Susanne Berkenkopf

Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf. Darum gibt es bei mir Impulse für Wohnräume, Arbeitsplätze und ein sinnerfülltes Leben. Beruflich entwerfe ich stimmige Einrichtungskonzepte und kombiniere sie mit energetischer Unterstützung für die Menschen. Meine Werkzeuge sind Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung.


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Feng Shui trifft Unternehmensberatung

„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde …,“ das gilt auch für nicht alltägliche Kooperationen. Während ich im letzten Jahr ein neues Raum- und Farbkonzept für ein Alten- und Pflegeheim entwickelte, traf ich dort den Unternehmensberater Hendrik M. Rabbow. Er beriet zur gleichen Zeit das neue Management der Einrichtung zur künftigen strategischen Ausrichtung und zu Fragen der Führung und Zusammenarbeit, also zu Gestaltung der Unternehmenskultur.

Arbeitsplatz der Zukunft? Doch auch im Großraum arbeiten Individuen mit eigenen Bedürfnissen. Danke © Shridhar Gupta

Dabei hatten wir Gelegenheit, uns und die Schwerpunkte unserer Arbeit kennen zu lernen. Und weil wir die Ansätze des anderen als bereichernd für unser jeweiliges Angebot erkannten, beschlossen wir, künftig auf Wunsch weitere Business-Projekte gemeinsam zu beraten. Unser Konzept ist dabei ganz einfach: Die Weichen, die auf Management- und Führungsebene (neu) gestellt werden, bekommen durch energetisch optimierte Raumkonzepte ein Plus an Präsenz. So werden Neuerungen nicht nur gedanklich geboren, sondern durch Raumgestaltung nachhaltig untermauert. Das schafft sichtbare Verbindlichkeit und Kontinuität.

Denn auch wenn es im Wirtschaftsleben um Marktposition, Gewinne, Wettbewerb, Innovation und Engagement geht – für uns, Hendrik M. Rabbow (HMR) und Susanne Berkenkopf (SB), steht der Mensch im Mittelpunkt unserer Arbeit. Egal ob sich die Führungsqualität oder das Betriebsklima verbessern sollen, ob flache Hierarchie zu rascheren Entscheidungen und einem Weniger an Bürokratie führen soll oder ob Gesundheit am Arbeitsplatz auch psychische Entlastung einbezieht – allen, die zum Erfolg eines Unternehmens beitragen, gebührt echte Wertschätzung. Denn zuverlässige, engagierte Mitarbeiter-innen sind das wertvollste Kapital in einem Unternehmen.

Unsere Argumente für eine moderne, wertschätzende Unternehmenskultur lesen sich so:

Über Führung und Wertschätzung

HMR- „Professionell führen heißt heute, Mitarbeiter-innen sachkundig zu unterstützen, ihr Potenzial zu entfalten. Das schafft zum einen Orientierung und fördert zum anderen die Identifikation mit dem Unternehmen. Wertschätzung im Miteinander lautet das Zauberwort, denn bloß angemessene Entlohnung reicht längst nicht mehr, um kompetente, engagierte und verlässliche Mitarbeiter-innen im Unternehmen zu halten.“

SB -„In der Raumpsychologie gilt ein Raum als dritte Haut und bekanntlich kann jede-r das eigene Potenzial am Besten entfalten, wenn die Umgebung dazu einlädt, sich wohl und sicher zu fühlen. Das gilt sowohl für das private als auch für das geschäftliche Miteinander. Ein Raum, der farblich oder gestalterisch optimiert wurde, fördert gegenseitige Wertschätzung, die Bereitschaft in Veränderungsprozessen mitzuwirken und verbessert insgesamt die Unternehmenskultur.“

Über Gesundheitsmanagement

HMR – „Betriebliches Gesundheitsmanagement hat einen hohen Stellenwert in der modernen Unternehmensplanung. Durch zunehmende psycho-soziale Belastungen am Arbeitsplatz sind Unternehmenslenker gefordert, ausreichend gesunderhaltende und prophylaktische Maßnahmen einzuleiten, damit die Mitarbeiter-innen aller Ebenen dem äußeren Druck der Anforderungen mit innerer Gelassenheit begegnen können.“

SB – „Farbe beeinflusst Wohlbefinden und Gesundheit. Allein die Vorstellung, im Grünen zu sitzen kann die Stimmung heben, während ein in blaues Licht getauchter Raum inneres Frösteln bewirkt. Die energetische Raumgestaltung bezieht dabei auch die Art der Tätigkeit in die Farbwahl ein, denn ein Maschinenführer z. B. braucht eine andere Präsenz als ein Arbeitsplatz in der Buchhaltung. Egal ob Routine oder Innovation, ob Kommunikation oder Tüfteln – eine Raumgestaltung, die die Bedürfnissen der Menschen berücksichtigt, trägt zur Rentabilität eines Unternehmens bei.“

Über Teamentwicklung und Kommunikation

HMR – „Die Qualität der Kommunikation in einer Organisation entscheidet über die Qualität der Unternehmenskultur. Wertschätzende Kommunikation trotz unterschiedlicher Meinung über Prioritäten und Vorgehensweise ist ein hohes Gut, und wem dies gelingt darf sich der Loyalität der Mitarbeiter-innen sicher sein. Während „reine Ansagen“ eher zu Blockaden und Verweigerungshaltung führen, kann ein Dialog Türen öffnen und zwischenmenschliches Miteinander und Vertrauen erzeugen. Darum legen wir Unternehmensberater unser Augenmerk auf wertschätzende Kommunikation und trainieren Ziel- und Lösungsfindung im Dialog.“

SB – „Was braucht ein Besprechungsraum, um Effizienz, Konzentration und Freude bei der Arbeit zu fördern? In welchem Umfeld können Konflikte auch mal ausgehalten und in konstruktive Lösungsfindung umgeleitet werden? Widerstände müssen nicht gebrochen sondern verstanden werden, um das Beste für Mensch und Unternehmen frei zu legen. Wer den Raum als Partner im Dialog erkennt, gewinnt Handlungsspielraum, Freiheit im Denken und mehr Respekt im Umgang, auch während herausfordernder Situationen.“

Wir finden, das ist eine gute Basis für eine fruchtbare Zusammenarbeit, bei der Sie, Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter-innen im Mittelpunkt stehen. Testen Sie uns!

Kontakt Hendrik M. Rabbow | Telefon 0171 6424664 | http://www.rabbow.com

Kontakt Susanne Berkenkopf | Telefon 0421 161 69 608 | http://www.feng-shui-und-beratung.de


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Was wir geben …

In Momenten des Glücks: Eins mit unserer Natur. Danke © Jaanus Jagomägi

Was wir geben, ist wirklich da.
Denn das ist der Wirklichkeit Welt
was Menschen vollbrachten,
hier ist es geschehen, und Großes
kommt darin vor;
doch das Große geschah nur:
weil Tausende täglich erwachten
und schafften und planten und litten
und liebten und dachten
und weil sich von alledem nichts verlor.

Rainer Maria Rilke

Ganz in diesem Geist wünsche ich Ihnen und Euch einen glücklichen Übergang in ein Neues Jahr voller Möglichkeiten. Dazu viel Glück und Segen für alle Vorhaben, Kraft zum Durchhalten und stille Momente für das Staunen!


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Hilft Feng Shui auch bei Stress?

Stress gilt mittlerweile als Volkskrankheit. Laut Duden handelt es sich bei Stress um erhöhte physische oder psychische Belastung. Die Ursachen dafür können vielfältig sein:

  • Zuviele Termine, Zeitdruck, Anforderungen, denen man sich nicht gewachsen fühlt
  • Druck, weil man es allen recht machen will
  • zuviel Verantwortung, unübersichtliche Situationen
  • fehlende Anerkennung, Kritik, Drang nach Perfektion
  • und mangelnde Gelegenheit, Körper und Geist zu entspannen.

Zeit, innezuhalten. Danke für das tolle Foto, Manja Benic!

Letzte Woche meldete sich der Geschäftsführer einer großen Unternehmensberatung bei mir. Als wir nach einem freien Termin für die Beratung schauten, schleuste ihn sein Kalender Richtung Mitte Dezember. Da hätte also erst viel Wasser den Main hinunter fließen müssen, bevor ihm ein freies Zeitfenster ein Treffen gestattet hätte. Doch wer gewohnt ist, weitreichende Entscheidungen zu treffen, kann auch Prioritäten setzen. Unser Treffen war ihm wichtig, und in 10 Tagen ist es soweit.

Nicht immer ist es so krass mit der Zeit, doch Hand aufs Herz: Wer nimmt genug „Auszeiten“, um wieder ganz bei sich anzukommen? Wem gelingt es trotz freier Zeit nicht, zu entspannen? Wer trägt nachts Beißschienen, weil der Zahnschmelz sonst durch nächtliche Beissorgien beschädigt wird? Wer erwacht mit Kiefer-oder Kopfschmerzen, fühlt sich schon morgens überfordert? Ausgelaugt? Wer fühlt sich nur noch wohl, wenn es keine freien Zeiten im Kalender gibt?

Feng Shui ist für mich auch ein Synonym für Lebensart. Wer im eigenen Leben wieder selbst Regie führen will, ist bei mir genau richtig.

„Ich erforsche nach der Beratung mein Selbstgefühl,“ reflektiert Kai B., dessen Beratung schon ein Weilchen zurück liegt und der mir dieses Feedback schrieb. „Selbstbewußtsein blieb bei mir immer im Kopf haften. Jetzt taste ich mich ran, Beschreibungen wie „gut – schlecht“ tatsächlich zu fühlen und erweitere mein inneres Vokabular. Ich fühle jetzt, wie es ist, angeregt, aufgeregt, wütend, inspiriert, ermattet, entspannt, ärgerlich oder wertschätzend zu sein. Vorher hatte ich nur „gut“ oder „schlecht“ als Begriffspaar und durch das angenommene Dogma, positiv denken zu müssen, konnte ich nie äußern, was es war, wenn es mir schlecht ging. Da hat sich eine Menge geändert und meine Wahrnehmung auch von Nuancen wird immer feiner!“

Was haben wir in seinem Umfeld getan? Natürlich gilt zuerst der Blick dem Ganzen. Grundstück und Grundriss – sei es Wohnung, Haus oder Firmensitz – geben immer erste, wichtige Informationen. Unternehmer-innen und Geschäftsleute erhalten aus den Himmelsrichtungen Süden und Nordwesten wertvolle Unterstützung. Darum als erstes hier Bestandsaufnahme und herausfinden, von wo Blockaden wirken und wie sie beseitigt oder gewandelt werden können. Denn erfahrene Beraterinnen kennen sich auch mit dem sogenannten Sat-Qi, also der aggressiven Variante von Qi, aus und wissen, wie es in förderliche Energie gewandelt werden kann.

Das ist wie mit dem Feuer: Ein Funken wärmt nicht, bei zuviel gibt’s komplette Zerstörung. Nur wer es bändigen und das richtige Maß herstellt kann es nutzen sich zu wärmen, und eine köstliche Mahlzeit zu bereiten.


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Interior Styling mit den 5 Elementen

Oft erwähne ich die 5 Elemente in meinen Artikeln. Wer sich fragt, wie das „übersetzt“ in der Raumsprache aussehen kann, findet hier Anregungen in beispielhaft gestalteten Räumen. Nicht immer geht es beim Feng Shui Styling nur um schöner wohnen – doch wenn das dabei raus kommt, ist ja auch viel gewonnen ❤

Das Element Holz

ist gekennzeichnet durch die Farbe grün und hochaufstrebende Möbel, Lampen oder Pflanzen. Holz repräsentiert Wachstum, Dynamik und Erfindungsreichtum im Elementekreis.

Zum Element Feuer

gehört die Farbe rot sowie alles prunk- und prachtvolle. Ein vom Element Feuer dominierter Raum kann pompös oder überladen wirken, ein besonderes Kennzeichen ist sein warmer Charme. Und mit der Zeit ändern sich kulturelle Vorlieben, die wir im Raum wieder finden.

Das Element Erde

mag es stabil und – erdig. Die Farbe Gelb und Brauntöne in jeder Coleur, rechteckige oder quadratische Möbel (auch in Holzoptik) kennzeichnen das, was uns heute oft fehlt: Den festen Boden unter den Füßen. Sich „einfach“ wohlfühlen, Ballast fallen lassen und sein dürfen – das erlauben erdig dominierte Räume.

Das Element Metall

ist materialisierter Ausdruck von Klarheit. Schlicht, dabei elegant. Klares Motto in weiß, silber, gold oder kupfer: Weniger ist mehr. Metall liebt die Essenz, deshalb wird in diesem Ambiente gern auf jede Art Schnick-Schnack verzichtet.

Das Element Wasser

symbolisiert per se die Bewegung. Fließende Formen, viel Glas, Spiegel, weiche Stoffe und alle Farben Blau kennzeichnen das Wasserelement.

Selten gibt es Räume, die ausschließlich einem Element zuzuordnen sind, meist herrscht ein Mix, in dem jedoch ein Element klar dominiert. Das kann zu einem Gefühl von Unausgeglichenheit, Lähmung oder Überforderung führen. Fehlt der Ausgleich, fühlt man sich unwohl.

Einseitig eingerichtete Räume resultieren meist aus dem Versuch, eine individuelle Veranlagung auszugleichen und über den Raum für Ausgewogenheit zu sorgen. Da das nicht unbedingt dem entspricht, was der Raum braucht, schleicht sich Unbehagen ein.

Nicht selten ist das dann Anlass für wiederkehrenden Streit, vor allem wenn mehrere Menschen zusammen leben: Dann findet’s der eine zu voll gestellt oder immer unordentlich, einem anderen ist’s zu nüchtern oder jemand friert immer, weil das Zimmer scheinbar trotz Heizung einfach nicht warm wird. Hier läge ein offensichtlicher Beratungsauftrag vor:

Herausfinden, was braucht der Mensch und was braucht der Raum. Dann beide nach Bedarf stärken. So entstehen Räume, in denen sich alle wohlfühlen, die hier zu Hause sind.  Auch wer täglich viele Stunden Lebenszeit an dem Ort verbringt, an dem er und sie ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellt, hat ein Recht darauf, es schön zu haben.

 


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Aha-Erlebnis garantiert: Der Blick aufs Bagua

Wie kommt es eigentlich, dass manche Räume sich besser zum Arbeiten, andere zum Ausruhen eignen?

Eine einleuchtende Antwort kann das Bagua geben: Weil jeder Raum in Verbindung zu einer Himmelsrichtung steht, kann dieses Raster helfen, die Qualität von Räumen mal ganz anders zu erfassen. Ein Bagua besteht aus 3 x 3 Feldern und verdeutlicht auf dem Grundriss, welche Lebensbereiche auf welche Energien treffen – wo also Arbeiten und wo Relaxen groß geschrieben werden.

Wo läßt sich am besten entspannen?

Bagua und Lebensbereiche
Genau neun Lebensbereiche sind den einzelnen Feldern des Baguas zugeordnet. Neun, in denen sich der Lebensweg jedes Menschen abspielt. Mal steht das eine, mal das andere im Vordergrund, doch wer das Glück hat, älter zu werden kann sie alle durchlaufen:  Lebensweg und Karriere, inneres Wissen und Lernen, (Herkunfts)Familie und Gesundheit, Reichtum und Wohlstand, äußere Anerkennung und Erfolge, Partnerschaft und gesellschaftliches Wirken, Kreativität, Kinder und Alter, hilfreiche Menschen und Führungskraft. Das Ganze gruppiert sich um eine stabile, alles miteinander verbindende und ordnende Mitte. Je nachdem, wo im Haus sich was abspielt, erlaubt das Bagua klare Rückschlüsse auf Herausforderungen und Erfolge im Leben eines Menschen.

Bagua und Himmelsrichtungen
Unterschieden werden die Energien der Hauptrichtungen Norden, Osten, Süden, Westen und der Nebenrichtungen Nordosten, Südosten, Südwesten, Nordwesten. Jedes Bagua Feld ist einer Himmelsrichtung zugeordnet. In der Mitte, im Zentrum, fließen alle Richtungsqualitäten ineinander.

Bagua und die 5 Elemente
Jedes Feld des Baguas ist einem der Fünf Elemente Wasser, Holz, Feuer, Erde, Metall in seiner Yin oder Yang Ausprägung zugeordnet (Yin Holz – die Blume, Yang Holz – der Baum).

Bagua und Trigramme
Außer der Mitte ist jedes Feld einem der 8 Trigramme zugeordnet. Ein Trigramm besteht aus drei Linien, die durchgezogenen oder geteilt sein können.  Aus der Kombination von durchgezogenen oder geteilten Linien ergeben sich erstmal 8 Trigramme: Himmel und Erde, Feuer und Wasser, Donner und Wind, Berg und See. Das Trigramm Himmel besteht zum Beispiel aus drei durchgezogenen (Yang)Linien und steht für schöpferisch-kreative Kraft, das Trigramm der Erde dagegen besteht aus drei geteilten (Yin)Linien und steht für Hingabe und Empfängnis. Die 8 Trigramme wiederum sind die Grundlage der 64 Hexagramme, die im I Ging, dem Buch der Wandlungen beschrieben werden. Auch sie finden in jedem Raum ihren Platz.

Bagua und Mensch
In Summe gibt ein Bagua auch Auskunft über den menschlichen Körper. Organe oder Körperteile lassen sich, basierend auf der Traditionellen Chinesischen Medizin, einfach zuordnen. Zum Beispiel: Norden: Wasser – Blase, Niere oder Süden: Feuer – Herz, Augen. So könnte ein Mann mit Hautproblemen den Nordwesten genauer anschauen, diese Himmelsrichtung korresponiert  mit dem Metall (Haut) und dem männlichen Bewohner. Und eine Frau mit Hüftproblemen schaut, was sich im Südosten befindet, denn dieser Bereich korrespondiert sowohl mit der weiblichen Bewohnerin als auch mit dem Holz (Hüfte).

Bagua konkret am Beispiel Norden
Im Norden regiert das Element Wasser. Es repräsentiert die Lebensbereiche Karriere und Lebensweg und unter anderem die Themen Einfühlsamkeit und Kommunikation. Seine Schattenseiten hat der Norden in der Gefahr, sich in der Tiefe zu verlieren. Oder im potenziellen Suchtverhalten. Dem Trigramm von Kan, dem 2. Sohn, sind außerdem Blase, Nieren, Ohren und Blut zugeordnet.

Wo also ein zweiter Sohn nicht gedeiht, sollte im Haus der Norden auf störende Einflüsse untersucht werden. Wessen Karriere stagniert oder wer eine neue Richtung gehen möchte, sollte sich ebenfalls den Norden anschauen. Auch wo viel gestritten wird, wo Missverständnisse an der Tagesordnung sind, und selbst wenn die Blase körperliche Beschwerden verursacht – mit Hilfe des Baguas lassen sich wertvolle Hinweise auf Heilung erkennen.

Für erste Experimente
eignet sich das 3 Türen Bagua. Hierbei handelt es sich um eine schematische Methode bei der das Raster an der Eingangstür angelegt wird. Dabei bleiben die tatsächlichen Himmelsrichtungen unberücksichtigt, weshalb keine genauen Rückschlüsse, wie im obigen Beispiel gezeigt, gewonnen werden können.

Beim Drei Türen Bagua liegt die Eingangstür vereinfachend in einer dieser drei Richtungen

Mut tut gut – übrigens auch ein Thema des Nordens
Darum: Wer mutig genug ist, der eigenen Wahrheit ins Auge zu schauen, läßt sich vom Profi beraten. Hierbei werden mit dem chinesischen Kompass, dem Lopan, die exakten Himmelsrichtungen eingemessen, um ein genaues Bagua zu erstellen und damit zu arbeiten. So werden detaillierte Einblicke möglich und Lösungen, die nicht am Sympton sondern an der Ursache ansetzen. Außerdem kann ein Blick von außen auch dahin fallen, wo man selbst blinde Stellen hat. Wer solche Aha-Erlebnisse schon hatte möchte sie nicht mehr missen, oder?


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Tag 27 – Sechs Impulse für anregenderes Arbeiten

Manchmal ist es eine besondere Herausforderung, morgens am Arbeitsplatz zu erscheinen. Der kann an diesen Tagen wie ein Käfig erscheinen und die verrinnenden Stunden gleichen verschwendeter Lebenszeit.

Das läßt sich mit einem ansprechenden Umfeld ändern. Darum gibt’s heute Feng Shui Ideen für den Arbeitsplatz der neuen Zeit. Wer alle Sinne in den Arbeitsprozess einbezieht fördert Motivation und Ideenreichtum. Wer Talente, Ideen und Neigungen im Beruf einsetzen kann ist ein Gewinn für das Unternehmen und das Betriebsklima. Zufriedene Mitarbeiter-innen waren zudem schon immer ein Grundstein für’s Umsatzplus.

  • Täglich auf demselben Stuhl mit demselben Ausblick sitzen – und das über Jahre – kann schnell öde werden und zu business-as-usual führen. Selbst Routinearbeiten machen mit etwas Abwechslung mehr Spaß. Wer ab und zu die Aussicht, also den Platz zu wechselt, bekommt eine neue Perspektive und die bringt neue Ideen. Auch Stehtische eignen sich prima für neue Betrachtungsweisen und die entlastete Wirbelsäule freut sich. Stehtische sind auch gut geeignet für Besprechungen nach dem Motto: „Komm auf den Punkt.“
  • Wer mit anderen Ländern arbeitet kann den kulturellen Stil der Geschäftspartner kopieren. Hirnforscher erklärten uns die Sache mit den Spiegelneuronen und der Sympathie – wer sich auf den kulturellen Hintergrund seines Gegenübers einläßt, entwickelt mehr Verständnis für die Kunden und kann leichter Martlücken entdecken. Finde das Landestypische deiner Geschäftspartner und organisiere einen Raum als Teezimmer im japanischen Stil, kopiere die Oppulenz des Orients oder richte einen Wintergarten her, um das Flair Südamerikas ins Büro zu holen.  * Lerne von einer erfolgreichen Werbeagentur Deutschlands
  • Wer im Sportsektor arbeitet kann mit einem zum Business passenden, sportlichen Ambiente punkten. Denkbar wären Trampolin, Tischtennisplatte, Billardtisch oder Miniparcour. Auch HulahupReifen oder Platz für ein Federballspiel bringen die grauen Zellen auf Trab und zaubern Lächeln in ermüdete Gesichter. Die Investition wird sich lohnen, denn Bewegung fördert die Durchblutung des Gehirns und das führt zu frischen, neuen Ideen.
  • Langweilige Kantine? Resopal und Plastikstühle so weit das Auge reicht? Hier helfen gestaltende Varianten, die das Erinnerungszentrum stimulieren und Glückshormon Dopamin stimulieren: Mittagessen wie in einem Garten, vielleicht auf einer Picknickdecke, mit Blick aufs Meer und unter Palmen oder vor einer Almhütte mit Ausblick in grüne Auen und Berge. Dies läßt sich durch PC-Animationen oder perspektivische Wandbilder erreichen, dazu das passende Mobiliar, stimulierenden Duft und Klang nicht vergessen und … fertig.
  • Wer Hängematten für einen Power-Nap zwischendurch anbietet garantiert sich erholte, kooperativere Mitarbeiter/innen – was sonst trägt zum Geschäftserfolg bei?!!
  • Auch eine Schuh-Auszeit kann das Gehirn erfrischen. Wie wär’s mit einem Erlebnisweg beim Gang zur Küche? Hier übernehmen die Füße das Kommando und kommunizieren direkt mit dem Gehirn. Geeignet könnten abwechselnde Bereiche mit Natursteinen, runden Kieseln, Murmeln und Holzbohlen sein. Im Hochsommer kann schon eine Schüssel mit Wasser oder Sand unter dem Schreibtisch den ganzen Körper beleben und neue Impulse geben.

Bei so gestalteten Räume verliert bei manchen sogar die kleine (Zigaretten)pause zwischendurch an Reiz. Denn: Wer raucht, tut etwas. Wer dieselbe Zeit mit Federball oder Hulahup verbringt, tut auch etwas. Die Gefahr, beim verpönten „Nichtstun erwischt“ zu werden, sinkt.

Menschen, die in der Kreativbranche arbeiten bestätigen: Die besten Ideen kommen nicht, wenn man drüber nachgrübelt. Die besten Ideen kommen unverhofft und zwischendurch, nachdem man das Gehirn mit Informationen gefüttert hat und es dann in Ruhe arbeiten läßt. Am Besten, indem man etwas anderes tut. Das passende Ambiente ist dafür ein super Nährboden!

Ich finde inspirierende Ideen für jede Branche, versprochen!  Kontakt gleich hier


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Tag 17 – Das ABC der Farben

Ergänzend zu gestrigen Stilfragen reden wir heute über Farben. Denn Farbe ist allgegenwärtig und beeinflusst jede Art der Wahrnehmung. Sie bestimmt mit, ob man sich in einem Raum oder Kleidungsstück wohl fühlt oder nicht, ob etwas einengend oder befreiend wirkt, luftig oder belastend.

„Farben sind das Alphabet des Lichts,“ sagte William Berton, und Wassily Kandinsky wußte: „Farbe wirkt auf den Geist. Farbe ist eine Macht, die direkt auf die Seele wirkt.“ In der asiatischen Lehre des Feng Shui werden auch Farben den 5 Elementen zugeordnet und zur Stärkung oder Harmonisierung für Mensch und Raum verwendet.

Jedem Raum die richtige Farbe mit dem Effekt, bewusst Stimmungen herbeizuführen. Durch Farbe wird ein Raum anregend (bis hin zum Streit !), beruhigend (bis hin zur Couchpotato !) oder heilend (für Körper und Seele !). Farbe kreiert die passende Atmosphäre für jedes Anliegen.

GELB – Farbe der Kommunikation, der Offenheit und des Austauschs. Gelb repräsentiert Licht und Erkenntnis, Selbstwertgefühl und Intellekt, harmonisiert das Nervensystem, schafft eine positive Grundstimmung, wirkt antidepressiv und fördert die Konzentration. Es ist eine belebende, anregende Farbe obwohl sie zum Element Erde gehört.

BLAU – Farbe der Seele, der Sehnsucht, der Intuition. Blau beruhigt, zieht nach innen und steht gleichzeitig für Ferne und Tiefe. Es heißt bei Blau schwinde der Verstand und der Mensch werde ins Gefühl gezogen. Wer gedanklich also mal abschalten möchte sollte sich ab und an vor ein blaues Bild setzen. Vorsicht vor zuviel blau im Raum, denn hier kommt es sehr auf die Nuancen an. Ein unerwünschter Effekt wäre eine unterkühlte, distanzierte Atmosphäre mit einem zusätzlich beengten Raumgefühl. Blau repräsentiert das Element Wasser.

ROT – die Farbe der Liebe und des Lebens. Rot stimuliert und energetisiert. Rote Akzente können helfen, frischen Schwung in ermüdete Beziehungen zu bringen. Im Schlafzimmer gehört sie allerdings sparsam eingesetzt, sonst drohen Schlafstörungen! Rot symbolisiert das Element Feuer.

ORANGE – eine auffallende, wärmende und anregende Farbe. Drückt Mitgefühl und Liebe zu allen Wesen aus, schafft optimistische Stimmung, fördert Spontaneität, Lebensfreude und Unbeschwertheit. Antriebsstörungen und Kältegefühl lassen sich durch Orange behandeln. Auch Orange gehört zum Erdelement.

GRÜN – wird spontan mit lebendiger Natur assoziiert und besonders im Frühling kann sich das Auge an einer schier unerschöpflichen Farbvielfalt erfreuen. Grün ist eine dynamische und lebendige Farbe, und gilt gleichzeitig als Ruhepol im Farbkreis. Für angestrengte Augen ist es eine reine Wohltat, ins Grüne zu schauen. Grüntöne wecken die Selbstheilungskraft und unterstützen einen ausgeglichenen Zustand. Auch Einfühlungsvermögen, Beziehungsfähigkeit und Selbstbestimmung werden durch grüne Farbtöne unterstützt. Im Elementekreislauf repräsentiert Grün das Holz.

WEISS – verkörpert reines Licht. Es bietet sich als optischer Verstärker an, um Räume heller und größer wirken zu lassen. Zuviel reines Weiss im Raum führt in eine kühle, sterile Stimmung. Im Farbkreis gilt Weiss als Farbe des Neubeginns, symbolisiert Unschuld und gleichzeitig Distanz. In der Elementetheorie repräsentiert Weiß mit allen Edelmetallen das Metall, das Element das auf Klarheit, Fokus und eine nach innen gerichtete Bewegung verweist.

VIOLETT – gilt in manchen Kreisen als „spirituell“, denn es ist die letzte Farbe, die das menschliche Auge noch wahrnehmen kann. Mit seiner höchsten Schwingungsfrequenz unter den sichtbaren Farben impliziert es Bewußtwerdung und Anklänge an Heiliges. In buddhistischer Tradition werden die höchsten menschlichen Bewußtseinszentren mit der Farbe Violett verbunden. Helles Violett soll die Intuition stärken, und je dunkler der Farbton desto eher wird eine extravagante Stimmung inszeniert. Violett ist eine Mischung aus Blau und Rot und daher bestimmt der dominierende Anteil, zu welchem Element es tendiert.

Nicht jede Farbe eignet sich für jeden Zweck, auch Lichtverhältnisse und die Größe des Raums beeinflussen die Wirkung maßgeblich. Wofür ein Raum genutzt wird sollte bei der Farbwahl unbedingt bedacht werden. Manchmal reichen schon gezielt platzierte, farbige Akzente, um für mehr Wohlbefinden zu sorgen. In Beratungen habe ich auch erlebt, dass meine Farbvorschläge zuerst Befremden auslösten, um später umso mehr geliebt zu werden – die Wirkung war einfach spürbar überzeugend. Wie jemand im neu gestrichenen Wohnzimmer aus voller Inbrunst sagte: „Wände die lebendig und bekleidet wirken.“

Wem das Vorstellungsvermögen fehlt, kann sich anfangs mit einem farbigen Seidenpapier oder Stoff behelfen und spielerisch probieren, bevor zum Pinsel gegriffen wird. Und ruhig auch mal kühne Zusammenstellungen erwägen. Mein derzeitiger Favorit: Grün kombiniert mit Türkis!