La Imperial Feng

Feng Shui · Geokultur · systemische Beratung


Hinterlasse einen Kommentar

Endlich berühmt. Und was kommt danach?

Wer berühmt ist, scheint es „geschafft“ zu haben. Doch wie kommt es, dass wir so häufig über das gescheiterte „Danach“ der Helden lesen?

Dank der modernen Märchenerzähler, dem Boulevard, dürfen wir nicht nur an den Sternstunden sondern auch an persönlichen Tragödien Prominenter hautnah teilhaben. Sei es Boris Becker, Tiger Woods, Amy Winehouse oder Marilyn Monroe, sei es die ruinierte Beziehung, die finanzielle Pleite, die Sucht nach Alkohol oder Drogen, sei es das Finale durch Selbstmord – dem Auge der Öffentlichkeit bleibt nichts verborgen. Oft scheint es, als könne der „Star“ am wenigsten mit seinem Ruhm umgehen.

Mögliche Ursache 1 – Innere Blockade

Wer hätte diesen Absturz vermutet als sie, strahlend umjubelt, auf dem Platz oder der Bühne die Arme nach oben rissen? Dabei gibt es im Volksmund unzählige Redensarten die uns, mehr oder weniger, in ihren Bann ziehen: „Das dicke Ende kommt nach …“, „Wer sich zu früh freut …“, „Soweit kommt’s noch, dass du …“, „Dann kommt das große Heulen …“, „Das ist dann das Ende vom Lied …“! Sind die „Helden“ auch nicht frei davon? Glauben sie vielleicht selbst, dass Ruhm einen (hohen) Preis fordert?

Wer sich in dieser Spirale findet kann durch systemische Aufstellung wirksam zu des Pudels Kern dringen. Auch wer gern erfolgreich sein will und sich wundert, warum das immer noch nicht klappt, kann diese inneren Blockaden haben. Dann wird mit dem Verstand gewünscht, doch im Bauch will das gar nicht erreicht werden. Tricky. Doch systemische Arbeit in Verbindung mit Feng Shui kann das

a) erkennen, innerlich heilen und
b) zusätzlich die (meist selbstgeschaffenen) Blockaden im Raum beseitigen.

Mögliche Ursache 2 – Abhängig von äußerem Qi

Was passiert, wenn jemand (plötzlich oder nach fleißiger Vorarbeit) im Rampenlicht steht? Wenn das lang ersehnte Ziel endlich erreicht und alle Aufmerksamkeit auf einen gerichtet ist? Natürlich bekommt wer im Licht steht ganz viel Qi – Lebensenergie. Frei nach dem Motto: Qi folgt der Aufmerksamkeit. Das kann wie ein Aphrodisiakum wirken und nach einiger Zeit auch zur Abhängigkeit führen.

Wer selbst schon mal auf dem Podium stand (und danach nicht zu selbstkritisch mit sich ins Gericht ging ) weiß, wie erhebend es sich anfühlt: Nach dem Lampenfieber ist das Gehirn voll durchblutet, Glücksgefühle schwemmen durch den Körper, das Gesicht strahlt und je mehr man nach außen strahlt desto mehr strahlt das Außen zurück. Ein Gefühl, als könne man Bäume ausreißen. Pulsierende pure Lebenskraft, der Moment, in dem ALLES möglich ist. Zurück bleibt der Wunsch MEHR davon zu kriegen!!!

Das kann dazu führen, dass Mensch sich völlig verausgabt. Je länger jemand mit der Riesenportion Qi gefüttert wurde desto leerer, matter, schwächer kann man sich fühlen, wenn Rollenangebote ausbleiben oder andere vor einem das Treppchen erklimmen. Wenn’s „das Echte“ nicht mehr gibt, tut es vielleicht ein Ersatz?

Mögliche Ursache 3 – Wenn die wüßten, wer ich wirklich bin. Hoffentlich merkt’s keiner!

Egal ob jemand plötzlich ein „Held“ oder langsam zur Ikone stilisiert wird (Boris Becker, Lady Di, Britney Spears) – im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen macht was mit einem. Plötzlich gewinnt das Außen viel Macht, denn „alles“ wird kommentiert, nichts bleibt mehr unbeobachtet, nichts ist „privat“. Je nach persönlicher Konstitution wird dieser Blick verinnerlicht; kommentiert oder zensiert schließlich eine innere Stimme das Tun. Abhängig von der Herkunft mag solch ein Identitätskonflikt unterschiedlich krass empfunden werden, und individuell entwickeltes Resilienzvermögen kann helfen, die Kluft zwischen Sein und Beobachten zu überbrücken.

Im Grunde erstaunt es auch nicht, wenn Prominente über ihre Selbstzweifel erzählen, von dem schleichenden Gefühl nicht gut genug, oder gar ein Betrüger zu sein: „Wenn die wüßten … .“ – Wie mag sich wohl der Fußballer Thomas Hitzlsperger vor seinem Coming-Out gefühlt haben? Dominant wird an diesem Punkt die Frage nach der eigenen Identität: Wer bin ich, jenseits des Jubels? Wer darf ich sein? Bei Schauspielern mag noch die Frage dazu kommen, ob sich jemand in mich Mensch verliebt oder eher die Rolle gemeint ist (Angelina Jolie und Brad Pitt wurden während des Films „Mr.& Mrs. Smith“ ein Paar und Game of Thrones Heroes Kit Harrington und Rose Leslie verliebten sich während der Dreharbeiten).

Kein Held ist perfekt und selbst Siegfried hatte seine verletzliche Stelle. Was also tun?

Natürlich kennt Feng Shui auch hier eine Lösung. Klingt simpel, mag dennoch eine Herausforderung darstellen.

1. Schritt – Zuhause die Mitte stärken.

Unser Zuhause nehmen wir überall mit hin, selbst wenn wir viel unterwegs sind. Darum gilt es, Daheim einen kraftvollen „Ankerplatz“ zu kreieren. Hilfreiche Fragen zur Gestaltung:

  • Wie fühlt es sich an, wenn ich an einem Ort ganz in meiner Mitte ruhe?
  • Wie ist dieser Platz geschaffen?  Wie die Mitte eines Schneckenhauses, wo das Weiche, Verletzliche sich ganz und gar hinein zurück ziehen kann, geschützt von einem festen Panzer? Oder ist es eher wie der Apfel, der mit saftigem Fruchtfleisch sein Gehäuse umschließt? Wo in der dunklen Mitte die Samen geschützt heran reifen können, um später groß raus zu kommen?
  • Welche Farbe hat Mitte? Ist es Farbe die man sieht, oder Farbe, die man fühlt? Rot-orange vielleicht, so wie das erste Licht mit dem ich als Embryo in Kontakt kam? Oder lieber kühler, distanzierter, gleichwohl umhüllend und formlos wie Wasser?
  • Soll sie eine Form haben?
  • Würde ich sie dekorieren? Braucht es Bilder? Oder ist es ein Korb, gefüllt mit Moos, mit Sand oder Erde und vielleicht groß genug, dass ich mich hinein legen kann?
  • Was sehe ich vor meinem inneren Auge, wenn ich MITTE denke?
  • Was braucht ein Ort, damit ich mich ganz und gar fallen lassen kann und mich trotzdem gehalten fühle?

2. Schritt –  Die im Raum geschaffene Mitte verinnerlichen.

Wie eine Matruschka Puppe gibt es in der äußeren Hülle unzählige kleinere, bis hin zur Kleinsten. In die passt nichts mehr hinein, die ist der Kern. Unzählige Häute oder Schalen in der sich schließlich die körperliche Mitte ganz und gar geborgen fühlt. Das ist ein Prozess und kann ein bisschen dauern. Vielleicht braucht es viele Stunden Aufenthalt in der räumlichen Mitte, um sie irgendwann ganz ins Innere geholt zu haben. Wo sie bereitwillig da ist, um jederzeit abrufbar zu sein.

Um schließlich den Durst nach äußerem Qi durch die eigene Quelle zu stillen. Sobald die Frage, wer ICH bin, geklärt oder nicht mehr relevant ist. Sobald der Erfolg sein darf, weil (unbewußte) Loyalitäten zur Herkunftsfamilie geheilt wurden.

In diesem Sinne – viel Erfolg und gutes Gelingen! Und wer Unterstützung braucht – ich bin da.

 

 

Advertisements


Hinterlasse einen Kommentar

Auf der Suche nach Lösung? Frag doch den Grundriss!

Für Kurzentschlossene und alle, die „es“ wissen wollen. Die mehr über sich und das Potenzial ihrer Räume erfahren möchten. Die an Weggabelungen stehen, die Lösung für aktuelle Anliegen suchen, die sich entscheiden müssen: Mein Workshop, der das Wissen des Feng Shui mit der systemischen Arbeit verbindet, hat noch freie Plätze! Nächsten Samstag, 13. Januar öffnen wir wieder den Raum.

Jedes Haus und jeder Grundriss spiegelt alle Lebensthemen, das wissen wir aus dem Feng Shui. Die systemische Arbeit bereichert diese Methode, indem sie tiefen Zugang zum Wesen des Hauses ermöglicht. In der Aufstellung kann echter Kontakt zum eigenen Raum aufgenommen werden, kann sich das tiefe Wissen der Sphären dieser Hülle auf den Menschen übertragen. Der Lebensraum bekommt Gestalt und kann beitragen, persönliche Fragen zu beantworten und echte Lebenshilfe geben.

Mögliche Fragen und Themen können sich drehen um

• Liebe, Partnerschaft und Familie
• Gesundheit
• Berufswahl, berufliche Neuausrichtung, geschäftlicher Erfolg, Betriebsklima, Beförderung
• Reichtum und Wohlstand
• (unerfüllter) Kinderwunsch
• Umzug ja oder nein, „Warum finde ich keine neue Bleibe?“, „Was kann ich tun, um Zuhause endlich anzukommen?“
• allgemeine Fragen zu Sinnfindung, Lebensfreude, Krisen, Streitthemen, „Bin ich am richtigen Platz?“ usw.
• Rollenklärung:  „Vater / Mutter / Freund/in / Chef/in“ sein
– und viele mehr –

Jeder Teilnehmer / jeder Teilnehmerin hat die Möglichkeit, eine Frage aufzustellen oder ein Anliegen zu klären und als Stellvertreter/in für die anderen zu stehen. Willkommen ist auch, wer nur als Stellvertreter/ Stellvertreterin teilnehmen möchte.

* In der Praxis hat sich übrigens gezeigt, dass individuelle Themen auch in einem Zweier-Setting aufgestellt werden können. Wer daran interessiert ist nimmt gern direkt Kontakt zu mir auf und wir besprechen die Einzelheiten.

Nächster Termin

Samstag, 13.01.2018 von 11 – 16 UHR
Kosten 180 EURO (incl. MwSt.)
Ort: eos-Institut, Schwachhauser Heerstr. 55, 28211 Bremen
Teilnehmerzahl max. 6 – Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich

Bitte Grundriss im Original oder als eigene Zeichnung mitbringen.

Anmeldung

 


Hinterlasse einen Kommentar

Wie sag ich’s, dass es gut gelingt? Über gute Absichten, Kommunikation und Feng Shui.

Willkommen im Neuen Jahr! Noch sind die gefaßten Vorsätze frisch. Gefaßt in bester Absicht, das Leben zu bereichern und zu verschönern. Wer so richtig angebunden war in dem Moment spürte vielleicht ein Kribbeln und war voller Gewißheit, sich für „das Richtige“ entschieden zu haben. Und wer sich beim umsetzen nicht nur auf sich selbst verlassen will, baut die Unterstützung durch den umgebenden Raum mit ein. Ob Zuhause oder am Arbeitsplatz: Der Norden steht in enger Verbindung mit dem Lebensweg. Und die Art, wie etwas nach außen kommuniziert wird trägt viel zum guten Gelingen bei.

Darum gibt es heute ein Lieblingsposting aus meiner Schatzkiste:

Es wäre still in den Wäldern, würden nur die Vögel singen, die es am besten können“, lautet eine Zen-Weisheit. Das gilt natürlich auch für uns Menschen. Alle haben etwas mit-zu-teilen. Manchen gelingt es gut, anderen besser. Manchmal trifft das Gesagte den Kern, manchmal trifft es etwas anderes. Paul Watzlawick hat das sehr treffend formuliert:  „Man kann nicht nicht kommunizieren.“Wasserfall - Feng Shui

Im Feng Shui treffen wir die Kommunikation im Norden

Der Norden ist der Bereich des Elementes Wasser, dem köstlichen Nass, das uns mit himmlischen und irdischen Qualitäten segnet. Wasser kennt keinen Ort, denn es ist immer überall zugleich, miteinander vernetzt und verbunden. Wasser kennt alle Geheimnisse der Verständigung. Und niemand kann sagen, ob der Regentropfen, der auf deine Haut fällt, schon am Amazonas war oder einer tiefen Quelle entsprang. Oder beides.

Das intuitive Wissen holen wir aus dem Raum, den manche das Nullpunktfeld nennen. Wem es  gelingt, sich an dieses Feld anzubinden, weiß augenblicklich alles. So wie der Wassertropfen alles weiß über das, was am Amazonas und in der tiefen Quelle geschieht, während er gerade vom Garagendach tropft.

Alles Leben entspringt dem Wasser und wir Menschen bestehen zu mindestens 80% aus diesem wundervollen Stoff. Darum sind wir so verbunden mit diesem Element, darum sind wir angebunden an alles Wissen, über das das Wasser verfügt. Wasser gilt als Elixier des Lebens. Der Japaner Masaru Emoto hat Experimente mit Wasser gemacht und erkannt, dass Wassermoleküle auf Schwingung reagieren. Es entstanden Muster, Bilder und Mandalas, mal schön, mal verzerrt – je nachdem, was auf das Wasser einwirkte.

Das Wasser und die Herkunft

Die Art, wie wir kommunizieren, also miteinander in Verbindung treten, bestimmt unseren Lebensweg. Schon die Herkunft stellt Weichen und manche Menschen fragen sich, warum sie in eine bestimmte Familie, und damit in ein uraltes systemisches Netz von Verbindungen, hinein geboren wurden. Erst kürzlich fragte mich eine Kundin verzweifelt: „Was hab ich eigentlich mit dieser Familie zu tun?“

Der Norden steht im Feng Shui auch für den Lebensweg, für Karriere, für Verbindung mit der Urkraft, für die Anbindung an die Ahnenkraft und die Intuition. Im Norden trifft die Kommunikation auf den Lebensweg. Das System, in das jemand hinein geboren wurde, stellt Resourcen und Wissen zur Verfügung, doch es warten auch Aufgaben, die die Seele, als sie noch in diesem Nullpunktfeld schwirrte, sich zu erleben bereit erklärte. Darum sind wir hier. Wir wollen was erleben, erfahren und auf-lösen. Heile machen. Für uns und das ganze System.

Im Norden soll es fließen

Wer also merkt, mit der Verbindung, der Kommunikation, dem Lebensweg, der Karriere hapert es sollte sich Zuhause im Norden umschauen. Welche Hinweise finden sich dort auf Stagnation, Dürre, Blockaden? Das Element Erde ist das, welches das Element Wasser kontrolliert, zuviel  Erde, also zuviel „Besitz“ in diesem Bereich ist darum nicht wirklich hilfreich. Der Norden soll fließen (was nicht heißt, dass hier in jedem Fall ein Brunnen günstig sei!) und die Qualitäten von „oben und unten“, von Himmel und Erde, in sich vereinen.

Regenbogen Feng Shui

Wer einen Regenbogen haben will muss auch den Regen akzeptieren. * Dolly Parton

Um nun auf die eingangs erwähnten Vögel zurückzukommen – den Vogel schert es nicht, was andere über seinen Gesang denken. Der Vogel singt. Das ist ein Teil seiner Bestimmung. Auch jeder Mensch kommt irgendwann im Leben an den Punkt, seine Bestimmung zu überprüfen. Das tiefe Wasser im Innern erinnert an das, was sich entfalten möchte. Gut beraten ist, wer in diesen Momenten auf die eigene Stimme hört, mutig seinen Weg geht – und dabei singt.

Die Anbindung an die Qualität des Nordens kann währenddessen eine wertvolle Hilfe sein.

 


15 Kommentare

Gute Wünsche für das Neue Jahr

Foto von coco parisienne

„Mögest du die Augenblicke auskosten,
ohne nach morgen zu fragen.
Mögest du dich und die Welt
von innen heraus wahrnehmen.
Mögest du der Wildnis Platz geben.
Mögest du im Sturm singen
und mit dem Donner trommeln.
Mögest du einem Funken Chaos in dir erlauben,
einen neuen Stern zu gebären.
Mögest du immer Spielräume haben,
Zeit, mit den Wolken zu ziehen
und am Fluss die Gedanken fließen zu lassen.
Mögest du das Lachen
der Schmetterlinge hören.
Mögest du dich von Jasmindüften
betören lassen.
Mögest du dich wiegen lassen
in den Armen deines Liebsten.
Mögest du vor dem Spiegel stehen
und dich schön finden.
Mögest du mit deinem Lachen
die Leichtigkeit nähren.
Mögest du dir alles verzeihen.
Mögest du dich morgens
an schöne Träume erinnern können.
Mögest du im Blütenregen
ans Ende der Welt tanzen.
Mögest du dir erlauben
anders zu sein.
Mögest du dir
Verrücktheiten zugestehen.
Mögest du nach Feuer riechen
und frischem Heu.
Mögest du mit Spinnenen
ins Gespräch kommen
und in Wasserfällen
aus Stein baden.
Mögest du dir ein Gedicht schreiben,
ein Bild malen und deinen Namen flüstern.
Mögest du deinen Reichtum
weiterschenken, auf dass
Freude und Glück dort sind
wo du bist.
Mögest du immer wieder die Stille finden.
Mögest du dem Höchsten vertrauen
und dich des Lebens freuen.
Mögest du deine Schöpferkraft entfalten und
eine reiche Ernte haben.
Mögest du mit den Flügeln
von Weisheit und Mitgefühl fliegen.
Mögen dich immer
gute Wünsche begleiten.“

nach Cambra Maria Skadé

 

Ganz in diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch in ein glückliches, gesundes Neues Jahr. Mögen wir weiterhin gemeinsam Bedingungen schaffen, in denen sich das Wünschenswerte ereignen kann und möge der Zauber einen guten Platz in unseren Herzen finden.


Ein Kommentar

2018 – Das Jahr des Hundes beginnt

Alle Jahre wieder tritt mit der Wintersonnenwende auch im chinesischen Zodiak ein neues Tier ins Licht. 2018 wird das Jahr des Erd-Hundes und wir dürfen gespannt sein, welche Einflüsse er mit sich bringt.

Generell kennzeichnet den Hund* ein anpassungsfähiger Charakter, der sowohl für sich als auch im Team hervorragend klar kommt. Hunde gelten als vertrauenswürdig, empathisch, belastbar und vor allem loyal. Wer ein Geheimnis sicher bewahrt wissen möchte kann einem „Hund“ unbedingt vertrauen. Generell großmütig und leicht im Verzeihen darf man ihn dennoch nie zu sehr in die Enge treiben, denn wenn der Hund die Zähne bleckt kann’s richtig ungemütlich werden.

Eine Kollgin verglich einen Wesenszug des Hundes mit einem versierten Pokerspieler: Niemand kennt sein Blatt denn er spielt verdeckt, er ist ein guter Beobachter aller anderen Spieler am Tisch, kennt seine eigenen Fähigkeiten und sein Limit genau und niemand vermag zu erraten, welchen Trumpf er vielleicht im Ärmel hat. Seine ihm eigene Würde verbietet einfach, über ein gutes Blatt zu strahlen, über schlechte Karten zu verdrießen oder sich hinterher mit seinen Erfolgen zu brüsten.

Womit ein Hund sich selbst im Weg steht ist die Hemmung, seine tiefen Gefühle zu zeigen. Da mag mancher glauben, Hunde seien die hart Arbeitenden, die überaus zufrieden und erfolgreich sind – doch innen kann das ganz anders aussehen. Zweifel und mangelndes Selbstvertrauen gehen mit dem Erfolg oft Hand in Hand. Darum gelten sie auch als Meister der Täuschung.

Auch die Unlust zur Veränderung ist ihm eigen: Lieber harrt er in ungünstigen Situationen aus, macht (faule) Kompromisse und bleibt in der Routine stecken, anstatt einen Kurswechsel vorzunehmen. Obendrein bekommt ihm das „sich Sorgen machen“ gar nicht gut, obwohl er es auch darin zu wahrer Meisterschaft bringen kann. Insgesamt begünstigt dies die Anlage zu Starre und Unbeweglichkeit und das Hin und Her kann so lange gehen, bis es im wahrsten Sinne des Wortes zu spät und die Gelegenheit verstrichen ist.

Auch wer nicht im Jahr des Hundes geboren ist wird von dieser Energie im kommenden Jahr beeinflusst. Zusammengefasst dürfen wir erwarten, dass unsere Loyalität gefragt ist und Pflichtbewußtsein ganz oben mitspielt. Dazu kommt der Mut, Herausforderungen offenen Auges anzunehmen. Von zuviel Zögern ist abzuraten, denn wie heißt es so schön: Chancen kommen und gehen, und manche kehren nicht wieder. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, jede Situation kann besagten Trumpf im Ärmel halten, der sich in ganzer Fülle erst zeigt, wenn man längst zugegriffen hat.

Der Hund gehört zum Element Erde und das wird 2018 durch die Erdes des Jahres verstärkt: Realitätssinn, logisches Denken, Pragmatismus und Zuverlässigkeit charakterisieren dieses Zusammenspiel. Alle, die eh nicht „aus dem Quark“ kommen können davon profitieren, sich an die Qualitäten des Elements Metalls zu erinnern (Weisheit im Tun – Das Element Metall). Also Prioritäten auflisten, Fokus setzen, immer schön Entrümpeln und das Wesentliche forcieren.

Wer im Jahr des Drachen geborenen ist (1940, 1952, 1964, 1976, 1988, 2000, 2012) tut gut daran nächstes Jahr in Deckung zu gehen, denn der Drache steht dem Hund frontal gegenüber. Gleichzeitig steht der Drache im Schatten des Grand Duke Jupiter, und das wird als ungünstiges Vorzeichen eingeschätzt. Traditionell wird diesen Zeichen darum geraten, ein rotes Band um die Hüfte, rote Unterwäsche oder Strümpfe zu tragen, Krankenhäuser und Beerdigungen zu meiden und keine langfristigen oder schwerwiegenden Entscheidungen zu treffen. Einfach still halten und sich – ganz gegen die eigene Gewohnheit 😉 –  in die zweite Reihe zu stellen kann nächstes Jahr genau das passende Verhalten für einen Drachen sein.

Gute Gelegenheiten innere Potenziale zu entfalten haben in 2018  alle, die in den Jahren des Tigers, Hasen, Pferdes, Affen und des Hahns geboren sind. Also „grab your luck“ und realisiere Deine Chancen!

Wer detaillierter wissen möchte, welche Auswirkungen das Jahr des Hundes auf persönliche Geschicke hat, darf mich gern ansprechen.

*Die Jahre des Hundes sind 1946, 1958, 1970, 1982, 1994, 2006, 2018

 

 


Hinterlasse einen Kommentar

Schöner Leben aus „einem Guss“

Schöner Leben mit Feng Shui

„Wir brauchten eine neue Waschmaschine und weil die Anschlüsse nicht passten mußten Rohre neu verlegt werden. Daraufhin haben wir den Hauswirtschaftsraum renoviert und festgestellt, dass er nun viel gemütlicher war als die Küche. Also renovierten wir die Küche und merkten, dass der Stil jetzt nicht mehr zum Wohnzimmer passt. Und weil wir spürten so würde das weiter gehen haben wir uns an Sie gewandt, liebe Frau Berkenkopf, denn wir hatten ja nicht vor, das ganze Haus zu renovieren. Ihre Empfehlungen waren wirklich wertvoll, denn nun haben wir wieder ein Haus „aus einem Guss“. Herzlichen Dank für Ihre inspirierende Unterstützung von der ganzen Familie und auch von Leo, unserem Hund, der sich an seinem neuen Platz pudelwohl fühlt.“

Ihre Emilia und Carsten Klee


Hinterlasse einen Kommentar

Feng Shui – Gedankensammelsurium

Wo finden eigentlich einzelne Sätze, die mir immer mal wieder einfach so im Kopf rumspuken, ihren Platz? Auch sie brauchen ein Zuhause 😉 . Darum binde ich sie heute mal zusammen und schenk Dir einen gemischten Weisheitsstrauß. Auch, weil Feng Shui viel mehr kann als Design und Ästhetik.

Der Raum ist ein Medium – er kann Zugang zu allen Lebensthemen verschaffen.

Feng Shui ist kein Produkt, sondern der Beginn eines Prozesses.

Ein enger verstellter Raum bietet keinen Platz für Entfaltung.

Die chinesische Astrologie ist ähnlich einer Wetterkarte – sie verhindert keinen Sturm, doch wer rechtzeitig nach Schutz ausschaut hat gute Chancen, ihn heil zu überstehen.

Energetisch optimierte, harmonisierte Räume bilden ein (Um)Feld, um Kraft zu tanken. Solchermaßen gestärkt erschließen sich (neue) Möglichkeiten, um Schaffenskraft und Talente ins Dasein zu integrieren. Wer das hinkriegt ist reich.

Verborgene Zusammenhänge scheinbar weit auseinander liegender Lebenbereiche aufzuspüren und sie über den Raum harmonisch miteinander zu verbinden – das ist der Wert und der Nutzen meiner Beratung.

Feng Shui’en tut man von außen nach innen – das ist der Weg.

Das Kleine ist immer Abbild des Großen – und umgekehrt. Die Gewißheit, dass Du mit Deinem Leben großen Einfluss auf alles nimmst, hat nichts mit der Größe Deiner Räume zu tun.

Zauberwort Erfolg. Wir wollen alle erfolgreich sein. Doch was ist eigentlich Deine Meßlatte für „Erfolg“ und an wessen Maßstab hast Du Dich orientiert? Deine Räume kennen die Antwort.

Das Beiwerk im Leben eines Menschen ist sein Leben, sagte mir der Weise Lu.

Mit all den „Sachen“ um uns rum haben wir Verträge geschlossen: „Ich kümmere“ mich um Dich, lautet das Versprechen. Wer sich nicht dran hält, dem tanzen die „Sachen“ bald auf dem Kopf rum. Und gestaute Energie blockiert den Lebensfluss.

Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen. (Teresa von Àvila). Tu Deinem Raum Gutes, damit der Körper darin gedeiht und Dein Gemüt frohen Mutes bleibt. (Susanne Berkenkopf)

Alles Sichtbare ist ein in einen Geheimniszustand erhobenes Unsichtbares. (Novalis) Denken wir daran, wenn wir das nächste Mal mit jemand aneinanderrasseln.

Alles ist mit allem verbunden.

Foto © lukasbieri