La Imperial Feng

Feng Shui · Geokultur · systemische Beratung


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Endlich berühmt. Und was kommt danach?

Wer berühmt ist, scheint es „geschafft“ zu haben. Doch wie kommt es, dass wir so häufig über das gescheiterte „Danach“ der Helden lesen?

Dank der modernen Märchenerzähler, dem Boulevard, dürfen wir nicht nur an den Sternstunden sondern auch an persönlichen Tragödien Prominenter hautnah teilhaben. Sei es Boris Becker, Tiger Woods, Amy Winehouse oder Marilyn Monroe, sei es die ruinierte Beziehung, die finanzielle Pleite, die Sucht nach Alkohol oder Drogen, sei es das Finale durch Selbstmord – dem Auge der Öffentlichkeit bleibt nichts verborgen. Oft scheint es, als könne der „Star“ am wenigsten mit seinem Ruhm umgehen.

Mögliche Ursache 1 – Innere Blockade

Wer hätte diesen Absturz vermutet als sie, strahlend umjubelt, auf dem Platz oder der Bühne die Arme nach oben rissen? Dabei gibt es im Volksmund unzählige Redensarten die uns, mehr oder weniger, in ihren Bann ziehen: „Das dicke Ende kommt nach …“, „Wer sich zu früh freut …“, „Soweit kommt’s noch, dass du …“, „Dann kommt das große Heulen …“, „Das ist dann das Ende vom Lied …“! Sind die „Helden“ auch nicht frei davon? Glauben sie vielleicht selbst, dass Ruhm einen (hohen) Preis fordert?

Wer sich in dieser Spirale findet kann durch systemische Aufstellung wirksam zu des Pudels Kern dringen. Auch wer gern erfolgreich sein will und sich wundert, warum das immer noch nicht klappt, kann diese inneren Blockaden haben. Dann wird mit dem Verstand gewünscht, doch im Bauch will das gar nicht erreicht werden. Tricky. Doch systemische Arbeit in Verbindung mit Feng Shui kann das

a) erkennen, innerlich heilen und
b) zusätzlich die (meist selbstgeschaffenen) Blockaden im Raum beseitigen.

Mögliche Ursache 2 – Abhängig von äußerem Qi

Was passiert, wenn jemand (plötzlich oder nach fleißiger Vorarbeit) im Rampenlicht steht? Wenn das lang ersehnte Ziel endlich erreicht und alle Aufmerksamkeit auf einen gerichtet ist? Natürlich bekommt wer im Licht steht ganz viel Qi – Lebensenergie. Frei nach dem Motto: Qi folgt der Aufmerksamkeit. Das kann wie ein Aphrodisiakum wirken und nach einiger Zeit auch zur Abhängigkeit führen.

Wer selbst schon mal auf dem Podium stand (und danach nicht zu selbstkritisch mit sich ins Gericht ging ) weiß, wie erhebend es sich anfühlt: Nach dem Lampenfieber ist das Gehirn voll durchblutet, Glücksgefühle schwemmen durch den Körper, das Gesicht strahlt und je mehr man nach außen strahlt desto mehr strahlt das Außen zurück. Ein Gefühl, als könne man Bäume ausreißen. Pulsierende pure Lebenskraft, der Moment, in dem ALLES möglich ist. Zurück bleibt der Wunsch MEHR davon zu kriegen!!!

Das kann dazu führen, dass Mensch sich völlig verausgabt. Je länger jemand mit der Riesenportion Qi gefüttert wurde desto leerer, matter, schwächer kann man sich fühlen, wenn Rollenangebote ausbleiben oder andere vor einem das Treppchen erklimmen. Wenn’s „das Echte“ nicht mehr gibt, tut es vielleicht ein Ersatz?

Mögliche Ursache 3 – Wenn die wüßten, wer ich wirklich bin. Hoffentlich merkt’s keiner!

Egal ob jemand plötzlich ein „Held“ oder langsam zur Ikone stilisiert wird (Boris Becker, Lady Di, Britney Spears) – im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen macht was mit einem. Plötzlich gewinnt das Außen viel Macht, denn „alles“ wird kommentiert, nichts bleibt mehr unbeobachtet, nichts ist „privat“. Je nach persönlicher Konstitution wird dieser Blick verinnerlicht; kommentiert oder zensiert schließlich eine innere Stimme das Tun. Abhängig von der Herkunft mag solch ein Identitätskonflikt unterschiedlich krass empfunden werden, und individuell entwickeltes Resilienzvermögen kann helfen, die Kluft zwischen Sein und Beobachten zu überbrücken.

Im Grunde erstaunt es auch nicht, wenn Prominente über ihre Selbstzweifel erzählen, von dem schleichenden Gefühl nicht gut genug, oder gar ein Betrüger zu sein: „Wenn die wüßten … .“ – Wie mag sich wohl der Fußballer Thomas Hitzlsperger vor seinem Coming-Out gefühlt haben? Dominant wird an diesem Punkt die Frage nach der eigenen Identität: Wer bin ich, jenseits des Jubels? Wer darf ich sein? Bei Schauspielern mag noch die Frage dazu kommen, ob sich jemand in mich Mensch verliebt oder eher die Rolle gemeint ist (Angelina Jolie und Brad Pitt wurden während des Films „Mr.& Mrs. Smith“ ein Paar und Game of Thrones Heroes Kit Harrington und Rose Leslie verliebten sich während der Dreharbeiten).

Kein Held ist perfekt und selbst Siegfried hatte seine verletzliche Stelle. Was also tun?

Natürlich kennt Feng Shui auch hier eine Lösung. Klingt simpel, mag dennoch eine Herausforderung darstellen.

1. Schritt – Zuhause die Mitte stärken.

Unser Zuhause nehmen wir überall mit hin, selbst wenn wir viel unterwegs sind. Darum gilt es, Daheim einen kraftvollen „Ankerplatz“ zu kreieren. Hilfreiche Fragen zur Gestaltung:

  • Wie fühlt es sich an, wenn ich an einem Ort ganz in meiner Mitte ruhe?
  • Wie ist dieser Platz geschaffen?  Wie die Mitte eines Schneckenhauses, wo das Weiche, Verletzliche sich ganz und gar hinein zurück ziehen kann, geschützt von einem festen Panzer? Oder ist es eher wie der Apfel, der mit saftigem Fruchtfleisch sein Gehäuse umschließt? Wo in der dunklen Mitte die Samen geschützt heran reifen können, um später groß raus zu kommen?
  • Welche Farbe hat Mitte? Ist es Farbe die man sieht, oder Farbe, die man fühlt? Rot-orange vielleicht, so wie das erste Licht mit dem ich als Embryo in Kontakt kam? Oder lieber kühler, distanzierter, gleichwohl umhüllend und formlos wie Wasser?
  • Soll sie eine Form haben?
  • Würde ich sie dekorieren? Braucht es Bilder? Oder ist es ein Korb, gefüllt mit Moos, mit Sand oder Erde und vielleicht groß genug, dass ich mich hinein legen kann?
  • Was sehe ich vor meinem inneren Auge, wenn ich MITTE denke?
  • Was braucht ein Ort, damit ich mich ganz und gar fallen lassen kann und mich trotzdem gehalten fühle?

2. Schritt –  Die im Raum geschaffene Mitte verinnerlichen.

Wie eine Matruschka Puppe gibt es in der äußeren Hülle unzählige kleinere, bis hin zur Kleinsten. In die passt nichts mehr hinein, die ist der Kern. Unzählige Häute oder Schalen in der sich schließlich die körperliche Mitte ganz und gar geborgen fühlt. Das ist ein Prozess und kann ein bisschen dauern. Vielleicht braucht es viele Stunden Aufenthalt in der räumlichen Mitte, um sie irgendwann ganz ins Innere geholt zu haben. Wo sie bereitwillig da ist, um jederzeit abrufbar zu sein.

Um schließlich den Durst nach äußerem Qi durch die eigene Quelle zu stillen. Sobald die Frage, wer ICH bin, geklärt oder nicht mehr relevant ist. Sobald der Erfolg sein darf, weil (unbewußte) Loyalitäten zur Herkunftsfamilie geheilt wurden.

In diesem Sinne – viel Erfolg und gutes Gelingen! Und wer Unterstützung braucht – ich bin da.

 

 

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Integrale Raumplanung in Stichworten

Auszüge aus meinem Vortrag zur Integralen Raumplanung – gehalten am 6. April 2014 zur Eröffnung des Geokulturellen Zentrums in Kirchheim-Teck. Heimat

 

I – wie INSPIRATION. Inspirierende Räume helfen, neue Erfahrungen zu machen. Geraten Sie ins Staunen und sehen Sie das bislang Verborgene. Gemachte Erfahrungen verknüpfen sich im Gehirn zu Netzwerken und prägen Gedanken, Gefühle und innere Einstellung. Belohnung oder Strafe sind keine adäquaten Mittel, nur neue Erfahrungen bewirken, überholte Verhaltensmuster abzulegen.

N – wie NATUR. „Der einzige Weg zur Freiheit ist die Rückkehr zur Natur“, heißt es in historischen Schriften. Was Freiheit nun genau ist, darüber kann man lange diskutieren, doch erlebt hat bestimmt schon jeder, wie erfrischend und belebend ein Waldspaziergang wirkt, wie wohl es tut, frische Luft tief einzuatmen und manchmal reicht es sogar, mit den Augen ins Grüne zu schauen um sich ausgeruht zu fühlen. „Die Wildnis ist kein Ort, den wir besuchen. Sie ist unsere Heimat,“ sagte Gary Snyder. Wir tun gut daran, sie als solche zu behandeln.

T – wie THEMENGARTEN. Jeder Garten birgt die (kollektive) Sehnsucht nach dem Paradies. Darum erzählt jeder Garten, ein der Wildnis abgerungenes Stück Land, viel über Ideen und Phantasien der Menschen, die ihn pflegen und bewirtschaften. Ob wild oder formal, ob heimisch oder maritim – ein Garten kann ganz ursprüngliche Lebensgefühle wecken. Gleichzeitig fordert die Natur hier Toleranz, nicht alles wächst wo und wie der Gärtner es gern hätte und auch ungebetene Besucher reden oft ein Wörtchen mit. Wer da gleich zu Karbit oder Schneckenkorn greift nimmt sich die Freude zu entdecken, was trotzdem gedeiht und welche Tricks manche Pflanzen auf Lager haben, um Schnecken, Kaninchen oder Wühlmäusen stand zu halten. Und wer weiß, vielleicht gewinnt man durch Beobachtung der „Pflanzenstrategien“ auch Anregungen für das eigene, echte Leben …

E – wie ENERGIE oder QI. Andere Bezeichnungen sind Vitalkraft, Lebenskraft. Auch im Begriff Q(u)intessenz steckt Qi – und Quintessenz bedeutet Uridee oder Seele eines Dinges oder eines Raumes zu erfassen. Deshalb sind „Katalogwohnungen“ schön anzusehen, doch es ist schwer, sich dort wohlzufühlen. Denn sie bilden nur eine Zusammenstellung von Dingen ab, der eigentliche Lebensimpuls, Essenz und „kosmische Idee“ fehlen.

G – wie GEOMANTIE. Geomantie beschreibt die umfassende Verbundenheit von Erde, Mensch und Kosmos. Der Begriff Geomantie bildet sich aus den zusammengesetzten Wörtern Geo, die Erde, und Mantie, die Weissagung. Geomantie hilft uns, die Identität von Landschaften und Lebensräumen zu erfassen, um sie zum Wohle aller Lebewesen bei Landschaftsgestaltung und Raumplanung zu berücksichtigen. Genau genommen ist Geomantie unsere europäische Form des Feng Shui, denn auch in der Geomantie geht es um die Wissenschaft und Kunst des richtigen Platzierens.

R – wie RAUM INNEN AUSSEN. Der Name meiner Firma. Neben dem Fakt, dass ich Innenräume (zum Wohnen und Arbeiten) und Außenräume (Gärten, Außenanlagen) gestalterisch optimiere verdeutlicht der Name, dass jeder Raum den inneren Zustand eines Menschen ausdrückt und durch bewusste Veränderung im Raum innere Prozesse und Entwicklungen beeinflusst werden können.

A – wie ANKER wie SYMBOL. „Alles Sichtbare ist ein in einen Geheimniszustand erhobenes Unsichtbare“, sagte Novalis. Alles womit wir uns umgeben hat symbolischen Wert – „Sachen“ beleben eine Erinnerung, sollen ein Gefühl erzeugen, sollen den Raum mit Seele füllen. Ein Urlaubsfoto soll an unbeschwerte Zeit und schöne Umgebung erinnern, eine Lampe gemütliches Licht zum Wohlfühlen ausstrahlen, das Geschenk zum Geburtstag eine wertvolle Freundschaft bezeugen. Symbole sind darum wie Anker die ausgeworfen werden, um etwas zu halten, zu transportieren, zu erinnern. Da macht es Sinn, immer mal wieder zu überprüfen an welchen Ankern das Lebensschiff festgemacht ist. Stimmt die Botschaft noch, das Gefühl das transportiert wird? Hat es noch den beigemessenen Wert oder wird es aus Gewohnheit längst übersehen?
Wenn Sie heute nach Hause kommen tun Sie doch einfach mal so, als seien Sie fremd. Schauen Sie sich um in den Räumen. Wer lebt dort? Sind Sie das noch? Oder haben Sie sich längst verändert und können Dinge = Anker aus Ihrem Leben gehen lassen und sich weiter bewegen und ent-wickeln?

L – wie LebensArt. LebensArt hat viel mit der inneren Haltung zu tun. Zum Beispiel die individuelle Haltung zur Zeit. Im Grunde hat niemand ein Zeitproblem, meistens ist es einfach das Problem, Prioritäten zu setzen. Was ist wirklich wichtig? Und dafür findet man immer Zeit. Schauen Sie, was Sie tun, dann wissen Sie, was Ihnen wichtig ist. Sie möchten Ihre Prioritäten ändern? Dann gewinnen Sie den Raum als Ihren Verbündeten und verabschieden sich von „Kopfkonstrukten“ die in der Regel beginnen mit “ Ich sollte …, man müßte …, eigentlich möchte ich …“. Der Mensch kann sich nur für etwas begeistern was ihm wichtig ist und schon ist es vorbei mit jeder Art Ersatzbefriedigung und Frustgefühlen. (Mehr Gedanken zur Zeit gibt es hier https://laimperialfeng.wordpress.com/2014/02/10/zeit-fur-zeitverschwendung/)

E – wie ELEMENTE. Die asiatische Wissenschaft kennt 5 Elemente und deren Wirkungszusammenhänge, sie sind Basis der gesamten Philosophie und Kultur. So heilt die TCM durch Harmonisierung der Elemente den Körper und Feng Shui nutzt die Elemente um Disharmonien auszugleichen und eine gesunde Balance im Raum herzustellen.
Zwischen den Elementen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser gibt es den förderlichen, den kontrollierenden und den zehrenden Zyklus. So nährt sich beispielsweise das Element Holz vom Element Wasser, es kontrolliert das Element Erde und wird vom Element Feuer aufgezehrt. Ein Haus, zugehörig zum Element Feuer gedeiht also in einer „Holzumgebung“ und steht in Spannung zur „Wasserumgebung“. Durch den Vermittler Holz wiederum entsteht eine sehr nährende Umgebung, denn Wasser nährt Holz, Holz nährt Feuer – und die Bewohner profitieren durch den Ausgleich der Kräfte auf allen Ebenen, körperlich, geistig und seelisch.

 

R- wie RAUM, wie STANDORT. „Beim Wohnen ist der geeignete Platz wesentlich, beim Denken die Tiefe, beim Umgang mit anderen die Güte, beim Reden die Ehrlichkeit, beim Regieren die Gerechtigkeit, beim Arbeiten das Können, beim Handeln der richtige Zeitpunkt. …“ aus Lao Tse, Tao te King 8

A – wie ATMOSPHÄRE. Alle Menschen teilen die Urerfahrung des Geborgenseins im Raum. Einem Raum, in dem sie autonom waren, wachsen durften und dazugehörten, vorbehaltlos – unser erster Raum, der Mutterleib. Das Bedürfnis dieser Art Zugehörigkeit begleitet uns unser ganzes Leben, genau wie die Sehnsucht nach diesem Raum, denn hier haben wir die bedingungslose Liebe gespürt, das Angenommensein. Dieser Raum unterstützte unsere Entwicklungspotenziale und genau das sollte der Raum hergeben, in dem wir heute leben (und arbeiten). Darum ist Raumgestaltung mehr als optische Verschönerung denn es geht um eine Atmosphäre, die menschliches Miteinander begünstigt. Im angenehmen Raumklima ist es einfach, lebensverträgliche Entscheidungen zu treffen. Ein energetisch und atmosphärisch optimiertes Business ist darum ein Gewinn für die Gesellschaft. 

U – wie UMFASSEND.  Bestandteile einer Integralen Beratung sind u. a. die Ebenen der Materie (bezogen auf die Sinneswahrnehmungen), des Äther (verstanden als Energiewahrnehmung mit Intuition und Instinkt), des Astralen (gemeint ist die Bild-Wahrnehmung, wie Imagination und Vision, auch Urbilder zur Geschichte des Ortes einbeziehend), des Mentalen (die Ebene die uns zur Zeit noch durch konkretes Denken dominiert), des Kausalen (als ethische Wahrnehmung mit Gewissen, Erkenntnis und Einsicht) und schließlich die Integrale Ebene (bezogen auf Inspiration, spontanes Wissen Selbst-Wahrnehmung und Bewußtheit). Darum ist jede Beratung so individuell, weil direkt auf Mensch und Raum bezogen.

M – wie MITTE. Jeder Raum hat eine Mitte. Entweder ist es die geometrische oder die gefühlte Mitte. Auch im Körper gibt es eine Mitte, die Chinesen nennen sie Dantien. Die Mitte des Raumes / des Grundrisses korrespondiert mit der Mitte des Menschen, darum ist es wichtig, sich um sie zu kümmern, sie zu stärken, zu beruhigen oder überhaupt erstmal zu integrieren. Für die leibliche Mitte gibt es Körperübungen (und wer einen TaiQi Meister mal beobachtet hat, wie ihn im Wortsinne nichts umhaut, weil er so fest verwurzelt steht wird dieses eindrückliche Erlebnis sicher nicht vergessen), im Raum unterstützt eine achtsame Gestaltung. Eine stabile Mitte (im Körper und im Raum) fördert Standhaftigkeit, Vitalität, Gesundheit und Flexibilität.

P – wie POTENZIAL. Ein Raum ist unsere dritte Haut und nur wer sich in seiner Haut wohl fühlt kann seine Potenziale entfalten. Unter Potenzial versteht man die gesamten Anlagen, Fähigkeiten und Begabungen, die ein Mensch ins Leben mit bringt. Dabei liegt der Fokus ganz klar darauf  Stärken zu erkennen, um diese zu fördern und auszubauen. Man kann nur da richtig gut sein, wo man Stärken hat. Ein Eichhörnchen zu einem Schwimmweltmeister zu trainieren oder einem Pinguin den Marathon schmackhaft machen zu wollen – Sie wissen was ich meine. Der Raum unterstützt den Menschen durch energetische Gestaltung, Potenziale zu erkennen, zu entfalten, zu leben. Um richtig gut zu sein und sich wohl zu fühlen mit der individuellen Begabung. Darum lebt das Eichhörnchen im Baum und der Pinguin am Wasser. Nur wir Menschen leben überall und haben ein wenig den Bezug zu unserer natürlichen Umgebung und unseren individuellen Begabungen verloren.

L – wie LICHT. Die Stimmung von Räumen und unser Befinden darin kann durch Licht stark beeinflussst werden. Wohnbereiche, die eine düstere Stimmung ausstrahlen werden durch Licht erhellt. Was kommt dann zum Vorschein? Vielleicht fällt nun ein anderes Licht auf die Dinge, oder Sie sehen etwas in einem anderen Licht und bekommen dadurch mehr Klarheit.  Die Funktion des Raumes fordert die Art der Beleuchtung: Räume für Rückzug und Entspannung mögen mehrere, indirekte Lichtquellen, ein Raum in dem gearbeitet wird mag helles, klares Licht. Punktuelle Beleuchtung am Arbeitsplatz ist von Vorteil und Vollspektrum Lampen haben sich für gesunde Augen als sehr wertvoll erwiesen.

A – wie ANERKENNUNG. Im Bagua befindet sich der Bereich für Anerkennung, Ansehen und Ruhm im Süden. Mehr zum Bagua finden Sie hier https://laimperialfeng.wordpress.com/2014/05/21/was-ist-eigentlich-ein-bagua. Wer das Gefühl hat, mehr Anerkennung zu verdienen sollte sich den Süden der Wohn- oder Arbeitsräume anschauen. Welche Hinweise geben Auskunft, warum es nicht so läuft wie Sie es sich wünschen?

N – NACHBARN. Gibt es Probleme mit Nachbarn, kann man im Garten oder Wohnraum in den Bereichen „Partnerschaft“ oder „Hilfreiche Menschen“ Maßnahmen ergreifen, die dafür sorgen, dass diese Beziehungen harmonisiert werden.

U – wie UMSTÄNDE. „Menschen geben immer den Umständen die Schuld an ihrer Situation. Ich glaube an Umstände. Die Menschen, die es in dieser Welt zu etwas bringen, sind die, die aufstehen und nach den richtigen Umständen suchen. Und falls sie sich nicht finden, selbst herstellen.“ George Bernhard Shaw.  Räume sind auch Umstände, und wer etwas am Raum verändert nimmt damit gleichzeitig Einfluss auf die Umstände, an denen sich das Leben oder Fortkommen vielleicht hakt.

N – NATUR und NATURWESEN.  Um die belebende Wirkung oder düstere Ausstrahlung mancher Orte zu beschreiben griff man vor langer Zeit in die Trickkiste der Archetypen und verpackte die Qualität eines Ortes in Märchen und Sagen. Wir alle kennen sie aus Märchen, Mythen und Sagen: die bodenständig-direkte Art der Zwerge, die Melancholie des Pan, die Inspiration der Musen, das Fernweh der Meerjungfrauen, die tanzenden Elfen auf einer Waldlichtung, die wunscherfüllende Fee, die Kraft und List des Wassermanns.
Spüren Sie selbst doch mal rein, indem Sie sich zuerst einen Zwerg und danach eine Elfe vorstellen. Wie verändert sich ihr Gefühl, ihr inneres Bild, die Atmosphäre? Wenn Sie mögen gehen Sie hinaus in den Garten oder in den Park und suchen sich eine schöne Stelle. Verweilen Sie ein Zeit lang und beobachten, welche Stimmung, welches Bild zu Ihnen kommt. Ist es eher ein Verweis auf die feine Qualität der Elfen, fühlen Sie es leicht und luftig? Oder spüren Sie eine bodenständige, erdende Kraft, wie sie der Zwerg ausstrahlt? Berichten Sie mir gern von Ihren Erfahrungen!

G – wie GUTES GELINGEN. Erfolg war gestern, denn Erfolg als Lebensziel schaffte eine Kultur der reinen Ressourcenausnutzung. Wohin wir damit gekommen sind – da brauchen wir uns nur umschauen. Gutes Gelingen ist das Neue. Im Wunsch, dass etwas gelingen möge steckt das Verständnis für Entwicklungsprozesse. Und auch, dass man „das Gelingen“ nicht „machen“ kann. Man kann nur die Rahmenbedingungen dafür schaffen, für Gesundheit zum Beispiel. – Will man einen Hefekuchen backen, kann man auch nicht „machen“, dass die Hefe aufgeht. Man kann sich auf den Prozess einlassen und die Bedingungen schaffen die es ermöglichen, dass sie aufgeht. Ein Raum ist auch eine Bedingung, dass ein Mensch wachsen und gesunden kann, dass seine Potenziale sich entfalten können und dass ES gelingen möge.