Susanne Berkenkopf

Feng Shui • Beratung • Inspiration


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Was Feng Shui für die Liebe tun kann.

Anfang des Jahres hatte ich einen spannenden Auftrag in Mecklenburg. Die Auftraggeberin* ist geschieden, lebt mit ihrer Tochter im Teenager Alter auf einem alten Hofgrundstück und sehnte sich nach einem Partner. Mit ihm wünschte sie eine innige Verbundenheit auf Augenhöhe. Allein, es wollte nicht klappen. Männer kamen zwar, doch schleppten sie an schwerem Gepäck aus ihrer Vergangenheit und vor allem: sie blieben nicht.

Gemeinsam auf dem Ozean des Lebens unterwegs, braucht es Vertrauen und Hingabe an das Gesetz der Gezeiten

Wer beim Lesen in meinem letzten Artikel erschrocken registrierte, dass Feng Shui nicht in erster Linie die glückliche Partnerschaft avisiert – kann aufatmen. Natürlich kann Feng Shui das auch 😉 doch es ist in vielen Leben nicht ganz so simpel, wie zwei Delphine oder Kerzen in die Paarecke zu stellen und schwupps kommen sie angerauscht, Traummann oder Traumfrau, auf edlem Ross mit Gold in den Taschen, bereit und offen für alles.

Der Auftrag

Ich möchte einen Partner finden, der mit mir durch dick und dünn geht, mich nimmt wie ich bin und mit dem ich (endlich) glücklich sein kann.

Die Beratung

zeigte, dass manche Hindernisse – innen wie außen – die Erfüllung dieses Wunsches blockierten. Die Tochter zum Beispiel fand, dass die Mutter sich lieber mit dem Vater versöhnen sollte, als sich den nächsten „Gockel zu angeln“ (O-Ton). Ich schaute mich also im Südwesten um – im Feng Shui der Bereich für Partnerschaft als auch für die erste Tochter. Ich fand: einen verwahrlosten Hühnerstall und allerlei abgestelltes Gerümpel.

Die erste Empfehlung lautete natürlich, hier für Ordnung zu sorgen. Das hatte Frau H. zwar schon lange erwogen, doch bisher fehlte der Impuls, das umzusetzen. Der alte Stall wurde daraufhin komplett abgerissen und stattdessen ein großes Beet für Blumen und Gemüse angelegt.

Im Einzelgespräch mit der Tochter kam der Grund für ihren Unmut ans Licht. Hinter allen Auseinandersetzungen und ihrer Ablehnung stand das vage Gefühl – etwas mit der Trennung der Eltern zu tun zu haben – nicht liebenswert zu sein – die Liebe der Mutter zu verlieren, wenn die einen neuen Partner findet – und ganz konkretes Unbehagen im Hinblick auf: Wie geht es für mich nach der Schule weiter, „was soll aus mir werden?“ Mit der Tochter habe ich eine kleine Aufstellung gemacht in der sie ihren Platz fand und sich, auf anderer Ebene, nicht nur der Liebe der Mutter vergewissern konnte. Tiefes Ausatmen löste die angestaute Spannung und danach war die Bereitschaft mitzumachen greifbar.

Im Haus empfahl ich Mutter und Tochter, die Zimmer zu tauschen, damit beide in dem Raum sind, der ihnen hilft, ihren Platz im Leben zu finden – und zu behaupten. – Frei nach dem Motto: „Nimm dir ruhig das größte Stück vom Kuchen, es ist genug für alle da!“ – Dadurch bekam das ganze Erdgeschoss einen anderen Zusammenhalt, die Räume werden nun von innerer Verbindung gespeist. Weil beide von der Idee gleich begeistert waren hat es auch nicht lange gedauert, bis diese Empfehlung umgesetzt wurde.

Zusätzlich haben Mutter und Tochter auch außen ihre Markierungen gesetzt: Die Mutter im Norden, die Tochter im Südwesten. Hierbei ging es darum, dass sie sich auf dem Grundstück verorten und ein Symbol finden, dass Heimat und Zugehörigkeit symbolisiert. Solche Symbole sind ganz individuell und manchmal braucht es einen längeren Prozess, bis ein solches sich formt und zeigt.

Außerdem habe ich mit Frau H. ein Ritual zelebriert, damit auch sie sich von diffusen Schuldgefühlen befreien konnte. Denn da kam einiges zusammen: Keine gute Tochter und keine gute Ehefrau gewesen zu sein und auch der Tochter nicht den notwendigen Halt und das Vertrauen geben zu können, damit sie frei und stark im Leben stehe. Wir haben während des Rituals so einige Wunden verarztet, so lange bis die Tränen alle Verkrustungen weggespült hatten und innere Versöhnung ein friedliches, strahlendes Lachen auf das Gesicht und in die Aura zauberten.

Symbol für Partnerschaft im Garten. © Foto mit freundlicher Genehmigung von teri makasih

So beschreibe ich Haltung und Handlungsweise einer der Zeit angemessenen Feng Shui Beratung, die über ein reines Einrichtungskonzept hinaus, das Wissen des eigenen Kulturkreises miteinbezieht. Nicht von ungefähr heißt es in den alten Schriften: Wie innen so außen. Nach meiner Auffassung bleibt, wer nur im außen schaut, an der Fassade hängen und begnügt sich mit dem Schein.

Übersehen wird dann, das öfter als gedacht innere Widerstände verhindern, dass sich das im Leben materialisieren darf, was doch so sehnlich gewünscht wird. Doch das Sehnen ist oft lang bekannt und gibt – in all seiner Unerfülltheit – auch Sicherheit. Die Fragen nach dem ersten Happy End werden dabei nicht gestellt: Wie sieht das eigentlich konkret aus mit meinem neuen Partner/ meiner neuen Partnerin, werde ich es schaffen, mich liebevoll zu behaupten, mich nicht gleich seinen/ihren Wünschen unterzuordenen, das Gefühl für mich nicht zu verlieren und das alles in angemessener Weise zu äußern, damit wir uns gegenseitig fördern und gemeinsam wachsen, dabei doch ein Individuum (mit Vergangenheit, die prägte) zu bleiben?

Heute beinhaltet der Wunsch nach einer „glücklichen Partnerschaft“ ganz andere Facetten als früher – längst geht es nicht mehr um die klassische Rollenaufteilung nach der der Mann das Geld verdient und die Frau sich um Haus und Kinder kümmert. Wir wissen inzwischen, dass jemanden wahrhaft zu lieben nur auf dem starken Fundament der Selbstliebe gelingen kann. > Ich stelle mich hin, und ich stehe zu mir.< Samen die auf diesem Boden ausgebracht werden wachsen der liebevollen Zweisamkeit entgegen, in der jede/r er/sie selbst sein und das Gemeinsame ganz im Vertrauen, in Zuneigung und mit gegenseitiger Hingabe gedeihen darf.

Braucht es abschließend nur noch den kleinen Nachsatz, dass Frau H. inzwischen Herrn P. kennen gelernt hat und … ja, ja. Weiterhin viel Glück und Segen wünsche ich ❤ ⭐

 

*beschrieben und veröffentlicht mit ausdrücklicher Zustimmung meiner Auftraggeberin/nen


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Tag 12 – Was lebendig hält

Die Menschen kommen weich
und geschmeidig zur Welt;
tot sind sie steif und starr.
Die Pflanzen kommen zart und biegsam zur Welt;
tot sind sie spröde und dürr.

Demgemäß gilt:
Wer steif und starr ist,
ist ein Schüler des Todes.
Wer weich und nachgiebig ist,
ist ein Schüler des Lebens.

Das Starre und Steife wird zerbrechen.
Das Weiche und Geschmeidige
wird sich durchsetzen.

Tao Te King, Vers 76

Das Prinzip einer Feng Shui Beratung ist ähnlich, denn die Lehre wurzelt im Tao und das Tao gründet auf Veränderung. Geht es bei einer Beratung darum, zu ergründen wo Blockaden ihre Ursachen haben, um sie aufzulösen und etwas in Bewegung zu bringen, wird im Raum entweder energetisch stabilisiert oder gelockert. Anschließend kann es im Leben freier fließen und neue Türen öffnen sich. Auch wenn ein Mensch dringend persönliche Unterstützung von der Art braucht, wie sie nur ein Raum zu geben vermag, ist eine gezielte Veränderung innerhalb des Areals notwendig.

Meine Erfahrung zeigt, dass Menschen von dieser Interaktion mit dem umgebenden Raum profitieren, denn nicht immer passen Mensch und Ort gleich zusammen. Dann braucht es das Wissen, welche Schräubchen bewegt werden müssen, um den Sand aus dem Getriebe zu holen. Oder wie bei einer Pendeluhr. Ist sie aus dem Takt geraten braucht es genau den richtigen Stubs, sie wieder in Bewegung zu bringen.

Missverstanden wäre zu glauben, nach einer Beratung müsse alles immer so bleiben, denn das wäre der größte Widerspruch zum Prinzip der Veränderung. Ich spreche jetzt nicht von größeren Maßnahmen, wie Steinsetzungen, die als Akupunktur im Raum und dauerhafte Installation wirken. Doch natürlich darf ein Blumenstrauß auch mal einen anderen Platz bekommen, kann nach einer Weile mit farbigen Accessoires, Möbeln oder Pflanzen experimentiert werden.

Feng Shui ist wie eine Initialzündung, von der Mensch und Raum immer profitieren. Und sobald sich die sprichwörtlichen Türen geöffnet haben und gewünschte Lichtblicke das Leben bereichern – sei es mehr Stabilität im Chaos der Herausforderungen oder den Überblick über alles „Zuviel“ zurückgewinnen, sei es die berufliche Aufgabe zu finden die innerlich erfüllt, sei es finanzieller Erfolg oder eine Expansion des Business, sei es der neue Lebenspartner / die neue Lebenspartnerin die plötzlich ins Leben tritt, sei es ein Gesundungs- oder Versöhnungsritual – immer gibt es damit verbundene, ganz neue Handlungsfelder. Dann sind wir Menschen eingeladen, angemessenen Umgang mit dem Neuen zu finden, uns einzulassen und flexibel zu bleiben.

Veränderung hält lebendig und lebendig sein heißt weich und geschmeidig bleiben – wer das akzeptieren kann, macht sich selbst die größte Freude.

 

 


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Tue Gutes … Feedback nach der Feng Shui Beratung

Tue Gutes … und rede darüber!
Vielen Dank für dieses neueste, so herzerfreuende Feedback nach Paderborn!

Feng Shui Farben Renovierung

Die richtige Farbe verwandelt jedes Zuhause in ein Daheim.

„ … Der Eindruck ist auch 6 Wochen nach der Renovierung immer noch derselbe: Grandios, mir fällt kein anderes Wort dazu ein. Es ist tatsächlich eine ganz andere Wohnung. Das hätte ich mir voher nicht vorstellen können. Was Sie mir gesagt haben, als Sie meine Wohnung in Augenschein genommen haben, war zwar nachvollziehbar. Das kopf-mäßig nachzuvollziehen und es tatsächlich zu erleben / zu spüren, ist aber eine ganz andere Welt. Das läßt sich schwer verbal beschreiben. Es geht um Raum, der größer und höher wirkt als vorher, um Energie, die spürbar wird, um Wände, die lebendig und “bekleidet” wirken. Selbst in den letzten Wochen, in denen es mir nicht gutging und mir die Anstrengung der letzten Monate in den Knochen saß, schaute ich um mich herum und dachte: Wow – und das war es wert!“  E. Fromme


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Energieräuber

Der Keller ist voll. Der Dachboden auch. Auf dem Fussboden stapeln sich Papiertürme. Beim Öffnen des Kleiderschranks fallen einem diverse Sachen entgegen. Die Zimmertür kann nicht ganz geöffnet werden, weil das, was dahinter steht, zuviel Platz einnimmt. Der Arbeitstisch muss erst freigeräumt werden, bevor er seinen Zweck erfüllen kann. Vor der Wohnungstür stapeln sich Schuhe. Im Bücherregal werden Neuanschaffungen mittlerweile quer obenauf gelegt.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

In diesen Fällen gibt es zwei Diagnosen: Haus oder Wohnung sind zu klein oder mensch besitzt zuviele Sachen. Meistens ist letzteres der Fall. Im Feng Shui ist das immer öfter ein Thema: Ausmisten auf allen Ebenen. Hilfreich ist, mit den materiellen Dingen zu beginnen.

Mal angenommen, jeder Mensch besitzt 10.000 Dinge. Hört sich zuerst viel an, ist es aber nicht. Denken Sie nur an Ihre Knopfschatulle, an Fotoalben, Bücher und Papiere (auch PC-Dateien!), an Nägel und Schrauben, an Stifte, Besteck, Blumentöpfe, Sonntagsgeschirr, diverse elektrische Geräte samt Zubehör, an Koffer, Büroklammern und Schublandenkrimskrams. An die Muschel- oder Steinesammlung. Okay?

Nun ist es so, dass der Mensch für all seine Besitztümer einmal die Verantwortung übernahm. Egal ob es sich dabei um Gekauftes, Geschenktes oder Vererbtes handelt, in dem Moment, in dem die Dinge einen Platz im eigenen Zuhause finden, wurde ein Pakt geschlossen. „Ich nehme dich, Ding, mit heim in mein Zuhause denn du hast die Macht, es bei mir schön zu machen, dafür werde ich dich achten und ehren, in guten wie in schlechten Tagen.“ Ein bischen wie ein Heiratsversprechen. ( Und wen lassen wir denn schon in unsere „Burg“, wenn nicht das Besondere ?!!)

In der Regel passiert dann folgendes: Irgendwann wird das „Ding“ nicht mehr gesehen und der zweite Teil des Paktes gerät damit aus den Augen. Ding wirkt weiter vor sich hin, Mensch denkt: Ein neues Ding wird’s besser machen. Noch schöner diesmal, noch mächtiger. Ein neuer Pakt, ein neues Versprechen. Leider hält das Ding mal wieder nicht, was mensch sich von ihm versprach. Wurde seine Macht überschätzt? Ist man einem Trugschluss aufgesessen? Doch weil sie alle mal teuer waren oder Geschenke oder so, müssen sie bleiben. Vielleicht kann man sie irgendwann ja auch noch mal gebrauchen. Bis dahin werden sie irgendwo hingestellt, abgestellt, aufbewahrt. Sie merken schon: irgendwann, irgendwo, vielleicht.

Wie viele von den Sachen die Sie umgeben haben Sie noch auf dem „Schirm“? An welchen erfreuen Sie sich? Welche sehen sie nur, weil sie nerven und Platz weg nehmen? Beim Saubermachen? Welche Dinge wert-schätzen Sie? Welche bereichern Sie und schenken Ihnen dadurch Lebenskraft?

Ich erinnere mich an eine Geschichte aus Kindertagen: Eines Nachts versammelten sich darin alle Besitztümer eines kleinen Mädchens, darunter der angebissene Bleistift, das durchgebrochene Radiergummi, der Bär mit nur noch einem Auge, die Puppe im zerrissenen Kleid. Sie beschlossen, fortzugehen. Warum? Weil ihr Gefühl sagte, dass das Mädchen sie gar nicht mehr lieb habe. Weil sie sich ja nicht mehr um sie kümmerte, sie heile machte oder ihnen Koseworte zuflüsterte. (Wer erinnert sich an diese Geschichte und kann mir sagen wie sie heißt? DANKE!!!)

Ja, „Dinge“ haben ein Eigenleben. Sie haben tatsächlich Macht, können unser Leben verschönern, bereichern oder uns total vergrätzen. Letzteres geschieht, wenn ihre Energie sich gegen uns richtet und sie sich verhalten wie ungezogene, nervige Gören. Die ja nur deshalb so unterträglich geworden sind, weil vorher was fehlte: Wertschätzung, Respekt, Liebe – kurz gesagt: Das Kümmern. Das Liebevolle Miteinander. Das Be-Merken. Du bist da. Wie schön!

Lassen Sie uns hier mal kurz was ausrechnen: Ein Tag hat 24 Stunden und damit 86.400 Sekunden. Wenn jeder also die 10.000 Besitztümer täglich nur 1 Sekunde in die Hand nähme dauerte das fast 3 Stunden. Was meinen Sie: Haben Sie dafür Zeit? Dazu kommt ja noch arbeiten, schlafen, kochen, essen, Freundschaften pflegen, Kinder lieb haben, echte Zeit mit Partner / Partnerin verbringen. Und wenn nicht täglich, dann alle zwei Tage? Einmal die Woche? Manchmal kann eine simple Rechnung etwas zurecht rücken. Und den Kopf frei machen damit man wieder sieht, was einem wirklich wichtig ist. Das befreit dann das Herz, das ganz schwer geworden war „von all den Dingen“.

Das Geheimnis der Ruhe - die Leere

Das Geheimnis der Ruhe – die Leere

Alles in den Keller verbannen, Sie haben es geahnt, ist keine Lösung. Die Analogie der Raumpsychologie sieht im Keller den Lebenskraft-Motor. Wenn Sie oft müde, lustlos oder ausgelaugt sind sollten Sie heute noch einen Blick in Ihren Keller werfen … Tun Sie doch mal so, als seien Sie ein fremder Besucher. Was sehen Sie dann? Gefällt Ihnen, was Sie sehen? Was rufen Ihnen die Sachen so zu, die da stehen, liegen, achtlos gestapelt wurden?

Nun haben Sie wieder zwei Möglichkeiten: Sie machen das Licht aus und sperren die Tür ab. Oder, Sie räumen gründlich aus, sortieren und lassen los. Das ist nun ganz und gar nicht esoterisch gemeint sondern tatsächlich handfest: Ausmisten, Verschenken, Verkaufen, Wegschmeissen. Container bestellen, wenn es sein muss. Die Dinge frei lassen. Vielleicht finden sie einen anderen Besitzer der ihnen Aufmerksamkeit (und Liebe) schenken kann, die sie sich wünschen. Oder sie werden materiell entbunden und gehen wieder ein in den ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen. Schon dafür werden sie Ihnen ewig dankbar sein.

Und sollten Sie mal nicht ganz sicher sein, kann die Frage helfen: Was sind echte Lieblingssachen? Was würde ich auf eine Reise mitnehmen? Und dann: Sieben Sachen mehr behalten Sie. Alles andere geben Sie weg und machen damit die Bahn frei für wundervolle neue Möglichkeiten.

Wo echtes Vertrauen fehlt, geben Dinge uns ein Gefühl von Sicherheit. Weil diese Sicherheit nur scheinbar ist, braucht es immer mehr Dinge. Irgendwann hat sich dieses System verselbständigt und wird uns in täglichen (Werbe-) Botschaften ja auch vermittelt: Hoch lebe der Konsum. Wer an die Ursachen gehen und echtes Vertrauen aufbauen möchte, für die und den lohnt sich die Investition in eine Feng Shui-Beratung. Denn mit den Methoden von Analogie und Resonanz ist der Wohnraum eine wahre Fundgrube und gibt Hinweise, wo die Lösung zu finden ist.

Dabei unterstütze ich Sie gern.


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Sechs Flüche und andere Missgeschicke

Feng Shui Grundriss

„Nun haben Sie gar nicht gesagt, wo bei uns die Flüche sind, wo Missgeschicke lauern und vor welchen Krankheiten wir uns hüten sollen.“ Ratlos schaut die Kundin nach dem Beratungsgespräch zwischen mir und Ihrem Mann hin und her. Auf meinen fragenden Blick erläutert Sie: „Ich habe mit jemand gesprochen die auch eine Feng Shui Beratung hatte. Der wurde gesagt, dass auf der Tür ein Fluch liegt und dass im Haus ein erhöhtes Unfallrisiko herrscht.“

Ich schlucke. Von solcherart „Beratung“ halte ich ehrlich gesagt nicht viel.

Glaubt man den Werbebotschaften sind wir von unzähligen Gefahren umgeben, gegen die wir uns versichern müssen. Schaut man die Nachrichten kann man danach nicht mehr ruhig schlafen, überall scheinen Krieg, Terroristen und Naturkatastrophen zu lauern. Liest man in einem klassichen Feng Shui Buch stößt man irgendwann auf Fünf Geister, Sechs Flüche, Unfälle und Lebensende.

Doch Angst war noch nie ein guter Ratgeber und Worte sind mächtig. Wenn ich Dir sage, auf Deiner Tür lauert ein Fluch – wie gern kommst Du dann noch nach Hause? Wenn ich Dir sage, dort ist es sehr wahrscheinlich, dass ein Unfall passiert und Du fällst beim Fenster putzen von der Leiter – was war dann zuerst da? Der Unfall oder der Gedanke an den möglichen Unfall? Sage ich zu Dir: „Pass auf, dass du nicht runter fällst!“ oder sage ich: „Halt dich gut fest.“ Was bewirkt was?

Natürlich sind meine Klienten erwachsen und ich kann ihnen „die Wahrheit“ zumuten. Doch was ist die Wahrheit?
Fünf Geister können auch erhöhte spirituelle Wahrnehmung bedeuten, sechs Flüche kann auf wiederkehrende Streitigkeiten hinweisen und ein Signal sein, das eigene Muster in Auseinandersetzungen zu beobachten, Unfälle und Missgeschicke können zu Sorgfalt und Achtsamkeit auffordern und Lebensende kann das Beenden einer unliebsamen Gewohnheit in sich tragen.

Bereit für Entspannung?

Ja, es gibt in der Lehre des Feng Shui Hinweise auf ernsthafte Schwierigkeiten, auf die Menschen stoßen können, wenn sie in dem Haus oder der Wohnung wohnen. Ja, man kann am und im Haus viele Themen ablesen, mit denen Menschen es zu tun bekommen, die dort einziehen. Ja, es kann besser sein, ein Grundstück nicht zu kaufen, weil bestimmte Entwicklungsmöglichkeiten fehlen, die jemand als oberste Priorität auf seiner Wunschliste benennt. Es kann viel Geld und Ärger sparen, vor Baubeginn eine Feng Shui Beratung zu beauftragen. Und ja, es gibt für viele „Missgeschicke“ genau die richtige Lösung, um etwas in Gang zu bringen oder „mit heiler Haut“ davon zu kommen.

Und doch, nichts geschieht ohne Grund. Niemand lebt (oder arbeitet) irgendwo, ohne einen Bezug zu dem Ort, eine Aufgabe zu lösen oder einen Entwicklungsschritt zu tun zu haben. Eine Feng Shui Beratung kann Umwege und Nerven sparen, kann wirksam Blockaden lösen und Hinweise auf tiefe(re) Lebens-Themen geben. Doch nach meiner Auffassung ist niemandem geraten, wenn Ängste geschürt und ein neues Korsett alte Glaubenssätze ersetzt: „Bloss keine rote Kaffemaschine!

Feng Shui ist kein statisches System und das Hauptanliegen ist, im (natürlichen) Fluss zu bleiben. Die Mutter des Feng Shui ist der Daoismus, und der basiert auf Naturbeobachtungen. In der Natur ist alles einem stetigen Wandel unterworfen, nichts bleibt wie es ist. Alles geschieht zyklisch – Werden, Vergehen, Geboren werden, Sterben. Ein Blick auf die Jahreszeiten verdeutlicht dies. Frühling, Sommer, Herbst und Winter und ein feines „dazwischen“, welches den Übergang ankündigt.

Diesen Rhythmen und Zyklen folgt auch die Lehre des Feng Shui. Wenn jemand beginnt, die Empfehlungen umzusetzen wird spürbar, wie sich etwas bewegt, wie Dinge oder Festgefahrenes in Gang kommen. Das ist der Prozess. Während dieses Prozesses werden neue Einflüsse zu wirken beginnen – das ist das Leben.

 

Feng Shui Strandhaus

Meine Empfehlungen orientieren sich hauptsächlich an dem, was jetzt ist. Sie berücksichtigen die Gegebenheiten und orientieren sich an den Entwicklungswünschen meiner Klienten. Wie sich die Entwicklungen im Einzelnen manifestieren ist immer auch Teil des „höheren Plans“, dem alles Lebendige unterworfen ist, und hängt mit dem individuellen Weg jedes Menschen zusammen.

Ich bin der festen Auffassung dass niemand geholfen ist, der sich in seinem Handeln von Angst leiten lässt. Und in den meisten Fällen gibt es auch eine Lösung für den „Fluch auf der Tür“, im besten Fall liefert er eine Erklärung für das, was klemmt. Wird er gesehen ist das schon eine Form der Würdigung und Anerkennung. Einfach wegmachen, wie moderne Medizin oder Putzmittelindustrie uns glauben machen wollen? Lieber verstehen, integrieren und dadurch auflösen. Fühlt sich an wie der bessere Weg und ist ein unverzichtbarer Baustein des guten Gelingens.

 

 

 

 

 


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Was macht eigentlich eine Feng Shui Beraterin?

Imperial Feng ShuiRaumenergetik wie Feng Shui hat sich schon immer damit befasst, die Sprache des Raumes zu entschlüsseln. Häufig fragen mich Menschen: Bin ich gut aufgehoben in meinen Räumen? Stärkt oder schwächt mich der Raum? Fördert er meine Entwicklung? Sind alle Bedingungen erfüllt, um erfolgreich zu arbeiten?

Jeder Raum erzählt eine Geschichte über den Menschen, der sich ihm anvertraut. Ebenso wie jede Landschaft nachhaltig den Charakter eines Menschen beeinflusst, prägt auch der Raum den Menschen. Zwar wirkt der Raum eher subtil, dennoch repräsentiert er die Herausforderungen, denen ein Mensch begegnet der in ihm lebt und arbeitet. Darum ist es eine meiner Aufgaben in der Beratung, gezielte Maßnahmen einzuleiten damit diese Herausforderungen geschmeidiger, ausgewogener und mit mehr Umsicht zu meistern sind.

Ziel meiner Empfehlungen ist immer, die örtlichen und räumlichen Gegebenheiten zu optimieren, damit der Raum dem Menschen als Verbündeter zur Seite steht. Zum Beispiel durch gezieltes Ausrichten von Bett oder Schreibtisch, das Auftragen einer bestimmten Wandfarbe oder durch kraftbringende Symbole. Gutes Feng Shui lenkt die Energie, man muss es nicht sehen, doch jeder kann es spüren. Jenseits von Ästhetik und individuellen Vorlieben spiegelt sich das Lebensgefühl des Menschen im Raum. Bei meiner Beratung geht es deshalb nicht um Geschmacksfragen, sondern darum, die vorhandene Energie optimal zu nutzen und zu lenken, um den Menschen im Alltag zu unterstützen.