Susanne Berkenkopf

Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf. Darum gibt es bei mir Impulse für Wohnräume, Arbeitsplätze und ein sinnerfülltes Leben. Beruflich entwerfe ich stimmige Einrichtungskonzepte und kombiniere sie mit energetischer Unterstützung für die Menschen. Meine Werkzeuge sind Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung.


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Feng Shui – Gedankensammelsurium

Wo finden eigentlich einzelne Sätze, die mir immer mal wieder einfach so im Kopf rumspuken, ihren Platz? Auch sie brauchen ein Zuhause 😉 . Darum binde ich sie heute mal zusammen und schenk Dir einen gemischten Weisheitsstrauß. Auch, weil Feng Shui viel mehr kann als Design und Ästhetik.

Der Raum ist ein Medium – er kann Zugang zu allen Lebensthemen verschaffen.

Feng Shui ist kein Produkt, sondern der Beginn eines Prozesses.

Ein enger verstellter Raum bietet keinen Platz für Entfaltung.

Die chinesische Astrologie ist ähnlich einer Wetterkarte – sie verhindert keinen Sturm, doch wer rechtzeitig nach Schutz ausschaut hat gute Chancen, ihn heil zu überstehen.

Energetisch optimierte, harmonisierte Räume bilden ein (Um)Feld, um Kraft zu tanken. Solchermaßen gestärkt erschließen sich (neue) Möglichkeiten, um Schaffenskraft und Talente ins Dasein zu integrieren. Wer das hinkriegt ist reich.

Verborgene Zusammenhänge scheinbar weit auseinander liegender Lebenbereiche aufzuspüren und sie über den Raum harmonisch miteinander zu verbinden – das ist der Wert und der Nutzen meiner Beratung.

Feng Shui’en tut man von außen nach innen – das ist der Weg.

Das Kleine ist immer Abbild des Großen – und umgekehrt. Die Gewißheit, dass Du mit Deinem Leben großen Einfluss auf alles nimmst, hat nichts mit der Größe Deiner Räume zu tun.

Zauberwort Erfolg. Wir wollen alle erfolgreich sein. Doch was ist eigentlich Deine Meßlatte für „Erfolg“ und an wessen Maßstab hast Du Dich orientiert? Deine Räume kennen die Antwort.

Das Beiwerk im Leben eines Menschen ist sein Leben, sagte mir der Weise Lu.

Mit all den „Sachen“ um uns rum haben wir Verträge geschlossen: „Ich kümmere“ mich um Dich, lautet das Versprechen. Wer sich nicht dran hält, dem tanzen die „Sachen“ bald auf dem Kopf rum. Und gestaute Energie blockiert den Lebensfluss.

Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen. (Teresa von Àvila). Tu Deinem Raum Gutes, damit der Körper darin gedeiht und Dein Gemüt frohen Mutes bleibt. (Susanne Berkenkopf)

Alles Sichtbare ist ein in einen Geheimniszustand erhobenes Unsichtbares. (Novalis) Denken wir daran, wenn wir das nächste Mal mit jemand aneinanderrasseln.

Alles ist mit allem verbunden.

Foto © lukasbieri


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Gedanken für den Übergang – Wir, das Papier und die Eltern des Holzfällers

„Seht die Wolke, die in diesem Stück Papier schwebt. Wenn ihr genau hinschaut, werdet ihr sie sehen können. Ohne die Wolke wird kein Regen sein; ohne Regen können die Bäume nicht wachsen, und ohne Bäume können wir kein Papier herstellen.

Papier und Wolke

Für die Existenz des Papieres ist die Wolke wesentlich. Wenn die Wolke nicht ist, kann auch das Stück Papier nicht sein. Wir können also sagen, dass die Wolke und das Papier einander bedingen und durchdringen.

Betrachten wir dieses Stück Papier näher, so können wir auch den Sonnenschein darin sehen. Ist der Sonnenschein nicht da, kann der Wald nicht wachsen. Tatsächlich kann nichts wachsen. Und so wissen wir, dass auch der Sonnenschein in diesem Papier ist, und dass sie sich wechselseitig bedingen und durchdringen. Und wenn wir weiter hinschauen, so sehen wir den Holzfäller, der den Baum fällt und ihn zur Mühle bringt, damit aus dem Baum Papier werden kann. Und wir sehen den Weizen.

Wir wissen, dass der Holzfäller ohne sein tägliches Brot nicht leben kann, und daher ist der Weizen, der zu seinem Brot wurde, auch in diesem Stück Papier; ebenso wie die Mutter und der Vater des Holzfällers es sind.

Betrachten wir es in dieser Weise, so sehen wir, dass das Stück Papier ohne all diese Dinge nicht existieren kann. Schauen wir noch genauer hin, so sehen wir auch uns darin. Das ist nicht schwer zu verstehen, denn wenn wir ein Stück Papier betrachten, so ist es Teil unserer Wahrnehmung. Euer Geist ist ebenso darin wie der meine. Daher können wir sagen, dass alles in diesem Stück Papier enthalten ist. Ihr könnt nichts herausgreifen, was nicht darin ist – Zeit, Raum, die Erde, der Regen, die Mineralien der Erde, der Sonnenschein, die Wolke, der Fluss, die Hitze. Alles existiert gleichzeitig in diesem Stück Papier. Das Stück Papier ist, weil alles andere ist.

Angenommen, wir versuchen, eines der Elemente zu seinem Ursprung zurückzuführen, z.B. führen wir den Sonnenschein zurück zur Sonne. Glaubt ihr, dass das Stück Papier dann noch möglich wird? Nein, denn ohne Sonnenschein kann nichts sein. Und führen wir den Holzfäller zurück zu seiner Mutter, so haben wir ebenfalls kein Stück Papier mehr. Tatsächlich besteht dieses Stück Papier nur aus „Nicht-Papier Elementen”. Und wenn wir diese Nicht-Papier-Elemente zurück zu ihren Ursprüngen führen, gibt es überhaupt kein Papier mehr. Ohne Nicht-Papier-Elemente wie Geist, Holzfäller, Sonnenschein usw. wird kein Papier möglich sein. So dünn dieses Stück Papier auch ist, es enthält das ganze Universum in sich.“ Thich Nhat Hanh

Wie ist es nun, wenn Du ein Stück Papier zur Hand nimmst, Dein Brot isst, die Schuhe anziehst?

Wir sind alle mit allem und allen verbunden, und nichts kann geschehen, das uns trennt. Wer oder was ist dann noch fremd? Ein ganz und gar tröstlicher Gedanke, oder?