Susanne Berkenkopf

„Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf." Dies ist ein Blog über Räume, über innere und äußere Räume. Denn ich bin überzeugt, dass jeder Raum in dem wir uns regelmäßig aufhalten, Einfluss auf unser Leben nimmt. Also gebe ich hier Anregungen, wie Wohnräume und Arbeitsplätze energetisch und ästhetisch optimiert werden können. Ich schreibe für Menschen, die in einer wohltuenden Umgebung leben wollen, die innere und äußere Freiräume schätzen, und an ihr Potenzial glauben. Ich schreibe für Menschen, die wie ich, jetzt und auf dieser Erde zum Wohle des Ganzen wirken wollen. Im „echten Leben" biete ich Wohncoaching, Grundrissanalyse und Lebensstilberatung. Meine Werkzeuge sind Imperial Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung. Mehr unter www.feng-shui-und-beratung.de


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Verlaß ist nur auf Wunder

Bist Du eingewandert, ausgewandert oder fühlst Du Dich einfach so manchmal fremd? Fremd in einem Land, fremd zwischen Menschen oder vielleicht fremd in Deiner Haut?
Dann ist das heute für DICH! Denn auf nichts ist Verlaß, nur auf Wunder.

reisen

Die frühen Jahre

Ausgesetzt
In einer Barke von Nacht
Trieb ich
Und trieb an ein Ufer.
An Wolken lehnte ich gegen den Regen.
An Sandhügel gegen den wütenden Wind.
Auf nichts war Verlaß.
Nur auf Wunder.
Ich aß die grünenden Früchte der Sehnsucht,
Trank von dem Wasser das dürsten macht.
Ein Fremdling, stumm vor unerschlossenen Zonen,
Fror ich mich durch die finsteren Jahre.
Zur Heimat erkor ich mir die Liebe.

Mascha Kaléko


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Kultiges Federbett

Feder im Himmel„Du sag mal“, verschmitzt lächelt meine Freundin Isobel mich an. „Ich habe letztens nachgedacht: Warum hängte man früher eigentlich die Oberbetten aus dem Fenster? Heute sieht man das gar nicht mehr. Du hast doch bestimmt eine Geschichte dazu, oder?“ Sie zwinkert mir zu.

Tatsächlich habe ich in den alten Märchenbüchern etwas dazu gefunden. Also, das ging so: Früher, als die Menschen noch an Geister glaubten galt es als äußerst riskant, während der Geisterstunde, also zwischen zwölf und eins, noch auf der Straße zu sein. Das war nämlich die Zeit, in der sich dort nur die in der Zwischenwelt gefangenen Seelen herumtrieben und natürlich Hexen, Zauberer und Werwölfe.

Und weil denen niemand freiwillig begegnen wollte, legte sich der brave Mensch möglichst vor Mitternacht ins Bett (Handy, Fernsehen und Computer gab es ja noch nicht). Schon immer galt der Schlaf als der kleine Bruder des Todes, weil auch im Schlaf die Seele in die Anderswelt reist, und zwar ins Reich der Frau Holle. Frau Holle ist ja unsere Seelenhüterin und es heißt, der Frau Holle erscheinen unsere Seelen wie Gänse, derweil sie unsere Gänsemutter ist. Darum legte man sich zum Schlafen eben gern in Gänsefedern (Hühnerfedern waren tabu).

Gänsemutter Frau HolleSich mit ihnen zuzudecken bedeutete, sich ins Reich der Frau Holle zu begeben. Bei Wolf-Dieter Storl kann man nachlesen, dass in Mitteleuropa das Federbett aus diesem Grund absolut Kult war. Morgens sollte es dann gut ausgeschüttelt und an die frische Luft gehängt werden, damit kein (unerwünschter) Geist sich dort einnistete. Dann wurde das Bett schön gemacht, roch gut und lud abends ein, sich zeitig wieder einzukuscheln und auf Reisen zu gehen.

Okay Isobel? Gefällt dir die Geschichte?

 


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Business Feng Shui – Aberglaube oder Wissenschaft?

Feng Shui Vortrag

Business Feng Shui hat zahlreiche Fans

Einen offenen Vortrag zu halten ist immer eine aufregende Angelegenheit. Man weiß nie, wer mit wieviel Vorwissen kommt. Manche haben schon mehrere Feng Shui Bücher gelesen, andere haben nur mal was darüber gehört und möchten mehr erfahren, wieder andere hatten bereits eine Beratung und freuen sich auf einen anregenden Austausch.

Wer ist überhaupt an Business Feng Shui interessiert? Die häufigsten Anliegen an die Beratung lauten

 

  • Umsatzsteigerung erwirken / Umsatzrückgang stoppen / Expansion voran treiben
  • unzufriedene, gestresste, aufsässige Mitarbeiter in zuvorkommende, motivierte Unterstützer-innen verwandeln
  • Betriebsklima verbessern und als Ursache für Krankenstand ausschliessen
  • Streit in der Unternehmensleitung beilegen
  • Fokus-, Ziel- und/oder Motivationsverlust (in der Firmenleitung) wandeln
  • Konzentrationsschwierigkeiten beheben
  • Zuviel Input – zuwenig Output > bitte wandeln!
  • Vergrößerung des Teams => neue (harmonische) Sitzordnung finden
  • Gefühl der Überforderung beseitigen

Die Branchen sind dabei so vielfältig, dass man allein von daher darauf schließen kann, dass Menschen sich heute von abwertenden Begriffen wie Aberglaube* nicht mehr vergraulen lassen. Sie vertrauen vielmehr ihrem gesunden Menschenverstand – seien es IT-Spezialist-innen, Finanzmakler-innen, in der Gesundheitsbranche Tätige, Anwältinnen und Anwälte, Gastwirt-innen, Werbeagenturinhaber-innen, Steuerberater-innen, Gestütbesitzer-innen, Haus-und Grundstücksmakler-innen – alle entscheiden sich frei nach dem Motto: Wer heilt, hat Recht.

Morgen spreche ich vor Unternehmerinnen und Führungskräften über Business Feng Shui und stelle mich der Frage: Aberglaube oder Wissenschaft? Statt einer theoretischen Abhandlung über Elemente, Bagua, Trigramme und Himmelsrichtungen werde ich aus meiner Beratungspraxis erzählen.

Eine Analyse fängt ja bereits bei der Fassade an:

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Dieses Gebäude zum Beispiel ist geeignet als strategische Denk“fabrik“, militärisches Headquarter, für Forschung und Labore. Es kann kann Geheimnisse bewahren.
Dagegen ist es absolut nicht geeignet für die Kommunikationsbranche, Werbung und Marketing, Heilberufe, Coaching oder Wellness. Die werden es schwer haben. Warum wohl?

 

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Hier treffen sich kreative und bodenständige Berufe, Bank und Friseursalon sind ein sichtbarer Beweis. Häuser verraten schon außen sehr viel über ihre (Business-) Potenziale!
https://laimperialfeng.wordpress.com/2014/07/30/was-hauser-uber-ihre-bewohner-verraten/

 

 

Der Grundriss ist ein weiteres, wesentliche Analysetool. Meine Freundin Isobel sagt immer: „Andere lesen in der Hand, du liest im Grundriss.“ Recht hat sie 🙂

Im Grundriss ist (fast) alles enthalten. Der Grundriss spricht genau wie ein Mensch, der sich über seine Befindlichkeiten äußert. Geht’s gut oder nicht, fehlt was, gibt es Trennungsschmerz oder Blockaden, tut was weh, ist alles ausreichend oder im Übermass vorhanden, strahlt es, atmet es Freude und Wohlbefinden aus? In Business Beratungen kommt es häufiger vor, dass die Bereiche für wirtschaftlichen Erfolg und Ansehen fehlen oder im öffentlichen Treppenhaus liegen, manchmal ist die die Mitte vermauert, oder die aktive Yang Kraft (unerläßlich für wirtschaftlichen Erfolg) ist außen oder innen blockiert.

Natürlich zeige ich auch schöne Vorher – Nachher Beispiele, wie hier von einer Buchhandlung, die sehr von der Beratung profitiert hat.

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Vorher – überbordend und verstellt

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Nachher – klare Farben wirken frisch und einladend

Wer nun Lust hat auf mehr und morgen im Raum Bremen ist, den lade ich hiermit herzlich ein. Mehr Details gibt’s hier http://www.bpw-bremen.de/Programm.html

* „Die Bezeichnung Aberglaube wird in der Regel negativ wertend auf Glaubensformen und religiöse Praktiken angewandt, die nicht dem als „richtig“ und „allgemeingültig“ empfundenen System kultureller Überzeugungen und Lehrmeinungen entsprechen. Im wissenschaftlichen Sprachgebrauch wurde der Begriff weitgehend durch die Bezeichnung Volksglaube abgelöst.“ Quelle: Wikipedia

Wer es exklusiv möchte kann mich natürlich auch für eine Beratung engagieren. Kontakten Sie mich hier http://www.raum-innen-aussen.de/kontakt

 


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Sechs Flüche und andere Missgeschicke

Feng Shui Grundriss

„Nun haben Sie gar nicht gesagt, wo bei uns die Flüche sind, wo Missgeschicke lauern und vor welchen Krankheiten wir uns hüten sollen.“ Ratlos schaut die Kundin nach dem Beratungsgespräch zwischen mir und Ihrem Mann hin und her. Auf meinen fragenden Blick erläutert Sie: „Ich habe mit jemand gesprochen die auch eine Feng Shui Beratung hatte. Der wurde gesagt, dass auf der Tür ein Fluch liegt und dass im Haus ein erhöhtes Unfallrisiko herrscht.“

Ich schlucke. Von solcherart „Beratung“ halte ich ehrlich gesagt nicht viel.

Glaubt man den Werbebotschaften sind wir von unzähligen Gefahren umgeben, gegen die wir uns versichern müssen. Schaut man die Nachrichten kann man danach nicht mehr ruhig schlafen, überall scheinen Krieg, Terroristen und Naturkatastrophen zu lauern. Liest man in einem klassichen Feng Shui Buch stößt man irgendwann auf Fünf Geister, Sechs Flüche, Unfälle und Lebensende.

Doch Angst war noch nie ein guter Ratgeber und Worte sind mächtig. Wenn ich Dir sage, auf Deiner Tür lauert ein Fluch – wie gern kommst Du dann noch nach Hause? Wenn ich Dir sage, dort ist es sehr wahrscheinlich, dass ein Unfall passiert und Du fällst beim Fenster putzen von der Leiter – was war dann zuerst da? Der Unfall oder der Gedanke an den möglichen Unfall? Sage ich zu Dir: „Pass auf, dass du nicht runter fällst!“ oder sage ich: „Halt dich gut fest.“ Was bewirkt was?

Natürlich sind meine Klienten erwachsen und ich kann ihnen „die Wahrheit“ zumuten. Doch was ist die Wahrheit?
Fünf Geister können auch erhöhte spirituelle Wahrnehmung bedeuten, sechs Flüche kann auf wiederkehrende Streitigkeiten hinweisen und ein Signal sein, das eigene Muster in Auseinandersetzungen zu beobachten, Unfälle und Missgeschicke können zu Sorgfalt und Achtsamkeit auffordern und Lebensende kann das Beenden einer unliebsamen Gewohnheit in sich tragen.

Bereit für Entspannung?

Ja, es gibt in der Lehre des Feng Shui Hinweise auf ernsthafte Schwierigkeiten, auf die Menschen stoßen können, wenn sie in dem Haus oder der Wohnung wohnen. Ja, man kann am und im Haus viele Themen ablesen, mit denen Menschen es zu tun bekommen, die dort einziehen. Ja, es kann besser sein, ein Grundstück nicht zu kaufen, weil bestimmte Entwicklungsmöglichkeiten fehlen, die jemand als oberste Priorität auf seiner Wunschliste benennt. Es kann viel Geld und Ärger sparen, vor Baubeginn eine Feng Shui Beratung zu beauftragen. Und ja, es gibt für viele „Missgeschicke“ genau die richtige Lösung, um etwas in Gang zu bringen oder „mit heiler Haut“ davon zu kommen.

Und doch, nichts geschieht ohne Grund. Niemand lebt (oder arbeitet) irgendwo, ohne einen Bezug zu dem Ort, eine Aufgabe zu lösen oder einen Entwicklungsschritt zu tun zu haben. Eine Feng Shui Beratung kann Umwege und Nerven sparen, kann wirksam Blockaden lösen und Hinweise auf tiefe(re) Lebens-Themen geben. Doch nach meiner Auffassung ist niemandem geraten, wenn Ängste geschürt und ein neues Korsett alte Glaubenssätze ersetzt: „Bloss keine rote Kaffemaschine!

Feng Shui ist kein statisches System und das Hauptanliegen ist, im (natürlichen) Fluss zu bleiben. Die Mutter des Feng Shui ist der Daoismus, und der basiert auf Naturbeobachtungen. In der Natur ist alles einem stetigen Wandel unterworfen, nichts bleibt wie es ist. Alles geschieht zyklisch – Werden, Vergehen, Geboren werden, Sterben. Ein Blick auf die Jahreszeiten verdeutlicht dies. Frühling, Sommer, Herbst und Winter und ein feines „dazwischen“, welches den Übergang ankündigt.

Diesen Rhythmen und Zyklen folgt auch die Lehre des Feng Shui. Wenn jemand beginnt, die Empfehlungen umzusetzen wird spürbar, wie sich etwas bewegt, wie Dinge oder Festgefahrenes in Gang kommen. Das ist der Prozess. Während dieses Prozesses werden neue Einflüsse zu wirken beginnen – das ist das Leben.

 

Feng Shui Strandhaus

Meine Empfehlungen orientieren sich hauptsächlich an dem, was jetzt ist. Sie berücksichtigen die Gegebenheiten und orientieren sich an den Entwicklungswünschen meiner Klienten. Wie sich die Entwicklungen im Einzelnen manifestieren ist immer auch Teil des „höheren Plans“, dem alles Lebendige unterworfen ist, und hängt mit dem individuellen Weg jedes Menschen zusammen.

Ich bin der festen Auffassung dass niemand geholfen ist, der sich in seinem Handeln von Angst leiten lässt. Und in den meisten Fällen gibt es auch eine Lösung für den „Fluch auf der Tür“, im besten Fall liefert er eine Erklärung für das, was klemmt. Wird er gesehen ist das schon eine Form der Würdigung und Anerkennung. Einfach wegmachen, wie moderne Medizin oder Putzmittelindustrie uns glauben machen wollen? Lieber verstehen, integrieren und dadurch auflösen. Fühlt sich an wie der bessere Weg und ist ein unverzichtbarer Baustein des guten Gelingens.

 

 

 

 

 


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Garten auf Balkon

Was verbinden Sie mit dem Wort „Garten„?

Feng Shui Balkon

Rasenfläche, Blumenbeete, Erde, Mulch, Gemüse, Hollywoodschaukel? Teich, Rhododendron, Gartengeräte? Ein häufig gemachter Fehler gerade bei kleinen Gärten ist die Überfrachtung, weil sämtliche Assoziationen hineingezwängt werden.

Dann rate ich als Erstes: Abspecken!

Der Garten ist für die Menschen da, nicht für die Pflanzen. Und gerade kleine Areale profitieren von einer klaren Linie. Mehr dazu gibt’s hier
https://laimperialfeng.wordpress.com/2014/05/19/projekt-kleiner-garten/

Wer „Balkon“ gedacht hat, für den habe ich heute ein paar Tipps. Denn Balkone sind gerade in der Stadt eine wertvolle Erweiterung des (meist) begrenzten Wohnraums. Im besten Fall muss man also nicht mal rausgehen, um in der Natur zu sein. Und wer Lust hat, baut hier sogar eigenes Gemüse an.

Je nach Grundriss können Balkone sogenannte Feng Shui Fehlbereiche erzeugen. Dann ist es besonders nützlich, den Bereich gut im Auge zu behalten und mit Sorgfalt und Raffinesse zu gestalten.

Feng Shui Balkon

  • Selbst wenn es draußen noch kalt ist, beginnen Sie am besten jetzt mit einer Grundreinigung. Erfreuen Sie Ihren Balkon mit einem Frühjahrsputz und werfen Sie weg, was sich über den Winter angesammelt hat.
  • Wie hätten Sie’s denn gern? Vor dem Einkauf beim Gärtner am Besten kurz innehalten und sortieren. Was soll es dieses Jahr sein:
    • Farbige Vielfalt in Blüten oder Übertöpfen?
    • Asiatischer Minimalismus mit Wasser, Buddha, Steinen?
    • Strenger Formalismus mit eindrucksvollen Formgewächsen als Sonnenschutz?
    • Selbstversorgen mit Gemüse, Kräutern, Erdbeeren? Leider nur für Sonnenbalkone geeignet! Macht nichts, draußen essen ist auch wunderschön!
  • Dran denken: Eine kleine Fläche wirkt schnell vollgestellt. Darum einfach so tun, als schaffe man kleine Inseln und läßt zwischendrin genug Platz (für das Meer), damit das Auge sich auch ausruhen kann
  • Wer kein grünes Händchen hat, kann mit bunten Stoffen und Kissen aufpeppen, was das Zeug hält und kauft immer mal frische Pflanzen nach. Nicht vergessen: Vertrocknetes entsorgen, Verblühtes pflegen und regelmäßig fegen
  • Immer vorteilhaft ist, die Größenverhältnisse zu berücksichtigen: Was im Laden klein wirkt, kann schnell die Dimension auf dem Balkon sprengen (ist mir letztes Jahr passiert). Darum ist es gut, ein Maßband dabei zu haben, um sich reale Größen und Proportionen wieder vorstellen zu können.

Machen Sie den Balkon zu Ihrem Kleinod, zu einer Oase im Alltag, gestalten Sie einen Blickfang für die Augen, einen privaten Ort, um die Seele baumeln zu lassen. Wahrscheinlich vergeht dann kein Tag, den Sie nach dem Aufstehen nicht auf dem Balkon begrüßen. Egal ob’s regnet oder schneit.

Sie brauchen Hilfe, Inspiration oder einen guten Rat für Ihr Kleinod? Dann schreiben Sie mir, ich bin da!


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Die Feste feiern wie sie fallen …

karneval auf chinesichBücher, Skizzen, Gartenpläne, dazwischen eine blaue Perücke und (m)ein glitzerndes Kostüm. Es klingelt, meine Freundin Isobel kommt auf einen Kaffee vorbei. Als sie das Kostüm sieht stöhnt sie auf: „Ach nein, bitte nicht jetzt. Mir ist so gar nicht nach Karneval. Aber vielleicht können wir im Sommer eine Mottoparty feiern. Dann soll jeder im Kostüm kommen.“

Na ja, denke ich, Sommer ist Sommer … aber:   jetzt ist Karneval !!!

Ihr müsst nämlich wissen: ich liebe Karneval! Vor allem das gemeinsame „aus der Rolle fallen“, um in jemand Neues hineinzuschlüpfen ist mir das Liebste daran. Was hätten Sie denn gern, Madame? Heute mal die Kaiserin von China sein, das James Bond Girl oder die grausige Hexe, vor der brave Herren sich im Dunkeln fürchten? Die Frage stelle ich mir jedes Jahr und überrasche mich immer wieder, wer so alles in mir steckt …

Karneval macht alles möglich: da haut Pippi Langstrumpf endlich auf die Pauke, da tanzen Seebären mit Meerjungfrauen und blauäugige Araber verlieben sich in sittsame Nonnen. Da spielt Lara Croft mit Tarzan, die Eidechse macht dem Hutmacher einen Antrag und an der Theke treffen sich Jack Sparrow und Bob Marley. Alle sind gekommen!

Wer’s genau wissen will: Mit dem Karnevalsfest begeben wir uns auf die Spuren der Germanen. Sie feierten nämlich genau um diese Zeit ihr Frühlingsfest und verkleideten sich schön schaurig, um die Wintergeister auszutreiben. Die Germanen wußten nämlich noch von den Dämonen und der lange, kalte Winter hatte ihre Nerven und die Gesundheit arg gebeutelt. Nun war Zeit, die Felder wieder zu bestellen. Also ließen die Menschen ihrer Phantasie freien Lauf setzten sich schaurige Masken auf und rasselten und trommelten was das Zeug hielt, um den Winter zu vertreiben.

Darum, liebe Isobel, feiern wir jetzt Karneval. Denn im Sommer ist es einfach nicht dasselbe. Und nun muss ich los, um den beginnenden Frühling zu begrüßen und dem Winter Lebe wohl zu sagen.

Und nächstes Mal, versprochen, da schreib ich über mein neues Gartenprojekt. Helau!

 

 

 


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Preis und Wert

Was kostet eine Feng Shui Beratung?

Diese Frage steht manchmal am Anfang eines Gespräches. Wie wäre es stattdessen mit:
„Was ist mir wert, was ich mir wünsche?“

feng shui frühstück im grünen

Es gibt die schöne Geschichte eines Unternehmensberaters der zu seinem Kunden sagt: „Zahlen Sie nicht jetzt sondern wenn Sie merken, was meine Beratung für Sie getan hat. Zahlen Sie mir dann das, was Ihnen das Ergebnis wert ist.“ Die Summe auf seinem Konto war später um ein Vielfaches höher, als er als Honorar genannt hätte.

Was ist Ihnen ein angenehmes Wohnumfeld wert?

Was ist es Ihnen wert, in einem Zuhause zu leben, in dem Sie entspannen und auftanken können? In dem Sie gut schlafen und erholt aufwachen? Wie hoch bewerten Sie eine Atmosphäre, in der Sie sich mit sich und mit Ihrer Familie und Ihren Freunden wohlfühlen? Was bringt Ihnen ein Zuhause, indem Sie – je nach Temperament und Vorliebe – Quatsch und Ernsthaftes verbinden können, in dem Ausgelassenheit und Tiefgang sich abwechseln? Was ist Ihnen der Ort wert, an dem Sie sein können?

Mascha Kaléko schrieb einmal an eine Freundin: “ … denn die meisten sind so bemüht, zu werden, dass sie nicht dazu kommen, zu sein.“*

Was wünschen Sie sich? Möchten Sie

  • Ihre Lebensqualität steigern ?
  • Zuhause Ruhe und Anregung finden, ganz nach Bedarf ?
  • besser schlafen und erholter aufwachen ?
  • gesundheitlich profitieren und mehr Kraft tanken ?
  • Stress einfacher abbauen und Ihre Glückshormone aktivieren ?
  • mehr Lebensfreude und Ausstrahlung gewinnen ?
  • mehr Klarheit über sich und Ihre Ziele entwickeln ?
  • anstehende Prozesse beschleunigen ?
  • in einem schöneren Zuhause leben ?

Dann ist Feng Shui genau das Richtige für Sie.

Was ist Ihnen ein förderliches Betriebsklima wert?

Beim Anruf in einem Dienstleistungsunternehmen empfängt mich die Stimme eines missmutigen, gelangweilten Menschen. Ich zucke innerlich zurück und frage mich sofort, ob dieser Anbieter tatsächlich der Richtige für mich ist. Tatsächlich kann nach diesem Einstieg auch der Sachbearbeiter mich nicht überzeugen und ich unterschreibe noch am selben Tag den Vertrag beim Mitbewerber.

feng shui büro

Haben Sie schon mal überlegt, dass die stimmliche Visitenkarte Ihres Unternehmens Gold wert ist? Wovon hängt es ab, dass ein Mensch einladend und angenehm klingt? Natürlich vom Umfeld: Wie wohl fühlt sich der Mensch (in seiner Haut)? Mal ehrlich, kommen Ihre Mitarbeiter/innen gern an Ihren Arbeitsplatz? Lieben Sie was Sie tun? Verstehen Sie sich gut mit Kolleginnen und Kollegen? Herrscht eine vertrauensvolle Atmosphäre? Wie ist das Verhältnis zwischen Chef(in) und Mitarbeiter(inne)n?

Ein Raum ist die dritte Haut, in der wir Menschen uns bewegen.

Fühlen wir uns in unserer Haut nicht wohl, fruchten alle Bemühungen wenig. Ein gut gestalteter, energetisch stimulierender Arbeitsraum kann dazu beitragen, dass

  • alle produktiver, effizienter, konzentrierter arbeiten
  • sich ein besseres Betriebsklima entwickelt
  • höher motivierte Mitarbeiter/innen mit Ihnen arbeiten möchten
  • sich das Verhältnis zu Kunden und Lieferanten verbessert.

Dadurch können Sie mehr Empfehlungen erhalten, mehr Umsatz erreichen, Ihre Position am Markt festigen. Alles in allem kann Feng Shui Sie unterstützen, Ihre Firma fit zu machen für die Zukunft. Sie erhalten einen unschätzbaren Wettbewerbsvorteil .

Die Vorteile einer Feng Shui Beratung liegen in der Wirkung.
Die Wirkung ist Ihr Nutzen und der ist immer seinen Preis wert.

Mehr über Feng Shui und Wert erfahren Sie hier http://www.raum-innen-aussen.de/preise
Oder Sie rufen mich gleich an und wir vereinbaren einen Termin 0421 / 699 17 54.

* aus: Mascha Kaléko, Sei klug und halte dich an Wunder.

Und was denken Sie über Preis und Wert? Sagen Sie‘ s mir hier


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Feng Shui und die Langeweile

Kennen Sie das auch? Beim Lesen vom soundsovielten Feng Shui Buch überfällt einen plötzlich große Langeweile. Wie kommt das, wo Feng Shui doch ein schier unerschöpfliches, anregendes Feld ist?

Viele Bücher - viel Wissen?

Viele Bücher – viel Wissen?

Es ist einfach so, dass man irgendwann alles schon mal gelesen hat.

Wahrscheinlich, weil das Wissen in Büchern der Einfacheit halber schematisch aufgebaut ist – Norden für Karriere, Süden für Anerkennung, Westen für Projekte – und es basiert (meist) auf dem 3 Türen Bagua. Nach dieser Methode legt man das Bagua auf den Grundriss, wobei die Eingangstür dann immer entweder im Nordosten, im Norden oder im Nordwesten ist.

Oder man wird aufgefordert, selbst mit einem Kompass die Himmelsrichtungen einzumessen, um genau zu wissen, aha, mein Eingang ist im Osten, das Schlafzimmer im Norden, die Küche im Nordwesten. Und dann?

Dann gibt es Anregungen, wie die Bereiche (und damit am besten gleich das ganze Leben) wieder in Schwung gebracht werden können. Funktioniert das wirklich so? Haben Sie sich durch Lesen eines Gesundheitsratgebers schon mal selbst diagnostiziert? Oder waren Sie Ihr eigener Rechtsbeistand und haben sich vor Gericht selbst verteidigt?

Ich will jetzt nicht (nur) darauf hinaus, dass seriöses Feng Shui ein Beruf ist und eine fundierte Ausbildung braucht. Das ist sicher richtig. Doch ich erkenne in meinen Beratungen auch immer öfter, dass Menschen für ihr eigenes System nicht den Blick haben, ja ich sag’s einfach: Jeder Mensch hat blinde Flecken und wo es sehr weh tut sind die Flecken besonders groß oder besonders geschützt oder besonders undurchdringlich. Da ist es hilfreich, wenn von außen jemand einen Blick drauf wirft. So, wie eine wohlmeinende Freundin, die man fragen kann: „Sag mal, meinst du das Kleid steht mir?“

Sollte man also auf das Lesen der Feng Shui Bücher verzichten?

Auf keinen Fall! Vielleicht finden Sie Anregungen für die Verschönerung Ihrer Räume, vielleicht stoßen Sie auf Fragen, die Sie nicht mehr los lassen. Und sobald Sie merken, dass Ihnen das bereits Bekannte nicht mehr reicht, ist es möglicherweise an der Zeit, Ursachenforschung zu betreiben und sich Rat zu holen. Dann kann es zwar auch noch um förderliche Wandfarbe oder die berühmte Kissenfrage gehen – doch Feng Shui kann viel mehr. In Verbindung mit der persönlichen Astrologie findet sich eine Erklärung für das, was ist. Und das ist geboren aus den Entscheidungen von gestern. Und beeinflusst heute die Weichenstellung für morgen. Und erkennt, was der Wohn- oder Arbeitsort damit zu tun hat.

Sich wohlfühlen. Zu Hause und unterwegs.

Sich wohlfühlen. Zu Hause und unterwegs.

Wer wird die Zukunft ändern, ohne die Vergangenheit zu verstehen?

Auf ganz tiefgreifende Art entschlüsselt Feng Shui die Symbolsprache dessen, was jetzt IST. Da sprechen Häuser, die Anordnung von Türen und Fenstern, die bewohnte Etage, die Nachbarbebauung, die Pflanzen und Bäume, der gewählte Grundriss, das Klingelschild, die ausgewählten Bilder … alles erzählt eine Geschichte. Die Geschichte des Menschen, der am Ort lebt (oder arbeitet). Und aus der Kombination der sichtbaren und nicht sichtbaren Einzelteile ergibt sich das Ganze. Welche Energie hat sich eingenistet? Was hemmt, treibt, blockiert, überfordert, regt an, bremst, spielt, macht Laune?

Wer versteht, kann verändern.

Die erste Feng Shui Beratung die ich selbst beauftragt habe, hat jedenfalls mein ganzes Leben verändert. Damals war ich gerade umgezogen und merkte, dass irgendetwas nicht stimmt. Und obwohl die Beraterin – wie ich heute weiß – mit einfachsten Mitteln gearbeitet hat, bewegte sich etwas fundamental und stellte die Weichen für etwas ganz tiefgreifendes: Heute bin ich selbst Feng Shui Beraterin und geschult darin, die Zeichen zu lesen – das allerdings, das hätte ich damals nie geglaubt :-)!

 

 

 

 


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Heute …

… ist nach dem Mondkalender ein sehr guter Tag, für einen Neubeginn jeglicher Art.

Auch unter dem Schnee ist das Neue schon da

… ist Maria Lichtmess, ein großes Fest des Neubeginns. Auch ein sehr guter Tag, um Wohnung und Haus zu reinigen, zu räuchern und zu segnen. Geeignete Kräuter: Alant, Artemisia, Lavendel, Minze, Rosmarin, Thymian, Wachholder.

… ist ein guter Tag, um einfach zu gehen. „Gib vor allem dein Verlangen zu gehen niemals auf. Ich kenne keinen Gedanken, der so schwer wäre, dass man ihn nicht beim Gehen los würde.“ Ich kann Sören Kierkegard da nur zustimmen. Vor allem zielloses Gehen ist enorm ent-spannend.

… ist ein guter Tag, bewusst zu atmen. „Der Atem ist mein bester Freund. Warum? Weil ein bester Freund immer da ist, wenn man ihn braucht. … Mein Atem bietet mir in jeder Situation meines Lebens … die Chance, meine Aufmerksamkeit auf ihn zu richten und mich frei zu machen vom unkontrollierten Gedankenstrom, vom ewig laufenden Radio im Kopf“, schreibt Volker Winkler. Im Kopf bei den Füßen – eine herrlich Möglichkeit, ganz im Moment und bei sich anzukommen.

Heute ist ein guter Tag. Nimm ihn Dir!


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Zwischenruf zur Zeit: Schwirren oder Verweilen ?

bank im grünen

Vielleicht ist es nicht immer so schön grün – doch einen Augenblick verweilen lohnt sich!

Tief Verwurzeltes ist leicht zu nähren.
Gerade Begonnenes ist leicht zu verbessern.
Sprödes ist leicht zu brechen.
Feines ist leicht zu zerstreuen.
Verhüte Ärger, bevor er sich zeigt.
Bringe Dinge in Ordnung, bevor sie ein Fakt sind.
Die riesige Kiefer erwächst aus einem winzigen Spross.
Die Reise von tausend Meilen beginnt zu deinen Füßen.

Du stürzt dich ins Handeln – und scheiterst so.
Du versuchst, die Dinge an dich zu reißen – und verlierst sie so.
Du erzwingst den Abschluss eines Projekts – und machst so zunichte, was fast vollendet war.

Daher handeln die Meister,
indem sie den Dingen freien Lauf lassen.
Sie bleiben am Ende so ruhig wie am Anfang.
Sie haben eben nichts, somit haben sie nicht zu verlieren.
Was sie begehren, ist das Nichtbegehren;
was sie lernen, ist das Verlernen.
Sie erinnern die Menschen einfach daran, wer sie schon immer sind.
Sie sorgen sich um nichts als um das Dao.
So können sie für alles sorgen.

Tao Te King, Vers 64. Nach einer Auslegung von Isolde Schwarz

Im Gegensatz dazu die Beobachtungen im Alltag

Vorhin bei der Bank, lange Schlangen an Schalter und Automaten. Vor mir schlingt der Mann sein Brötchen hastig hinunter. Er trägt eine Handwerker Uniform und wackelt stetig von einem Bein aufs andere. Dabei gibt er so manchen Unmutslaut von sich. Der Mann am Überweisungsautomaten schaut immer wieder zu uns hinüber. Einserseits scheint es ihm selbst zu lange zu dauern mit seiner Tipperei, andererseits zieht er genüsslich lächelnd immer wieder noch ein Stück Papier hervor, schwenkt es und beginnt, Zunge zwischen den Zähnen, zu tippen.

Was gefühlt Stunden hätte dauern können, doch ehrlich nur ein paar Minuten waren, da gibt der Mann vor mir auf. Entnervt stürmt er zur Tür hinaus. Ich glaube, seine Mittagspause war um.

Wie die „Zeit“ uns doch im Griff hat. Wie lenkbar wir sind durch Termine. Nicht von ungefähr heißt es wohl auch Zeitdruck, denn das Gefühl, zwischen den Zeigern der Uhr zerquetscht zu werden,  kennt bestimmt jede/r.

Zeit ist ein wunderbares Mittel, um fremd bestimmt zu werden. Irgendwann merkt man es gar nicht mehr. Alle haben jetzt Termine, selbst Kindergartenkinder müssen um punkt … irgendwo sein. Kommt es noch vor, dass wir jemand einfach so treffen, ohne einen Termin zu haben? Oder dem Zug hinterher schauen um zu sehen, was dann passiert? Stattdessen verklagen wir lieber die Bahn.

Eigentlich haben wir alle bei der Geburt – neben Talenten und Neigungen – nur die Zeit geschenkt bekommen. Wie viel davon ist noch übrig? Wie will ich sie ausfüllen? Eins weiß ich jedoch genau: Wenn ich mich beeile, vergeht sie schneller.

 


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Weisheit in Worten

Zum Wochenbeginn gibt es heute weise Worte. Um Dich zu nähren, solltest Du eine Durststrecke zu überwinden haben.

"Alles Sichtbare ist ein in einen Geheimniszustand erhobenes Unsichtbares." Novalis

„Alles Sichtbare ist ein in einen Geheimniszustand erhobenes Unsichtbares.“ Novalis

Das Märchen von der größten Kraft des Universums

„Ein altes Märchen erzählt von den Göttern, die zu entscheiden hatten,
wo sie die größte Kraft des Universums verstecken sollten. Der Mensch sollte
sie nicht finden, bevor er reif sei, sie verantwortungsvoll zu gebrauchen.

Ein Gott schlug vor, sie auf der Spitze des höchsten Berges zu verstecken.
Doch sie erkannten, dass der Mensch den höchsten Berg ersteigen
und jene größte Kraft finden würde, bevor er dazu reif wäre.

Ein anderer Gott sagte: Lasst uns diese Kraft auf dem Grund des Meeres verstecken.
Doch wieder erkannten sie, dass der Mensch auch diese Region erforschen und
sie finden würde, bevor bevor er dazu reif wäre.

Schließlich sagte der weiseste Gott: Ich weiß, was zu tun ist.
Lasst uns die größte Kraft des Universums im Menschen selbst verstecken.
Er wird niemals dort danach suchen, bevor er reif genug ist,
den Weg nach innen zu gehen.

Und so versteckten die Götter diese Kraft im Menschen selbst
und dort liegt sie noch immer und wartet darauf,
dass wir sie erkennen und weisen Gebrauch davon machen.“

Verfasser mir unbekannt

Wenn jemand sagt, „Was ist denn das für ein Märchen“, bedeutet es meist: „Das ist nicht wahr, ist erfunden, gelogen oder hat keinen Bezug zur Realität.“ Stimmt das denn?

Ob Märchen, Wahrheit oder wahres Märchen – bist du alt (oder weise) genug, wieder an Märchen zu glauben?

Für meine Freundin Jutta.
Danke, dass du mir dieses Märchen erzählt hast.


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Feng Shui und die Kraft, Nein zu sagen

Feng Shui und die Grenzen

Grenzen zeugen von Entscheidungen – im Garten wie im Leben.

„Ich konnte mal wieder nicht Nein sagen. Jetzt sitze ich hier mit brummendem Schädel und Selbstvorwürfen, weil ich mir soviel aufgehalst habe und nicht weiß, wie ich das alles schaffen soll. Letztes Wochenende haben sich Gäste spontan selbst eingeladen und meinen Zeitplan komplett über den Haufen geworfen. Dabei raubt mir die deadline für mein Manuskript schon seit Wochen den letzten Nerv. Ich bin verzweifelt und ich kann nicht mehr! Am liebsten würde ich alles hinschmeissen.“

Kennen Sie das? Wie schwer es fallen kann, Nein zu sagen? Jemand fragt nach einem Gefallen oder einem Date, der Partner schlägt ein Urlaubsziel vor, die Gemeinde ein Ehrenamt, es kann um die Entscheidung beim Kauf von Möbeln gehen oder um spontane Einladungen.

Nein sagen bedeutet, eine Entscheidung zu treffen.
Eine Entscheidung zu treffen, kann Kraft kosten.

Ein „Nein“ nicht über die Lippen zu bringen kann viele Gründe haben. Ein paar davon begegnen mir bei meinen Beratungen häufiger

  • man möchte jemand anderem einen Gefallen tun
  • man möchte nicht egoistisch wirken
  • man scheut einen eventuellen Konflikt
  • man möchte sein Selbstbild von Hilfsbereitschaft, unendlicher Belastbarkeit und Nützlichkeit nicht gefährden.

Und irgendwann hapert es daran, sich selbst einen Gefallen zu tun. Doch was kann denn (schlimmsten- oder bestenfalls) passieren nach einem geäußerten Nein? Die andere Person kann

  • nachfragen
  • wütend werden
  • darauf beharren
  • emotional strafen
  • jemand anderen fragen
  • es selbst tun
  • Verständnis haben … und:
  • Respekt entwickeln. Oh, da ist jemand, der tut, was ich mich nicht traue. Da ist jemand, die für sich und ihre Bedürfnisse einsteht. Da ist jemand, der nimmt das wörtlich: Sich selbst so zu lieben, wie andere.

Wenn das Selbst sagt: Ich möchte nicht, Ich kann nicht, Ich will nicht – ist das wie ein Stopp-Schild. Zumindest anhalten ist eine gute Idee, um Kollisionen zu vermeiden. Einen Moment lang hinterfragen: Warum will ich das nicht? Oder, wovor habe ich Angst und möchte deshalb zustimmen?

Wer aufmerksam beobachtet erkennt, wie oft die geduldige Seele Zeichen gibt – doch irgendwann geht auch ihr die Puste aus, und dann macht sie sich über den Körper bemerkbar. Ohrgeräusche sind dann nicht selten, oder kleine Verstauchungen, die ans Sofa fesseln. Das soll wohl heißen: „Hörst du mir jetzt endlich mal zu!“ Oder: „Du gehst jetzt nirgendwo hin, Du bleibst und merkst.“ Was sonst hat es mit den obligatorischen Neujahrswünschen auf sich, als den eigenen, längst bekannten Wünschen und Bedürfnissen, Raum zu geben. Einen Ort. Eine Zeit. Der Vorsatz, das gesproche Wort, ist ein Selbstversprechen. Gut beraten ist, wer es hält.

Und was kann Feng Shui da tun?

Im geschilderten Fall schauten wir bei meiner Klientin mal genau hin: Im Keller und auf dem Dachboden. Vor einigen Jahren war die Mutter gestorben und nach der Haushaltsauflösung waren alle Geschwister sich einig: „Wir stellen das mal bei dir unter, Du hast im Keller ja viel Platz.“

Im letzten Jahr waren ihre Kinder nach und nach ausgezogen und was sie nicht mitnehmen wollten, wurde auf den Dachboden geschafft: „Da ist ja noch viel Platz.“

Nun war also alles zugestellt. Keller und Dachboden voll mit den Sachen von anderen. Doch alle „Sachen“ haben eine Geschichte und Geschichte wirkt und strahlt, auch wenn sie ausgeblendet wird oder vergessen scheint. Irgendwann beginnt ein Gemengelage von Energie und nach einiger Zeit fühlt es sich an, wie in einem lange ungelüfteten Raum: es riecht komisch, die Luft ist dick und stockend gestaut, man fühlt sich klebrig und kriegt keine Luft. Diese Energie klebt dann an den Menschen, die damit leben.  All die Geschichten, das Unerledigte, Unerlöste und auch Traurige, begann auf meine Klientin zu wirken, die sich ständig im Haus aufhält, weil sie dort wohnt und arbeitet. Doch kurz vor dem Zusammenbruch kriegte sie die Kurve und rief mich an.

Woher kommt die Kraft?
Aus der getroffenen Entscheidung!

Nachdem ich ihr die Ursache für ihren Kraftverlust plausibel erklären konnte fehlte nur noch meine Ermunterung, das zu tun was sie schon länger spürte, sich aber nicht traute. Aus Angst davor, die anderen könnten „sauer“ sein. Doch als ihr klar wurde, welche Wirkungen die „Sachen“ auf ihr Nervenkostüm und ihr Lebensziel hatten, kam zuerst Wut (auf sich selbst und die anderen) und mit der Wut die Kraft, eine Entscheidung zu treffen: Schluss damit. Dann blieb nicht viel zu tun: Meine Klientin informierte alle, ihre Sachen abzuholen, setzte sogar eine Frist und beauftragte anschließend einen Aufräumdienst. Innerhalb vier Wochen war alles erledigt.

Keller und Dachboden atmen wieder und das Buch gibt’s nun im Handel. 🙂

Möchten Sie auch mit einer Feng Shui Analyse verstehen, warum sich Entscheidungsunlust bei Ihnen eingenistet hat? Brauchen Sie Ermunterung, anstehende Schritte zu gehen? Dann schreiben Sie mir und ich verspreche Ihnen: Gemeinsam geht’s leicht.

 

 

 

 

 


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Vergnügt – mit Grund oder ohne

Drachen

Sozusagen grundlos vergnügt

Ich freu mich, daß am Himmel Wolken ziehen
Und daß es regnet, hagelt, friert und schneit.
Ich freu mich auch zur grünen Jahreszeit,
Wenn Heckenrosen und Holunder blühen.
– Daß Amseln flöten und daß Immen summen,
Daß Mücken stechen und daß Brummer brummen.
Daß rote Luftballons ins Blaue steigen.
Daß Spatzen schwatzen. Und daß Fische schweigen.

Ich freu mich, daß der Mond am Himmel steht
Und daß die Sonne täglich neu aufgeht.
Daß Herbst dem Sommer folgt und Lenz dem Winter,
Gefällt mir wohl. Da steckt ein Sinn dahinter,
Wenn auch die Neunmalklugen ihn nicht sehn.
Man kann nicht alles mit dem Kopf verstehn!
Ich freue mich. Das ist des Lebens Sinn.
Ich freue mich vor allem, daß ich bin.

In mir ist alles aufgeräumt und heiter:
Die Diele blitzt. Das Feuer ist geschürt.
An solchem Tag erklettert man die Leiter,
Die von der Erde in den Himmel führt.
Da kann der Mensch, wie es ihm vorgeschrieben,
– Weil er sich selber liebt – den Nächsten lieben.
Ich freue mich, daß ich mich an das Schöne
Und an das Wunder niemals ganz gewöhne.
Daß alles so erstaunlich bleibt, und neu!
Ich freue mich, daß ich … Daß ich mich freu.

Mascha Kaléko
aus: „Mein Lied geht weiter“


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Was spricht der Schreibtisch über das Leben ?

Der häufigste Neujahrsvorsatz der Deutschen: „Den Schreibtisch aufräumen!“ Hab‘ ich Sylvester im Radio gehört.

Monitor auf Schreibtisch im BüroAufräumen ist ja immer löblich, doch wie wär’s vorher mit einem kleinen Spiel? Wirf doch einfach mal einen analytischen Blick auf das Chaos, und erfahre so mehr darüber, was der Schreibtisch – mal so ganz allgemein – über das Leben von Besitzer und Besitzerin zu sagen hat.

Setz dich an den Schreibtisch und teile ihn ganz spielerisch in die 9 Quadrate des Bagua. Dann schau, wo das Chaos am größten ist. Wo liegt das, was Dich besonders nervt?

Vielleicht oben, in der linken Ecke? Dies könnte auf ein Chaos in den Finanzen hinweisen: Kein echter Überblick, mehr Ausgaben als Einnahmen, ungeschriebene Rechnungen, säumige Zahler ?

Wie sieht’s in der oberen rechten Ecke aus? Verstaubte Zeitschriften, eingetrocknete Kaffetassen, Krimskrams? Dann könnte die Partnerschaft schon bessere Zeiten gesehen haben. Gewohnheit und Routine haben Drive und Spannung längst abgelöst. Hier kannst Du auch Einblicke in die Beziehungen zu Deinen Kunden, Kollegen oder Geschäftspartnern gewinnen.

Was wünschst Du Dir vom neuen Jahr? Erfolg für Deine Arbeit, Anerkennung für Deine Leistungen? Dann solltest Du den oberen Mittelpunkt gut im Auge halten, denn alles was hier weilt erzählt etwas darüber, wie ernst es Dir damit tatsächlich ist und ob und wie das Gelingen sich einstellt.

Zur Erinnerung hier nochmal das BaguaDas Feng Shui Bagua Raster

Wie wär’s noch mit ein paar Feng Shui Tipps für konzentriert(er)es Arbeiten?

  • Mit dem Rücken zur Wand sitzen (nicht mit dem Gesicht !), einen freien Blick auf Tür / Fenster haben und Raum vorm Schreibtisch (für die guten Gelegeneheiten)
  • Kreatives Chaos während des Prozesses ist okay, doch nach Beenden der Arbeit sofort (!) aufräumen. Wer weiß, in welcher Kreativ-Laune Dich der nächste Tag findet, und oft beginnt beim „Müll von gestern“ die erste Lust-Blockade
  • Nur das, was für die Arbeit jetzt wichtig ist gehört auf den Schreibtisch. Alles andere lenkt ab oder setzt sogar unter Druck, weil ein Gefühl von Überlastung oder Zeitdruck entsteht
  • Kontrolle über den Schreibtisch gibt ein Gefühl, das Leben unter Kontrolle zu haben
  • Wie bei allem: Weniger ist mehr. Ein Foto, eine Urlaubserinnerung oder ein Gedächtnisanker reicht völlig. Lieber öfter mal tauschen
  • Schluss mit der Zettelwirtschaft. Post-Its sind ja ganz nett, doch allzu schnell geht der Überblick verloren. Alle Notizen in ein Buch geschrieben, das bewahrt den Durchblick, erledigtes kann abgehakt werden, unreife Ideen gehen nicht verloren, am Monats- oder Jahresende ist es ein gutes Instrument für den Rückblick > das habe ich alles geschafft, gezeichnet, erledigt > Zeit für Feier und Belohnung!
  • Wer sich schwer tut, Entscheidungen zu treffen kann hier im Kleinen üben: Was gehört aufbewahrt und was gehört definitiv entsorgt? Konsequenz ist alles. Auch im Leben.
  • Frische Blumen auf dem Schreibtisch tun immer gut. Egal wo, denn sie symbolisieren Wachstum und geben von ihrer Strahlkraft gerne ab.

Na dann, viel Spaß beim Aufräumen und Willkommen an Deinem Feng Shui Schreibtisch 😉 !

Fragen beantworte ich gern. Und wenn es ein Thema gibt, über das ich für Dich schreiben soll, sag’s mir hier


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Wintersonnenwende – Die Wiedergeburt des Lichts

DSC03660Etwas Anrührendes habe ich bei Wolf-Dieter Storl über „das Fest“ gelesen. Er schreibt über die Ursprünge von Weihnachten. Im Zeitalter, in dem man alles im Laden kaufen und sich von Dominosteinen ernähren kann erscheint es seltsam, über Äpfel und Nüsse reden zu hören. Und doch, beim Lesen klingt in mir etwas an, das ich lange schon gewusst habe. Und wir können kaufen solange wir wollen, dieses Sehnen nach dem Ursprung wird ohne Innehalten und Lauschen immer unerfüllt bleiben.

„In Wirklichkeit ist das Fest keine kulturelle Konstruktion, nichts willkürlich Ausgedachtes, sondern ein kosmisches Ereignis, das alle Naturwesen, die in der nördlichen Erdhälfte leben, auf ihre Weise wahrnehmen. Es ist die Wende der Sonne, die Wiedergeburt des Lichtes, das allen Lebewesen auf Erden ihre Lebenswärme schenkt. Es ist das Licht, das die Kräuter und Bäume mit jedem ihrer grünen Blätter anbeten und aus dem sie die Lebenskraft saugen, die sie an uns und an die Tiere in Form von Nahrung weitergeben. Es ist das Licht, das die Vögel jeden Morgen bejubeln. Es ist dieses Licht, das transformiert auch in uns als das Licht der Seele und des Geistes scheint, das uns die Erleuchtung schenken will und uns Erlösung von all dem Wahn, der unsere Seele verdunkelt, in Aussicht stellt.

In der Stille, in der Einkehr – am Herdfeuer zuhause oder im tiefen Schnee unter dem Sternenhimmel – nehmen wir das Mysterium der Wintersonnenwende am Besten wahr. Im Spiegel unserer Seele erscheint das Geschehen bildhaft als als die Geburt des Sonnenkindes. In der dunkelsten, längsten Nacht des Jahres, wird das göttliche Himmelskind von der Erdmutter unter den Wurzeln des Weltenbaumes wiedergeboren. So nahmen es unsere heidnischen Vorfahren wahr.

Das hohe Fest hatte sich im Fische-Zeitalter ein christliches Gewand angelegt. Am Fuße des immergrünen Weihnachtsbaumes – er symbolisiert den kosmischen Baum, den Weltenbaum, den Makrokosmos – wird das Kindlein, das „Licht der Welt“, der Heiland, geboren. Maria und Josef, das männliche und weibliche Prinzip (die Dualität des Daseins) „betrachten es froh“. Ochs und Esel und Schafe – symbolisch für die beseelte Welt der Tiere, sind dabei; und im „Heu und Stroh“ wird die Pflanzenwelt angedeutet. Die Engel – die Götter und hohen Geistwesen – jubilieren und kommen nahe.

Die einfachen Hirten stellen Meditierende dar; die sternenkundigen Könige aus dem Morgenland symbolisieren dagegen die weise Gelehrsamkeit und das Erschauen der Zeichen in der äußeren Natur. Beides sind Wege, das Weihnachtswunder zu schauen: Die stille Einkehr, wie es bei den Hirten der Fall ist, oder das aufmerksame Lesen in der Natur. Die Inder bezeichnen das als Bhakti-Yoga und Raja-Yoga, der Weg der liebvollen Hingabe, einerseits, und der Weg der geistigen Erkenntnis, anderseits.

Auf jeden Fall ist das „Christkind“ älter als die Kirche, auch der Weihnachtsmann – Väterchen Frost (Russland), Julpukki (Finnland), Belznickel, Hoteiosho (Japan), Shendang Laoren (China) Sami-Chlaus, Kris Kringle, Pere Noel – ist älter als die historische Figur des Sankt Nicolaus, der einst Bischof in Myra, in der heutigen Türkei, war. Der alte weise Wintergeist trägt Äpfel und Nüsse in seinem Sack – das sind die Samen der Zukunft, Nahrung die über den kalten Winter hinweg trägt, und zugleich Opfergaben für die verstorbenen Ahnen. Der Alte kommt – oft mit dem Christkind – aus dem tiefen verschneiten Wald, aus dem saturnischen Tannenwald, aus der Tiefe unserer Seele. Er trägt Haselruten mit sich, mit denen die Lebenskraft auf junge Frauen übertragen wird, so dass sie schwanger werden und die Ahnen sich neu auf Erden verkörpern können. Im Norden, in Skandinavien und im europäisch geprägtem Amerika, kommt der Weihnachtsmann – wie ein fliegender Schamane – mit einem Rentierschlitten oder einem Hirsch. In Finnland kommt der Julpukki mit einem Ziegenbock daher – Hirsche, Böcke und dergleichen stellen die Urerinnerung an altsteinzeitliche Tiergottheiten dar. Bei den Slawen reitet er einen Schimmel, ein Geisterpferd. Durch den Geistereingang, den Kamin oder Schornstein, der säuberlich gefegt sein muss, kommt er in der Stille der Nacht ins Haus und legt seinen Segen in die Schuhe und Stiefel, die die Menschen durchs Jahr tragen werden.

Indem wir zur Wintersonnwende und in der Heiligen Nacht stille Einkehr halten, werden wir diese Wunder „sehen“ können. Und wenn wir davon berührt werden, dann meldet sich des kritische, alltägliche Verstandesbewusstsein ab, dann werden wir mitgerissen und geraten in Ekstase, dann fliegt unsere Seele wie eine Wildgans im Einklang mit dem Atemzug der Erde. Dann tanzen und singen wir, und lassen die Gläser klingen. Dann sind – wie bei jedem wirklichen Feiertag – auch die Ahnen und Götter dabei, feiern mit uns und geben uns ihren Segen.“ Wolf-Dieter Storl.

 weihnachtskerzen


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Wenn das Schaf vor der Tür steht … 2015 kündigt sich an

Das kommende Jahr des Schafes lässt manche sicher nicht kalt. Zum Beispiel alle, die im Jahr des Büffels geboren wurden (… 1949, 1961, 1973, 1985, 1997, 2010):Schaf Ähnlich wie in der westlichen Astrologie gibt es auch in der chinesischen Mythologie den Tierkreis und so liegen sich jedes Jahr zwei Tiere diametral gegenüber (2015: Schaf => Büffel).

Im jeweils regierenden Jahrestier (2015: Schaf) residiert der Tai Sui, auch bekannt als Grand Duke Jupiter. Er gilt als der „Herrscher der Erde “ und damit als eine der höchsten Gottheiten in der Mythologie der Taoisten.

Jedes Jahr fällt also das besondere Augenmerk des Tai Sui auf sein Gegenüber und das mag er gar nicht. Er fühlt sich gekränkt. Zwar ist es eine durchaus unabsichtliche, weil unvermeidliche Kränkung, doch auf wen der Grand Duke Jupiter nicht gut zu sprechen ist für den gilt es, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Denn als Herrscher der Erde ist er natürlich mit verantwortlich für alle weltlichen Belange, die uns Menschen so sehr am Herzen liegen: Gesundheit, Glück und Reichtum.

Im Jahr des Büffels Geborene sollten sich 2015 besonders vorsehen und nichts tun, was den Tai Sui (noch mehr) verärgert. Dazu zählt:

  • Halte Dich fern von üblen Aktivitäten
  • Achte besonders auf deine Gesundheit
  • Kümmer Dich: um Dich selbst und um andere
  • Meide dunkle, enge Gassen in der Nacht
  • Vermeide Krankenhausbesuche wenn es irgendwie geht
  • Schau bei Beerdigungen nicht zu, wie der Sarg in die Erde gelassen wird

Für alle gilt: Bauarbeiten sollten 2015 nicht im Südwesten begonnen werden

Wer ein Pferd im Horoskop hat: Schaf und Pferd verbünden sich 2015 und „machen“ gemeinsam Feuer. Wie sich das auf einzelne Lebensbereiche auswirkt und wo es dann besonders „heiß“ zugeht erlaubt nur ein Blick in das individuelle Horoskop. Bei Fragen sprich mich gerne an.

Weitere Auskünfte zu persönlichen Auswirkungen und Maßnahmen gebe ich immer gerne, hier kannst Du Kontakt mit mir aufnehmen:

oder auf meiner Webseite mehr zum Thema lesen

http://www.raum-innen-aussen.de/lebensart/herkunft-als-schatztruhe

 


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… wir bekommen immer wieder Komplimente für unsere Räume …

Die Aufgabe: Gestaltung einer neu einzurichtenden Praxis mit Feng Shui.
Das Ergebnis: Die Worte zufriedener Kunden sprechen für sich selbst.

„Liebe Frau Berkenkopf,

wir möchten Ihnen an dieser Stelle ganz herzlich für Ihre Unterstützung danken. Das Thema Feng Shui war komplett neu für uns, aber wir wollten unsere neuen Praxisräume in Bremen danach ausrichten und haben uns an Sie gewandt. Vom ersten Moment an waren wir uns sicher, dass Sie die Richtige für uns sind. Sie haben unsere Räume so genau unter die Lupe genommen. Chiropraxis BremenDie Tatsache, dass Sie auch das gesamte Umfeld und die angrenzende Umgebung mit einbezogen haben, zeigte uns sehr schnell, dass Sie Ihr Handwerk sehr gut verstehen und ernst nehmen.

Als Sie dann mit dem ausgearbeiteten Konzept erneut zu uns kamen, waren wir sprachlos. Wieviel Liebe Sie ins kleinste Detail stecken ist beeindruckend! Wir waren überrascht, was für ein Farbkonzept Sie uns vorgeschlagen haben, aber als wir anfingen, genau diese Farben an die Wände zu bringen, erfüllten sich die Räume sofort mit einer wunderbaren Wärme. Genau wie die Farben haben wir jede Empfehlung genauestens umgesetzt und sind dankbar dafür. Jedesmal wenn wir in unsere Praxisräume kommen, ist es ein Genuss und wir fühlen uns sofort wohl. Genauso ergeht es unseren Gästen und wir bekommen immer wieder Komplimente für unsere Praxisräume.

Wir feiern jetzt unseren 1. Geburtstag in diesen Räumen (auch hier haben Sie uns ja wunderbar mit der Wahl unseres Eröffnungsdatums unterstützt!) und wir schauen gern auf das erfolgreiche erste Jahr in diesen Räumen zurück und freuen uns auf das nächste Jahr.

Wir sind uns sicher, dass wir nie wieder Räume ohne Ihre Unterstützung beziehen werden.

Liebe Frau Berkenkopf, noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an Sie. Es ist eine Freude und Bereicherung mit Ihnen zu arbeiten!

Ihre Pamela Bretthauer und Sascha Schäfer
Chiropractic Center Bremen“*
www.cc-hb.de

*Veröffentlicht mit persönlichem Einverständnis


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Was will der Stein mir sagen?

 

Dieser Gneis ist älter als 1 Milliarde (!) Jahre. Zu finden auf Sylt.

Dieser Gneis ist älter als 1 Milliarde (!) Jahre. Er steht auf Sylt.

Haben Sie sich schon mal gefragt, auf welchem Gestein Sie leben? Und was das vielleicht mit Ihren Befindlichkeiten zu tun hat?

Steine entfalten je nach Typus besondere Wirkungen.

„Basalt macht fromm“

Basalt und Granit zum Beispiel haben magnetische Eigenschaften, die auf Schläfenlappen und Zirbeldrüse wirken. Viele megalithische Kultstätten finden sich in Gebieten, die auf Granitgestein liegen. Bei Stefan Brönnle habe ich kürzlich gelesen, dass die durch diese Steine produzierten Hormone wie psychedelische Substanzen wirken können.  Primärgestein kann dabei unterstützen, seelische Potenziale zu enfalten.

Menschen die auf Granit oder Basaltgestein leben sind in der Regel sehr traditionsbewusst und ortsgebunden.

Mehr Offenheit durch Sandstein

Sekundärgesteine wie Sand- oder Kalkstein helfen seelische Erstarrung zu lösen und den Blick auf neue Erfahrungen zu lenken. Kennen Sie den uralten Brauch, Kalkstein anzuritzen und das so gewonnene „Mehl“ einzunehmen? Vielerorts zeigen die an heiligen Orten verbauten Steine diese Kratzspuren. Es sieht aus, als hätte ein riesiges Tier sich dort die Krallen geschärft. Dabei sind diese Spuren Zeugen des alten Wissens, wo jenseits der Apotheke Heilmittel zu finden waren. Schauen Sie doch mal genauer ob Sie einen Wetzstein finden, wenn Sie das nächste Mal an einer Kirche vorbeikommen.

Die hohe Konzentration an Quarzen führt übrigens zur Redelust. Wer also mehr sprechen möchte halte sich des öfteren auf Sedimentgesteinen auf. Wer aufmerksam ist wird auch eine Veränderung der eigenen Wahrnehmung feststellen.

So wandle sich, was nicht stabil ist

Marmor, Gneis und Schiefer prüfen Menschen auf Beständigkeit. Was in uns nicht trägt wird irgendwann abgeworfen. Wer zuviele Luftschlösser baut und in einer Gegend wohnt wo der Untergrund nicht aus Tertiärgestein besteht, besorgt sich vom Steinmetz eine Schieferplatte. Auf dieser richten Sie sich im Garten einen Meditationsplatz ein, oder holen den Schiefer ins Haus. Zum Beispiel in Küche oder Bad. Sie können sicher sein, sich dadurch vollständig zu erden und körperlich ganz anzukommen. Schiefer macht Menschen sehr bodenständig und man gewinnt einen Blick für das Naheliegende. Doch Vorsicht – nicht übertreiben. Sonst kann es sein dass Sie sich so sehr beruhigen, dass Sie nichts mehr umsetzen von dem, was Sie sich im Luftschloss gebaut haben!

Sie sehen: Über die Wahl des richtigen Steins können Sie gezielt beeinflussen, was bei Ihnen in Haus oder Garten so „abgehen“ soll.

Weitere Anregungen zum Steingarten finden Sie hier http://www.raum-innen-aussen.de/8-aktuelles/36-lust-auf-mehr-kies-faszination-steingarten

Sie möchten ein Haus bauen oder einen Garten anlegen: Sprechen Sie mich gerne an http://www.raum-innen-aussen.de/kontakt ich berate Sie in allen Fragen zur energetischen Optimierung und gemeinsam wir finden den Stil, der genau zu Ihnen passt.

Hat Ihnen mein Artikel gefallen? Dann sollten Sie den nächsten nicht verpassen. Schreiben Sie mir oder tragen Sie sich direkt in meinen Emailverteiler ein.


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„Guido, ich will ein Kleid von dir“ * Headlines die es in sich haben

Letzte Woche hatte ich 20 Minuten bis zum Anschlusszug. Mein Weg führte mich geradewegs in die Bahnhofsbuchhandlung. Viele bunte Zeitschriften mit schönen Fotos von noch schöneren Frauen, verliebten oder verkrachten Pärchen und fetten Überschriften, an denen das Auge hängen bleibt. Als ich bemerkte, welches Kino beim Lesen in meinem Kopf abging dachte ich: Cool, bleib dran und spinn‘ die Geschichten aus. Hier also meine (keineswegs neue, ich geb’s zu) Idee:

Wir schneiden unsere Lieblingswörter aus und erfinden daraus eigene Sätze. Dann kleben wir ein paar Hinguckerfotos dazu – und fertig ist das schönste Vision-Board. Gut sichtbar in der Wohnung aufgehängt wirken diese Botschaften wundervoll und leicht auf Gemüt und Unbewußtes.

Vision Bord aus Überschriften

Hier nun die „Trend-Überschriften“ der vergangenen Woche:

* Mehr Individualität bitte * Lieben was ist * Was kostet ein perfektes Leben? * Du bist eine wirklich tolle Frau * Bleiben oder Gehen? * Schöne Muskeln in 10 Minuten * Alles Gute für mich * Mach mal Pause * Da müssen alle durch * Das skinny Jeans Workout * Jetzt wird gefeiert * Was fehlt mir bloss? * Weihnachtsstress fällt diesmal aus * Wie die Liebe uns stark macht * Hat sie das nötig ? * Jetzt ist Ihre beste Zeit * Weg mit dem Fett * Hilfe, mein Kind hat schon alles * Schlanke Muskeln, Knackpo und eine flache Mitte * Ab jetzt richtig zufrieden statt nur glücklich * Mach mir keine Konkurrenz * Erst das Ja-Wort, dann die Liebe * Essen macht schön * Macht mein Job mich glücklich? * Stark ist das neue Sexy * Die gesündesten Plätzchen der Welt * 473 must-haves unter 100 Euro * Das Toskana Gefühl * Kreativ und glücklich in 12 Wochen * All night long Party, die coolsten Outfits * Kosmetik die jünger macht * Müssen wir haben – die neuen Parfüm Hits * Das große Anti – Aging – Special * Stylish und mega sexy * Endlich wieder gut schlafen * Das verschenke ich dieses Jahr *  Schuh-Tick – dann werden sie diese lieben * Glanzhaar und Strahleteint trotz Frost * Ein absolut normaler Star * Guido, ich will ein Kleid von dir * Entspannt schlafen mit 40+ * Was im Leben wichtig ist * Aus Fehlkauf wird Lieblingsstil * Nun ist sie zu weit gegangen * Je älter ich werde, desto zufriedener bin ich * 12 Sätze, die glücklich machen * 2015 – Jupiter bringt Liebe, Geld, Glück und ganz viel Sex * Warum klebt alles an mir? * Jetzt fangen wir die Liebe ein * Du kannst wenn du nur willst * Natürlich schön geschminkt * Das sagen dir deine Sex Träume * Suppen, die satt und glücklich machen * Besser streiten mit nur 5 überraschenden Regeln * Ständig Lust auf Süsses * Nutzen Sie den Placebo Effekt * Neue Nähe erleben * Geheime Familie – wir sind sein Doppelleben * * Warum verreisen Väter immer in ihrer Elternzeit? *

Nun bin ich gespannt: Welches sind Ihre Lieblingswörter?

P.S. Natürlich spricht der Zeit-Geist aus diesen Headlines, die ja danach ausgewählt werden was gerade „In“ ist. Schließlich sollen die Zeitschriften gekauft werden. Daraus spinne ich eine weitere Geschichte:

Offenbar haben Menschen heute echte Schlafsorgen, wünschen sich Liebe und Nähe (geschminkt oder ungeschminkt), haben Lust auf Sex und Essen, beschäftigen sich mit ihrem Gewicht, tragen die Hoffnung, kaufen möge etwas füllen (möglichst nicht nur Schränke und Schuhregale), wünschen Rat und Ermutigung, pflegen die Sehnsucht, alles möge ganz schnell gehen (Heilung, Wunscherfüllung, Abnehmen – bloss das Altern nicht).

Kurz gesagt: Menschen haben den Wunsch nach Authentizität und Zugehörigkeit. Sein dürfen wer man ist und (trotzdem) dazu gehören.

Nur ob kaufen, abnehmen, schminken, jünger aussehen ( … bitte selbst ergänzen … ) nützt,
diesen Wunsch zu erfüllen?


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Der Baum trägt ein Kleid aus Flechten

Flechte am BaumAuch für den Feng Shui Garten gut zu wissen:

„Flechten werden oft als Krankheit oder Pilzbefall gedeutet. Dabei schaden sie den Bäumen nicht – Flechten auf abgestorbenen Zweigen sind nie die Verursacher des Absterbens eines Baumes. Sie sind aber ein Zeichen für ein geringes Dickenwachstum des Stammes und ein Anlass, den Ursachen dafür auf den Grund zu gehen – Mangel an Nährstoffen oder Wasser oder Schädlingsbefall. Flechten an Obstbäumen treten meist bei langjährig ungeschnittenen und ungedüngten Bäumen auf.

Für den Menschen sind die bizarren Schönheiten völlig ungefährlich! Eine Bekämpfung ist daher nicht notwendig. Falls die Flechten optisch stören kann man sie an dickeren Ästen und den Stämmen abbürsten, auch ein Kalkanstrich schafft Abhilfe. Flechten sind übrigens eine Lebensgemeinschaft aus niederen Pilzen und Algen, die nur in sauberer Luft wachsen.“

Quelle: Gartenakademie Rheinland-Pfalz


Ein Kommentar

Einzigartig bist Du!

DSC01310„Es gibt eine Vitalität, eine Lebenskraft, eine beflügelnde Energie, die durch dich aktiv wird, und es gibt nur einen Menschen wie dich in allen Zeiten. Dein Lebensausdruck ist einzigartig, und wenn du ihn blockierst, wird er niemals durch irgendeinen anderen Menschen oder ein anderes Mittel ausgedrückt werden und er wird verloren sein. Die Welt wird ihn nicht haben.

Du sollst nicht beurteilen, wie gut er ist, oder ihn mit einer anderen Ausdrucksform vergleichen. Deine Aufgabe ist, ihn klar und ohne Umschweife als deinen zu erkennen und zu bewahren. Du musst nicht einmal an dich oder deine Arbeit glauben. Sei offen und bewusst für die Motive, die dich bewegen, halte den Kanal offen. Kein Künstler ist zufrieden. Es gibt keine wie auch immer geartete Befriedigung. Da ist eine merkwürdige, göttliche Unzufriedenheit, eine segensreiche Unruhe, die uns vorwärtstreibt und die uns lebendiger macht als andere.“

Martha Graham. Hervorhebungen La Imperial Feng


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Philosophie zur Wochenmitte – Feng Shui, Wu Wei und das Tao

Vater Himmel, Mutter Erde - Tao und Feng ShuiVater Himmel, Mutter Erde. „Die Vereinigung von Himmel und Erde gleicht der Vermischung der Feinstoffe von Mann und Frau.“*

Weiblich, Männlich, Yin und Yang. Alles was ist entspringt dem Tao, dem ewigen unveränderlichen Urprinzip.

Daoismus ist die Lehre vom Weg und es heißt: Wer ein erfülltes Leben leben möchte, sollte den Lauf der Welt beobachten und sein Handeln daran orientieren. Ohne zu bewerten und in „gut“ oder „schlecht“ einzuteilen. Denn an diesem Punkt des Lamentierens beginnt bereits die Kraftverschwendung.

Es eher nehmen wie ein Schmetterling, der alle Stadien seiner Existenz und Verwandlung ohne klagen hin- und annimmt. Er akzeptiert die Stationen auf seinem Weg als notwendig, um zuletzt als wundervolles Exemplar seiner Spezies zu fliegen, Nektar zu schlürfen, sich zu vermehren und Menschenkinder zu begeistern.

SchmetterlingSo geht Wu Wei, das Prinzip des Nichthandelns. Irrtümlicherweise wird es oft mit Untätigkeit gleichgesetzt. Doch Wu Wei bedeutet, nicht gegen die Gesetzmäßigkeit der Natur zu handeln und sich an der Bewegung des Kosmos zu orientieren. Oder, um beim Bild des Schmetterlings zu bleiben: erkennen ob man gerade Raupe, Puppe oder Schmetterling ist. Und während der Transformation immer nur das tun, was gerade dran ist. Nicht mehr und nicht weniger. Nur mit Präsenz und Aufmerksamkeit für das, was gerade ist, gelingt das Ganze. Wer diese Kunst beherrscht segelt mit dem Wind.

Wer sich mit dem Tao (wie auch mit Feng Shui) befasst, kommt am Fühlen und am Loslassen nicht vorbei. Nicht alles ist mit dem Verstand zu erfassen und schon gar nicht zu erklären – und wer weiß, vielleicht ist dies ja der Weg der Befreiung aus der festgefahrenen Situation unserer Zeit. Statt immer mehr wissen zu wollen und übereilt zu reagieren und blindlings zu handeln – beginnen wir doch wieder mal zu fühlen. Zum Beispiel in welchem Stadium der Verpuppung wir sind. Sind wir bereit, alte Häute hinter uns zu lassen? Dann kann die Wissenschaft gern anderer Meinung sein, doch der Mensch des Tao, der und die Weise verschwendet keine Kraft mit dem Versuch, gegen das anzugehen, was gerade IST.

Gefühle sind die Farben des Herzens. Schön, wenn diese Farben leicht und durchschimmernd sind wie ein luftiges Aquarell.

* Manfred Kubny, Die Erde ist eine Frau. In: Hagia Chora, Heft 31, 2008


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Lust auf mehr Kies? Faszination Steingarten!

Es muss nicht immer japanisch sein. Auch in Europa gibt es Steingärten, die sich sehen lassen können.

Dabei gleicht kein Steingarten einem anderen, denn jeder Stein ist ein Unikat. Ob mit Feng Shui oder ohne, Steingärten haben es in sich!

So jedenfalls haben es Marlene und Christian erlebt, die aus dem Urlaub die Idee mitbrachten, den eigenen Garten in einen Steingarten zu verwandeln. Und als sie mich mit der Planung beauftragten fragte ich mich, was eigentlich das Wesen eines europäischen Steingartens ausmacht.

Natürlich lebt ein Steingarten von Steinen. Doch Stein ist nicht gleich Stein – erst die bewußte Anordnung von Steinen und Pflanzen verleiht dem Ganzen den nötigen Charme.

Klein anfangen!

fotos garten & galerie 152

Wer erst einmal ausprobieren möchte kann in einem Trog einen Mini Steingarten anlegen. Dazu eigenen sich ausgediente Futtertröge, frostsichere Schalen, Untersetzer aus Ton, Holzfässer oder sogar Balkonkästen. Wichtig ist die Drainage, damit die Pflanzen nicht im Wasser stehen. Bei der Bepflanzung können sich schöne Steine, Moos oder schwach- und kleinwüchsige Steingartenpflanzen abwechseln.

Im nächsten Schritt kann ein Mini-Kräutergärtlein als Steingarten konzipiert werden. Hier blüht der Schnittlauch in einer Einfassung aus ausgedienten Ziegelsteinen, größeren Feldsteinen und Flusskies. fotos garten & galerie 167

Oder groß einsteigen!

Marlene und Christian haben sich entschieden, den Eingang als Steingarten anzulegen. Der Weg zum Haus wurde mit Bruchsteinen ausgelegt und auf der „Drachenseite“ im Feng Shui, zur Stärkung der männlichen Bewohner, ein Hügel aus Steinen aufgeschüttet. Die zurückhaltenden Farben der Steine ergänzen sich mit einzelnen Leuchtpunkten der Pflanzen und erzeugen so eine angenehme Spannung. Die Lieblingspflanzen begrüßen nun beim Nachhausekommen: Lilien, Lavendel und Rosen, im Hintergrund Funkien und rund geschnittener Buchs. Die aufgeschütteten Steine werden langsam vom rankenden Polsterkraut eingerahmt.

Schöner Gartenbereich

 

 

 

 

 

 

 

Und im nächsten Jahr geht es hinter dem Haus weiter. Die Pläne dazu liegen schon in der Schublade … !

Sie wünschen sich einen Steingarten? Ich unterstützen Sie gerne dabei, Ihren Traum zu realisieren. Einfach anrufen 0421/699 17 54.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Faszination Steingarten

La Imperial Feng ist dieser Faszination erlegen und nun recherchiert sie alles Mögliche in puncto Steingärten.
Wie man einen solchen anlegt, was man beachten sollte, welche Pflanzen sich eignen – undsoweiter.
Im nächsten Beitrag gibt’s genau hier mehr darüber zu lesen.

hier hat sie Tee getrunken, nun ist sie unterwegs um Insoiration für Steingärten zu sammeln

Gerade war sie noch da und trank ihren Tee bevor sie sich aufmachte, Inspirationen zum Steingarten zu sammeln …


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Apfel, Sanddorn, Anemone – Der Herbst ist da

Apfelbaum und Herbstanemone, zwei die sich mögen

Die Äpfel sind reif! Wer einen Apfelbaum hat kann sich dieser Tage an den reifen, selbstgepflückten Früchten erfreuen.
Überhaupt, wer einen eigenen Garten besitzt kann Blumen, Büsche und Bäume auswählen, die sowohl äußerlich gefallen, als auch der inneren Stimme lauschen: Mit welchem der innewohnenden Pflanzen“geister“ möchten Sie sich im Garten gern umgeben?

Der Apfel steht ja schon seit mindestens 2000 Jahren im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit.
Dieser abgebildete kleine Bursche stand übrigens mal bei Aldi zum Verkauf. Doch da der  Stamm sehr verkrüppelt war hatte man ihn, nachdem alle Geschwister verkauft waren, achtlos in eine Ecke gestellt. Als ich ihn sah rührte er mich irgendwie an und so nahm ich ihn mit in meinen Garten. Seitdem schenkt er mir jedes Jahr so leckere Äpfel und in guten Jahren habe ich schon 42 Stück gezählt.

Hier noch einige Sätze von Maurice Mességué zum Apfelbaum: „Im Apfel findet man Vitamine, assimilierbaren Zucker, Enzyme, die für das Gleichgewicht des Organismus unentbehrlich sind, lebenswichtige Säuren und die Minerale des Lebens selbst. … Apfelgenuss wirkt beruhigend; abends einen guten Apfel, und der Schlaf kommt schneller. Er ist erfrischend, befreit die Bronchien und die Nase von lästigem Schleim und senkt das Fieber. Er ist harntreibend, wirkt gegen Darminfektionen und ist zugleich ein gutes Abführmittel.“
Und wer kennt ihn nicht, den berühmten Ausspruch „an apple a day keeps the doctor away“!

Im Garten sollte der Apfelbaum die Kraft der Sonne tanken, damit seine Früchte die wertvolle Energie speichern können. Südost, Süd, Südwest sind darum wohl die bevorzugten Himmelsrichtungen. Südwesten ist der Partnerschaft gewidmet, und was man von den Mythen nun halten mag oder nicht – es war auf jeden Fall ein Paar, welches die ganze Geschichte ins Rollen brachte … 😉

Sanddorn im Feng Shui Garten

Sanddorn gehört im Feng Shui Garten nicht in den Südwesten

Es heißt, Sanddorn mache die Zellen munter. Es ist eine heimische Beerenart, die zehnmal soviel Vitamin C enthält wie Grapefruit. Außerdem versorgen die Früchte mit den Vitaminen A, B und E, mit Kalium, Phosphor, Eisen und mit essentiellen Fettsäuren. Für bessere Widerstandskraft bei Stress und Erkältung haben sich täglich 2 Eßlöffel Sanddornsaft bewährt. Doch Vorsicht: Weil die Büsche sehr stachelig sind eignet sich Sanddorn nicht für den Südwesten, den Bereich der Partnerschaft!

Die Anemone ist das Symbol für Erwartung und Hoffnung, sie steht im Zeichen des Götterboten Hermes, der Venus und angeblich auch der Elfen. Sie zählt zu den ersten Blühschönen im Frühling und einige Arten verzaubern auch den Herbst. Die meisten Anemonen enthalten ein Gift, das sie auszeichnete, im Garten der Hekate zu wachsen. Doch ihren Namen hat die Anemone vom Wind (griech. anemos = Wind). Und bei Annemarie Beuchert kann man nachlesen, dass Venus die Blüten der Anemone mit dem Blut ihres Liebsten Adonis rot gefärbt und der Wind Blütenblätter und Samen über die ganze Erde verbreitet hat. So reist sie wie Hermes, der Götterbote, über alle Kontinente und bringt Hoffnung in die Herzen der Menschen. Im Frühling wohnt in ihr die Kraft des Anfangs und im Herbst, wenn die Natur sich für den Rückzug bereit macht, erfreut sie nochmal Auge und Gemüt der Betrachtenden. Mir kommt es dann so vor als wolle sich auf sanfte Weise verabschieden, während sie mir zuruft: Bin ja bald wieder da. Der nächste Frühling kommt bestimmt.


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Das Land, in dem der Pfeffer wächst

Sollte mir noch einmal jemand sagen „Geh doch dahin, wo der Pfeffer wächst,“ – ich würde es sofort tun.

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So wächst der rote Pfeffer

Es ist nämlich das Land, wo auch die Zitronen blühen und wo Orangen wachsen. Wo Avocados und Mangos vom Baum direkt auf den Tisch wandern, noch warm von der Sonne.

Andalusien. Allein der Name klingt in meinen Ohren wie ein Gedicht.

Ich glaube, das sind die Vorzüge, die ich an meinem Beruf besonders liebe und schätze:

Reisen. Andersartige Sitten und Gebräuche kennen lernen, sie in Zusammenhang bringen mit dem Qi des Ortes. Formen studieren und ihre (möglichen) Auswirkungen auf menschliche Belange erkennen: Man denke nur an die Bergformationen in China, in Österreich oder in den Anden – überall haben die Berge andere Formen und überall haben Menschen eine andere Kultur ausgebildet.
Und schließlich selbst erleben, was ein Sprichwort besagt: Fremde sind Freunde, die du noch nicht kennst.

In diesem Sinne freue ich mich auf meine nächste Reise. Wer weiß, wohin sie mich führt … .


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Gehen

gehenGehen ist etwas so Alltägliches, dass es meist nebenbei geschieht. Oder registrieren Sie beim Gehen, welche Abrollbewegungen die Füße machen, wie sich der Untergrund verändert, wie der Körper das Gleichgewicht hält und wie es sich überhaupt so anfühlt beim Gehen?

Haben Sie sich vielleicht auch schon manchmal gefragt, wie sie eigentlich an Ihr Ziel gelangt sind? Weil sich die Füße, nach kurzem Austausch mit dem Gehirn, ganz von selbst bewegten? Sie gingen selbständig, während Sie in Gedanken ganz woanders waren, und den Weg gar nicht mitbekamen? Am Ende wunderten Sie sich bloß noch, schon angekommen zu sein?

Das passiert leicht, wenn man in ein Gespräch vertieft ist und alles um sich herum nicht mehr wahr nimmt. Das geschieht auch, wenn das Interesse nachlässt – man weiß wie Reis schmeckt, warum soll man beim Essen noch darauf achten?

Durch Routine wird Alltägliches nicht (mehr) wahrgenommen. So geht es mit dem Sehen, dem Schmecken, dem Gehen, dem Zähnepuzten – derweil wir mit dem Kopf meist ganz woanders sind.

Dazu eine kleine Geschichte:

„Ein Zen-Schüler fragt seinen Meister: „Was unterscheidet den Zen-Meister von einem Zen-Schüler?“

Der Zen-Meister antwortet: „Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich schlafe, dann schlafe ich.“

„Wieso? Das mache ich doch auch.“

Der Zen-Meister antwortet: „Wenn du gehst, denkst du ans Essen und wenn du isst, dann denkst du ans Schlafen. Wenn du schlafen sollst, denkst du an alles Mögliche. Das ist der Unterschied.“       

Das bewusste Gehen kann ein Weg sein, um Prozesse in Gang zu bringen. Es kann helfen, im Augenblick ganz präsent zu sein. Es kann eine spielerische Konzentrationsübung sein. Es kann dazu führen, sich mit der Natur zu verbinden (statt sie zu bezwingen). Bewusst gehen kann einen tief(er)en Kontakt zu sich selbst und zur Erde ermöglichen.

Dann sieht man buchstäblich nicht mehr auf die Erde herab, sondern sieht mit den Fußsohlen. Auf diese Weise ist man ihr und damit ihrer gesamten Weisheit viel näher. Und dann, dann können sich neue Türen öffnen. Dann können Wege beschritten werden, die vorher verborgen waren. Und, es kann eine ganz neue, ganz tiefe Liebe und Zuneigung zur Erde, unserem Heimatplaneten, daraus erwachsen. Nur durch das bewußte Gehen.

Dazu passt ein Gedicht von Cambra Maria Skadé

„Die Augen sitzen in der Fußsohle,
deren Haut Wasser atmet.
Der Geist ist nach unten geglitten
tritt sanft auf grüne Wiesen und trinkt Nektar.
Mit jedem Schritt, jedem Abrollen,
zeichnen sich Geschichten ein, Berührungen ab,
tauschen sich Fuß und Erde aus,
erzählen einander Liebesgeschichten.“

Wie wär’s Sie gehen heute zehn Schritte und achten dabei nur darauf, was Ihre Fusssohlen Ihnen mitteilen möchten?


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Der Feng Shui Garten für die Sinne

Foto: RonPorterEin Garten ist ein geschützter Raum und lädt ein, gärtnerische Ideen räumlich zu verwirklichen. Jemand sagte einmal, jeder Garten zeige die persönliche Vorstellung vom Paradies.

Ein Feng Shui Garten orientiert sich  an „Formalien“, wie zum Beispiel an der Formenschule. Da wird geschaut, dass ein starker Rücken schützt und stabilisiert; dass der Eingangsbereich ausreichend Freiraum gewährt, damit das Qi sich sammeln und idealerweise einspiralisieren kann; da wird nach rechts und links geschaut, um die Dualität von Yin und Yang optisch zu manifestieren.

Ein Feng Shui Garten liebt Ausgewogenheit und das Spiel der Kräfte, strahlt Harmonie und Balance aus. Er wirkt auf alle Lebewesen als Ort der lebendigen Kraft. Ein Feng Shui Garten ist ein schöperisches Areal und damit ein Raum, der alle Lebensgeister anregt und in dem man sich einfach wohlfühlt.

Doch wie jeder Gärtner, wie jede Gärtnerin weiß, ist ein Garten nie statisch und niemals „fertig“. Wie im Improvitationstheater sind alle Darsteller gefordert, spielerisch aufeinander einzugehen. Selten sind die Szenen wiederholbar, denn Ort, Zeit und Mitwirkende befruchten sich und wirken mit am Prozess. Auch ist selten vorhersagbar, wie sich das Theaterstück und eben auch ein (neu angelegter) Garten entwickeln wird. Das gilt natürlich auch für einen Feng Shui Garten.

Wird ein Feng Shui Garten geplant ist zuerst das Konzept wichtig und es werden alle Wünsche aufgelistet. Was soll der Garten enthalten ?

  • Wege, Wasser als Brunnen oder Teich, Rasen, Gemüsebeete, Blumenbeete, Steingarten, Hausbaum, Grillplatz, Feuerstelle, Platz für die Hängematte, die Hollywoodschaukel, Spielecke, Rosenbogen, Rückzugsecke, Sandkasten, Mediatitonsplatz, Feenplatz, Labyrinth, Kräuterspirale, eine bunte Nana, eine Skulptur aus Zweigen, Landart, ein Teehaus, eine romantische Ecke, Pavillion, Draußen-Küche, Buddhastatue …

Danach erst wird sortiert. Was ist wirklich wichtig und was ist machbar? Die Umsetzung in einen Feng Shui Garten besteht dann in der Kunst, das alte Wissen auf den Ort zu übertragen um alles richtig zu platzieren. Das heißt, den besten Platz finden für Wasser, für Gemüse, für Teehaus oder das Labyrinth.

Und zwar im besten Sinne für das Grundstück, das Haus und alle Bewohner. Wer geht womit in Resonanz? Wünscht sich der Bewohner ein Gemüsebeet, die Bewohnerin eine Rückzugsecke? Wünschen sich beide Anregung und gleichzeitig Stabilisierung für die Partnerschaft, ein offenes Haus für Gäste, beruflichen Erfolg und Gesundheit? In jedem Fall sind alle Items die der Garten enthalten soll so zu platzieren, dass die Bewohner in gewünschter Weise profitieren.

Aus der Literatur weiß man nun, dass die Drachenseite den männlichen Bewohner stärkt. Liegt die Drachenseite nun im Westen (nach der Kompassschule im Bereich des Yin) und der Mann wünscht sich ein Gemüsebeet so hilft es wenig, statisch auf der Lehrmeinung zu beharren. Denn im Westen wird das Gemüse vermutlich nicht allerbest gedeihen und den Mann somit nicht stärken. Feng Shui Meister kennen darum Lösungen, die manch einen verwirren mögen weil sie so in keinem Lehrbuch stehen.

Doch ähnlich der Akupunktur, die die Energieleitbahnen des menschlichen Körpers nutzt, um Stagnation zu lösen und das Qi wieder anzuregen, arbeitet das Hexagramm Feng Shui. Die Erde als Körper hat ebensolche Energieleitbahnen wie der menschliche Körper. Werden diese in präziser Weise stimuliert hat das Auswirkungen auf das Qi und damit auf die Bewohner. Darum kennt das Hexagramm Feng Shui für jede Herausforderung die passende Lösung.

In einem Feng Shui Garten heißt es darum, flexibel bleiben und jeglicher Starre vorbeugen. Das gilt auch für gedankliche Starre und überholte Lehrmeinungen. Alle Erkenntnisse im Feng Shui sind aus der Beobachtung der Natur gewonnen, und sie fußen in einer Gesellschaftsformation, die heute – zumindest in unserer westlichen Welt – teilweise überholt ist.

So heißt es im Lehrbuch, dass die  Tigerseite, die klassisch dem weiblichen Prinzip zugeordnet ist, sehr yinnig und zurückhaltend, mit bevorzugt niedrigem Bewuchs zu gestalten sei. Doch heute stehen viele Frauen in beruflicher Verantwortung, sie exponieren sich und sind auf Durchsetzungskraft angewiesen. Darum meine ich, dass das Pflanzprinzip guten Gewissens an manchen Stellen aufgebrochen werden darf und ein höheres Gewächs oder eine markante Solitärpflanze, wie zum Beispiel die Königskerze, ruhig neben Frauenmantel, Margeriten oder Bodendeckern ihren Platz behaupten darf.

Es geht ja um das Gesamtbild, in dem die Tigerseite nicht dominanter bewachsen sein soll als die Drachenseite. Doch das heißt nicht, dass nicht auch der Tiger manchmal aufstehen, sich schütteln und in seiner ganzen Pracht und weiblichen Schönheit präsentieren darf. In meiner Beratungspraxis habe ich außerdem beobachtet, dass Frauen auf diese Weise sanft unterstützt werden, den eigenen Wert zu schätzen.

Um nun auf den Feng Shui Garten für die Sinne zurückzukommen. Da hatte ich vor, Tipps für die Gestaltung aufzulisten, um alle Sinne einzubinden. Doch ich glaube da braucht es einen neuen Beitrag denn dieser hat sich während des Schreibens verselbständigt. Ich komme also drauf zurück …

 

 

 

 

 


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Alle reden von Qi – was ist das überhaupt?

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Qi ist Lebensenergie, ist das lebensspendende Prinzip, ist Kraft, ist die Wirkung von Form und Situation.

Im Feng Shui (wörtlich: Wind und Wasser) bedeutet Qi auch Wasser und meint damit ‚das Blut der Erde‘. Der Wind wird als eine Bewegung des Qi in der Landschaft gesehen und die Emotion als eine Bewegung des Qi im menschlichen Körper.

Traditionelle chinesische Wissenschaften, zu der auch die Raumpsychologie Feng Shui gehört, haben immer Parallelen zwischen dem menschlichen Körper und der ihn umgebenden Natur gesehen.

Im Buch der Kaiserin* heißt es das Qi die „Grundlage aller Erscheinungen auf der Welt (ist). … Qi wird oft einseitig als „Energie“ übersetzt. In Wirklichkeit ist es ein Oberbegriff für Materie und Energie und deren ständige Umwandlung von einem in das andere.

Schmerzen und Funktionsstörungen sind für die Chinesen Störungen des Qi-Flusses: Qi-Stagnation.

In seiner nährenden und saftigen Funktion wird Qi auch Blut genannt. In einer sehr stark materiellen und bewahrenden Form wird es Essenz genannt. In einer bewegten und bewegenden Funktion wird es Qi im engeren Sinne genannt.“ *

Essenz ist also die materielle und bewahrende Form des Qi. Warum ist Essenz wichtig? Weil Essenz davor bewahrt, sich vorzeitig zu verbrauchen (nette Umschreibung für: Mattikgkeit, Müdigkeit, vorzeitigen Alterungsprozess, Lustlosigkeit, Teilnahmslosigkeit, Gleichgültigkeit usw. )

Um die Essenz zu bewahren hat sich folgendes bewährt:

  • Demut ( also nicht hadern, mit dem was ist und was sich (zumindest momentan) nicht ändern läßt)
  • Liebe zu sich selbst und zu allen Mitgeschöpfen (erklärt sich fast von selbst. Beinhaltet auch den Respekt vor allem und allen, die sich nicht gemäß kulturell vorherrschender Ideologie verhalten / verwerten lassen)
  • innere Stille (sehr gut zu erreichen durch Meditation, Kontemplation, Gebet, Auszeiten in der Natur)
  • nahrhafte Lebensmittel (je mehr industrielle Zwischenschritte ein Nahrungsmittel durchlaufen hat desto weniger Ur-Kraft enthält es. Zu bevorzugen sind frische, regional angebaute LEBENSmittel )
  • ausreichend Schlaf (individuell verschieden. Man verpasst übrigens nichts, wenn man schläft … und obendrein lieben Körper, Geist und Seele die Zeit der Stille, in der sich alles wieder richten darf)
  • im Einklang mit der Umgebung leben (den umhüllenden Raum als Teil des universellen Energiefeldes zu erkennen und mit seiner Hilfe Lebenskraft und Essenz der Menschen zu bewahren ist das Hauptanliegen im Feng Shui. Damit sind alle Handlungen umfasst, die „im Gefüge der Natur eine für den Menschen günstige Beeinflussung“ ** bewirken)

Weil das Wohlbefinden auch abhängig ist von der Lebensenergie, und weil ein Mensch nur so lange (gut) lebt wie ausreichend Kraft vorhanden ist – deshalb reden alle, die sich mit den traditionellen chinesischen Wissenschaften befassen, so oft von Qi.

 

 * Christine Li und Ulja Krautwald: Der Weg der Kaiserin, Fischer TB 2011
** Manfred Kubny, Feng Shui: Die Struktur der Welt, Drachen Verlag 2008

 

 


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Feng Shui und die Kunst, ohne Ballast zu leben

Ohne Ablenkung zur Ruhe kommen

Ohne Ablenkung zur Ruhe kommen

„Befreie dich vom Gerümpel und schaffe dadurch Platz für die wahren Schätze. “ Peter Walsh

Besitz kann sich in Ballast verwandeln und Entrümpeln kann harte Arbeit sein. Viele Jahre bringen wir damit zu, Dinge zu sammeln und zu horten.

Immer neue Besitztümer finden Platz in unserem Zuhause oder im Büro, doch trennen wir uns selten von dem, was dadurch überflüssig geworden ist.

In unserer Gesellschaft grassiert eine Sammelleidenschaft, die mit der Zeit in einer wahren Belastung ausarten kann. Ob einfach zuviel Besitz oder echtes Gerümpel: Beides richtet sich mit der Zeit energetisch gegen seine Besitzer, macht unfroh und schwer.

In ihrem Buch „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ unterscheidet Karen Kingston  vier Arten von Gerümpel

  • Dinge die man nicht gebraucht oder nicht liebt
  • Dinge, die unordentlich und schlecht organisiert sind
  • zu viele Dinge auf zu engem Raum
  • alles, was nicht zu Ende gebracht wurde

Doch ist erst einmal die Entscheidung gefallen, sich vom Überflüssigen zu trennen (nennen Sie es ruhig Gerümpel, das erleichtert), beginnt die wirkliche Arbeit. Und zwar mit der Entscheidung, wovon sich trennen und was behalten. Wie oft hielt man so manches Stück auf dem Weg zum Sperrmüll schon in Händen, um es dann doch zurück zu tragen. Innere Monologe begleiten diesen Prozess: „Vielleicht brauche ich es irgendwann noch mal … “ oder: „Es könnte wieder modern werden, darum behalt ich es lieber … „.

Doch die Anstrengung, konsequent zu entrümpeln und mit weniger zu leben lohnt sich, denn (zuviel) Besitzt wirkt irgendwann belastend. Weniger zu besitzen bedeutet automatisch größere Freiheit.

Doch wie und wo beginnen? Falls Sie sich überfordert fühlen oder frustriert sind, weil es nicht schnell genug voran geht haben sich folgende Tipps bewährt:

1. Arbeiten Sie in Wellen: Anstatt sich jeden Raum einzeln vorzunehmen kann es helfen, in „Wellen“ vorzugehen. Legen Sie beschwingte Lieblingsmusik auf, nehmen einen Karton und tanzen Sie durch die Räume. Packen Sie ein, was auf den ersten Blick stört oder schon lange überfallig aufs Entsorgen wartet. In diesem ersten Durchgang sollte es leicht gehen, denn in den meisten Räumen gibt es „zuviel“. Wenn Sie damit durch sind starten Sie die nächste Runde. Dann könnte es mit der Entscheidung schon schwieriger werden, doch Sie sind ja nun geübt und haben vielleicht  Erleichterung oder sogar Stolz gespürt. Wunderbar. Machen Sie weiter so.

2. Nur eine Stunde täglich: Anstatt sich den ganzen Tag mit Entrümpeln abzumühen begrenzen Sie die Zeit. Nehmen Sie sich stattdessen nur eine Stunde Zeit, vielleicht bevor Sie abends Joggen oder zum Essen ausgehen oder bevor Sie morgens mit der Arbeit beginnen. Das hat den Vorteil, dass Sie innerlichen Ansporn fühlen in der einen Stunde möglichst viel zu schaffen, andererseits überfordern Sie sich nicht. Motivierend kann es auch sein, die Müllabfuhrtage zu nutzen, um kleinere Dinge sofort loszulassen.

3. Statt einfach nur wegzuwerfen, spenden Sie: In fast allen Städten gibt es mittlerweile Organisationen wie Oxfam, die bedürftige Menschen mit dem Verkaufserlös gespendeter Sachen unterstützen. Auch gemeinnützige Verbände helfen gern weiter und vermitteln Kontakt zu Kleider- oder Möbelbörsen. Oder antworten Sie auf Inserate, die Flohmarktartikel suchen. So machen Sie anderen Menschen eine Freude und sich selbst obendrein.

4. Aus den Augen aus dem Sinn: Fällt es Ihnen schwer, sich von bestimmten Dingen endgültig zu lösen verpacken Sie sie in Kartons. Diesen beschriften Sie mit einem „Verfallsdatum“ und nach sechs Monaten schauen Sie noch einmal nach: Sicher wird es Ihnen nun leicht fallen sich endgültig zu trennen. Denn eine weise Regel besagt: Was man 6 Monate nicht vermisst hat, das wird auch danach nicht fehlen.

5. Nutzen Sie das Feng Shui Bagua wie eine Landkarte: Verzeichnen Sie, wo sich Ihre echten Schätze befinden und wo sich mit Vorliebe Gerümpel anhäuft. Dann finden Sie sicher Hinweise, warum es mit Ihrer Karriere nicht vorwärts geht, wieso in Ihrer Partnerschaft die Sinnlichkeit nachlässt, weshalb eine lang ersehnte Reise immer wieder verschoben werden muss oder warum Müdigkeit und innere Spannung ein Dauerthema bei Ihnen sind.

6. Denken Sie daran, auch Verpflichtungen zu entrümpeln: Schauen Sie in Ihren Kalender und machen Sie sich klar, dass der vor Ihnen liegende Tag, die Woche, der Monat, das Jahr – das alles Ihre Lebenszeit ist. Wie wollen Sie sie verbringen? Was schieben Sie schon ewig auf Später? Welche Verpflichtungen sind Sie eingegangen um anderen einen Gefallen zu tun, haben selbst aber keine Freude dabei? Wir alle wissen, das Verschieben auf Später kann jeden Tag enden. Wir wiegen uns in Sicherheit, doch wer weiß wirklich, wieviel Zeit bleibt?

7. Belohnen Sie sich für alles, was sie geschafft haben: In der Regel sind wir viel zu streng mit uns und vergleichen uns öfter mit anderen, als gut tut. Dabei geht jeder Mensch einen eigenen Weg und zwar im eigenen Tempo. Darum: Finden Sie Ihr eigenes Tempo beim Entrümpeln und bedanken Sie sich bei den Dingen die Sie entsorgen für die gemeinsame Zeit. Das kann das Loslassen erleichtern und eventuelle Schuldgefühle mindern. Und denken Sie daran: Ihr Wert bemisst sich nicht im Besitz, sondern daran, wie Sie Ihre Einzigartigkeit entwickeln und zum Strahlen bringen.

Eine schöne Anregung aus dem Aloha Kalender möchte ich noch mit Ihnen teilen: Dort ist eine Liste abgedruckt in der es heißt : „100 Dinge, die ich erleben, erfahren, lernen, sehen, tun und haben möchte.“
Haben Sie bemerkt, dass „haben“ ganz als letztes in der Aufzählung steht? Erinnerungen, Erfahrungen, schöne Momente begleiten uns überall hin und daraus, wie wir Erfahrungen verarbeiten prägt sich letztlich der Charakter. Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich heute einen lang gehegten Wunsch erfüllen, der Ihre Augen und Ihr Herz zum Strahlen bringt!

 

 

 

 


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Feng Shui Tipps für das kleine Zuhause

So wirkt kleiner Raum ganz groß

So wirkt selbst kleiner Raum ganz groß

Auf die Frage: Was ist der größte Luxus unserer Zeit? höre ich immer öfter die Antwort: Zeit und Raum.

In Metropolen wie Paris, New York und Tokio ist Platz bzw. wenig Platz die bestimmende Größe und auch in nicht so dicht besiedelten Gebieten wird Raum zum Luxus.

Und doch ist die Qualität eines Raumes (und eines Zuhauses) nicht von seiner Größe abhängig. Entscheidend ist vielmehr der Grad an individuellem Freiraum, den er bietet. Bleibt also die Frage, was man von seinem Zuhause  erwartet und was man tun kann, um selbst auf kleinstem Raum das Gefühl von Großzügigkeit und Geräumigkeit herzustellen.

Durch geschicktes aufteilen und anordnen können Sie den verfügbaren Platz effizient(er) nutzen und so ein Gefühl von Großzügigkeit schaffen. In Zeitschriften abgebildete Wohnträume machen es vor, dort scheinen selbst Mini-Appartments riesig. Was ist das Geheimnis?

Je weniger Ablenkung desto ruhiger und großzügiger wirkt ein Raum.
Dies gelingt durch

  • einheitliche Wandfarbe mit minimalen, farbigen Akzenten
  • Sichtachsen, um nicht auf einen Blick alles zu überschauen
  • einen einheitlichen Fußbodenbelag für alle Räume
  • freien Raum auf dem Fußboden
  • wenig optische Ablenkung (Flächen und Borde freihalten)
  • ausgewählte, echte Hingucker-Accessoires
  • geschlossene, vorzugsweise Einbau-Schränke
  • geordnete Regale mit zum Teil leeren Fächern
  • wenig Wandschmuck (stattdessen Bildhighlight oder in Gruppen angeordnete Fotos)
  • einfarbige, einheitliche Bettwäsche
  • gute (auch indirekte) Beleuchtung
  • optische Überraschungen und theatralische Inszenierungen
  • durch Kombination des Gewöhnlichen mit dem Ungewöhnlichen
  • Einbeziehen des Flurs als Wohnraum
  • …  und
  • Ordnung, Ordnung, Ordnung

Der Architekt Le Corbusier betrachtete Wohnen radikal als er feststellte:“Die Aufteilung der Wohnhäuser berücksichtigt den Menschen nicht, sondern ist eigentlich nur als Lagerraum für Möbel konzipiert.“ Sein Rat: „Wählen Sie eine Wohnung, die eine Nummer kleiner ist als die, an die Ihre Eltern gewöhnt waren. Und behalten Sie in Ihrem Handeln, Ihrer Haushaltsführung und Ihrem Denken den Bezug zur Wirtschaftlichkeit.“

Und der Designer Terence Conran ergänzt: Kleine Räume bringen „uns dazu, Besitz kritisch zu betrachten und nur Dinge anzuschaffen oder zu behalten, die zweckmäßig sind oder das Leben wirklich emotional bereichern. Vor allem aber sind gelungen gestaltete Räume … die raffinierte Essenz dessen, was wirklich Funktion und Bedeutung hat.“

Dem habe ich nichts weiter hinzuzufügen.

 

 


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Gefunden: Pflanzen, die das Wetter voraussagen

Heilpflanze Königskerze - soll auch bei traurigen Herzen helfen

Heilpflanze Königskerze – soll auch bei traurigen Herzen helfen

„Mit einem Blick auf Ihre Pflanzen wissen, wie das Wetter wird – das können Sie mit der Wetter- oder Silberdistel: Die geöffnete Blüte verspricht Sonnenschein in den nächsten Stunden. Falls sich die Blüte selbst bei Sonnenschein nicht öffnet, kündet dies Regen oder Gewitter an. Vogelmiere und Ringelblume schließen ihre Blüten, wenn sich die Luftfeuchte vor einem Schauer erhöht.
Vor dem Regen krümmen sich außderdem die Samendolden der Möhre nach innen. Neigt sich der Blütenstängel der Kleinblütigen Königskerze nach Westen, kommt Regen, zeigt er nach Osten, wird es sonnig. Die auch Wetterkerze genannte Pflanze sagt angeblich auch langfristig das Wetter voraus: Im ersten Jahr bildet sie eine Blattrosette. Liegen die Blätter im unteren Teil dicht beeinnander, soll es früh Schnee geben, liegen sie im oberen Teil dicht aneinander, kommt der Schnee später.“
Quelle: Bayrische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau


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Von Einer die auszog … Kurzer Reisebericht in Bildern und Symbolen

Meine Sommerferien habe ich in Österreich verbracht. Ich hatte Sehnsucht nach Bergen, Wäldern und Wandern. Also: Rucksack geschnappt, Wanderschuhe übergestreift und auf ins Mühlviertel. Gaaanz wichtig: Ein paar Tage völlig abtauchen, allein sein und draußen schlafen. Da hingehen, wo ich noch nie war. Erleben, was passiert. Was flüstern dort die Bäume in der Nacht?

Meine Reise beginnt bDSC08295ei einer tausendjährigen Eibe.

Die Eibe – Symbol für Unsterblichkeit und Tod, für Zauber und den Schutz vor Zauber. In Italien der Göttin Hekate geweiht, der Unterweltsgöttin die auch an Kreuzwegen zu treffen ist und dort Fragen stellt oder welche beantwortet.

 

 

Grandioser Ausblick. Kaum sitze ich auf der Bank läuft ein Reh direkt vor mir über die Wiese.

Begegnet einem ein Reh verweist es auf Sanft-Mut, die friedvolle Variante der durchsetzenden Kraft. Das Reh verweise darauf, seinen eigenen Weg zu gehen, eigenständig zu bleiben und beim Gehen auf sein Herz zu hören, sagen Schamanen, die die Symbolsprache der Tiere deuten.

 

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Mein Weg führt an einem Waldfluss entlang. Es ist kühl und schattig, ich höre nur das Rauschen des Wassers.

Im Zen heißt es: Die wahre Stille liegt hinter dem Geräusch. Also nur hören.

 

 

 

 

Es wird dunkel. Meine Großmütter-Bäume wachen über mir wie die Feen im Märchenland. Als ich das erste Mal aufwache werde ich gerade von einem Glühwürmchen beäugt. Der Himmel ist voller Sterne und ein bischen später blinkt einer direkt in der Mitte zwischen den Bäumen. Ist wohl auch überrascht, hier plötzlich jemand liegen zu sehen.

Glühwürmchen – Die Begegnung mit einem Glühwürmchen fordert auf, den eigenen Entwicklungsweg zu überdenken.

 

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Ich erwache völlig erfrischt und glücklich. Kann mich nicht satt sehen an all den unterschiedlichen Bäumen, lausche dem leisen Wehen und all den unbekannten Geräuschen.

Aufgabe im Zen: Den Unterschied zwischen Geräusch, Klang und Lärm hören. Das ist das Tor zur Stille, sagen die Meister.

 

 

Am nächsten Tag ist es megaheiß und dieser Badestelle kann ich nicht widerstehen. Warum auch?! Das Wasser ist EISkalt! Und diese Stille ist so ungewohnt für meine Ohren, dass sie manchmal zu rauschen beginnen.

 

Nur mal so aDSC08345ngemerkt: sich in den Bergen zu verlaufen kann ganz schön anstrengend sein, vor allem wenn es heiß ist und das Gepäck immer schwerer wird. Höhenmeter sind keine Laufmeter … .

Sich verlaufen: vom Weg abkommen, sich verirren, die Orientierung verlieren => Wie war das nochmal mit den Glühwürmchen? Doch irgendwann hatte ich sie wieder, die Orientierung (hab immerhin allein bemerkt, dass ich mich verlaufen habe!) und wurde belohnt mit diesem grandiosen Ausblick. Und fand den „richtigen Weg“ schließlich auch. Beruhigend!

 

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In einer Nacht schließlich kam der Regen. Und mit ihm der Nebel. Nebel, in der Sage von Avalon heißt es, wenn sich die Nebel lichten, öffnet sich dahinter eine andere Wirklichkeit. Ich sah auch Nebelwesen, die sich ganz fein und zart durch die Schlucht bewegten. Der Wind trieb sie vorwärts, seitwärts. Ein paar lugten in meine Höhle, wo ich hockte und fasziniert ihrem Treiben zusah. Dabei lauschte ich dem Wind, dem Regen und der Stille. Hoffte, nicht nass zu werden. Und gab auch das irgendwann auf. Eine solche Nacht ist zeitlos. Endlos. Und alle Sinne hellwach – selbst im Schlaf.

 

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Zum Abschied noch ein Zeichen auf dem Weg. Sag, was mag es bedeuten. Ein halbes Herz? Ein Hufeisen? Ein vollendetes und ein sich andeutendes Tor?

 

 

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Wieder zu Hause entdecke ich einen Lindenhain. Die Linde – Symbol für Liebe, Zärtlichkeit und Gastfreundschaft. Es heißt, eine Linde stimme milde, weshalb früher Gericht unter Linden gehalten wurde. Wegen ihrer herzförmigen Blätter widmeten die Germanen sie Freya, der Göttin der Liebe und des Glücks.
Entdecke den Hain da, wo ich schon tausendmal vorbei kam. Setze mich hocherfreut in den Kreis. Scheint, als zeige sich manches erst, wenn man von einer Reise zurückkehrt. Ein bisschen Alchimist steckt eben in jeder und jedem von uns … !

Zum Nachmachen unbedingt empfohlen. Wer sich allein nicht traut, da hab ich mir was ausgedacht
http://www.raum-innen-aussen.de/lebensart/natur-lebensfreude

 

 


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Was Häuser über ihre Bewohner verraten

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Mit den 5 Elementen die Welt erklären

Im Feng Shui arbeiten wir, wie alle chinesischen Wissenschaften, mit den Elementen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Im  chinesischen Weltverständnis wird ALLES den 5 Elementen zugeordnet, sie sind der Stoff der zehntausend Dinge, von denen Lao Tse im Tao-Te-King spricht.

Eine Tradition im Feng Shui ist die Formenschule. Jedes Ding, jede Erscheinung, läßt sich zum Beispiel über die Form einem der Elemente zuordnen: So repräsentiert das Hochaufstrebende das Element Holz, das Spitze das Element Feuer, das Quadratisch-Rechteckige das Element Erde, das Runde das Element Metall und das Amorphe das Element Wasser.

Hier – just for fun – ein kleines, anschauliches Beispiel dazu. Wir sehen zwei dreigeschossige Häuser. Beide erzählen viel über Zeitgeist, Architektur und Bauherren und verraten uns auch etwas über den „Typ Mensch“, der heute dort wohnt.

Rechts, das Eckhaus wurde 1906 fertiggestellt. Wir sehen, wie großzügig zu der Zeit mit dem Raum umgegangen wird (Geschosshöhe!) und wieviel Wert auf das Detail gelegt wurde: Stuckeinfassungen rahmen alle Fenster, es gibt viele Abbildungen der Hausgenien und ein filigraner Turm ermöglicht einen weiten Blick in mehrere Richtungen. Dieses Haus gehört zum Element Holz. In der Elementelehre steht Holz für Wachstum und Dynamik, für Ausdehnung, Ideenreichtum und Kreativität, Toleranz, Optimismus, aber auch für Ungeduld, Launenhaftigkeit und Wutanfälle.
Durch die Spitze auf dem Türmchen und den rötlich-rosa Anstrich ist auch das Feuerelement repräsentiert. Holz nährt das Feuer und so kann das Spiel der Elemente sich entfalten; Feuer ist lebhaft, zeigt sich und schließt niemanden von seiner Wärme aus.

Zu vermuten ist deshalb, dass sich in diesem Haus eher kreativ tätige, verspielte Menschen wohl fühlen, die mit hohen Räumen (Deckenhöhe geschätzt +/- 4 Meter) klarkommen. Menschen die vermutlich geistig arbeiten und mit ihrer Kreativität nach außen gehen, die sich und ihre Arbeit gern zeigen. Menschen, die sich gedanklich weit vorwagen und dabei das Detail im Auge behalten. Ich denke, Zukunfts- und Trendforscher*, Grafiker, Architekten oder Designer könnten sich von diesem Haus gerufen fühlen.
Und – welch ein Zufall???
In diesem Haus ist unten ein Friseur. Holz repräsentiert auch das menschliche Haar und Friseur ist ein kreativer Beruf. Also: Treffer!

Das linke Haus stammt vermutlich aus den 70er Jahren und zeigt seinen Geist ebenso unverblümt: Hier dominiert das Praktische. Die Fassade zeigt sich kompakt, kleinteilig und pragmatisch. Der Nutzen steht im Vordergrund und vermutlich stand auch der Heizungs-Spargedanke Pate beim Entwurf. Diesem Baustil geht es vorrangig um Effizienz und weniger um Experimente. So drückt sich in Varianten das Erdelement aus. Erde, die Versorgerin, die Praktische, Nährende, Stabile, die für Ausgewogenheit und Sicherheit sorgt. Auch die Anstrichfarbe, terracotta, gehört zum Erdelement.
Hier ist also viel Erde im Spiel was darauf hindeuten kann, dass alles etwas schwerfällig vorangeht, das neue Ideen es eher schwer haben sich zu etablieren und Prozesse stagnieren.

Zu vermuten ist, dass sich in diesem Haus Menschen wohlfühlen, die eher bodenständig und familienbezogen leben, und sich zu den versorgenden, konservativen und nährenden Tugenden hingezogen fühlen. Sammler sind typische Vertreter des Erdelements, sicher finden wir hier Menschen die mit viel Liebe und Sorgfalt ihre Setzkästen füllen und pflegen. Die Bewohner könnten als Buchhalter, Steuerberater, Statiker oder Immobilienmakler arbeiten.
Und – welch ein Zufall???
In diesem Haus ist eine Bank ansässig. Die klassische Hausbank mit Tugenden wie Bodenständigkeit, Tradition und Konservatismus repräsentiert klar das Erdelement.
Also: Treffer!!!

Und nun die Einladung an Euch, selbst Beispiele zu finden. Schaut das Alltägliche mit „neuen“ Augen an, experimentiert und lasst Euch überraschen. Was erzählt Dein Haus über Dich?

* P.S. Wegen der flüssigeren Lesbarkeit habe ich auf anhängen des /in verzichtet. Doch natürlich schließe ich in meine Aufzählungen Trendforscherinnen, Architektinnen, Buchhalterinnen, Köchinnen, Grafikerinnen, Bankerinnen etc. ein.

P.P.S: Alle Elemente beziehen sich aufeinander. Jedes Element ist gleich wichtig. Deshalb gibt es kein besser oder schlechter. Wir sind aufgefordert wahrzunehmen ohne zu werten. Immer gilt: Sowohl als auch.

 

 


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Über das Warten und die Geduld

Die Eule ist für ihre Weisheit bekannt. Sie weiß instinktiv, wann die Zeit zu handeln gekommen ist.

Die Eule ist für ihre Weisheit bekannt. Sie weiß instinktiv, wann die Zeit zu handeln gekommen ist.

Lange Schlange im Supermarkt oder bei der Post, Verspätung des Zuges mit Gefahr den Anschluss zu verpassen, warten auf dies oder das ist nervtötend und treibt den Blutdruck nach oben. Weil es einem die eigene Hilflosigkeit vor Augen führt. Weil man sich Wartend in einer Situation wieder findet die zeigt, wie sehr man von anderen oder von Umständen abhängig ist. Wartend sind einem die Hände gebunden, man kann selbst nichts tun oder beitragen. Das dominierende Gefühl beim Warten ist: Zeit zu verlieren. Und was man beim Warten meist als erstes verliert ist die Geduld.

Geduld dagegen bedeutet gelassen bleiben zu können, zu wissen, dass Dinge Zeit brauchen, um sich zu entwickeln. Und zwar von ganz allein. Nichts muss getan werden, weil alles Lebendige sich in Prozessen entwickelt. Wer geduldig ist, gewinnt Zeit, kann die Zeit für sich arbeiten lassen. Warten schaut nur auf das Ergebnis und damit auf das Ende einer langen Kette. Dabei besteht diese Kette aus einer Reihe von oft unsichtbar verlaufenden Prozessen. Wer nur darauf wartet dass die Blume blüht, verpasst den Prozess des sich Entwickeln, des reif werdens, verpasst den Moment. Wer nicht akzeptiert, was ist, leidet. Wer Geduld hat gibt frei und nimmt trotzdem aktiv an jedem Moment des Geschehens teil – ohne selbst etwas tun zu müssen.


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Die Kraft des Rituals

Das Wesentliche im Blick

Das Wesentliche im Blick

Am Freitag war ich zu einer japanischen Teezeremonie geladen. Der Gastgeber empfing mich im rituellen Gewand, dem Kimono, und führte mich über den Hof in sein Teehaus.

Das Wasser summte schon im Kessel und als wir im Seiza, dem Fersensitz, saßen, begann die Zeremonie. Alles in allem dauerte es nur etwa 10 Minuten doch in dieser Zeit sprachen wir nicht. Die ganze Zeremonie bestand nur aus Gesten, Blicken und Verbeugungen. Anfangs fand ich es merkwürdig und dachte: Was wir alles so plappern, wenn wir uns üblicherweise zum Tee treffen. ..

Doch die Stille gab mir Gelegenheit, alles was er tat, wahrzunehmen. Ich hörte wie sich das Summen des Wassers im Kessel mit der Zeit veränderte, vernahm das Geräusch, als er mit dem kleinen Bambusbesen den Tee aufschäumte, bemerkte jeden Handgriff: Wie er mir die kleine Süßigkeit auf einem Tablett anbot, das Wasser aus dem Kessel schöpfte, den Daumen streckte als er die Kelle ablegte und mir die Teeschale mit einer besonderen Drehung überreichte. Schließlich schmeckte ich den Tee. Ich kenne Matcha und habe ihn schon oft getrunken, doch diesmal war es anders. Zuerst fiel mir wieder das tiefe, satte Grün auf. Dann schmeckte ich mit Augen, Nase und Mund und entdeckte hinter dem Bitteren einen ganz neuen Geschmack. In der Stille hatte sich ein neuer Raum geöffnet, indem ich Bekanntes auf neue Art entdecken konnte.

Später erklärte er mir: „Alles was du hier im Zimmer siehst – die Blumen (die übrigens nicht riechen dürfen um den reinen Duft des Tees nicht zu stören), die ausgewählte Kalligraphie, die Süßigkeit und die Teeschale – habe ich vor deinem Kommen für dich ausgewählt. Dadurch sprach ich zu dir. Worte würden nur stören und dich von dem ablenken, was ich dir sagen wollte.
Die Teezeremonie ist eine Form der Meditation. Durch sie kann man die innere Haltung der Konzentration erlangen. Die Form, in diesem Fall die ritualisierten Handgriffe, gibt den Rahmen vor. Solange ich über die Form nachdenke, übe ich. Erst wenn die Form so in mich eingegangen ist, dass ich über mein Tun nicht mehr nachdenke, bin ich in der richtigen Haltung und eins mit meinem Tun im jeweiligen Moment. Dann denke ich an nichts anderes mehr. Durch die Form habe ich gelernt, meinen Geist zu beruhigen und die Gedanken zu disziplinieren.“

Ein Ritual ist eine Form der Disziplin, um die Gedanken ganz auf die Absicht zu richten.
Ähnlich einer Kuchenform, auch sie verhilft dem Kuchen dazu, er selbst zu werden: ein Blechkuchen braucht eine andere Form als ein Gugelhupf oder eine Hochzeitstorte. Dabei ist alles Kuchen, jeder hat seinen Zweck und erfüllt eine Absicht.

Im Feng Shui arbeiten wir mit der Form, um Energie zu bündeln. Wir achten darauf, sämtliches, was die Absicht stört, zu entfernen: Im Schlafzimmer richten wir alles auf Ruhe, Erholung und Intimität, im Arbeitszimmer auf Inspiration und Effizienz, in der Küche auf Gesundheit, Freude und Kommunikation, im Kinderzimmer auf Entwicklung und spielerisches Entdecken.

Und wir legen sehr großen Wert darauf, dass Menschen sich auf dem Weg, den sie gehen, wohlfühlen, damit sie in ihrer Kraft bleiben (wir sagen: Die Form soll unterstützen möglichst wenig eigenes Qi zu verbrauchen, denn Qi ist Essenz und Essenz bestimmt über die Lebenszeit).

In Wahrheit muss niemand seinen Weg „finden“, denn wir alle sind auf unserem Weg. Die Frage kann allerdings lauten: Muss der Weg schwierig und kraftzehrend sein? Wie wäre es, wenn er lustvoll und voller Freude zu gehen wäre? Kann der Mensch, können Sie, Ihr ganzes Potenzial – Ihr Wissen, Ihre Begabungen und Talente – auf dem Weg, den Sie gehen, entfalten? Wenn nicht, könnte es an der Zeit sein, auf Wegweiser zu achten und die Richtung zu ändern.

Wie gesagt, ein Ritual kann helfen, sich ganz auf die Absicht zu konzentrieren – dabei unterstütze ich Sie gerne.

Einen anderen Weg, die Gedanken zu klären und sich selbst näher zu kommen finden Sie hier: http://www.raum-innen-aussen.de/lebensart/selbstwert

 

 


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Irische Segenswünsche – Möge die Straße …

straßeFür alle, die sich nun auf eine Reise begeben hier eines meiner Liebelingslieder

1. Strophe:
Möge die Straße uns zusammen führen, und der Wind in deinem Rücken sein.
Sanft falle Regen auf deine Felder und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein.

Refrain:
Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand.
Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand.

2. Strophe:
Führe die Straße, die du gehest, immer nur zu deinem Ziel bergab.
Hab wenn es kühl wird, warme Gedanken und den vollen Mond in dunkler Nacht

Und bis wir uns wiedersehen …

3. Strophe:
Hab unterm Kopf ein weiches Kissen, habe Kleidung und das täglich Brot.
Sei über vierzig Jahre im Himmel, bevor der Teufel merkt du bist schon tot.

Und bis wir uns wiedersehen …

4. Strophe:
Bis wir uns mal wiedersehen, hoffe ich das Gott dich nicht verlässt;
Er halte dich in seinen Händen, doch drücke seine Faust dich nicht zu fest.

Und bis wir uns wiedersehen …


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Feng Shui und die Kraft der Farben

colorful cans and brushFarben üben eine starke Wirkung auf bewusste und unbewusste Wahrnehmung aus und bestimmen mit, ob man sich in einem Raum wohl oder unwohl fühlt, eingeengt oder befreit, inspiriert oder gleichgültig.

„Farben sind das Alphabet des Lichts,“ sagte William Berton, und Wassily Kandinsky wußte: „Farbe wirkt auf den Geist. Farbe ist eine Macht, die direkt auf die Seele wirkt.“

Heute also ein kleiner Ausflug in die Welt der Farben. Im Feng Shui werden alle Farben den 5 Elementen zugeordnet und zur Stärkung oder Harmonisierung für Mensch und Raum verwendet.
Jedem Raum die richtigen Farben bedeutet, bewusst Stimmungen auszulösen. Mit Farbe lässt sich die Phantasie beflügeln, kann Ruhe einkehren oder Kreativität gefördert werden. Farbe kreiert die jeweils passende Atmosphäre.

GELB – Farbe der Kommunikation, der Offenheit und des Austauschs. Gelb repräsentiert Licht und Erkenntnis, Selbstwertgefühl und Intellekt, harmonisiert das Nervensystem, schafft eine positive Grundstimmung, wirkt antidepressiv und fördert die Konzentration.

ORANGE – eine auffallende, wärmende und anregende Farbe. Drückt Mitgefühl und Liebe zu allen Wesen aus, schafft optimistische Stimmung, fördert Spontaneität, Lebensfreude und Unbeschwertheit. Antriebsstörungen und Kältegefühl lassen sich durch Orange behandeln.

ROT – Rot ist die Farbe der Liebe und des Lebens. Rot stimuliert und energetisiert. Rote Akzente können helfen, frischen Schwung in ermüdete Beziehungen zu bringen. Im Schlafzimmer gehört sie allerdings sparsam eingesetzt, sonst drohen Schlafstörungen!

BLAU – ist die Farbe der Seele, der Sehnsucht, der Intuition. Blau beruhigt, zieht nach innen und steht gleichzeitig für Ferne und Tiefe. Bei Blau schwindet der Verstand, man wird ins Gefühl gezogen, heißt es. Wer gedanklich also mal abschalten möchte sollte sich ab und an vor ein blaues Bild setzen.

GRÜN – assoziiert man spontan zur Natur. Grün ist der Ruhepol im Farbkreis und für angespannte Augen ist es eine Wohltat, ins Grüne zu schauen. Eine Fahrt ins Grüne unternimmt man zur Erholung, Grün steht also auch für Gesundheit. Grün stellt einen ausgeglichenen Zustand her, weckt Einfühlungsvermögen, stärkt Beziehungsfähigkeit und Selbstbestimmung.

WEISS – verkörpert das Licht. Weiss bietet sich als optischer Verstärker an, um Räume heller und größer wirken zu lassen. Zuviel Weiss kann einen Raum jedoch kalt oder steril wirken lassen. Weiss gilt als Farbe des Neubeginns, steht für Unschuld und Distanz. Wo viele farbliche Impulse herrschen ist Weiß ein idealer Hintergrund.

Nicht jede Farbe eignet sich für jeden Raum. Die Wirkung einer Farbe ist immer abhängig von den Lichtverhältnissen und von der Größe eines Raumes. Nicht zuletzt bestimmt die Funktion des Raumes, welche Farbe stimmig ist. Farbige Akzente können auf jeden Fall zu mehr Wohlbefinden führen, da gilt es ein wenig Mut zu haben. In Beratungen habe ich öfter erlebt, dass meine Farbvorschläge zuerst Befremden auslösten um später umso mehr geliebt zu werden – die Wirkung war einfach überzeugend. Manchmal fehlt ein wenig das Vorstellungsvermögen, dann kann man sich mit einem farbigen Seidenpapier oder Stoff behelfen und spielerisch ausprobieren, bevor man zum Pinsel greift.

Anzumerken bleibt, dass Farben auch kulturelle Hintergründe transportieren: ihre Wirkung auf das Empfinden ist darum nicht allgemein gültig.

 


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Link der Woche: Feng Shui ist Akupunktur im Raum

Die Augsburger Allgemeine bringt es auf den Punkt. Die Vorteile einer Feng Shui Beratung sind lesenswert zusammengefasst

http://www.augsburger-allgemeine.de/themenwelten/bauen-wohnen/Akupunktur-im-Raum-Einrichten-nach-Feng-Shui-id21267976.html

 


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Projekt: Kleiner Garten

Entwürfe für den perfekten Garten

Entwurf für den perfekten Garten

Wer einen kleinen Garten hat tut gut daran, Prioritäten zu setzen und sich für eine Stilrichtung zu entscheiden. Die erste Frage sollte deshalb lauten: Was ist mir im Garten am Wichtigsten?
In großen Gärten ist es relativ einfach,  Rasenflächen, alte Bäume und üppige Blumen- oder Gemüsebeete zu kombinieren. In kleinen Gärten entsteht schnell ein beengendes, zusammenhangloses Durcheinander wenn man „keinen Plan hat“. Bevor Sie beginnen sollten Sie sich deshalb ausreichend Zeit für die Planung nehmen, denn die zahlt sich am Ende aus. Dazu gehört auch die entscheidende Frage: Wie viel Zeit wollen oder können Sie in die Pflege Ihres Gartens investieren?

Meine Empfehlung: Bevorzugen Sie Elemente, die zu Ihrem Stil und Ihrer Lebensweise passen und widerstehen Sie „Spontankäufen“. Im kleinen Garten profitieren Sie von Klarheit und Struktur. Natürlich darf auch mal das Unerwartete überraschen, denn ein kleiner Garten ist ja ziemlich überschaubar, doch im Großen und Ganzen sollten Sie einer Gestaltung „aus einem Guss“ den Vorrang geben.

Zur Erleichterung Ihrer Planung hier eine kleine Auswahl von Stilrichtungen. Welcher Garten-Fan sind Sie?

Den minimalistischen Garten kennzeichnet eine ruhige Ausstrahlung. Motto dieser Gärten ist das „weniger ist mehr“, wodurch das Gefühl von Weite entsteht. Sein Erfolgsgeheimnis ist die Sorgfalt im Detail, seine gradlinige, akkurate Konstruktion kombiniert mit schlichter Eleganz. Die Wahl der Pflanzen, die Art der Pflasterung, das Design der Sitzgelegenheiten geben diesem Garten seinen Ausdruck. Zauberwort: Zurückhaltung.

Der terrassierte Garten in Hanglage. Für Gärten mit Gefälle eignen sich Stufen und Terrassen. Sie bringen den Vorteil, einzelne Bereiche unterschiedlichen Charakters anzulegen. Auf den Ebenen können Sie mit den Stilen spielen und einen Countrygarten, Dschungelgarten, Feengarten oder Rosengarten anlegen. Die Verbindung schaffen, je nach Gegebenheiten, breite oder schmale Treppen mit passender Pflasterung. In der Regel ist in diesen Lagen die Zusammenarbeit mit einem Landschaftsbauer vorteilhaft, denn es muss viel Erdreich bewegt werden und er verfügt über Wissen und Gerätschaft, damit der Garten auch bei Dauerregen stabil bleibt. Zauberwort: viele grüne Zimmer.

Der astrologische Garten bildet die Urprinzipien der Natur und ihrer Archetypen ab. Der Anlage eines solchen Gartens liegt das „senkrechte“, sich in die Tiefe erstreckende Denken zu Grunde (mehr zum Unterschied zwischen dem uns eher vertrauten „waagerechten“ und dem „senkrechen“ Denken gibt’s demnächst). In diesem Garten sind alle verwendeten  Pflanzen, Materialien und natürlich die Formgebung symbolischer Art. Zuerst findet man heraus, welchen Archetyp man darstellen möchte (zum Beispiel das alles in Gang bringende Waage-Venus Prinzip für Harmonie, Partnerschaft und Ästhetik) und gestaltet auf diese Weise den eigenen Planetengarten. Bei diesem Gartentyp kann man sich vom eigenen Horoskop inspirieren lassen oder Teilbereiche für sich und den Partner anlegen, um sich selbst und den anderen mal auf ganz andere Weise zu entdecken. Zauberwort: Urprinzip und Archetyp in Grün.

Balkon Garten

Genuss-Lust en miniature

Der Balkon Garten erlaubt Erholung selbst auf kleinstem Raum. Pflanzen und Kräuter in schönen Übertopfen bringen Genuss-Lust für Gaumen, Augen und Nase. Das scheinbar wild durcheinander gewürfelte folgt dennoch einer Ordnung: hier sorgen blaue Übertöpfe und gleichfarbige Blüten für harmonisches Miteinander und die abwechselnde Zusammenstellung von groß und klein, hoch und niedrig, spitz und rund sorgt für Lebendigkeit und macht Lust drauf, mehr zu entdecken. Zauberwort: Genuss-Lust en miniature.

Tipp: Pflanzen werden gern in Gruppen von 3, 5 oder 7 zusammengefasst. Wählen Sie die Anzahl nach der Größe Ihres Gartens und berücksichtigen Sie das Wuchsverhalten der Pflanzen bei der Planung.

P.S. Ihr Garten ist klein und fein? Dann könnte Sie auch dieses inspirieren
https://laimperialfeng.wordpress.com/2015/03/31/was-tun-wenn-feng-shui-rat-fur-kleine-garten/

 


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Der Eingang. Herzlich Willkommen?

 

Eine rote Haustür zeigt wo's lang geht

Eine rote Haustür zeigt, wo’s langgeht

Hauseingänge sind so unterschiedlich wie die Menschen, die in den Häusern leben. Im Feng Shui wird dem Eingang eine besondere Bedeutung zugeschrieben, denn er ist die Verbindung zwischen Außenwelt und Privatsphäre. Hier zeigt sich, wie man der Welt begegnet. Zudem beeinflusst der Hauseingang unsere Stimmung und Gedanken, wenn wir nach Hause kommen oder von hier in die Welt hinaus gehen.

Durch die Eingangstür gelangt auch die Lebensenergie Qi ins Haus und versorgt alle Räume mit der vitalen Lebenskraft. Ein offener, freundlich gestalteter Eingang gilt als Aufforderung, gute Gelegenheiten, förderliche Erfahrungen und hilfreiche Menschen in das eigene Leben einzuladen.

Wer in einem Haus lebt entscheidet selbst, wie der Eingangsbereich wirkt. Es ist gut, wenn der Eingang von der Straße aus leicht zu finden ist. Liegt der Eingang seitlich, können Sie mit Licht oder auffallenden Pflanzen den Weg ins Haus markieren. Wählen Sie eine ansprechende Farbe für die Haustür, die leicht und vollständig zu öffnen sein sollte. Eine klemmende Tür, die vielleicht nicht mal ganz zu öffnen ist gibt Hinweise, dass auch in Ihrem Leben etwas klemmt oder es Hindernisse gibt, an denen Sie nicht leicht vorbei kommen.  Ein geschwungener Weg zum Eingang sorgt dafür, dass die Energie nicht zu schnell oder schneidend ins Haus gelangt. Wer mag, kann den Eingang mit Blumen oder Türwächtern geschmackvoll rahmen.

Auch in einem Mehrparteienhaus lohnt es sich, Einfluss auf den Zustand des gemeinsamen Eingangs und des Treppenhauses zu nehmen, denn beides hat Auswirkungen auf Ihr Befinden. Ihrer Eingangstür können Sie ohne großen Aufwand eine persönliche Note geben: Mit einem Türkranz aktivieren Sie Schutz, mit einer roten Fussmatte weisen Sie der Lebenskraft Qi den Weg in Ihre Räume und ein gut lesbares Namensschild zeigt, dass Sie den Wohn-Raum in Besitz genommen haben und  bereit sind für die Chancen, die das Leben Ihnen anbietet.

Gestalten Sie Ihren Eingangsbereich einfach so, dass Sie sich selbst das Gefühl geben HERZLICH WILLKOMMEN zu sein. Ihre Gäste werden das mögen und das Leben bringt sicher das ein oder andere (ersehnte) Geschenk vorbei.

 

 


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Die Sieben Sachen

Das Geheimnis der Ruhe - die Leere

Das Geheimnis der Ruhe – die Leere

Vor kurzem las ich, dass jeder Mensch etwa 10.000 Dinge besitzt. Zuerst fiel mir das Tao-Te-King ein, da ist ja viel von den zehntausend Dingen die Rede. Dann dachte ich: Wow, ganz schön viel. Und sah mich zu Hause um, und begann zu zählen. Tatsächlich, mit all den Kleinigigkeiten wie Knopfsammlung, Inhalt des Nähkästchens, überzähligem Geschirr im Keller und all den unsortierten Fotos bringe ich es locker auf mehr als 10.000 Dinge.

Dann begann ich zu rechnen: Ein Tag hat 24 Stunden und damit 86.400 Sekunden. Wenn ich meine 10.000 Dinge täglich nur eine Sekunde in die Hand nähme bräuchte ich dafür umgerechnet fast drei Stunden – denn für alle Sachen, die ich besitze, bin ich verantwortlich. Nicht umsonst lernen wir im Feng Shui, dass Qi der Aufmerksamkeit folgt und dass das, was unbeachtet herumliegt sich zum Energieräuber entwickelt. Also wollen alle Sachen regelmäßig gesehen, benutzt, gereinigt und bei Bedarf repariert werden. Ich beschloss, dass das eindeutig zuviel ist, denn soviel Zeit will ich dafür nicht aufbringen. Was tun?

Als Feng Shui Beraterin riet ich mir diesmal selbst und ordnete in drei Kategorien: Was sind echte Lieblingssachen und was würde ich auf eine Reise mitnehmen? Sieben Sachen mehr behalte ich. Alles andere gebe ich weg und mache damit die Bahn frei für wundervolle neue Möglichkeiten.

Dreißig Speichen gehören zu einer Nabe,
doch erst durch das Nichts in der Mitte
kann man sie verwenden;
man formt den Ton zu einem Gefäß,
soch erst durch das Nichts im Innern
kann man es benutzen;
man macht Fenster und Türen für das Haus,
doch erst durch ihr Nichts in den Öffnungen
erhält das Haus seinen Sinn.

Somit entsteht der Gewinn
durch das, was da ist,
erst durch das, was nicht da ist.

aus: Tao Te King [11]

 


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Raum – Innen Aussen

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Müsset im Naturbetrachten immer eins wie alles achten – nichts ist drinnen, nichts ist draußen, denn was Innen ist, ist Außen. Goethe

„Was mich interessiert ist die Sache mit dem Außen und Innen – dessen, was innerhalb und was außerhalb des menschlichen Wesens ist, und wie wir mit dem anderen reden … . Das war immer mein Hauptanliegen. Und auch der Gedanke, dass Natur und Kultur im Grunde das Gleiche sind. … Immer ist da der Schleier zwischen uns und dem, was wir sehen, die Geschichte der Wechselbeziehung zwischen dem Menschen und der Welt.“ Chris Dury, Künstler

Einen ähnlichen Gedanken hatte ich bei der Namensfindung meiner Firma „Raum Innen Aussen“ : Neben dem Fakt, dass ich InnenRäume und AußenRäume gestalte, soll der Name verdeutlichen, dass jeder Raum den inneren Zustand eines Menschen sichtbar macht. Durch bewusste Veränderung im Raum lassen sich innere Prozesse und Entwicklungen beim Menschen beeinflussen.
Auch ist mir die Unterscheidung zwischen Natur und Kultur mittlerweile suspekt – man könnte daraus schließen, dass „urbane“ Menschen als Kulturschaffende nicht Natur wären.
Inhaltlich beziehen wir uns gern auf den städtischen Raum wenn wir Kultur sagen und auf die Landschaft, wenn wir von Natur sprechen. Und doch, fast gibt es keinen Flecken auf der Erde, in den der Mensch nicht kulturell eingegriffen hat und natürlich gibt es auch in der Stadt Natur. Weil wir Natur sind, ist die Natur auch unser LebensRaum, mit ihr sind wir unmittelbar verbunden und verwoben.

„wenn ich atme, strömt die natur in meine lunge. manchmal habe ich das gefühl, nicht ich atme, sondern die außenwelt atmet mich, weil ich gar nicht anders kann, als zu atmen.“ herman de vries, künstler

 


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Steckt der Teufel wirklich im Detail?

Feng Shui Küche im Detail

Feng Shui in der Küche

Angeregt durch einen Gedanken Daniel Barenboims (danke Marianne !) habe ich noch einmal über das Detail nachgedacht. Für B. ist das Detail eine Aufsplittung des Wissens unserer Kultur in immer kleinere Spezialgebiete. Dadurch stellt Wissen sich immer mehr in Fragmenten dar, aufgeteilt in viele kleinräumige Fachgebiete, die nur noch sogenannte Spezialisten durchdringen. Sozusagen eine Art Entfremdung von Wissen.

Für mich ist im Detail das Wesen des Ganzen enthalten. Ästhetik ist mehr als die Anordnung, es ist auch der innewohnende Geist, der dem gesamten Gefüge seine Bedeutung verleiht. Ein schönes Kleid und dreckige Schuhe mit abgelaufenen Absätzen fügen sich ebenso wenig harmonisch zusammen wie ein übellaunig gekochtes Mahl oder ein lieblos gestrichener Wohnraum mit Übermalern an der Decke. Kein Accessoire wird in diesem Ambiente wirken. Weder die Blume im Haar, noch der Safran im Reis oder das Ikebana Gesteck auf der Anrichte.

Die Liebe zum Detail habe ich erstmalig in China empfunden als ich in Xi’an die Abwasserschächte am Straßenrand entdeckte. Sie werden nicht einfach mit Gittern abgedeckt sondern alle Gitter waren mit Mustern verziert, mit Drachen, verschlungenen Knoten oder künstlerisch geformten Metallen. Auch billige Zahnstocher hatten keine beidseitig funktionsfähigen Spitzen sondern waren an einer Seite mit winzigen Schnitzereien versehen. Das ist für mich die Magie des Details: Das Äußere wird nicht nur durch seine Funktion bestimmt sondern mit dem „Drumherum“ aufmerksam zusammen gefügt, wodurch das Ganze um ein Vielfaches wertvoller wirkt.


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Morgenübung: Teil der Landschaft sein

Landschaftsübung

 

 

 

 

 

Anregung für eine Morgenübung:
Die Umgebung wie ein Bild betrachten. Dann die Augen schließen und tief atmen. Die Augen öffnen und mit weichem Blick schauen. Sich im Bild sehen und Teil der Landschaft sein. Dem Gras beim Wachsen lauschen. Mit den Wolken ziehen und alles von oben betrachen. Macht leicht und froh.


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20. März – Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche

Frische Gartenkräuter im Feng Shui Garten„Der Keimling ist durch die Erde gestoßen. Er entfaltet seine Keimblätter und genießt das Licht der Sonne. Er braucht jetzt Pflege.“

„Die Frühlings-Tag-und Nacht-Gleiche, genannt nach der germanischen Göttin Ostara, ist das letzte Fest im dunklen Halbjahr. Danach sind die Tage wieder länger als die Nächte.
Das Samenkorn in uns, das wir zu Allerseelen in uns erträumt, zum Julfest geboren und zu Lichtmess begrüßt haben, fängt jetzt an, aus dem dunklen Grund unserer Seele zu sprießen und in die Welt hinein sichtbar zu werden. Die Frühlingskräfte haben gewonnen und alles beginnt zu wachsen.

Persönliche Fragen zu Ostara

  • Wie kann das junge Pflänzchen in mir in die Welt hinein sichtbar werden?
  • Welche Nahrung, Pflege und Raum braucht es?

Räucherpflanzen

  • Reinigend: Alant, Engelwurz, Thymian, Copal, Lavendel
  • Segnend: Alant, Copal, Lavendel, Myrrhe, Rose, Weihrauch.“

 aus: Marlis Bader, Räuchern mit heimischen Kräutern.

Und wer weiß – wenn Sie in diesem Jahr Ihren Kräutergarten anlegen, können Sie im nächsten Jahr schon mit selbst geernteten Kräutern aus dem eigenen Garten räuchern.


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Gartenimpressionen und Gartenkunst

Mit Feng Shui im chinesischen Garten zur Ruhe kommen„Das Leben beginnt mit dem Tag, an dem du einen Garten anlegst“, sagt man in China.

Nun steht der Frühling vor der Tür und es ist soweit – die Pläne des Winters können  in die Tat umgesetzt werden. Dazu heute ein paar Anregungen aus der chinesischen Gartenkunst.

Die uralte Idee über das nie endende Zusammenspiel der zueinander strebenden, gegensätzlichen Kräfte ist das Herzstück beim Anlegen eines chinesischen Gartens. Man kombiniert das Prinzip der Weiblichkeit mit dem Prinzip der Männlichkeit, verbindet die Dunkelheit mit dem Licht, das Harte mit dem Weichen, das Gerade mit dem Geschwungenen. Auf diese Weise wird Symmetrie vermieden und es kommt keine Langeweile auf, denn der Garten erhält einen Rhythmus, einen Puls. Ideal ist es, wenn das künstlich geschaffene Landschaftsbild das Große der umliegenden Landschaft enthält und Nuancen davon aufgreift.

Je kleiner der verfügbare Raum, desto ausgeprägter sollte die Kunst der Andeutung sein. Überhaupt kann man einen Garten komponieren wie ein Gedicht oder eine Geschichte. So gesehen wird ein Prolog inszeniert, ein Hauptthema wechselt mit nebensächlichen Episoden und findet schließlich einen sanften Ausklang. Ein gelungener chinesischer Garten enthält wie alle zauberhaften Gedichte nur Andeutungen und bietet immer wieder Raum für Überraschungen. Er formt sich zu einem großen Teil in der Phantasie und berherzigt die Kunst, durch Leere Fülle zu erfahren.

Die räumliche Aufteilung eines chinesischen Garten folgt dabei den Prinzipien einer horizontalen Bilderrolle, die abgewickelt wird und die Grenze der Zeit und des Ortes übewindet. Die alten Gärten der chinesischen Intelligenz, angelegt in Zeiten politischer Repressionen, sollten ihnen Erleichterung und seelisches Gleichgewicht verschaffen. Hier zeigten die Schöpfer nicht nur ihre Emotionen, sondern auch die Tiefe ihres Bildungsstandes. Die Rückkehr zur Natur wurde zum Teil des Lebensstils. In heutigen Zeiten des Rushes, der Burn-Outs und oft gefühlten Sinnlosigkeit sicher eine gute Idee, die sich aufzugreifen lohnt.

„Sie stehen auf einer hohen Terrasse und sehen sich in der Runde um, verneigen sich im leeren Raum, um den Mond zu begrüßen.“ Ji Cheng

 


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Die Großmutter und der magische Realismus

Auch hier hat der magische Realismus Raum gefunden

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Und hier begegnen wir der Großmutter, die die Dinge hinter den Dingen betrachtet
und sich ein bisschen mit Magie auskennt

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Magischer Realismus

la imperial feng liebt die berge„Man hat mir vorgeworfen … meine Bücher strotzten vor magischem Realismus … . … Für mich ist der magische Realismus aber … kein Trick, sondern eine Daseinsform. Wer mich kennt kann bezeugen, dasss mir seltsame Dinge passieren: unerklärliche Zufälle, Vorahnungen und Hellseherei, manchmal sind Geister um mich, und bisweilen taucht ein verirrtes Gespenst im Garten auf. Wahrscheinlich geschieht so etwas allen Menschen, aber die meisten verbringen ihr Leben so in Eile, umgeben von Lärm und ständig auf Achse, deshalb bemerken sie nicht, wie phantastisch das Dasein ist.
Meine Großmutter … glaubte an die Existenz unzähliger Dimensionen von Wirklichkeit, daran, dass der Raum von Wesen bevölkert ist, die Zeit eine Erfindung des Menschen darstellt und alles zugleich geschieht, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. … Was wir erkennen, ist sehr wenig, kaum die Spitze des Eisbergs. Was verbirgt sich unter der Oberfläche? Wie meine Großmutter bin auch ich offen für alle Möglichkeiten.“ – Isabel Allende