Susanne Berkenkopf

„Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf." Dies ist ein Blog über Räume, über innere und äußere Räume. Denn ich bin überzeugt, dass jeder Raum in dem wir uns regelmäßig aufhalten, Einfluss auf unser Leben nimmt. Also gebe ich hier Anregungen, wie Wohnräume und Arbeitsplätze energetisch und ästhetisch optimiert werden können. Ich schreibe für Menschen, die in einer wohltuenden Umgebung leben wollen, die innere und äußere Freiräume schätzen, und an ihr Potenzial glauben. Ich schreibe für Menschen, die wie ich, jetzt und auf dieser Erde zum Wohle des Ganzen wirken wollen. Im „echten Leben" biete ich Wohncoaching, Grundrissanalyse und Lebensstilberatung. Meine Werkzeuge sind Imperial Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung. Mehr unter www.feng-shui-und-beratung.de


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Unwiderstehlich …

… ist für mich die Kombination aus Garten und Poesie. Hier im Norden macht der heiße Sommer eine Pause, umso mehr Einladung, im frischen Grün zu verweilen, in Gedichtbändchen zu blättern oder selbst einige Verse zu ersinnen. Wie wär’s mit diesen zur Inspiration von Auge und Seele?

Ein Zimmer für sich allein, lautet ein wundervolles Essay von Virginia Wolf.
Wer einen Ort hat, um für sich zu sein, zur Ruhe zu kommen, schöpferisch zu sein –
darf ganz Mensch werden.
Foto © Arno Smit

Nicht die Stille in der Stille, sondern die Stille in Bewegung ist wahre Stille.
Foto © Jerry Wang

Den Charakter eines Menschen erfährt man nicht aus seinen Worten,
sondern aus seinen Taten.
Foto © unbekannt

Der Engel sagt zum Menschen:
„Durch uns erschafft der Schöpfer ewig seinen Plan,
doch ohne Euch wird nichts.“
Antwort der Engel; Foto © Kelly Neil

Fenster gelten als Augen eines Hauses, Augen als Spiegel der Seele.
Wie kostbar der Moment, in dem die Seele durch die Augen spricht.
Foto © Tim Gouw

 


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Wegweiser

Am Anfang war das Dao.
Alle Dinge entspringen ihm;
alle Dinge kehren zu ihm zurück.

Willst du den Ursprung finden,
dann verfolge die Spur der Erscheinungen.
Wenn du die Kinder erkennst,
und die Mutter findest,
wirst du frei sein von Leid.

Verstopfst du deinen Geist mit Beurteilungen
und treibst du Handel mit Begierden,
wird dein Herz voll quälender Unruhe sein.
Hälst du deinen Geist vom Beurteilen ab
und lässt du dich nicht von den Sinnen leiten,
wird dein Herz Frieden erlangen.

Dem Dunkel auf den Grund zu gehen
bedeutet Klarheit.
Nachgeben können bedeutet Stärke.
Benutze dein eigenes Licht
und kehre zur Klarheit zurück.
Das nennt man: die Ewigkeit einüben.

Tao Te King, Vers 52
nach einer Version von Isolde Schwarz


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Schutz, Durchgang und ein Gewinnspiel – Heute geht’s um Türen

Wer mich schon länger liest erinnert vielleicht, dass ich letzten April täglich einen inspirierenden Beitrag veröffentlichte. Nun ist wieder April und ich feiere als Selbständige die 10! Als Dank für tolle, erfahrungsreiche, intensive Jahre und für das Vertrauen, das mir entgegen gebracht wird, möchte ich heute jemand eine Freude machen. Dafür habe ich mir ein Gewinnspiel ausgedacht.

Nachdem ich in der Früh von Reisen in die Fremde träumte, forsche ich im Netz nach Türen, die in Länder führen, die ich noch besuchen möchte. Türen faszinieren mich schon ewig und im Feng Shui wird generell auf die Haustür geschaut. Sie gilt als Visitenkarte und läßt erkennen, welcher Art die Lebensenergie Qi ist, die durch sie ins Haus gelangt. Der erste Blick gilt immer und so wirkt ein Eingang einladend, phantasievoll, pragmatisch, vernachlässigt oder abweisend.

Heute gibt’s – meinem Fernweh sei gedankt – 10 Türen aus 10 Ländern. Wer mir sieben Länder nennen kann, in die diese Türen führen, bekommt eine 30 minütige telefonische Beratung, natürlich kostenlos. Das kann eine Grundrissberatung mit Feng Shui Tipps sein, eine systemische Beratung zu einem aktuellen Lebensthema oder eine Mini Beratung chinesische Astrologie mit Tipps für Do’s and Dont’s. Lust mitzumachen?

Derweil geh ich spazieren, schaue mir Türen in der Umgebung an und träume mich in die nächste Reise. Durch eine der 10 Türen möchte ich dieses Jahr gern gehen …

Tür Nummer 1

Tür Nummer 2

Tür Nummer 3

Tür Nummer 4

Tür Nummer 5

Tür Nummer 6

Tür Nummer 7

Tür Nummer 8

Tür Nummer 9

Tür Nummer 10

Wer es gern privat möchte, nutzt das Kontaktformular mir zu schreiben. Es braucht dabei keine 1:1 Zuordnung zu den Fotos, die Aufzählung der sieben Länder genügt. Sobald ein Gewinner oder eine Gewinnerin feststeht wird die Auflösung veröffentlicht.

Und sie waren schon da, wo ich noch hin will 🙂 : Dank für die Fotos © [1] diego-garcia [2] patrick-schneider [3] cara-fuller [4] cem-sagisman [5] ulian-gentilezza [6] fancycrave [7] yuriy-rzhemovskiy [8] orlova-maria [9] yohann-mourre [10] tamara-budai!


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oje, Chaos …

Woran auch immer es liegen mag …  mein Administrator sagt, das automatische Update lief schief und Kosmologen kennen die Tücken des rückläufigen Merkur, der gern Chaos in technische Programme der Kommunikation bringt … jedenfalls ist meine Webseite total verstümmelt. Keine Fotos mehr, kein zusammenhängender Text, sichtbare Programmierkürzel … eben alles, wie es nicht sein soll. Nichts funktioniert, auch nicht die Anmeldung zum Newsletter oder das Kontaktformular.

Oje. Ich kann nichts tun. Nur Ruhe bewahren, atmen und vertrauen, dass es bald wieder in Ordnung kommt. Ich weiß: Nur mit diesem Gefühl tiefer Ruhe kann eine solche Steinskulptur entstehen. Danke © Bekir Dönmez für das Sichtbarmachen der inneren Haltung, die das Leben gerade von mir verlangt …


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Kein Problem ohne Lösung – Aufstellen für alle Fälle

Aufstellen ist eine Methode, mit hinderlichen Situationen umzugehen und den Weg frei zu räumen. Die Ursachen solcher Ereignisse werden meist nicht von der Person wahrgenommen und dennoch von ihr ausagiert. Eine verzwickte Situation entsteht, denn auch wenn es zum Beispiel um Geheimnisse der Ahnen geht, können sie die Lebensqualität und Entscheidungen der eigenen Seele weitreichend beeinflussen. In einer Aufstellung werden solche Hintergründe ans Licht gebracht und der Weg wird frei für selbstbestimmteres Tun.

Aufstellung als Weg aus dem Labyrinth – Danke © Robert Lukeman für diesen Moment

Entgegen der verbreiteten Annahme, dass in Aufstellungen nur Familienthemen geklärt werden, lassen sich auch körperliche, berufliche, räumliche und beziehungsrelevante Fragestellungen lösen. Zwar beginnt jede Biographie mit den (Verstrickungen der) Ahnen und das hat Auswirkungen auf den eigenen Lebensverlauf, doch in der Aufstellung bietet sich ein Blick aus der Vogelperspektive auf Hintergründe, die mit der aktuellen Situation oder Fragestellung zusammenhängen, und bisher unbekannte oder unbewusste Zusammenhänge werden deutlich.

Das funktioniert, weil in einer Aufstellung mit der Bedeutung des Raums gearbeitet wird, nicht mit der Zeit. Darum ist es möglich, auch lange zurück liegende Ereignisse bewusst zu machen. Der Raum ermöglicht, das Wesentliche sichtbar zu machen, in ihm bleibt es zeitlos. So lösen sich in einer Aufstellung die Grenzen zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft auf und es werden auf der Beziehungsebene bislang verborgene Ursachen transparent, die völlig unabhängig von der Person geschehen, die unter einer aktuellen Situation leidet. So können Veränderungen im Raum einen Prozess zur Heilung initiieren.

Dabei ist jede Aufstellung ein einmaliges Ereignis. Sie kann nicht nachgestellt werden, denn jedes Mal zeigt sich genau das, was „dran“ ist.  Die Erfahrung zeigt das es am besten ist, über das in der Aufstellung Erlebte eine Weile zu schweigen. Reden kann dazu führen, etwas zu zerreden, statt den Heilprozess in Stille wirken zu lassen.

In jeder Aufstellung wird eine Lösung gesucht, die nicht nur der Person sondern auch der Familie, der Gemeinschaft, dem Freundes- oder Kollegenkreis eine Lösung und damit Heilung bringt. Wer sich nach Lösungen oder Impulsen für die nächsten Schritte sehnt ist herzlich eingeladen, den ersten Schritt zu tun und sich anzumelden.

Da dieses Jahr für mich im Zeichen der Kooperation steht, biete ich an vier Terminen gemeinsam mit zwei Kolleginnen Aufstellungen an. Freuen Sie sich auf Ihre Gastgeberinnen

Susanne Berkenkopf
Dagmar Fitschen
Birgit Wolters

Die Termine für 2019 auf einen Blick
Sonntag, 17.3.2019 von 11 – 15 Uhr Eos Institut, Schwachhauser Heerstr. 55, Bremen
Sonntag 7.7.2019 von 11 – 15 Uhr
Samstag 19.10.2019 von 14 – 17 Uhr
Samstag 7.12.2019 von 14 – 17 Uhr : Visionsaufstellung 2020 :

Investition pro Termin / Person: 60,00 Euro zzgl. 19% MwSt = 71,40 Euro


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Ein glückverheißendes Leben auf Bestellung?

Heute wird das chinesische Frühlingsfest gefeiert, und nun beginnt auch „offiziell“ das Jahr des Erd-Schweins. Ein glückliches Jahr wird prognostiziert, denn das Schwein steht für Fülle, Reichtum und Gelassenheit. Meinen Beitrag zum Jahr des Erd-Schweins lesen Sie hier.

Wiese, Bäume und ganz präsent im gemeinsamen Spiel – so wächst es sich prima. Danke für den Moment © Robert Collins

Gute Jahre im Tierkreis sind Anlass für viele werdende Eltern, beim Geburtstermin nachzuhelfen. Nach Rücksprache mit einem chinesischen Astrologen wird ein passendes Datum für den Kaiserschnitt errechnet, und das Kind zu entsprechender Uhrzeit auf die Welt geholt. Das ist längst nicht mehr nur in Asien ein Trend.

Bei mir gab es noch keine Anfrage, das passende Datum für eine Geburt zu berechnen. Doch obwohl ich die „date selection“ für bestimmte Vorhaben durchaus anwende (Geschäftseröffnung, Umzug, neue Projekte starten), halte ich es für den Geburtstermin als unpassend.

Lebensglück ist nichts, das berechnet werden kann. Schwere Schicksale sind zwar oft unverständlich, dennoch kann ein Mensch daran wachsen und sich in der Entwicklung veredeln. Sind nicht alle spirituellen Leitfiguren an Erfahrungen gewachsen, die auch leidvoll waren, um sie schließlich zu überwinden? Braucht ein glückliches Leben nicht auch Anstrengung, Niederlage und das Erleben, wieder aufzustehen? Wer wären Sie ohne Herausforderungen? Wer wären Sie ohne die Wahl zu haben, sich in einer Situation zu verhalten?

Mein Einwand ist kein Appell für Ungerechtigkeit, Ausbeutung, Hunger, Krieg und andere vermeidbare Not. Doch wer als Kind einmal einem schlüpfenden Küken helfen wollte und die Eierschale zerbrach, wurde bitter enttäuscht: Die meisten Küken schaffen es dann nicht ins Leben, sie waren zu schwach. Wer einer Osterglocke mal das Häutchen mit dem Willen, zu helfen, zerriss, wurde ebenso enttäuscht – die Knospe hat sich nie entfaltet.

Aus meiner Sicht sind Hindernisse auch Chancen, damit psychische Widerstandskraft, sogenannte Resilienz, sich ausbilden kann. Wodurch sonst wird die Fähigkeit entwickelt, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen? Wem können wir sein / ihr Leben nicht zumuten, wen wollen wir aus welchen Gründen vor seinem / ihrem Schicksal bewahren?

Welches Signal wird den neuen Menschenkindern gegeben: Denen, die den Zeitpunkt aus ihrer schützenden Hülle ins Leben selbst wählen dürfen, und denen, die durch einen Eingriff von außen jäh geholt werden, allein weil das Datum stimmt?

Es gibt zahlreiche Abhandlungen darüber, was Kinder brauchen, um lebenstüchtige Menschen zu werden. Aufmerksamkeit, Liebe, Anteilnahme, Zuhören, Mut, Zuspruch, Vertrauen, Mitgefühl und  Freiraum für die eigene Entwicklung … all dies erübrigt sich durch ein glückverheißendes Datum für die Geburt sicher nicht.

In diesem Sinne: Kung Hei Fat Choi – Happy New Year 2019

 


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Feng Shui trifft Unternehmensberatung

„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde …,“ das gilt auch für nicht alltägliche Kooperationen. Während ich im letzten Jahr ein neues Raum- und Farbkonzept für ein Alten- und Pflegeheim entwickelte, traf ich dort den Unternehmensberater Hendrik M. Rabbow. Er beriet zur gleichen Zeit das neue Management der Einrichtung zur künftigen strategischen Ausrichtung und zu Fragen der Führung und Zusammenarbeit, also zu Gestaltung der Unternehmenskultur.

Arbeitsplatz der Zukunft? Doch auch im Großraum arbeiten Individuen mit eigenen Bedürfnissen. Danke © Shridhar Gupta

Dabei hatten wir Gelegenheit, uns und die Schwerpunkte unserer Arbeit kennen zu lernen. Und weil wir die Ansätze des anderen als bereichernd für unser jeweiliges Angebot erkannten, beschlossen wir, künftig auf Wunsch weitere Business-Projekte gemeinsam zu beraten. Unser Konzept ist dabei ganz einfach: Die Weichen, die auf Management- und Führungsebene (neu) gestellt werden, bekommen durch energetisch optimierte Raumkonzepte ein Plus an Präsenz. So werden Neuerungen nicht nur gedanklich geboren, sondern durch Raumgestaltung nachhaltig untermauert. Das schafft sichtbare Verbindlichkeit und Kontinuität.

Denn auch wenn es im Wirtschaftsleben um Marktposition, Gewinne, Wettbewerb, Innovation und Engagement geht – für uns, Hendrik M. Rabbow (HMR) und Susanne Berkenkopf (SB), steht der Mensch im Mittelpunkt unserer Arbeit. Egal ob sich die Führungsqualität oder das Betriebsklima verbessern sollen, ob flache Hierarchie zu rascheren Entscheidungen und einem Weniger an Bürokratie führen soll oder ob Gesundheit am Arbeitsplatz auch psychische Entlastung einbezieht – allen, die zum Erfolg eines Unternehmens beitragen, gebührt echte Wertschätzung. Denn zuverlässige, engagierte Mitarbeiter-innen sind das wertvollste Kapital in einem Unternehmen.

Unsere Argumente für eine moderne, wertschätzende Unternehmenskultur lesen sich so:

Über Führung und Wertschätzung

HMR- „Professionell führen heißt heute, Mitarbeiter-innen sachkundig zu unterstützen, ihr Potenzial zu entfalten. Das schafft zum einen Orientierung und fördert zum anderen die Identifikation mit dem Unternehmen. Wertschätzung im Miteinander lautet das Zauberwort, denn bloß angemessene Entlohnung reicht längst nicht mehr, um kompetente, engagierte und verlässliche Mitarbeiter-innen im Unternehmen zu halten.“

SB -„In der Raumpsychologie gilt ein Raum als dritte Haut und bekanntlich kann jede-r das eigene Potenzial am Besten entfalten, wenn die Umgebung dazu einlädt, sich wohl und sicher zu fühlen. Das gilt sowohl für das private als auch für das geschäftliche Miteinander. Ein Raum, der farblich oder gestalterisch optimiert wurde, fördert gegenseitige Wertschätzung, die Bereitschaft in Veränderungsprozessen mitzuwirken und verbessert insgesamt die Unternehmenskultur.“

Über Gesundheitsmanagement

HMR – „Betriebliches Gesundheitsmanagement hat einen hohen Stellenwert in der modernen Unternehmensplanung. Durch zunehmende psycho-soziale Belastungen am Arbeitsplatz sind Unternehmenslenker gefordert, ausreichend gesunderhaltende und prophylaktische Maßnahmen einzuleiten, damit die Mitarbeiter-innen aller Ebenen dem äußeren Druck der Anforderungen mit innerer Gelassenheit begegnen können.“

SB – „Farbe beeinflusst Wohlbefinden und Gesundheit. Allein die Vorstellung, im Grünen zu sitzen kann die Stimmung heben, während ein in blaues Licht getauchter Raum inneres Frösteln bewirkt. Die energetische Raumgestaltung bezieht dabei auch die Art der Tätigkeit in die Farbwahl ein, denn ein Maschinenführer z. B. braucht eine andere Präsenz als ein Arbeitsplatz in der Buchhaltung. Egal ob Routine oder Innovation, ob Kommunikation oder Tüfteln – eine Raumgestaltung, die die Bedürfnissen der Menschen berücksichtigt, trägt zur Rentabilität eines Unternehmens bei.“

Über Teamentwicklung und Kommunikation

HMR – „Die Qualität der Kommunikation in einer Organisation entscheidet über die Qualität der Unternehmenskultur. Wertschätzende Kommunikation trotz unterschiedlicher Meinung über Prioritäten und Vorgehensweise ist ein hohes Gut, und wem dies gelingt darf sich der Loyalität der Mitarbeiter-innen sicher sein. Während „reine Ansagen“ eher zu Blockaden und Verweigerungshaltung führen, kann ein Dialog Türen öffnen und zwischenmenschliches Miteinander und Vertrauen erzeugen. Darum legen wir Unternehmensberater unser Augenmerk auf wertschätzende Kommunikation und trainieren Ziel- und Lösungsfindung im Dialog.“

SB – „Was braucht ein Besprechungsraum, um Effizienz, Konzentration und Freude bei der Arbeit zu fördern? In welchem Umfeld können Konflikte auch mal ausgehalten und in konstruktive Lösungsfindung umgeleitet werden? Widerstände müssen nicht gebrochen sondern verstanden werden, um das Beste für Mensch und Unternehmen frei zu legen. Wer den Raum als Partner im Dialog erkennt, gewinnt Handlungsspielraum, Freiheit im Denken und mehr Respekt im Umgang, auch während herausfordernder Situationen.“

Wir finden, das ist eine gute Basis für eine fruchtbare Zusammenarbeit, bei der Sie, Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter-innen im Mittelpunkt stehen. Testen Sie uns!

Kontakt Hendrik M. Rabbow | Telefon 0171 6424664 | http://www.rabbow.com

Kontakt Susanne Berkenkopf | Telefon 0421 161 69 608 | http://www.feng-shui-und-beratung.de


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Was wir geben …

In Momenten des Glücks: Eins mit unserer Natur. Danke © Jaanus Jagomägi

Was wir geben, ist wirklich da.
Denn das ist der Wirklichkeit Welt
was Menschen vollbrachten,
hier ist es geschehen, und Großes
kommt darin vor;
doch das Große geschah nur:
weil Tausende täglich erwachten
und schafften und planten und litten
und liebten und dachten
und weil sich von alledem nichts verlor.

Rainer Maria Rilke

Ganz in diesem Geist wünsche ich Ihnen und Euch einen glücklichen Übergang in ein Neues Jahr voller Möglichkeiten. Dazu viel Glück und Segen für alle Vorhaben, Kraft zum Durchhalten und stille Momente für das Staunen!


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Wintersonnenwende 2018 – Das Jahr des Schweins beginnt

„Endlich,“ – tiefe Seufzer der Erleichterung, denn das Jahr des Hundes hat viele Menschen an ihre Grenzen gebracht. Mit der Wintersonnenwende tritt nun das letzte Zeichen des chinesischen Zodiak ins Licht: Das Schwein.

So dürfen wir heute doppelt feiern – denn die Wende der Sonne bringt die Wiedergeburt des Lichts

„In der Stille, in der Einkehr – am Herdfeuer zuhause oder im tiefen Schnee unter dem Sternenhimmel – nehmen wir das Mysterium der Wintersonnenwende am Besten wahr. Im Spiegel unserer Seele erscheint das Geschehen bildhaft als die Geburt des Sonnenkindes. In der dunkelsten, längsten Nacht des Jahres, wird das göttliche Himmelskind von der Erdmutter unter den Wurzeln des Weltenbaumes wiedergeboren,“ schreibt Wolf Dieter Storl über dieses Naturereignis.

… und das Yin Erde Schwein übernimmt nun für 12 Monate die Regentschaft. Damit wird 2019 ein Zyklus beendet und ist somit prädestiniert, nun Projekte wirklich abzuschließen und die Ernte einzufahren, bevor 2020 mit dem Jahr der Ratte ein neuer Kreislauf beginnt.

Schweine gelten als vielseitig und intelligent, sie lieben ein schönes Heim und Geselligkeit. In China symbolisiert es Wohlstand und Wahrheit und weil ein Schwein als Glückskind gilt, gelingt ihm meist alles, was es beginnt. Heiterkeit, Humor und Gelassenheit könnten die zweiten Vornamen eines im Zeichen des Schwein geborenen Menschen sein, der meist auch künstlerisch begabt ist.

Sensibel, sanft und tolerant erforschen Schweine gern die Natur, fühlen sich aber auch auf Partys und mit gutem Essen sehr wohl. Ihr Hang zum Perfektionismus kann die sonst freundlichen Gemüter allerdings in die Schwermut kippen. Denn wenn Schweine nicht erreichen, was sie sich vorgenommen haben, können sie sehr streng mit sich sein und neigen dazu, diesen Stress in sich hinein zu fressen. Im Extrem können solche Krisen in die Isolation und bis hin zur Egozentrik führen.

Schwein-Geborene sollten sich dann an das Element Wasser und die damit verbundene Fähigkeit, über Kommunikation mit anderen Verbindung aufzunehmen, erinnern. (Das Schwein ist der Repräsentant des Elementes Yin Wasser und mehr über das Wasser Element gibt’s hier). Auch ihre optimistische, großzügige Grundeinstellung und ihr Talent für Geselligkeit (Netzwerken!) kann sie aus dieser Einbahnstraße hinaus lenken.

Die Kombination von Wasser mit Yin Erde kann auf ein fruchtbares Jahr 2019 verweisen, doch auch Überschwemmungen andeuten, wenn das im Schwein enthaltene Yang Wasser über die Ufer tritt. Denn ein Schwein gehört zum soganannten Doppelgesicht, das heißt, niemand schaut wirklich hinter die Fassade, und wie es im Inneren aussieht ist schwer zu ergründen. Kennen Sie das von Menschen, die im Jahr des Schweins geboren sind (1935, 1947, 1959, 1971, 1983, 1995, 2007)?

Wie jedes Jahr befindet sich auch 2019 das gegenüberliegende Zeichen im sogenannten Tai Sui, im Schatten des Jupiter. Diesmal sind die im Zeichen der Schlange Geborenen (1941, 1953, 1965, 1977, 1989, 2001, 2013) gut beraten, sich zurückzuhalten. Traditionell wird diesen Zeichen geraten, ein rotes Band um die Hüfte, rote Unterwäsche oder Strümpfe zu tragen, Krankenhäuser und Beerdigungen zu meiden und keine langfristigen oder schwerwiegenden Entscheidungen zu treffen. Still halten und sich in die zweite Reihe stellen kann nächstes Jahr genau das passende Verhalten für die Menschen sein, die im Jahr der Schlange geboren wurden.

Wenn Sie wissen möchten, welchen Einfluss das Erd-Schwein auf Ihre Geschicke nehmen wird, sprechen Sie mich gerne an. Chinesische Astrologie gehört zu meiner Königsdisziplin und ich berate Sie gern individuell und ausführlich.

Wer Bauarbeiten oder Renovierungen plant, sollte sich dem Nordwesten und dem Südosten mit Vorsicht nähern, denn diese Richtungen sind 2019 äußerst sensibel. Auch hier ist guter Rat im Vorfeld zu empfehlen, denn Unachtsamkeit kann tatsächlich unangenehme Auswirkungen auf den Baufortschritt und das gute Gelingen des Projekts nehmen. Sie wissen, ich neige nicht zum „Bangemachen“, doch meine Erfahrung zeigt, dass unsichtbare Kräfte auch dann noch wirken, wenn wir sie schon lange aus den Augen verloren und mit dem Verstand wegrationalisiert haben.

Auch die Raunächte beginnen in diesen Tagen, doch erstmal schließe ich mich den Irischen Segenswünschen an und wünsche Ihnen, Ihren Lieben und allen Wesen auf Erden ein lichtvolles  Weihnachtsfest. Möge Frieden in den Herzen der Menschen ein Zuhause finden.

Gesegnet sollst du sein

mit der Freiheit des Himmels
mit dem Licht der Sonne
mit dem Strahlen des Mondes
mit der Wärme des Feuers
mit der Schnelligkeit des Windes
mit der Tiefe des Meeres
mit der Beständigkeit der Erde
mit der Stärke des Felsen.


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Das unverbindliche Angebot

In unseren Wortschatz hat sich das Gefüge vom „unverbindlichen Angebot“ geschlichen. Bedeuten soll es, dass jemand Bedingungen und Wert einer Leistung (oder eines Produkts) erfragen kann und dabei frei bleibt, es anzunehmen oder nicht. Das ist total okay und so soll es sein. Freibleibend. Doch in meinen Ohren klingt das „unverbindliche“ wie ein gesellschaftlicher Trend. Die Masse tendiert Richtung beliebig bis gleichgültig. Unverbindlich eben. So, als hätte keine Handlung irgendwelche Folgen.

Folgt man spirituellen Gesetzen, nach denen alles eins ist, besteht eine Verbindung zwischen allen und allem. Darum klingt der Begriff „unverbindlich“ irgendwie falsch. Wenn selbst der Flügelschlag eines Schmetterlings am anderen Ende der Welt einen Wirbelsturm auslösen kann, entsteht durch jeden Kontakt per se Beziehung. Und ich finde, in jeder Frage nach einem Angebot steckt ein persönliches Anliegen. Selbst wenn jemand „nur“ Büroklammern bestellt, klingt daraus der allzu menschliche Wunsch, Ordnung in die Ablage zu bringen oder Zusammengehörigkeit zwischen Papieren herzustellen.

Auch wer seine Räume oder sein Leben optimieren will, um Festgefahrenes wieder in Fluss zu bringen, hat ein persönliches Anliegen. Bittet mich jemand um ein Angebot, werde ich Teil des Anliegens, denn ich biete Lösungen dafür an. Während der Verhandlung bleiben wir, Anbietende und Anfragende/r frei, die Konditionen zu verhandeln. Niemand muss ein Angebot annehmen, das nicht gefällt. Doch aus meiner Sicht schafft nur Verbindlichkeit echte Beziehung, mit den Beigaben von Vertrauen und der Gewissheit, sich auf jemand verlassen zu können.

In diesem Sinne heute diese kurze Einlassung, dass meine Angebote nie unverbindlich, doch immer frei bleibend sind.

 

 

 


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Auf dem Weg zu mehr Klarheit

In diesen Tagen ist Klarheit mein Zauberwort. Ich wünsche mir mehr davon und war kurz davor, mir einen teuren Kalender zu kaufen, der genau das verspricht. Doch weil ich mich mittlerweile ganz gut kenne wird mir klar, dass ich damit in die Zukunft delegiere, was jetzt nach Antwort verlangt. Was tut also eine Feng Shui Beraterin, die sich mehr Klarheit wünscht?

Klarheit wirkt von Außen nach Innen. Danke für das passende Foto Statement an © Oriento.

  • Ich frage mich: „Was ist für mich eigentlich Klarheit?“ Ein geputztes Fenster zum Durchschauen, eine leere, weiße Schreibtischplatte, ein unbeirrbarer Fokus auf mein Ziel (ich nehm‘ erstmal nur eins, das ist leichter), ein strukturierter Ablauf, ein fester Rhythmus bestimmt von Kronos statt Kairos? Und gibt es Variationen in der Klarheit? Große Klarheit und weniger große? Ist Klarheit eine Cousine von Disziplin?
  • Ich räume meinen Schreibtisch leer. Dabei sind viele Entscheidungen zu treffen, denn um mich herum liegen beschriebene Zettel, Füller und Buntstifte, Sinnsprüche, Kristalle, selbstgemachte Streichholzschachtel, Brieföffner mit Vogel, Bücher, mit denen ich arbeite, handgeschöpfte Bogen, Mitbringsel von draußen – und wohin jetzt damit? Ich liebe diesen Krimskrams, doch irgendwann = jetzt ist der Tisch voll und selbst die Tastatur schaukelt auf einem Stapel Papier. Vorsichtig schob ich vorhin alles an den Rand, darauf bedacht, dass nichts runterfällt. Daran merke ich: Ich bin unklar, weil abgelenkt. Ich kann hier jetzt keinen Brief schreiben, keine Skizze fertigen, keinen klaren Gedanken fassen – einfach weil kein Fleckchen mehr frei ist. Ich weiß: Neues entsteht nur, wo Raum dafür ist und erinnere mich an die Zeit mit Zahnspange. Weil zu viele Zähne zu wenig Platz hatten und drauf und dran waren, schief zu wachsen …
  • Ich sitze am leeren Schreibtisch. Mein Blick schweift im Zimmer herum. Was stört mein Bild von Klarheit? Dann: Papierkorb geleert, Bücher verstaut, Oberfläche vom Sidebord frei geräumt.
  • Ich sitze wieder am immer noch leeren Schreibtisch. Ich nehme ein weißes Blatt Papier und beginne zu schreiben. [Wer bisher nur in die Tasten klopft sollte das unbedingt mal wieder probieren, es hat einen bereichernde Effekt auf die grauen Zellen.] Worüber möchte ich mir klar werden? Wo braucht mein Leben mehr Klarheit? Was kann ich klarer formulieren, um es auf den Punkt zu bringen? Warum ist Klarheit so wichtig für mich? Was entgeht mir, wenn ich unklar bleibe?
  • Ich merke, wie ungewohnt es ist, an so einem leeren Schreibtisch zu sitzen. Während ich schreibe drängt etwas in mir plötzlich nach … und ich will aufstehen, es holen oder tun. Doch ich widerstehe dem Impuls, bleibe sitzen und beobachte, wie stark er wird. Kann er mich „zwingen“ ihm zu folgen? Schaffe ich, ihn auszusitzen? Plötzlich wird ein Spiel draus. Ich bleibe sitzen, atme und merke: Ich bin total klar. Weil ich bemerkt habe, an welchem Punkt / Gedankenstrich: bei welchem Gedanken mich der Bewegungsimpuls gepackt hat. Da wollte ich nicht ran, da wollte ich ausweichen, mich ablenken – unklar bleiben.
  • Ich atme aus und stelle fest: Mein Weg zur Klarheit geht über Außen (wahrnehmen, was mich umgibt und Bedingungen schaffen, in denen etwas möglich wird) nach Innen (beobachten, was den Fluss unterbricht, mich ablenkt).
  • Dauer des Experiments: 1 Stunde.
  • Fazit: Klarheit braucht Entscheidung, Disziplin und den Willen, dran zu bleiben. Auf dem Weg zu dieser Erkenntnis und einem Moment absoluter Klarheit habe ich aufgeräumt, einen „unbehaglichen“ Gedanken erwischt, ihn mir bewusst gemacht und tief geatmet. Ich bin sehr zufrieden.


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Letzer Termin in 2018: Aufstellen mit Grundriss

Ein Raum ist etwas Wunderbares: Er bietet Schutz und Geborgenheit, er umfängt den Menschen wie eine dritte Haut und hat dennoch ein Eigenleben. Ein Raum verkörpert Potenziale und Kräfte, die er den Menschen zur Verfügung stellt. Und obwohl ein Grundriss nur aus ein paar Linien auf einem Stück Papier besteht, zeigt er beim draufschauen schon, welche Einflüsse im Leben der Menschen wirksam werden.

Jedes Haus hat Verbindung zur Außenwelt und ein (reiches) Innenleben. Foto © Brain Babb

Das resultiert in Themen, die sich in den Vordergrund schieben oder in Fragen, die sich aufdrängen. Unerlöste Konflikte, Entscheidungen die es zu treffen, alte Verletzungen, die es zu heilen gilt – all das spiegeln Raum und Grundriss.

Darum eignet sich die Kombination aus Feng Shui und systemischer Aufstellung sehr gut, die  Verbindung zwischen Mensch und gebautem Raum zu entschlüsseln. Anschließend kann der eigene Wirkungsbereich viel freier erlebt, neu strukturiert oder aufgeschlossener vergrößert werden.

Im Workshop „Aufstellen mit Grundriss“ nutzen wir Ihren Grundrisses als Werkzeug. Denn er ist stiller Zeuge, welche Themen in Ihrem Leben aktiv sind und trägt die Lösung in sich, was getan werden kann, um Prozesse wieder ins fließen zu bringen.

Egal ob Wohn- oder Arbeitsraum, jeder Raum ist ein möglicher Verbündeter im Leben.

Wann?
Samstag, 8.12.2018, von 14 bis ca. 18 Uhr (die Dauer variiert abhängig von der Teilnehmerzahl)
Wo?
Im EOS-Institut in Bremen, Schwachhauser Heerstr. 55
Wieviel?
140 Euro, inkl. MwSt.

Bitte Grundriss im Original oder als eigene Zeichnung mitbringen.

Anmeldung

Erst prägen wir die Räume,
dann prägen die Räume uns.

frei zitiert nach Winston Churchill


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Podcast: Alles ist Energie

Kürzlich erlebte ich eine Sternstunde. Ich hatte den Bremer Coach und Podcaster Jochen Bethge kennen gelernt und schon das erste Treffen erzeugte ein wahres Feuerwerk unserer Synapsen.

Daraufhin hat Jochen beschlossen: „Das Thema interessiert viele Menschen, wir treffen uns nochmal und machen ein Podcast daraus.“

Gesagt – getan. Hier gibt’s nun 30 Minuten Hörerlebnis zu meinem Lieblingsthema: Menschen und Räume brauchen vitale Energie, um kraftvoll und bewusst gegebenes Potenzial zu leben.

Was Energie im Leben bewirkt


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Melancholie im Herbst

Die beste Melancholie ist nichts, ohne den passenden Rahmen …

Tage, wenn sie scheinbar uns entgleiten,
gleiten leise doch in uns hinein,
aber wir verwandeln alle Zeiten;
denn wir sehnen uns zu sein …

Rilke

 


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Mit geschmeidigen Tipps gesund durch den Herbst

Nach diesem Übersommer kündigt sich der Herbst mit leisem Klopfen an. Spinnweben, Morgennebel und dieser typisch feine Geruch sind untrügliche Zeichen. Jetzt wird geerntet was übers Jahr angebaut, gehegt und gepflegt wurde.

Seit je markieren die Monate August, September und Oktober die Herbstzeit. Das Qi dieser Jahreszeit wird regiert vom Element Metall und laut chinesischer Medizin gehören Lunge, Nase, Haut, Haare und Dickdarm zu diesem Element. Grund genug, sie im Herbst mit besonderer Sorgfalt zu pflegen. Da die die Kraft des Yang zunehmend schwindet und das Yin stetig zulegt, gerät Gewohntes leicht aus der Balance. Doch wir können einiges tun, um unser inneres Gleichgewicht zu halten.

Die Klassiker: Ausreichend Schlaf und viel Sauerstoff sind jetzt die beste Medizin, während Aufregung, Ärger und Sorgen vor allem die Lunge strapazieren und das körpereigene, über den Sommer aufgebaute Qi reduzieren. Nun ist die wichtigste Zeit, eigenes Qi zu bewahren, um gesund durch den Winter zu kommen. Lange Spaziergänge versorgen die Lunge mit Sauerstoff und helfen beim Gehen, Sorgen loszulassen. Darum jetzt so oft wie möglich draußen sein und tief atmen, denn mit einer angegriffenen Lunge kann ein Mensch nicht wirklich vital sein. Auch eine regelmäßige Verdauung ist Basis für ein gesundes Immunsystem und Gehen kann hilfreich sein, nach langen Stunden im Sitzen den Darm wieder in Schwung zu bringen.

Natürlich kann auch die Ernährung beitragen, Immunkraft zu stärken: Früchte und buntes Gemüse gepaart mit Eintopf, selbstgemachter Marmelade, Kompott oder Chutneys sind dafür die besten Energielieferanten. Sparsam sollten scharfe Kräuter und Gewürze verwendet werden, dazu weniger Knoblauch und Zwiebeln ins Essen und bis zum nächsten Frühjahr sehr salzige und thermisch kalte Lebensmittel vom Speiseplan streichen. Denn ein zu viel an Gewürz kann nun den Lungen schaden, und zu viel Salz kann durch Einlagerungen im Körper Haut und Haare schädigen.

Qigong ist ein weiterer Klassiker den Körper mit Qi zu versorgen, sich zu bewegen und dabei innerlich still zu werden. Noch einmal zurück zur Lunge: Sie ist verbunden mit Milz und Herz und gilt, wie die Haut, als Grenze zwischen innen und außen, zwischen Organismus und Umwelt. Ein gesundes Selbstwertgefühl, Respekt für sich und andere gehen damit Hand in Hand. Darum gibt es im Qigong Übungen für jede Jahreszeit, um die entsprechenden Organe zu stärken.

Die Haut gilt als äußere Lunge und ihre Poren als „Türen des Qi“. Darum Vorsicht mit allem, was unter die Haut geht – eine nicht zufällig gewählte Ausdrucksweise, denn was die äußere Grenze nach Innen durchdringt kann die körpereigenen Kräfte angreifen. Zu wissen wer wir sind und woran wir glauben ist eine gute Basis, uns mit Vertrauen, einer ausdrucksstarken Stimme und Vitalität zu versorgen.

Wussten Sie übrigens, dass jeder Finger mit den inneren Organen in enger Verbindung steht? Der Daumen hat engen Kontakt zur Lunge. Darum täglich Hände und Finger massieren und im Herbst besonders den Daumen mit liebevoller Aufmerksamkeit beschenken.

 

Mit Dank an meine Kollegin Nikki Martin für die Anregungen zu diesem Beitrag


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Die eigene Welt mit anderen Augen sehen

Studien haben bewiesen, dass unser Gehirn uns eine Menge Arbeit abnimmt. In Millisekunden wird dort oben am Bewußtsein vorbei entschieden, ob etwas unsere Aufmerksamkeit erreicht, oder nicht. Um effektiver zu sein werden nämlich eine Menge Facetten einfach ausgeblendet. Wer sein Gehirn neu konditionieren will um ein neues Verhalten zu trainieren, braucht dazu 21 Tage.

Erst dann sind die neuen Verschaltungen so stabil, dass die im Gehirn gebaute Autobahn der Gewohnheit verlassen und der noch nicht so eingefahrene Weg nicht schnell wieder „vergessen“ wird. Im Vergleich mit dem Sekundenbruchteil, in denen das Oberstübchen ganz autonom handelt, sind 21 Tage eine ganz schön lange Zeitspanne. Da heißt es dran bleiben.

In diesem Zusammenhang ist es nicht verwunderlich, wenn einem Vieles gar nicht (mehr) auffällt und zum Beispiel erst mit einer Baulücke das große Überlegen beginnt, wie eigentlich das Haus aussah, das hier noch bis vor kurzem stand. Zuhause ist es ähnlich. Der Blick für’s Detail geht mit der Zeit verloren und man „sieht“ einfach nicht mehr, was ist. Doch was uns umgibt ist nicht bedeutungslos, denn über das gestaltete Umfeld sprechen wir mit uns selbst.

Ich habe die relativ simple Feng Shui Analogie schon öfter erlebt, in der jemand sich eine Partnerschaft oder mehr Gemeinschaft wünscht, doch nur Fotos von sich oder von Einzelpersonen aufgehängt hat. Dass jemand mehr Erfolg und Anerkennung ersehnt, doch der räumliche „Blick in die Zukunft“ ist mit Kartons und Altpapier verstellt. Wie jemand sich wunderte, mit stetiger Regelmäßigkeit in Beziehungen zu schlittern, in denen sich der Partner mit der Zeit als alkoholabhängig erwies, in allen Räumen jedoch kunstvoll gemalte Bilder hingen, auf denen Menschen in trinklauniger Runde zu sehen waren.

Das mag lustig oder einleuchtend klingen. Na klar, von außen gesehen ist es relativ einfach, beim Anderen einen blinden Fleck zu erkennen. Doch wie war das mit dem Balken im eigenen Auge? Ich erlebe den Aha Effekt während meiner Feng Shui Beratungen, wenn Menschen ihre Welt einmal durch meine Augen betrachten. Dann lüftet sich Schleier um Schleier und plötzlich werden Zusammenhänge deutlich, die vorher nicht mal vermutet wurden.

Ich habe es diesen Sommer erlebt, als meine Freundin Johanna aus München mich besuchte. Sie war das erste Mal in meinem Garten und hat mir mit ihren Fotos ein großes Geschenk gemacht. Mein Garten ist mir so vertraut, doch durch ihre Augen habe ich bisher unbekannte Facetten von mir, meinem Garten und meiner Freundin entdeckt. Ein wunderbares Geschenk, das ich unbedingt zum Nachmachen empfehle!

Wer Gewohnheiten wirksam verändern möchte, kommt nicht drumrum sich bewusst auf ihre Spur zu begeben. Ich kann dazu noch folgende Lektüre empfehlen: Charles Duhigg „Die Macht der Gewohnheit“.

 

 


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Wie ein Optimist …

„Es gab viele dunkle Augenblicke, in denen mein Glaube an die Menschheit auf eine harte Probe gestellt wurde. Doch ich wollte und konnte mich nicht einfach so der Verzweiflung überlassen. Dieser Weg führte ja doch nur in Niederlage und Tod.

Von allen lernen – von Mensch und Tier gleichermaßen. Foto © Alexas_Fotos

Ich bin grundsätzlich Optimist. Ob das nun angeboren ist oder eine Frage der Erziehung – wer weiß? Ein Optimist jedenfalls reckt immer das Gesicht der Sonne entgegen und geht stets vorwärts. “

Nelson Mandela. Long Walk to Freedom.


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Zum Abschied

Wer einen lieben Menschen verliert, ist oft untröstlich.

Doch manchmal ist die Traurigkeit schon ein Trost. Tränen fließen lassen. Erinnerungsbilder vor das innere Auge holen. Ich finde es hilfreich, der Trauer eine Weile einen Raum in sich zu geben. Nicht gleich dem Motto „Das Leben geht weiter“, zu folgen. Trauer um einen Menschen heißt auch anerkennen, was er oder sie für uns getan hat und ist gut für die Würde auf beiden Seiten. Tränen berühren das Herz und Herzsprache ist die, die wir alle intuitiv können. Sie kann denen, die voraus gehen, gutes Geleit sein.

Es war, als hätt‘ der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt‘.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

Joseph F. von Eichendorff

In tiefer Sympathie mit allen, die gerade einen lieben Menschen verloren haben und sich erlauben, zu trauern.

 

Wer mehr lesen möchte
Vor einigen Jahren habe ich einen Beitrag über Feng Shui und den Tod verfaßt. Zugegeben, er ist ein bisschen aus dem Kopf geschrieben, doch lesenswert allemal.


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Tag 30 – Danke!

Nach 30 Tagen Expedition ins räumliche Erleben wäre sicher ein guter Zeitpunkt für ein Fazit.
Doch mir ist heute eher danach, einfach Danke zu sagen – Danke für’s mitmachen, lesen, kommentieren und liken. Und auch für die Bereitschaft, dich auf meine „Feng Shui Sicht“ einzulassen.

 

 

 

 

 

 


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Tag 28 – ?

„Zwei Dinge ergeben eine Geschichte:
Das Netz und die Luft, die durchs Netz fällt.“
Pablo Neruda

Das ist eine Geschichte, die ich – zugegeben – nicht verstehe. Ich liebe jedes Wort darin, doch die Bedeutung kann ich nicht denken, nur ahnen. Ich bin verwirrt. Auch gut, dahinter steckt ja meist eine Aufforderung, „business as usual“ beiseite zu legen, etwas anders als bisher zu schauen. Neue Erfahrung zulassen, vielleicht guter Nährboden für das, was noch nicht gedacht ist.

Dem werde ich mich heute widmen. Mich mit etwas beschäftigen, das ich nicht verstehe. Manchmal ist es gut sich einzugestehen, nicht auf jede Frage eine Antwort zu haben. Sonst kann man selbst schneller zum Problem werden, als man gucken oder gehen kann. Anstatt zur gewünschten Lösung beizutragen.

Das können auch ganz reale Dinge sein. Der Sinn der bald wirksam werdenden Datenschutzverordnung, zum Beispiel. Ich verstehe ganz und gar nicht, welches Sicherheitsrisiko ich mit meinen Blog und den Kommentaren die jemand dazu schreibt, darstelle. Doch wer von uns nun das Netz oder die Luft ist – vielleicht verstehe ich es morgen besser.

In diesem Sinne überlasse ich dich heute ganz dem, was du nicht verstehst und wünsche dir, dass deine Fragen wie Küsse schmecken * …!!!

° frei nach Carmen Kindl-Beilfuß


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Tag 19 – Feng Shui für Zwischendurch

Mein Tipp heute: Auf den Zwischenraum achten.

Er ist das Geheimnis aller Erscheinungen. Nur der Zwischenraum gibt jedem Mensch und jedem Ding die Gelegenheit, zu sein. Der Zwischenraum läßt Atmosphäre entstehen. Der Zwischenraum gibt eine Ahnung vom Wesen des Ganzen.

Was sagt der Zwischenraum über die natürliche Ordnung? Foto © rawpixel

Insider kennen im Feng Shui den Begriff: The Big Void. Die große Leere. Das Nichts, aus dem die 10.000 Dinge geboren werden. „Mach dich erstmal leer,“ heißt es, wenn ein Anliegen drängt, doch die gegenwärtige Situation wie festgefahren scheint.

Wir fügen Speichen in einem Rad zusammen,
aber es ist das Loch in der Mitte,
das die Bewegung des Wagens bewirkt.

Wir formen Ton zu einem Topf,
aber es ist die Leere darin,
die das Gewünschte enthält.

Wir zimmern Holz für ein Haus,
aber es ist der Innenraum,
der es bewohnbar macht.

Wir arbeiten mit dem Seienden,
doch Nichtseiendes bringt den Nutzen.

Tao Te King, Vers 11

„Mach dich erstmal leer“, oder „Lass los“, mag in manchen Ohren klingen wie: „Sprich chinesisch.“ Ja gern, lautet die Antwort, nur wie geht das?

Ein Weg führt über den Zwischenraum.

Wer ein Bild braucht: Der Körper, so fest und dicht er scheint, wäre ohne Zwischenraum nicht lebensfähig. Zum Beispiel braucht die Lunge ihn, denn ohne Zwischenraum passt kein Atem hinein.

„Das Sichtbare … gibt dem Werk die Form. Das Unsichtbare … gibt ihm Wesen und Sinn“, sagte Lao Tse. Alles braucht Raum, sich zu entfalten. Das Sichtbare braucht das Unsichtbare, das Unsichtbare das Sichtbare. Doch wo liegt das Geheimnis? Im Sichtbaren? Oder im Unsichtbaren?

Achte heute auf die Zwischenräume – welche fallen dir auf? Welchen nimmst du wahr, bevor dein Fuß beim Gehen wieder die Erde berührt, welchen zwischen Menschen an der Kasse im Supermarkt, zwischen den Autos im dichten Verkehr, bevor die Sonne auf oder unter geht, zwischen den Büchern im Regal, zwischen Schrank und Zimmerdecke, zwischen deinen Gedanken, zwischen den Möbeln im Raum, den Dingen auf dem Schreibtisch, zwischen den Tönen deiner Lieblingsmusik. Welchen Zwischenraum bietet das Zwischendurch, im Kontrast zum „Mal eben“?

Muß ein Zwischenraum groß oder klein, lang oder kurz sein? Wann spürst du die natürliche Ordnung, die der Zwischenraum herstellt? Welche Antwort gibt der Zwischenraum auf deine Fragen?

 

 


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Tag 18 – (Fast) ohne Worte

Foto © Hans Benn

Es gibt Momente, da steht die ganze Welt still. Da ist für nichts anderes Raum, als für das, was plötzlich das gesamte Sein erfaßt. Der totale Jetzt-Moment. Einen solchen erlebte ich gestern.

Wie schon tausendmal vorher überquerte ich am Abend den Fluss, sah die leicht verschleierte Sonne, die Färbung des Himmels und das träge fließende Wasser. Ein mir total vertrautes Bild.

Und doch war es wie das erste Mal als plötzlich meine Welt angehalten wurde.

 

Jeden Sonnenuntergang gibt es nur einmal.

 

Das mag ganz banal klingen und sicher hat man es schon unzählige Male vorher irgendwo gelesen. Der Unterschied beginnt genau da – solange etwas im Kopf bleibt, verändert sich nichts.

Einen solchen Moment wünsche ich dir heute.


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Tag 15 – Annahmen

Eines Tages wanderte der weise DschuangDsi mit einem Freund am Ufer eines Flusses.
„Welche Freude die Fische im Wasser an sich selbst haben!“, rief Dschuang Dsi.
Sein Freund antwortete: „Du bist kein Fisch – wie willst du wissen,
dass die Fische sich an sich selbst freuen!“
„Du bist nicht ich“, erwiderte Dschuang Dsi, „wie willst du wissen,
ob ich weiß, dass die Fische sich an sich selbst freuen?“


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Tag 11 – Zum Geburtstag

Herzliche Glückwünsche für all die einzigartigen Menschen, die heute Geburtstag haben. Vor allem für meine liebevolle Freundin Jutta! Wie schön, dass du geboren bist!

Foto © Kimdaejeung

„Jede Geburt ist ein grosses Geschenk. Sie ist ein Wunder, das uns daran erinnert, immer ein Geheimnis zu bleiben. Niemand von uns darf zu haben sein. Wir sind immer im Werden. Unser Geburtstag bestärkt uns zu dieser lebenslangen Aufgabe: ein Original zu bleiben und keine Kopie zu werden! Damit verbinde ich die unglaubliche Hoffnung, dass Gott sich in uns gebiert, wie es der Mystiker aus Erfurt, Meister Eckhart umschreibt. In unserem Lachen und Weinen, im Auf und Ab unseres Lebens, in unserer Liebeskraft und unserer Dünnhäutigkeit, in unserer Konfliktfähigkeit, unserer Versöhnungsbereitschaft ereignet sich die Liebe Gottes als tiefster Grund unseres Lebens.

Diese Verheissung ist mir Lebenshilfe, jeden Tag neu. Ich versuche, alltäglich zu vertrauen, dass sich das Göttliche in unserem Leben gebiert und auch in unserem Sterben. Ich sehe unser Hoffen und Zweifeln als Geburtsprozess, damit wir in etwas Grösserem aufgehen können, als wir selbst sind. Die Geburtstagsfeier möchte uns hereinnehmen in diesen grösseren Zusammenhang, weil wir nie nur Einzelne sind, sondern immer Teil eines Ganzen. Wenn wir miteinander das einzigartige Leben eins Menschen feiern, dann setzen wir ein Zeichen für die einmalige Würde unseres Daseins. Wenn wir einander etwas schenken zum Geburtstag, dann erinnern wir uns daran, dass jeder Atemzug ein Geschenk ist. Ich wünsche uns, dass es keinen Tag in unserm Leben geben soll, an dem wir nicht für das Wunder unserer Geburt danken können.“

Pierre Strutz; Du bist ein Geschenk


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Tag 5 – Chinesische Philosophie für die Küche

Es geht doch nichts über Hausmittel! Und am Schönsten ist es, sie zu verwenden bevor man krank ist.  Schließlich genießt man gesund am Besten, oder? Dazu eigenen sich natürlich nicht alle Mittelchen –  niemand würde wohl auf die Idee kommen, ohne Husten in Rettich gelösten Kandis zu schlucken.

Doch es gibt leckere Zutaten, die, regelmäßig verwendet, der Gesundheit und dem Wohlbefinden äußerst förderlich sind und nicht mal nach Medizin schmecken. Wer wie ich das Glück hatte die original chinesische Küche zu kosten, weiß wovon ich spreche. Für mich sind die Chinesen – oder sollte ich lieber sagen die Chinesinnen – Meisterinnen der kulinarischen Künste.

Darum werde ich nicht müde, auf die „Chinesische Medizin für den Alltag“ zu verweisen, denn hier verbindet sich Kulinarisches mit Tipps zum Gesund werden und bleiben. So wird es ein wahres Vergnügen, Körper und Seele mit gesunden Genüssen zu verwöhnen.

Eingangs schreibt die Ärztin Christine Li in diesem Buch über die Grundlagen der Gesundheit und erklärt anschließend die Zuordnung der 5 Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser (mit denen wir auch im Feng Shui arbeiten) zu Organen, Verhaltensweisen und Vorlieben. Alles mündet schließlich in leckeren Rezepten die einfach zuzubereiten sind und leicht in die täglichen Mahlzeiten eingebaut werden können.

All ihre nützlichen Tipps drehen sich um essen oder trinken zum Beispiel bei Kopfschmerz, Mundgeruch, seelischem Schmerz, Liebeskummer, Menstruationsbeschwerden, Dauerhusten, unreiner Haut, Übergewicht, Cellulite, Erkältung, Mangel an Lebenslust, Beschwerden bei Kleinkindern, Erschöpfung, Fehlernährung oder Völlegefühl. Um nur einige zu nennen.

Wie wär’s heute mal mit einem Rezept für das Feuer,  zum Beispiel dem Beerenelixier für das Blut? Nehme dazu 50 g Rosinen und 30 g Bocksdornfrüchte (auch als Goji Beeren mittlerweile in aller Munde), koche Rosinen und Beeren mit Wasser zu einer dicken Suppe und trink das Abends vor dem Schlafengehen. 10 Tage wiederholen. Wirkung: Gibt neue Kraft bei einem Gefühl des Ausgelaugtseins, bei schlechtem Schlaf, schwachen Augen und dem Gefühl von Trockenheit. Viel Spaß beim Entdecken und Ausprobieren!

 


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Tag 4 – Mehr Durchblick, bitte!

An manchen Tagen ist es nicht mal neblig und trotzdem ist der Blick verhangen. Heute 5 Tipps für klarere Sicht.

Durchblick macht stressfrei.

  1. Fenster putzen. Fenster sind die Augen des Hauses. Wo sie strahlen, ähnlich wie beim Menschen, ziehen sie Aufmerksamkeit auf sich. Aufmerksamkeit bringt Qi ins Haus. Wo Qi, da Leben. Wo Leben, da Vitalität. Wo Vitalität – Du ahnst es – fällt es leichter, den Überblick zurückzugewinnen. Und das ist ein Grundstein für echten Durchblick und stressfreier leben.
  2. Perspektive wechseln. Geübte gehen in den Kopfstand, Ungeübte erinnern sich an die Kerze. Beine in die Luft bringt mehr Blut und damit Sauerstoff ins Oberstübchen.
  3. Augen entspannen. Wer den ganzen Tag am Bildschirm nur die Nahsicht trainiert, kriegt schon mal Knoten ins Hirn. Meine Kollegin, Barbara Brugger von Ecovital, kennt sich mit den Augen aus. Sie hat anregende Tipps für Bildschirmpausen, in denen sich die Augen erholen können, und bietet total klasse Augenspaziergänge an. Sie kommt auch zu Euch und ist die ideale Besetzung für den nächsten Gesundheitstag im Büro.
  4. Palindrom erfinden. Das sind Wörter oder Sätze, die man von hinten und vorn lesen kann. Wie zum Beispiel: Anna. Aua. Uhu. Adam, ritt Irma da? Anita bat Ina. Dreh mal am Herd. – Unsinn erfinden ist übrigens eine beliebte Zutat bei magischen Ritualen. Um den „Mind“ zu verwirren, damit er den Heilkräften nicht dazwischen funkt. Hilft enorm, Klarheit zurückzugewinnen, wo man sich in einem Problem festgefressen hat.
  5. Ein Tag ans Meer. Oder ein Spaziergang im Wald. Ein Ausflug in die Heide. Mittagspause im Stadtpark. Vorm Schlafengehen einmal den Block umrunden. Egal, Hauptsache raus. Draußen gibt es Lebenselixier ganz umsonst, das Herz wird leicht, der Kopf wird frei. Nach einigen tiefen Atemzügen und ein paar Minuten ausschließlicher Konzentration auf die Füße beim Gehen kommt klare Sicht ganz wie von selbst. Wer’s nicht glaubt – probiere es selbst 🙂

Jetzt bin ich neugierig: Was machst Du so, um den Kopf wieder frei und mehr Durchblick zu bekommen?


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Tag 2 – Warum 100% nicht immer optimal sind

Es lohnt sich, die Naturgesetze zu studieren. Wer zum Beispiel das Werden und Vergehen des Mondes beobachtet erkennt, dass es solange ein bisschen mehr gibt, bis mit dem Vollmond das vollkommene Rund „erschaffen“ ist. Danach muss es weniger werden und erst das „Nichts“ (Neumond) macht den Weg wieder frei für die nächste Fülle.

So geht es mit allem. Wer 100% erreicht hat kann im nächsten Schritt nur „verlieren“, denn alles menschliche Tun ist genau diesen Naturgesetzen verpflichtet. Kluge (Feng Shui) Beraterinnen wissen um dieses Prinzip und ihre Kunst besteht darin, beim Optimieren immer noch ein kleines bisschen Luft nach oben zu lassen.

Tipp für heute: Merke beim Tun, wann Du 98% erreicht hast und was passiert, wenn Du an diesem Punkt aufhörst oder weiter machst.

 


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In Körper und Raum zu Hause

Wünschen Sie sich manchmal mehr Lebensqualität – ohne noch genau benennen zu können, wie sich das anfühlen kann? Seit einigen Jahren kooperiere ich mit der Heilpraktikerin Marie Vogelei , die sich auf Dynamische Aufrichtung und Integrative Osteopathie spezialisiert hat. Zusammen bieten wir exklusive Begleitung auf dem Weg zur Heilung von „Körper und Raum“. Unsere Erkenntnis läßt sich so beschreiben: Ein Körper mit mehr Bewegungsfreiheit gewinnt an Handlungsspielraum, ein energetisch optimierter Raum verbessert die Lebensqualität.

 

Es besteht ein Zusammenhang zwischen körperlichen Symptomen und Raumgestaltung

In den letzten Jahren fiel uns auf, dass womögich ein Zusammenhang zwischen körperlichen Symptomen und den Wohn- und Arbeitsräumen besteht. Das war der Anlass für unsere Kooperation. Denn nachgewiesen wirken Räume auf das Befinden der Menschen und dieses speichert sich, zusammen mit der persönlichen Geschichte, im Zellgedächtnis. Nicht nur der Mensch gestaltet den Raum, auch der Raum beeinflusst Leben und Entwicklungsverläufe.

Durch intensives Studium der Resonanzprinzipien wissen wir, dass sich körperliche Beschwerden im Raum abbilden können. Ebenso kann ein durch den Raum verursachtes Unbehagen körperliche Symptome hervorrufen.

Gesundheit ist mehr, als die Abwesenheit von körperlichen Beschwerden

Ein anschauliches Beispiel war die Begegnung mit Martin K.. Zeitgleich war er bei Marie Vogelei in Behandlung und hatte bei mir eine raumenergetische Beratung gebucht. Beide Male kam die Sprache auf seine Rückenbeschwerden. Nach Behandlung und Beratung verringerten sich seine langjährigen Beschwerden zunehmend. Für Martin K. hing diese Wirkung eindeutig mit der Kombination unserer beiden Professionen zusammen. Obwohl Marie und ich uns kannten brachte er uns auch beruflich zusammen, indem er unsere Beobachtung bestätigte, dass Wohlbefinden sowohl vom Körper in den Raum als auch vom Raum in den Körper wirkt.

Entwicklungsbegleitung als Schlüssel, um langfristig das Wohlbefinden zu stabilisieren

Der Fokus unserer Kooperation liegt in der Begleitung: raus alten Mustern in die Weite neuer Möglichkeiten. Aus dem Schmerz in die Linderung oder aus Bewegungsgewohnheiten zu mehr Bewegungsvarianten, um körperlichen Symptomen vorzubeugen. Gleichzeitig wirkt ein auf den Menschen abgestimmtes Zuhause stabilisierend, während sich bislang unerlöste Potenziale den Weg ins Licht bahnen.

Der Kern unserer Kooperation liegt im Austausch unserer Informationen. Sie entbinden uns untereinander von der Schweigepflicht und wir nutzen die Beobachtungen aus unserer jeweiligen Profession, um Heilprozesse zu initiieren. Marie Vogelei nutzt die Erkenntnisse aus der Raumanalyse, um die Entsprechungen auf der Körperebene auszubalancieren und anschließend die neue Balance zu stabilisieren. Ich lokalisiere auf Grund der Informationen über das bestehende Körperbild und seiner Spannungsfelder die Entsprechung im Raum, optimiere diesen Bereich ganz gezielt und untermauere dies auf Wunsch mit Methoden aus der systemischen Beratung und Aufstellung.

Und wer sich noch ein Bild von uns machen möchte, das sind wir:

Marie Vogelei    Telefon 0421 – 69 67 39 49        www.marievogelei.de
Heilpraktikerin für Dynamische Aufrichtung und Integrative Osteopathie: „Unsere Körperhaltung und die Art uns zu bewegen hat einen langen Entstehungsprozess, in den alle Eindrücke unseres bisherigen Lebens einfließen und der folgerichtig nie zum Abschluss kommt. Meine Arbeit zeigt Wege auf, die Sie unterstützen, Ihre Körperhaltungen und Körperbewegungen in Zukunft bewusster zu beeinflussen. Unbehagen oder Schmerz werden als ein Wegweiser aus der Enge hin zu neuen Möglichkeiten genutzt. Auf diese Weise wird die Schmerzinformation umgewandelt in Aufrichtungsinformation.“

Susanne Berkenkopf   Telefon 0421 – 161 69 608    http://www.feng-shui-und-beratung.de
Beraterin für energetische Raum- und Lebensgestaltung: „Räume sind wie eine zweite Haut und wer sich in seiner Haut nicht wohl fühlt, ist abgelenkt und blockiert. Meine Empfehlungen führen dazu, dass Räume zu Verbündeten werden, damit das Außen das Innen unterstützt. Meine Werkzeuge: Imperial Feng Shui, Geomantie und systemische Beratung. Meine Erkenntnis: Nur, wer bei sich angekommen ist, kann Gewünschtes erreichen. Verankert im Raum und aus der Mitte gelenkt darf Leben gelingen.

Als Fazit stellen wir immer wieder fest: Wer in Körper und Raum zu Hause ist, gewinnt Handlungsspielraum und ein mehr an Lebensqualität. In diesem Sinne, wir freuen uns auf Sie!


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Leben mit Potenzial nach oben … Doch was tun mit den Blockaden?

Mein nächster exklusiver Workshop steht vor der Tür. Diesmal widmen wir uns dem Thema Blockaden.

Im Grunde ist eine Blockade etwas Wunderbares, denn sie ist nichts anderes als gebundene Energie die uns auffordert, innezuhalten. Klingt platt, doch wer es schon mal ausprobiert hat und sie nicht gleich „weghaben“ wollte konnte merken, dass jedes Hindernis in sich selbst die Lösung parat hält. Dabei ist es immer von unschätzbarem Wert, ein Hindernis erst einmal als solches anzuerkennen. Es danach zu benennen ist ein weiterer Schritt. Anschließend ist es meist ein leichtes, es zu überspringen, drum herum zu gehen, drunter durch zu kriechen, die Richtung zu ändern oder es einfach wegzuzaubern. Wer es mit den „alten Weisen“ hält wird selbst zum Hindernis und nimmt es ganz in sich auf. Auch das ist ein möglicher Weg, eine Blockade zum Verschwinden zu bringen.

Weil wir aus dem Feng Shui wissen, dass jeder Grundriss alle Lebensthemen spiegelt, ziehen wir ihn im Workshop zu Rate, um die Blockade räumlich zu lokalisieren. Dann bereichern wir das Ganze mit Raumpsychologie und systemischer Beratung, um einen noch tieferen Zugang zu bekommen. Auf deutsch: In der Aufstellung gelangen wir an das tiefe Wissen des (Wohn)Raums. Darüber stellen wir echten Kontakt zum Wesen des Hauses her und erfahren mehr über uns selbst. Das ist der Weg zum Schatz, den die Blockade für uns bereit hält.

Wer den Grundriss als Schatzkarte nutzen möchte ist diesmal mit folgenden Themen gut beraten:

  • Ich möchte, doch ich weiß nicht wie!
  • Ich möchte nicht, doch wie geht das?
  • Soll ich oder soll ich nicht …?
  • Ich würde ja, wenn nicht … !
  • Wie soll ich mich entscheiden?
  • Was ist das Beste für mich und für die, die von meiner Entscheidung abhängen?
  • Warum finde ich kein neues Zuhause, ich suche doch schon so lange!?

Bestandteile des kreativ-rituellen Prozesses während unserer gemeinsamen Zeit sind

  • Intensive Einzelarbeit, um den Kern Ihres Anliegens zu erfassen
  • Körperübungen mit Visualisierungen, um die Blockade zu lokalisieren
  • Aufspüren destruktiver Anteile, die Blockaden ins Leben rufen
  • Impulse und Lösungsansätze für Sie und Ihre Räume, um Ihren Kompass neu auszurichten und Kurs
    auf den Zielhafen zu nehmen
  • Freisetzen gebundener Energien

Termin

Samstag, 17.03.2018 von 11 bis ca. 17 Uhr
Investition: 490 Euro
Ort: Eos-Institut, Schwachhauser Heerstr. 55, 28211 Bremen

Bitte Grundriss im Original oder als eigene Zeichnung und wenn gewünscht Fotos Ihrer Räume mitbringen.

Anmeldung

berkenkopf@raum-innen-aussen.de

oder telefonisch unter 0421 161 69 608

Ein Lehrer, vor dem ich ein bisschen Angst hatte, schrieb mir damals ins Poesie Album: „Wer mit dem Kopf durch die Wand will, muss die Wand im Kopf haben.“ Erst heute weiß ich, wie gut er es für mich meinte.


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Auf der Suche nach Lösung? Frag doch den Grundriss!

Für Kurzentschlossene und alle, die „es“ wissen wollen. Die mehr über sich und das Potenzial ihrer Räume erfahren möchten. Die an Weggabelungen stehen, die Lösung für aktuelle Anliegen suchen, die sich entscheiden müssen: Mein Workshop, der das Wissen des Feng Shui mit der systemischen Arbeit verbindet, hat noch freie Plätze! Nächsten Samstag, 13. Januar öffnen wir wieder den Raum.

Jedes Haus und jeder Grundriss spiegelt alle Lebensthemen, das wissen wir aus dem Feng Shui. Die systemische Arbeit bereichert diese Methode, indem sie tiefen Zugang zum Wesen des Hauses ermöglicht. In der Aufstellung kann echter Kontakt zum eigenen Raum aufgenommen werden, kann sich das tiefe Wissen der Sphären dieser Hülle auf den Menschen übertragen. Der Lebensraum bekommt Gestalt und kann beitragen, persönliche Fragen zu beantworten und echte Lebenshilfe geben.

Mögliche Fragen und Themen können sich drehen um

• Liebe, Partnerschaft und Familie
• Gesundheit
• Berufswahl, berufliche Neuausrichtung, geschäftlicher Erfolg, Betriebsklima, Beförderung
• Reichtum und Wohlstand
• (unerfüllter) Kinderwunsch
• Umzug ja oder nein, „Warum finde ich keine neue Bleibe?“, „Was kann ich tun, um Zuhause endlich anzukommen?“
• allgemeine Fragen zu Sinnfindung, Lebensfreude, Krisen, Streitthemen, „Bin ich am richtigen Platz?“ usw.
• Rollenklärung:  „Vater / Mutter / Freund/in / Chef/in“ sein
– und viele mehr –

Jeder Teilnehmer / jeder Teilnehmerin hat die Möglichkeit, eine Frage aufzustellen oder ein Anliegen zu klären und als Stellvertreter/in für die anderen zu stehen. Willkommen ist auch, wer nur als Stellvertreter/ Stellvertreterin teilnehmen möchte.

* In der Praxis hat sich übrigens gezeigt, dass individuelle Themen auch in einem Zweier-Setting aufgestellt werden können. Wer daran interessiert ist nimmt gern direkt Kontakt zu mir auf und wir besprechen die Einzelheiten.

Nächster Termin

Samstag, 13.01.2018 von 11 – 16 UHR
Kosten 180 EURO (incl. MwSt.)
Ort: eos-Institut, Schwachhauser Heerstr. 55, 28211 Bremen
Teilnehmerzahl max. 6 – Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich

Bitte Grundriss im Original oder als eigene Zeichnung mitbringen.

Anmeldung

 


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Wie sag ich’s, dass es gut gelingt? Über gute Absichten, Kommunikation und Feng Shui.

Willkommen im Neuen Jahr! Noch sind die gefaßten Vorsätze frisch. Gefaßt in bester Absicht, das Leben zu bereichern und zu verschönern. Wer so richtig angebunden war in dem Moment spürte vielleicht ein Kribbeln und war voller Gewißheit, sich für „das Richtige“ entschieden zu haben. Und wer sich beim umsetzen nicht nur auf sich selbst verlassen will, baut die Unterstützung durch den umgebenden Raum mit ein. Ob Zuhause oder am Arbeitsplatz: Der Norden steht in enger Verbindung mit dem Lebensweg. Und die Art, wie etwas nach außen kommuniziert wird trägt viel zum guten Gelingen bei.

Darum gibt es heute ein Lieblingsposting aus meiner Schatzkiste:

Es wäre still in den Wäldern, würden nur die Vögel singen, die es am besten können“, lautet eine Zen-Weisheit. Das gilt natürlich auch für uns Menschen. Alle haben etwas mit-zu-teilen. Manchen gelingt es gut, anderen besser. Manchmal trifft das Gesagte den Kern, manchmal trifft es etwas anderes. Paul Watzlawick hat das sehr treffend formuliert:  „Man kann nicht nicht kommunizieren.“Wasserfall - Feng Shui

Im Feng Shui treffen wir die Kommunikation im Norden

Der Norden ist der Bereich des Elementes Wasser, dem köstlichen Nass, das uns mit himmlischen und irdischen Qualitäten segnet. Wasser kennt keinen Ort, denn es ist immer überall zugleich, miteinander vernetzt und verbunden. Wasser kennt alle Geheimnisse der Verständigung. Und niemand kann sagen, ob der Regentropfen, der auf deine Haut fällt, schon am Amazonas war oder einer tiefen Quelle entsprang. Oder beides.

Das intuitive Wissen holen wir aus dem Raum, den manche das Nullpunktfeld nennen. Wem es  gelingt, sich an dieses Feld anzubinden, weiß augenblicklich alles. So wie der Wassertropfen alles weiß über das, was am Amazonas und in der tiefen Quelle geschieht, während er gerade vom Garagendach tropft.

Alles Leben entspringt dem Wasser und wir Menschen bestehen zu mindestens 80% aus diesem wundervollen Stoff. Darum sind wir so verbunden mit diesem Element, darum sind wir angebunden an alles Wissen, über das das Wasser verfügt. Wasser gilt als Elixier des Lebens. Der Japaner Masaru Emoto hat Experimente mit Wasser gemacht und erkannt, dass Wassermoleküle auf Schwingung reagieren. Es entstanden Muster, Bilder und Mandalas, mal schön, mal verzerrt – je nachdem, was auf das Wasser einwirkte.

Das Wasser und die Herkunft

Die Art, wie wir kommunizieren, also miteinander in Verbindung treten, bestimmt unseren Lebensweg. Schon die Herkunft stellt Weichen und manche Menschen fragen sich, warum sie in eine bestimmte Familie, und damit in ein uraltes systemisches Netz von Verbindungen, hinein geboren wurden. Erst kürzlich fragte mich eine Kundin verzweifelt: „Was hab ich eigentlich mit dieser Familie zu tun?“

Der Norden steht im Feng Shui auch für den Lebensweg, für Karriere, für Verbindung mit der Urkraft, für die Anbindung an die Ahnenkraft und die Intuition. Im Norden trifft die Kommunikation auf den Lebensweg. Das System, in das jemand hinein geboren wurde, stellt Resourcen und Wissen zur Verfügung, doch es warten auch Aufgaben, die die Seele, als sie noch in diesem Nullpunktfeld schwirrte, sich zu erleben bereit erklärte. Darum sind wir hier. Wir wollen was erleben, erfahren und auf-lösen. Heile machen. Für uns und das ganze System.

Im Norden soll es fließen

Wer also merkt, mit der Verbindung, der Kommunikation, dem Lebensweg, der Karriere hapert es sollte sich Zuhause im Norden umschauen. Welche Hinweise finden sich dort auf Stagnation, Dürre, Blockaden? Das Element Erde ist das, welches das Element Wasser kontrolliert, zuviel  Erde, also zuviel „Besitz“ in diesem Bereich ist darum nicht wirklich hilfreich. Der Norden soll fließen (was nicht heißt, dass hier in jedem Fall ein Brunnen günstig sei!) und die Qualitäten von „oben und unten“, von Himmel und Erde, in sich vereinen.

Regenbogen Feng Shui

Wer einen Regenbogen haben will muss auch den Regen akzeptieren. * Dolly Parton

Um nun auf die eingangs erwähnten Vögel zurückzukommen – den Vogel schert es nicht, was andere über seinen Gesang denken. Der Vogel singt. Das ist ein Teil seiner Bestimmung. Auch jeder Mensch kommt irgendwann im Leben an den Punkt, seine Bestimmung zu überprüfen. Das tiefe Wasser im Innern erinnert an das, was sich entfalten möchte. Gut beraten ist, wer in diesen Momenten auf die eigene Stimme hört, mutig seinen Weg geht – und dabei singt.

Die Anbindung an die Qualität des Nordens kann währenddessen eine wertvolle Hilfe sein.

 


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Gute Wünsche für das Neue Jahr

Foto von coco parisienne

„Mögest du die Augenblicke auskosten,
ohne nach morgen zu fragen.
Mögest du dich und die Welt
von innen heraus wahrnehmen.
Mögest du der Wildnis Platz geben.
Mögest du im Sturm singen
und mit dem Donner trommeln.
Mögest du einem Funken Chaos in dir erlauben,
einen neuen Stern zu gebären.
Mögest du immer Spielräume haben,
Zeit, mit den Wolken zu ziehen
und am Fluss die Gedanken fließen zu lassen.
Mögest du das Lachen
der Schmetterlinge hören.
Mögest du dich von Jasmindüften
betören lassen.
Mögest du dich wiegen lassen
in den Armen deines Liebsten.
Mögest du vor dem Spiegel stehen
und dich schön finden.
Mögest du mit deinem Lachen
die Leichtigkeit nähren.
Mögest du dir alles verzeihen.
Mögest du dich morgens
an schöne Träume erinnern können.
Mögest du im Blütenregen
ans Ende der Welt tanzen.
Mögest du dir erlauben
anders zu sein.
Mögest du dir
Verrücktheiten zugestehen.
Mögest du nach Feuer riechen
und frischem Heu.
Mögest du mit Spinnenen
ins Gespräch kommen
und in Wasserfällen
aus Stein baden.
Mögest du dir ein Gedicht schreiben,
ein Bild malen und deinen Namen flüstern.
Mögest du deinen Reichtum
weiterschenken, auf dass
Freude und Glück dort sind
wo du bist.
Mögest du immer wieder die Stille finden.
Mögest du dem Höchsten vertrauen
und dich des Lebens freuen.
Mögest du deine Schöpferkraft entfalten und
eine reiche Ernte haben.
Mögest du mit den Flügeln
von Weisheit und Mitgefühl fliegen.
Mögen dich immer
gute Wünsche begleiten.“

nach Cambra Maria Skadé

 

Ganz in diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch in ein glückliches, gesundes Neues Jahr. Mögen wir weiterhin gemeinsam Bedingungen schaffen, in denen sich das Wünschenswerte ereignen kann und möge der Zauber einen guten Platz in unseren Herzen finden.


Ein Kommentar

2018 – Das Jahr des Hundes beginnt

Alle Jahre wieder tritt mit der Wintersonnenwende auch im chinesischen Zodiak ein neues Tier ins Licht. 2018 wird das Jahr des Erd-Hundes und wir dürfen gespannt sein, welche Einflüsse er mit sich bringt.

Generell kennzeichnet den Hund* ein anpassungsfähiger Charakter, der sowohl für sich als auch im Team hervorragend klar kommt. Hunde gelten als vertrauenswürdig, empathisch, belastbar und vor allem loyal. Wer ein Geheimnis sicher bewahrt wissen möchte kann einem „Hund“ unbedingt vertrauen. Generell großmütig und leicht im Verzeihen darf man ihn dennoch nie zu sehr in die Enge treiben, denn wenn der Hund die Zähne bleckt kann’s richtig ungemütlich werden.

Eine Kollgin verglich einen Wesenszug des Hundes mit einem versierten Pokerspieler: Niemand kennt sein Blatt denn er spielt verdeckt, er ist ein guter Beobachter aller anderen Spieler am Tisch, kennt seine eigenen Fähigkeiten und sein Limit genau und niemand vermag zu erraten, welchen Trumpf er vielleicht im Ärmel hat. Seine ihm eigene Würde verbietet einfach, über ein gutes Blatt zu strahlen, über schlechte Karten zu verdrießen oder sich hinterher mit seinen Erfolgen zu brüsten.

Womit ein Hund sich selbst im Weg steht ist die Hemmung, seine tiefen Gefühle zu zeigen. Da mag mancher glauben, Hunde seien die hart Arbeitenden, die überaus zufrieden und erfolgreich sind – doch innen kann das ganz anders aussehen. Zweifel und mangelndes Selbstvertrauen gehen mit dem Erfolg oft Hand in Hand. Darum gelten sie auch als Meister der Täuschung.

Auch die Unlust zur Veränderung ist ihm eigen: Lieber harrt er in ungünstigen Situationen aus, macht (faule) Kompromisse und bleibt in der Routine stecken, anstatt einen Kurswechsel vorzunehmen. Obendrein bekommt ihm das „sich Sorgen machen“ gar nicht gut, obwohl er es auch darin zu wahrer Meisterschaft bringen kann. Insgesamt begünstigt dies die Anlage zu Starre und Unbeweglichkeit und das Hin und Her kann so lange gehen, bis es im wahrsten Sinne des Wortes zu spät und die Gelegenheit verstrichen ist.

Auch wer nicht im Jahr des Hundes geboren ist wird von dieser Energie im kommenden Jahr beeinflusst. Zusammengefasst dürfen wir erwarten, dass unsere Loyalität gefragt ist und Pflichtbewußtsein ganz oben mitspielt. Dazu kommt der Mut, Herausforderungen offenen Auges anzunehmen. Von zuviel Zögern ist abzuraten, denn wie heißt es so schön: Chancen kommen und gehen, und manche kehren nicht wieder. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, jede Situation kann besagten Trumpf im Ärmel halten, der sich in ganzer Fülle erst zeigt, wenn man längst zugegriffen hat.

Der Hund gehört zum Element Erde und das wird 2018 durch die Erdes des Jahres verstärkt: Realitätssinn, logisches Denken, Pragmatismus und Zuverlässigkeit charakterisieren dieses Zusammenspiel. Alle, die eh nicht „aus dem Quark“ kommen können davon profitieren, sich an die Qualitäten des Elements Metalls zu erinnern (Weisheit im Tun – Das Element Metall). Also Prioritäten auflisten, Fokus setzen, immer schön Entrümpeln und das Wesentliche forcieren.

Wer im Jahr des Drachen geborenen ist (1940, 1952, 1964, 1976, 1988, 2000, 2012) tut gut daran nächstes Jahr in Deckung zu gehen, denn der Drache steht dem Hund frontal gegenüber. Gleichzeitig steht der Drache im Schatten des Grand Duke Jupiter, und das wird als ungünstiges Vorzeichen eingeschätzt. Traditionell wird diesen Zeichen darum geraten, ein rotes Band um die Hüfte, rote Unterwäsche oder Strümpfe zu tragen, Krankenhäuser und Beerdigungen zu meiden und keine langfristigen oder schwerwiegenden Entscheidungen zu treffen. Einfach still halten und sich – ganz gegen die eigene Gewohnheit 😉 –  in die zweite Reihe zu stellen kann nächstes Jahr genau das passende Verhalten für einen Drachen sein.

Gute Gelegenheiten innere Potenziale zu entfalten haben in 2018  alle, die in den Jahren des Tigers, Hasen, Pferdes, Affen und des Hahns geboren sind. Also „grab your luck“ und realisiere Deine Chancen!

Wer detaillierter wissen möchte, welche Auswirkungen das Jahr des Hundes auf persönliche Geschicke hat, darf mich gern ansprechen.

*Die Jahre des Hundes sind 1946, 1958, 1970, 1982, 1994, 2006, 2018

 

 


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Zeit der Stille – Jetzt mit dem Element Wasser in die Tiefe gehen

Ich habe dieses Jahr einen frühen Vorgeschmack des Elements Wasser genossen und bin buchstäblich  hinein getaucht. Denn bis kurz vor Frost habe ich noch im Fluss gebadet und nahm die prickelnde Kühle auf der Haut als Wegweiser, um vereiste Orte in mir aufzusuchen. Diesmal hatte ich eine Fackel dabei und bin beim inneren Erwärmen so richtig auf den Geschmack gekommen. Die stille Zeit will ich diesmal nutzen, und mich weiter in bisher unbekannte (innere) Tiefen vorwagen. Mein Herzfeuer weist mir den Weg.

Fortsetzung der fünfteiligen Reihe
Nichts ist so stark wie das, dessen Zeit gekommen ist.
Letzter Teil – Das Element Wasser

Wasser ist die erste der fünf Wandlungsphasen. Alles Flüssige, alles was verläuft und verdunstet wird dem Element Wasser zugeordnet. Wasser hat die Fähigkeit, sich von allein zu teilen und kann sich ebenso wieder verbinden. Das ist der Grund für seine sammelnde Wirkung und gleichzeitig repräsentiert es die Konzentration von Dingen. Weil Wasser keine feste Form hat ist es flexibel und hochindividuell, nicht wirklich greifbar. Wegen seiner Durchsichtigkeit symbolisiert es Rationalität und Klarsicht. Wasser ist dem Feuer sehr zugetan, denn ohne dessen Wärme müsste das Wasser erstarren. Darum sind die Beziehungen zwischen Feuer und Wasser so innig und gleichzeitig gefährlich, denn im Überschwang ist das Wasser fähig, das Feuer zu töten. Wenn man Wasser reizt, gibt es sich bewegt und wütend und erreicht eine ungeheure Kraft. Wasser ist in der Lage, sich ständig zu verändern und ist daher der Ausdruck von Wandlung.

Weitere Assoziationen zum Element Wasser

Richtungen: Norden
Jahreszeit: Winter
Tageszeit: später Abend
Temperatur: kalt und eisig
Geschmack: salzig
Form: bewegt, amorph
Bewegungsrichtung: in die Tiefe
Farben: nacht-blau, schwarz
Besondere Eigenschaft: tiefgründig, vernetzt, repräsentiert die Urkraft (Wasser des Lebens)

Weitere Assoziationen: Stille, Konzentration, Kommunikation, Spiritualität, Weisheit, Wissen, Neubeginn, Antriebskraft, Kunst, Philosophie, Sinnsuche, Depression, Starre, Bewegungslosigkeit, Rückzug, Trauer. Wasser kennt drei Aggregatzuständig: flüssig, gasförmig und fest. Es ist überall zugleich und war schon überall. Nur Wasser wagt sich dahin, wo sonst niemand hin geht. Wasser ist nicht greifbar, ist mal verwaschen, mal ausgelaugt, doch zusammen mit der Sonne macht es allerschönstes Funkeln. Wer nah am Wasser gebaut hat, ist seinen Emotionen ausgeliefert, manchmal geht alles den Bach runter und wer nicht mit allen Wassern gewaschen ist, hat desöfteren das Nachsehen. Doch es gibt Zeiten, da braucht es den Sprung ins kalte Wasser, um eigene Grenzen zu erweitern und zu merken: ich kann ja doch fliegen … ähm schwimmen 😉 .

Im Raum gilt der Norden als die Heimat des Elementes Wasser. Wer die kommende stille Zeit als solche nutzen will schaut sich Zuhause um: welche Resonanzpunkte gibt es innen wie außen im Norden: Ist alles „klar Schiff“ dort oder ist der Bereich zugestellt, staubig, vernachlässigt? Dann schnell aufräumen und schön machen, so bleibt der Norden in Bewegung – und wie er das liebt!

Im Körper repräsentieren Nieren und Ohren das Thema Wasser. Darum darauf achten, dass die Nieren (auch im Winter) gut durchgespült werden. Wer unter Ohrgeräuschen leidet bekommt eindeutige Signale vom zu bewegten Wasser: Um klar zu werden braucht es die Stille, und Stille braucht Ruhe. Also am besten jetzt gleich (mindestens zwei) feste Verabredungen im Kalender markieren und dann ganz in Ruhe Zeit mit sich verbringen. Nichts kann wichtiger sein, als der inneren Stimme zu lauschen – denn warum sonst sollte „der Mann im Ohr“ für das ewige Dauerrauschen sorgen? Er will endlich mal wieder gehört werden.

In diesem Sinne wünsche ich Dir eine still-bewegte Zeit in Deinem schönen Zuhause!

 

Teil 1 – Frühling heißt vorwärts
Teil 2 – Erde, die Vermittlerin mit dem kühlen Kopf
Teil 3 – Sommer, Sonne, Feuerkraft
Teil 4 – Weisheit im Tun, das Element Metall

 


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Weisheit im Tun – Das Element Metall

Buchstabiere Herbst und was kommt raus? METALL.

Fortsetzung der fünfteiligen Reihe
Nichts ist so stark wie das, dessen Zeit gekommen ist.
Teil 4 – Das Element Metall

Die Natur zeigt uns grad, wie’s geht. Standen die Bäumen vor kurzem noch in prächtigem Grün verschiendenster Nuancen, wird nun regelrecht in Farben geschwelgt. Von üppigem Rot, zu leuchtendem Pink, hier warmes Gelb, dort sanftestes Braun – vor allem im Wald werden wir Zeuge einer Vielfalt an Farbe.

Doch das ist auch die Zeit des Abschiednehmens, denn der Rückzug hat schon begonnen. Wennn das Blätterkleid nicht länger die Äste der Bäume verhüllt stehen sie nackt, zeigen sich in wahrer Gestalt und neuer Schönheit. Prächtig stehen sie da, aufrecht vor himmlischer Kulisse. Nur die Blätter auf dem Boden erinnern dann noch an farbenfrohe Zeiten.

Das Sinnbild für diesen Prozess findet sich im Element Metall. Es reduziert sich selbst auf das Wesentliche und hat dabei alles geistig durchdrungen. Das ist das Besondere. Klar liegt auch Melancholie in der Luft, doch die Essenz der Zeit ist Klarheit, So-Sein und aufrechte Präsenz. Wenn alle Hüllen fallen zeig ich, wer ich wirklich bin. Spricht der Baum und tritt aus dem Nebel hervor.

Darum gilt ein Zen-Garten als Sinnbild für das Element Metall: Das menschliche Bewußtsein hat natürliche Prozesse durchdrungen, sie verinnerlicht und sich ganz mit ihnen vereinigt. Ist vorgedrungen zur Essenz und braucht darum keine Ablenkung mehr. Hat Reinheit und das Wesentliche in sich entdeckt. Schwelgt nun im Purismus, still und feierlich.
Der Zen Garten, in dem keine Anordnung zufällig ist, verleiht solcherart Harmonie ihren Ausdruck.

Weitere Assoziationen zum Element Metall

Richtungen: Westen und Nordwesten
Jahreszeit: Herbst
Tageszeit: Nachmittag
Temperatur: kühl, kalt, trocken
Geschmack: scharf
Form: rund
Bewegungsrichtung: nach innen
Farben: weiß, helles grau, metallic ( gold, silber, kupfer, titan )
Besondere Eigenschaft: leitfähig  (= empfangen + weitergeben )
Weitere Assoziationen: Verstand, Bewusstsein,  Ästhetik, Feingeist, Entschlossenheit, Zentrierung, Gerechtigkeitssinn, Schönheit, Reinheit, Organisationstalent, Führungskraft, Disziplin, Hang zur Perfektion, Stille, Melancholie (auch Trauer und Kummer), Kunst, Meditation, Rückzug. Essenz.

Für Raum und Körper heißt das: Jetzt nochmal ordentlich feiern, Freunde einladen, schmausen, in den Farben schwelgen, die Naturgeister beschenken und Dank sagen. Und dann putzen und aufräumen, Körper, Geist und Schreibtisch, zum Beispiel. Angefangenes abschließen, Papierstapel sortieren, Überflüssiges wegwerfen. Alles loslassen, was nicht mehr dazu gehört. Auch das ist Weisheit im Tun 😉  und eine gute Vorbereitung auf die stillen Tage und langen Nächte die nun Einzug halten.

Teil 1 – Frühling heißt vorwärts
Teil 2 – Erde, die Vermittlerin mit dem kühlen Kopf
Teil 3 – Sommer, Sonne, Feuerkraft

 

 

 

 

 


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„Soll ich, oder soll ich nicht ?“ Workshop mit Grundriss

„Soll ich oder soll ich nicht?“ – „Was wäre, wenn … ?“ – „Mach ich dies oder mach ich das …?“ – Wen diese oder ähnliche Fragen umtreiben, bekommt bei meinem nächsten Workshop eine Antwort vom ständigen Begleiter – vom Haus, in dem Sie leben.

Wer achtsam durch’s Leben geht und um die Verbindung zwischen allen Erscheinungen weiß, ertappt sich vielleicht dennoch manchmal bei dem Gedanken, mit dem neuen Haus oder der Wohnung sollen alle Wünsche wahr werden: Wohlbefinden, gute Laune, günstige Geschicke, Gesundheit, gelingende Beziehung, Entspannung, Geld.

Doch ein Haus ist wie ein neuer Freund, der in unser Leben tritt. Nähern wir uns da nicht auch erstmal langsam, gucken, wie der so drauf ist, machen vielleicht kleine Geschenke und sind überhaupt sehr aufmerksam? Anteilnehmend? Neugierig? Weil wir heraus finden wollen: Wer bist du eigentlich?

Mit den Häusern in denen wir leben ist es ähnlich. Doch Hand aufs Herz: Wer hat sich schon wirklich mit dem „Wesen“ des Hauses bekannt gemacht? Den „guten Geist“ von Herzen begrüßt? Ihn eingeladen? Wer hat beim Einzug etwas für das Haus getan, kleine Geschenke gebracht, es geschmückt, besungen und die eigene Freude mit dem Haus geteilt? Doch seien Sie beruhigt: Es ist nie zu spät, mit dem Wohn- und Lebensraum Freundschaft zu schließen. Die wenigsten „guten Geister“ sind nachtragend und freuen sich, auch wenn es Jahre dauert, dass man sie bemerkt.

In diesem Workshop nähern wir uns unserer Behausung nochmal neu, widmen uns „der Seele des Hauses“ und nutzen eine Kombination aus Feng Shui und systemischer Aufstellung, um echte Freundschaft mit dem „Genius loci“ zu schließen. Der Grundriss ist dabei unser Hilfsmittel, denn er „spricht“ in verschlüsselter Form über Anziehung und Resonanz. Jeder Grundriss erzählt, welche Themen durch ihn im Leben der Menschen aktiviert werden.

Mit diesem Wissen ist es leicht zu erkennen, wie Prozesse im Fluss bleiben. Und dann ist die Lösung ganz nah. Wer einen Raum – vielleicht zum ersten Mal – als Wesen wahrnimmt, kann in sein tiefes Wissen eintauchen. Ihn als Freund, als Verbündeten und damit als echten Ratgeber gewinnen.

Egal ob Wohn- oder Arbeitsraum, Haus oder Wohnung, dieser Workshop bietet die Möglichkeit, innere Verbindung zum Raum aufzunehmen, zu vertiefen und in echten Kontakt zu treten.

Wann? Samstag, 30.9.2017 von 11 – 16 Uhr
Wo? Im eos-Institut in Bremen, Schwachhauser Heerstr. 55
Wieviel? 120 Euro, inkl. MwSt.

Jeder Teilnehmer / jeder Teilnehmerin hat die Möglichkeit, ein Anliegen zu klären. Erwünscht ist die Bereitschaft, als Stellvertreter/in für die anderen zu stehen. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Bitte Grundriss im Original oder als eigene Zeichnung mitbringen.

Anmeldung

Susanne Berkenkopf – berkenkopf@raum-innen-aussen.de
oder telefonisch unter 0421 161 69 608

Das Äußere läßt aufs Innere schließen.

Walter von der Vogelweide

 


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Mit Leib und Seele … Mein Sommerexperiment

Mit Leib und Seele bei dem sein, was man tut

Irgendetwas ist passiert. „Irgendwie“ bin ich aus der (Uhr)Zeit gefallen. Und zwar seit ich aus dem Sommerurlaub zurück bin. Ich nenne es mittlerweile mein Sommerexperiment und wer weiß, vielleicht taugt es ja sogar für den Winter 😉

Jedenfalls habe ich aufgehört, den Tag um Termine herum zu strukturieren und „abzuhaken“.  Stattdessen fließe ich frei mit dem, was IST. Was nun Ursache oder Folge ist, das kann ich nicht genau sagen, doch seit ich – innen wie außen – mehr und genauer beobachte, „ergibt“ sich Vieles wie von selbst. Gleichzeitig nehme ich mehr Teil an allem ohne mich darin zu verlieren.

Und so sieht es aus, mein Experiment:

  • Ich mache mir einen Spaß daraus zu beobachten was passiert, wenn es kein: Ich mach „mal eben“ gibt.
  • Dadurch hat sich die Hierarchie zwischen Wichtigem und Weniger-Wichtigem aufgehoben. Jedes Tun ist in jedem Augenblick das Wichtigste. Und sei es der Weg zur Mülltonne.
  • Dadurch wird das „Selbst“ in jedem Moment ebenso wichtig wie das, was ich tue.  Gleichzeitig ist mein Selbst dann nicht mehr so wichtig, weil es ja mit dem was ich tue verschmiltzt – und fühlt sich nicht mal zurückgesetzt. – Klingt paradox, ich weiß! – Das mögen anfangs kurze Momente sein, Augen-Blicke, doch das Gefühl, ganz und gar DA zu sein, ist schlicht und einfach ergreifend.
  • Ich fühle mich in den Momenten in denen ich „ganz bei einer Sache“ bin absolut wach = lebendig.

Das Wetter ist bei diesem Experiment mein bester Kamerad. Täglich gibt es mir Gelegenheit meine Haltung zu dem was IST zu erkunden, vor allem, weil ich absolut nichts dran ändern kann.

  • In diesen Wochen lebe ich also frei nach dem Sprichwort: Das Leben geschieht während ich andere Pläne mache. Das Leben gewinnt.
  • Ich habe zwar Termine im Kalender, doch durch die Wachheit im Moment bin ich viel spontaner: also gehe ich auch bei Regen schwimmen wenn mir danach ist, bleibe an freien Vormittagen auch schon mal laaaange im Bett und lausche dem Regen, schlafe draußen wenn die Sterne leuchten, ziehe meine buntesten Kleider an obwohl es regnet und freue mich einfach, dass ES IST. So lebendig wie JETZT zu SEIN ist das größte Geschenk des Lebens.
  • Und bin ganz erstaunt, wie lang ein Tag oder eine Nacht sein können. Selbst wenn ich – trotz Terminen – ein Nickerchen einlege, im Garten vorbeischaue, ein köstliches Essen zubereite oder ein spannendes Buch lese. Ich bin müde, doch nicht erschöpft und merke nun am eigenen Leib, was das für einen großen Unterschied machen kann.

Und was hat Feng Shui damit zu tun? Alles und nichts. Doch nehmen wie es kommt und verdauen was IST kann nur eine starke Mitte 🙂 . Mehr Wissenswertes zur Mitte gibt es hier.

 

 

 


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Nächster Workshop „Frag doch den Grundriss“ steht vor der Tür

Ein Grundriss ist eine spannende Angelegenheit. Obwohl er nur aus ein paar Linien auf einem Stück Papier besteht zeigen diese meist schon beim draufschauen, welche Einflüsse sich im Leben bemerkbar machen wollen.

Was erzählt der Grundriss über die Menschen?

In diesem Workshop arbeiten wir mit einer Kombination aus Feng Shui und systemischer Aufstellung und nutzen den Grundrisses als Werkzeug. Denn er „spricht“ in verschlüsselter Form über Anziehungskraft und Resonanz seiner Materie. Er weiß, welche Themen durch ihn im Leben aktiviert werden und kennt die Lösung, wie Prozesse am Besten im Fluss bleiben. Mit Methoden aus der systemischen Aufstellungsarbeit können wir einen Raum als „Wesen“ erkennen und in sein tiefes Wissen eintauchen.

Egal ob Wohn- oder Arbeitsraum, jeder Raum ist ein möglicher Verbündeter im Leben. Der Workshop bietet die Möglichkeit, die Verbindung zum Raum zu vertiefen und mit ihm in echten Kontakt zu treten.

Wann? Samstag, 20.5.2017 von 11 – 16 Uhr
Wo? Im eos-Institut in Bremen, Schwachhauser Heerstr. 55
Wieviel? 120 Euro, inkl. MwSt.

Jeder Teilnehmer / jeder Teilnehmerin hat die Möglichkeit, ein Anliegen zu klären. Erwünscht ist die Bereitschaft, als Stellvertreter/in für die anderen zu stehen. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Bitte Grundriss im Original oder als eigene Zeichnung mitbringen.

Anmeldung

Susanne Berkenkopf – berkenkopf@raum-innen-aussen.de
oder telefonisch unter 0421 161 69 608

Erst prägen wir die Räume,
dann prägen die Räume uns.

frei zitiert nach Winston Churchill


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Wenn’s mal nicht so läuft …

… wie gewünscht hat jeder Mensch eigene Methoden damit umzugehen.

Man kann

  • sich Sorgen machen
  • das „Problem“ analysieren
  • still halten und nichts tun
  • Tee trinken und schlaue Bücher lesen
  • oder alles zusammen – wobei das schon eine Kunst für sich darstellt 🙂 .

Was tut also die Feng Shui Beraterin, wenn’s mal nicht so läuft wie sie es sich wünscht?

Ein aufgeräumter Raum geht Hand in Hand mit einer aufgeräumten Seele

Was war los?

Mich hemmte eine meterhohe Schreibblockade und ich hatte einfach keine Ideen, über was ich schreiben könnte. Alle Sätze oder Themen klangen gestelzt und ich hockte einige Stunden lustlos vor dem Bildschirm und starrte ins Leere.

Was hab ich getan?

  1. Mich losgesagt vom „Müssen“ – nix muss, alles darf.
  2. Raus in Wald und Garten, geschnuppert, herum spaziert und in der Erde gewühlt, neue Beete angelegt, Samen vorgezogen, ein Hochbeet gebaut.
  3. Nach einem guten Weilchen draußen überlegte ich neu, woran es hapern könnte –  braucht mein Arbeitsraum mehr Atmosphäre, frische Farben, eine neue Schreibtischausrichtung oder ein zeitgemäßes Visionboard?
  4. Dann nutzte ich den rückläufigen Merkur schon im Vorfeld, habe innen und außen aufgeräumt und aussortiert. Dabei habe ich dann gleich noch Schlussstriche gezogen unter schädliche / sabotierende Gedanken, das Nachtrauern um verloren gegangene Beziehungen und nicht genutzte Gelegenheiten.
  5. Den Maler bestellt und
  6. mir von den unmöglich-möglichen Möglichkeiten * das Passende ausgesucht. Du darfst raten – was habe ich wohl gewählt?

*
Lass dich fallen.
Lerne Schnecken zu beobachten.
Pflanze unmögliche Gärten.
Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein.
Mache kleine Zeichen, die “Ja” sagen
und verteile sie überall in deinem Haus.
Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.
Freue dich auf Träume.
Weine bei Kinofilmen.
Schaukel so hoch du kannst mit einer Schaukel bei Mondlicht.
Pflege verschiedene Stimmungen.
Verweigere “verantwortlich” zu sein. Tu es aus Liebe.
Mach viele Nickerchen.
Gib Geld weiter. Tu es jetzt. Das Geld wird folgen.
Glaube an Zauberei.
Lache viel.
Bade im Mondlicht.
Träume wilde, phantasievolle Träume.
Zeichne auf die Wände.
Lies jeden Tag.
Stell dir vor, du wärst verzaubert.
Kichere mit Kindern.
Höre alten Leuten zu.
Öffne dich, tauche ein, sei frei.
Segne dich selbst.
Lass die Angst fallen.
Spiele mit allem.
Unterhalte das Kind in dir.
Du bist unschuldig.
Baue eine Burg aus Decken.
Werde nass.
Umarme Bäume.
Schreibe Liebesbriefe.

Joseph Beuys

Na, was meinst Du? Also den unmöglichen Garten habe ich ja schon, darum entschied ich mich dafür, jemand „Gefährlichen“ zum Tee einzuladen. Ich hab’s überlebt, schreibe nun Liebesbriefe (an das Leben natürlich 😉 ) und bin inspirierter denn je. Und worauf wäre Deine Wahl gefallen? Schreib’s mir, ich freu mich drüber!

P.S. Das ist übrigens nicht mein Schreibtisch auf dem Foto, denn ich würde nicht mit dem Rücken zum Geschehen sitzen. Doch mir gefällt der Eindruck, dass nämlich eine aufgeräumte Arbeitsatmosphäre beschwingt und Lust macht, das Beste aus dem zu machen was gerade dran ist!


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Give me Five – Nichts ist so stark wie das, dessen Zeit gekommen ist

Wer um den richtigen Zeitpunkt weiß und seine Handlungen darauf abstimmt, hat es im Leben leichter. Dann bleibt unterwegs und am Ziel genügend Energie, Etappen und Erreichtes zu genießen. Lassen Sie uns dieses Jahr gemeinsam mit der Kraft der Elemente gehen. Denn nichts ist so stark wie das, dessen Zeit gekommen ist.

In dieser fünfteiligen Reihe gehe ich mit der Zeit und lade Sie ein, mich zu begleiten und von meinen Erfahrungen zu profitieren. Nutzen wir die „Zeichen der Zeit“, um unsere Vorhaben entschlossen anzugehen, sie mit der Kraft des herrschenden Elements auszustatten und so den Grundstein für gutes Gelingen zu legen.

In der asiatischen Philosophie sind die Fünf Elemente der Schlüssel für die Schublade, die das Wissen der Welt enthält.

  1. Die Holzkraft im Frühling kennt nur eine Richtung: Vorwärts
  2. Die Erdkraft – an jeweils 18 Tagen des Übergangs zwischen den Jahreszeiten
  3. Die Feuerkraft im Sommer
  4. Die Metallkraft im Herbst
  5. Die Wasserkraft im Winter

Wer die „Glorreichen Fünf“ bei seinen Vorhaben berücksichtigt hat den Segen der Zeit.
Und das fühlt sich an, als ginge man mit Rückenwind auf der Straße des Lebens.

 

 


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Workshop – Frag doch den Grundriss!

Für Kurzentschlossene – es gibt noch freie Plätze!

Wann? Nächsten Samstag, 11.3.2017 von 11 – 16 Uhr
Wo? Im eos-Institut in Bremen, Schwachhauser Heerstr. 55
Wieviel? 120 Euro, inkl. MwSt.

Warum?

In einem Grundriss sind alle Lebensthemen abgebildet, er ist ein in sich geschlossenes System das zeigt, welche Faktoren dominanten Einfluss nehmen. Auch ist ein Grundriss keine isolierte Einheit, sondern immer Teil der umgebenden Landschaft, meist Teil eines größeren Verbundes (Wohnhaus, Doppelhaus, Straße, Dorfgemeinschaft) und wird von den Menschen die dort wirken, geprägt. Und weil niemand zufällig irgendwo lebt (und arbeitet), kann der meist unbewusst erfolgte „Zugriff“ auf Räume und Orte viel darüber aussagen warum etwas ist, wie es ist, was gerade dran ist und wie es weiter gehen kann.

Ein Grundriss kann Fragen beantworten, die sich im Leben stellen. Da ist das, was offen daliegt und nur darauf wartet, entschlüsselt zu werden. Anderes wiederum ist hinter Symbolen, Symptomen oder Blockaden verborgen. Die Kombination von Feng Shui und systemischer Aufstellung eignet sich hervorragend, die geflochtene Verbindung zwischen Mensch, Ort und gebautem Raum zu entschlüsseln, um den eigenen Lebensraum und Wirkungsbereich neu und lebensfreundlich(er) zu gestalten.

grundriss

In diesem Workshop gibt es die Gelegenheit dazu. Mögliche Themen können sich drehen um

• Liebe, Partnerschaft und Familie
• Gesundheit
• Berufswahl, berufliche Neuausrichtung, geschäftlichen Erfolg, Betriebsklima, Beförderung
• Reichtum und Wohlstand
• (unerfüllter) Kinderwunsch
• Umzug ja oder nein
• allgemeine Fragen zu Sinnfindung, Lebensfreude, Krisen, „bin ich am richtigen Platz?“ usw.
• Rollenklärung – „Vater / Mutter / Freund/in / Chef/in“ sein
– und viele mehr –

Jeder Teilnehmer / jeder Teilnehmerin hat die Möglichkeit, eine Frage aufzustellen oder ein Anliegen zu klären und als Stellvertreter/in für die anderen zu stehen. Willkommen ist auch, wer nur als Stellvertreter/ Stellvertreterin teilnehmen möchte. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Bitte Grundriss im Original oder als eigene Zeichnung mitbringen.

Anmeldung

Susanne Berkenkopf – berkenkopf@raum-innen-aussen.de

oder telefonisch unter 0421 161 69 608

Ich freue mich darauf, gemeinsam unentdeckte Schätze zu heben und aus der Dunkelheit ans Licht zu bringen!


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Aus der Dunkelheit ins Licht – Workshop „Frag doch den Grundriss“

Nun liegen die dunklen Tage endgültig hinter uns, das Samenkorn hat gekeimt und reckt sich dem Licht entgegen. Übermorgen, am 2. Februar, feiern wir Lichtmess, das große Fest des Neubeginns, das die Kelten Imbolc nannten.

Farn im Fruehling

Es ist das Kind der Sonnenwende, das junge Licht, ganz zart und doch voll Kraft und mit unbändigem Willen zu leben. Im Raum finden wir es im Nordosten. Lichtmess ist auch ein guter Tag, Haus und Wohnung wieder mit Rauch zu reinigen und es zu segnen. Dafür geeignete Räucherpflanzen sind Alant, Artemisia, Lavendel, Minze, Rosmarin, Thymian, Wacholder, Schafgarbe, Salbei oder Tanne.

Persönliche Fragen, die bislang wie Nebel unter der Oberfläche des Bewusstseins hingen, können jetzt das Licht der Welt erblicken. Klärung ist in Sicht. Passend zur Jahreszeit kann es darum gehen, etwas zu bereinigen, sich Klarheit zu verschaffen oder neue Anteile ins Leben zu integrieren.

Auch ich habe die dunkle Zeit genutzt und „ein neues Kind“ geboren. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich ja schon mit der Lehre des Feng Shui, mit Grundrissen und Lebensthemen, mit Blockaden und darin verborgenen Lösungen. Vor einiger Zeit bin ich tiefer in die systemische Aufstellungsarbeit eingestiegen und habe letztes Jahr meine Weiterbildung abgeschlossen. Nun bin ich bereit: Ich kombiniere Feng Shui mit systemischer Arbeit.

grundriss

In einem Grundriss sind alle Lebensthemen abgebildet, er ist ein in sich geschlossenes System das zeigt, welche Faktoren dominanten Einfluss nehmen. Auch ist ein Grundriss keine isolierte Einheit, sondern immer Teil der umgebenden Landschaft, meist Teil eines größeren Verbundes (Wohnhaus, Doppelhaus, Straße, Dorfgemeinschaft) und wird von den Menschen die dort wirken, geprägt. Und weil niemand zufällig irgendwo lebt (und arbeitet), kann der meist unbewusst erfolgte „Zugriff“ auf Räume und Orte viel darüber aussagen warum etwas ist, wie es ist, was gerade dran ist und wie es weiter gehen kann.

Ein Grundriss kann Fragen beantworten, die sich im Leben stellen. Da ist das, was offen daliegt und nur darauf wartet, entschlüsselt zu werden. Anderes wiederum ist hinter Symbolen, Symptomen oder Blockaden verborgen. Die Kombination von Feng Shui und systemischer Aufstellung eignet sich hervorragend, die geflochtene Verbindung zwischen Mensch, Ort und gebautem Raum zu entschlüsseln, um den eigenen Lebensraum und Wirkungsbereich neu und lebensfreundlich(er) zu gestalten.

In diesem Workshop gibt es die Gelegenheit dazu. Mögliche Themen können sich drehen um

• Liebe, Partnerschaft und Familie
• Gesundheit
• Berufswahl, berufliche Neuausrichtung, geschäftlichen Erfolg, Betriebsklima, Beförderung
• Reichtum und Wohlstand
• (unerfüllter) Kinderwunsch
• Umzug ja oder nein
• allgemeine Fragen zu Sinnfindung, Lebensfreude, Krisen, „bin ich am richtigen Platz?“ usw.
• Rollenklärung – „Vater / Mutter / Freund/in / Chef/in“ sein
– und viele mehr –

Jeder Teilnehmer / jeder Teilnehmerin hat die Möglichkeit, eine Frage aufzustellen oder ein Anliegen zu klären und als Stellvertreter/in für die anderen zu stehen. Willkommen ist auch, wer nur als Stellvertreter/ Stellvertreterin teilnehmen möchte. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Erster Termin

Samstag, 11.3.2016 von 11 – 16 UHR
Kosten 120 EURO (incl. MwSt.)
Ort: eos-Institut, Schwachhauser Heerstr. 55, 28211 Bremen
Teilnehmerzahl max. 6 – Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich

Bitte Grundriss im Original oder als eigene Zeichnung mitbringen.

Weitere Termine sind für den 20. Mai und 30. September 2017 geplant.

Anmeldung

Susanne Berkenkopf – berkenkopf@raum-innen-aussen.de

oder telefonisch unter 0421 161 69 608

Ich freue mich darauf, gemeinsam unentdeckte Schätze zu heben und aus der Dunkelheit ans Licht zu bringen!


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2017 – Willkommen im Jahr des Hahns

2016, das Jahr des Affen hat viele Menschen herausgefordert und an die Grenzen ihrer Kräfte gebracht. Nun stellen nicht nur sie sich die Frage:

Was bringt uns 2017, das Jahr des Hahns?

2017 Jahr des Feuer Hahn

Wie 2016 gibt es 2017 eine Feuer – Metall Kombi, in der das Feuer des Himmels auf die Erde kracht und erneut das Potenzial für Spannung und Konflikte in sich birgt. Dennoch sollte es gemäßigter zugehen, denn es ist ein Yin regiertes Jahr und der Hahn ist charakterlich anders „gestrickt“ als der eher aufsässige Affe, der obendrein noch liebend gern für Turbulenzen sorgt.

In der chinesischen Mythologie vereint der Hahn fünf Tugenden: Tapferkeit, Mut, Großzügigkeit, Verlässlichkeit und Gefälligkeit. Zu seinen geschätzten Eigenschaften zählen darüberhinaus: Selbstvertrauen, Warmherzigkeit, Interesse an (direkter) Kommunikation und neuem Wissen, Entschlossenheit und die Neigung, selbst in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf zu behalten. Auch Kreativität, unerschöpfliche Phantasie und sexuelle Anziehungskraft gelten als positive Attribute.

Charakterlich gilt der Hahn als Einzelgänger, was ihn zusammen mit der Fähigkeit auch schnell „um die Ecke“ denken zu können per se zur Führungspersönlichkeit stilisiert. Dabei schwingen Menschen, die im Zeichen des Hahns geboren sind zwar im Einklang mit sich selbst, tun sich im Umgang mit anderen jedoch manchmal schwer. Ein Hahn verhält sich nicht unbedingt taktvoll wenn es darum geht, eigene Interessen durchzusetzen, und wer mit ihnen zu tun hat kann sie auch besitzergreifend, streitsüchtig und rechthaberisch erleben.

Dazu kommt ein stetiges Verlangen nach Lob und Belohnung, was sich bei weniger entwickelten Persönlichkeiten als ausgeprägter Egoismus verselbständigen kann. Die Neigung aufzubrausen und sich Übertreibungen und Eifersüchteleien hinzugeben kann zu verminderter Selbstkontrolle führen und unangemessene Gefühlsausbrüche hervorrufen, während derer sie ihrer Lust an Zerstörung ungehindert nachgeben.

Was tun in 2017?

Ratsam wird sein, sich Tugenden wie auch die weniger schmeichelhaften Tendenzen des Hahncharakters ins Gedächtnis zu rufen. Motto: Bewusst handeln statt bloß reagieren. Jetzt gilt es Mittel zu finden, Stimmungsschwankungen und Ruhelosigkeit auszugleichen. Die zunehmende Reizüberflutung, die als Nachricht getarnten Meldungen, ein gefühltes Muss dauernder Erreichbarkeit oder Angst, etwas zu verpassen werden in den kommenden Jahren weiter zunehmen.

Ausgleich schaffen kann die unverrückbare Gewissheit, auf ewig mit der ursprünglichen Quelle verbunden zu sein. Dazu bewusste Atemtechniken, ein mit Feng Shui ausbalanciertes Zuhause, eine stimmige Work-Life Balance und die Konzentration auf das, was im Leben wirklich zählt. Wieder ein neues, mit Lebenszeit bezahltes Smartphone oder Muße, Auszeit in der Natur und mehr selbstbestimmtes Tun?

„Wer innehält – erhält inneren Halt –
und bleibt sich selbst erhalten.“
Laotse

Geboren im Jahr des Hasen?

Die chinesische Astrologie basiert auf dem Verhältnis der Fünf Elemente zueinander und reine Yin bzw. Yang Zusammenstöße gelten als schmerzhaft. 2017 sind davon besonders die im Jahr des Hasen Geborenen betroffen (1951, 1963, 1975, 1987, 1999, 2001), die sich 2017 im sogenannten Tai Sui befinden. Auch wer sonstwo in den Vier Säulen einen Hasen beherbergt kann es nächstes Jahr mit unverhoffter Reibung oder unerwarteten Hindernissen zu tun bekommen.

Darum sollten sich 2017 vor allem im Jahr des Hasen Geborene bei riskanten Sportarten und gefährlichen Unternehmungen zurück halten. Bei Beerdigungen besser nicht dem Sarg hinterher schauen und schlecht beleuchtete Gassen oder Spelunken meiden. Kleiner Tipp: Nicht nur in China tragen Menschen die sich im Tai Sui befinden zu ihrem Schutz und während des ganzen Jahres ein rotes Band um die Hüfte.

Wer individuell erfahren möchte, was das Jahr 2017 bringt darf mich gerne ansprechen. Die chinesische Astrologie ist meine „Königinnendisziplin“ und ich stehe gern mit Rat und Tat zur Seite, wenn es wichtige Entscheidungen zu treffen gilt. Auch im Raum finden sich alle Elemente sowie die mythischen Tiere wieder und es gibt wirksame Mittel, um zu balancieren, zu harmonisieren und zu besänftigen.

*Im Zeichen des Hahns geboren sind die Jahrgänge 1945, 1957, 1969, 1981, 1993, 2005.

 

 


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Hohoho – es weihnachtet sehr

lebkuchenhaus

Von draußen, vom Walde komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Überall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein blitzen,
und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.
….

Euch allen, ob drinen oder draußen, wünsche ich fröhliche, lichtvolle Festtage!


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Der Beginn der Raunächte

Wir fügen Speichen in einem Rad zusammen
aber es ist das Loch in der Mitte,
das die Bewegung des Wagens bewirkt.
Wir formen Ton zu einem Topf,
aber es ist die Leere darin,
die das Gewünschte enthält.
Wir zimmern Holz für ein Haus
aber es ist der Innenraum,
der es bewohnbar macht.
Wir arbeiten mit dem Seienden
doch Nichtseiendes macht den Nutzen aus.
Laotse

Raunächte 2017

Foto © Apollontempel

Frühestens am Abend des 20. und spätestens am 24. Dezember treten wir ein in die zeitlose Zeit. Zwölf Tage und Nächte, in denen wir heraustreten können aus der mechanischen, linear verlaufenden Uhr-Zeit, um unsere Wahrnehmung auf den gefühlt-richtigen Zeitpunkt zu lenken, wieder hinein in die natürlichen Rhythmen.

Vielleicht ist es das, was Frau Holle uns lehren wollte: Zur richtigen Zeit das Richtige tun – das Brot aus dem Ofen holen wenn es fertig gebacken ist, den Baum schütteln, wenn die Früchte reif sind. Ohne auf die Uhr zu schauen, allein weil unser Gespür für den rechten Augenblick stark ist und stimmig.

„In der Ewigkeit ist fürwahr etwas Wahres und Erhabenes.
Aber all diese Zeiten, Orte und Gelegenheiten sind jetzt und hier.
Gott selbst kulminiert im gegenwärtigen Augenblick
und wird nicht göttlicher sein im Verlaufe aller Äonen.“
Henry D. Thoreau

„In den alten Zeiten – als das Wünschen noch geholfen hat, wie es im Märchen heißt – verwandten die Menschen viel Aufmerksamkeit darauf, ihre Beziehung zur Natur, zu den unsichtbaren Welten und den darin verborgenen Kräften zu pflegen.

Heute sind wir meist viel zu beschäftigt, um uns dem Unsichtbaren zu widmen. Die Verbindung mit dem, was wir nicht fassen können, ist schwächer geworden oder ganz abgerissen. Die Zeit zwischen den Jahren, in der die Schleier zwischen den Welten dünn sind und das Lebenstempo sich verlangsamt, ist eine wunderbare Gelegenheit, innezuhalten und wieder ein Gespür für die Verbindung mit den tieferen und höhreren Wirklichkeiten in uns und um uns herum zu entwickeln.

Wir können uns daran erinnern, dass eine tiefe Aufgabe unseres Lebens darin besteht, das Licht in uns zum Leuchten zu bringen und das innere Feuer zu nähren. Wir können unsere Liebes- und Begeisterungsfähigkeit, unsere Lebendigkeit und Lebensfreude stärken und uns bewusst machen, dass unser Leben sinnvoll ist, auch wenn uns dieses Gefühl zwischendurch abhanden gekommen sein mag.

Seit Urzeiten ist die Wiedergeburt des Lichts aus tiefer Dunkelheit zu Mittwinter immer wieder gelungen. Die Tage und Nächte zwischen den Jahren laden uns ein, uns dieser großen Bewegung anzuvertrauen und sie auch in uns zu vollziehen.“

Zur Lektüre für die Raunächte empfehle ich das Buch, aus dem dieses Zitat stammt
Das Mysterium der Raunächte von Nayoma de Haen

Wer innehält – erhält inneren Halt –
und bleibt sich selbst erhalten.
Laotse

Die Sonne liebt die Erde - jeden Morgen kehrt sie zurück

Möge das Licht in die Herzen der Menschen einziehen und auch die Schatten erleuchten.


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2017 – Jahr des feurigen Hahns

Pünktlich zur Wintersonnenwende erscheint nächste Woche Mittwoch mein nächster Newsletter. Darin werde ich ein wenig orakeln was uns 2017, das Jahr des „feurigen Hahns“ so bringen wird. Außerdem gibt es noch etwas für Leib und Seele – also ein kulinarisches Highlight und eine schöne Inspiration für das Gemüt.

2017 Jahr des Feuer Hahn

 

Wer meinen Newsletter noch nicht kennt kann sich hier anmelden Newsletter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den ganzen Beitrag hier lesen: 2017 – Willkommen im Jahr des Hahns


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Feng Shui – The Way of Change

Mitten in den Vorbereitungen – nächsten Samstag, am 1.10. findet unser Chue Style Feng Shui Event in Milano statt.

Zusammen mit Amanda Gallizio aus Italien halte ich einen spannenden Vortrag über Gartendesign mit Feng Shui.

Bambus im Feng Shui Garten

Themen werden sein:

  • Qi – Wie machen wir die Quelle des Qi ausfindig, um es gewinnbringend auf das Grundstück und zur Haustür lenken? Wie sorgen wir durch Gestaltung für eine gesunde, harmonische Balance der Energie?
  • Wir zeigen, wie wir Form von Grundstück und Haus ermitteln – und schauen, was getan werden kann, wenn es zu einem der berüchtigten „Clashes“ kommt
  • Wir zeigen, wie Harmonie aussehen und sich anfühlen kann
    • durch Ausgewogenheit von Yin & Yang
    • durch Balance der Himmlischen Tiere – Schildkröte, Phönix, Drachen, Tiger, Schlange
    • durch Stärken oder Schwächen der Fünf Elemente – Wasser, Holz, Feuer, Erde, Metall
  •  Wir adressieren  Sat Qi, also schädliche Einflüsse von Energie, und was wir tun können, um sie zu neutralisieren
  • Und wir widmen uns – natürlich – dem Wasser. Ob Brunnen, Teich oder Vogeltränke: Was kann Wasser und wo gehört es hin, damit es Gesundheit und Wohlstand fördert? Denn Wasser entfaltet eine so große Kraft, dass es auch für Schaden sorgen kann, wenn der Standort nicht stimmt. Als Berater-innen haben wir schon oft erlebt, wie kraftvoll die Auswirkungen falsch platzierten Wasser sein können: Beeinträchtigte Gesundheit, finanzielle Verluste, Streit und Disharmonie waren dann die Hauptthemen der Beratung.

Weitere Themen in Vorträgen und Kursen: Feng Shui Beratung für Wohnräume und Business – was Feng Shui alles kann; IChing – was steckt da alles drin; BAZI – Chinesisches Horoskop – was läßt sich aus einem persönlichen Horoskop lesen; Face- und PalmReading – was verraten Gesicht und Hand über Charakter und Schicksal; City Planning – mit Führungen durch die Umgebung; Qigong – welche Übungen stärken die Gesundheit … und vieles mehr. Auch persönliche Kurz-Beratungen sind in den entsprechenden Disziplinen möglich.

Treffen wir uns dort? Ich würde mich freuen!!!

Samstag 1.10.2016 – 10 – 19 Uhr
UNICREDIT PAVILLON
P.zza Gae Aulenti, 10 Milano

18 Uhr Vortrag Susanne Berkenkopf & Amanda Gallizio
Garden designing with Feng Shui – Between natural environment and anthropic spaces

Feng Shui – The Way of Change

 

 


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Das einzig Stetige ist der Wandel – Über mich

Räume und die Menschen, die sich ihnen anvertrauen, bilden den Mittelpunkt meiner Arbeit.

Doch auch für mich gilt: Das einzig Stetige ist der Wandel – darum habe ich meinen Schwerpunkt neu ausgerichtet und mein Angebot überarbeitet und erweitert.Feng Shui Garten am Wasser

Nach vielen Jahren Beratungspraxis verstehe ich mich mittlerweile als Prozessbegleiterin. Landschaften, Grundrisse und Räume sind dabei meine Assistenten, denn sie erzählen mir über die Lebenssituation eines Menschen und erlauben Einblick in Potenziale, die genutzt werden oder ungenutzt verkümmern.

Dank einer Zusatzausbildung in systemischer Beratung habe ich ein zusätzliches wirkungsvolles Instrument gewonnen, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten. Die systemische Arbeit erlaubt weitere Blockaden zu erkennen, die sowohl den Menschen als auch die Wohnstatt daran hindern, ihr volles Potenzial zu entfalten und im Leben wirksam zu machen. Die systemische Herangehensweise ermöglicht einen persönlicheren Zugang und ist für alle Menschen geeignet, die an Versöhnung und Auflösung von Verstrickungen interessiert sind. Auch Räume können unter Anhaftungen leiden und darum kann die systemische Arbeit auch im Raum wirksam werden.

Macht ein Raum mutlos, ängstlich oder klein, können die dort lebenden oder arbeitenden Menschen niemals ihr Ur-Eigenes, ihr Bestes, nach Außen bringen. Meine Arbeit trägt dazu bei, dass Räume von innen heraus leuchten und Menschen vitalisieren, damit sie voll Lebensfreude in allen Zellen ihren Weg gehen können. Was mich auszeichnet ist ein Gespür für Zusammenhänge, Einfühlungsvermögen und ein ausgeprägter Sinn für kreative Lösungen.

mein Feng Shui Garten

Mein Lebensweg hat mich vieles gelehrt und meine Erfahrungen sind mir mittlerweile lieb gewordene Schätze. Sie funkeln, weil ich sie nicht länger vor der Welt verberge. Durch meine tief empfundene Heimatlosigkeit in jungen Jahren habe ich eine Heimat in mir gefunden. Und schließlich erkannt, dass meine unbestimmte Sehnsucht nach „Zuhause“, gepaart mit meinem Gespür für Räume, eine Berufung darstellt, die mich zu meinem Beruf führte:

Mit Räumen und Menschen zu arbeiten. Mit dem ganz Großen und dem ganz Kleinen. Mit dem äußeren Zuhause und dem inneren Zuhause. Heimat, Zuhause, hier, jetzt, überall. Die Erde als mein und unser aller großes Zuhause erleben und mich dem Heilemachen widmen – ob Innenräume, Außenräume, Zwischenräume, Zeiträume spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, was gerade dran ist und in Verbindung zum Menschen geschehen will.

Mein Leben und meine Arbeit haben sich auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben. Diese Art zu arbeiten erlaubt mir, fundiertes Wissen, geschulte Wahrnehmung  und Lebenserfahrung mit meiner Freude an Gestaltung zu verbinden. Bei jeder Beratung erlebe ich neu, wie anders und ganz individuell alle Menschen sind und das ein „Vergleich“ gar keinen Maßstab darstellen kann – das ist oft eine große Erleichterung für meine Auftraggeber-innen und eine Bereicherung für mein Leben.

Heilung bedeutet für mich, den Weg des Herzens zu gehen und zum Wohle des Ganzen zu wirken.

Einzeln und frei wie ein Baum

Leben wie ein Baum, einzeln und frei, und brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht. – Nâzım Hikmet

Sie möchten mir mir arbeiten? Dann informieren Sie sich hier über meine Angebote oder kontakten mich direkt


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Keine Heilung ohne Ursachenforschung

Ich habe mir in die Hand gesägt und landete in der Notaufnahme. Dabei habe ich am eigenen Leib erfahren dass man „Probleme niemals mit derselben Denkweise lösen (kann), durch die sie entstanden sind.“ *

die Blume des Lebens - wir sind alle Teil der Matrix

Die Blume des Lebens – wir alle sind Teil der Matrix.              Foto © sciencefreak

In der Notaufnahme hatten wir alle eines gemeinsam: eine Millisekunde reichte, um uns aus einer Situation zu reißen, um alles, was geplant war, zumindest für diese Zeit zum Stillstand zu bringen. Der Körper stand im Vordergrund und die Gesichter spiegelten die jeweilige Verfassung der Menschen: Von Angst bis Entsetzen, von Schmerz bis Hingabe war alles zu sehen.

Nun bin ich schon viele Jahre in meinem Beruf, habe vieles erlebt und treffe auf unterschiedlichste Menschen und Situationen. Dabei gibt es immer wieder diesen ersten Moment der Begegnung, in dem ist alles offen und „das Leben“ führt die Regie. So änderte sich auch im Laufe der Zeit mein Elevator Pitch stetig: War ich Anfangs von der naturwissenschaftlichen Nähe des Feng Shui zur Quantenphysik begeistert, stehe ich heute im wahrsten Sinne des Wortes „auf dem Boden“ und vertraue mehr und mehr auf die Weisheit des Körpers.

Wer die Ursache verkennt, bleibt beim Symptom hängen. 

In den alten chinesischen Feng Shui Schriften sind Himmel, Mensch und Erde immer Gegenstand der Betrachtung, und die Beziehung dieser Trinität gilt als Anzeiger für das, was ist und als einzig wirksamer Stellhebel, um Veränderungen einzuleiten. Mit himmlischem Segen das irdische Dasein des Menschen begünstigen und zum Wohle des Ganzen zu wirken, das ist die Mitte meiner Arbeit als Feng Shui Beraterin.

Feng Shui wurzelt in der philosophischen Richtung des Daoismus. Und kurz gesagt: Daoismus ist die Lehre der Veränderung. Deshalb gehen und gingen die Weisen hinaus in die Natur, um dort die Zyklen und Prozesse der Veränderung zu studieren. Zuführen, wegnehmen, still halten – was muss wann, wo getan werden, das wird gelehrt, doch die innere Stille zu nähren um, frei von eigenem Wollen, zu erkennen und zu tun – diese Fähigkeit kann jede/r Berater-in nur in sich selbst verfeinern.

Wie der Körper hat die Erde Meridiane, Energieleitbahnen, die, sind sie blockiert oder verstopft, Symptome verursachen. Im Prozess der Beratung stoßen wir meist auf die Ursachen, die einem Symptom oder dem Wunsch nach Veränderung zugrunde liegen. Selten sind sie auf den ersten Blick auszumachen. Und manchmal ist es tatsächlich so, dass Menschen etwas verändern wollen („es“ soll besser werden, leichter, gesünder, entspannter, reibungsfreier), ohne dass sich etwas verändert. Im Reich der Paradoxe ist das sicher möglich, doch ohne Veränderung geht es nie.

Sei achtsam, was Du Dir wünschst. Es könnte in Erfüllung gehen.

Das Interessanteste an einem Prozess ist, dass er selten linear geht. Von A nach B mag eine Linie, und die kürzeste Strecke sein. Doch wer weiß schon, ob B wirklich das Ziel ist? Und wer kennt nicht die Beschleunigung auf einer Geraden, die auch dazu führen kann, über das Ziel hinaus zu schießen. Auch ob die Reise vielleicht erst über C und D gehen muss, um in voller Kraft und Reife bei B anzukommen, erschließt sich dem menschlichen Verstand oft erst im Rückblick. Warum jemand noch nicht dort ist, wohin er oder sie sich wünscht hat einen Grund, und genau den gilt es herauszufinden.

8 Himmelsrichtungen, ausgestattet mit magischen Kräften. Wohin geht die Reise?

8 Himmelsrichtungen und magische Kräfte. Wohin geht die Reise?                          Foto © bykst

Dabei bestimmen wir Menschen nicht, über welche Stationen die Reise verläuft – das hat mein kleiner Unfall mir wieder einmal gezeigt. Und das Ergebnis einer Beratung kann sein, dass Menschen ankommen, wovon sie nicht mal zu träumen wagten. Oder, dass Sie ankommen, doch dass andere Stationen zuerst dran sind, um die Früchte des Ersehnten überhaupt genießen zu können.

Mein Methodenkoffer ist reich gefüllt. Ich bin dankbar, das Feng Shui ausüben zu dürfen, das schon am chinesischen Kaiserhof praktiziert wurde; ich durfte meinen Erfahrungsschatz durch unser europäisches Erbe, die Geomantie und Geokultur bereichern, und nutze inzwischen auch das Wissen der systemischen Arbeit, um Hindernisse in Form von Verstrickungen sichtbar zu machen und aufzulösen. Auch Häuser können verstrickt sein in die Fäden, die Seelen während ihres irdischen Daseins webten, und manchmal ist das ein Grund, warum ein Haus nicht „frei“ ist für die neuen Bewohner.

Doch im Laufe der Zeit kam bei mir die Demut hinzu. Heute verbeuge ich mich vor den Prozessen des Lebens, vor seiner Weisheit und Güte. Feng Shui ist mehr als eine Methode, um die Spielregeln zu  kennen, um auch mit miesem Blatt ein gutes Spiel zu machen. Für mich ist Feng Shui mittlerweie zur LebensART geworden: Zuführen, wegnehmen, still halten – damit Prozesse in Gang setzen, Blockaden lösen, das Verständnis vertiefen. Mit Hilfe kosmischer Energie wird alles getan, zum Wohle des Ganzen beizutragen.

Doch es ist das „höhere Wissen“ das den Plan hat, wohin die Reise geht – und vor allem, wie lange sie dauert.

*erkannt von Albert Einstein