Susanne Berkenkopf

„Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf." Dies ist ein Blog über Räume, über innere und äußere Räume. Denn ich bin überzeugt, dass jeder Raum in dem wir uns regelmäßig aufhalten, Einfluss auf unser Leben nimmt. Also gebe ich hier Anregungen, wie Wohnräume und Arbeitsplätze energetisch und ästhetisch optimiert werden können. Ich schreibe für Menschen, die in einer wohltuenden Umgebung leben wollen, die innere und äußere Freiräume schätzen, und an ihr Potenzial glauben. Ich schreibe für Menschen, die wie ich, jetzt und auf dieser Erde zum Wohle des Ganzen wirken wollen. Im „echten Leben" biete ich Wohncoaching, Grundrissanalyse und Lebensstilberatung. Meine Werkzeuge sind Imperial Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung. Mehr unter www.feng-shui-und-beratung.de


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Tag 7 – Was tun, beim ruh’n?

Beschäftigt sein gilt heute als en vogue. Nichts-tun wird zwar allerortens propagiert, doch mittlerweile involviert auch Müßiggang das Tätig-sein. Woher sonst kommen Slogans wie „Verdienen Sie ihr Geld im Schlaf“?  Selbst da hat man keine Ruhe mehr. Manche beobachten auch dieses Phänomen: Kaum haben Hörbuch CD oder geführte Meditation begonnen, ist man auch schon eingeschlafen.

Dabei gilt ausruhen, Nichts-tun und den Geist schweifen lassen als Voraussetzung, überhaupt auf neue Ideen oder Erfindungen zu stoßen. Viele Nobelpreisträger haben beiläufig erwähnt, dass sie zwar eine Zeit lang über die aktuelle Fragestellung nachgedacht haben, doch der Geistesblitz kam beim duschen, nach dem Mittagsschlaf oder beim Spazieren gehen.

Am 7. Tag, das kennen wir aus der Bibel, ist Ruhetag. Mein Tipp: Heute tatsächlich ruhen, spazieren gehen, handarbeiten, im Garten puzzeln. Nichts „Großes“ angehen. Wessen Gedanken dabei abschweifen und zum gewohnten Denkmuster zurückkehren kann aus meiner kleinen Auswahl chinesesischer Weisheiten wählen. Nimm Deinen „Mind“ dann immer wieder wie ein eigenwilliges Pferd am Zügel und gewinn die Führung zurück.

Willst du links etwas verändern,
beginne rechts.

Wenn das, was wir vor unseren Augen sehen,
zweifelhaft ist, wie können wir alles glauben,
was hinter unserem Rücken gesprochen wird?

Der Mensch
ist Himmel und Erde
im Kleinen.

Diejenigen, die Freiplätze im Schauspiel haben,
pfeifen zuerst.

Wer in Eile ist,
kann nicht würdevoll einhergehen.

Menschen mit Grundsätzen haben Mut.

Behutsamkeit ist überall am Platze.

Wer in einem Brunnen sitzt,
um den Himmel anzuschauen,
wird nur wenig davon sehen.

Die mit Ruhe und Einkehr assoziierte Himmelsrichtung ist im Feng Shui übrigens der Nordosten. Schau Dich während Deiner Muße doch hier mal um. Nur schauen, nichts anfassen. Was siehst Du? Was spiegelt der Bereich über die Möglichkeit, innezuhalten?


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Muße, der Schlüssel zum Glück

Zeit der Muße

Warum ist Urlaub eigentlich so schön, hab ich mich kürzlich gefragt und ich glaube, Muße ist der Schlüssel.

Muße ist die Zeit, in der man eigenen Interessen nach Lust und Laune folgt.

Es kann etwas dauern, bis man die ganz freie Zeit durch und durch genießen kann, doch wer sich erlaubt, innezuhalten und zu ergründen, wonach der  Sinn gerade steht, mag sich selbst schon überrascht haben. Manchmal weiß man nämlich selbst nicht – soll ich jetzt schwimmen gehen, mich ins Gras legen, ins Museum spazieren, eine Torte machen, die Wohnung renovieren oder doch nur zwei Schubladen aufräumen, Löcher in die Luft gucken und den Wolken Namen geben, soll ich tagträumen, Schuhe putzen … oder … nichts davon? Wer sich selbst neu kennen lernen will, sollte unbedingt regelmäßig ungeplante Zeit mit sich verbringen.

Ich glaube, Muße ist das Lebenselixier unserer Zeit. Wer im Alltag keine Zeit für Muße hat, der wird auch die arbeitsfreie Urlaubszeit nicht zu genießen wissen – oder sich ebenso schnell wieder verplanen, wie man es vom Berufsalltag so gut kennt. Ist ja auch irgendwie bequem, doch Insider wissen: Das Beste kommt danach – erst durch die Muße kommt der Flow, durch den Flow die Freude, durch die Freude wird der Sinn des eigenen Lebens ganz hautnah gespürt.

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Im Leben verwurzelt, die Krone gen Himmel gereckt

Durch Muße können einem (lebens-)wichtige Fragen wieder vor die Füße fallen – und wer sich dafür keine Zeit nimmt, mag von einer Krankheit zum Innehalten gezwungen werden. Manchmal ist es nämlich allerhöchste Eisenbahn, sich zu fragen: Bin ich in meinem Leben eigentlich Zuhause? Sind meine Träume und das Leben das ich lebe deckungsgleich? Und wenn nicht, wie groß ist die Kluft? Bin ich geworden, wer ich sein kann?

Es ist wichtig, Träume zu haben,
die groß genug sind,
dass man sie nicht aus den Augen verliert,
während man sie verfolgt
,
sagte Oscar Wilde.

Ich finde, er hat Recht. Je hektischer die Zeit, desto wichtiger die Muße, lautet mein Fazit. Und wann sonst soll man schließlich träumen wenn nicht am Tage zwischendurch – nachts schläft man ja schließlich ;-). Und wer sich zur Kunst des Müßiggangs inspirieren lassen will, mag in diesen Zeilen stöbern

Über „Die Kunst des Müßiggangs“ von Alles mit Links

oder einen Film anschauen, um die Erinnerung an eigene Kindheitsträume wieder zu finden.

 

 


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Was kann das Federgewicht?

Feder

Wer gerne denkt: Die Welt ist groß und ich so klein – mag sich inspiriert fühlen vom Federgewicht

Zwischendurch und so ganz für das eigene Vergnügen kann man sich mit ALI  – Atmen Lächeln Innehalten – erheitern. Für mich eine wunderbare Methode, zu entspannen und mich immer wieder von innen zu spüren … Sei leicht wie eine Feder und gleichzeitig schwer wie ein Stein, könnte mein Koan dazu lauten. Wie gesagt, La Imperial ist auf innerer Reise und spürt dem Paradox nach.

P.S. Wer die Federn kennt und mir ihre Namen schreibt kann etwas gewinnen. Ich weiß zwar noch nicht was, doch ich lass mir was einfallen …