Susanne Berkenkopf

Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf. Darum gibt es bei mir Anregungen, um Wohnräume und Arbeitsplätze energetisch und ästhetisch zu optimieren. Life Coaching mit Grundriss krönt das Ganze wie die Kirsche das Sahnehäubchen. Hier schreibe ich für Menschen, die in einer wohltuenden Umgebung ein sinnerfülltes Leben leben und sich dabei entwickeln wollen, die innere und äußere Freiräume schätzen und die an ihr Potenzial glauben. Für Menschen, die jetzt und auf dieser Erde zum Wohle des Ganzen wirken wollen. Mein Angebot umfasst Wohncoaching und Lebensstilberatung. Meine Werkzeuge sind Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung. Mehr unter www.feng-shui-und-beratung.de


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Tag 1 – Wenn es an Erfolgen mangelt

Los geht’s.  Ab heute gibt es den ganzen April über Inspiration, Wissenswertes und Tipps rund um die Themen Feng Shui, Einrichten, Wohlfühlen. Auch Pflanzensymbolik und Rituale für Haus und Hof werden nicht zu kurz kommen. Ganz im Zeichen meines Jahrestages steht heute die 9 im Mittelpunkt.

  • Im Feng Shui gehört die 9 zum Süden
  • Der Süden gilt als die Himmelsrichtung des Feuer Elementes
  • Folgende Attribute gehören zum Süden: Ermutigung, Akzeptanz, Anerkennung, Erfolg, Zustimmung, Komplimente, Einfluss nehmen, Geistesgegenwart, Prestige, Aufmerksamkeit erlangen, Herzenskraft stärken, Weisheit, Wärme, das laute Glück, Lebendigkeit, gesteigerte Wirksamkeit, Gratifikation, Respekt, Auszeichnung, Wertschätzung, positive Beurteilung, Anklang finden, Transformation.

Darum

  • wer für Geleistetetes mehr Lob bekommen will
  • wer Selbstbewußtsein und Außenwirkung polieren will
  • wer als Experte / Expertin größeres Ansehen und mehr Aufmerksamkeit wünscht
  • wer findet es sei Zeit für Auszeichnung, höheres Einkommen oder Gratifikation
  • wer sich oder andere motivieren oder Prozesse beschleunigen will

schaue sich Zuhause oder im Büro den Süden genauer an. Und ich beziehe mich hier nicht auf das sogenannte 3 Türen Bagua sondern auf die echte, am besten mittels Kompass ermittelte, Himmelsrichtung. Ideal, wenn dieser Bereich genau das repräsentiert, wofür Mensch steht und gesehen werden will.

Wer feststellt, dass es hier Potenzial nach oben gibt platziert im Süden die Symbole, die das Gewünschte – in der eigenen Assoziation – darstellen.

Das können

  • üppige Blumensträuße sein – Sinnbild für lebendige Frische, Aufmerksamkeit, Herzenswärme
  • Fotos die das Gewünschte zeigen – um das Unbewußte zu informieren, worauf sich die Aufmerksamkeit richtet
  • rote oder dreieckige oder feurige Accessoires – als Sinnbild des Elements Feuer (sparsam verwenden!)
  • Pokale oder Urkunden – als Auszeichung für anerkannte Leistung
  • Fotos von herrlichen Sonnenaufgängen – Strahlkraft der Sonne für Projekte, Außenwirkung, Leuchtkraft
  • Von der Ausstrahlung des Südens profitieren zusätzlich im Haus die 2. Tochter und im Garten der Mann des Hauses
  • Wer um seine Verbündeten im Pflanzenreich weiß kann einen Strauß aus kleinen Ästen der magischen 9 binden: Erle, Buche, Wachholder, Apfelbaum, Walnuss, Holunder, Birke, Eiche, Buche. Doch Vorsicht – nicht einfach abzupfen, sondern nur nehmen, was der Baum herschenkt, sonst kann’s nach hinten losgehen. Gerade mit der Göttin des Holunders ist in solchen Angelegenheiten nicht zu Spaßen!

Affirmation

 


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Feng Shui und die Kunst, ohne Ballast zu leben

Ohne Ablenkung zur Ruhe kommen

Ohne Ablenkung zur Ruhe kommen

„Befreie dich vom Gerümpel und schaffe dadurch Platz für die wahren Schätze. “ Peter Walsh

Besitz kann sich in Ballast verwandeln und Entrümpeln kann harte Arbeit sein. Viele Jahre bringen wir damit zu, Dinge zu sammeln und zu horten.

Immer neue Besitztümer finden Platz in unserem Zuhause oder im Büro, doch trennen wir uns selten von dem, was dadurch überflüssig geworden ist.

In unserer Gesellschaft grassiert eine Sammelleidenschaft, die mit der Zeit in einer wahren Belastung ausarten kann. Ob einfach zuviel Besitz oder echtes Gerümpel: Beides richtet sich mit der Zeit energetisch gegen seine Besitzer, macht unfroh und schwer.

In ihrem Buch „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ unterscheidet Karen Kingston  vier Arten von Gerümpel

  • Dinge die man nicht gebraucht oder nicht liebt
  • Dinge, die unordentlich und schlecht organisiert sind
  • zu viele Dinge auf zu engem Raum
  • alles, was nicht zu Ende gebracht wurde

Doch ist erst einmal die Entscheidung gefallen, sich vom Überflüssigen zu trennen (nennen Sie es ruhig Gerümpel, das erleichtert), beginnt die wirkliche Arbeit. Und zwar mit der Entscheidung, wovon sich trennen und was behalten. Wie oft hielt man so manches Stück auf dem Weg zum Sperrmüll schon in Händen, um es dann doch zurück zu tragen. Innere Monologe begleiten diesen Prozess: „Vielleicht brauche ich es irgendwann noch mal … “ oder: „Es könnte wieder modern werden, darum behalt ich es lieber … „.

Doch die Anstrengung, konsequent zu entrümpeln und mit weniger zu leben lohnt sich, denn (zuviel) Besitzt wirkt irgendwann belastend. Weniger zu besitzen bedeutet automatisch größere Freiheit.

Doch wie und wo beginnen? Falls Sie sich überfordert fühlen oder frustriert sind, weil es nicht schnell genug voran geht haben sich folgende Tipps bewährt:

1. Arbeiten Sie in Wellen: Anstatt sich jeden Raum einzeln vorzunehmen kann es helfen, in „Wellen“ vorzugehen. Legen Sie beschwingte Lieblingsmusik auf, nehmen einen Karton und tanzen Sie durch die Räume. Packen Sie ein, was auf den ersten Blick stört oder schon lange überfallig aufs Entsorgen wartet. In diesem ersten Durchgang sollte es leicht gehen, denn in den meisten Räumen gibt es „zuviel“. Wenn Sie damit durch sind starten Sie die nächste Runde. Dann könnte es mit der Entscheidung schon schwieriger werden, doch Sie sind ja nun geübt und haben vielleicht  Erleichterung oder sogar Stolz gespürt. Wunderbar. Machen Sie weiter so.

2. Nur eine Stunde täglich: Anstatt sich den ganzen Tag mit Entrümpeln abzumühen begrenzen Sie die Zeit. Nehmen Sie sich stattdessen nur eine Stunde Zeit, vielleicht bevor Sie abends Joggen oder zum Essen ausgehen oder bevor Sie morgens mit der Arbeit beginnen. Das hat den Vorteil, dass Sie innerlichen Ansporn fühlen in der einen Stunde möglichst viel zu schaffen, andererseits überfordern Sie sich nicht. Motivierend kann es auch sein, die Müllabfuhrtage zu nutzen, um kleinere Dinge sofort loszulassen.

3. Statt einfach nur wegzuwerfen, spenden Sie: In fast allen Städten gibt es mittlerweile Organisationen wie Oxfam, die bedürftige Menschen mit dem Verkaufserlös gespendeter Sachen unterstützen. Auch gemeinnützige Verbände helfen gern weiter und vermitteln Kontakt zu Kleider- oder Möbelbörsen. Oder antworten Sie auf Inserate, die Flohmarktartikel suchen. So machen Sie anderen Menschen eine Freude und sich selbst obendrein.

4. Aus den Augen aus dem Sinn: Fällt es Ihnen schwer, sich von bestimmten Dingen endgültig zu lösen verpacken Sie sie in Kartons. Diesen beschriften Sie mit einem „Verfallsdatum“ und nach sechs Monaten schauen Sie noch einmal nach: Sicher wird es Ihnen nun leicht fallen sich endgültig zu trennen. Denn eine weise Regel besagt: Was man 6 Monate nicht vermisst hat, das wird auch danach nicht fehlen.

5. Nutzen Sie das Feng Shui Bagua wie eine Landkarte: Verzeichnen Sie, wo sich Ihre echten Schätze befinden und wo sich mit Vorliebe Gerümpel anhäuft. Dann finden Sie sicher Hinweise, warum es mit Ihrer Karriere nicht vorwärts geht, wieso in Ihrer Partnerschaft die Sinnlichkeit nachlässt, weshalb eine lang ersehnte Reise immer wieder verschoben werden muss oder warum Müdigkeit und innere Spannung ein Dauerthema bei Ihnen sind.

6. Denken Sie daran, auch Verpflichtungen zu entrümpeln: Schauen Sie in Ihren Kalender und machen Sie sich klar, dass der vor Ihnen liegende Tag, die Woche, der Monat, das Jahr – das alles Ihre Lebenszeit ist. Wie wollen Sie sie verbringen? Was schieben Sie schon ewig auf Später? Welche Verpflichtungen sind Sie eingegangen um anderen einen Gefallen zu tun, haben selbst aber keine Freude dabei? Wir alle wissen, das Verschieben auf Später kann jeden Tag enden. Wir wiegen uns in Sicherheit, doch wer weiß wirklich, wieviel Zeit bleibt?

7. Belohnen Sie sich für alles, was sie geschafft haben: In der Regel sind wir viel zu streng mit uns und vergleichen uns öfter mit anderen, als gut tut. Dabei geht jeder Mensch einen eigenen Weg und zwar im eigenen Tempo. Darum: Finden Sie Ihr eigenes Tempo beim Entrümpeln und bedanken Sie sich bei den Dingen die Sie entsorgen für die gemeinsame Zeit. Das kann das Loslassen erleichtern und eventuelle Schuldgefühle mindern. Und denken Sie daran: Ihr Wert bemisst sich nicht im Besitz, sondern daran, wie Sie Ihre Einzigartigkeit entwickeln und zum Strahlen bringen.

Eine schöne Anregung aus dem Aloha Kalender möchte ich noch mit Ihnen teilen: Dort ist eine Liste abgedruckt in der es heißt : „100 Dinge, die ich erleben, erfahren, lernen, sehen, tun und haben möchte.“
Haben Sie bemerkt, dass „haben“ ganz als letztes in der Aufzählung steht? Erinnerungen, Erfahrungen, schöne Momente begleiten uns überall hin und daraus, wie wir Erfahrungen verarbeiten prägt sich letztlich der Charakter. Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich heute einen lang gehegten Wunsch erfüllen, der Ihre Augen und Ihr Herz zum Strahlen bringt!

 

 

 

 


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Feng Shui: Was ist eigentlich ein Bagua?

Das Feng Shui Bagua Raster

Das Feng Shui Bagua Raster

Im Feng Shui ist ein Bagua ein Hilfsmittel, um die Qualität von Räumen zu beurteilen. Ein Bagua besteht aus 3 x 3 Feldern und wird als Raster auf den Grundriss gelegt. Jedes Feld ist

a) einem Lebensbereich zugeordnet: Familie und Gesundheit, Reichtum und Wohlstand, Anerkennung und Erfolg, Partnerschaft, Kreativität und Kinder, hilfreiche Menschen, Karriere und Lebensweg, Wissen und Weisheit, Mitte. Je nachdem, wofür die einzelnen Bereiche genutzt werden und wie sie gestaltet sind lassen sich Rückschlüsse auf Herausforderungen und Erfolge im Leben eines Menschen ziehen.

b) einer Himmelsrichtung zugeordnet: den Hauptrichtungen Norden, Osten, Süden, Westen und den Nebenrichtungen Nordosten, Südosten, Südwesten, Nordwesten und der Mitte im Zentrum.

c) einem der Fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser zugeordnet und zwar in seiner Yin oder Yang Ausprägung (Yin Holz – die Blume, Yang Holz – der Baum)

d) einem der 8 Trigramme zugeordnet. Ein Trigramm besteht aus drei Linien, die durchgezogenen oder geteilt sein können. Die Trigramme sind die Grundlage des I Ging, des Buch der Wandlungen. Aus der Kombination von durchgezogenen oder geteilten Linien ergeben sich die 8 Trigramme: Himmel und Erde, Feuer und Wasser, Donner und Wind, Berg und See. Das Trigramm Himmel besteht zum Beispiel aus drei durchgezogenen (Yang)Linien und steht für schöpferisch-kreative Kraft, das Trigramm der Erde dagegen besteht aus drei geteilten (Yin)Linien und steht für Hingabe und Empfängnis.

e) einem Organ oder Körperteil zugeordnet. Zum Beispiel: Norden / Wasser / Blase, Niere oder Süden / Feuer / Herz, Augen. Ein Mann mit Hautproblemen kann den Nordwesten genauer anschauen, diese Himmelsrichtung korresponiert nämlich mit dem Metall (Haut) und dem männlichen Bewohner. Eine Frau mit Hüftproblemen schaut, was sich im Südosten befindet, denn dieser Bereich korrespondiert sowohl mit der weiblichen Bewohnerin als auch mit dem Holz (Hüfte).

Feng Shui Lopan

Feng Shui Lopan

Die einfachste Methode ist das 3 Türen Bagua: Da wird geschaut, wo die Eingangstür ist und dann wird das Raster einfach mit Ausrichtung nach unten aufgelegt. Dabei bleiben die tatsächlichen Himmelsrichtungen unberücksichtigt und es können keine wirklichen Ableitungen gewonnen werden. Das 3 Türen Bagua eignet sich darum eher zum Einstieg.

Wer es genau wissen will zieht einen Profi zu Rate. Dann werden nämlich mit dem Lopan, also dem chinesischen Kompass, die exakten Himmelsrichtungen mit allen Qualitäten eingemessen, um wertvolle Hinweise auf vielen Ebenen zu gewinnen.

Sie haben Fragen? Dann nehmen Sie gern Kontakt zu mir auf: