La Imperial Feng

Feng Shui · Geokultur · systemische Beratung


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Auf der Suche nach Lösung? Frag doch den Grundriss!

Für Kurzentschlossene und alle, die „es“ wissen wollen. Die mehr über sich und das Potenzial ihrer Räume erfahren möchten. Die an Weggabelungen stehen, die Lösung für aktuelle Anliegen suchen, die sich entscheiden müssen: Mein Workshop, der das Wissen des Feng Shui mit der systemischen Arbeit verbindet, hat noch freie Plätze! Nächsten Samstag, 13. Januar öffnen wir wieder den Raum.

Jedes Haus und jeder Grundriss spiegelt alle Lebensthemen, das wissen wir aus dem Feng Shui. Die systemische Arbeit bereichert diese Methode, indem sie tiefen Zugang zum Wesen des Hauses ermöglicht. In der Aufstellung kann echter Kontakt zum eigenen Raum aufgenommen werden, kann sich das tiefe Wissen der Sphären dieser Hülle auf den Menschen übertragen. Der Lebensraum bekommt Gestalt und kann beitragen, persönliche Fragen zu beantworten und echte Lebenshilfe geben.

Mögliche Fragen und Themen können sich drehen um

• Liebe, Partnerschaft und Familie
• Gesundheit
• Berufswahl, berufliche Neuausrichtung, geschäftlicher Erfolg, Betriebsklima, Beförderung
• Reichtum und Wohlstand
• (unerfüllter) Kinderwunsch
• Umzug ja oder nein, „Warum finde ich keine neue Bleibe?“, „Was kann ich tun, um Zuhause endlich anzukommen?“
• allgemeine Fragen zu Sinnfindung, Lebensfreude, Krisen, Streitthemen, „Bin ich am richtigen Platz?“ usw.
• Rollenklärung:  „Vater / Mutter / Freund/in / Chef/in“ sein
– und viele mehr –

Jeder Teilnehmer / jeder Teilnehmerin hat die Möglichkeit, eine Frage aufzustellen oder ein Anliegen zu klären und als Stellvertreter/in für die anderen zu stehen. Willkommen ist auch, wer nur als Stellvertreter/ Stellvertreterin teilnehmen möchte.

* In der Praxis hat sich übrigens gezeigt, dass individuelle Themen auch in einem Zweier-Setting aufgestellt werden können. Wer daran interessiert ist nimmt gern direkt Kontakt zu mir auf und wir besprechen die Einzelheiten.

Nächster Termin

Samstag, 13.01.2018 von 11 – 16 UHR
Kosten 180 EURO (incl. MwSt.)
Ort: eos-Institut, Schwachhauser Heerstr. 55, 28211 Bremen
Teilnehmerzahl max. 6 – Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich

Bitte Grundriss im Original oder als eigene Zeichnung mitbringen.

Anmeldung

 

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„Soll ich, oder soll ich nicht ?“ Workshop mit Grundriss

„Soll ich oder soll ich nicht?“ – „Was wäre, wenn … ?“ – „Mach ich dies oder mach ich das …?“ – Wen diese oder ähnliche Fragen umtreiben, bekommt bei meinem nächsten Workshop eine Antwort vom ständigen Begleiter – vom Haus, in dem Sie leben.

Wer achtsam durch’s Leben geht und um die Verbindung zwischen allen Erscheinungen weiß, ertappt sich vielleicht dennoch manchmal bei dem Gedanken, mit dem neuen Haus oder der Wohnung sollen alle Wünsche wahr werden: Wohlbefinden, gute Laune, günstige Geschicke, Gesundheit, gelingende Beziehung, Entspannung, Geld.

Doch ein Haus ist wie ein neuer Freund, der in unser Leben tritt. Nähern wir uns da nicht auch erstmal langsam, gucken, wie der so drauf ist, machen vielleicht kleine Geschenke und sind überhaupt sehr aufmerksam? Anteilnehmend? Neugierig? Weil wir heraus finden wollen: Wer bist du eigentlich?

Mit den Häusern in denen wir leben ist es ähnlich. Doch Hand aufs Herz: Wer hat sich schon wirklich mit dem „Wesen“ des Hauses bekannt gemacht? Den „guten Geist“ von Herzen begrüßt? Ihn eingeladen? Wer hat beim Einzug etwas für das Haus getan, kleine Geschenke gebracht, es geschmückt, besungen und die eigene Freude mit dem Haus geteilt? Doch seien Sie beruhigt: Es ist nie zu spät, mit dem Wohn- und Lebensraum Freundschaft zu schließen. Die wenigsten „guten Geister“ sind nachtragend und freuen sich, auch wenn es Jahre dauert, dass man sie bemerkt.

In diesem Workshop nähern wir uns unserer Behausung nochmal neu, widmen uns „der Seele des Hauses“ und nutzen eine Kombination aus Feng Shui und systemischer Aufstellung, um echte Freundschaft mit dem „Genius loci“ zu schließen. Der Grundriss ist dabei unser Hilfsmittel, denn er „spricht“ in verschlüsselter Form über Anziehung und Resonanz. Jeder Grundriss erzählt, welche Themen durch ihn im Leben der Menschen aktiviert werden.

Mit diesem Wissen ist es leicht zu erkennen, wie Prozesse im Fluss bleiben. Und dann ist die Lösung ganz nah. Wer einen Raum – vielleicht zum ersten Mal – als Wesen wahrnimmt, kann in sein tiefes Wissen eintauchen. Ihn als Freund, als Verbündeten und damit als echten Ratgeber gewinnen.

Egal ob Wohn- oder Arbeitsraum, Haus oder Wohnung, dieser Workshop bietet die Möglichkeit, innere Verbindung zum Raum aufzunehmen, zu vertiefen und in echten Kontakt zu treten.

Wann? Samstag, 30.9.2017 von 11 – 16 Uhr
Wo? Im eos-Institut in Bremen, Schwachhauser Heerstr. 55
Wieviel? 120 Euro, inkl. MwSt.

Jeder Teilnehmer / jeder Teilnehmerin hat die Möglichkeit, ein Anliegen zu klären. Erwünscht ist die Bereitschaft, als Stellvertreter/in für die anderen zu stehen. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Bitte Grundriss im Original oder als eigene Zeichnung mitbringen.

Anmeldung

Susanne Berkenkopf – berkenkopf@raum-innen-aussen.de
oder telefonisch unter 0421 161 69 608

Das Äußere läßt aufs Innere schließen.

Walter von der Vogelweide

 


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Warum Provisorien so stabil sind

„Eigentlich“ sollte es ja nur vorübergehend sein, doch oft halten Provisorien länger als beabsichtigt. Wer hat nicht schon mal von jemand gehört, der sich „vorübergehend“ in eine Bürogemeinschaft einmietete und nach 12 Jahren feststellt, irgendwie unfreiwillig immer noch dort zu sein? Es gibt auch Paare, die viele Jahre „einfach so“ glücklich zusammenleben. Kurz nach der Hochzeit – niemand versteht’s wirklich – wurde die Ehe dann geschieden. Was könnte dahinter stecken?

Das Provisorium – als würde man vor der Weggabelung verharren

Der Duden beschreibt ein Provisorium als Notlösung; als etwas, womit man sich in Ermangelung eines Besseren behelfen muss. Demzufolge steckt im Kern des Provisoriums eine klare Aussage und Bewertung: Mangels Alternative gerade gut genug, doch Besseres soll kommen – Willkommen in der Warteposition.

Wer’s kennt weiß, Provisorien sind meist überaus nervig. Selbst wenn es sich nur um Kleinigkeiten handelt – ein notdürftig geklebtes Kabel, um den Wackelkontakt zu beheben oder eine im unpassenden Moment verlorene Sicherheitsnadel am Kleid – schon das kann das Faß zum Überlaufen bringen.

Im Grunde fehlt einem Provisorium die klare Entscheidung für etwas. Und genau daraus bezieht es seine Kraft. Sein Nährboden sind Zweifel („Was, wenn die Entscheidung falsch ist?“) und Unsicherheit („Soll ich mich wirklich schon festlegen? Sicher gibt es noch etwas Besseres!“). Doch wer sich im Provisorium einrichtet, verharrt buchstäblich vor der Weggabelung. Auf Dauer wird aus diesem Zustand die kraftlose Schwebe. Dabei ist völlig unwichtig, ob eine Entscheidung „falsch“ oder „richtig“ ist, wichtig ist nur das „Ich habe mich entschieden“. Erst dann ist Ankommen möglich. Erst dann kann die Arbeitsstelle, das Haus oder der Partner wirklich zeigen, was da noch alles drinsteckt – oder eben auch nicht.

Es ist vielleicht nicht schön, wo man sich gerade befindet: Die Wohnung mag zu dunkel sein, das Haus zu klein, die Arbeitsstelle unterhalb der Potenziale und nur der Sicherheit wegen angenommen, dieser Partner besser als keiner …  . Doch wer ehrlich mit sich eine Bilanz zieht merkt: Gar nichts ist gewonnen. Im Gegenteil, mit der Unzufriedenheit wächst die Unsicherheit und es schwindet die Kraft zu handeln. Sätze, die mit „Ich will ja eigentlich …“ beginnen, sind einerseits schwammig anderseits glasklar. Wer sich beim Aussprechen selbst zuhört vernimmt die Botschaft: Ich habe mich nicht entschieden, rede drumrum und bin sicher sehr phantasievoll im „Ausreden“ erfinden. – Vielleicht sollte ich diese Gabe nutzen, ein Buch zu schreiben ? 😉 –

Was hilft, eine Entscheidung zu treffen

  1. Schauen was ist. Am Besten zuerst nur anschauen, ohne gleich zu bewerten.
  2. Sortieren und auflisten. Welche Vorzüge bietet die jetzige Lage, was gefällt, was ist ein fauler Kompromiß, was fehlt?
  3. Ehrlich sein. Bei dem Fehlenden nochmal unterscheiden: Ist es ein als gedankenspielerischer Fluchtweg getarntes Wenn-Dann Spiel? (Kennen wir alle: Wenn ich groß bin, dann schaue ich mir im Fernsehen alle Sendungen an die ich jetzt nicht sehen darf; wenn ich diese Bluse habe, dann werde ich immer gut aussehen; wenn ich erst woanders wohne, dann werde ich endlich glücklich sein usw.) Oder verbirgt sich hier tatsächlich innere Not, ruft eine Sehnsucht? Meldet sich die Seele zu Wort?
  4. Klarheit schaffen. Was braucht es, um ein Entscheidung zu treffen? Braucht es Mut, zu bleiben oder zu gehen? Sind nun viele kleine Schritte dran oder ist es längst Zeit für den einen großen?
  5. Wer sich überfordert fühlt, Hilfe für Entscheidung holen. Freund/in um ein offenes Ohr bitten, Beraterin anrufen, eine Aufstellung zum Thema machen.
  6. Sich 100% auf die Wahl einlassen. Selbst die Entscheidung, es soll so bleiben wie es ist, macht Schluss mit dem Provisorium. Dadurch wird der Weg frei für das Neue.

Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit,
etwas Neues zu beginnen
und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.
– Meister Eckhart –

Dabei muss es nicht immer nur Entweder-Oder sein. In der systemischen Aufstellung kennen wir die Methode des Tetralemmers, das nicht nur Zwei sondern Vier mögliche Wege aufzeigt: Dies oder das oder beides oder keines von beiden. Es kann sehr befreiend sein, sich aus gedanklich festgefahrenen Varianten zu befreien und oft ist viel mehr möglich, als man denkt. Wer da mal reinschnuppern möchte merke sich gleich den Termin für meinen nächsten Workshop: Am 30. September fragen wir wieder den Grundriß 😉 .

Im Raum finden wir Hinweise auf Provisorien und mangelnde Entscheidungskraft übrigens im Nordwesten. Hier ist der Ankerpunkt für Klarheit, Durchsetzungskraft, Verantwortung und Strategie. Und wie immer führen alle Wege durch die Mitte! Denn nur eine starke Mitte kann die Entscheidungen tragen, um sie zum Wohle des Ganzen zu führen.

Wer sich aus seinem Provisorium befreien will oder wen das Gefühl drängt, eine Entscheidung nicht länger aufzuschieben: Schreiben Sie mir. Oder rufen Sie mich an unter  0421 161 69 608. Ich freu mich drauf!

 

 


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Mit Leib und Seele … Mein Sommerexperiment

Mit Leib und Seele bei dem sein, was man tut

Irgendetwas ist passiert. „Irgendwie“ bin ich aus der (Uhr)Zeit gefallen. Und zwar seit ich aus dem Sommerurlaub zurück bin. Ich nenne es mittlerweile mein Sommerexperiment und wer weiß, vielleicht taugt es ja sogar für den Winter 😉

Jedenfalls habe ich aufgehört, den Tag um Termine herum zu strukturieren und „abzuhaken“.  Stattdessen fließe ich frei mit dem, was IST. Was nun Ursache oder Folge ist, das kann ich nicht genau sagen, doch seit ich – innen wie außen – mehr und genauer beobachte, „ergibt“ sich Vieles wie von selbst. Gleichzeitig nehme ich mehr Teil an allem ohne mich darin zu verlieren.

Und so sieht es aus, mein Experiment:

  • Ich mache mir einen Spaß daraus zu beobachten was passiert, wenn es kein: Ich mach „mal eben“ gibt.
  • Dadurch hat sich die Hierarchie zwischen Wichtigem und Weniger-Wichtigem aufgehoben. Jedes Tun ist in jedem Augenblick das Wichtigste. Und sei es der Weg zur Mülltonne.
  • Dadurch wird das „Selbst“ in jedem Moment ebenso wichtig wie das, was ich tue.  Gleichzeitig ist mein Selbst dann nicht mehr so wichtig, weil es ja mit dem was ich tue verschmiltzt – und fühlt sich nicht mal zurückgesetzt. – Klingt paradox, ich weiß! – Das mögen anfangs kurze Momente sein, Augen-Blicke, doch das Gefühl, ganz und gar DA zu sein, ist schlicht und einfach ergreifend.
  • Ich fühle mich in den Momenten in denen ich „ganz bei einer Sache“ bin absolut wach = lebendig.

Das Wetter ist bei diesem Experiment mein bester Kamerad. Täglich gibt es mir Gelegenheit meine Haltung zu dem was IST zu erkunden, vor allem, weil ich absolut nichts dran ändern kann.

  • In diesen Wochen lebe ich also frei nach dem Sprichwort: Das Leben geschieht während ich andere Pläne mache. Das Leben gewinnt.
  • Ich habe zwar Termine im Kalender, doch durch die Wachheit im Moment bin ich viel spontaner: also gehe ich auch bei Regen schwimmen wenn mir danach ist, bleibe an freien Vormittagen auch schon mal laaaange im Bett und lausche dem Regen, schlafe draußen wenn die Sterne leuchten, ziehe meine buntesten Kleider an obwohl es regnet und freue mich einfach, dass ES IST. So lebendig wie JETZT zu SEIN ist das größte Geschenk des Lebens.
  • Und bin ganz erstaunt, wie lang ein Tag oder eine Nacht sein können. Selbst wenn ich – trotz Terminen – ein Nickerchen einlege, im Garten vorbeischaue, ein köstliches Essen zubereite oder ein spannendes Buch lese. Ich bin müde, doch nicht erschöpft und merke nun am eigenen Leib, was das für einen großen Unterschied machen kann.

Und was hat Feng Shui damit zu tun? Alles und nichts. Doch nehmen wie es kommt und verdauen was IST kann nur eine starke Mitte 🙂 . Mehr Wissenswertes zur Mitte gibt es hier.

 

 

 


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2017 – Willkommen im Jahr des Hahns

2016, das Jahr des Affen hat viele Menschen herausgefordert und an die Grenzen ihrer Kräfte gebracht. Nun stellen nicht nur sie sich die Frage:

Was bringt uns 2017, das Jahr des Hahns?

2017 Jahr des Feuer Hahn

Wie 2016 gibt es 2017 eine Feuer – Metall Kombi, in der das Feuer des Himmels auf die Erde kracht und erneut das Potenzial für Spannung und Konflikte in sich birgt. Dennoch sollte es gemäßigter zugehen, denn es ist ein Yin regiertes Jahr und der Hahn ist charakterlich anders „gestrickt“ als der eher aufsässige Affe, der obendrein noch liebend gern für Turbulenzen sorgt.

In der chinesischen Mythologie vereint der Hahn fünf Tugenden: Tapferkeit, Mut, Großzügigkeit, Verlässlichkeit und Gefälligkeit. Zu seinen geschätzten Eigenschaften zählen darüberhinaus: Selbstvertrauen, Warmherzigkeit, Interesse an (direkter) Kommunikation und neuem Wissen, Entschlossenheit und die Neigung, selbst in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf zu behalten. Auch Kreativität, unerschöpfliche Phantasie und sexuelle Anziehungskraft gelten als positive Attribute.

Charakterlich gilt der Hahn als Einzelgänger, was ihn zusammen mit der Fähigkeit auch schnell „um die Ecke“ denken zu können per se zur Führungspersönlichkeit stilisiert. Dabei schwingen Menschen, die im Zeichen des Hahns geboren sind zwar im Einklang mit sich selbst, tun sich im Umgang mit anderen jedoch manchmal schwer. Ein Hahn verhält sich nicht unbedingt taktvoll wenn es darum geht, eigene Interessen durchzusetzen, und wer mit ihnen zu tun hat kann sie auch besitzergreifend, streitsüchtig und rechthaberisch erleben.

Dazu kommt ein stetiges Verlangen nach Lob und Belohnung, was sich bei weniger entwickelten Persönlichkeiten als ausgeprägter Egoismus verselbständigen kann. Die Neigung aufzubrausen und sich Übertreibungen und Eifersüchteleien hinzugeben kann zu verminderter Selbstkontrolle führen und unangemessene Gefühlsausbrüche hervorrufen, während derer sie ihrer Lust an Zerstörung ungehindert nachgeben.

Was tun in 2017?

Ratsam wird sein, sich Tugenden wie auch die weniger schmeichelhaften Tendenzen des Hahncharakters ins Gedächtnis zu rufen. Motto: Bewusst handeln statt bloß reagieren. Jetzt gilt es Mittel zu finden, Stimmungsschwankungen und Ruhelosigkeit auszugleichen. Die zunehmende Reizüberflutung, die als Nachricht getarnten Meldungen, ein gefühltes Muss dauernder Erreichbarkeit oder Angst, etwas zu verpassen werden in den kommenden Jahren weiter zunehmen.

Ausgleich schaffen kann die unverrückbare Gewissheit, auf ewig mit der ursprünglichen Quelle verbunden zu sein. Dazu bewusste Atemtechniken, ein mit Feng Shui ausbalanciertes Zuhause, eine stimmige Work-Life Balance und die Konzentration auf das, was im Leben wirklich zählt. Wieder ein neues, mit Lebenszeit bezahltes Smartphone oder Muße, Auszeit in der Natur und mehr selbstbestimmtes Tun?

„Wer innehält – erhält inneren Halt –
und bleibt sich selbst erhalten.“
Laotse

Geboren im Jahr des Hasen?

Die chinesische Astrologie basiert auf dem Verhältnis der Fünf Elemente zueinander und reine Yin bzw. Yang Zusammenstöße gelten als schmerzhaft. 2017 sind davon besonders die im Jahr des Hasen Geborenen betroffen (1951, 1963, 1975, 1987, 1999, 2001), die sich 2017 im sogenannten Tai Sui befinden. Auch wer sonstwo in den Vier Säulen einen Hasen beherbergt kann es nächstes Jahr mit unverhoffter Reibung oder unerwarteten Hindernissen zu tun bekommen.

Darum sollten sich 2017 vor allem im Jahr des Hasen Geborene bei riskanten Sportarten und gefährlichen Unternehmungen zurück halten. Bei Beerdigungen besser nicht dem Sarg hinterher schauen und schlecht beleuchtete Gassen oder Spelunken meiden. Kleiner Tipp: Nicht nur in China tragen Menschen die sich im Tai Sui befinden zu ihrem Schutz und während des ganzen Jahres ein rotes Band um die Hüfte.

Wer individuell erfahren möchte, was das Jahr 2017 bringt darf mich gerne ansprechen. Die chinesische Astrologie ist meine „Königinnendisziplin“ und ich stehe gern mit Rat und Tat zur Seite, wenn es wichtige Entscheidungen zu treffen gilt. Auch im Raum finden sich alle Elemente sowie die mythischen Tiere wieder und es gibt wirksame Mittel, um zu balancieren, zu harmonisieren und zu besänftigen.

*Im Zeichen des Hahns geboren sind die Jahrgänge 1945, 1957, 1969, 1981, 1993, 2005.

 

 


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Gedanken für den Übergang – Wir, das Papier und die Eltern des Holzfällers

„Seht die Wolke, die in diesem Stück Papier schwebt. Wenn ihr genau hinschaut, werdet ihr sie sehen können. Ohne die Wolke wird kein Regen sein; ohne Regen können die Bäume nicht wachsen, und ohne Bäume können wir kein Papier herstellen.

Papier und Wolke

Für die Existenz des Papieres ist die Wolke wesentlich. Wenn die Wolke nicht ist, kann auch das Stück Papier nicht sein. Wir können also sagen, dass die Wolke und das Papier einander bedingen und durchdringen.

Betrachten wir dieses Stück Papier näher, so können wir auch den Sonnenschein darin sehen. Ist der Sonnenschein nicht da, kann der Wald nicht wachsen. Tatsächlich kann nichts wachsen. Und so wissen wir, dass auch der Sonnenschein in diesem Papier ist, und dass sie sich wechselseitig bedingen und durchdringen. Und wenn wir weiter hinschauen, so sehen wir den Holzfäller, der den Baum fällt und ihn zur Mühle bringt, damit aus dem Baum Papier werden kann. Und wir sehen den Weizen.

Wir wissen, dass der Holzfäller ohne sein tägliches Brot nicht leben kann, und daher ist der Weizen, der zu seinem Brot wurde, auch in diesem Stück Papier; ebenso wie die Mutter und der Vater des Holzfällers es sind.

Betrachten wir es in dieser Weise, so sehen wir, dass das Stück Papier ohne all diese Dinge nicht existieren kann. Schauen wir noch genauer hin, so sehen wir auch uns darin. Das ist nicht schwer zu verstehen, denn wenn wir ein Stück Papier betrachten, so ist es Teil unserer Wahrnehmung. Euer Geist ist ebenso darin wie der meine. Daher können wir sagen, dass alles in diesem Stück Papier enthalten ist. Ihr könnt nichts herausgreifen, was nicht darin ist – Zeit, Raum, die Erde, der Regen, die Mineralien der Erde, der Sonnenschein, die Wolke, der Fluss, die Hitze. Alles existiert gleichzeitig in diesem Stück Papier. Das Stück Papier ist, weil alles andere ist.

Angenommen, wir versuchen, eines der Elemente zu seinem Ursprung zurückzuführen, z.B. führen wir den Sonnenschein zurück zur Sonne. Glaubt ihr, dass das Stück Papier dann noch möglich wird? Nein, denn ohne Sonnenschein kann nichts sein. Und führen wir den Holzfäller zurück zu seiner Mutter, so haben wir ebenfalls kein Stück Papier mehr. Tatsächlich besteht dieses Stück Papier nur aus „Nicht-Papier Elementen”. Und wenn wir diese Nicht-Papier-Elemente zurück zu ihren Ursprüngen führen, gibt es überhaupt kein Papier mehr. Ohne Nicht-Papier-Elemente wie Geist, Holzfäller, Sonnenschein usw. wird kein Papier möglich sein. So dünn dieses Stück Papier auch ist, es enthält das ganze Universum in sich.“ Thich Nhat Hanh

Wie ist es nun, wenn Du ein Stück Papier zur Hand nimmst, Dein Brot isst, die Schuhe anziehst?

Wir sind alle mit allem und allen verbunden, und nichts kann geschehen, das uns trennt. Wer oder was ist dann noch fremd? Ein ganz und gar tröstlicher Gedanke, oder?


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Der Beginn der Raunächte

Wir fügen Speichen in einem Rad zusammen
aber es ist das Loch in der Mitte,
das die Bewegung des Wagens bewirkt.
Wir formen Ton zu einem Topf,
aber es ist die Leere darin,
die das Gewünschte enthält.
Wir zimmern Holz für ein Haus
aber es ist der Innenraum,
der es bewohnbar macht.
Wir arbeiten mit dem Seienden
doch Nichtseiendes macht den Nutzen aus.
Laotse

Raunächte 2017

Foto © Apollontempel

Frühestens am Abend des 20. und spätestens am 24. Dezember treten wir ein in die zeitlose Zeit. Zwölf Tage und Nächte, in denen wir heraustreten können aus der mechanischen, linear verlaufenden Uhr-Zeit, um unsere Wahrnehmung auf den gefühlt-richtigen Zeitpunkt zu lenken, wieder hinein in die natürlichen Rhythmen.

Vielleicht ist es das, was Frau Holle uns lehren wollte: Zur richtigen Zeit das Richtige tun – das Brot aus dem Ofen holen wenn es fertig gebacken ist, den Baum schütteln, wenn die Früchte reif sind. Ohne auf die Uhr zu schauen, allein weil unser Gespür für den rechten Augenblick stark ist und stimmig.

„In der Ewigkeit ist fürwahr etwas Wahres und Erhabenes.
Aber all diese Zeiten, Orte und Gelegenheiten sind jetzt und hier.
Gott selbst kulminiert im gegenwärtigen Augenblick
und wird nicht göttlicher sein im Verlaufe aller Äonen.“
Henry D. Thoreau

„In den alten Zeiten – als das Wünschen noch geholfen hat, wie es im Märchen heißt – verwandten die Menschen viel Aufmerksamkeit darauf, ihre Beziehung zur Natur, zu den unsichtbaren Welten und den darin verborgenen Kräften zu pflegen.

Heute sind wir meist viel zu beschäftigt, um uns dem Unsichtbaren zu widmen. Die Verbindung mit dem, was wir nicht fassen können, ist schwächer geworden oder ganz abgerissen. Die Zeit zwischen den Jahren, in der die Schleier zwischen den Welten dünn sind und das Lebenstempo sich verlangsamt, ist eine wunderbare Gelegenheit, innezuhalten und wieder ein Gespür für die Verbindung mit den tieferen und höhreren Wirklichkeiten in uns und um uns herum zu entwickeln.

Wir können uns daran erinnern, dass eine tiefe Aufgabe unseres Lebens darin besteht, das Licht in uns zum Leuchten zu bringen und das innere Feuer zu nähren. Wir können unsere Liebes- und Begeisterungsfähigkeit, unsere Lebendigkeit und Lebensfreude stärken und uns bewusst machen, dass unser Leben sinnvoll ist, auch wenn uns dieses Gefühl zwischendurch abhanden gekommen sein mag.

Seit Urzeiten ist die Wiedergeburt des Lichts aus tiefer Dunkelheit zu Mittwinter immer wieder gelungen. Die Tage und Nächte zwischen den Jahren laden uns ein, uns dieser großen Bewegung anzuvertrauen und sie auch in uns zu vollziehen.“

Zur Lektüre für die Raunächte empfehle ich das Buch, aus dem dieses Zitat stammt
Das Mysterium der Raunächte von Nayoma de Haen

Wer innehält – erhält inneren Halt –
und bleibt sich selbst erhalten.
Laotse

Die Sonne liebt die Erde - jeden Morgen kehrt sie zurück

Möge das Licht in die Herzen der Menschen einziehen und auch die Schatten erleuchten.