La Imperial Feng

Feng Shui · Geokultur · LebensArt


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Alraune, Bilsenkraut, Tollkirsche – Nicht nur Hexen lieben Gift im Garten

In einem echten magischen Garten besitzt jede Pflanze eine eigene Persönlichkeit. Wer auf Ausgewogenheit achtet und den lieblichen Pflanzengeistern das ein oder andere Gegengewicht zur Seite pflanzen möchte, wagt einen Blick über den Zaun und lässt sich vom Pflanzplan der Urhexe Hagazussa inspirieren.
Doch Vorsicht, diese Pflanzen gehören nicht in den Mund und schon gar nicht in Reichweite von Kinderhänden!

Die Alraune – Pflanzengeist in Menschengestalt

Pflanzengeist Alraune. Foto © susannp4

Bis ins späte Mittelalter galt das geheimnisvolle Zauberkraut Alraune als begehrter und mächtiger Talisman für Glück in der Liebe und Reichtum in Hülle und Fülle. Wer sich glücklich schätzen durfte, eine der seltenen Wurzeln zu ergattern war gern bereit, ein kleines Vermögen dafür hinzublättern.

Als typisches Nachtschattengewächs enthält die Alraune giftige Alkaloide und Cumarine. Im Mittelalter wurden Blätter und Früchte als Narkotikum vor Operationen, als Schlaf-, Brech- und Abtreibungsmittel und gegen Schmerzen verwendet. Auch als Aphrodisiakum wird die Alraune in mittelalterlichen Schriften erwähnt.

Damit der Pflanzengeist in Menschengestalt magisch wirkt, gebührt ihm besondere Ehre. Sowohl beim Ausgraben im Herbst, nach dem sich alle Kraft in die Wurzel zurück gezogen hat, als auch bei der späteren Aufbewahrung sind wichtige Details zu beachten. Wer sie ohne passendes Ritual ausgrabe, dem drohe großes Unheil. In den alten Legenden heißt es, man könne durch den Schrei, den die unfreiwillig genommene Wurzel ausstoße, in den Wahnsinn getrieben werden.

Vor der Grabung also unbedingt mit dem Pflanzengeist Kontakt aufnehmen, um den Preis zu erfahren. Schließlich bezahlt die Pflanze mit ihrem Leben und soll später ihre Magie wirken lassen, das mag sie sich schon was kosten lassen. Wer nicht bereit ist den Preis zu zahlen, sollte lieber die Finger von ihr lassen.

Ist das geklärt wird die Wurzel mit großer Vorsicht ausgegraben, sie darf bei diesem Vorgang nicht verletzt werden. Danach sollte sie in Rotwein gebadet und sorgfältig getrocknet werden. Später gehört eine Alraunwurzel in Samt und Seide gekleidet und geschützt aufbewahrt.

Und dann kann’s losgehen mit der Zauberei: Legt man sie auf den Kaminsims soll dies dem Haus Wohlstand und Schutz bescheren, legt man sie neben sich ans Bett wirke sie schützend gegen alle Unbill, die einen im Schlaf ereilen kann. Als Amulett getragen soll die Alraune ihren Liebeszauber entfalten und wer sein Geld neben sie lege, dem soll sie’s gar verdoppeln.

Schwarzes Bilsenkraut – Nachtschattengewächs mit Schweißfußgestank

Der Volksmund kennt sie als Drachenpflanze oder Teufelshoden und wem Name und die gelblichen, mit violetten Adern durchzogenen Blüten nicht unheimlich anmuten, kann eine weitere Zauberpflanze im Garten beheimaten.

Auch das Bilsenkraut ist ein Nachtschattengewächs, enthält sehr stark giftige Alkaloide und man kann sich leicht an ihr vergiften. Doch wie es sich für ein echtes Hexenkraut gehört hat sie auch starke Heilwirkung. So wird Bilsenkraut heute in der Homöopathie bei Kitzelhusten, Blasenlähmung und gegen schizoide Zustände verordnet.

Die Kelten verehrten das Bilsenkraut als dem Sonnengott Belenos geweihte Pflanze und die Druiden brauten Bilsenbier, um mit den Göttern zu verkehren (das Kraut wurde übrigens bis 1516 dem Bier beigemischt und angeblich leitet sich der Begriff „Pils“ daraus ab). Orakelpriesterinnen nutzten Bilsenkraut als Bestandteil einer Räuchermischung, um sich in Trance zu versetzen und wie Tollkirsche gehört Bilsenkraut in die Flugsalbe der Hexen.

Durch ihre Gabe, Tore in die Anderswelt zu öffnen gehört es zu den Kräutern, die außersinnliche Wahrnehmungen und Visionen ermöglichen. Geschätzt wurde sie außerdem als Beigabe zum Liebeszauber und als wirksames Mittel für einen Giftmord. Wer sich jedoch nicht auskennt sollte die Finger von ihr lassen und sie aus der Ferne bestaunen.

Belladonna Tollkirsche –Höllenkraut mit wohlklingendem Namen

Strengstens gewarnt wird vor dem Verzehr der schwarz glänzenden Beeren, denn schon die kleinste Menge kann zu Vergiftungen führen. Doch Verständige wissen: Was tötet kann auch heilen, es kommt allein auf die Dosis an. Heute darf Tollkirsche ihre Heilwirkung in Mitteln gegen Epilepsie und Keuchhusten entfalten und in der homöopathischen Heilkunde wird sie bei fiebrigen Erkrankungen verordnet.

Dem Mythos nach wuchs die Tollkirsche im Garten der Hexe Medea. Priesterinnen der römischen Kriegsgöttin Bellona tranken einen Cocktail aus Tollkirschen und anderen Kräutern, bevor sie ihre Göttin um Hilfe baten. Tollkirsche wurde früher für Abtreibung, gegen Tollwut und Gicht und als Aphrodisiakum verwendet.

Der Geist der Tollkirsche soll Depressionen, Psychosen und Geisteskrankheiten vertreiben. In der Asche der verbrannten Pflanze finden sich größere Mengen von Kieselsäure, Magnesium und Kupfer. Dies könne ein Hinweis auf die verborgene „Lichtsehnsucht“ dieser Pflanze sein, die helfen könne, toleranter und verständnisvoller zu werden und die eigenen Schattenseiten anzunehmen, schreibt Stefan Brönnle.

Doch wer in der Walpurgisnacht Ausschau hält nach Hexen, die auf einem Besen durch die Lüfte reiten hat sich hinters Licht führen lassen. In Wahrheit brauten kräuterkundige Frauen aus geheimen Zutaten, zu denen auch die Belladonna gehört, Flugsalben. Die erlauben körperlos und ohne Besen auf weite Reisen zu gehen.

Ihr botanischer Name „Atropa belladonna“ wird übrigens auf die griechische Göttin Atropos, „die Unerbittliche“, zurückgeführt, denn sie ist diejenige, die den Lebensfaden durchschneidet.

 

 


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Das Element Erde – die Vermittlerin mit dem kühlen Kopf

Wer sein Handeln auf die Qualität der Zeit abstimmt, wird vom Leben mit unerwarteten Früchten beschenkt. Nicht nur wird es leichter, „das Leben“ zu leben, sondern unterwegs bleibt genügend Energie, das bisher Erreichte auch zu genießen.

Fortsetzung der fünfteiligen Reihe – Nichts ist so stark wie das, dessen Zeit gekommen ist.
Teil 2 – Das Element Erde

Sattes Gelb kennzeichnet das Element Erde.

Die fünfte Jahreszeit – Das Element Erde

Eingeweihte der chinesischen Wissenschaften kennen 24 Qi – Phasen, die die klimatischen Abschnitte eines Jahres beschreiben. Wer bisher von den vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter ausging bekommt flugs noch eine Fünfte geschenkt: Die Vier-Erde Zeit. Sie bezeichnet den Übergang zwischen den Jahreszeiten.

Wer hat bemerkt, dass wir uns seit dem 19. April schon in einer Vier-Erde Zeit befinden? Dass die Dynamik des Holzes leise abflaute und uns Zeit gab, genauer hinzuspüren? Dass sich nach dem ersten, ungebändigten Tatendrang die Vernunft meldete, aufforderte das Gewesene zu überdenken und eine kleine Atempause einzulegen? Genau richtig, bevor am 6. Mai – jedenfalls dem klimatischen Kalender zufolge 🙂 – die nächste Jahreszeit, der Sommer, beginnt.

Das Element Erde, das ist die Ausgewogene, die, die nichts übel nimmt, die ausgleicht und reguliert. Sicherlich kein Zufall dass die weiseste aller Mütter, die Große Mutter eben, natürlich das Erd-Element darstellt.

Das Element Erde hat viele Erscheinungsformen

Für sich selbst ist Erde einfach die starke Mitte, das Zentrum. Deshalb hat der Buddha einen so dicken Bauch: Er will uns versinnbildlichen, dass er ganz und gar in sich selber ruht.

Als Vermittler ist Erde der Punkt, an dem sich Yin in Yang und Yang in Yin verwandelt. Die Erde ist der Garant dafür, dass dieser Prozess ausgewogen und harmonisch abläuft. Wer das Gefühl kennt, mal ganz verrückt zu sein – sei es über den Wolken zu schweben oder sich tieftraurig in ein Loch verkriechen zu wollen – ist einfach aus der eigenen Mitte gefallen.

Im Körper sitzt das Element Erde in der Mitte, und zwar im Bauch. Sie ist das „gesunde Bauchgefühl“, das oft viel eher und genauer als der Verstand weiß, was gut für uns ist. Hier wohnt die innere Stimme. Und weil die Mitte obendrein alles transformiert, gehört als Organ die Milz dazu. Sie hilft, alles Aufgenommene zu verdauen – nicht nur Nahrung, auch Wissen und Eindrücke wollen verarbeitet werden, bevor wir sie uns „einverleiben“. Wie schön, dass der Bauch „von selbst“ zu unterscheiden weiß, was Wertvoll und was Nutzlos ist und es gleich zur Ausscheidung freigibt. Im Kopf bleibt manch nutzloses Zeugs hängen und belastet das unbeschwerte Gemüt / die ausgewogene Mitte.

Im Körper sind Ernährung und Verdauung vom Erdelement repräsentiert, im Raum ist es die geometrische Mitte. Sie umfasst ca. 15 % eines Grundrisses oder das mittlere Feld des Bagua Rasters. Zusätzlich sind die Himmelsrichtungen Nordosten und Südwesten dem Element Erde zugeordnet.

Als Emotionen die das Element Erde kennzeichnen sind wohl zuerst Fürsorge und Liebe zu nennen, dann das Aufbauen starker Bindungen, Mitgefühl und Empathie, Verständnis, Vertrauen und Entspannung. Wer aus seiner Mitte gefallen ist kann dies leicht an übergroßer Lust auf Süßes erkennen, an zunehmendem Gewicht ohne viel zu essen, unerklärlicher Müdigkeit, innerer Unruhe, auch Unschlüssigkeit und Zaudern, unvernünftige Sammelleidenschaft oder vollgestellte Ecken können Zeichen auf ein geschwächtes Erdelement geben.

Was tun, um das Element Erde zu stärken?

Für den Körper – sich ein Gesundheits- oder Kochbuch zu den 5 Elementen besorgen, z. B. Christine Li – chinesische Medizin für den Alltag oder Barbara Temelie – Das Fünf Elemente Kochbuch.

Für den Raum – den Grundriss hervorziehen, die geometrische Mitte, Nordosten und Südwesten einzeichnen und genau studieren. Was ist da bzw. was ist da nicht? Liegt die Mitte innerhalb der eigenen vier Wände oder außerhalb? Gibt’s da viele Mauern? Ist sie im Flur (also ist da per se viel Bewegung)? Oder findet man da ein unliebsames Abstellkämmerchen, das GästeWC oder eine „Klüngelecke“? Aufräumen und wenn’s nicht besser wird Termin mit der Feng Shui Beraterin machen. Die weiß in solchen Fällen guten Rat zu geben.

Muß nicht alles sofort sein, denn „Eile mit Weile“ könnte ein Motto des Elements Erde lauten. In diesem Jahr gibt’s schließlich noch weitere Vier-Erde Zeiten und zwar vom
21.7. – 7.8. und vom 20.10. – 7.11.2017.

Die letzten Tage hatten also den Sinn, die erregende Dynamik, die mit der Kraft des Holzelements alle Grenzen sprengen wollte, runterzufahren. Nun alles ein bisschen leiser, langsamer und mit Bedacht angehen, Pläne im Kopf nochmal gut durchlüften und uns sanft vorbereiten – bevor dann mit der ekstatischen Kraft des Elementes Feuer die nächste Jahreszeit beginnt.

 


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Wenn’s mal nicht so läuft …

… wie gewünscht hat jeder Mensch eigene Methoden damit umzugehen.

Man kann

  • sich Sorgen machen
  • das „Problem“ analysieren
  • still halten und nichts tun
  • Tee trinken und schlaue Bücher lesen
  • oder alles zusammen – wobei das schon eine Kunst für sich darstellt 🙂 .

Was tut also die Feng Shui Beraterin, wenn’s mal nicht so läuft wie sie es sich wünscht?

Ein aufgeräumter Raum geht Hand in Hand mit einer aufgeräumten Seele

Was war los?

Also mich hemmte eine meterhohe Schreibblockade, ich hatte einfach keine Ideen über was ich hier schreiben könnte, alle Sätze oder Themen klangen gestelzt und ich hockte einige Stunden lustlos vor dem Bildschirm und starrte ins Leere.

Was hab ich getan?

  1. Mich losgesagt vom „Müssen“ – nix muss, alles darf.
  2. Raus in Wald und Garten, nur geschnuppert, herum spaziert und in der Erde gewühlt, neue Beete angelegt, Samen vorgezogen, ein Hochbeet gebaut.
  3. Nach einem guten Weilchen da draußen überlegt, woran es hapern könnte –  braucht mein Arbeitsraum mehr Atmosphäre, frische Farben, eine neue Schreibtischausrichtung oder ein zeitgemäßes Visionboard?
  4. Den rückläufigen Merkur schon im Vorfeld genutzt und innen und außen aufgeräumt und aussortiert. Dabei habe ich dann gleich noch Schlussstriche gezogen unter schädliche / sabotierende Gedanken, das Nachtrauern um verloren gegangene Beziehungen und nicht genutzte Gelegenheiten.
  5. Den Maler bestellt und
  6. mir von den unmöglich-möglichen Möglichkeiten * das Passende ausgesucht. Du darfst raten – was habe ich wohl gewählt?

*
Lass dich fallen.
Lerne Schnecken zu beobachten.
Pflanze unmögliche Gärten.
Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein.
Mache kleine Zeichen, die “Ja” sagen
und verteile sie überall in deinem Haus.
Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.
Freue dich auf Träume.
Weine bei Kinofilmen.
Schaukel so hoch du kannst mit einer Schaukel bei Mondlicht.
Pflege verschiedene Stimmungen.
Verweigere “verantwortlich” zu sein. Tu es aus Liebe.
Mach viele Nickerchen.
Gib Geld weiter. Tu es jetzt. Das Geld wird folgen.
Glaube an Zauberei.
Lache viel.
Bade im Mondlicht.
Träume wilde, phantasievolle Träume.
Zeichne auf die Wände.
Lies jeden Tag.
Stell dir vor, du wärst verzaubert.
Kichere mit Kindern.
Höre alten Leuten zu.
Öffne dich, tauche ein, sei frei.
Segne dich selbst.
Lass die Angst fallen.
Spiele mit allem.
Unterhalte das Kind in dir.
Du bist unschuldig.
Baue eine Burg aus Decken.
Werde nass.
Umarme Bäume.
Schreibe Liebesbriefe.

Joseph Beuys

Na, was meinst Du? Also den unmöglichen Garten habe ich ja schon, darum entschied ich mich dafür, jemand „Gefährlichen“ zum Tee einzuladen. Ich hab’s überlebt, schreibe nun Liebesbriefe (an das Leben natürlich 😉 ) und bin inspirierter denn je. Und worauf wäre Deine Wahl gefallen? Schreib’s mir, ich freu mich drüber!

P.S. Das ist übrigens nicht mein Schreibtisch auf dem Foto, denn ich würde nicht mit dem Rücken zum Geschehen sitzen. Doch mir gefällt der Eindruck, dass nämlich eine aufgeräumte Arbeitsatmosphäre beschwingt und Lust macht, das Beste aus dem zu machen was gerade dran ist!


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Wer sich wohl fühlt in seiner Haut, hat einfach mehr vom Leben

Wie wohltuend, sich in angenehmen Räumen aufzuhalten. Mag auch der individuelle Geschmack verschieden sein, der Effekt ist ähnlich: Der Körper entspannt sich, hochgezogene Schultern sinken, Augen lächeln, die eigene Gesellschaft wird geschätzt und dieses Gefühl bewirkt im Außen entsprechende Resonanz.

Verweilen • Atmen • Auftanken

Mein Körper, mein Tempel

So wie der Körper im Raum, so wohnt die Seele im Körper. Ein schöner Mensch hat seine eigene Ästhetik und definiert sich wenig durch gesellschaftlich vorgegebene Ideale. Aus-Strahlung lautet hier das Zauberwort. Das sichtbare „sich in seiner Haut wohlfühlen“ beschreibt mir diesem Zustand am Treffendsten. Das, was niemand kaufen kann und sich keiner Mode unterwirft.

Das besondere an der Haut: Sie bildet die Grenze von innen nach außen, sie schützt den Innenraum. Alles was „unter die Haut“ geht berührt das Innerste, nimmt Einfluss und formt. Darum ist die Haut so besonders und ihre Sinnlichkeit verlangt nach Achtsamkeit. * Nicht jede Berührung ist angenehm, synthetische Kosmetik verstopft die Poren, Kunstfasern hemmen den natürlichen Reinigungsprozess der Haut, Waschmittelrückstände werden durch die Haut nach innen transportiert und selten ist ein Krimi es wert, das Innerste durch Emotionen aufzuwühlen. Ähnlich der Fassade eines Hauses kann die Haut spiegeln, wer innen wohnt – und die Zeichen der Zeit können sogar attraktiver machen.

Was hat Feng Shui damit zu tun?

Im allgemeinen wird Feng Shui mit „Wind und Wasser“ übersetzt. Dabei ist Feng Shui hauptsächlich eine Lehre des Energieflusses. Wind und Wasser sind ein Teil dieser Energie: Gewässer, Straßen und das im Körper fließende Blut repräsentieren „Wasser“, während „Wind“ zugige Straßenecken, einen erfrischenden Luftzug und den (geatmeten) Sauerstoff beschreibt. Wind und Wasser sind notwendig, um zu leben. Worauf es dann noch ankommt ist das Gleichgewicht. Zuviel oder zuwenig macht Dürre, Überschwemmung, Sturm oder Zerstörung. Auf der Erde wie im Körper.

So könnte man Feng Shui Kundige auch als „Energiebalancierer“ bezeichnen. Da wo gute Energie herrscht gibt es Wohlgefühl. Eine gute Atmosphäre gleicht der Oase in der Wüste: Wo Menschen gern verweilen, Verbindungen knüpfen und sich austauschen. So entstehen Gelegenheiten. Gelegenheiten, die wahr genommen werden wollen. „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben,“ lautet eine Lebenserfahrung Gorbatschows. „Wer Gelegenheiten nicht wahr nimmt, verpasst sie“, füge ich hinzu 😉

Das Herz einer Feng Shui Beratung ist also dazu da, Wohn- oder Arbeitsraum durch Balance in die sprichwörtliche Oase zu verwandeln, um das Wesen (von Raum und Mensch) zum Strahlen zu bringen. Ein Haus lebt in der Landschaft, ein Körper lebt im Raum. Alles wirkt von außen nach innen und dann wieder von innen nach außen. Diese Wechselwirkung können wir nutzen: In einem harmonischen Raum kann der Körper aufleben, sich entspannen, sich entfalten, sich wohl fühlen. Wer den Empfehlungen einer Feng Shui Kundigen folgt hat gute Chancen, wacher durchs Leben „zu spazieren“, sich bietende Gelegenheiten zu erkennen und zu nutzen.

*Auch Menschen mit Hautproblemen können von einer Feng Shui Beratung profitieren: Ein individuell erstelltes Chart mit Stellung der Fünf Elemente gibt Auskunft über persönliche Anlagen und ein Blick in den Raum mit Augenmerk auf Westen und Nordwesten können erstaunliche Erfolge bringen. Sprechen Sie mich gerne an!


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Give me Five – Nichts ist so stark wie das, dessen Zeit gekommen ist

Wer um den richtigen Zeitpunkt weiß und seine Handlungen darauf abstimmt, hat es im Leben leichter. Dann bleibt unterwegs und am Ziel genügend Energie, Etappen und Erreichtes zu genießen. Lassen Sie uns dieses Jahr gemeinsam mit der Kraft der Elemente gehen. Denn nichts ist so stark wie das, dessen Zeit gekommen ist.

In dieser fünfteiligen Reihe gehe ich mit der Zeit und lade Sie ein, mich zu begleiten und von meinen Erfahrungen zu profitieren. Nutzen wir die „Zeichen der Zeit“, um unsere Vorhaben entschlossen anzugehen, sie mit der Kraft des herrschenden Elements auszustatten und so den Grundstein für gutes Gelingen zu legen.

In der asiatischen Philosophie sind die Fünf Elemente der Schlüssel für die Schublade, die das Wissen der Welt enthält.

  1. Die Holzkraft im Frühling kennt nur eine Richtung: Vorwärts
  2. Die Erdkraft – an jeweils 18 Tagen des Übergangs zwischen den Jahreszeiten
  3. Die Feuerkraft im Sommer
  4. Die Metallkraft im Herbst
  5. Die Wasserkraft im Winter

Wer die „Glorreichen Fünf“ bei seinen Vorhaben berücksichtigt hat den Segen der Zeit.
Und das fühlt sich an, als ginge man mit Rückenwind auf der Straße des Lebens.

 

 


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Feng Shui und das Badezimmer – Teil 2

Heute geht es darum, diesen „angstbesetzten“ Raum in ein Lieblingszimmer zu verwandeln.

Im klassischen Feng Shui erfährt das Badezimmer meistens Ablehnung. Mehr oder weniger direkt wird hier auf einen möglichen Verlust angespielt – fast, als würde mit jeder Betätigung der Wasserspülung oder dem abfließenden Wasser ein möglicher Wohlstand hinweg gespült.

Das ist zu einseitig gedacht! Feng Shui ist komplexer zu sehen.

Warum gilt im Feng Shui das Badezimmer als „Un-Ort“?

Im Feng Shui gelten Badezimmer mit ihren sanitäre Anlagen als problematisch, denn sauberes Wasser gilt als Träger der Lebensenergie Qi. Deshalb begründen vor allem zwei Aspekte das Unbehagen

  • Im Bad fließt das Wasser in den Abfluss – wir spülen Energie sozusagen runter.
  • Offene Türen (dazu gehören auch Klodeckel) und eine ungünstige Lage des Bades ziehen andere Räume in Mitleidenschaft.

Doch Denken in simplen Assoziationsketten ist selten förderlich, vor allem wenn die Gedankenschlaufen sich verselbständigen und als Mantra wiederholen: Badezimmer an der falschen Stelle im Haus – Geld futsch.

Andersrum können wir nämlich auch argumentieren: Fließendes, sauberes Wasser im Haus ist ein echter Luxus, worüber wir uns täglich freuen und bedanken dürfen. Es ist schließlich keine Selbstverständlichkeit und stellt in sich schon eine Form des Reichtums dar. Wer nach getaner Arbeit verschwitzt und schmutzig ist, wird durch nichts so sehr erfrischt und gereinigt wie durch das „Wasser des Lebens“. Diese Begegnung ist ganz gar persönlich, Segen und Hochgenuss in eins.

Ein weiteres Argument wäre: Wer gut isst und verwertet darf sich über gesunde Verdauung freuen. Im Grunde können wir froh sein, das, was der Körper als Abfall abgibt, auch los zu sein. Eine gesunde Verdauung hält uns schließlich gesund und obendrei bei guter Laune. (Dass Fäkalien und Wasser keine gute Verbindung sind ist klar, doch darauf will ich hier nicht hinaus.)

„Erkenne dich selbst“ – vom Schatz den jeder Mensch in sich trägt und was das Badezimmer kann, um das Beste aus Ihnen hervorzulocken

Im Bad ist der Mensch nackt und ungeschützt. Dies ist der Ort, sich auf ganz andere Weise dem leiblichen Wohl hinzugeben. Sich selbst berühren, sich pflegen und ganz und gar bei sich selbst sein. Einmal erkannt, liegt darin die Besonderheit.

Im Badezimmer könnte jeder Mensch sich belohnen für das, wer er ist und was er kann oder leistet. Hier kann die Lust, ein Selbst zu sein, gefeiert werden. Sinnliche Rituale können dazu führen, sich in der eigenen Haut zuhause zu fühlen. Hier steht nicht nur die Pflicht auf dem Programm, sondern hier gibt’s die Kür.

Ein schöner Ort macht es leichter, sich wohlwollend zu betrachten. Ich gönne mir ein schönes Bad, also ziehe ich innerlich den Schluss: ich bin wertvoll. Betrachte ich mich als wertvoll, wird die Umwelt folgen. Wenn ich wertvoll BIN brauche ich auch weniger Besitz, kann also abgeben. (Besitz verbirgt ja oft die irrige Annahme: viel haben = wertvoll sein – doch auch das wäre ein anderes Thema). Durch abgeben kann „alles“ in Fluss kommen und den Energiegesetzen folgen – lass fließen. Lass abfließen. – Stress von außen, Erwartungen, Bewertungen.

Vom Un-Ort zum Lieblingszimmer – worauf Sie im Bad achten sollten und was Sie gleich verändern können

Im Feng Shui verändern wir das Außen, um Energien zu erzeugen, die positiv auf das Innere wirken – und dann, entsprechend dem Prinzip der Resonanz, wieder auf das Äußere. Im Bad funktioniert das Wohlfühlen über die Sinne:

Geruch

Das erste was beim Betreten geschieht ist riechen – ein frischer Geruch impliziert automatisch Gesundheit und Lebensfreude, darum ist lüften hier so selbstverständlich wie atmen.

  • Doch für Frische kann man mehr tun: duftende Seife oder Aromastäbchen können ganz dezent aufs Unbewusste wirken.
  • Auch Farben können „duften“ – Augen schließen, sich „grün“ vorstellen und riechen, dann „gelb“ vor das innere Auge holen und nochmal schnuppern. Hat sich beim Farbwechsel etwas geändert? Gibt es einen Lieblingsfarbgeruch?

Optik

  • Frische Farben bringen Leben ins Bad und werden eingesetzt, um abfließendes Wasser (symbolisch für Reichtum) wieder „nach oben“ zu ziehen. Grün, die Farbe der Pflanzen, gilt sozusagen als Umwandler. Pflanzen vermögen schmutziges Wasser zu reinigen und die Essenz des Wassers wieder in die Räume zu ziehen. Wer nicht streichen kann oder will nähert sich auf „Umwegen“: Duschvorhang mit Bambusmotiv wählen,  Fotos von Grünpflanzen (bitte ohne Stacheln und keine Kakteen) aufhängen, grüne Seife oder Handtücher geben ebenfalls wirksame Impulse für die Holzenergie.
  • Auf konkrete Farbempfehlungen kann ich hier nicht eingehen, weil es dazu Informationen über die speziellen Gegebenheiten braucht – doch von Rot im Bad rate ich ab. Dadurch wird ein sogenannter Feuer-Wasser Clash ausgelöst und der kann die Gesundheit beeinträchtigen oder innere Spannung erzeugen.
  • Hier könnte auch die eigene grenzenlose Phantasie zum Zuge kommen: Wie wär’s mit einem Dschungelzimmer, mit Illusionsmalerien auf Wand oder Tür, um dem Raum Größe oder Tiefe zu geben, wie wäre es mit einer kühnen Farbzusammenstellung, etwa  violett mit kräftigem Grün?
  • Wichtig ist natürlich was man sieht: Für schmutzige Wäsche gibt es schöne (geschlossene) Körbe und der Klodeckel gehört ganz klar geschlossen 😉 .
  • Wer mehr Platz hat, möbliert mit Hocker oder Sessel, so wird der Raum noch einladender.
  • Schnittblumen beleben und bringen frisches Qi in den Raum. Wer kein Fenster hat – macht nicht’s. Abends hinein getragen und morgens wieder auf die Fensterbank gestellt, so bekommen die Blumen genug Licht. Abends dürfen sie das getankte Sonnenlicht dann wieder im fensterlosen Raum verströmen.

Haptik

Die Haut kann auch ohne Berührung fühlen, also sollte das Bad in erster Linie ein „Fühlraum“ sein. Statt nüchtern, kalt und funktional lieber einladend, geborgen und fein.

  • Den Raum auf die persönlich angenehme Temperatur bringen.
  • Auch an die sensiblen Fußsohlen denken: sie melden millisekundenschnell ans Gehirn, ob nun wohlfühlen angesagt ist oder ob ein Fluchtimpuls ausgelöst wird. Lädt der Fußboden ein zum barfuss laufen? Oder ist er zu kalt oder sogar – muss mal wieder gewischt werden? Melden die Füße ein Wohlgefühl ans Gehirn wirkt das zugleich auf Leib und Seele.
  • Anfühlen soll es sich im Bad einfach traumhaft: Egal wie man’s mag – ob flauschig oder borstig rau – bei Handtüchern sollte nicht gespart werden! Hier gilt: Sich gönnen was gefällt.

Wer nun ans Renovieren denkt und die Frühlingskraft nutzen will ist gut beraten, sich im eigenen Bad umzuschauen. Wer sich hier eine „dritte Haut“ zum Wohlfühlen schafft, braucht keine Angst haben vor Verlust – im Gegenteil, den eigenen Körper als Schatz entdecken und die im Bad ausgelebte Kreativität sind zwei dicke Gründe sich reich zu fühlen und zu feiern.

Den Anfang meiner Miniserie gibt’s hier: Feng Shui und das Badezimmer – Teil 1


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Workshop – Frag doch den Grundriss!

Für Kurzentschlossene – es gibt noch freie Plätze!

Wann? Nächsten Samstag, 11.3.2017 von 11 – 16 Uhr
Wo? Im eos-Institut in Bremen, Schwachhauser Heerstr. 55
Wieviel? 120 Euro, inkl. MwSt.

Warum?

In einem Grundriss sind alle Lebensthemen abgebildet, er ist ein in sich geschlossenes System das zeigt, welche Faktoren dominanten Einfluss nehmen. Auch ist ein Grundriss keine isolierte Einheit, sondern immer Teil der umgebenden Landschaft, meist Teil eines größeren Verbundes (Wohnhaus, Doppelhaus, Straße, Dorfgemeinschaft) und wird von den Menschen die dort wirken, geprägt. Und weil niemand zufällig irgendwo lebt (und arbeitet), kann der meist unbewusst erfolgte „Zugriff“ auf Räume und Orte viel darüber aussagen warum etwas ist, wie es ist, was gerade dran ist und wie es weiter gehen kann.

Ein Grundriss kann Fragen beantworten, die sich im Leben stellen. Da ist das, was offen daliegt und nur darauf wartet, entschlüsselt zu werden. Anderes wiederum ist hinter Symbolen, Symptomen oder Blockaden verborgen. Die Kombination von Feng Shui und systemischer Aufstellung eignet sich hervorragend, die geflochtene Verbindung zwischen Mensch, Ort und gebautem Raum zu entschlüsseln, um den eigenen Lebensraum und Wirkungsbereich neu und lebensfreundlich(er) zu gestalten.

grundriss

In diesem Workshop gibt es die Gelegenheit dazu. Mögliche Themen können sich drehen um

• Liebe, Partnerschaft und Familie
• Gesundheit
• Berufswahl, berufliche Neuausrichtung, geschäftlichen Erfolg, Betriebsklima, Beförderung
• Reichtum und Wohlstand
• (unerfüllter) Kinderwunsch
• Umzug ja oder nein
• allgemeine Fragen zu Sinnfindung, Lebensfreude, Krisen, „bin ich am richtigen Platz?“ usw.
• Rollenklärung – „Vater / Mutter / Freund/in / Chef/in“ sein
– und viele mehr –

Jeder Teilnehmer / jeder Teilnehmerin hat die Möglichkeit, eine Frage aufzustellen oder ein Anliegen zu klären und als Stellvertreter/in für die anderen zu stehen. Willkommen ist auch, wer nur als Stellvertreter/ Stellvertreterin teilnehmen möchte. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Bitte Grundriss im Original oder als eigene Zeichnung mitbringen.

Anmeldung

Susanne Berkenkopf – berkenkopf@raum-innen-aussen.de

oder telefonisch unter 0421 161 69 608

Ich freue mich darauf, gemeinsam unentdeckte Schätze zu heben und aus der Dunkelheit ans Licht zu bringen!