Susanne Berkenkopf

„Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf." Dies ist ein Blog über Räume, über innere und äußere Räume. Denn ich bin überzeugt, dass jeder Raum in dem wir uns regelmäßig aufhalten, Einfluss auf unser Leben nimmt. Also gebe ich hier Anregungen, wie Wohnräume und Arbeitsplätze energetisch und ästhetisch optimiert werden können. Ich schreibe für Menschen, die in einer wohltuenden Umgebung leben wollen, die innere und äußere Freiräume schätzen, und an ihr Potenzial glauben. Ich schreibe für Menschen, die wie ich, jetzt und auf dieser Erde zum Wohle des Ganzen wirken wollen. Im „echten Leben" biete ich Wohncoaching, Grundrissanalyse und Lebensstilberatung. Meine Werkzeuge sind Imperial Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung. Mehr unter www.feng-shui-und-beratung.de


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Tag 27 – Sechs Impulse für anregenderes Arbeiten

Manchmal ist es eine besondere Herausforderung, morgens am Arbeitsplatz zu erscheinen. Der kann an diesen Tagen wie ein Käfig erscheinen und die verrinnenden Stunden gleichen verschwendeter Lebenszeit.

Das läßt sich mit einem ansprechenden Umfeld ändern. Darum gibt’s heute Feng Shui Ideen für den Arbeitsplatz der neuen Zeit. Wer alle Sinne in den Arbeitsprozess einbezieht fördert Motivation und Ideenreichtum. Wer Talente, Ideen und Neigungen im Beruf einsetzen kann ist ein Gewinn für das Unternehmen und das Betriebsklima. Zufriedene Mitarbeiter-innen waren zudem schon immer ein Grundstein für’s Umsatzplus.

  • Täglich auf demselben Stuhl mit demselben Ausblick sitzen – und das über Jahre – kann schnell öde werden und zu business-as-usual führen. Selbst Routinearbeiten machen mit etwas Abwechslung mehr Spaß. Wer ab und zu die Aussicht, also den Platz zu wechselt, bekommt eine neue Perspektive und die bringt neue Ideen. Auch Stehtische eignen sich prima für neue Betrachtungsweisen und die entlastete Wirbelsäule freut sich. Stehtische sind auch gut geeignet für Besprechungen nach dem Motto: „Komm auf den Punkt.“
  • Wer mit anderen Ländern arbeitet kann den kulturellen Stil der Geschäftspartner kopieren. Hirnforscher erklärten uns die Sache mit den Spiegelneuronen und der Sympathie – wer sich auf den kulturellen Hintergrund seines Gegenübers einläßt, entwickelt mehr Verständnis für die Kunden und kann leichter Martlücken entdecken. Finde das Landestypische deiner Geschäftspartner und organisiere einen Raum als Teezimmer im japanischen Stil, kopiere die Oppulenz des Orients oder richte einen Wintergarten her, um das Flair Südamerikas ins Büro zu holen.  * Lerne von einer erfolgreichen Werbeagentur Deutschlands
  • Wer im Sportsektor arbeitet kann mit einem zum Business passenden, sportlichen Ambiente punkten. Denkbar wären Trampolin, Tischtennisplatte, Billardtisch oder Miniparcour. Auch HulahupReifen oder Platz für ein Federballspiel bringen die grauen Zellen auf Trab und zaubern Lächeln in ermüdete Gesichter. Die Investition wird sich lohnen, denn Bewegung fördert die Durchblutung des Gehirns und das führt zu frischen, neuen Ideen.
  • Langweilige Kantine? Resopal und Plastikstühle so weit das Auge reicht? Hier helfen gestaltende Varianten, die das Erinnerungszentrum stimulieren und Glückshormon Dopamin stimulieren: Mittagessen wie in einem Garten, vielleicht auf einer Picknickdecke, mit Blick aufs Meer und unter Palmen oder vor einer Almhütte mit Ausblick in grüne Auen und Berge. Dies läßt sich durch PC-Animationen oder perspektivische Wandbilder erreichen, dazu das passende Mobiliar, stimulierenden Duft und Klang nicht vergessen und … fertig.
  • Wer Hängematten für einen Power-Nap zwischendurch anbietet garantiert sich erholte, kooperativere Mitarbeiter/innen – was sonst trägt zum Geschäftserfolg bei?!!
  • Auch eine Schuh-Auszeit kann das Gehirn erfrischen. Wie wär’s mit einem Erlebnisweg beim Gang zur Küche? Hier übernehmen die Füße das Kommando und kommunizieren direkt mit dem Gehirn. Geeignet könnten abwechselnde Bereiche mit Natursteinen, runden Kieseln, Murmeln und Holzbohlen sein. Im Hochsommer kann schon eine Schüssel mit Wasser oder Sand unter dem Schreibtisch den ganzen Körper beleben und neue Impulse geben.

Bei so gestalteten Räume verliert bei manchen sogar die kleine (Zigaretten)pause zwischendurch an Reiz. Denn: Wer raucht, tut etwas. Wer dieselbe Zeit mit Federball oder Hulahup verbringt, tut auch etwas. Die Gefahr, beim verpönten „Nichtstun erwischt“ zu werden, sinkt.

Menschen, die in der Kreativbranche arbeiten bestätigen: Die besten Ideen kommen nicht, wenn man drüber nachgrübelt. Die besten Ideen kommen unverhofft und zwischendurch, nachdem man das Gehirn mit Informationen gefüttert hat und es dann in Ruhe arbeiten läßt. Am Besten, indem man etwas anderes tut. Das passende Ambiente ist dafür ein super Nährboden!

Ich finde inspirierende Ideen für jede Branche, versprochen!  Kontakt gleich hier


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Was spricht der Schreibtisch über das Leben ?

Der häufigste Neujahrsvorsatz der Deutschen: „Den Schreibtisch aufräumen!“ Hab‘ ich Sylvester im Radio gehört.

Monitor auf Schreibtisch im BüroAufräumen ist ja immer löblich, doch wie wär’s vorher mit einem kleinen Spiel? Wirf doch einfach mal einen analytischen Blick auf das Chaos, und erfahre so mehr darüber, was der Schreibtisch – mal so ganz allgemein – über das Leben von Besitzer und Besitzerin zu sagen hat.

Setz dich an den Schreibtisch und teile ihn ganz spielerisch in die 9 Quadrate des Bagua. Dann schau, wo das Chaos am größten ist. Wo liegt das, was Dich besonders nervt?

Vielleicht oben, in der linken Ecke? Dies könnte auf ein Chaos in den Finanzen hinweisen: Kein echter Überblick, mehr Ausgaben als Einnahmen, ungeschriebene Rechnungen, säumige Zahler ?

Wie sieht’s in der oberen rechten Ecke aus? Verstaubte Zeitschriften, eingetrocknete Kaffetassen, Krimskrams? Dann könnte die Partnerschaft schon bessere Zeiten gesehen haben. Gewohnheit und Routine haben Drive und Spannung längst abgelöst. Hier kannst Du auch Einblicke in die Beziehungen zu Deinen Kunden, Kollegen oder Geschäftspartnern gewinnen.

Was wünschst Du Dir vom neuen Jahr? Erfolg für Deine Arbeit, Anerkennung für Deine Leistungen? Dann solltest Du den oberen Mittelpunkt gut im Auge halten, denn alles was hier weilt erzählt etwas darüber, wie ernst es Dir damit tatsächlich ist und ob und wie das Gelingen sich einstellt.

Zur Erinnerung hier nochmal das BaguaDas Feng Shui Bagua Raster

Wie wär’s noch mit ein paar Feng Shui Tipps für konzentriert(er)es Arbeiten?

  • Mit dem Rücken zur Wand sitzen (nicht mit dem Gesicht !), einen freien Blick auf Tür / Fenster haben und Raum vorm Schreibtisch (für die guten Gelegeneheiten)
  • Kreatives Chaos während des Prozesses ist okay, doch nach Beenden der Arbeit sofort (!) aufräumen. Wer weiß, in welcher Kreativ-Laune Dich der nächste Tag findet, und oft beginnt beim „Müll von gestern“ die erste Lust-Blockade
  • Nur das, was für die Arbeit jetzt wichtig ist gehört auf den Schreibtisch. Alles andere lenkt ab oder setzt sogar unter Druck, weil ein Gefühl von Überlastung oder Zeitdruck entsteht
  • Kontrolle über den Schreibtisch gibt ein Gefühl, das Leben unter Kontrolle zu haben
  • Wie bei allem: Weniger ist mehr. Ein Foto, eine Urlaubserinnerung oder ein Gedächtnisanker reicht völlig. Lieber öfter mal tauschen
  • Schluss mit der Zettelwirtschaft. Post-Its sind ja ganz nett, doch allzu schnell geht der Überblick verloren. Alle Notizen in ein Buch geschrieben, das bewahrt den Durchblick, erledigtes kann abgehakt werden, unreife Ideen gehen nicht verloren, am Monats- oder Jahresende ist es ein gutes Instrument für den Rückblick > das habe ich alles geschafft, gezeichnet, erledigt > Zeit für Feier und Belohnung!
  • Wer sich schwer tut, Entscheidungen zu treffen kann hier im Kleinen üben: Was gehört aufbewahrt und was gehört definitiv entsorgt? Konsequenz ist alles. Auch im Leben.
  • Frische Blumen auf dem Schreibtisch tun immer gut. Egal wo, denn sie symbolisieren Wachstum und geben von ihrer Strahlkraft gerne ab.

Na dann, viel Spaß beim Aufräumen und Willkommen an Deinem Feng Shui Schreibtisch 😉 !

Fragen beantworte ich gern. Und wenn es ein Thema gibt, über das ich für Dich schreiben soll, sag’s mir hier