtauchen, allein sein und draußen schlafen. Da hingehen, wo ich noch nie war. Erleben, was passiert. Was flüstern dort die Bäume in der Nacht?

Meine Reise beginnt bDSC08295ei einer tausendjährigen Eibe.

Die Eibe – Symbol für Unsterblichkeit und Tod, für Zauber und den Schutz vor Zauber. In Italien der Göttin Hekate geweiht, der Unterweltsgöttin die auch an Kreuzwegen zu treffen ist und dort Fragen stellt oder welche beantwortet.

 

 

Grandioser Ausblick. Kaum sitze ich auf der Bank läuft ein Reh direkt vor mir über die Wiese.

Begegnet einem ein Reh verweist es auf Sanft-Mut, die friedvolle Variante der durchsetzenden Kraft. Das Reh verweise darauf, seinen eigenen Weg zu gehen, eigenständig zu bleiben und beim Gehen auf sein Herz zu hören, sagen Schamanen, die die Symbolsprache der Tiere deuten.

 

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Mein Weg führt an einem Waldfluss entlang. Es ist kühl und schattig, ich höre nur das Rauschen des Wassers.

Im Zen heißt es: Die wahre Stille liegt hinter dem Geräusch. Also nur hören.

 

 

 

 

Es wird dunkel. Meine Großmütter-Bäume wachen über mir wie die Feen im Märchenland. Als ich das erste Mal aufwache werde ich gerade von einem Glühwürmchen beäugt. Der Himmel ist voller Sterne und ein bischen später blinkt einer direkt in der Mitte zwischen den Bäumen. Ist wohl auch überrascht, hier plötzlich jemand liegen zu sehen.

Glühwürmchen – Die Begegnung mit einem Glühwürmchen fordert auf, den eigenen Entwicklungsweg zu überdenken.

 

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Ich erwache völlig erfrischt und glücklich. Kann mich nicht satt sehen an all den unterschiedlichen Bäumen, lausche dem leisen Wehen und all den unbekannten Geräuschen.

Aufgabe im Zen: Den Unterschied zwischen Geräusch, Klang und Lärm hören. Das ist das Tor zur Stille, sagen die Meister.

 

 

Am nächsten Tag ist es megaheiß und dieser Badestelle kann ich nicht widerstehen. Warum auch?! Das Wasser ist EISkalt! Und diese Stille ist so ungewohnt für meine Ohren, dass sie manchmal zu rauschen beginnen.

 

Nur mal so aDSC08345ngemerkt: sich in den Bergen zu verlaufen kann ganz schön anstrengend sein, vor allem wenn es heiß ist und das Gepäck immer schwerer wird. Höhenmeter sind keine Laufmeter … .

Sich verlaufen: vom Weg abkommen, sich verirren, die Orientierung verlieren => Wie war das nochmal mit den Glühwürmchen? Doch irgendwann hatte ich sie wieder, die Orientierung (hab immerhin allein bemerkt, dass ich mich verlaufen habe!) und wurde belohnt mit diesem grandiosen Ausblick. Und fand den „richtigen Weg“ schließlich auch. Beruhigend!

 

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In einer Nacht schließlich kam der Regen. Und mit ihm der Nebel. Nebel, in der Sage von Avalon heißt es, wenn sich die Nebel lichten, öffnet sich dahinter eine andere Wirklichkeit. Ich sah auch Nebelwesen, die sich ganz fein und zart durch die Schlucht bewegten. Der Wind trieb sie vorwärts, seitwärts. Ein paar lugten in meine Höhle, wo ich hockte und fasziniert ihrem Treiben zusah. Dabei lauschte ich dem Wind, dem Regen und der Stille. Hoffte, nicht nass zu werden. Und gab auch das irgendwann auf. Eine solche Nacht ist zeitlos. Endlos. Und alle Sinne hellwach – selbst im Schlaf.

 

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Zum Abschied noch ein Zeichen auf dem Weg. Sag, was mag es bedeuten. Ein halbes Herz? Ein Hufeisen? Ein vollendetes und ein sich andeutendes Tor?

 

 

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Wieder zu Hause entdecke ich einen Lindenhain. Die Linde – Symbol für Liebe, Zärtlichkeit und Gastfreundschaft. Es heißt, eine Linde stimme milde, weshalb früher Gericht unter Linden gehalten wurde. Wegen ihrer herzförmigen Blätter widmeten die Germanen sie Freya, der Göttin der Liebe und des Glücks.
Entdecke den Hain da, wo ich schon tausendmal vorbei kam. Setze mich hocherfreut in den Kreis. Scheint, als zeige sich manches erst, wenn man von einer Reise zurückkehrt. Ein bisschen Alchimist steckt eben in jeder und jedem von uns … !

Zum Nachmachen unbedingt empfohlen. Wer sich allein nicht traut, da hab ich mir was ausgedacht
http://www.raum-innen-aussen.de/lebensart/natur-lebensfreude