Susanne Berkenkopf


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Podcast: Alles ist Energie

Kürzlich erlebte ich eine Sternstunde. Ich hatte den Bremer Coach und Podcaster Jochen Bethge kennen gelernt und schon das erste Treffen erzeugte ein wahres Feuerwerk unserer Synapsen.

Daraufhin hat Jochen beschlossen: „Das interessiert viele Menschen, wir treffen uns nochmal und machen ein Podcast daraus.“

Gesagt – getan. Hier gibt’s nun 30 Minuten Hörerlebnis zu meinem Lieblingsthema: Menschen und Räume brauchen vitale Energie, um kraftvoll und bewusst gegebenes Potenzial zu leben.

Was Energie im Leben bewirkt


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Die eigene Welt mit anderen Augen sehen

Studien haben bewiesen, dass unser Gehirn uns eine Menge Arbeit abnimmt. In Millisekunden wird dort oben am Bewußtsein vorbei entschieden, ob etwas unsere Aufmerksamkeit erreicht, oder nicht. Um effektiver zu sein werden nämlich eine Menge Facetten einfach ausgeblendet. Wer sein Gehirn neu konditionieren will um ein neues Verhalten zu trainieren, braucht dazu 21 Tage.

Erst dann sind die neuen Verschaltungen so stabil, dass die im Gehirn gebaute Autobahn der Gewohnheit verlassen und der noch nicht so eingefahrene Weg nicht schnell wieder „vergessen“ wird. Im Vergleich mit dem Sekundenbruchteil, in denen das Oberstübchen ganz autonom handelt, sind 21 Tage eine ganz schön lange Zeitspanne. Da heißt es dran bleiben.

In diesem Zusammenhang ist es nicht verwunderlich, wenn einem Vieles gar nicht (mehr) auffällt und zum Beispiel erst mit einer Baulücke das große Überlegen beginnt, wie eigentlich das Haus aussah, das hier noch bis vor kurzem stand. Zuhause ist es ähnlich. Der Blick für’s Detail geht mit der Zeit verloren und man „sieht“ einfach nicht mehr, was ist. Doch was uns umgibt ist nicht bedeutungslos, denn über das gestaltete Umfeld sprechen wir mit uns selbst.

Ich habe die relativ simple Feng Shui Analogie schon öfter erlebt, in der jemand sich eine Partnerschaft oder mehr Gemeinschaft wünscht, doch nur Fotos von sich oder von Einzelpersonen aufgehängt hat. Dass jemand mehr Erfolg und Anerkennung ersehnt, doch der räumliche „Blick in die Zukunft“ ist mit Kartons und Altpapier verstellt. Wie jemand sich wunderte, mit stetiger Regelmäßigkeit in Beziehungen zu schlittern, in denen sich der Partner mit der Zeit als alkoholabhängig erwies, in allen Räumen jedoch kunstvoll gemalte Bilder hingen, auf denen Menschen in trinklauniger Runde zu sehen waren.

Das mag lustig oder einleuchtend klingen. Na klar, von außen gesehen ist es relativ einfach, beim Anderen einen blinden Fleck zu erkennen. Doch wie war das mit dem Balken im eigenen Auge? Ich erlebe den Aha Effekt während meiner Feng Shui Beratungen, wenn Menschen ihre Welt einmal durch meine Augen betrachten. Dann lüftet sich Schleier um Schleier und plötzlich werden Zusammenhänge deutlich, die vorher nicht mal vermutet wurden.

Ich habe es diesen Sommer erlebt, als meine Freundin Johanna aus München mich besuchte. Sie war das erste Mal in meinem Garten und hat mir mit ihren Fotos ein großes Geschenk gemacht. Mein Garten ist mir so vertraut, doch durch ihre Augen habe ich bisher unbekannte Facetten von mir, meinem Garten und meiner Freundin entdeckt. Ein wunderbares Geschenk, das ich unbedingt zum Nachmachen empfehle!

 

 


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Wie ein Optimist …

„Es gab viele dunkle Augenblicke, in denen mein Glaube an die Menschheit auf eine harte Probe gestellt wurde. Doch ich wollte und konnte mich nicht einfach so der Verzweiflung überlassen. Dieser Weg führte ja doch nur in Niederlage und Tod.

Von allen lernen – von Mensch und Tier gleichermaßen. Foto © Alexas_Fotos

Ich bin grundsätzlich Optimist. Ob das nun angeboren ist oder eine Frage der Erziehung – wer weiß? Ein Optimist jedenfalls reckt immer das Gesicht der Sonne entgegen und geht stets vorwärts. “

Nelson Mandela. Long Walk to Freedom.


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Zum Abschied

Wer einen lieben Menschen verliert, ist oft untröstlich.

Doch manchmal ist die Traurigkeit schon ein Trost. Tränen fließen lassen. Erinnerungsbilder vor das innere Auge holen. Ich finde es hilfreich, der Trauer eine Weile einen Raum in sich zu geben. Nicht gleich dem Motto „Das Leben geht weiter“, zu folgen. Trauer um einen Menschen heißt auch anerkennen, was er oder sie für uns getan hat und ist gut für die Würde auf beiden Seiten. Tränen berühren das Herz und Herzsprache ist die, die wir alle intuitiv können. Sie kann denen, die voraus gehen, gutes Geleit sein.

Es war, als hätt‘ der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt‘.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

Joseph F. von Eichendorff

In tiefer Sympathie mit allen, die gerade einen lieben Menschen verloren haben und sich erlauben, zu trauern.

 

Wer mehr lesen möchte
Vor einigen Jahren habe ich einen Beitrag über Feng Shui und den Tod verfaßt. Zugegeben, er ist ein bisschen aus dem Kopf geschrieben, doch lesenswert allemal.


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Tag 30 – Danke!

Nach 30 Tagen Expedition ins räumliche Erleben wäre sicher ein guter Zeitpunkt für ein Fazit.
Doch mir ist heute eher danach, einfach Danke zu sagen – Danke für’s mitmachen, lesen, kommentieren und liken. Und auch für die Bereitschaft, dich auf meine „Feng Shui Sicht“ einzulassen.

 

 

 

 

 

 


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Tag 28 – ?

„Zwei Dinge ergeben eine Geschichte:
Das Netz und die Luft, die durchs Netz fällt.“
Pablo Neruda

Das ist eine Geschichte, die ich – zugegeben – nicht verstehe. Ich liebe jedes Wort darin, doch die Bedeutung kann ich nicht denken, nur ahnen. Ich bin verwirrt. Auch gut, dahinter steckt ja meist eine Aufforderung, „business as usual“ beiseite zu legen, etwas anders als bisher zu schauen. Neue Erfahrung zulassen, vielleicht guter Nährboden für das, was noch nicht gedacht ist.

Dem werde ich mich heute widmen. Mich mit etwas beschäftigen, das ich nicht verstehe. Manchmal ist es gut sich einzugestehen, nicht auf jede Frage eine Antwort zu haben. Sonst kann man selbst schneller zum Problem werden, als man gucken oder gehen kann. Anstatt zur gewünschten Lösung beizutragen.

Das können auch ganz reale Dinge sein. Der Sinn der bald wirksam werdenden Datenschutzverordnung, zum Beispiel. Ich verstehe ganz und gar nicht, welches Sicherheitsrisiko ich mit meinen Blog und den Kommentaren die jemand dazu schreibt, darstelle. Doch wer von uns nun das Netz oder die Luft ist – vielleicht verstehe ich es morgen besser.

In diesem Sinne überlasse ich dich heute ganz dem, was du nicht verstehst und wünsche dir, dass deine Fragen wie Küsse schmecken * …!!!

° frei nach Carmen Kindl-Beilfuß