Susanne Berkenkopf

Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf. Darum gibt es bei mir Impulse für Wohnräume, Arbeitsplätze und ein sinnerfülltes Leben. Beruflich entwerfe ich stimmige Einrichtungskonzepte und kombiniere sie mit energetischer Unterstützung für die Menschen. Meine Werkzeuge sind Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung.


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Gewinnspiel Auflösung

Das hat Spaß gemacht! Ich freue mich über die rege Teilnahme und sage Danke für’s Mitmachen. Die Resonanz ist jedoch so überschaubar geblieben, dass ich spontan beschlossen habe, allen die mitgemacht haben, meine Zeit und mein Wissen zur Verfügung zu stellen.

Wer das Kontaktformular benutzt hat, bekommt eine Antwort per Mail, und Euch zwei, die ihr die Kommentarfunktion genutzt habt schalte ich erst jetzt frei, damit es nicht zu einfach wurde :-).

Und hier die Auflösung – einfach zur Freude am Schauen und träumen. Wohin ich reise steht allerdings noch in den Sternen …

Mit der Auflösung gleich noch einige Bemerkungen zu den Türen aus Feng Shui Sicht:

Portugal © diego-garcia

Eingang am Abhang: Aus Feng Shui Sicht wäre es ratsam, einen „Qi-Fänger“ links vor die Tür zu stellen. Zum Beispiel einen größeren Pflanztopf, um die herab sausende Energie zu bremsen und in den Eingang zu lenken.

 

Mongolei © patrick-schneider

Eingang im „Nirgendwo“: Hier wird peinlichst auf die Windrichtung geachtet, sowohl, dass der kalte Wind nicht in Tür bläst, als auch, das keine Hebelwirkung entsteht, die das Zelt entwurzelt. Nomaden kennen sich hervorragend damit aus, ihre Jurten sicher auszurichten.

 

USA © cara-fuller

Eingang zum Wald: Günstig, wenn vor der Tür ein Fleckchen bleibt, an dem Energie sich sammeln kann. Im Feng Shui wird das als Ming Tang bezeichnet und kennzeichnet den Platz des Phönix. Symbolisch ist damit die „freie Landebahn“ gemeint und genügend Aussicht, um künftige Entwicklungen im Auge zu haben.

 

Norwegen © cem-sagisman

Eingang nah am Wasser: Hier ist das Wasser seitlich und das Haus neigt sich dem entgegen. Im Feng Shui liegt dort die Tigerseite, die das weibliche Prinzip verkörpert. Wer hier wohnt sollte achtsam sein, dass weibliche Anteile nicht „ins Schwimmen“ kommen oder wegfließen. Konkret: Partnerschaft läuft Gefahr, dass die Frau nicht bleibt oder in Gedanken immer woanders ist.

 

Osterinseln © julian-gentilezza

Zelteingang: Siehe Mongolei. In jedem Fall darauf achten, worauf beim Öffnen der erste Blick fällt. Denn: what you see is what you get!

 

Nepal © fancycrave

Eingang in Asien: Früher wurden Eingänge bewusst niedrig gehalten, so dass Eintretende sich bücken mussten. Das symbolisierte zum einen angemessene Demut, zum anderen wurde die äußere, feinstoffliche Hülle abgestreift, so dass keine unguten Energien mit ins Innere gelangen konnten.

 

Tibet © yuriy-rzhemovskiy

Eingang mit Augen: Im Feng Shui kennzeichnen Fenster die Augen, Türen den Mund. Dieses Haus hat ein lebendiges, offenes, ja staunendes Gesicht. Sehr interessant für vitale Lebensenergie, das Innere zu erkunden und Segen ins Haus zu bringen.

 

Afrika © orlova-maria

Türen als Durchgang: Interessante Perspektive, die jedoch durch geschickte Bauart keinen Energiedurchzug erlaubt. Selbst der Teppichläufer, etwas versetzt zum weiterführenden Rundbogen, führt nicht in gerader Linie und gestattet, innezuhalten.

 

Mexiko © yohann-mourre

Türen, die irreführen: Sagen erzählen, dass eingeweihte Baumeister aus Atlantis kommen und vom Ort angeregte Bauwerke und Tempelanlagen schufen, mit denen menschliche Zellen in Resonanz gehen: um sich als Teil des Ganzen zu erfahren, Lebens-Aufgaben zu erkennen, Visionen zu empfangen oder sich in andere Dimensionen und Welten zu begeben. Irrwege helfen dabei, den Verstand zu verwirren, damit der Geist klar wird. Paradoxe Intervention des Altertums.

 

Griechenland © tamara-budai

Farbige Türen: Einzigartig ist das Spiel des Lichts in Griechenland. Die Kombination aus reinem Weiß und Blau in allen Varianten öffnet besondere Dimensionen: Innere Räume werden weit und der Geist glasklar. Das ist einzigartig und nicht kopierbar, wer es erleben will, muss dorthin reisen.


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Schutz, Durchgang und ein Gewinnspiel – Heute geht’s um Türen

Wer mich schon länger liest erinnert vielleicht, dass ich letzten April täglich einen inspirierenden Beitrag veröffentlichte. Nun ist wieder April und ich feiere als Selbständige die 10! Als Dank für tolle, erfahrungsreiche, intensive Jahre und für das Vertrauen, das mir entgegen gebracht wird, möchte ich heute jemand eine Freude machen. Dafür habe ich mir ein Gewinnspiel ausgedacht.

Nachdem ich in der Früh von Reisen in die Fremde träumte, forsche ich im Netz nach Türen, die in Länder führen, die ich noch besuchen möchte. Türen faszinieren mich schon ewig und im Feng Shui wird generell auf die Haustür geschaut. Sie gilt als Visitenkarte und läßt erkennen, welcher Art die Lebensenergie Qi ist, die durch sie ins Haus gelangt. Der erste Blick gilt immer und so wirkt ein Eingang einladend, phantasievoll, pragmatisch, vernachlässigt oder abweisend.

Heute gibt’s – meinem Fernweh sei gedankt – 10 Türen aus 10 Ländern. Wer mir sieben Länder nennen kann, in die diese Türen führen, bekommt eine 30 minütige telefonische Beratung, natürlich kostenlos. Das kann eine Grundrissberatung mit Feng Shui Tipps sein, eine systemische Beratung zu einem aktuellen Lebensthema oder eine Mini Beratung chinesische Astrologie mit Tipps für Do’s and Dont’s. Lust mitzumachen?

Derweil geh ich spazieren, schaue mir Türen in der Umgebung an und träume mich in die nächste Reise. Durch eine der 10 Türen möchte ich dieses Jahr gern gehen …

Tür Nummer 1

Tür Nummer 2

Tür Nummer 3

Tür Nummer 4

Tür Nummer 5

Tür Nummer 6

Tür Nummer 7

Tür Nummer 8

Tür Nummer 9

Tür Nummer 10

Wer es gern privat möchte, nutzt das Kontaktformular mir zu schreiben. Es braucht dabei keine 1:1 Zuordnung zu den Fotos, die Aufzählung der sieben Länder genügt. Sobald ein Gewinner oder eine Gewinnerin feststeht wird die Auflösung veröffentlicht.

Und sie waren schon da, wo ich noch hin will 🙂 : Dank für die Fotos © [1] diego-garcia [2] patrick-schneider [3] cara-fuller [4] cem-sagisman [5] ulian-gentilezza [6] fancycrave [7] yuriy-rzhemovskiy [8] orlova-maria [9] yohann-mourre [10] tamara-budai!


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Eine Übung die hilft, „fremdeln“ zu überwinden

Auf meinen Reisen lerne ich meist schöne neue Orte kennen. Besuche Menschen und Häuser, „gewinne“ Räume für die Bewohner-innen, und stimme beide aufeinander ein, wenn’s mal nicht so läuft. Das ist eine sehr intensive, wunderbare Facette meines Berufs.

Teil der Landschaft sein.                                                          Foto © Guenther Dillingen

Manchmal sind Orte mir anfangs ganz fremd und ich finde überhaupt keinen Zugang. Was mir dann am meisten hilft ist, mit den Vögeln aus den Federn zu kriechen und mich draußen auf den Tag einzustimmen. Wenn noch niemand unterwegs ist gehe ich barfuss durch Gras oder auf Asphalt, folge Wegen und Straßen.

Sobald ich an einem Platz angelangt bin zu dem ich mich hingezogen fühle, mache ich eine kleine Geländeübung. Sie funktioniert sogar an der Autobahnraststätte, ich hab’s probiert.

So geht’s

Mehrmals bewußt atmen, schließlich tief ausatmen. Augen schließen, Füße spüren und einige Atemzüge lang nur auf das atmen achten. Die Augen öffnen und mit „weichem Blick“ schauen, das heißt nichts mehr fokussieren und die Augen auf „Weitwinkel“ stellen.

Nach einer ruhigen, absichtslosen Weile gibt’s einen shift. Die Aufgabe: Sich im Bild sehen und Teil der Landschaft sein. Lauschen. Perspektive wechseln und mit den Wolken alles von oben betrachen.

Diese Übung ist Nektar für den Tag, macht leicht und froh und hilft, ganz und gar anzukommen. Probier’s doch selbst mal aus, ich bin gespannt auf deine Erfahrung!


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Hüter der Schatzkammer

See, Auge der Erde.                                                                                                                   Foto © mtajmr

Ich bin verliebt

in blaue Augen,
weil man in ihnen das Meer sehen kann
und den Horizont

in grüne Augen,
weil sich darin die Wiesen spiegeln,
die Auen und Bäume

in braune Augen,
weil sie das Geheimnis der Erde in sich bergen
und ihre Schätze hüten.

Ich bin verliebt.


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Irische Segenswünsche für die Reise

„Gib vor allem Dein Verlangen zu gehen niemals auf.
Ich kenne keinen Gedanken, der so schwer wäre,
dass man ihn nicht beim Gehen loswürde.“

Kierkegaard

Und was wäre eine Wanderung ohne das passende Lied auf den Lippen? Darum heute für alle, die irgendwo unterwegs sind, eines meiner liebsten Lieder aus Irland

Wandern auf Mutter Erde

Kein Sonnenaufgang bleibt ihnen verborgen …

Möge die Straße uns zusammen führen, und der Wind in deinem Rücken sein.
Sanft falle Regen auf deine Felder und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein.

Refrain:
Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand.
Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand.

Führe die Straße, die du gehest, immer nur zu deinem Ziel bergab.
Hab wenn es kühl wird, warme Gedanken und den vollen Mond in dunkler Nacht

Und bis wir uns wiedersehen …

Hab unterm Kopf ein weiches Kissen, habe Kleidung und das täglich Brot.
Sei über vierzig Jahre im Himmel, bevor der Teufel merkt du bist schon tot.

Und bis wir uns wiedersehen …

Bis wir uns mal wiedersehen, hoffe ich das Gott dich nicht verlässt;
Er halte dich in seinen Händen, doch drücke seine Faust dich nicht zu fest.

Und bis wir uns wiedersehen …


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Der Weg zu sich selbst – Gehen als Medizin

feng shui im bauerngarten„Meine Kompetenz lässt sich am besten dadurch beschreiben, dass ich eine Leidenschaft für Pflanzen habe, dass ich gern in der Erde wühle und dass ich das Gärtnern und die Welt um mich herum liebe. Es gab jedoch eine Zeit, in der mich meine Leidenschaft in eine andere Richtung lenkte: Eines Tages fand ich mich vor einem Computer wieder und  … war jemand geworden, der über Pflanzen schreibt, anstatt sie selbst zu setzen, zu hegen und zu pflegen … .

Es ist ein unbehagliches Gefühl zu wissen, dass man nicht dort ist, wo man hingehört„, schreibt Alys Fowler in ihrem Gartenbuch. *

Wer selbst schon erlebt hat wie es ist, nicht da zu sein, wo man hingehört, kennt diesen Moment. Wenn alle Nebel schlagartig verschwinden und man ganz klar sieht, wo und wie man sich eingesponnen hat. Meist in ein Netz aus Gewohnheit, Abhängigkeit und Bequemlichkeit, kurz Alltag genannt. Angst ist dann meist der Grund, diese Erkenntnis „wegmachen“ zu wollen und sich zu beschwichtigen. Doch das geht selten gut aus. Etwas bewusst erkennen und nicht danach handeln bringt das System ins Wanken, im Großen wie im ganz Kleinen. Manche harren dennoch bis zum Zusammenbruch, andere machen sich vorher auf den Weg.

Gehen ist eine Möglichkeit drauf zu kommen, wie der Lebens-Weg weiter gehen könnte.

„Gib nur dein Verlangen zu gehen niemals auf. Ich kenne keinen Gedanken, der so schwer wäre, dass man ihn nicht beim Gehen loswürde,“ schrieb Sören Kierkegaard einer Freundin. Denn durch Gehen lassen sich neue Räume im tiefsten Innern erschließen und es geschieht eine innere Weitung. Ich vermute, es ist DAS Erlebnis, nach dem jede Pilgerin, jeder Pilger strebt.

Tür ins Morgenland

Das verheißungsvolle Land, es liegt hinter der Tür

Wer erstmal schnuppern möchte, probiert es mit dem visionären Wandern, manchmal auch Medizinwanderung genannt. Ein paar Stunden draußen querfeldein, sich wieder mit den Kräften der Erde verbinden und alle Elemente spüren. Ob Wind oder Sonne, Wasser oder Regen – alles ist willkommen. Alles sind Zeichen, die die Erde dem Wanderer, der Wanderin sendet. Sozusagen die Urform, bevor diverse Kartensets die Naturerfahrung ins Haus brachten.

Sperling, Wanderfalke oder Fuchs, wer begegnet dir auf deinem Weg?  Wer hat welche Botschaft für dich? Nach und nach die „Zivilisation“ abstreifen, eins werden mit Tieren, Bäumen und den Orten, die wir wandernd durchschreiten. Sich führen lassen und Grenzen spielerisch erkunden, so wird Gehen zur Einweihung in Mysterien und Magie. Wenn die Augen ausruhen dürfen, geschieht das „Sehen“ mit anderen Sinnen, wird die sinnliche Vielfalt neu belebt.

Durch das Gehen können wir, in inniger Verbindung mit allem, was uns umgibt, unser Leben und unseren Platz im Großen Plan mit ganz neuen Augen anschauen,“ wußte James Endredy.

wanderin

Gib nur Dein Verlangen zu gehen niemals auf …

Wer den Ruf der Natur drängender spürt und sich mehr Zeit nehmen will, erlebt das Zuhause in der „Wildnis“. Wenn keine Herberge lockt sondern das Nachtlager ausgebreitet wird, wo es gerade gefällt. Warst Du schon nachts allein im Wald? Hast Dich unsichtbar gemacht für fremde Augen und dem sich verändernden Licht zugeschaut, den unbekannten Geräuschen gelauscht, wenn die Augen aussetzen und die Ohren übernehmen? Manche Dinge verlieren ihren Schrecken, wenn man es ausprobiert hat. An einem kraftvollen Ort sitzen, lauschen und in den (Sternen)himmel schauen, bis die Augen zufallen. Sich den eigenen Ängsten stellen und spielerisch die Zeichen deuten, in welcher die Natur spricht.

„Man kann den Menschen nichts beibringen. Man kann ihnen nur helfen, es in sich selbst zu entdecken,“ erkannte Galileo Galilei. Dafür ist die Natur eine wundervolle Lehrerin!

Vollmond

Was hörst Du, wenn die Augen an die Ohren abgegeben haben?

Wer das Drängen spürt, wer den Ruf hört, sollte dem unbedingt folgen. Vor lauter Vorfreude erzittern, während man beobachtet, wie Furcht und Lust auf das unbekannte Zuhause in einem miteinander ringen. Denn “die Wildnis ist nicht ein Ort, den wir besuchen – sie ist unsere Heimat“, sagen Eingeweihte. Nach drei Tagen draußen, so heißt es, ist der Mensch wieder eins mit der Natur. Und weil jeder Mensch Natur ist, ist dies ein Versprechen, wieder ganz und gar bei sich anzukommen.

Und wer Begleitung wünscht findet hier mein Angebot, gemeinsam wandernd Welten in sich aufzuschließen

Die Augen sitzen
in der Fußsohle,
deren Haut
Wasser atmet.
Der Geist
ist nach unten
geglitten
tritt sanft
auf grüne Wiesen
und trinkt Nektar.
Mit jedem Schritt,
jedem Abrollen,
zeichnen sich
Geschichten ein,
Berührungen ab,
tauschen sich
Fuß und Erde aus,
erzählen einander
Liebesgeschichten

Cambra Maria Skade