Susanne Berkenkopf

Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf. Also gibt es bei mir Anregungen, um Wohnräume und Arbeitsplätze zu optimieren. Life Coaching mit Grundriss krönt das Ganze wie die Kirsche das Sahnehäubchen. Hier schreibe ich über das, was ich beruflich und mit wachsender Begeisterung tue: stimmige Einrichtungskonzepte mit energetischer Unterstützung kombinieren. Für Menschen, die ein sinnerfülltes Leben leben und sich dabei entwickeln wollen, die innere und äußere Freiräume schätzen und die an ihr Potenzial glauben. Für Menschen, die jetzt und auf dieser Erde zum Wohle des Ganzen wirken wollen. Meine Werkzeuge sind Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung. Mehr unter www.feng-shui-und-beratung.de


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Mit Zeichen heilen

Auf der Reise durch die Welt der Zeichen öffnen sich immer neue Türen. Letzte Woche habe ich das erste Mal heilende Zeichen in die Aufstellungsarbeit integriert. Eine Freundin hatte sich überraschend bei mir gemeldet: „Du machst doch Aufstellungen und ich habe da ein drängendes Thema, würdest Du mir helfen nach der Lösung zu schauen?“

Heilkräftiges Symbol, empfangen von Hildegard von Bingen. Radiästhetisch getestet: „Besonders hohe Schwingung mit geistigem Potenzial“

In der Aufstellung für meine Freundin haben wir das Thema „Neid“ angeschaut. Sie sagte: „Ich bin ja Expertin in dem Gefühl, nicht gut genug zu sein. In letzter Zeit schlägt das um in Neid auf andere. Ich kann mich gar nicht mehr mitfreuen wenn jemand etwas Tolles erlebt hat und denke immer öfter, warum passiert mir das nicht?! Dann fühle ich mich als komplette Versagerin, bin insgeheim mißgünstig und am Ende fühle ich mich regelrecht lebens-müde. Was können wir da machen?“

Erst kürzlich habe ich ein Buch über Familienstellen mit Symbolen gelesen. Kurz zusammengefasst geht das so: Zuerst werden mittels Kinesiologie, Pendel oder Einhandrute die individuellen Begriffe gefunden, die für die Aufstellung bedeutsam sind und die wie ein „Schlüssel zur Seelenebene des gesamten Systems“ wirken. Sind sie gefunden, werden sie aufs Papier geschrieben und – wo nötig – mit Linien verbunden. Dann wird abgefragt, ob es eines Symbols, eines Wortes oder einer Farbe bedarf, um die Verbindung zu 100% zu heilen.

Roswitha Stark schreibt in ihrem Buch: „Mit den vorgestellten Symbolen, Balancierungs-Wörtern und Farben können Sie ein wunderbar wirksames Heilbild für jedes Anliegen erstellen, ganz gleich, ob für körperliche, seelisch-emotionale oder geistige Beschwerden. Sie müssen nur die passende Kombination herausfinden. Und das ist ganz einfach!“

Meine Freundin Felicitas* war einverstanden, diese Methode zu probieren. Zuerst haben wir also ihr Anliegen klar formuliert: „Was brauche ich als Basis für einen gesunden Selbstwert, um meinen Lebensweg zu würdigen und mich an dem zu freuen, was ich bisher geschafft habe?“ Neid ist ein sehr tiefes Gefühl das einlädt, sich mit den eigenen Potenzialen zu beschäftigen. Das, was auf andere projiziert wird (Erfolg, Geld, glückliche Partnerschaft, schönes Leben …) kann ein abgespaltener Anteil sein, den mensch sich selbst nicht gönnt, doch durchaus erreichen kann. Allerdings kann es ebenso sein, dass es sich dabei um Erwartungen anderer handelt und man selbst insgeheim/unbewusst andere Pläne verfolgt.

Wir haben also zuerst alle Begriffe zum Thema gesammelt die Felicitas einfielen, und anschließend mit dem Pendel getestet, welche für die Heilung bedeutsam sind. Dann haben wir die Vorlagen des Buches genommen, um Balancierungs-Wörter und Ressourcen, Symbole zur Harmonisierung und die passenden Energien des Farbkreises zu finden. Es war eine spannende Aufstellung, die ein bisschen Zeit brauchte. Doch wir waren sehr konzentriert bei der Sache und hatten nach zwei Stunden ein stimmiges Bild, in dem Heilwörter, Farben und Symbole die Einzelteile miteinander verbanden und in dem auch was Felicitas „weghaben“ wollte, wieder dazu gehören durfte.

Mit Felicitas Erlaubnis darf ich aus unserem reflektierenden Gespräch „danach“ soviel sagen: Den Neid hat sie als Hinweis auf einen Groll verstanden, den sie gegen sich selbst hegte. Die Selbst-Ablehnung war Überbleibsel aus ihrer Kindheit und Grund, warum sie sich bislang nicht an sich selbst freuen konnte: Egal was sie tat – es war in ihren Augen nicht genug. Und die Umwelt reagierte entsprechend ihrer Ausstrahlung. An diesem Punkt angelangt gab es noch einmal ein tiefes Ausatmen, plötzlich fiel das ganze Bild wie in einem 1.000 Teile Puzzle zusammen. Und mit der aufs Papier gebrachten Aufstellung ergab alles einen Sinn.

Zum Schluss haben wir beide noch eine Karte aus dem Symbolkartenset der Hildegard von Bingen gezogen. Ihre war „Ein Herz für sich selber haben“. Und obwohl es den ganzen Tag eher diesig und verhangen war, in dem Moment fiel ein Lichtstrahl durch die Wolken, genau auf die Karte. Ein berührender Augenblick, in dem Lachen und Weinen ganz nah beieinander liegen.

Seitdem sind einige Tage vergangen und ich lese meinen Text noch einmal. Es klingt so simpel, moniert meine linke Gehirnhälfte. Kann es denn so einfach sein?! Ja, sagt meine fühlende Hälfte, während ich mein rechtes Auge bedecke, um den Verstand einen Moment zur Ruhe zu bringen. Und dann fühle ich wieder wie es sich anfühlt, „Mit der Quelle verbunden zu sein“ und mir wird leicht und froh ums Herz.

Aufstellungen werden nun ein größerer Bestandteil meiner Arbeit. Mittlerweile habe ich gute Erfahrungen gemacht und positives Feedback auch für telefonische Aufstellungen und Beratungen bekommen. Wenn Sie ein Thema haben, dass Sie gemeinsam mit mir anschauen oder aufstellen möchten, sprechen Sie mich gerne an. Auf Wunsch können wir Ihren Grundriss hinzu nehmen und schauen, was er zum Thema meint und welche Lösungen er anbietet.

*PS. Meine Freundin heißt nicht Felicitas, um ihre Sphäre zu schützen nenne ich sie in diesem Beitrag einfach so.