Susanne Berkenkopf

„Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf." Dies ist ein Blog über Räume, über innere und äußere Räume. Denn ich bin überzeugt, dass jeder Raum in dem wir uns regelmäßig aufhalten, Einfluss auf unser Leben nimmt. Also gebe ich hier Anregungen, wie Wohnräume und Arbeitsplätze energetisch und ästhetisch optimiert werden können. Ich schreibe für Menschen, die in einer wohltuenden Umgebung leben wollen, die innere und äußere Freiräume schätzen, und an ihr Potenzial glauben. Ich schreibe für Menschen, die wie ich, jetzt und auf dieser Erde zum Wohle des Ganzen wirken wollen. Im „echten Leben" biete ich Wohncoaching, Grundrissanalyse und Lebensstilberatung. Meine Werkzeuge sind Imperial Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung. Mehr unter www.feng-shui-und-beratung.de


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In Körper und Raum zu Hause

Wünschen Sie sich manchmal mehr Lebensqualität – ohne noch genau benennen zu können, wie sich das anfühlen kann? Seit einigen Jahren kooperiere ich mit der Heilpraktikerin Marie Vogelei , die sich auf Dynamische Aufrichtung und Integrative Osteopathie spezialisiert hat. Zusammen bieten wir exklusive Begleitung auf dem Weg zur Heilung von „Körper und Raum“. Unsere Erkenntnis läßt sich so beschreiben: Ein Körper mit mehr Bewegungsfreiheit gewinnt an Handlungsspielraum, ein energetisch optimierter Raum verbessert die Lebensqualität.

 

Es besteht ein Zusammenhang zwischen körperlichen Symptomen und Raumgestaltung

In den letzten Jahren fiel uns auf, dass womögich ein Zusammenhang zwischen körperlichen Symptomen und den Wohn- und Arbeitsräumen besteht. Das war der Anlass für unsere Kooperation. Denn nachgewiesen wirken Räume auf das Befinden der Menschen und dieses speichert sich, zusammen mit der persönlichen Geschichte, im Zellgedächtnis. Nicht nur der Mensch gestaltet den Raum, auch der Raum beeinflusst Leben und Entwicklungsverläufe.

Durch intensives Studium der Resonanzprinzipien wissen wir, dass sich körperliche Beschwerden im Raum abbilden können. Ebenso kann ein durch den Raum verursachtes Unbehagen körperliche Symptome hervorrufen.

Gesundheit ist mehr, als die Abwesenheit von körperlichen Beschwerden

Ein anschauliches Beispiel war die Begegnung mit Martin K.. Zeitgleich war er bei Marie Vogelei in Behandlung und hatte bei mir eine raumenergetische Beratung gebucht. Beide Male kam die Sprache auf seine Rückenbeschwerden. Nach Behandlung und Beratung verringerten sich seine langjährigen Beschwerden zunehmend. Für Martin K. hing diese Wirkung eindeutig mit der Kombination unserer beiden Professionen zusammen. Obwohl Marie und ich uns kannten brachte er uns auch beruflich zusammen, indem er unsere Beobachtung bestätigte, dass Wohlbefinden sowohl vom Körper in den Raum als auch vom Raum in den Körper wirkt.

Entwicklungsbegleitung als Schlüssel, um langfristig das Wohlbefinden zu stabilisieren

Der Fokus unserer Kooperation liegt in der Begleitung: raus alten Mustern in die Weite neuer Möglichkeiten. Aus dem Schmerz in die Linderung oder aus Bewegungsgewohnheiten zu mehr Bewegungsvarianten, um körperlichen Symptomen vorzubeugen. Gleichzeitig wirkt ein auf den Menschen abgestimmtes Zuhause stabilisierend, während sich bislang unerlöste Potenziale den Weg ins Licht bahnen.

Der Kern unserer Kooperation liegt im Austausch unserer Informationen. Sie entbinden uns untereinander von der Schweigepflicht und wir nutzen die Beobachtungen aus unserer jeweiligen Profession, um Heilprozesse zu initiieren. Marie Vogelei nutzt die Erkenntnisse aus der Raumanalyse, um die Entsprechungen auf der Körperebene auszubalancieren und anschließend die neue Balance zu stabilisieren. Ich lokalisiere auf Grund der Informationen über das bestehende Körperbild und seiner Spannungsfelder die Entsprechung im Raum, optimiere diesen Bereich ganz gezielt und untermauere dies auf Wunsch mit Methoden aus der systemischen Beratung und Aufstellung.

Und wer sich noch ein Bild von uns machen möchte, das sind wir:

Marie Vogelei    Telefon 0421 – 69 67 39 49        www.marievogelei.de
Heilpraktikerin für Dynamische Aufrichtung und Integrative Osteopathie: „Unsere Körperhaltung und die Art uns zu bewegen hat einen langen Entstehungsprozess, in den alle Eindrücke unseres bisherigen Lebens einfließen und der folgerichtig nie zum Abschluss kommt. Meine Arbeit zeigt Wege auf, die Sie unterstützen, Ihre Körperhaltungen und Körperbewegungen in Zukunft bewusster zu beeinflussen. Unbehagen oder Schmerz werden als ein Wegweiser aus der Enge hin zu neuen Möglichkeiten genutzt. Auf diese Weise wird die Schmerzinformation umgewandelt in Aufrichtungsinformation.“

Susanne Berkenkopf   Telefon 0421 – 161 69 608    http://www.feng-shui-und-beratung.de
Beraterin für energetische Raum- und Lebensgestaltung: „Räume sind wie eine zweite Haut und wer sich in seiner Haut nicht wohl fühlt, ist abgelenkt und blockiert. Meine Empfehlungen führen dazu, dass Räume zu Verbündeten werden, damit das Außen das Innen unterstützt. Meine Werkzeuge: Imperial Feng Shui, Geomantie und systemische Beratung. Meine Erkenntnis: Nur, wer bei sich angekommen ist, kann Gewünschtes erreichen. Verankert im Raum und aus der Mitte gelenkt darf Leben gelingen.

Als Fazit stellen wir immer wieder fest: Wer in Körper und Raum zu Hause ist, gewinnt Handlungsspielraum und ein mehr an Lebensqualität. In diesem Sinne, wir freuen uns auf Sie!


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Zurück auf Anfang – was ist nochmal Feng Shui?

Es gibt Menschen, die kriegen die Krise wenn sie nur Feng Shui hören. Die erklären, für vernünftige Menschen sei das nichts, Feng Shui komme schließlich aus der esoterischen Ecke, sei absolut unwissenschaftlich und ein aufgeklärter Geist falle auf so etwas nicht herein.

Ist das so? Was wird durch diese Aussage beurteilt? Die Schublade? Oder der Inhalt?

Es gibt mittlerweile sehr viel Literatur über Feng Shui und kein Autor, keine Autorin wird müde, die wunderbaren Dinge, die nach einer Beratung geschehen können, zu preisen. Doch wen erreichen sie damit? Alle Menschen? Oder nur die, zu deren Weltbild eh‘ schon gehört, dass es mehr gibt zwischen Himmel und Erde als wir mit der Ratio zu fassen vermögen?

Himmel, Erde, Mensch und das Tao. Foto Pok_Rie

Himmel, Erde, Mensch und das Tao.                                                               Foto © Pok_Rie

Was ist Feng Shui? Oder sollte es besser heißen, womit befasst sich Feng Shui?

Feng Shui ist eine spirituelle Weisheitslehre aus China.* Gegenstand der Betrachtung sind Himmel, Erde und Mensch vereint durch das Tao, den Ursprung aller Dinge. So heißt es:

Der Mensch richtet sich nach der Erde.
Die Erde richtet sich nach dem Himmel.
Der Himmel richtet sich nach dem Sinn (Tao).
Der Sinn richtet sich nach sich selber.

Zitiert nach Adeline Yen Mah**

Das eine kann nicht isoliert vom anderen gesehen werden. Kurz gesagt wird ein Zusammenhang zwischen allem hergestellt, weil alles aus dem einen, dem Tao, geboren wurde. Wir Menschen leben unter demselben Himmel auf dieser Erde – können wir den tiefsten Sinn ergründen? Früher dauerte die Ausbildung zum Feng Shui Meister mindestens 20 Jahre. Während dieser Zeit lief der Adept mit dem Meister durch die Berge um Formen zu studieren, Yin und Yang in den klitzekleinen und riesig großen Dingen zu erkennen, lernte Formeln über Formeln und Zeichen und Zeiten zu deuten.

Heute geht das alles ein bisschen schneller. Längst stapfen nicht mehr alle Feng Shui Berater bei Wind und Wetter und zu allen Tages- und Nachtzeiten durch die Gegend, um die Qualität der Landschaft und der Zeit zu studieren. Doch ganz ohne geht es nicht und ich meine inzwischen, die Lehre von Wind und Wasser (Feng Shui) zu studieren braucht ein ganzes Leben. Mindestens.

Doch damals, als es noch kein google gab, da wollten die Menschen selbst herausfinden, in welcher Umgebung der Mensch und das, was er zum Leben braucht, am Besten gedeiht. Wo wachsen welche Pflanzen? Was brauchen Tiere, um gesund und kräftig zu sein?  Um viele Nachkommen zu gebären? Was brauchen Krieger – außer einer starken Ideologie – um auch unter widrigen Bedingungen im Gelände kampfesmutig und vor allem gesund zu bleiben? Und was konnte man tun wenn die Bedingungen nicht optimal waren, Menschen und Tiere kränkelten, die Pflanzen verkümmerten und Streit in der Gemeinschaft den Wohlstand bedrohte?

Das alles zu einer Zeit, als Menschen sich noch nicht getrennt von ihrer Umgebung erlebten. Animismus, der Glaube an das Einssein und dass alles in der Natur eine Seele hat. Wer erzählt seinen Kindern noch Weihnachtsmärchen? Wer träumt von einer „heilen“ Welt, in der alle Menschen in Frieden zusammen leben? Bei wem waren in der Nacht die Wichtel, so dass die Arbeit am Tage leichter von der Hand geht? Wer führt am Flussufer Gespräche mit den Wassergeistern? Wer betet vor wichtigen Terminen, lebensgefährlichen Operationen und vor Reisen zu unbekannten Zielen um Schutz und darum, dass alles gut gehen möge? Wer ist selbst dafür zu „aufgeklärt“?

Leben im Einklang. Von innen her wissen, dass ein Mensch nicht losgelöst von seiner Umwelt leben kann. Mehr noch, dass wir mit ihr identisch sind. „Jeder lebende Organismus ist Teil des Universums, und das Universum setzt sich aus uns allen zusammen. Wenn wir die Umwelt verschmutzen, um unser Leben angenehm zu gestalten, zerstören wir einen Teil von uns selbst, weil wir und das Universum ein und dasselbe sind,“ schreibt Adeline Yen Mah.

Wer von „Lebenskampf“ spricht und davon, die „Natur zu bezwingen“ sieht das Universum als Feind. Wer jedoch verinnerlicht hat, wie ganz kleine Dinge oder Begebenheiten dazu beitragen können, das Wohlbefinden zu beeinflussen, verabschiedet sich von Begrifflichkeiten wie Aberglaube oder nicht-wissenschaftlich-genug. Wer als Subjekt glaubt, objektiv sein zu können, irrt. Was wahr ist oder als wahr empfunden wird kann individuell sehr verschieden sein. Und kann dennoch stimmen.

Wir denken in Begriffen anstatt zu fühlen und erklären uns so die Welt. Daran hat sich im Grunde nichts geändert, noch immer suchen wir nach Erklärungen (dem Sinn). Doch fühlen kommt immer zuerst***. Allerdings hat „fühlen“ mit Vertrauen zu tun und das kommt immer öfter abhanden in einer Welt, in der „Dinge“ ihren Zauber verlieren.

Geht es Feng Shui darum?

Ja auch. Fühlen und beobachten. Dann erst denken, analysieren, berechnen. Immer jedoch gilt: Feng Shui sieht einen Zusammenhang zwischen Umwelt und Mensch, zwischen individuellen Anlagen, Raum und Wohlbefinden, zwischen Eindruck und Charakter. Jeder Mensch wird in Bedingungen geboren auf die er – oberflächlich betrachtet – keinen Einfluss hat. Doch wie verarbeitet ein Individuum was ihm geschieht? Warum wachsen manche Menschen an widrigen Umständen während andere daran zerbrechen würden? Das wollen wir heraus finden und vor allem, was JETZT zu tun ist – an diesem Ort, für diesen Mensch, zu dieser Zeit.

Von Anfang bis Ende dreht sich ein Leben um individuelles Potenzial, um Innenraum und Außenraum. Das Potenzial will gelebt und in die Welt gebracht werden, der Innenraum soll Schutz bieten, der Außenraum Möglichkeit geben, zu zeigen wer man ist und was man kann. Das alles geht nur, wenn genügend Lebenskraft da ist. Und nur darum geht es. Lebenskraft erhalten und wo möglich vermehren. Dadurch beitragen zu Wohlergehen und gutem Gelingen, zu Heilung und innerem Frieden.

Schon ganz früh prophezeite mir mein alter Lehrer: „Du erreichst nur die Menschen, die bereit sind und die etwas von dem verstehen wollen, was Du sagst. Argumente sind für den Kopf, doch die wahren Entscheidungen trifft das Herz. Wie beschreibst Du jemanden einen Sonnenaufgang, der die Farben nicht kennt? Nur von Herz zu Herz kannst Du Dich verständlich machen.“

Ich habe seine Worte heute mehr denn je im Ohr und glaube, daran übe ich mich ein ganzes Leben.


Wer noch nicht genug hat und mehr wissen will, wie wir unsere Welt konstruieren möge hier weiterlesen Deepak Chopra; Quantenbewusstsein

*Als Wissenschaftlerin würde ich natürlich nur zu gern schreiben Feng Shui sei eine Wissenschaft. Ich bin auch von Grund auf davon überzeugt, dass es so ist. Doch will ich mich hier nicht auf eine Diskussion darüber einlassen.  Mittlerweile bin ich eh‘ der Meinung: Wissenschaftler haben wir genug, Menschen die weise handeln noch längst nicht.

**Adeline Yen Mah, Der Ursprung der zehntausend Dinge

***Wer das nicht glaubt lese wissenschaftliche Abhandlungen über das „Bauchgehirn“