Susanne Berkenkopf

Feng Shui • Beratung • Inspiration


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Das Rezept für eine gelingende Ehe …

… wird gerade im Radio besprochen. Der Moderator interviewt eine Familienanwältin und fragt nach den häufigsten Gründen für eine Ehescheidung. Schließlich trennen sich 1/3 aller Paare irgendwann nach der Hochzeit. Und was rät die Fachanwältin? Ihre Aussage klingt nicht wirklich überraschend:

Für immer Liebe ❤

1. Wissen, wer ich bin
2. Wissen, was ich will
3. Das klar kommunizieren

Wer diese Mixtur beherzige, habe eine Chance auf Dauer.

Klingt nicht wirklich überraschend. Doch nicht erst seit der Titel Wer bin ich und wenn ja wieviele millionenfach über den Ladentisch ging, scheint klar, dass die Brücke zwischen Theorie und Praxis für Viele noch im Verborgenen schlummert. Letztlich begünstigen nur stetiger Wille, ein definitives Ja zur persönlichen Entwicklung und Commitment (Engagement für das gemeinsame Projekt) den Zusammenhalt.

Mag anfangs der Himmel voller Geigen hängen und sich alles sich schön und stimmig anfühlen, wird nur zusammen bleiben, wer bereit ist, auch in schwierigen Zeiten zu sich, zum anderen und zur gemeinsamen Vision zu stehen. Dass der umgebende Raum bei diesen Prozessen der Dritte im Bunde ist, weiß die Feng Shui Beraterin.

Und weil es schon jetzt so heiß ist, fasse ich mich kurz 😉

1. Wohnt das Paar schon vor der Ehe zusammen oder haben beide noch ein eigenes Domizil?
Wer neu zusammen zieht sollte die künftige gemeinsame Bleibe unter Feng Shui Aspekten anschauen (lassen), damit Haus oder Wohnung sowohl die eigene Entwicklung als auch die Freude am gemeinsamen Wohnen + Wachsen mittragen. Die Himmelsrichtung Südwesten wäre darum genauer anzuschauen: Ist der Grundriss in der Richtung komplett? Gibt es draußen störende Einflüsse? Welche Räume liegen da oder sind beim Neubau angedacht? Der Südwesten sollte das Gemeinsame betonen und besonders einladend gestaltet werden.

2. Wer schon zusammen lebt kann das ebenfalls tun und zusätzlich noch ein Ritual zelebrieren.
Die Braut über die Schwelle zu tragen mag altbacken klingen, und ist dennoch eine symbolische Handlung die bezeugt: Der Übergang ist vollzogen und der Mann macht den im Eingang „lauernden Geistern“ klar, dass diese Frau ab jetzt unter seinem Schutz steht. Damit werde sie unangreifbar für die Wesen der Anderswelt, heißt es in den Überlieferungen.

Auch wer emanzipiert und gleichberechtigt lebt – am Prinzip von Yin und Yang kommen wir auf dieser Erde nicht vorbei. Ich meine, heute entstehen viele Konflikte in der Partnerschaft, weil einfach vermischt ist, wer wofür steht. Identitätskrisen haben nicht selten da ihren Ursprung, wo Frauen wie Männer handeln (sollen) und Männer sich fragen, was die Qualität von „Mannsein“ eigentlich ist. – Beim Schreiben merke ich, das könnte dünnes Eis sein, auf das ich mich begebe. Macht nichts. Ich kann schwimmen und für faire Diskussionen bin ich offen. Im übrigen steht die Gleichwertigkeit für mich außer Frage, über das was und wie läßt sich nachdenken und austauschen.

3. Mann und Frau können sich individuell im Süden bzw. Norden kräftigen. Zum Beispiel durch  Symbole oder eine vergegenständlichte Vision, wohin die eigene Entwicklung gehen soll. Welches taugt als Leitbild für den neuen Weg? Gemeinsam können beide Partner schauen, ob sich Tiger- und Drachenseite des Hauses im passenden Verhältnis darstellen und gegebenenfalls Korrekturen vornehmen. Wer sein Know-how dazu vertiefen möchte kann hier weiterlesen.

Im übrigen tut jedes Paar gut daran, sich beizeiten zu erinnern: Zuerst ist jeder Individuum, dann Paar, dann vielleicht Elternteil. Wenn sich auch mitunter die Gewichtung den Anforderungen unterordnen muß, alle Beteiligten gewinnen, wenn sich ein Paar gelegentlich erinnert, dass es auch Raum für das Allein – und das Zweisein geben muss, damit die Waage in Balance bleibt.

 

Woher sind wir geboren?
Aus Lieb.
Wie wären wir verloren?
Ohn Lieb.
Was hilft uns überwinden?
Die Lieb.
Kann man auch Liebe finden?
Durch Lieb.
Was läßt nicht lange weinen?
Die Lieb.
Was soll uns stets vereinen?
Die Lieb.

J. W. von Goethe


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Wie ein Optimist …

„Es gab viele dunkle Augenblicke, in denen mein Glaube an die Menschheit auf eine harte Probe gestellt wurde. Doch ich wollte und konnte mich nicht einfach so der Verzweiflung überlassen. Dieser Weg führte ja doch nur in Niederlage und Tod.

Von allen lernen – von Mensch und Tier gleichermaßen. Foto © Alexas_Fotos

Ich bin grundsätzlich Optimist. Ob das nun angeboren ist oder eine Frage der Erziehung – wer weiß? Ein Optimist jedenfalls reckt immer das Gesicht der Sonne entgegen und geht stets vorwärts. “

Nelson Mandela. Long Walk to Freedom.


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Symbolisch gedeutet: Wespennest am Haus

Ab und zu kommt es vor, dass sich Zuhause neue Mitbewohner einquartieren, während man im Urlaub entspannte. Gestern erreicht mich die Frage: „Nach der Rückkehr aus dem Urlaub habe ich ein Wespennest im Rolladenkasten festgestellt. Ich tendiere eher dazu es dort zu lassen, denn ich habe gelesen es seien Kraftspender. Was meinen Sie?“

Ähnlich den Bienen bilden Wespen einen Königinnenstaat. Doch sie bauen ihre Nester nicht aus körpereigenem Material sondern raspeln mit ihren scharfen Beisswerkzeugen Fasern von morschem Holz, verspeicheln dies und kleben den entstehenden papierähnlichen Brei zu Waben. Wespen und Hornissen leben nur einen Sommer, sie sterben beim ersten Frost. Nur die Königin überwintert, legt Eier und kümmert sich um die schlüpfenden Maden. Wespen leben von Insekten und zuckerhaltigen, faulenden Früchten. Im Herbst schlüpfen dann neue Königinnen. Gelingt ihnen das winterliche Überleben gründen sie im Frühjahr einen neuen Staat, während die alte Königin in den ersten Frostnächten stirbt. – Klingt wie der Stoff für ein schaurig-schönes Märchen, oder?

Wer Tierbegegnungen als Botschaft der Seele deuten will findet in der Literatur mittlerweile gute Hinweise. Regula Meyer zum Beispiel, die sich mit der Symbolsprache der Tiere gut auskennt, schreibt über Wespen: „Wespen und Hornissen erinnern uns an die Nachlässigkeit. Hatten Sie eine Begegnung mit einer dieser Insekten, sollten Sie wieder vermehrt auf Ihr eigenes Ich achten. Wie schnell ist es doch geschehen, dass wir uns selbst immer wieder vernachlässigen. Seine eigene Persönlichkeit zu vernachlässigen ist nicht empfehlenswert.  … Lassen Sie nicht nach, Sie selbst zu sein, denn dies ist nicht nur Schicksal, sondern es ist Ihre Lebensaufgabe.“

Geomantisch untersucht gehört die Wespe zu den „Strahlensuchern“, das heißt, bestimmte Erdstrahlen sind für sie so lebensnotwendig, wie für uns Menschen das Sonnenlicht. Zu den Strahlensuchern* gehören die meisten Insekten, Katzen, Bienen, Hasen, Hornissen, Eulen, Schlangen, Mücken, Ameisen, Maulwürfe, Schildkröten und Biber. Früher war es gängige Praxis einen Ameisenbau auf den gewünschten Bauplatz zu setzen. Blieben die Ameisen, wurde das als ein Zeichen für erhöhte Strahlung gedeutet, und der Mensch suchte seinen Bauplatz woanders.

In obigem Haus haben sich die Wespen den Norden für ihr Nest gewählt. Der Norden gilt als Inbegriff der Bewegung, hier ist das Element Wasser zuhause. Im Feng Shui wird die Richtung Norden mit dem Lebensweg assoziiert, im Norden kann der Mensch mit den Urkräften in Verbindung treten, wahrhaftig in der Kommunikation sein, in tiefem Vertrauen geborgen und einfühlsam mit allem in Kontakt treten.

Alles zusammen genommen würde ich die übermittelte „Botschaft“ der Wespen so interpretieren: Ein von einer Königin regierter Staat hat sich an einem strahlungsintensiven Ort niedergelassen. Es sind giftproduzierende Insekten, die sich durchaus zu wehren wissen und anders als Bienen oder Hummeln sterben sie nicht an einem Stich, sondern ziehen ihren Stachel wieder heraus. Sie haben sich einen Ort gesucht, an dem die uralten Mächte des Vertrauens, der Kommunikation und der Verbindung mit den Ahnen- und Urkräften wohnen.

Symbolisch übermitteln Wespen etwas zum Thema Nachlässigkeit, vielleicht kam es ja durch nachlässiges Verhalten zu schmerzhaften Erlebnissen? Vielleicht wurden wichtige Bedürfnisse oder die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit vernachlässigt und das hat das Vertrauen in den Lebensweg beeinträchtigt? Dazu kommt, dass sich dieses Nest auf der das männliche Prinzip repräsentierenden „Drachenseite“ befindet (Mehr über das Prinzip der Himmlischen Tiere erfahren). Möglicherweise findet sich hier ein zusätzlicher Hinweis für bisherigen Umgang oder zukünftiges Miteinander.

Die Entscheidung, ob Sie das Nest, das ja nur einen Sommer bewohnt wird, als ungefährlich für sich und Ihre Kinder betrachten oder ob eine Umsiedlung besser wäre, liegt letztlich bei Ihnen – da kann ich Ihnen nicht raten. Angehängt habe ich Auszüge eines Textes vom BUND, der vielleicht als Entscheidungshilfe dienen kann.

Und das sagt der Bund für Naturschutz über Wespen nahe beim Haus

Ohne triftigen Grund dürfen Wespen – wie alle wilden Tiere –  laut Pragraph 39 Absatz 14 des Bundesnaturschutzgesetzes nicht in ihrer Entwicklung gestört werden (BUND). Bevor Sie ein Wespennest beseitigen lassen, sollten Sie im Sinne des Naturschutzes abwägen, ob es wirklich notwendig ist. Gleiches gilt für ein Bienen- oder Hornissennest.

Hornissen sind laut Bundesartenschutzverordnung sogar noch stärker geschützt als die meisten Wespenarten. Laut Paragraph 10 Absatz 2 der Bundesartenschutzverordnung kann die Zerstörung eines Hornissennestes bis zu 50.000 € Geldstrafe kosten.

Bevor Sie entsprechende Maßnahmen ergreifen, bedenken Sie: Alle hier heimischen Wespenarten stechen nur dann, wenn sie sich bedroht fühlen. Richtiges Verhalten in der Nähe eines Nestes verhindert in der Regel Schwierigkeiten mit den Tieren. Der Naturschutzbund NABU empfiehlt eine Distanz von zwei bis drei Metern zum Nest. Solange Sie die Flugbahn der Wespen nicht versperren, fühlen sich diese auch nicht bedroht.

In einigen Fällen ist es jedoch notwendig, dass Sie ein hausnahes Hornissennest oder Wespennest beseitigen lassen müssen. Grundsätzlich gilt: Nur ein Experte darf entscheiden, ob ein Wespen- oder Hornissennest beseitigt werden darf. Am besten melden Sie sich bei der zuständigen Stadtverwaltung, die Ihnen in der Regel weiterhelfen kann.

Versuchen Sie niemals selbst ein Wespennest zu entfernen! Ohne geeignete Schutzkleidung und ausreichendes Expertenwissen, kann das gefährlich werden und die Strafe dafür teuer sein. Lassen Sie auch die Finger von Wespenschaum. Dieser macht die Tiere aggressiv und lässt sie qualvoll verenden. Von der Nutzung wird daher dringend abgeraten.

Eine sachkundige Vernichtung des Insektenvolkes ist nur in den seltensten Fällen nötig – Umsiedlung sollte stets vor Vernichtung stehen. Umweltschutzorganisationen und Imker bieten die tierfreundliche und oft auch kostengünstigere Alternative an. Dabei werden die Arbeiterinnen mit einem speziellen Sauger eingefangen und das Nest möglichst vorsichtig geborgen. Der neue Standort des Nests muss dann mindestens vier Kilometer entfernt sein.

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P.S. Apropos Erdstrahlen : Auch in der Pflanzenwelt gibt es Strahlensucher und Strahlenflüchter. Vielleicht gedeihen Apfel- oder Pflaumenbaum in Ihrem Garten nicht richtig, weil sie ungünstig stehen? Ein weit gefächertes Thema, das ich in einem der nächsten Blogposts vertiefen werde.

 

 

 


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Von allen guten Geistern verlassen?

Manchmal ist einfach der Wurm drin: Projekte verlaufen im Sande, Versprechen werden gebrochen, Erwartungen enttäuscht. Sogar die Lebensgeister gebärden sich klebrig und zäh. Wenn dann selbst aufräumen und gründliches putzen nicht helfen und der Sog Richtung „Dunkel“ übermächtig geworden ist, wird’s Zeit für ein kraftvolles Ritual.

Helfen kann dann die alte Kunst des Räucherns. Schon seit der Steinzeit wird in fast allen Gesellschaften zu zeremoniellen, heilenden und spirituellen Anlässen geräuchert, um mit den Göttern zu kommunizieren, um zu reinigen, zu heilen und sich zu besinnen. Der Rauch soll helfen, Störfelder aufzulösen und Körper, Geist und Seele heilend zu beeinflussen.

Rauch und Klang sind Wirkstoffe, die in feinste Atmosphären dringen. Sanft und gleichzeitig kraftvoll regen sie energetische Prozesse an, lösen, beruhigen, befrieden. Wo das Lebensfeindliche, das Freudlose, das klebrig-zähe herrscht und sich der Heilung in den Weg stellt, gelangen Rauch und Klang in alle unsichtbare Ritzen, stöbern festgefahrene Schwingungen auf und und erlösen sie.

Wer auf ungute Weise heimgesucht wird sollte

  • aufräumen und putzen
  • alle Fenster schließen – ggf. Rauchmelder abdecken
  • mit passender Räuchermischung (eine gute Basis sind Weißer Salbei und Weihrauch) singend, murmelnd, rasselnd durch die Räume ziehen und den Rauch vor allem in die Ecken, in und unter Schränke, in Schubladen, unter Betten, hinter Möbel schicken
  • ihn anschließend eine kleine Weile wirken lassen, dann erst die Fenster öffnen und ordentlich Durchzug machen – später den Rauchmelder wieder aktivieren.

Wer es gründlicher braucht, putzt anschließend noch einmal. Ratsam ist, dieses Ritual regelmäßig zu wiederholen. Zu den bekannten Zeiten wie Sonnenwende, Allerheiligen, Raunächte sowieso, doch auch zwischendurch: Wer im Bus fuhr und mit komischem Gefühl ausstieg, wer unschönen Besuch in seinen Räumen empfing, nachdem gestritten wurde, nach Krankheit, nachdem jemand gestorben ist, wenn das Gefühl drängt, sich auch spirituell zu reinigen.

Ich empfehle, nach einem Räucherritual ein offenes Gespräch mit dem guten Geist des Hauses zu führen. Einen solchen Hüter, in der Fachsprache genius loci genannt, hat jedes gesunde Haus. Als die alten Bauzeremonien noch konsequent eingehalten wurden, gehörte es zur Aufgabe der Baumeister, den passenden Geist aus dem OFF ins entstehende Haus einzuladen. Dieser Hüter sollte sich des Wohlergehens der Gemeinschaft (Haus und Menschen) verpflichten und das seinige beitragen, damit es sich schön, gesund und zufrieden dort lebt.

Doch mir sind inzwischen schon öfter „seelenlose“ Häuser begegnet. Das wirkt sich auf die dort lebenden Menschen nicht sehr förderlich aus, weil einfach zuviel schief geht (im Normalfall würde man sagen: „Das gibt’s doch gar nicht!“) oder es geht schwerer als es sollte oder es tauchen (wie aus dem OFF) immer wieder ungeahnte Hindernisse auf. Darum habe ich mir angewöhnt, in Zeremonien für Haus und Hof immer auch den guten Geist des Hauses anzusprechen. Und wenn ich für Neubauten zelebriere, lade ich immer einen guten Geist ein, mit einzuziehen und sich wohlwollend seiner Aufgabe zu widmen.

Wer nach dem Räuchern noch das Gefühl hat, etwas mehr tun zu wollen, kauft Blumen und Kuchen, zündet eine Kerze an und macht’s ein bisschen festlich. Trinksprüche sind auch willkommen 😉 . Das hebt die Schwingung fühlbar und alle guten Geister werden den Zuspruch genießen!

Gesegnet sollst du sein
mit der Freiheit des Himmels
mit dem Licht der Sonne
mit dem Strahlen des Mondes
mit der Wärme des Feuers
mit der Schnelligkeit des Windes
mit der Tiefe des Meeres
mit der Beständigkeit der Erde
mit der Stärke des Felsens.

Irischer Segensspruch

p.S. Probieren geht über Studieren und Rückmeldungen zu Vorher / Nachher sind mir immer Willkommen!

 


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Traumwohnung gesucht – und gefunden

Der Auftrag

  • Beratung bei der Wohnungssuche, um eine passende Wohnung zu finden. Anliegen der Klientin: Die Wohnung soll helfen, bislang brachliegende Fähigkeiten zu aktivieren, soll Potenzial für die Zukunft haben und meinen geschäftlichen Erfolg weiter fördern.
  • Feng Shui Beratung nach Einzug, um die Wohnung energetisch zu optimieren.

Glückliche Häuser – glückliche Menschen

Die Beratung

  • Persönlichkeitsanalyse nach dem chinesischen Horoskop erstellt. Dadurch erkenne ich unterstützende Elemente und die Klientin kann die Informationen nutzen, um das Gewünschte zu fokussieren und passende Objekte „herbeizurufen“. Die Auswertung dient bei der anschließenden Feng Shui Beratung als Basis, um Mensch und Raum zu harmonisieren.
  • Begutachten möglicher Mietobjekte: Standort/Lage, Grundriss. Empfehlung geben, ob die Wohnung taugt, vor allem im Hinblick auf die gewünschten Ziele und zukünftigen Entwicklungsschritte der Klientin.
  • Feng Shui Beratung nach Schlüsselübergabe. Hier die drei Hauptpunkte:
    • gestalterische Empfehlungen, um die Wohnung in ihr Potenzial zu bringen. Erst dann können Mensch und Raum sich ideal ergänzen
    • die räumliche Mitte stärken
    • Symbole finden, die die Herzenswünsche der Klientin repräsentieren und sie dort platzieren, wo der „Puls des Ortes“ unterstützend agiert.

Das Feedback

„Liebe Susanne Berkenkopf,

vor etwa einem Jahr hast du mich beraten als es darum ging, in Köln eine neue Wohnung zu finden. Wegen der Enge auf dem Wohnungsmarkt war ich sehr verzweifelt und nahe dran, „alles“ zu nehmen, was mir angeboten wurde.

Zum Glück habe ich deine Beratung in Anspruch genommen. Zwei Mal hast du mir abgeraten und ehrlich, es ist mir überhaupt nicht leicht gefallen, die Offerten abzulehnen. Doch ich habe dir und deinem Wissen vertraut und kann gar nicht sagen, wie froh ich heute darüber bin.

Jetzt wohne ich nämlich in meiner Traumwohnung mit Blick auf den Botanischen Garten! Hätte mir das damals jemand gesagt, ich hätte es nicht geglaubt. Ich bin echt happy, denn ich fühle ich mich super wohl in meinem neuen Zuhause, bin viel entspannter und auch geschäftlich geht es mir seitdem immer besser. Darum mit unermesslicher Freude heute dieses Feedback für deine Arbeit. Danke! Klasse!“

Ingrid T. Köln

Vielen Dank, liebe Ingrid T., es war mir ein Vergnügen! ❤


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Zum Abschied

Wer einen lieben Menschen verliert, ist oft untröstlich.

Doch manchmal ist die Traurigkeit schon ein Trost. Tränen fließen lassen. Erinnerungsbilder vor das innere Auge holen. Ich finde es hilfreich, der Trauer eine Weile einen Raum in sich zu geben. Nicht gleich dem Motto „Das Leben geht weiter“, zu folgen. Trauer um einen Menschen heißt auch anerkennen, was er oder sie für uns getan hat und ist gut für die Würde auf beiden Seiten. Tränen berühren das Herz und Herzsprache ist die, die wir alle intuitiv können. Sie kann denen, die voraus gehen, gutes Geleit sein.

Es war, als hätt‘ der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt‘.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

Joseph F. von Eichendorff

In tiefer Sympathie mit allen, die gerade einen lieben Menschen verloren haben und sich erlauben, zu trauern.

 

Wer mehr lesen möchte
Vor einigen Jahren habe ich einen Beitrag über Feng Shui und den Tod verfaßt. Zugegeben, er ist ein bisschen aus dem Kopf geschrieben, doch lesenswert allemal.


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Was Feng Shui für die Liebe tun kann.

Anfang des Jahres hatte ich einen spannenden Auftrag in Mecklenburg. Die Auftraggeberin* ist geschieden, lebt mit ihrer Tochter im Teenager Alter auf einem alten Hofgrundstück und sehnte sich nach einem Partner. Mit ihm wünschte sie eine innige Verbundenheit auf Augenhöhe. Allein, es wollte nicht klappen. Männer kamen zwar, doch schleppten sie an schwerem Gepäck aus ihrer Vergangenheit und vor allem: sie blieben nicht.

Gemeinsam auf dem Ozean des Lebens unterwegs, braucht es Vertrauen und Hingabe an das Gesetz der Gezeiten

Wer beim Lesen in meinem letzten Artikel erschrocken registrierte, dass Feng Shui nicht in erster Linie die glückliche Partnerschaft avisiert – kann aufatmen. Natürlich kann Feng Shui das auch 😉 doch es ist in vielen Leben nicht ganz so simpel, wie zwei Delphine oder Kerzen in die Paarecke zu stellen und schwupps kommen sie angerauscht, Traummann oder Traumfrau, auf edlem Ross mit Gold in den Taschen, bereit und offen für alles.

Der Auftrag

Ich möchte einen Partner finden, der mit mir durch dick und dünn geht, mich nimmt wie ich bin und mit dem ich (endlich) glücklich sein kann.

Die Beratung

zeigte, dass manche Hindernisse – innen wie außen – die Erfüllung dieses Wunsches blockierten. Die Tochter zum Beispiel fand, dass die Mutter sich lieber mit dem Vater versöhnen sollte, als sich den nächsten „Gockel zu angeln“ (O-Ton). Ich schaute mich also im Südwesten um – im Feng Shui der Bereich für Partnerschaft als auch für die erste Tochter. Ich fand: einen verwahrlosten Hühnerstall und allerlei abgestelltes Gerümpel.

Die erste Empfehlung lautete natürlich, hier für Ordnung zu sorgen. Das hatte Frau H. zwar schon lange erwogen, doch bisher fehlte der Impuls, das umzusetzen. Der alte Stall wurde daraufhin komplett abgerissen und stattdessen ein großes Beet für Blumen und Gemüse angelegt.

Im Einzelgespräch mit der Tochter kam der Grund für ihren Unmut ans Licht. Hinter allen Auseinandersetzungen und ihrer Ablehnung stand das vage Gefühl – etwas mit der Trennung der Eltern zu tun zu haben – nicht liebenswert zu sein – die Liebe der Mutter zu verlieren, wenn die einen neuen Partner findet – und ganz konkretes Unbehagen im Hinblick auf: Wie geht es für mich nach der Schule weiter, „was soll aus mir werden?“ Mit der Tochter habe ich eine kleine Aufstellung gemacht in der sie ihren Platz fand und sich, auf anderer Ebene, nicht nur der Liebe der Mutter vergewissern konnte. Tiefes Ausatmen löste die angestaute Spannung und danach war die Bereitschaft mitzumachen greifbar.

Im Haus empfahl ich Mutter und Tochter, die Zimmer zu tauschen, damit beide in dem Raum sind, der ihnen hilft, ihren Platz im Leben zu finden – und zu behaupten. – Frei nach dem Motto: „Nimm dir ruhig das größte Stück vom Kuchen, es ist genug für alle da!“ – Dadurch bekam das ganze Erdgeschoss einen anderen Zusammenhalt, die Räume werden nun von innerer Verbindung gespeist. Weil beide von der Idee gleich begeistert waren hat es auch nicht lange gedauert, bis diese Empfehlung umgesetzt wurde.

Zusätzlich haben Mutter und Tochter auch außen ihre Markierungen gesetzt: Die Mutter im Norden, die Tochter im Südwesten. Hierbei ging es darum, dass sie sich auf dem Grundstück verorten und ein Symbol finden, dass Heimat und Zugehörigkeit symbolisiert. Solche Symbole sind ganz individuell und manchmal braucht es einen längeren Prozess, bis ein solches sich formt und zeigt.

Außerdem habe ich mit Frau H. ein Ritual zelebriert, damit auch sie sich von diffusen Schuldgefühlen befreien konnte. Denn da kam einiges zusammen: Keine gute Tochter und keine gute Ehefrau gewesen zu sein und auch der Tochter nicht den notwendigen Halt und das Vertrauen geben zu können, damit sie frei und stark im Leben stehe. Wir haben während des Rituals so einige Wunden verarztet, so lange bis die Tränen alle Verkrustungen weggespült hatten und innere Versöhnung ein friedliches, strahlendes Lachen auf das Gesicht und in die Aura zauberten.

Symbol für Partnerschaft im Garten. © Foto mit freundlicher Genehmigung von teri makasih

So beschreibe ich Haltung und Handlungsweise einer der Zeit angemessenen Feng Shui Beratung, die über ein reines Einrichtungskonzept hinaus, das Wissen des eigenen Kulturkreises miteinbezieht. Nicht von ungefähr heißt es in den alten Schriften: Wie innen so außen. Nach meiner Auffassung bleibt, wer nur im außen schaut, an der Fassade hängen und begnügt sich mit dem Schein.

Übersehen wird dann, das öfter als gedacht innere Widerstände verhindern, dass sich das im Leben materialisieren darf, was doch so sehnlich gewünscht wird. Doch das Sehnen ist oft lang bekannt und gibt – in all seiner Unerfülltheit – auch Sicherheit. Die Fragen nach dem ersten Happy End werden dabei nicht gestellt: Wie sieht das eigentlich konkret aus mit meinem neuen Partner/ meiner neuen Partnerin, werde ich es schaffen, mich liebevoll zu behaupten, mich nicht gleich seinen/ihren Wünschen unterzuordenen, das Gefühl für mich nicht zu verlieren und das alles in angemessener Weise zu äußern, damit wir uns gegenseitig fördern und gemeinsam wachsen, dabei doch ein Individuum (mit Vergangenheit, die prägte) zu bleiben?

Heute beinhaltet der Wunsch nach einer „glücklichen Partnerschaft“ ganz andere Facetten als früher – längst geht es nicht mehr um die klassische Rollenaufteilung nach der der Mann das Geld verdient und die Frau sich um Haus und Kinder kümmert. Wir wissen inzwischen, dass jemanden wahrhaft zu lieben nur auf dem starken Fundament der Selbstliebe gelingen kann. > Ich stelle mich hin, und ich stehe zu mir.< Samen die auf diesem Boden ausgebracht werden wachsen der liebevollen Zweisamkeit entgegen, in der jede/r er/sie selbst sein und das Gemeinsame ganz im Vertrauen, in Zuneigung und mit gegenseitiger Hingabe gedeihen darf.

Braucht es abschließend nur noch den kleinen Nachsatz, dass Frau H. inzwischen Herrn P. kennen gelernt hat und … ja, ja. Weiterhin viel Glück und Segen wünsche ich ❤ ⭐

 

*beschrieben und veröffentlicht mit ausdrücklicher Zustimmung meiner Auftraggeberin/nen