Susanne Berkenkopf

„Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf." Dies ist ein Blog über Räume, über innere und äußere Räume. Denn ich bin überzeugt, dass jeder Raum in dem wir uns regelmäßig aufhalten, Einfluss auf unser Leben nimmt. Also gebe ich hier Anregungen, wie Wohnräume und Arbeitsplätze energetisch und ästhetisch optimiert werden können. Ich schreibe für Menschen, die in einer wohltuenden Umgebung leben wollen, die innere und äußere Freiräume schätzen, und an ihr Potenzial glauben. Ich schreibe für Menschen, die wie ich, jetzt und auf dieser Erde zum Wohle des Ganzen wirken wollen. Im „echten Leben" biete ich Wohncoaching, Grundrissanalyse und Lebensstilberatung. Meine Werkzeuge sind Imperial Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung. Mehr unter www.feng-shui-und-beratung.de


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Advent, Advent – 21. Türchen

21.12.2020 – Diese Zahlenfolge darf man sich auf der Zunge zergehen lassen!

Mit heutiger Wintersonnenwende übernimmt ein neues Zeichen aus dem Reigen des chinesischen Zodiak die Regentschaft für das kommende Jahr: Der Yin Metall Büffel. *

Was dürfen wir von ihm erwarten? Zuerst sei erinnert, dass Erd-Zeichen, zu denen der Büffel gehört, immer in eine neue Ära überleiten. Nach der zweijährigen Herrschaft der Wasserzeichen Schwein und Ratte geleitet der Büffel in die 2022 beginnende Zeit der aufeinander folgenden Holzzeichen Tiger und Hase.

Der Büffel sei ein Geschenk der Göttin Kuan Yin an die Menschen, heißt es im alten China. Das mag nicht verwundern, denn das Wesen eines Büffels gilt als freundlich, bescheiden und ausdauernd. Ohne zu klagen und sehr geduldig verrichtet er die härtesten Arbeiten und bleibt dabei fürsorglich, furchtlos und beständig.

Im Zeichen des Büffels Geborene (1937, 1949, 1961, 1973, 1985, 1997, 2009) sind von Natur aus ausgeglichen, offen und kreativ. Sie neigen zum Optimismus und können klaglos alle Hindernisse beseitigen, die sich ihnen in den Weg stellen. Denn was sie sich vorgenommen haben, das ziehen Büffel-Geborene in der Regel auch durch. Ihren Mitmenschen bleibt dann nichts, als sich über ihre Dickköpfigkeit zu wundern oder manchmal auch zu ärgern. Des Büffels Motto lautet „Schritt für Schritt“, schließlich steht er ganz stabil mit allen vier Beinen fest auf der Erde.

Büffel gelten als intelligent und scharfsinnig, sie lieben ihr Zuhause und die Gesellschaft guter Freunde. Dabei ziehen sie gemütliches Beisammensein dem wilden Partyleben vor. Und trotz einer manchmal sprichwörtlichen Unbeholfenheit gelten Büffel als anmutig, sobald sie sich auf ihrem Terrain bewegen. „Das gewisse Etwas“ macht sie zu Menschen, deren Nähe man sucht. Doch wo Licht ist, da gibt es auch Schattenseiten und die des Büffelcharakters werden mit den Begriffen Sturheit, Misstrauen, Verschlossenheit und Hochmut vermutlich gut umrissen.

Die Kombination mit dem Yin Metall lässt vermuten, dass 2021 ein starkes Jahr wird. Ein Jahr, in dem wir an unseren Widerständen wachsen dürfen. Yin Metall ist hart und doch formbar, es ist schwer und doch leitfähig. Ein Metall-Büffel vereinigt einen starken Willen mit einem kraftvollen Auftreten und ist dabei doch feinfühlig und warmherzig. Da Büffel die Gesellschaft lieben sollten wir 2021 in das einzige investieren, das zählt: Soziale Beziehungen, Freundschaften, Mitmenschlichkeit.

2020 hat uns vor Augen geführt, das haben kein Wert an sich ist. Dass materielle Güter in Zeiten von Isolation und Einsamkeit nicht wirklich wertvoll sind und auch schnell genommen werden können.

Die Herausforderungen vor denen wir in dieser Zeit stehen lassen sich zwar nur mit Disziplin meistern, doch gemeinsam mit Genügsamkeit und Empathie können sie in ein wirklich wertvolles, schönes Leben führen. Ruhe und Muße, Bescheidenheit, Ausdauer, Warmherzigkeit, Charme und Intelligenz bilden zusammen genommen ein tragendes Fundament für eine lebenswerte Zukunft, an der alle Menschen und Wesen, die mit uns auf der Erde leben, teilhaben können.

Wie jedes Jahr befindet sich auch 2021 das gegenüberliegende Zeichen im sogenannten Tai Sui, im Schatten des Jupiter. Diesmal sind die im Zeichen des Schafs Geborenen (1931, 1943, 1955, 1967, 1979, 1991, 2003, 2015) gut beraten, sich zurückzuhalten. Traditionell wird diesen Zeichen geraten, ein rotes Band um die Hüfte, rote Unterwäsche oder Strümpfe zu tragen, Krankenhäuser und Beerdigungen zu meiden und keine langfristigen oder schwerwiegenden Entscheidungen zu treffen. Still halten und sich in die zweite Reihe stellen kann nächstes Jahr genau das passende Verhalten für die Menschen sein, die im Jahr des Schafts geboren wurden.

Wer Bauarbeiten oder Renovierung plant, bitte nicht im Südwesten beginnen. Vorteilhafter ist es, sich von Süden behutsam heranzuarbeiten oder im Westen anzufangen.

Das neue Jahr in den schönsten Farben, geprägt von Feinfühligkeit und Anteilnahme am Schicksal aller Wesen – das wünsche ich mir. Dieses sich ihm bietende Bild gefiel wohl auch © Monthaye

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*Oft werde ich gefragt, ob der Beginn des neuen Jahres wieder mal eine neue Erfindung sei. Die Chinesen feiern schließlich erst mit Frühlingsbeginn, am 12.02.2021 (man achte auf die Kombination der Zahlen!) das neue Jahr.
Ich habe mich entschieden, dem Weg des Dao zu folgen wonach mit der Wintersonnenwende das Yang aufsteigt und das Yin zurückdrängt, ganz wie auf dem wohlbekannten Symbol. Die Zeit zwischen Dezember und Februar ist demnach die Ruhezeit. Sie ermöglicht, die zur Wintersonnenwende ausgebrachten Samen mit Aufmerksamkeit und Liebe zu hegen und zu pflegen. Die Holzenergie, die zum Frühlingsbeginn in ihre aufsteigende Kraft erwacht, läßt dazu keine Muße. Mir liegt das Motto: „Wer ruht, bevor er handelt, reist auf einem schöneren Pferd“, und auch darum folge ich dem Pfad des Dao.

© Ein Büffel in seiner natürlichen Umgebung beobachtet von © Jonathan Mast. 2021 ist ein gutes Jahr, um draußen zu sein und sich in der Natur und in Gemeinschaft an seinen Ursprung zu erinnern.


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2018 – Das Jahr des Hundes beginnt

Alle Jahre wieder tritt mit der Wintersonnenwende auch im chinesischen Zodiak ein neues Tier ins Licht. 2018 wird das Jahr des Erd-Hundes und wir dürfen gespannt sein, welche Einflüsse er mit sich bringt.

Generell kennzeichnet den Hund* ein anpassungsfähiger Charakter, der sowohl für sich als auch im Team hervorragend klar kommt. Hunde gelten als vertrauenswürdig, empathisch, belastbar und vor allem loyal. Wer ein Geheimnis sicher bewahrt wissen möchte kann einem „Hund“ unbedingt vertrauen. Generell großmütig und leicht im Verzeihen darf man ihn dennoch nie zu sehr in die Enge treiben, denn wenn der Hund die Zähne bleckt kann’s richtig ungemütlich werden.

Eine Kollgin verglich einen Wesenszug des Hundes mit einem versierten Pokerspieler: Niemand kennt sein Blatt denn er spielt verdeckt, er ist ein guter Beobachter aller anderen Spieler am Tisch, kennt seine eigenen Fähigkeiten und sein Limit genau und niemand vermag zu erraten, welchen Trumpf er vielleicht im Ärmel hat. Seine ihm eigene Würde verbietet einfach, über ein gutes Blatt zu strahlen, über schlechte Karten zu verdrießen oder sich hinterher mit seinen Erfolgen zu brüsten.

Womit ein Hund sich selbst im Weg steht ist die Hemmung, seine tiefen Gefühle zu zeigen. Da mag mancher glauben, Hunde seien die hart Arbeitenden, die überaus zufrieden und erfolgreich sind – doch innen kann das ganz anders aussehen. Zweifel und mangelndes Selbstvertrauen gehen mit dem Erfolg oft Hand in Hand. Darum gelten sie auch als Meister der Täuschung.

Auch die Unlust zur Veränderung ist ihm eigen: Lieber harrt er in ungünstigen Situationen aus, macht (faule) Kompromisse und bleibt in der Routine stecken, anstatt einen Kurswechsel vorzunehmen. Obendrein bekommt ihm das „sich Sorgen machen“ gar nicht gut, obwohl er es auch darin zu wahrer Meisterschaft bringen kann. Insgesamt begünstigt dies die Anlage zu Starre und Unbeweglichkeit und das Hin und Her kann so lange gehen, bis es im wahrsten Sinne des Wortes zu spät und die Gelegenheit verstrichen ist.

Auch wer nicht im Jahr des Hundes geboren ist wird von dieser Energie im kommenden Jahr beeinflusst. Zusammengefasst dürfen wir erwarten, dass unsere Loyalität gefragt ist und Pflichtbewußtsein ganz oben mitspielt. Dazu kommt der Mut, Herausforderungen offenen Auges anzunehmen. Von zuviel Zögern ist abzuraten, denn wie heißt es so schön: Chancen kommen und gehen, und manche kehren nicht wieder. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, jede Situation kann besagten Trumpf im Ärmel halten, der sich in ganzer Fülle erst zeigt, wenn man längst zugegriffen hat.

Der Hund gehört zum Element Erde und das wird 2018 durch die Erdes des Jahres verstärkt: Realitätssinn, logisches Denken, Pragmatismus und Zuverlässigkeit charakterisieren dieses Zusammenspiel. Alle, die eh nicht „aus dem Quark“ kommen können davon profitieren, sich an die Qualitäten des Elements Metalls zu erinnern (Weisheit im Tun – Das Element Metall). Also Prioritäten auflisten, Fokus setzen, immer schön Entrümpeln und das Wesentliche forcieren.

Wer im Jahr des Drachen geborenen ist (1940, 1952, 1964, 1976, 1988, 2000, 2012) tut gut daran nächstes Jahr in Deckung zu gehen, denn der Drache steht dem Hund frontal gegenüber. Gleichzeitig steht der Drache im Schatten des Grand Duke Jupiter, und das wird als ungünstiges Vorzeichen eingeschätzt. Traditionell wird diesen Zeichen darum geraten, ein rotes Band um die Hüfte, rote Unterwäsche oder Strümpfe zu tragen, Krankenhäuser und Beerdigungen zu meiden und keine langfristigen oder schwerwiegenden Entscheidungen zu treffen. Einfach still halten und sich – ganz gegen die eigene Gewohnheit 😉 –  in die zweite Reihe zu stellen kann nächstes Jahr genau das passende Verhalten für einen Drachen sein.

Gute Gelegenheiten innere Potenziale zu entfalten haben in 2018  alle, die in den Jahren des Tigers, Hasen, Pferdes, Affen und des Hahns geboren sind. Also „grab your luck“ und realisiere Deine Chancen!

Wer detaillierter wissen möchte, welche Auswirkungen das Jahr des Hundes auf persönliche Geschicke hat, darf mich gern ansprechen.

*Die Jahre des Hundes sind 1946, 1958, 1970, 1982, 1994, 2006, 2018

 

 


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Wenn das Schaf vor der Tür steht … 2015 kündigt sich an

Das kommende Jahr des Schafes lässt manche sicher nicht kalt. Zum Beispiel alle, die im Jahr des Büffels geboren wurden (… 1949, 1961, 1973, 1985, 1997, 2010):Schaf Ähnlich wie in der westlichen Astrologie gibt es auch in der chinesischen Mythologie den Tierkreis und so liegen sich jedes Jahr zwei Tiere diametral gegenüber (2015: Schaf => Büffel).

Im jeweils regierenden Jahrestier (2015: Schaf) residiert der Tai Sui, auch bekannt als Grand Duke Jupiter. Er gilt als der „Herrscher der Erde “ und damit als eine der höchsten Gottheiten in der Mythologie der Taoisten.

Jedes Jahr fällt also das besondere Augenmerk des Tai Sui auf sein Gegenüber und das mag er gar nicht. Er fühlt sich gekränkt. Zwar ist es eine durchaus unabsichtliche, weil unvermeidliche Kränkung, doch auf wen der Grand Duke Jupiter nicht gut zu sprechen ist für den gilt es, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Denn als Herrscher der Erde ist er natürlich mit verantwortlich für alle weltlichen Belange, die uns Menschen so sehr am Herzen liegen: Gesundheit, Glück und Reichtum.

Im Jahr des Büffels Geborene sollten sich 2015 besonders vorsehen und nichts tun, was den Tai Sui (noch mehr) verärgert. Dazu zählt:

  • Halte Dich fern von üblen Aktivitäten
  • Achte besonders auf deine Gesundheit
  • Kümmer Dich: um Dich selbst und um andere
  • Meide dunkle, enge Gassen in der Nacht
  • Vermeide Krankenhausbesuche wenn es irgendwie geht
  • Schau bei Beerdigungen nicht zu, wie der Sarg in die Erde gelassen wird

Für alle gilt: Bauarbeiten sollten 2015 nicht im Südwesten begonnen werden

Wer ein Pferd im Horoskop hat: Schaf und Pferd verbünden sich 2015 und „machen“ gemeinsam Feuer. Wie sich das auf einzelne Lebensbereiche auswirkt und wo es dann besonders „heiß“ zugeht erlaubt nur ein Blick in das individuelle Horoskop. Bei Fragen sprich mich gerne an.

Weitere Auskünfte zu persönlichen Auswirkungen und Maßnahmen gebe ich immer gerne, hier kannst Du Kontakt mit mir aufnehmen:

oder auf meiner Webseite mehr zum Thema lesen

http://www.raum-innen-aussen.de/lebensart/herkunft-als-schatztruhe