Susanne Berkenkopf

Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf. Darum gibt es bei mir Impulse für Wohnräume, Arbeitsplätze und ein sinnerfülltes Leben. Beruflich entwerfe ich stimmige Einrichtungskonzepte und kombiniere sie mit energetischer Unterstützung für die Menschen. Meine Werkzeuge sind Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung.


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Wenn’s mal nicht so läuft …

… wie gewünscht hat jeder Mensch eigene Methoden damit umzugehen.

Man kann

  • sich Sorgen machen
  • das „Problem“ analysieren
  • still halten und nichts tun
  • Tee trinken und schlaue Bücher lesen
  • oder alles zusammen – wobei das schon eine Kunst für sich darstellt 🙂 .

Was tut also die Feng Shui Beraterin, wenn’s mal nicht so läuft wie sie es sich wünscht?

Ein aufgeräumter Raum geht Hand in Hand mit einer aufgeräumten Seele

Was war los?

Mich hemmte eine meterhohe Schreibblockade und ich hatte einfach keine Ideen, über was ich schreiben könnte. Alle Sätze oder Themen klangen gestelzt und ich hockte einige Stunden lustlos vor dem Bildschirm und starrte ins Leere.

Was hab ich getan?

  1. Mich losgesagt vom „Müssen“ – nix muss, alles darf.
  2. Raus in Wald und Garten, geschnuppert, herum spaziert und in der Erde gewühlt, neue Beete angelegt, Samen vorgezogen, ein Hochbeet gebaut.
  3. Nach einem guten Weilchen draußen überlegte ich neu, woran es hapern könnte –  braucht mein Arbeitsraum mehr Atmosphäre, frische Farben, eine neue Schreibtischausrichtung oder ein zeitgemäßes Visionboard?
  4. Dann nutzte ich den rückläufigen Merkur schon im Vorfeld, habe innen und außen aufgeräumt und aussortiert. Dabei habe ich dann gleich noch Schlussstriche gezogen unter schädliche / sabotierende Gedanken, das Nachtrauern um verloren gegangene Beziehungen und nicht genutzte Gelegenheiten.
  5. Den Maler bestellt und
  6. mir von den unmöglich-möglichen Möglichkeiten * das Passende ausgesucht. Du darfst raten – was habe ich wohl gewählt?

*
Lass dich fallen.
Lerne Schnecken zu beobachten.
Pflanze unmögliche Gärten.
Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein.
Mache kleine Zeichen, die “Ja” sagen
und verteile sie überall in deinem Haus.
Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.
Freue dich auf Träume.
Weine bei Kinofilmen.
Schaukel so hoch du kannst mit einer Schaukel bei Mondlicht.
Pflege verschiedene Stimmungen.
Verweigere “verantwortlich” zu sein. Tu es aus Liebe.
Mach viele Nickerchen.
Gib Geld weiter. Tu es jetzt. Das Geld wird folgen.
Glaube an Zauberei.
Lache viel.
Bade im Mondlicht.
Träume wilde, phantasievolle Träume.
Zeichne auf die Wände.
Lies jeden Tag.
Stell dir vor, du wärst verzaubert.
Kichere mit Kindern.
Höre alten Leuten zu.
Öffne dich, tauche ein, sei frei.
Segne dich selbst.
Lass die Angst fallen.
Spiele mit allem.
Unterhalte das Kind in dir.
Du bist unschuldig.
Baue eine Burg aus Decken.
Werde nass.
Umarme Bäume.
Schreibe Liebesbriefe.

Joseph Beuys

Na, was meinst Du? Also den unmöglichen Garten habe ich ja schon, darum entschied ich mich dafür, jemand „Gefährlichen“ zum Tee einzuladen. Ich hab’s überlebt, schreibe nun Liebesbriefe (an das Leben natürlich 😉 ) und bin inspirierter denn je. Und worauf wäre Deine Wahl gefallen? Schreib’s mir, ich freu mich drüber!

P.S. Das ist übrigens nicht mein Schreibtisch auf dem Foto, denn ich würde nicht mit dem Rücken zum Geschehen sitzen. Doch mir gefällt der Eindruck, dass nämlich eine aufgeräumte Arbeitsatmosphäre beschwingt und Lust macht, das Beste aus dem zu machen was gerade dran ist!


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Wer sich wohl fühlt in seiner Haut, hat einfach mehr vom Leben

Wie wohltuend, sich in angenehmen Räumen aufzuhalten. Mag auch der individuelle Geschmack verschieden sein, der Effekt ist ähnlich: Der Körper entspannt sich, hochgezogene Schultern sinken, Augen lächeln, die eigene Gesellschaft wird geschätzt und dieses Gefühl bewirkt im Außen entsprechende Resonanz.

Verweilen • Atmen • Auftanken

Mein Körper, mein Tempel

So wie der Körper im Raum, so wohnt die Seele im Körper. Ein schöner Mensch hat seine eigene Ästhetik und definiert sich wenig durch gesellschaftlich vorgegebene Ideale. Aus-Strahlung lautet hier das Zauberwort. Das sichtbare „sich in seiner Haut wohlfühlen“ beschreibt mir diesem Zustand am Treffendsten. Das, was niemand kaufen kann und sich keiner Mode unterwirft.

Das besondere an der Haut: Sie bildet die Grenze von innen nach außen, sie schützt den Innenraum. Alles was „unter die Haut“ geht berührt das Innerste, nimmt Einfluss und formt. Darum ist die Haut so besonders und ihre Sinnlichkeit verlangt nach Achtsamkeit. * Nicht jede Berührung ist angenehm, synthetische Kosmetik verstopft die Poren, Kunstfasern hemmen den natürlichen Reinigungsprozess der Haut, Waschmittelrückstände werden durch die Haut nach innen transportiert und selten ist ein Krimi es wert, das Innerste durch Emotionen aufzuwühlen. Ähnlich der Fassade eines Hauses kann die Haut spiegeln, wer innen wohnt – und die Zeichen der Zeit können sogar attraktiver machen.

Was hat Feng Shui damit zu tun?

Im allgemeinen wird Feng Shui mit „Wind und Wasser“ übersetzt. Dabei ist Feng Shui hauptsächlich eine Lehre des Energieflusses. Wind und Wasser sind ein Teil dieser Energie: Gewässer, Straßen und das im Körper fließende Blut repräsentieren „Wasser“, während „Wind“ zugige Straßenecken, einen erfrischenden Luftzug und den (geatmeten) Sauerstoff beschreibt. Wind und Wasser sind notwendig, um zu leben. Worauf es dann noch ankommt ist das Gleichgewicht. Zuviel oder zuwenig macht Dürre, Überschwemmung, Sturm oder Zerstörung. Auf der Erde wie im Körper.

So könnte man Feng Shui Kundige auch als „Energiebalancierer“ bezeichnen. Da wo gute Energie herrscht gibt es Wohlgefühl. Eine gute Atmosphäre gleicht der Oase in der Wüste: Wo Menschen gern verweilen, Verbindungen knüpfen und sich austauschen. So entstehen Gelegenheiten. Gelegenheiten, die wahr genommen werden wollen. „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben,“ lautet eine Lebenserfahrung Gorbatschows. „Wer Gelegenheiten nicht wahr nimmt, verpasst sie“, füge ich hinzu 😉

Das Herz einer Feng Shui Beratung ist also dazu da, Wohn- oder Arbeitsraum durch Balance in die sprichwörtliche Oase zu verwandeln, um das Wesen (von Raum und Mensch) zum Strahlen zu bringen. Ein Haus lebt in der Landschaft, ein Körper lebt im Raum. Alles wirkt von außen nach innen und dann wieder von innen nach außen. Diese Wechselwirkung können wir nutzen: In einem harmonischen Raum kann der Körper aufleben, sich entspannen, sich entfalten, sich wohl fühlen. Wer den Empfehlungen einer Feng Shui Kundigen folgt hat gute Chancen, wacher durchs Leben „zu spazieren“, sich bietende Gelegenheiten zu erkennen und zu nutzen.

*Auch Menschen mit Hautproblemen können von einer Feng Shui Beratung profitieren: Ein individuell erstelltes Chart mit Stellung der Fünf Elemente gibt Auskunft über persönliche Anlagen und ein Blick in den Raum mit Augenmerk auf Westen und Nordwesten können erstaunliche Erfolge bringen. Sprechen Sie mich gerne an!


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Weise Worte aus dem Land der Paradoxe

Paradox

Was ist die größte Entfernung zu einem Ding? Eine Meinung über es zu haben. Foto © Fascinating Places

Verbrecher

Po-Kü war ein Schüler Lao-Tses. „Darf ich“, sagte er zu ihm, „in die Welt gehen?“
„Nein“, antwortete Lao-Tse, „die Welt ist überall ebenso, wie du sie hier siehst.“
Als er aber wieder einmal drängte, fragte ihn Lao-Tse: „Womit willst du die Wanderschaft beginnen?“
Po-Kü sagte: „Ich will mit dem Staate Tsi beginnen. Da will ich die Leichen der gerichteten Verbrecher aufdecken. Ich will sie fassen und sie auf ihre Füße stellen. Ich will meine Feierkleider abnehmen und sie drein kleiden. Ich will zum Himmel schreien und ihr Los beklagen. Ich will rufen: Ihr Männer, Verwirrung war auf Erden, und ihr wart die ersten, die hinenstürzten! Ich will sprechen: Wart ihr denn in Wahrheit die Räuber? Wart ihr denn in Wahrheit die Mörder? Ehre und Schande wurden eingeführt, und das Übel folgte. Reichtum wurde angesammelt, und der Streit begann. Das Übel, das eingeführt wurde, der Streit, der angesammelt wurde, peinigen die Menschen und nehmen ihnen die Ruhe. Wo ist da ein Entrinnen?

Die Herrscher der Vorzeit schrieben alles Gelingen dem Volke, alles Mißlingen sich selber zu. Was recht war, maßen sie dem Voke, was unrecht war, sich selber bei. Wenn ein Schaden geschah, rügten sie sich selber.

Nicht so die Herrscher dieser Zeit. Sie verhehlen ein Ding und rügen, die es nicht sehen können. Sie legen gefährliche Arbeiten auf und strafen, die sie nicht zu unternehmen wagen. Sie verhängen überschwere Lasten und züchtigen, die sie nicht zu tragen vermögen. Sie befehlen überlange Märsche und richten hin, die nicht standhalten.

Und da das Volk fühlt, dass seine Kräfte all dem nicht gewachsen sind, nimmt es seine Zuflucht zum Betrug. Denn wo so große Lüge herrscht, wie sollte da das Volk nicht lügnerisch sein? Wenn seine Stärke nicht ausreicht, nimmt es seine Zuflucht zum Betrug. Wenn sein Wissen nicht ausreicht, nimmt es seine Zuflucht zur Täuschung. Wenn sein Besitz nicht ausreicht, nimmt es seine Zuflucht zum Raub. Und wer ist es, der solchen Raubes Schuld und Verantwortung trägt?“ *

Wachse, flüstert der Engel

„Wachse“, flüstert der Engel

Der Untätige

Kien Wu sagte zu Lien-Schu:
„Ich hörte Tsieh-Yü etwas äußern, das übermäßig war und weder Sinn noch Bestand hatte. Was er sagte, befremdete mich ungemein, denn es schien mir schrankenlos wie die Milchstraße, ohne Zusammenhang und weitab von den Erfahrungen der Menschen.“ „Was war es?“ fragte Lien-Schu.

Kien-Wu antwortete: „Er erklärte, auf dem Berge Ku lebe ein geistergleicher Mann, dessen Fleisch wie Eis oder Schnee, dessen Haltung wie die einer jungen Frau sei; er esse keine Früchte der Erde, er nähre sich von Luft und Tau; und auf den Wolken fahrend, fliegende Drachen sein Gespann, schweife er jenseitds der Vier Meere umher. Dieses Wesen sei vollkommen untätig. Dennoch halte es die Fäulnis von allen Dingen ab und mache die Saaten gedeihen. Nun denn, ich nenne das Unsinn und ich glaube nicht daran.“

Lien-Schu sprach: „Man befragt ja einen Blinden nicht über ein Gemälde und lädt einen Tauben nicht zum Singfest ein. Blindheit und Taubheit aber sind nicht des Leibes bloß; es gibt auch Seelen, die blind und taub sind. Du, so dünkt mich, bist von diesen Gebrechen heimgesucht.
In Wahrheit erfüllt der gute Einfluß jenes Mannes die ganze Schöpfung. Und doch möchtést du, daß er sich zu den Einzelheiten eines Reiches herblasse, weil ein erbämliches Geschlecht nach Umgestaltung schreit!

Die Welt der Dinge kann ihm nichts anhaben. In einer Flut, die zum Himmel reichte, würde er nicht benetzt werden. In einem Brande, der die Metalle der Erde schmelzte und die Berge versengte, würde er nicht heiß werden. Aus seinem Staub und Siebrest könnt ihr zwei eurer berühmten Männer machen. Und du möchtest, dass er sich mit den Dingen befasse!“ *

Bin ich ein Mensch, der träumt er sei ein Schmetterling ...

„Wer sich nicht selbst behauptet, bleibt eben dadurch frei von Tadel …“ Laozi

 

*Tschuang-Tse – Reden und Gleichnisse, Auswahl von Martin Buber


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Muße, der Schlüssel zum Glück

Zeit der Muße

Warum ist Urlaub eigentlich so schön, hab ich mich kürzlich gefragt und ich glaube, Muße ist der Schlüssel.

Muße ist die Zeit, in der man eigenen Interessen nach Lust und Laune folgt.

Es kann etwas dauern, bis man die ganz freie Zeit durch und durch genießen kann, doch wer sich erlaubt, innezuhalten und zu ergründen, wonach der  Sinn gerade steht, mag sich selbst schon überrascht haben. Manchmal weiß man nämlich selbst nicht – soll ich jetzt schwimmen gehen, mich ins Gras legen, ins Museum spazieren, eine Torte machen, die Wohnung renovieren oder doch nur zwei Schubladen aufräumen, Löcher in die Luft gucken und den Wolken Namen geben, soll ich tagträumen, Schuhe putzen … oder … nichts davon? Wer sich selbst neu kennen lernen will, sollte unbedingt regelmäßig ungeplante Zeit mit sich verbringen.

Ich glaube, Muße ist das Lebenselixier unserer Zeit. Wer im Alltag keine Zeit für Muße hat, der wird auch die arbeitsfreie Urlaubszeit nicht zu genießen wissen – oder sich ebenso schnell wieder verplanen, wie man es vom Berufsalltag so gut kennt. Ist ja auch irgendwie bequem, doch Insider wissen: Das Beste kommt danach – erst durch die Muße kommt der Flow, durch den Flow die Freude, durch die Freude wird der Sinn des eigenen Lebens ganz hautnah gespürt.

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Im Leben verwurzelt, die Krone gen Himmel gereckt

Durch Muße können einem (lebens-)wichtige Fragen wieder vor die Füße fallen – und wer sich dafür keine Zeit nimmt, mag von einer Krankheit zum Innehalten gezwungen werden. Manchmal ist es nämlich allerhöchste Eisenbahn, sich zu fragen: Bin ich in meinem Leben eigentlich Zuhause? Sind meine Träume und das Leben das ich lebe deckungsgleich? Und wenn nicht, wie groß ist die Kluft? Bin ich geworden, wer ich sein kann?

Es ist wichtig, Träume zu haben,
die groß genug sind,
dass man sie nicht aus den Augen verliert,
während man sie verfolgt
,
sagte Oscar Wilde.

Ich finde, er hat Recht. Je hektischer die Zeit, desto wichtiger die Muße, lautet mein Fazit. Und wann sonst soll man schließlich träumen wenn nicht am Tage zwischendurch – nachts schläft man ja schließlich ;-). Und wer sich zur Kunst des Müßiggangs inspirieren lassen will, mag in diesen Zeilen stöbern

Über „Die Kunst des Müßiggangs“ von Alles mit Links

oder einen Film anschauen, um die Erinnerung an eigene Kindheitsträume wieder zu finden.

 

 


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Den rückläufigen Merkur nutzen

Wer kennt wunderbare Sinnsprüche, die helfen das Leben zu vereinfachen?*
Ich glaube nicht an das „leichter gesagt, als getan“, denn ich weiß um die Kraft der Worte und Zeichen.
Und um die Macht der Ordnung.

Lavendelfeld

Für mich hat Ordnung auch einen Duft – kannst Du ihn riechen?

Erst kürzlich las ich über Ordnung in menschlichen Beziehungen. „… wenn in … Beziehungen keine Ordnung herrscht, dann muss jede Art von Handlung nicht nur widersprüchlich sein, sondern auch sehr viel Leid, Elend, Verwirrung und Konflikt schaffen,“ sagt Krishnamurti.**

Hier geht es also nicht nur um aufgeräumte Schlafzimmer, Schubladen oder Kellerräume und Ordnung wird nicht als strukturelles Muster und damit als Mechanismus der Anpassung gesehen, sondern aus Gründen der Freiheit angestrebt. Ohne Ordnung keine Freiheit, lautet kurz zusammengefasst die These Krishnamurtis.

„Durch unsere Angst, durch Anpassung und Vergleichen bringen wir in unsere Beziehung sowohl innerlich als auch äußerlich Unordnung. Wenn wir die Unordnung klar sehen, nicht da draußen, sondern hier drinnen, tief in uns selber … dann entsteht aus dieser Wahrnehmung Ordnung.“

Kirschblüten

Ikebana – Sinnbild für Ordnung und das Leben. Hier und Jetzt

Wie außen, so innen, lautet auch mein Credo – und in den meisten Fällen ist es äußerst wirksam, außen anzufangen. Bis zum 22. Mai unterstützt uns der rückläufige Merkur dabei, liegen gebliebenes aufzuarbeiten, wegzuräumen und sich von Dingen zu trennen, die nicht mehr nützen sondern belasten und schaden.

Und wenn es eine Aufräum-Blockade gibt? Wenn „vernünftig“ keinen Stich kriegt? Dann helfen keine Argumente, dann hilft die Sehnsucht! Die Sehnsucht nach dem Gefühl wie es sein kann, wenn die äußere Ordnung nach innen greift. Wenn alles übersichtlich und geordnet ist und sich allein dadurch das Gefühl einstellt, Kontrolle über das eigene Leben zurück zu gewinnen.

Oder Du machst es wie mir eine liebe Freundin schrieb: „Weißt Du was interessant ist … Ich hab mir ja für die Stube einen neuen Stil bzw. Farbe ausgedacht, und schon miste ich von ganz alleine aus. Dinge die ich sonst nie weggetan hätte. Krass.“

Wer noch tiefer einsteigen will – bei sein.de gab es zu diesem Thema einen Artikel von mir  Energieräuber in deiner Wohnung und wie du sie los wirst

**Krishnamurti, Über die Liebe

* „Ordnung ist das halbe Leben“ – und wenn wir daran denken, dass niemand beziehungslos leben kann, dann macht dieser Sinnspruch sehr viel Sinn …


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Die Früchte von Reden und Schweigen

Jedes Wort ist ein Stellvertreter. Ein Wort benennt, doch niemals ist es ES.
Dabei können Worte sein wie Samen, in fruchtbare Gehirne gepflanzt bringen sie ganz wundervolle Früchte hervor.

Worte und Symbole

Zahlen, Zeichen und Symbole – geheimnisvoll und stark

Dennoch ist es manchmal besser zu schweigen und dem Namenlosen einen Raum zu geben.

Tao, kann es ausgesprochen werden,
ist nicht das ewige Tao.

Der Name, kann er genannt werden,
ist nicht der ewige Name.

Das Namenlose ist des Himmels und der Erde Urgrund,
das Namen-Habende ist aller Wesen Mutter.

Lao Tse

Wer etwas benennen kann, bekommt Macht über das „Ding“, das wissen wir spätestens seit Rumpelstilzchen.

Wer etwas vor der Zeit benennt, bringt es mitunter in große Gefahr. Das lernten wir von den Urvölkern, die ihre Kindern erst spät benannten, um sie „namenlos“ zu behüten.

Wer etwas nicht beim Namen nennt, obwohl die Zeit reif ist vergibt die Chance zur Wandlung, die vielleicht kein zweites Mal kommt.

So brauchen (große) Taten ein Innehalten, ein Abwägen – ist die Zeit gekommen oder noch nicht? Ist es Zeit zu schweigen oder ist es Zeit, zu reden? Was will, was muss gesagt werden? Welche Worte eignen sich als Stellvertreter?

Über Macht und Magie der Worte habe ich beizeiten geschrieben.

Nun, obwohl nicht ganz ohne Worte, gebe ich hier dem Namenlosen einen Raum. Vieles entfaltet sich ja ganz und gar und wunderbar von selbst, wir brauchen nur still sein und zuschauen …


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Wer der Sehnsucht folgt …

Wenn Du ein Schiff bauen willst,
dann rufe nicht die Menschen zusammen,
um Holz zu sammeln, Aufgaben zu verteilen und die Arbeit einzuteilen,
sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem großen, weiten Meer.
Antoine de Saint Exupéry

Italien – Land der kreativen Baumeister

Ich glaube, wir haben lange, sehr lange damit verbracht, Menschen einzuteilen und zu bestimmen, welche Arbeit sie tun sollen. Unabhängig von Neigungen, Talenten und Interessen. Das mag ein Grund sein, warum manches so schief gegangen ist, warum immer mehr Menschen sich heimatlos und auf der Erde gar nicht ganz angekommen  fühlen.

Ich glaube, es ist die Sehnsucht, die Menschen zu ihrer Bestimmung führt.
Sehnsucht wohnt im Herzen und wer auf diesen Ruf hört, ist bereit für einzigartige, ganz und gar außergewöhnliche Schöpfungen. Den Herzensweg gehen und zur Heilung von Mensch und Erde beitragen – Willkommen Sehnsucht!