Susanne Berkenkopf

Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf. Darum gibt es bei mir Impulse für Wohnräume, Arbeitsplätze und ein sinnerfülltes Leben. Beruflich entwerfe ich stimmige Einrichtungskonzepte und kombiniere sie mit energetischer Unterstützung für die Menschen. Meine Werkzeuge sind Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung.


2 Kommentare

Aha-Erlebnis garantiert: Der Blick aufs Bagua

Wie kommt es eigentlich, dass manche Räume sich besser zum Arbeiten, andere zum Ausruhen eignen?

Eine einleuchtende Antwort kann das Bagua geben: Weil jeder Raum in Verbindung zu einer Himmelsrichtung steht, kann dieses Raster helfen, die Qualität von Räumen mal ganz anders zu erfassen. Ein Bagua besteht aus 3 x 3 Feldern und verdeutlicht auf dem Grundriss, welche Lebensbereiche auf welche Energien treffen – wo also Arbeiten und wo Relaxen groß geschrieben werden.

Wo läßt sich am besten entspannen?

Bagua und Lebensbereiche
Genau neun Lebensbereiche sind den einzelnen Feldern des Baguas zugeordnet. Neun, in denen sich der Lebensweg jedes Menschen abspielt. Mal steht das eine, mal das andere im Vordergrund, doch wer das Glück hat, älter zu werden kann sie alle durchlaufen:  Lebensweg und Karriere, inneres Wissen und Lernen, (Herkunfts)Familie und Gesundheit, Reichtum und Wohlstand, äußere Anerkennung und Erfolge, Partnerschaft und gesellschaftliches Wirken, Kreativität, Kinder und Alter, hilfreiche Menschen und Führungskraft. Das Ganze gruppiert sich um eine stabile, alles miteinander verbindende und ordnende Mitte. Je nachdem, wo im Haus sich was abspielt, erlaubt das Bagua klare Rückschlüsse auf Herausforderungen und Erfolge im Leben eines Menschen.

Bagua und Himmelsrichtungen
Unterschieden werden die Energien der Hauptrichtungen Norden, Osten, Süden, Westen und der Nebenrichtungen Nordosten, Südosten, Südwesten, Nordwesten. Jedes Bagua Feld ist einer Himmelsrichtung zugeordnet. In der Mitte, im Zentrum, fließen alle Richtungsqualitäten ineinander.

Bagua und die 5 Elemente
Jedes Feld des Baguas ist einem der Fünf Elemente Wasser, Holz, Feuer, Erde, Metall in seiner Yin oder Yang Ausprägung zugeordnet (Yin Holz – die Blume, Yang Holz – der Baum).

Bagua und Trigramme
Außer der Mitte ist jedes Feld einem der 8 Trigramme zugeordnet. Ein Trigramm besteht aus drei Linien, die durchgezogenen oder geteilt sein können.  Aus der Kombination von durchgezogenen oder geteilten Linien ergeben sich erstmal 8 Trigramme: Himmel und Erde, Feuer und Wasser, Donner und Wind, Berg und See. Das Trigramm Himmel besteht zum Beispiel aus drei durchgezogenen (Yang)Linien und steht für schöpferisch-kreative Kraft, das Trigramm der Erde dagegen besteht aus drei geteilten (Yin)Linien und steht für Hingabe und Empfängnis. Die 8 Trigramme wiederum sind die Grundlage der 64 Hexagramme, die im I Ging, dem Buch der Wandlungen beschrieben werden. Auch sie finden in jedem Raum ihren Platz.

Bagua und Mensch
In Summe gibt ein Bagua auch Auskunft über den menschlichen Körper. Organe oder Körperteile lassen sich, basierend auf der Traditionellen Chinesischen Medizin, einfach zuordnen. Zum Beispiel: Norden: Wasser – Blase, Niere oder Süden: Feuer – Herz, Augen. So könnte ein Mann mit Hautproblemen den Nordwesten genauer anschauen, diese Himmelsrichtung korresponiert  mit dem Metall (Haut) und dem männlichen Bewohner. Und eine Frau mit Hüftproblemen schaut, was sich im Südosten befindet, denn dieser Bereich korrespondiert sowohl mit der weiblichen Bewohnerin als auch mit dem Holz (Hüfte).

Bagua konkret am Beispiel Norden
Im Norden regiert das Element Wasser. Es repräsentiert die Lebensbereiche Karriere und Lebensweg und unter anderem die Themen Einfühlsamkeit und Kommunikation. Seine Schattenseiten hat der Norden in der Gefahr, sich in der Tiefe zu verlieren. Oder im potenziellen Suchtverhalten. Dem Trigramm von Kan, dem 2. Sohn, sind außerdem Blase, Nieren, Ohren und Blut zugeordnet.

Wo also ein zweiter Sohn nicht gedeiht, sollte im Haus der Norden auf störende Einflüsse untersucht werden. Wessen Karriere stagniert oder wer eine neue Richtung gehen möchte, sollte sich ebenfalls den Norden anschauen. Auch wo viel gestritten wird, wo Missverständnisse an der Tagesordnung sind, und selbst wenn die Blase körperliche Beschwerden verursacht – mit Hilfe des Baguas lassen sich wertvolle Hinweise auf Heilung erkennen.

Für erste Experimente
eignet sich das 3 Türen Bagua. Hierbei handelt es sich um eine schematische Methode bei der das Raster an der Eingangstür angelegt wird. Dabei bleiben die tatsächlichen Himmelsrichtungen unberücksichtigt, weshalb keine genauen Rückschlüsse, wie im obigen Beispiel gezeigt, gewonnen werden können.

Beim Drei Türen Bagua liegt die Eingangstür vereinfachend in einer dieser drei Richtungen

Mut tut gut – übrigens auch ein Thema des Nordens
Darum: Wer mutig genug ist, der eigenen Wahrheit ins Auge zu schauen, läßt sich vom Profi beraten. Hierbei werden mit dem chinesischen Kompass, dem Lopan, die exakten Himmelsrichtungen eingemessen, um ein genaues Bagua zu erstellen und damit zu arbeiten. So werden detaillierte Einblicke möglich und Lösungen, die nicht am Sympton sondern an der Ursache ansetzen. Außerdem kann ein Blick von außen auch dahin fallen, wo man selbst blinde Stellen hat. Wer solche Aha-Erlebnisse schon hatte möchte sie nicht mehr missen, oder?


4 Kommentare

Tag 6 – Was ist ein Ju Qi?

Im Feng Shui kennen wir als Methoden die Formenschule und die Kompassschule.

Ästhetische Räume lieben achtsame Details

Jede dieser Herangehensweisen hat eine eigene Fachsprache. Ju Qi gehört zur Formenschule und bezeichnet den Bereich im Raum, auf den sich beim Betreten der Blick zuerst richtet.

Das Ju Qi ist ein kraftvoller Ort, denn hier sammelt sich die vitale Lebensenergie Qi. Wer betonen will, was künftig geschehen möge, platziere hier die entsprechende Symbolik.

Das macht nun auch verständlich, warum Schimmel in den Ecken oder gequetschte Möbel wenig Vorteile bringen, von gesundheitlichen oder proportionalen Aspekten mal ganz abgesehen.

Lust auf mehr ? Dann bleib dran. Oder vereinbare einen Termin mit mir. Gemeinsam schauen wir uns in Deinem Zuhause um und finden heraus, wo optimiert werden kann oder muss, damit Deine Pläne festen Boden unter die Füße kriegen und nicht dauernd nur in die Zukunft projiziert werden.

 


Hinterlasse einen Kommentar

Schon mal vormerken: Holzkraft im Anmarsch!

 

Holz ist das dynamischste der Fünf Elemente und es kennt nur eine Richtung: Nach vorn / nach oben. Im Winter hat es sich zusammengezogen und die Dunkelheit genutzt, hat sich ausgeruht und regeneriert. Jetzt geben Sonne und Wärme das Signal: Die Zeit ist da, nach außen zu gehen um sich explosionsartig auszubreiten.

Typisch für Holz ist eben dies: seine Lebendigkeit. Wer genau hinschaut kann ähnliche Phasen entdecken, wie ein Mensch sie durchlebt:

• Wie der Embryo im Bauch der Mutter formt sich der Keimling unter der Erde. Im Verborgenen macht er seine ersten Entwicklungsschritte.

• Kaum auf der Welt versprüht er sichtbar Freude: wächst, dehnt sich aus, probiert seine Grenzen. Das menschliche Auge darf sich an frischem Grün und bunten Blumenteppichen erfreuen.

• Wer Pflanzen beobachtet, hat sicher schon ihren Erfindungsreichtum bewundert. Bäume winden sich um Zäune herum, Rankpflanzen finden den irrigsten Halt, Löwenzahn durchstößt den Asphalt – im Pflanzenreich wurden die Begriffe Kreativität und Vielfalt erfunden.

• Schließlich die Hoch-Zeit: leuchtende Blüten locken Insekten zur Bestäubung, dann werden die Samen einfallsreich und großzügig verbreitet. Mögen die Nachkommen viele sein und gute Bedingungen finden, zu gedeihen.

• Am Ende die totale Hingabe: Kein Trotz, kein „ich will nicht“. Abgestorbenes Laub und Halme bedecken die Erde. Das gesägte Holz übergibt sich vollständig dem Feuer. Nichts bleibt zurück außer Asche. Alles, um die Erde zu nähren und die nachkommende Generation vor Kälte und Eis des Winters zu schützen.

• Holz IST und zwar mit Leib und Seele.

Veränderungen geplant?

Diese Dynamik, diese Freude an der Expansion, am Ausprobieren ohne zaudern, daran, etwas Neues ins Leben zu bringen – die hat im Frühling ihren Höhepunkt. Alle Impulse drängen jetzt, Entschlüsse in die Tat umzusetzen.

Darum sollten Sie über den Winter geschmiedete Pläne nun aus Kopf und Schublade holen. Wie die Pflanzen brauchen auch Ideen „Licht“, um zu gedeihen:

• Ein Projekt ist nicht ausgegoren und es fehlt noch was? Dann rufen Sie jetzt Ihre Unterstützer-innen an und planen ein kreatives Brainstorming.

• Sie brauchen noch mehr Fachinformationen? Dann finden Sie heraus, welche Netzwerke es zum Thema gibt und gehen Sie zu deren Treffen.

• Sie wollen den Garten umgestalten oder drinnen renovieren? Dann kontakten Sie Ihre Feng Shui Beraterin ;-), den Maler oder Gärtner und machen einen Termin.

• Sie planen eine Weltreise? Dann legen Sie jetzt erste Termine fest und verschaffen sich einen Überblick, was alles getan werden muss. Später können Sie immer noch priorisieren.

• Finden Sie ähnlich einer Rankpflanze den günstigsten Weg und nutzen Sie alles was Ihnen geeignet scheint als „Gerüst“. Sie brauchen es nicht allein tragen und können später der Welt stolz ihre „Blüten“ zeigen.

Räume als Verbündete gewinnen!

Jedes Element ist in einer Himmelsrichtung zu Hause. Und wo wir zu Hause sind finden wir wohlgesonnene Menschen, die uns unterstützen und fördern.

Holz ist im Osten zu Hause, da zeigt es sich von seiner kräftigsten, üppigsten Seite. Doch Holz weiß: ohne starke Wurzeln gibt’s kein tragendes Fundament. Was also ein richtig starker Baum werden will – im übertragenen Sinn, wer ein erfolgversprechendes Projekt ins Leben bringen will, das auch Stürme und Gewitter überdauert – kümmere sich zuerst um das Fundament und die Wurzeln im Nordosten.

1. Verorten Sie den Nordosten auf Ihrem Grundriss oder dem Grundstück.

• Ist er geeignet, dass die Wurzeln sich tief in die Erde graben und ans Wasser gelangen? Sprich: Gibt es hier Platz für Ausdehnung, ist alles mit Möbeln und Sachen vollgestopft oder wächst draußen bloß noch Gestrüpp? Ist es ein geliebter Bereich oder wird er eher gemieden?

• Machen Sie hier „klar Schiff“, jäten oder putzen Sie, räumen Sie auf und werfen Sie weg, was der „Wurzelbildung“ im Weg steht.

2. Weiter geht’s in den Osten. Hier steht die Wiege der Holzkraft.

• Also würden Sie hier auch die Wiege Ihres Babys hinstellen? Ist alles schön luftig, hell und einladend frisch? Der Osten ist auch die Heimstatt des Donners und der liebt es laut: Machen Sie hier doch mal ordentlich Getöse! Drehen Sie die Anlage auf, tanzen Sie wild und denken dabei an ihr Projekt. Nehmen Sie sich den Löwenzahn als Vorbild – der kennt nur eine Richtung und wenn’s sein muss wächst er durch Asphalt. Dabei bleibt er völlig geschmeidig und zart und verliert nicht ein Blättchen auf dem Weg ans Licht.

• Im Osten sind „dynamische“ Accessoires gut aufgehoben. Zum Beispiel: Klangspiel, Mobile, japanische „Winkekatze“, Federgras, Windmühle, Rankgewächse, Bambus (mit Wurzelsperre!), Birke.

3. Wenn das Holz erste Schritte gemacht hat und schon laufen kann wartet bereits die „große Schwester“ im Südosten. Sie ist wesensverwandt, doch ihr Holz ist „weiblicher“, sie kennt das Feine, Zarte, ist bewandert in Ausdauer und Geduld und eine gute Beobachterin. Sie muss nicht mehr mit dem Kopf durch die Wand, sie steht schon stabil und kann sich über erste Erfolge freuen.

• Bietet der Südosten ausreichend Raum, den Reichtum zu empfangen? Ist es so einladend, dass Gäste sich hier gleich wohl fühlen? Möchte der Reichtum den Sie verdienen, bleiben? Fühlt Geld sich geschätzt und willkommen? Oder gibt’s drunter liegende Glaubenssätze, dass reiche Menschen korrupt oder rücksichtslos sind und andere nur ausbeuten?

• Inspizieren Sie den Südosten mit strengem Blick und wenn nötig, bringen Sie ihn auf Hochglanz: Gleich und Gleich gesellt sich gern und jede Form von Reichtum möchte sich willkommen fühlen. Sie können hier ihrem Sparschwein einen Platz geben und alles, was Ihnen das Gefühl gibt, ein reicher Mensch zu sein.

• Musizieren Sie? Dann geben Sie hier ab und zu ein kleines Konzert, und sei es auch nur für die Räume. Seien Sie sicher, der gute Geist des Hauses wird es zu schätzen wissen!

Auf einen Blick

Lebendiges Holz ist verwurzelt, stark und gleichzeitig elastisch. Holz kann sich anpassen und findet jeden Augenblick sein Gleichgewicht! Holz treibt, blüht, bringt Früchte hervor und ist zielstrebig.

Jahreszeit – Frühling
Tageszeit – früher Morgen
Richtung – Osten, Südosten
Farbe – Grün in jeder Schattierung
Form – aufstrebend
Eigenschaft – biegsam, flexibel
Organe – Leber, Galle, Gallenblase, Sehnen, Haare
Geschmack – sauer
Geruch – frisch
Emotion – lustvoll, ungeduldig, idealistisch, optimistisch, tolerant, launisch, abenteuerlustig,
Ausdruck – handeln
Assoziationen – Aufbruch, Wachstum, Schöpfung, Kreativität, Entschlusskraft, Heilung, Hoffnung, Neuanfang, Freiheit und Weite sind seine Zauberworte.


Ein Kommentar

2018 – Das Jahr des Hundes beginnt

Alle Jahre wieder tritt mit der Wintersonnenwende auch im chinesischen Zodiak ein neues Tier ins Licht. 2018 wird das Jahr des Erd-Hundes und wir dürfen gespannt sein, welche Einflüsse er mit sich bringt.

Generell kennzeichnet den Hund* ein anpassungsfähiger Charakter, der sowohl für sich als auch im Team hervorragend klar kommt. Hunde gelten als vertrauenswürdig, empathisch, belastbar und vor allem loyal. Wer ein Geheimnis sicher bewahrt wissen möchte kann einem „Hund“ unbedingt vertrauen. Generell großmütig und leicht im Verzeihen darf man ihn dennoch nie zu sehr in die Enge treiben, denn wenn der Hund die Zähne bleckt kann’s richtig ungemütlich werden.

Eine Kollgin verglich einen Wesenszug des Hundes mit einem versierten Pokerspieler: Niemand kennt sein Blatt denn er spielt verdeckt, er ist ein guter Beobachter aller anderen Spieler am Tisch, kennt seine eigenen Fähigkeiten und sein Limit genau und niemand vermag zu erraten, welchen Trumpf er vielleicht im Ärmel hat. Seine ihm eigene Würde verbietet einfach, über ein gutes Blatt zu strahlen, über schlechte Karten zu verdrießen oder sich hinterher mit seinen Erfolgen zu brüsten.

Womit ein Hund sich selbst im Weg steht ist die Hemmung, seine tiefen Gefühle zu zeigen. Da mag mancher glauben, Hunde seien die hart Arbeitenden, die überaus zufrieden und erfolgreich sind – doch innen kann das ganz anders aussehen. Zweifel und mangelndes Selbstvertrauen gehen mit dem Erfolg oft Hand in Hand. Darum gelten sie auch als Meister der Täuschung.

Auch die Unlust zur Veränderung ist ihm eigen: Lieber harrt er in ungünstigen Situationen aus, macht (faule) Kompromisse und bleibt in der Routine stecken, anstatt einen Kurswechsel vorzunehmen. Obendrein bekommt ihm das „sich Sorgen machen“ gar nicht gut, obwohl er es auch darin zu wahrer Meisterschaft bringen kann. Insgesamt begünstigt dies die Anlage zu Starre und Unbeweglichkeit und das Hin und Her kann so lange gehen, bis es im wahrsten Sinne des Wortes zu spät und die Gelegenheit verstrichen ist.

Auch wer nicht im Jahr des Hundes geboren ist wird von dieser Energie im kommenden Jahr beeinflusst. Zusammengefasst dürfen wir erwarten, dass unsere Loyalität gefragt ist und Pflichtbewußtsein ganz oben mitspielt. Dazu kommt der Mut, Herausforderungen offenen Auges anzunehmen. Von zuviel Zögern ist abzuraten, denn wie heißt es so schön: Chancen kommen und gehen, und manche kehren nicht wieder. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, jede Situation kann besagten Trumpf im Ärmel halten, der sich in ganzer Fülle erst zeigt, wenn man längst zugegriffen hat.

Der Hund gehört zum Element Erde und das wird 2018 durch die Erdes des Jahres verstärkt: Realitätssinn, logisches Denken, Pragmatismus und Zuverlässigkeit charakterisieren dieses Zusammenspiel. Alle, die eh nicht „aus dem Quark“ kommen können davon profitieren, sich an die Qualitäten des Elements Metalls zu erinnern (Weisheit im Tun – Das Element Metall). Also Prioritäten auflisten, Fokus setzen, immer schön Entrümpeln und das Wesentliche forcieren.

Wer im Jahr des Drachen geborenen ist (1940, 1952, 1964, 1976, 1988, 2000, 2012) tut gut daran nächstes Jahr in Deckung zu gehen, denn der Drache steht dem Hund frontal gegenüber. Gleichzeitig steht der Drache im Schatten des Grand Duke Jupiter, und das wird als ungünstiges Vorzeichen eingeschätzt. Traditionell wird diesen Zeichen darum geraten, ein rotes Band um die Hüfte, rote Unterwäsche oder Strümpfe zu tragen, Krankenhäuser und Beerdigungen zu meiden und keine langfristigen oder schwerwiegenden Entscheidungen zu treffen. Einfach still halten und sich – ganz gegen die eigene Gewohnheit 😉 –  in die zweite Reihe zu stellen kann nächstes Jahr genau das passende Verhalten für einen Drachen sein.

Gute Gelegenheiten innere Potenziale zu entfalten haben in 2018  alle, die in den Jahren des Tigers, Hasen, Pferdes, Affen und des Hahns geboren sind. Also „grab your luck“ und realisiere Deine Chancen!

Wer detaillierter wissen möchte, welche Auswirkungen das Jahr des Hundes auf persönliche Geschicke hat, darf mich gern ansprechen.

*Die Jahre des Hundes sind 1946, 1958, 1970, 1982, 1994, 2006, 2018

 

 


2 Kommentare

Zurück auf Anfang – was ist nochmal Feng Shui?

Es gibt Menschen, die kriegen die Krise wenn sie nur Feng Shui hören. Die erklären, für vernünftige Menschen sei das nichts, Feng Shui komme schließlich aus der esoterischen Ecke, sei absolut unwissenschaftlich und ein aufgeklärter Geist falle auf so etwas nicht herein.

Ist das so? Was wird durch diese Aussage beurteilt? Die Schublade? Oder der Inhalt?

Es gibt mittlerweile sehr viel Literatur über Feng Shui und kein Autor, keine Autorin wird müde, die wunderbaren Dinge, die nach einer Beratung geschehen können, zu preisen. Doch wen erreichen sie damit? Alle Menschen? Oder nur die, zu deren Weltbild eh‘ schon gehört, dass es mehr gibt zwischen Himmel und Erde als wir mit der Ratio zu fassen vermögen?

Himmel, Erde, Mensch und das Tao. Foto Pok_Rie

Himmel, Erde, Mensch und das Tao.                                                               Foto © Pok_Rie

Was ist Feng Shui? Oder sollte es besser heißen, womit befasst sich Feng Shui?

Feng Shui ist eine spirituelle Weisheitslehre aus China.* Gegenstand der Betrachtung sind Himmel, Erde und Mensch vereint durch das Tao, den Ursprung aller Dinge. So heißt es:

Der Mensch richtet sich nach der Erde.
Die Erde richtet sich nach dem Himmel.
Der Himmel richtet sich nach dem Sinn (Tao).
Der Sinn richtet sich nach sich selber.

Zitiert nach Adeline Yen Mah**

Das eine kann nicht isoliert vom anderen gesehen werden. Kurz gesagt wird ein Zusammenhang zwischen allem hergestellt, weil alles aus dem einen, dem Tao, geboren wurde. Wir Menschen leben unter demselben Himmel auf dieser Erde – können wir den tiefsten Sinn ergründen? Früher dauerte die Ausbildung zum Feng Shui Meister mindestens 20 Jahre. Während dieser Zeit lief der Adept mit dem Meister durch die Berge um Formen zu studieren, Yin und Yang in den klitzekleinen und riesig großen Dingen zu erkennen, lernte Formeln über Formeln und Zeichen und Zeiten zu deuten.

Heute geht das alles ein bisschen schneller. Längst stapfen nicht mehr alle Feng Shui Berater bei Wind und Wetter und zu allen Tages- und Nachtzeiten durch die Gegend, um die Qualität der Landschaft und der Zeit zu studieren. Doch ganz ohne geht es nicht und ich meine inzwischen, die Lehre von Wind und Wasser (Feng Shui) zu studieren braucht ein ganzes Leben. Mindestens.

Doch damals, als es noch kein google gab, da wollten die Menschen selbst herausfinden, in welcher Umgebung der Mensch und das, was er zum Leben braucht, am Besten gedeiht. Wo wachsen welche Pflanzen? Was brauchen Tiere, um gesund und kräftig zu sein?  Um viele Nachkommen zu gebären? Was brauchen Krieger – außer einer starken Ideologie – um auch unter widrigen Bedingungen im Gelände kampfesmutig und vor allem gesund zu bleiben? Und was konnte man tun wenn die Bedingungen nicht optimal waren, Menschen und Tiere kränkelten, die Pflanzen verkümmerten und Streit in der Gemeinschaft den Wohlstand bedrohte?

Das alles zu einer Zeit, als Menschen sich noch nicht getrennt von ihrer Umgebung erlebten. Animismus, der Glaube an das Einssein und dass alles in der Natur eine Seele hat. Wer erzählt seinen Kindern noch Weihnachtsmärchen? Wer träumt von einer „heilen“ Welt, in der alle Menschen in Frieden zusammen leben? Bei wem waren in der Nacht die Wichtel, so dass die Arbeit am Tage leichter von der Hand geht? Wer führt am Flussufer Gespräche mit den Wassergeistern? Wer betet vor wichtigen Terminen, lebensgefährlichen Operationen und vor Reisen zu unbekannten Zielen um Schutz und darum, dass alles gut gehen möge? Wer ist selbst dafür zu „aufgeklärt“?

Leben im Einklang. Von innen her wissen, dass ein Mensch nicht losgelöst von seiner Umwelt leben kann. Mehr noch, dass wir mit ihr identisch sind. „Jeder lebende Organismus ist Teil des Universums, und das Universum setzt sich aus uns allen zusammen. Wenn wir die Umwelt verschmutzen, um unser Leben angenehm zu gestalten, zerstören wir einen Teil von uns selbst, weil wir und das Universum ein und dasselbe sind,“ schreibt Adeline Yen Mah.

Wer von „Lebenskampf“ spricht und davon, die „Natur zu bezwingen“ sieht das Universum als Feind. Wer jedoch verinnerlicht hat, wie ganz kleine Dinge oder Begebenheiten dazu beitragen können, das Wohlbefinden zu beeinflussen, verabschiedet sich von Begrifflichkeiten wie Aberglaube oder nicht-wissenschaftlich-genug. Wer als Subjekt glaubt, objektiv sein zu können, irrt. Was wahr ist oder als wahr empfunden wird kann individuell sehr verschieden sein. Und kann dennoch stimmen.

Wir denken in Begriffen anstatt zu fühlen und erklären uns so die Welt. Daran hat sich im Grunde nichts geändert, noch immer suchen wir nach Erklärungen (dem Sinn). Doch fühlen kommt immer zuerst***. Allerdings hat „fühlen“ mit Vertrauen zu tun und das kommt immer öfter abhanden in einer Welt, in der „Dinge“ ihren Zauber verlieren.

Geht es Feng Shui darum?

Ja auch. Fühlen und beobachten. Dann erst denken, analysieren, berechnen. Immer jedoch gilt: Feng Shui sieht einen Zusammenhang zwischen Umwelt und Mensch, zwischen individuellen Anlagen, Raum und Wohlbefinden, zwischen Eindruck und Charakter. Jeder Mensch wird in Bedingungen geboren auf die er – oberflächlich betrachtet – keinen Einfluss hat. Doch wie verarbeitet ein Individuum was ihm geschieht? Warum wachsen manche Menschen an widrigen Umständen während andere daran zerbrechen würden? Das wollen wir heraus finden und vor allem, was JETZT zu tun ist – an diesem Ort, für diesen Mensch, zu dieser Zeit.

Von Anfang bis Ende dreht sich ein Leben um individuelles Potenzial, um Innenraum und Außenraum. Das Potenzial will gelebt und in die Welt gebracht werden, der Innenraum soll Schutz bieten, der Außenraum Möglichkeit geben, zu zeigen wer man ist und was man kann. Das alles geht nur, wenn genügend Lebenskraft da ist. Und nur darum geht es. Lebenskraft erhalten und wo möglich vermehren. Dadurch beitragen zu Wohlergehen und gutem Gelingen, zu Heilung und innerem Frieden.

Schon ganz früh prophezeite mir mein alter Lehrer: „Du erreichst nur die Menschen, die bereit sind und die etwas von dem verstehen wollen, was Du sagst. Argumente sind für den Kopf, doch die wahren Entscheidungen trifft das Herz. Wie beschreibst Du jemanden einen Sonnenaufgang, der die Farben nicht kennt? Nur von Herz zu Herz kannst Du Dich verständlich machen.“

Ich habe seine Worte heute mehr denn je im Ohr und glaube, daran übe ich mich ein ganzes Leben.


Wer noch nicht genug hat und mehr wissen will, wie wir unsere Welt konstruieren möge hier weiterlesen Deepak Chopra; Quantenbewusstsein

*Als Wissenschaftlerin würde ich natürlich nur zu gern schreiben Feng Shui sei eine Wissenschaft. Ich bin auch von Grund auf davon überzeugt, dass es so ist. Doch will ich mich hier nicht auf eine Diskussion darüber einlassen.  Mittlerweile bin ich eh‘ der Meinung: Wissenschaftler haben wir genug, Menschen die weise handeln noch längst nicht.

**Adeline Yen Mah, Der Ursprung der zehntausend Dinge

***Wer das nicht glaubt lese wissenschaftliche Abhandlungen über das „Bauchgehirn“


3 Kommentare

Feng Shui und Home Staging – Sein und Schein

Kürzlich auf einer Netzwerk Veranstaltung. Eine Home Stagerin stellt sich mit den Worten vor:

Verkaufen Sie, dank Home Staging, Ihre Immobilie für einen höheren Preis.

Home Staging basiert auf der „Inszenierung“ eines Wohnraums, um beim Verkauf einen höheren Preis zu erzielen. Sinnliche Reize werden genutzt, um Menschen über die Kanäle des Unbewußten vom Wert einer Immobile zu überzeugen: Kaffeeduft soll Gemütlichkeit suggerieren, warmes Licht einen Wohlfühleffekt erzeugen. Möbel, die in Lagerräumen auf Ihren Einsatz warten, werden herbei geschafft, um für kurze Zeit optisch gut „dazustehen“. Spricht ja nichts dagegen, Wohnräume „aufzuhübschen“ und Vorher-Nachher Fotos lösen einen klaren Aha-Effekt aus.

Doch für nachhaltiges Wohlbefinden bleibt Homestaging auf der Käuferseite wirkungslos.

Später sind meine Kunden oft die Käufer-innen, die sich auf das Spiel „mehr Schein als Sein“ eingelassen und vertraut haben. Und dann? Geld weg, Immobilie am Hals – so könnte die sachliche Diagnose lauten.

Kann Feng Shui da was richten?

Feng Shui basiert auf der Erkenntnis, dass Mensch und Haus eine Gemeinschaft bilden. Die bei der Partnerwahl gern gestellte Frage: „Ja passen wir denn überhaupt zusammen?“, sollte für einen Immbobilienkauf allemal gelten. Manches Haus wirkt vielversprechend, doch nicht immer kann es sein Versprechen halten. Manchmal passsen Mensch und Haus einfach nicht zusammen, weil die Lebenspläne vom Ort nicht unterstützt werden.

Eine Feng Shui Analyse kann die Lebenskraft eines Hauses ermessen und das Potenzial, das es in sich trägt. Hat ein Ort kein Qi, keine Lebenskraft, nützt das schönste Außen nichts. Dies vor dem Kauf zu erkennen ist Gold wert. Denn je älter man wird, desto sorgsamer sollte ein Mensch mit seiner Lebenskraft haushalten und die Batterien (zuhause im Schlaf) aufladen können, um lange tatkräftig und wirkungsvoll zu bleiben. Schwächt das Haus, kann der Mensch das niemals auffangen, dazu ist eine Immobilie einfach zu stark.

Eine Feng Shui Beraterin arbeitet mit Ort und Mensch. Ist am Ort die Energie blockiert kann ein fachkundig ausgeführtes Space Clearing, die „alten Geister“ die noch in den Wänden sitzen, vertreiben um Platz für den guten Geist des Hauses, den Genius Loci, zu machen. Auch Häuser brauchen Starthilfe, um in ihr Potenzial gebracht zu werden.

Im Grunde simpel, orientiert sich Feng Shui an der Energie eines Ortes, bringt Balance ins Ungleichgewicht, stellt eine „natürliche Ordnung“ wieder her, trägt dazu bei, dass „das gute Leben“ wieder in Fluss kommt, lenkt unterstützende Kräfte ins Haus. Alles, um die Lebenskraft von Haus und Menschen zu erhöhen. Wenn Haus und Mensch gemeinsam gedeihen ist dies ein wundervoller Prozess, der den Menschen befähigt, sich den Gegebenheiten des Lebens vorbehaltlos(er) zu stellen, geschmeidig(er) mit ihnen umzugehen und an ihnen zu wachsen.

Ein Haus das erblüht wirkt langfristig und nachhaltig auf Ausstrahlung, Gesundheit und gutes Gelingen – und diese „Nebenwirkungen“ sind eindeutig erwünscht.

In diesem Sinne – lassen Sie mich wissen, wenn ich nachhaltig etwas für Sie tun kann.

Mein Rat: Vor dem Immobilienkauf  sachkundige (Feng Shui) Beratung einholen. Damit Sie wissen, woran Sie sind und ob Ihr künftiges Haus Ihre Lebensträume unterstützt.
Und wenn Sie schon gekauft haben und „es“ nicht so läuft wie Sie sich wünschen – auch dann kann eine Beratung vieles auffangen und zum Guten wenden. Versprochen!


Hinterlasse einen Kommentar

Feng Shui: Was ist eigentlich ein Bagua?

Das Feng Shui Bagua Raster

Das Feng Shui Bagua Raster

Im Feng Shui ist ein Bagua ein Hilfsmittel, um die Qualität von Räumen zu beurteilen. Ein Bagua besteht aus 3 x 3 Feldern und wird als Raster auf den Grundriss gelegt. Jedes Feld ist

a) einem Lebensbereich zugeordnet: Familie und Gesundheit, Reichtum und Wohlstand, Anerkennung und Erfolg, Partnerschaft, Kreativität und Kinder, hilfreiche Menschen, Karriere und Lebensweg, Wissen und Weisheit, Mitte. Je nachdem, wofür die einzelnen Bereiche genutzt werden und wie sie gestaltet sind lassen sich Rückschlüsse auf Herausforderungen und Erfolge im Leben eines Menschen ziehen.

b) einer Himmelsrichtung zugeordnet: den Hauptrichtungen Norden, Osten, Süden, Westen und den Nebenrichtungen Nordosten, Südosten, Südwesten, Nordwesten und der Mitte im Zentrum.

c) einem der Fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser zugeordnet und zwar in seiner Yin oder Yang Ausprägung (Yin Holz – die Blume, Yang Holz – der Baum)

d) einem der 8 Trigramme zugeordnet. Ein Trigramm besteht aus drei Linien, die durchgezogenen oder geteilt sein können. Die Trigramme sind die Grundlage des I Ging, des Buch der Wandlungen. Aus der Kombination von durchgezogenen oder geteilten Linien ergeben sich die 8 Trigramme: Himmel und Erde, Feuer und Wasser, Donner und Wind, Berg und See. Das Trigramm Himmel besteht zum Beispiel aus drei durchgezogenen (Yang)Linien und steht für schöpferisch-kreative Kraft, das Trigramm der Erde dagegen besteht aus drei geteilten (Yin)Linien und steht für Hingabe und Empfängnis.

e) einem Organ oder Körperteil zugeordnet. Zum Beispiel: Norden / Wasser / Blase, Niere oder Süden / Feuer / Herz, Augen. Ein Mann mit Hautproblemen kann den Nordwesten genauer anschauen, diese Himmelsrichtung korresponiert nämlich mit dem Metall (Haut) und dem männlichen Bewohner. Eine Frau mit Hüftproblemen schaut, was sich im Südosten befindet, denn dieser Bereich korrespondiert sowohl mit der weiblichen Bewohnerin als auch mit dem Holz (Hüfte).

Feng Shui Lopan

Feng Shui Lopan

Die einfachste Methode ist das 3 Türen Bagua: Da wird geschaut, wo die Eingangstür ist und dann wird das Raster einfach mit Ausrichtung nach unten aufgelegt. Dabei bleiben die tatsächlichen Himmelsrichtungen unberücksichtigt und es können keine wirklichen Ableitungen gewonnen werden. Das 3 Türen Bagua eignet sich darum eher zum Einstieg.

Wer es genau wissen will zieht einen Profi zu Rate. Dann werden nämlich mit dem Lopan, also dem chinesischen Kompass, die exakten Himmelsrichtungen mit allen Qualitäten eingemessen, um wertvolle Hinweise auf vielen Ebenen zu gewinnen.

Sie haben Fragen? Dann nehmen Sie gern Kontakt zu mir auf: