Susanne Berkenkopf

„Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf." Dies ist ein Blog über Räume, über innere und äußere Räume. Denn ich bin überzeugt, dass jeder Raum in dem wir uns regelmäßig aufhalten, Einfluss auf unser Leben nimmt. Also gebe ich hier Anregungen, wie Wohnräume und Arbeitsplätze energetisch und ästhetisch optimiert werden können. Ich schreibe für Menschen, die in einer wohltuenden Umgebung leben wollen, die innere und äußere Freiräume schätzen, und an ihr Potenzial glauben. Ich schreibe für Menschen, die wie ich, jetzt und auf dieser Erde zum Wohle des Ganzen wirken wollen. Im „echten Leben" biete ich Wohncoaching, Grundrissanalyse und Lebensstilberatung. Meine Werkzeuge sind Imperial Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung. Mehr unter www.feng-shui-und-beratung.de


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Symbolik der Pflanzen: Pfingstrose, Akelei, Holunder

Pfingstrose im Feng Shui Garten

Die Pfingstrose im Feng Shui Garten

Schon immer sind Menschen daran interessiert, Zeichen zu deuten um Antwort auf innere Fragen zu erhalten.

Schauen Sie sich im eigenen Garten doch mal um. Welche Pflanzen haben Sie ausgewählt und was sagen sie Ihnen „durch die Blume“?  Mit dem Wissen um die tiefer liegenden Botschaften der Pflanzen können Sie sie von nun ab gezielt für Ihren Feng Shui Garten auswählen, um Lieblingsthemen auf schöne Weise zu aktivieren. Darum stelle ich hier ab jetzt in lockerer Reihenfolge die Symbolsprache der Pflanzen vor.

Die Pfingstrose gilt als Glücksbringer unter den Pflanzen. Sie steht symbolisch für Heilung, Geborgenheit und Liebe. In der chinesischen Kultur versinnbildlicht die Pfingstrose Reichtum und Glück. In Japan verehrt man sie außerdem wegen ihres Verweises auf weibliche Schönheit und ein langes Leben. Die Wurzel der Pfingstrose enthält heilende Wirkstoffe und wird darum in der chinesischen Kräuterheilkunde verwendet.
Die Pfingstrose mag Halbschatten und Windschutz. Sie können sie in die Baguazone pflanzen, deren Thema Sie gerade besonders beschäftigt.
Als Symbol für Reichtum passt die Pfingstrose hervorragend in den Südosten.

Akelei im Feng Shui Garten

Akelei im Feng Shui Garten

Die Akelei wird wegen ihrer äußerst extravaganten Blütenform auch Elfenhandschuh genannt. Die Akelei ist ein Symbol für die Dreieinigkeit, sie repräsentiert sexuelle Kraft (in der Renaissance galt sie als Aphrodisiakum), Demut und die Hilfe Gottes. Sie gilt als Attribut der Göttin Freya (nordische Göttin der Liebe, der Fruchtbarkeit und des Frühlings) sowie der Venus, der Liebes- und Schönheitsgöttin.
Die Akelei gedeiht im Schatten und braucht einen feuchten, sandigen, humusreichen Boden. In der Lehre der 5 Elemente gilt sie als Metallpflanze, was sie für den Westen (Bagua: Leichtigkeit, Projekte, Kinder) und Nordwesten (Bagua: Strategie, hilfreiche Menschen, Durchsetzungskraft) auszeichnet.

Um den Holunder ranken sich internationale Sagen und Mythen. Er gilt als der Schutzstrauch für Haus und Bewohner. Mythologisch ist der Holunder die Lieblingspflanze der Frau Holle, der germanischen Mutter- und Baumgöttin, die über Leben und Tod entscheidet. Die Holda,  germanische Schutzgöttin für Haus und Hof, für Mensch und Vieh wählte den Holunder als ihren Lieblingsbaum weshalb es heißt, es bringe großes Unglück, einen Holunder zu fällen. Holunder ist eine stark erdende, zentrierende Pflanze. Er regt die Tätigkeit der Mikroorganismen an, weshalb er gut in die Nähe des Komposts passt. Auch ist er bekannt für seine gesundheitsfördernde Wirkung: die Inhaltsstoffe der schwarzen Beeren regen, als Saft genossen, die Bildung roter Blutkörperchen an und Holunderblütentee gilt als fiebersenkend.

Holunder im Feng Shui Garten

Holunder im Feng Shui Garten

Der Holunder blüht in diesen Tagen, wer nun ein paar Blüten erntet und sie trocknet kann bei Bedarf diesen gesunden und überdies leckeren Tee selbst zubereiten. Holunder mag Sonne und Halbschatten (Sonne für die reifen Beeren!). Beim Pflanzen bedenken, dass er bis zu 7 Meter hoch und sehr ausladend werden kann. Er mag lehmige, humusreiche Böden, gilt aber als anspruchslos und soll selbst auf Trümmerhaufen gedeihen. Beim Beschneiden dran denken, vorher der Göttin Bescheid zu sagen, dann erst achtsam und respektvoll die Schere ansetzen.

„Das äußere einer Pflanze ist nur die Hälfte der Wirklichkeit,“ wußte wieder mal Goethe.