Susanne Berkenkopf

Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf. Darum gibt es bei mir Anregungen, um Wohnräume und Arbeitsplätze energetisch und ästhetisch zu optimieren. Life Coaching mit Grundriss krönt das Ganze wie die Kirsche das Sahnehäubchen. Hier schreibe ich für Menschen, die in einer wohltuenden Umgebung ein sinnerfülltes Leben leben und sich dabei entwickeln wollen, die innere und äußere Freiräume schätzen und die an ihr Potenzial glauben. Für Menschen, die jetzt und auf dieser Erde zum Wohle des Ganzen wirken wollen. Mein Angebot umfasst Wohncoaching und Lebensstilberatung. Meine Werkzeuge sind Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung. Mehr unter www.feng-shui-und-beratung.de


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Über das Zuhause

Haus im Schnee

Wohin gehen wir ? Immer nach Hause – Novalis

Architektur ist gefrorene Musik – Peter Zumthor

Unser Haus ist ein Nest in der Welt – Gaston Bachelard

Es ist, ihr möget wollen oder nicht, das Haus der Spiegel eurer selbst – J. Gotthelf

Zeige mir wie du baust und ich sage dir, wer du bist – Christian Morgenstern

Möge nach jedem Gewitter ein Regenbogen über deinem Haus stehen – Irischer Segensspruch

Euer Haus ist euer äußerer Körper – Khalil Gibran

Ein Raum ist die dritte Haut des Menschen – Susanne Berkenkopf

My home is my castle – Sprichwort

Das Haus als Spiegel der Seele – Stefan Brönnle

Es ist eine Kunst, daheim Zuhause zu sein – Alain de Botton

Ein neues Haus, ein neuer Mensch – J.W. v. Goethe

Der Weise erkennt die Welt, ohne das Haus zu verlassen – Chinesisches Sprichwort

Nature is not a place to visit. It is home – Gary Snyder

u. v. m.

Der erste Raum in dem wir leben ist die Gebärmutter. Hirnforscher Gerald Hüther ist der Ansicht, dass wir im Leben immer wieder nach diesem Raum suchen, in dem wir – vorbehaltlos – genährt wurden und wachsen durften. Dieser erste Raum passt sich uns vollkommen an, um uns beizeiten in die Welt zu entlassen. Auf der Erde unternehmen wir dann einiges, um uns Zuhause zu fühlen.

Vermutlich ist jeder Mensch nur bei sich Zuhause. Wer dieses Gefühl in sich nicht spürt wird Schwierigkeiten haben, es woanders zu finden. Doch es gibt Orte, da gelingt es leicht(er), sich zugehörig und als Teil des großen Ganzen zu fühlen. Zum Beispiel in der Natur. Auch der äußere, umgebende Wohn-Raum, die dritte Haut des Menschen, kann helfen, dieses Gefühl zu transportieren, um es zu erfahren, zu durchdringen und schließlich ganz und gar (bei sich) anzukommen.

Ich bin der Raum wo ich bin – Noel Arnaud


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Wort Magie – was Worte bewirken

Welches ist Dein Lieblingswort? Welches Wort öffnet Türen bei Dir? Welches ist Dein

Zauberwort. Schlüsselwort. Kraftwort. Machtwort. Kennwort. Fremdwort. Ehrenwort. Schlusswort?

Welches ist Deine Antwort?

Welche Kraft rufst Du mit einem Eigenschaftswort?

Wortbild

Mein Wort-Bild

Für mich sind Worte wie bunte Blumen. Ein Wort vermag, mir Räume zu öffnen: Sinnliche Räume. Durch seinen Klang macht es innere Bilder, selbst wenn es nicht laut gesprochen wird. Ein Wort kann Duft verströmen, kann auf der Zunge zergehen, kann Lust machen, sich hinein zu schmiegen. Ein Wort kann der Beginn eines großen Traums sein. Worte geben mir Halt, Trost, sie inspirieren mich. Als Kind hatte ich eine Schatzkiste, gefüllt mit Worten.

Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.

Joseph von Eichendorff

In Sätze gebundene Worte haben die Macht, Trag-Weiten zu schaffen. Am Anfang war das Wort, heißt es im Johannes Evangelium. Und das Wort ist Klang. Wo bleibt der Klang, wenn er verklingt? Wo bleibt das Wort, wenn es gesprochen wurde? Worte erzeugen Gefühle, Gefühle äußern sich in Taten.

Im Talmud heißt es

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheit.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.

Sagst Du: „Ich liebe Dich“, verströmt sich etwas in Dir, in dem, der die Worte empfängt, in die Welt. Sagst Du: „Ich finde das abscheulich“, geschieht das Gleiche. Nur die Schwingung der Worte ist anders und damit deren Resultat. Bildhaft gemacht hat das Masaru Emoto, der durch seine Wasserexperimente die Kraft der Worte zeigte. Schöne Worte mit positiven Botschaften formten ästhetisch perfekte Eiskristalle, während die negativen Botschaften unvollkommene Kristallformen bildeten. http://www.lichtkreis.at/html/Wissenswelten/Wasserbelebung/dr-masaru-emoto-wassergedaechtnis.htm

Da wir Menschen auch hauptsächlich aus Wasser bestehen könnte die (jetzt mal salopp formulierte) Schlussfolgerung lauten: Worte sind so kraftvoll, dass sie Einfluss auf die Bildung unserer Zellen nehmen. Gestern traf ich eine Frau, die ihre tückische Darmkrankheit darauf zurück führt, dass lange Jahre ihr Lieblingswort „Sch …“ lautete. Gesundheit, Krankheit – zwei Worte, die polare Zustände betonen. Kann Mensch im Krankenhaus wirklich gesunden?

Vergissmeinnicht

Vergissmeinnicht

Dass Worte mächtig sind wissen wir nicht erst seit Harry Potter: Niemand durfte das V-Wort aussprechen, um den mächtigen Zauberer nicht zu rufen. Nur Harry, der nahm kein Blatt vor den Mund und nannte den Voldemort bei seinem Namen. Den Namen eines Dinges oder einer Person zu kennen verleiht Macht über sie. Warum sonst wollte Rumpelstilzchen, dass niemand seinen Namen kenne? „Ach wie gut, dass niemand weiß,  … „. Warum sind mächtige Politiker meist gute Redner? Warum stehen Dichter, Poeten, Wortkundige immer im Visier von Andersdenkenden?

Worte können definieren, eingrenzen, ausschließen. Bist Du Terrorist, Rebell oder Revolutionär? Bist Du Flüchtling, Auswanderer, Reisender? Noch heute gibt es Worte, die nur wenige Eingeweihte kennen. Worte, die als Mantren wiederholt, enorme Kräfte frei setzen. Worte, die besser nicht ausgesprochen werden, weil sie Dich umhauen können.

Welche Worte benutzt Du so? Was benennst, was rufst Du mit Ihnen? Welche Macht gewinnen sie damit über Dich? Welche Rituale begleitest du mit Worten?

Sage mir Deinen Namen und ich sage Dir, wer Du bist

Der Eigenname eines Menschen ist nicht etwa wie ein Mantel,
der bloß um ihn herumhängt und an dem man allenfalls noch zupfen und zerren kann,
sondern ein vollkommen passendes Kleid,
ja wie die Haut selbst, ihm über und über angewachsen.
Johann Wolfgang von Goethe

Und wie lautet Dein Straßenname? Welche Hinweise und Themen liefert er Dir? Sag’s mir hier, ich bin gespannt!