La Imperial Feng

Feng Shui · Geokultur · LebensArt


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2017 – Willkommen im Jahr des Hahns

2016, das Jahr des Affen hat viele Menschen herausgefordert und an die Grenzen ihrer Kräfte gebracht. Nun stellen nicht nur sie sich die Frage:

Was bringt uns 2017, das Jahr des Hahns?

2017 Jahr des Feuer Hahn

Wie 2016 gibt es 2017 eine Feuer – Metall Kombi, in der das Feuer des Himmels auf die Erde kracht und erneut das Potenzial für Spannung und Konflikte in sich birgt. Dennoch sollte es gemäßigter zugehen, denn es ist ein Yin regiertes Jahr und der Hahn ist charakterlich anders „gestrickt“ als der eher aufsässige Affe, der obendrein noch liebend gern für Turbulenzen sorgt.

In der chinesischen Mythologie vereint der Hahn fünf Tugenden: Tapferkeit, Mut, Großzügigkeit, Verlässlichkeit und Gefälligkeit. Zu seinen geschätzten Eigenschaften zählen darüberhinaus: Selbstvertrauen, Warmherzigkeit, Interesse an (direkter) Kommunikation und neuem Wissen, Entschlossenheit und die Neigung, selbst in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf zu behalten. Auch Kreativität, unerschöpfliche Phantasie und sexuelle Anziehungskraft gelten als positive Attribute.

Charakterlich gilt der Hahn als Einzelgänger, was ihn zusammen mit der Fähigkeit auch schnell „um die Ecke“ denken zu können per se zur Führungspersönlichkeit stilisiert. Dabei schwingen Menschen, die im Zeichen des Hahns geboren sind zwar im Einklang mit sich selbst, tun sich im Umgang mit anderen jedoch manchmal schwer. Ein Hahn verhält sich nicht unbedingt taktvoll wenn es darum geht, eigene Interessen durchzusetzen, und wer mit ihnen zu tun hat kann sie auch besitzergreifend, streitsüchtig und rechthaberisch erleben.

Dazu kommt ein stetiges Verlangen nach Lob und Belohnung, was sich bei weniger entwickelten Persönlichkeiten als ausgeprägter Egoismus verselbständigen kann. Die Neigung aufzubrausen und sich Übertreibungen und Eifersüchteleien hinzugeben kann zu verminderter Selbstkontrolle führen und unangemessene Gefühlsausbrüche hervorrufen, während derer sie ihrer Lust an Zerstörung ungehindert nachgeben.

Was tun in 2017?

Ratsam wird sein, sich Tugenden wie auch die weniger schmeichelhaften Tendenzen des Hahncharakters ins Gedächtnis zu rufen. Motto: Bewusst handeln statt bloß reagieren. Jetzt gilt es Mittel zu finden, Stimmungsschwankungen und Ruhelosigkeit auszugleichen. Die zunehmende Reizüberflutung, die als Nachricht getarnten Meldungen, ein gefühltes Muss dauernder Erreichbarkeit oder Angst, etwas zu verpassen werden in den kommenden Jahren weiter zunehmen.

Ausgleich schaffen kann die unverrückbare Gewissheit, auf ewig mit der ursprünglichen Quelle verbunden zu sein. Dazu bewusste Atemtechniken, ein mit Feng Shui ausbalanciertes Zuhause, eine stimmige Work-Life Balance und die Konzentration auf das, was im Leben wirklich zählt. Wieder ein neues, mit Lebenszeit bezahltes Smartphone oder Muße, Auszeit in der Natur und mehr selbstbestimmtes Tun?

„Wer innehält – erhält inneren Halt –
und bleibt sich selbst erhalten.“
Laotse

Geboren im Jahr des Hasen?

Die chinesische Astrologie basiert auf dem Verhältnis der Fünf Elemente zueinander und reine Yin bzw. Yang Zusammenstöße gelten als schmerzhaft. 2017 sind davon besonders die im Jahr des Hasen Geborenen betroffen (1951, 1963, 1975, 1987, 1999, 2001), die sich 2017 im sogenannten Tai Sui befinden. Auch wer sonstwo in den Vier Säulen einen Hasen beherbergt kann es nächstes Jahr mit unverhoffter Reibung oder unerwarteten Hindernissen zu tun bekommen.

Darum sollten sich 2017 vor allem im Jahr des Hasen Geborene bei riskanten Sportarten und gefährlichen Unternehmungen zurück halten. Bei Beerdigungen besser nicht dem Sarg hinterher schauen und schlecht beleuchtete Gassen oder Spelunken meiden. Kleiner Tipp: Nicht nur in China tragen Menschen die sich im Tai Sui befinden zu ihrem Schutz und während des ganzen Jahres ein rotes Band um die Hüfte.

Wer individuell erfahren möchte, was das Jahr 2017 bringt darf mich gerne ansprechen. Die chinesische Astrologie ist meine „Königinnendisziplin“ und ich stehe gern mit Rat und Tat zur Seite, wenn es wichtige Entscheidungen zu treffen gilt. Auch im Raum finden sich alle Elemente sowie die mythischen Tiere wieder und es gibt wirksame Mittel, um zu balancieren, zu harmonisieren und zu besänftigen.

*Im Zeichen des Hahns geboren sind die Jahrgänge 1945, 1957, 1969, 1981, 1993, 2005.

 

 

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Was tun, wenn die Angst kommt

Die dunkle Jahreszeit kündigt sich an. Mehr Schatten, weniger Licht. In der chinesischen Elementelehre gehören Wasser und Winter zusammen; das kalte, dunkle Wasser dominiert das Befinden. Keine leichte Zeit für Menschen, die astrologisch gesehen eh‘ schon viel Wasser in ihrem Horoskop haben.

Urkraft Wasser

Urkraft Wasser

Als Element steht Wasser für Kommunikation, für leichten Zugang zu den Ur- und Ahnenkräften und es versinnbildlicht ganz generell den Weg des Lebens. Doch wenn es zu kalt oder übermächtig viel ist, wenn zu wenig (innere) Wärme vorhanden ist, dann kann es gefrieren, kann (unbestimmte) Ängste auslösen, Suchtverhalten oder Depressionen begünstigen.

Wer sich in dieser Zeit von irrationalen Ängsten überschwemmt fühlt oder gerade keine Richtung findet und sich verzettelt, kann natürlich einen Blick ins eigene chinesische Horoskop werfen (lassen), um mehr über die Verteilung der Elemente zu erfahren. Ist etwas zuviel oder zuwenig braucht es Ausgleich. Was das sein kann und wodurch alles ins Gleichgewicht findet, das kann eine erfahrene Astrologin erkennen.

Was noch?

Im Raum hat das Wasser im Norden seinen Platz. Als Expertin für Räume und Wohlbefinden rate ich darum, den Norden in den eigenen Räumen zu verorten und zu schauen, was ist da los? Was ist zuviel, was ist zuwenig? Und wie sieht es gegenüber, im Süden aus? Räume sind unsere dritte Haut und nehmen als solche enormen Einfluss auf Leben und Geschick. Gutes Gelingen, Vorankommen, innere Entwicklung, Karriere, inspirierende Begegnungen mit Menschen, Reisen – das alles ist raumenergetisch im Norden verortet. Wer sich intensiver mit seiner Lebensreise befassen und Einfluss nehmen will, tut gut daran, den Norden sorgfältig zu inspizieren und Maßnahmen zu ergreifen, um ein Gleichgewicht der Polaritäten herzustellen.

Jeder Mensch ist Kapitän im eigenen Leben. In frühen Zeiten waren Kapitäne vor allem Sternenkundige, sie kannten sich aus am Himmel und mit Gewässern, Gezeiten und unterirdisch lauernden Gefahren. Gar nicht verkehrt, sich daran zu erinnern.

Dann kann natürlich die Ernährung helfen. Im Winter möglichst thermisch warme Lebensmittel bevorzugen, dazu gehören Ingwer, Petersilie und Essig, Fenchel, Hokkaido, Süßkartoffel, gebratene Zwiebeln, Vanille, Bockshornklee und Zimt, Maronen und Kokosmilch, Hafer und Qinoa. Thermisch kalte Nahrungsmittel wie Joghurt, Kiwi, Ananas, Mango, Salatgurke nun eher aus dem Bauch lassen. Auch scharf gewürzte Speisen gilt es eher zu meiden, denn die greifen in dieser Jahreszeit die Lunge und damit das Immunsystem an.

Dann immer empfehlenswert ein Blick in den Blog meiner Freundin Christine Li. Die beschäftigt sich mit den Heilkünsten und hat immer gute Tipps, gerade auch wenn es darum geht, der eigenen Angst zu begegnen. Auch ihr Buch über Chinesische Medizin für den Alltag kann ich nur empfehlen. Da Gesundheit im Körper wie im Raum auf dem Gleichgewicht der Polaritäten Yin und Yang basiert gibt es hier viele wertvolle – und vor allem leicht selbst zu fertigende – Rezepte, die gut schmecken, wohl tun und sehr hilfreich sind, sollte alles durcheinander geraten sein.

Vor einigen Jahren habe ich existentiellen Ängsten tief ins Auge geblickt und einfach alles aufgeschrieben. Nach meiner akademischen Verpflichtung akkurat, quellengerecht und inhaltlich strukturiert zu schreiben war dies mein „Ausbruch“ in die Welt der Phantasie. Es ist wohl kein literarisches Meisterwerk und manches klänge präziser und kürzer formuliert sicher besser – dennoch, es ist einfach so gut, wie es mir damals möglich war.

Die Angst so nah kommen lassen, dass ihr Gesicht aus dem Schatten steigt. Dazu gehörte auch, es aus dem Geheimfach der Schublade zu holen und öffentlich zu machen. Das Ronda Buch handelt von einem Mädchen, die von unerklärlichen Ängsten geplagt wird. Erst der Besuch bei ihrer weisen Großmutter und die Erkenntnis, dass das Gestern nicht bestimmen muss, was heute möglich ist helfen ihr dabei, danz ungeahnte Schritte zu gehen und ihre Angst schließlich zu überwinden. Mir hat sie auch geholfen.

 


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2016: Im Jahr des Feuer Affen

Am 22. Dezember ist es soweit, mit der Wintersonnenwende, dem Dung Gee, treten wir ein in das Jahr des Affen. Diese liebenswerten, hochintelligenten, äußerst gewitzten Primaten sind die Regenten des Jahres 2016. Was dürfen wir von ihnen erwarten?

2016 Jahr des Affen

2016 – Jahr des Affen

Landläufig heißt es, Affen machen nicht nur gern Party, sie wollen auch immer deren Mittelpunkt sein. „Mach hier nicht den Affen,“ hat vielleicht der eine oder die andere schon gedacht oder sogar mal zu hören bekommen. Affen gelten als aktiv ja sogar ruhelos; ihr gerissenes, manchmal freches Auftreten lässt uns staunen, und oft werden sie wegen ihrer Tapferkeit und auch Erotik gerühmt. (Wer schon mal jemand kannte, der oder die einen Affen in den Vier Säulen der Chinesischen Astrologie beheimatete, wird mir das sicher bestätigen).

Menschen, die im Zeichen des Affen geboren* sind, gelten als vielseitig und erfinderisch. Doch ihre innere Unruhe, die Sprunghaftigkeit und eine gewisse Nachlässigkeit beim Aufgaben erledigen, haben ihnen das Etikett “ Oberflächlich“ eingebracht. Dabei sind Affen nur auf der Suche nach dem wirklich Wichtigen, mit allem anderen halten sie sich einfach nicht gern auf. In der chinesischen Mythologie symbolisieren Affen die Schlauheit des Geistes, der ungehindert von den Sorgen des Körpers oder der Seele agiert.

Kraftvoll und geschickt, mit einer scheinbar endlosen Energie gesegnet und manchesmal auch aggressiv, finden Affen meist einen noch einfacheren oder ungewöhnlicheren Weg als andere. Ihnen zur Seite ein brillianter Verstand und die Bereitschaft, etwas zu riskieren, um ein Ziel zu erreichen. Fern vom Mainstream finden Affen häufig ungewöhnliche Lösungen und haben konstruktive Einfälle, was des öfteren zu ebenso außergewöhnlichen Lebenswegen führt.

Wo viel Licht ist …

… da ist auch Schatten, sagt der Volksmund. Also hat auch der Affen-Charakter seine dunklen Seiten. Die Kombination aus : nervös, hyperaktiv und wenig geduldig führt oft zu vorschnellem Handeln, und zwar ganz ohne Nachdenken. Wer erinnert sich nicht an die Geschichte, wie man einen Affen fängt? Stell ein Glas mit Zucker hin, dessen Öffnung kleiner ist als die geballte Faust des Schleckermäulchens. Hat der Affe die Zuckerlis erstmal in der Hand wird er sie nicht mehr loslassen und so ist er leicht zu fangen. Dieses unüberlegte Tun bringt Affen oft um den eigentlichen Erfolg und manches Mal in große Gefahr.

Jahr des Affen 2016

Gute Idee: Ab und zu Pause machen und einen Plausch halten …

In der Chinesischen Astrologie

gehört der Affe zum Element Yang Metall. Gepaart mit dem Element Yang Feuer im Stamm verspricht es, ein äußerst aktives, bewegtes Jahr zu werden.

  • Gut beraten, wer sich Pausen und Auszeiten gönnt, und sich nicht von der allgemeinen Hektik anstecken lässt. Das Tempo hat in den letzten Jahren eh schon enorm angezogen, im nächsten Jahr dürfte der Affe noch eins drauf setzen. Darum: „Wenn ich esse, esse ich, wenn ich gehe, gehe ich. …“
  • Viel versprochen, wenig gehalten … auch hier kann eine Verlockung liegen. Angebote und Vielsprechendes darum genau prüfen, und sich nicht zu vorschnellen (unbedachten) Entscheidungen hinreißen lassen.
  • Der Affe liebt Geselligkeit, darum ist es ein gutes Jahr, Netzwerke zu pflegen und Verbindungen zu knüpfen. Wer in diesem Jahr auf Gemeinschaft statt auf Alleingang setzt, hat bereits gewonnen.
  • Flexibel bleiben. Wie gesagt, das Motto: „Das haben wir schon immer so gemacht … “ stößt beim Affen auf taube Ohren. Wer auch mal was riskiert, neue Wege geht (und sei es nur zur Bushaltestelle), und ab und an das Gegenteil vom Üblichen erwägt, fährt im nächsten Jahr sicher zur Höchstform auf.
  • Feuer und Metall, die beiden Elemente stehen in einem Spannungsverhältnis. Gleichzeitig wird Metall durch Feuer veredelt und kommt durch große Hitze erst zu wahrer Größe. Besser als streiten um Recht zu haben ist es darum, den Weg der Wandlung zu gehen und sich ab und zu dem Feuer ganz hinzugeben. Es mag manchmal weh tun, doch es lohnt sich.

Wer mehr über die Zeichen im eigenen Chinesischen Horoskop erfahren möchte und vor allem, welche Auswirkungen das Jahr des Affen auf den persönlichen Lebensweg nimmt, darf mich gern zu Rate ziehen. Chinesische Astrologie gehört zu meiner Königsdisziplin und eine Beratung kann auch per Telefon erfolgen. Wer ein sehr persönliches Geschenk wählen möchte, ist damit gut beraten.

„ Die Astrologie Beratung war nicht nur ein sehr schönes Erlebnis an sich, sie ist nach wie vor eine Quelle der Klarheit und Inspiration für die unterschiedlichsten Lebenssituationen. Auch als ein persönliches Geburtstagsgeschenk kam sie bestens an, und wir zehren nun gemeinsam davon.“ Constanze Müller, Berlin

Das Feuer nutzen und entspannen

Das Feuer zum Entspannen nutzen. Alles ist erlaubt !

 *Geburtsjahre des Affen 1932, 1944, 1956, 1968, 1980, 1992, 2004, 2016, 2028. Und wer den Affen nicht im Jahr hat, kann ihn durchaus in der Monats-, Tages- oder Stundensäule beheimaten. Alles klar?!


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Feng Shui und der Tod

Im Moment ist er sehr präsent. In den Nachrichten, im Internet, in den Zeitungen. Aktuell titelt eine Wochenzeitung: „Die beste Zeit meines Lebens“ und im Artikel werden die Aussagen Sterbender protokolliert. Dabei gehört er zum Leben wie das Atmen. Doch am liebsten denken wir gar nicht an ihn.

Sonnenuntergang

Vor dem Sterben kommt das Leben

Da gibt es diesen Spruch: Glück ist, zu leben bevor man stirbt.  Doch was heißt das? Körperfunktionen normal, essen, schlafen, arbeiten, lachen, weinen, denken, fühlen – das tun wir doch alle. Sind wir deshalb lebendig? Oder ist es so wie manche behaupten, dass erst im Angesicht des Todes klar wird, was Leben heißt? Dass nur Verlust oder nicht gelebte Wünsche daran erinnern, was man hatte oder versäumte – und es erst dadurch schätzen kann?

Gestern habe ich einen interessanten Artikel dazu gefunden. Zwar öffnet die Autorin das Thema durch die berühmte Frage: „Was würdest du tun, wenn Geld in deinem Leben keine Rolle spielt?“ ( http://www.becomingminimalist.com/packing-lightly/ ),  doch die Frage ist wandelbar. „Was würdest du tun, wenn heute dein letzter Tag auf Erden wäre?“ Ist auch nicht wirklich neu, aber vielleicht erscheint die Frage – die jede/r nur für sich beantworten kann – nun in einem anderen Licht, wo uns gerade soviele Menschen ans Sterben erinnern.

Wo hat im Feng Shui der Tod seinen Platz ?

Darüber denke ich schon eine ganze Weile nach. Philosophisch gesehen gehört Feng Shui zum Daoismus. Der Daoismus kennt unsere strikte Art zu werten nicht und darum ist der Tod ist auch kein wirklicher Grund zum Trauern. Tot sein ist einfach ein anderer Seinszustand. Genau wie heiß und kalt, dunkel und hell, schön und häßlich. Nur das Urteilen verhindert, etwas ganz und gar anzunehmen, wie es ist. Das Urteil, das wir fällen, der Wert, den wir etwas geben, die Einteilung in gut oder schlecht. Wie es sich wirklich anfühlt, tot zu sein und ob der Tod vielleicht sogar als ein großes Glück daher spaziert kam, dass weiß ja niemand. – Wer sich mit dieser Frage intensiver beschäftigen mag, dem empfehle ich das folgende Buch zu lesen  Die Hütte: Ein Wochenende mit Gott von William P. Young. – und möchte ausdrücklich betonen, dass niemand aus Gründen wie Gier, Krieg oder Sonstigem vor seiner Zeit sterben sollte!

Doch zurück zum Feng Shui. Im Wasser nimmt alles Leben seinen Anfang und Wasser ist richtungsmäßig mit dem Norden verbunden. Im tiefsten Winter zeigt uns die Natur, dass unter dichten Schneedecken schon das Leben keimt, und immer ist die Freude groß, wenn die ersten Krokusse ihre bunten Köpfe in der weißen Landschaft zeigen.

Excalibur und das Element MetallVor dem Norden, dem Beginn des Lebensweges, liegt der Nordwesten. Er ist dem Element Metall zugeordnet und Metall steht für geistige Präsenz, für Klarheit und das Wesentliche. Die Essenz. Der Nordwesten braucht nichts Überflüssiges, kein Klimbim oder Verschnörkeltes, geradeaus ist seine Richtung. Aufrecht wie das Schwert Excalibur, das präzise zu trennen weiß.  Menschen, die dem Element Metall zugetan sind, lieben klare Worte, die manchmal schneidend klingen mögen, sie kommen gern auf den Punkt und wissen schnell, wo „der Hase im Pfeffer liegt“. Metall ist das leitfähigste aller Elemente, darum verfügen „Metall-Menschen“ in der Regel über eine ausgeprägte Intution und sie tun gut daran, dieser nachzugeben. ( Ob Du zum Element Metall gehörst oder welches Potenzial Metall in deinem Horoskop bildet, kann die Chinesische Astrologie beantworten. Mehr dazu findest Du hier Mein persönliches Horoskop )

Das Potenzial des Endes liegt im Nordwesten

Doch zurück zum Raum und zum Sterben. Es muss ja nicht gleich „Tod“ sein, auch eine unangenehme, nicht länger förderliche Gewohnheit oder Beziehung kann man sterben lassen. Vor jedem Neuanfang kommt das Ende, dass wissen wir alle aus unseren Lebensgeschichten. Wer sich also einen echten neuen Anfang wünscht, bringt zuerst den Nordwesten in Ordnung. Scheu Dich nicht, Dich mit dem zu konfrontieren, was dort angeschaut werden möchte. Manches heilt ja allein dadurch, dass es gesehen wird. Nur anschauen. Nicht werten. Es ist, wie es ist. Punkt.

Analysiere dann den Nordwesten deines Grundrisses. Was siehst Du? Liegt dort vielleicht

die Haustür – Würden andere Dich „kopfgesteuert“ nennen?
die Abstellkammer – Nutzt Du alle Potenziale? Was zeigst Du nicht von Dir?
das Bad – Hast Du genug Kraft, Deine Vorhaben umzusetzen oder fühlst Du Dich schnell „ausgelaugt“?
das Schlafzimmer – Hast Du Deinen Schlafbereich spartanisch-funktionell eingerichtet oder eher kuschelig? Ist Intimität ein Thema für Dich?

Anschauen. Erkennen, was Deine Räume Dir sagen wollen und welches Lebensthema sich wohl dahinter verbirgt. Nicht ohne Grund lebst Du dort, wo Du jetzt wohnst. Sei wie ein Detektiv und komm Dir selbst auf die Spur. Sobald das Thema erkannt ist, kann es heilen und Du kannst – wenn Du möchtest – weiter ziehen.

Vor dem Sterben kommt das Leben. Diese Chance sollten wir uns nicht entgehen lassen ! Und doch gehört das Sterben zum Leben und manchmal muss etwas sterben, bevor das „echte Leben“ beginnt. Doch das ist ein anderes Thema und liegt zudem in einer ganz anderen Richtung.

Die Fülle des Lebens im Füllhorn

 

 

 

 

 


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Von den Häusern

„Dann trat ein Mann vor und sagte: Sprich uns von den Häusern.

Und er antwortete und sagte: Baut eine Laube nach euren Vorstellungen in der Wildnis, ehe ihr ein Haus innerhalb der Stadtmauern baut. Denn so wie ihr Heimkehrer in der Dämmerung seid, so seid ihr auch Wanderer, ewig Ferne und Einsame. Euer Haus ist euer größerer Körper. Es wächst in der Sonne und schläft in der Stille der Nacht, und es ist nicht ohne Träume. Träumt euer Haus etwa nicht und verlässt es nicht, träumend, die Stadt und tauscht sie gegen Hain oder Hügel?

Könnte ich euere Häuser in meiner Hand sammeln und sie wie ein Sämann in Wald und Wiese ausstreuen! Wären die Täler eure Straßen und die grünen Pfade eure Gassen, damit ihr einander durch die Weinberge besuchen könntet und mit dem Duft der Erde im Gewand kämet. Aber das soll noch nicht sein.

Haus in den Weinbergen

In ihrer Angst trieben eure Vorväter euch zu nah zusammen. Und diese Angst wird noch eine kleine Weile dauern. Und sagt mir, Leute … , was habt ihr in diesen Häusern? Und was bewacht ihr hinter verriegelten Türen? Habt ihr Frieden, den ruhigen Trieb, der eure Kraft offenbart? Habt ihr Erinnerungen, schimmernde Bogen, die die Gipfel des Geistes umspannen? Habt ihr Schönheit, die das Herz von Dingen, aus Holz und Stein geschaffen, zum heiligen Berg hinführt? Sagt mir, habt ihr derlei in euren Häusern?

Oder habt ihr nur Bequemlichkeit und das Verlangen nach Bequemlichkeit, dem verstohlenen Ding, das euer Haus als Gast betritt, dann zum Wirt und schließlich zum Herrn wird? Ja, und sie wird zum Bezähmer, und mit Haken und Geißel macht sie Marionetten aus euren höheren Wünschen. Obwohl ihre Hände aus Seide sind, ist ihr Herz aus Eisen. Sie wiegt euch in den Schlaf, nur um neben eurem Bett zu stehen und sich über die Würde des Fleisches lustig zu machen. Sie verspottet euren gesunden Verstand und legt ihn in Distelwolle wie ein gebrechliches Gefäß.

Willkommen!Wahrhaftig, das Verlangen nach Bequemlichkeit tötet die Leidenschaft der Seele und folgt dann grinsend ihrem Leichenzug. Aber ihr, Kinder der Erde, ihr Ruhelosen in der Ruhe, ihr werdet weder in die Falle gehen noch gezämt werden. Eurer Haus soll kein Anker, sondern ein Mast sein. Es soll kein schimmerndes Häutchen sein, das eine Wunde bedeckt, sondern ein Augenlid, das das Auge behütet. Ihr sollt nicht eure Flügel falten, damit ihr durch Türen kommt, noch eure Köpfe beugen, damit sie nicht gegen eine Decke stroßen, noch Angst haben zu atmen, damit die Mauern nicht bersten und einstürzen. Ihr sollt nicht in Gräben wohnen, die von den Toten für die Lebenden gemacht sind.

Und obwohl von Pracht und Glanz, sollte euer Haus weder euer Geheimnis hüten, noch eure Sehnsucht beherbergen. Denn was grenzenlos in euch ist, wohnt im Palast des Himmels, dessen Tor der Morgennebel ist und dessen Fenster die Lieder und die Stille der Nacht sind.“
                                                                                     Khalil Gibran. Der Prophet – Hervorhebungen von La Imperial Feng

Morgennebel

Nimm Dir doch noch einen Augenblick und lass uns über Dein Wohnen träumen –

  • Was siehst Du, wenn Du morgens die Haustür aufmachst?
  • Wo geht die Sonne auf? Möchtest Du das aus dem Küchenfenster beobachten oder vom Bett aus?
  • Was riechst Du? Riecht es nach Erde oder Meer? Nach Getreide? Nach Wald? Welchen feinen Duft weht der Wind zu Dir herüber ?
  • Was hörst Du? Den Wind in den Blättern der Bäume, die Vögel zwitschern, Möwen kreischen, den Ruf des Bussards der hoch oben kreist, Wasser, dessen Wellen sanft ans Ufer schlagen? Oder alles zusammen?
  • Wo steht Dein Haus? Ist die Landschaft bergig oder flach? Lebst Du nah am Wasser? Am Fluss oder am Meer?
  • Ist Dein Haus aus Holz oder Stein gebaut? Welche Farbe hat es? Gibt es vorne eine Veranda und Stufen auf denen du morgens sitzt, um den Tag zu begrüßen?
  • Hast Du draußen eine Feuerstelle? Einen Gemüsegarten? Eine Hängematte?

Wir können gern gemeinsam weiter träumen und Dein Haus entwerfen. Auch wenn Du es bauen möchtest, begleite ich Dich (und Deine Familie) gern auf dem Weg. In meiner Methodenkiste habe ich Werkzeuge wie Feng Shui, Geomantie, Phantasie, Einfühlungsvermögen, Inspiration, chinesische Astrologie und ein bisschen Magie … . Du darfst wählen !