Susanne Berkenkopf

„Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf." Dies ist ein Blog über Räume, über innere und äußere Räume. Denn ich bin überzeugt, dass jeder Raum in dem wir uns regelmäßig aufhalten, Einfluss auf unser Leben nimmt. Also gebe ich hier Anregungen, wie Wohnräume und Arbeitsplätze energetisch und ästhetisch optimiert werden können. Ich schreibe für Menschen, die in einer wohltuenden Umgebung leben wollen, die innere und äußere Freiräume schätzen, und an ihr Potenzial glauben. Ich schreibe für Menschen, die wie ich, jetzt und auf dieser Erde zum Wohle des Ganzen wirken wollen. Im „echten Leben" biete ich Wohncoaching, Grundrissanalyse und Lebensstilberatung. Meine Werkzeuge sind Imperial Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung. Mehr unter www.feng-shui-und-beratung.de


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Was gehört in einen Grundstein?

Die Grundsteinlegung ist Bestandteil der traditionellen Bauzeremonien. Nach Anrufung der Elementarwesen auf dem künftigen Bauplatz und dem ersten Spatenstich folgt mit der Geburt des Hauses die Grundsteinlegung. In den Köpfen hält sich noch immer die Annahme, eine aktuelle Tageszeitung müsse mit hinein. Stimmt das?

Wie ein Grundstein befüllt wird, ist ganz individuell. Und langweilig braucht es schon gar nicht ausschauen, schließlich enthält er wertvolle Geschenke. Dank an © Jeffrey-Comeau

Idealerweise wird der Grundstein an einem von Erdstrahlen angeregten Platz und in Verbindung zum Haus gesetzt. * Und früher, als die Baukunst noch was galt und Maurer noch richtig mauern konnten, da wurden auch die Ecksteine auf besondere Art angeklopft um einen energetisch wirksamen Ring um das Haus zu legen. Der Grundstein war sozusagen der Fünfte im Bunde und fütterte das Bauwesen, auch Baukörper genannt, mit Informationen.

Genauer gesagt handelt es sich dabei um Informationen, welcher Geist in dem Haus herrschen soll. Möge er freundlich sein und gütig, wohlwollend und vorausschauend. Möge er die Menschen in diesem Haus beschützen und Schaden fernhalten. Manche kennen auch noch den Genius Loci und rufen ihn mit der Grundsteinlegung herbei. Womit füttert man also einen wohlwollenden Genius? Mit den schlechten Nachrichten die in jeder Zeitung zu finden sind?

Tageszeitungen bestehen heute zum überwiegenden Teil aus folgenden Meldungen: Kriegsberichterstattung, Unlauterkeit und unberechtigte Vorteilsnahme, Todes- oder Werbeanzeigen, Regionalscharmützel, Werkschließungen und drohende Arbeitslosigkeit, Postengerangel, Betrügereien, Mord und Totschlag, Umweltkatastrophen – diese Liste kann endlos fortgeführt werden. Sicher ist das nichts, womit jemand das neue Heim füttern möchte, oder?

Stattdessen hier einiges aus meiner Liste, was ich Bauherrinnen und Bauherrn empfehle

  • Handgeschriebene (auch abgeschriebene) Verse oder Gedichte. Es macht übrigens nichts, wenn man glaubt, keine schöne Handschrift zu haben. Die Absicht zählt. Und selbst geschriebenes enthält viel eigenes Qi.
  • Heilkräuter wie Kamille, Ringelblume oder Schafgarbe.
  • Duftkräuter wie Lavendel, Rosmarin oder Salbei.
  • Gold und Silber oder funkelnde Euromünzen. Vielleicht ein schönes Schmuckstück, eine Brosche oder ein Armreif. Vielleicht etwas Geerbtes für den Segen der Ahnen.
  • Etwas für die Süße des Lebens. Wie wär’s mit Feigen, Rosinen oder einem kleinen Topf Honig?
  • Korn. Vielleicht Gerste, Hafer, Reis oder Buchweizen.
  • Ein Fläschchen geweihtes oder Quellwasser.
  • Heilsteine wie Bergkristall, Rosenquarz oder Turmalin.
  • Gute Wünsche für das Haus, den Hausgeist, für alle die im Haus leben und für die, die da aus und ein gehen. Vielleicht so: Mögen alle die hier leben gesegnet und wohlauf sein; mögen Glück und Segen den Lebensverlauf von Mensch und Tier begleiten, die sich diesem Haus anvertrauen; mögen wohlwollende Geister sich immer wohl fühlen in diesem Haus; mögen wir gesund und glücklich sein; mögen wir wohlwollend nach jedem Streit verzeihen und der Frieden wieder einkehren. Mögen wir …
  • Willkommen und Dank an den guten Geist des Hauses, der in Schlaf und Wachen über uns schaut und uns schützt, der Schaden von uns fernhält und uns mit Inspirationen und Eingebungen versorgt.
  •  …

Was würden Sie in den Grundstein legen, um das Haus und sich selbst zu nähren?

P.S. Nicht nur Eigenheimen gebührt ein Grundstein, auch für ein Mehrparteien- oder Mietshaus wirkt er wahre Wunder!

* Diesen Platz finden geschulte Geomantinnen und eingeweihte Feng Shui Beraterinnen.


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„Soll ich, oder soll ich nicht ?“ Workshop mit Grundriss

„Soll ich oder soll ich nicht?“ – „Was wäre, wenn … ?“ – „Mach ich dies oder mach ich das …?“ – Wen diese oder ähnliche Fragen umtreiben, bekommt bei meinem nächsten Workshop eine Antwort vom ständigen Begleiter – vom Haus, in dem Sie leben.

Wer achtsam durch’s Leben geht und um die Verbindung zwischen allen Erscheinungen weiß, ertappt sich vielleicht dennoch manchmal bei dem Gedanken, mit dem neuen Haus oder der Wohnung sollen alle Wünsche wahr werden: Wohlbefinden, gute Laune, günstige Geschicke, Gesundheit, gelingende Beziehung, Entspannung, Geld.

Doch ein Haus ist wie ein neuer Freund, der in unser Leben tritt. Nähern wir uns da nicht auch erstmal langsam, gucken, wie der so drauf ist, machen vielleicht kleine Geschenke und sind überhaupt sehr aufmerksam? Anteilnehmend? Neugierig? Weil wir heraus finden wollen: Wer bist du eigentlich?

Mit den Häusern in denen wir leben ist es ähnlich. Doch Hand aufs Herz: Wer hat sich schon wirklich mit dem „Wesen“ des Hauses bekannt gemacht? Den „guten Geist“ von Herzen begrüßt? Ihn eingeladen? Wer hat beim Einzug etwas für das Haus getan, kleine Geschenke gebracht, es geschmückt, besungen und die eigene Freude mit dem Haus geteilt? Doch seien Sie beruhigt: Es ist nie zu spät, mit dem Wohn- und Lebensraum Freundschaft zu schließen. Die wenigsten „guten Geister“ sind nachtragend und freuen sich, auch wenn es Jahre dauert, dass man sie bemerkt.

In diesem Workshop nähern wir uns unserer Behausung nochmal neu, widmen uns „der Seele des Hauses“ und nutzen eine Kombination aus Feng Shui und systemischer Aufstellung, um echte Freundschaft mit dem „Genius loci“ zu schließen. Der Grundriss ist dabei unser Hilfsmittel, denn er „spricht“ in verschlüsselter Form über Anziehung und Resonanz. Jeder Grundriss erzählt, welche Themen durch ihn im Leben der Menschen aktiviert werden.

Mit diesem Wissen ist es leicht zu erkennen, wie Prozesse im Fluss bleiben. Und dann ist die Lösung ganz nah. Wer einen Raum – vielleicht zum ersten Mal – als Wesen wahrnimmt, kann in sein tiefes Wissen eintauchen. Ihn als Freund, als Verbündeten und damit als echten Ratgeber gewinnen.

Egal ob Wohn- oder Arbeitsraum, Haus oder Wohnung, dieser Workshop bietet die Möglichkeit, innere Verbindung zum Raum aufzunehmen, zu vertiefen und in echten Kontakt zu treten.

Wann? Samstag, 30.9.2017 von 11 – 16 Uhr
Wo? Im eos-Institut in Bremen, Schwachhauser Heerstr. 55
Wieviel? 120 Euro, inkl. MwSt.

Jeder Teilnehmer / jeder Teilnehmerin hat die Möglichkeit, ein Anliegen zu klären. Erwünscht ist die Bereitschaft, als Stellvertreter/in für die anderen zu stehen. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Bitte Grundriss im Original oder als eigene Zeichnung mitbringen.

Anmeldung

Susanne Berkenkopf – berkenkopf@raum-innen-aussen.de
oder telefonisch unter 0421 161 69 608

Das Äußere läßt aufs Innere schließen.

Walter von der Vogelweide

 


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Feng Shui und Home Staging – Sein und Schein

Kürzlich auf einer Netzwerk Veranstaltung. Eine Home Stagerin stellt sich mit den Worten vor:

Verkaufen Sie, dank Home Staging, Ihre Immobilie für einen höheren Preis.

Home Staging basiert auf der „Inszenierung“ eines Wohnraums, um beim Verkauf einen höheren Preis zu erzielen. Sinnliche Reize werden genutzt, um Menschen über die Kanäle des Unbewußten vom Wert einer Immobile zu überzeugen: Kaffeeduft soll Gemütlichkeit suggerieren, warmes Licht einen Wohlfühleffekt erzeugen. Möbel, die in Lagerräumen auf Ihren Einsatz warten, werden herbei geschafft, um für kurze Zeit optisch gut „dazustehen“. Spricht ja nichts dagegen, Wohnräume „aufzuhübschen“ und Vorher-Nachher Fotos lösen einen klaren Aha-Effekt aus.

Doch für nachhaltiges Wohlbefinden bleibt Homestaging auf der Käuferseite wirkungslos.

Später sind meine Kunden oft die Käufer-innen, die sich auf das Spiel „mehr Schein als Sein“ eingelassen und vertraut haben. Und dann? Geld weg, Immobilie am Hals – so könnte die sachliche Diagnose lauten.

Kann Feng Shui da was richten?

Feng Shui basiert auf der Erkenntnis, dass Mensch und Haus eine Gemeinschaft bilden. Die bei der Partnerwahl gern gestellte Frage: „Ja passen wir denn überhaupt zusammen?“, sollte für einen Immbobilienkauf allemal gelten. Manches Haus wirkt vielversprechend, doch nicht immer kann es sein Versprechen halten. Manchmal passsen Mensch und Haus einfach nicht zusammen, weil die Lebenspläne vom Ort nicht unterstützt werden.

Eine Feng Shui Analyse kann die Lebenskraft eines Hauses ermessen und das Potenzial, das es in sich trägt. Hat ein Ort kein Qi, keine Lebenskraft, nützt das schönste Außen nichts. Dies vor dem Kauf zu erkennen ist Gold wert. Denn je älter man wird, desto sorgsamer sollte ein Mensch mit seiner Lebenskraft haushalten und die Batterien (zuhause im Schlaf) aufladen können, um lange tatkräftig und wirkungsvoll zu bleiben. Schwächt das Haus, kann der Mensch das niemals auffangen, dazu ist eine Immobilie einfach zu stark.

Eine Feng Shui Beraterin arbeitet mit Ort und Mensch. Ist am Ort die Energie blockiert kann ein fachkundig ausgeführtes Space Clearing, die „alten Geister“ die noch in den Wänden sitzen, vertreiben um Platz für den guten Geist des Hauses, den Genius Loci, zu machen. Auch Häuser brauchen Starthilfe, um in ihr Potenzial gebracht zu werden.

Im Grunde simpel, orientiert sich Feng Shui an der Energie eines Ortes, bringt Balance ins Ungleichgewicht, stellt eine „natürliche Ordnung“ wieder her, trägt dazu bei, dass „das gute Leben“ wieder in Fluss kommt, lenkt unterstützende Kräfte ins Haus. Alles, um die Lebenskraft von Haus und Menschen zu erhöhen. Wenn Haus und Mensch gemeinsam gedeihen ist dies ein wundervoller Prozess, der den Menschen befähigt, sich den Gegebenheiten des Lebens vorbehaltlos(er) zu stellen, geschmeidig(er) mit ihnen umzugehen und an ihnen zu wachsen.

Ein Haus das erblüht wirkt langfristig und nachhaltig auf Ausstrahlung, Gesundheit und gutes Gelingen – und diese „Nebenwirkungen“ sind eindeutig erwünscht.

In diesem Sinne – lassen Sie mich wissen, wenn ich nachhaltig etwas für Sie tun kann.

Mein Rat: Vor dem Immobilienkauf  sachkundige (Feng Shui) Beratung einholen. Damit Sie wissen, woran Sie sind und ob Ihr künftiges Haus Ihre Lebensträume unterstützt.
Und wenn Sie schon gekauft haben und „es“ nicht so läuft wie Sie sich wünschen – auch dann kann eine Beratung vieles auffangen und zum Guten wenden. Versprochen!


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Idee für eine Platzgestaltung

In Bremen gab es mal die Idee, einen Platz umzugestalten, damit er für die Anwohnerinnen und Anwohner tatsächlich ein attraktiver Anziehungspunkt wird.

Doch einen Platz einfach nur zu begrünen reicht nicht aus, damit ein Ort aus sich heraus eine lebendige Kraft entwickelt. Einen Ort zu gestalten, wo Menschen und Pflanzen wirklich gern sind, wo sie sich entfalten und aufblühen braucht Wissen. Zum Beispiel wie man den Qi-Fluss nutzt, damit alles schön gedeihen kann.

Sicher kennt jeder „tote“ Plätze, die einfach nicht gelungen sind. Man kann da einfach nicht sein, kommt nicht ins Gespräch, mag kein Buch lesen oder seinen Café latte genießen. Das hat auch gar nichts damit zu tun, dass diese Anlagen nicht gepflegt sind. Darum geht es nämlich gar nicht.

Am ersten Foto lässt sich das schön verdeutlichen: Der Schnee zeigt, dass es zwei Sorten Menschen gibt: die einen denken, die anderen handeln. Die einen ziehen Wege, die anderen gehen ihres Weges. In diesem Fall kamen beide nicht zueinander.

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Für einen Park wäre es allerdings schon vorteilhaft, wenn Denkende und Handelnde zusammenkommen und dann alle davon profitieren.

Feng Shui und Geomantie kennen hervorragende Werkzeuge, um Plätze wie diesen tatsächlich lebendig zu machen. Ein Mittel ist, den Genius loci einzuladen.

Der Begriff genius loci bedeutet wörtlich übersetzt „der Geist des Ortes“.

„Der Begriff genius loci bezog sich in der römischen Antike neben religiösen Orten wie Tempel und Kultplätzen auch auf profane Bereiche wie Provinzen, Städte, Plätze, Bauwerke oder einzelne Räume innerhalb dieser Bauten. …  In diesem Sinne bezeichnet genius loci die geistige Atmosphäre eines Ortes, die durch den Geist der Menschen geprägt sein soll, die sich dort aufgehalten haben oder noch aufhalten. “ (Quelle: Wikipedia)

Besagter Platz in Bremen ist der Fischhändlerin Lucie Flechtmann gewidmet.

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Wer war Lucie Flechtmann?

  • Sie war eine Bremer Fischhändlerin mit Leib und Seele
  • Sie gilt noch heute als Bremer Original
  • Sie verkaufte auf dem Wochenmarkt den „feinen Leuten“, Aal, Stör und Lachs
  • und den „weniger Feinen“ Scholle, Butt und Kabeljau
  • Sie hatte Geschäftssinn und pfiffige Ideen
  • Und es ist überliefert, dass sie, wie Verleihnix (Fischhändler bei Asterix und Obelix) auch schon mal zum Fisch griff, wenn ihr was nicht passte

 

Darum hatte ich die Idee, diesen Platz so zu gestalten, dass er mit dem Beruf (der Berufung?) Lucie Flechtmanns in Resonanz geht. Also habe ich mich im Wesentlichen an den Fischen orientiert. Beete, Sitzbänke, Kinderspielgeräte und Brunnen, alles in Form von Scholle, Kabeljau und Co., dazu eine Wegeführung, die ich aus obigem Schneebild ableitete.

Das ist nun schon ein paar Jahre her und aus finanziellen Gründen wurde die Idee nicht realisiert.
Doch mir gefällt sie immer noch.

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