Susanne Berkenkopf

„Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf." Dies ist ein Blog über Räume, über innere und äußere Räume. Denn ich bin überzeugt, dass jeder Raum in dem wir uns regelmäßig aufhalten, Einfluss auf unser Leben nimmt. Also gebe ich hier Anregungen, wie Wohnräume und Arbeitsplätze energetisch und ästhetisch optimiert werden können. Ich schreibe für Menschen, die in einer wohltuenden Umgebung leben wollen, die innere und äußere Freiräume schätzen, und an ihr Potenzial glauben. Ich schreibe für Menschen, die wie ich, jetzt und auf dieser Erde zum Wohle des Ganzen wirken wollen. Im „echten Leben" biete ich Wohncoaching, Grundrissanalyse und Lebensstilberatung. Meine Werkzeuge sind Imperial Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung. Mehr unter www.feng-shui-und-beratung.de


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Advent, Advent – Das 1. Türchen

Danke © Johannes Plenio

Auch in diesem – sehr besonderen – Jahr soll es hier wieder einen lecker gefüllten Adventskalender geben. Während Bärin und Igel es sich längst in der Stille ihrer Bauten gemütlich gemacht haben, wander‘ ich durch die Welt der Worte und säe Samen.

In den kommenden Tagen und Nächten des Advent lasse ich mich inspirieren, spinne feine Gedanken, entzünde Lichter am Wegrand der Dunkelheit und hauche hier einer Sehnsucht, dort einem vergrabenen Traum ein Fünkchen Leben ein. Wer mich auf dieser Wanderung begleiten mag, ist von Herzen willkommen.

Öffne nun also das 1. Türchen und finde einen Schatz!

„Willst Du ein Schiff bauen,
dann trommle nicht Menschen zusammen,
um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen,
sondern wecke die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“

frei zitiert nach Antoine de Saint-Exupéry

Genau in diesem Sinne wünsche ich all meinen Leserinnen und Lesern eine fruchtbare Adventszeit und freue mich auf die gemeinsame Reise durch die Dunkelheit zum Licht.


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Planetarische Weisheit des Freitags

Ein Mandala strahlt Harmonie aus, darum wird es als „schön“ wahrgenommen. Danke © Swati H. Das

Am Freitag rückt mit Venus-Freja das Schöne in den Mittelpunkt. Alle Notwendigkeiten sind nun vollbracht, dennoch ist das Werk noch nicht vollendet – erst das Schöne wird es abrunden.

Sorgte Jupiter am Donnerstag für den Sinn, bringt der leuchtendste aller Planeten, Venus-Freja, am Freitag die Phantasie. Darum taugen praktische Fragen heute nichts: Ja, Kekse mögen wie Kekse schmecken, doch erst die Verzierung erfreut die Sinne und darum schmecken sie einfach tausend Mal besser.

Freitag ist also kein Tag für Praktisches, für Prüfungen oder Willensanstrengungen. Am Freitag tritt die künstlerische Ader hervor, die unter der Woche noch schlummerte. Sie darf nun Hand anlegen und das Besondere spielerisch kreieren.

Scheinbare Nebensächlichkeiten rücken in den Mittelpunkt und mit ihnen die Frage: Was macht das Werk unverwechselbar schön und stimmig? Heute muss nichts vernünftig sein – nur schön.


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Planetarische Weisheit des Donnerstags

Auch was wir nicht (oft) sehen, gehört zum Ganzen. ❤ © Jeremy Bishop

Die Sorge um Versäumnisse, die sich künftig nicht korrigieren lassen, treibt uns am Donnerstag. Wird nämlich etwas Wesentliches übersehen, ergibt sich ein unvollständiges Bild. Das wiederum kann zu falschen Schlussfolgerungen und verheerenden Handlungen führen.

Der Herrscher dieses Tages ist Jupiter, der größte Planet unseres Sonnensystems. Er ist der, der das Interesse des Merkur am Umfeld noch toppt, denn Jupiter, der zwölf Mal mal größere Planet als Mutter Erde, will weit darüber hinaus schauen. Er fordert uns auf, soviel als mögliche Konsequenzen unseres Handelns im Vorfeld zu bedenken.

Jupiter animiert uns heute, auch scheinbar unzusammenhängende Gegebenheiten miteinander in Beziehung zu setzen. Das Zauberwort des Donnerstags lautet darum:

Strebe heute die Vollständigkeit des Ganzen in Denken und Handeln an.


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Planetarische Weisheit des Mittwochs

„Gemeinsam“ lautet ein Motto des Merkur. Amish People bei der Arbeit beobachtet von © Randy Fath

Merkur, der Beziehungsschaffer, ist der Regent des heutigen Tages. Nachdem am Dienstag der Wille antrieb, die Welt nach eigenen Vorstellungen zu formen, steht der Mittwoch im Zeichen des Miteinander.

Heute wollen wir mit anderen in Beziehung treten und interessieren uns dafür, wie sie die ihnen übertragenen Aufgaben lösen. Das geschieht aus Interesse für unser Umfeld und auch, um uns davon inspirieren zu lassen. Denn Austausch und Begegnung bringen Einsichten, die man allein vielleicht nicht entdeckt hätte.

Irgendwo las ich, Merkur sei der einzige Planet, dessen Achse senkrecht auf seiner Bahn steht. Demnach wendet er sich keiner Richtung zu, hat keine Vorlieben und ist offen für alles.

Während also am Dienstag jeder konzentriert auf die eigenen Belange schaut, kann heute das Ganze betrachtet und das gemeinsame Werk bestaunt werden.

Mittwoch ist der perfekte Tag, in Gemeinschaft zu wachsen.


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Planetarische Weisheit des Dienstags

Der rote Planet. Er steht am Dienstag allen zur Seite, die bereit sind zu handeln. Den Mars in Erdnähe fing © Stephan H.

Heute beginnt die eigentliche Arbeit. Wurde ganz in Ruhe am Sonntag ein Entschluss gefasst, präsentierte die Außenwelt am Montag flugs die ersten Hindernisse. Sie waren dazu da, den Grad der inneren Freiheit zu messen. Denn nur, wer innerlich frei vom gefassten Entschluss ist und sich dem, was ist, hingibt, kann wirklich Neues schaffen.

Heute zählt dagegen nur das Eine: Handeln.

Durchdrungen von der feurigen Energie des Mars ist der Dienstag der dynamischste Tag der Woche. Heute liefert Mars die wichtigste Zutat, einen Willen zu formen: Engagement. Am Dienstag ist der Drang, dem gefassten Entschluss Gestalt zu geben, unermesslich und die Kraft, um jegliche Hindernisse aus dem Weg zu räumen, steht zur Verfügung.

Dabei kennt der Dienstag kein Pardon. Tatsächlich lädt er sogar dazu ein, Fehler zu machen. Sind sie denn nicht das Salz in der Suppe? Kann man nicht fasziniert sein von Irrtümern, die einem unterlaufen sind? Statt sie also zu bedauern sollten wir uns freuen, denn Fehler gehören zum Prozess einer Entwicklung.

Sei unbefangen im Tun, lautet das heutige Zauberwort.

„Der Handelnde ist immer gewissenlos;
es hat niemand Gewissen als der Betrachtende.“
Goethe


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Planetarische Weisheit des Mond-Tags

Was die Mondin uns lehrt: Stille, Erhabenheit und totale Hingabe an die Veränderung. © Zan Douglas

Die in der Sonntagsruhe gefaßten Entschlüsse treffen am Tag der Mondin auf die Bedingungen der Außenwelt. Tatsächlich werden wir heute geprüft: Wie frei ist unser Verhältnis zu den gestern getroffenen Entscheidungen?

Wollen wir sie um jeden Preis schon heute durchsetzen? Dann werden wir scheitern. Oder erkennen wir, dass Widerstände gut sind, alles Überflüssige wegzuschleifen und unsere Absicht zu prüfen?

Die Aufgabe, vor die uns der herrschende Planet heute stellt, lautet Hingabe. Hingabe an das, was wir tatsächlich vorfinden, und währenddessen unser Ziel nicht aus den Augen verlieren. Mag sein, dass wir unterwegs auf „schöpferische Zerstörung“ stoßen, doch die braucht es in jedem Prozess, denn erst durch sie kann das wahrhaft NEUE entstehen.

Das ist genau wie in den Märchen: Immer wird ein Entschluss gefaßt, dann wird gehandelt. Doch vor dem Erfolg ist so manche Prüfung zu bestehen. Und die wahren Helden und Heldinnen, die bleiben dran. Kein Ungeheuer, kein Abstieg in die Unterwelt kann sie von ihrem gefaßten Entschluss abbringen. Der Montag ist genau so ein Tag.

Wer heutige Prüfung besteht und sich dem, was ist, hingibt, braucht morgen nicht länger zögern. Am Dienstag kommt nämlich der Wille ins Spiel. Doch das ist dann wieder ein neues Kapitel.


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Planetarische Weisheit des Sonntags

Ein Sonntag in Russland. Danke an © Olga Isakova

Neulich fand ich beim Aufräumen einige handgeschriebene Notizen. Sie handeln vom Einfluss der Planeten, nach denen – sicher nicht ganz zufällig – unsere Wochentage benannt sind. Sage mir Deinen Namen und ich sage Dir, wer Du bist. Ja, wir erinnern uns ….

Zwar bin ich mit der chinesischen Astrologie um vieles vertrauter, dennoch werde ich nicht müde, über unsere Himmelskörper zu staunen. Diesmal geht es darum, wie die Planeten uns dabei unterstützen können, Neues ins Leben zu bringen, damit es sich bestens entfaltet.

Bildlich gesprochen: Vielleicht schaffen es ja alle ans Ufer, doch wer den richtigen Zeitpunkt wählt um mit den günstigsten Winden zu segeln, braucht nicht alles alleine machen, da himmlische Kräfte den Fortgang unterstützen.

Kurzum: Wie unterstützt der Planeten-Herrscher eines jeden Wochentags irdische Prozesse in den einzelnen Entwicklungsphasen? Wann wird gesät, gewartet, gewässert, geerntet?

Wer sich mit dem siebener Rhythmus beschäftigt hat, wird sicherlich Parallelen zur Aufteilung einer Woche finden. Das Studium der Planeten mag manches Geheimnis lüften. Zum Beispiel, warum am Dienstag gelingen kann, wofür es am Freitag zu spät ist …

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Sonntag – regiert vom Planeten Sonne

Anders als in unserer gängigen Vorstellung von Arbeitstagen und Wochenende beginnt die Woche, ähnlich wie in der christlichen Tradition, bereits am Sonntag. Die lange selbstverständlich arbeitsfreie Sonntagsruhe ermöglichte – im Bewusstsein des Wochenanfangs – gute Gelegenheit für Besonnenheit.

Wissend, dass alles endet wie es begann, mag diesem Tag seine besondere Kraft verleihen. Schließlich gehört es an den wirklichen Anfang, ein Vorhaben konzentriert und in Ruhe vorzubereiten, zuversichtlich Entschlüsse zu fassen und in Gedanken vorwegzunehmen, was man zu tun gedenkt.

Nebenbei bemerkt würde das natürlich auch den im Volksmund so verhassten Montag, den Tag der Hingabe, entlasten. …

Also der Sonntag lädt zur Ruhe und Sammlung ein. Beides gilt als gute Voraussetzung für den besonnenen Entschluss zur Tat. Das, was wir im Alltag oft unbewusst tun, also innehalten, ausatmen und dann erst sprechen, das mag der Sonntag.

Genau aus dieser Ruhe heraus kann heute ein Anfang – für die kommende Woche oder ein neues Projekt – gesetzt werden. Bleibe dabei klar, vorausschauend und zuversichtlich.

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Inspiriert zu dieser kleinen Reihe haben mich die Antroposophie und Schriften von Rudolf Steiner, Mythologie und Sagen, Schriften der Geomantie und einige Bücher von Harald Jordan. Doch in meinem Kopf hat sich alles vermischt und ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder die genaue Herleitung meiner Gedankengänge. Sicher werden einige Astrolog-inn-en auch mit dem Kopf schütteln. Aber das macht nichts.


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Einladung zur Medizinwanderung

Stille Zeit im Wald, um zu lauschen. Wisse, da ist mehr …. Dank für den Lichtblick an © Steven Kamenar

Wer schon immer bei einer Medizinwanderung dabei sein wollte, bekommt nun im Umland von Bremen eine gute Gelegenheit dazu. Während des Lockdowns hat sich in Nartum ein Verein gegründet, der Happenings „im grünen Bereich“ anbietet und mich gebeten, mitzumachen.

Der Verein ermöglicht Camps, Retreats und Veranstaltungen mit systemischem, wildnis- und erlebnispädagogischem Hintergrund sowie schamanische, musikalische und kulturelle  Begegnungen. Ist das nicht großartig?!

Als eine der ersten Angebote in diesem Jahr biete ich eine Medizinwanderung an. Hier meine Einladung:

„In einem geschützten Natur-Raum ist vieles möglich: eine Absicht kann gestärkt, eine Vision gerufen, oder ein Wunder erlebt werden.

Eine Medizinwanderung ist eine überlieferte Tradition, um unserer innersten Quelle wieder näher zu kommen. Bewegt dich eine Frage, ein Thema, ein Traum? Berührt dich etwas im Innersten und bleibt dennoch verschwommen? Bist du bereit, dich berühren zu lassen?

An diesem Nachmittag folgst du deinem Ruf in die Natur, begibst dich auf die Spur zu dir selbst, bittest um Antwort aus dem großen Raum. Lässt dich ziehen, wohin ES dich ruft. Lauschst, wanderst oder verharrst, erlaubst der Stille, zu dir zu sprechen.

Gemeinsam eröffnen wir das Feld der Möglichkeiten, erleben Zugehörigkeit und Verbindung, teilen, was mit-geteilt werden will. Alles ist möglich wenn dein Wunsch stark genug ist, das Wesen der Dinge zu berühren.

Ich freue mich auf dich!
Susanne Berkenkopf“

Die Medizinwanderung findet statt am Samstag, den 17.10. 2020 von 14.00 bis 18.00 Uhr, und die Teilnahme kostet 30 Euro pro Person.

Fragen dazu können mir über das Kontaktformular gestellt werden,
und die Anmeldungen bitte direkt per Mail an Gemeinschaftswerk e.V. schicken
info@dagmarfitschen.de

Ich freu mich drauf und auf all die Möglichkeiten, die das Leben uns jetzt anbietet.

 


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Nominiert für den Awesome Blogger Award …

… hat mich Marion, die Verwandlerin. Vielen Dank dafür, es ist mir eine Ehre!
Wie bei jedem Spiel gibt es Spielregeln und weil heute nicht gemogelt wird, werden sie strikt befolgt.

Bleibt zuerst zu klären: Was ist der Award und wie geht das Spiel?

Die Verwandlerin hat sich folgende Fragen für ihre Nominees ausgedacht:

1. Seit wann bloggst du?
Mußte ich nachschauen und denke wow: Seit November 2013

2. Wer sind deine drei Vorbilder im Leben?
Die Knochensammlerin
Immer öfter:  Mein höheres Selbst
In frühen Jahren:  Die Suffragetten

3. In welchem Tier kannst du dich am ehesten wiederentdecken und warum?
Im Elefant. Wir sind seelenverwandt.

4. Was ist ein Lieblingsgericht von dir?
Himmel und Erde.

5. Was ist eines deiner Lieblingszitate?
„Be water, my friend.“

6. Was war eines deiner Lieblingskinderbücher?
Die rote Zora
und unbedingt: Nesthäkchen – ich habe alle Bände gelesen, was sag ich: verschlungen!

7. Wer ist einer deiner Lieblingsmaler?
Ich nehme Frieda Kahlo. Und Yves Klein.

8. Entscheidest du wichtige Dinge eher mit Pro-und-Contra-Liste oder aus dem Bauch heraus?
Auch wenn der Kopf protestiert – bei mir geht alles durch den Bauch.

9. Ziehst du das Stadt- oder das Landleben vor? Und warum?
Mal so, mal so. Ich lebte in New York bis ich den Trubel nicht mehr aushielt und nun seit langer, langer Zeit in einer gefühlten Ministadt. Doch ich liebäugel damit, das Stadtleben zu tauschen.

10. Was sind die drei wichtigsten Eigenschaften, die ein Mensch braucht, um für dich symphatisch zu sein?
Ein offener Blick, Herzenswärme, Lachfältchen.

„Denke dir nun ebenfalls 10 Fragen aus “ – die sind natürlich frei zur Beantwortung oder als Inspiration für alle, die sie lesen

  1. Wann hast du das letzte Mal im Freien übernachtet?
  2. Welches ist dein Lieblingssternbild?
  3. Magst du lieber rund oder eckig?
  4. Wo fühlst du dich am meisten Zuhause?
  5. Welche Sprache würdest du (noch) gern sprechen?
  6. Wem hast du zuletzt ein Kompliment gemacht?
  7. Welches ist dein Lieblingswort?
  8. Hättest du – in einem anderen Leben – lieber Flügel oder Flossen?
  9. Kennst du das Rezept für einen Zaubertrank?
  10. Verrätst du es hier?

„Nominiere nun ebenfalls 5 Blogger-innen“. Also reiche ich den #Awesome Blogger Award, in streng alphabetischer Reihenfolge, weiter an

Danke Marion, das hat Spaß gemacht!


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Motto des Tages – Sonntag

Nichts bleibt, wie es ist – nichts ist, wie es scheint. © Pratik Bisht

Es gibt ein Bleiben im Gehen,
ein Gewinnen im Verlieren,
im Ende einen Neuanfang.
Weisheit aus Japan

Für mich finden die gesammelten Zitate der letzten sechs Tage in dieser reduzierten japanischen Weisheit ihre Essenz. Nichts geht verloren, und am Ende unseres Lebens nehmen wir nichts mit – selbst unseren Körper lassen wir auf der Erde zurück. Allein die Weisheit, welche die Seele in ihrem Erdendasein erlangen durfte, die bleibt als Essenz zu eigen. Was danach kommt? Im Ende ein Neuanfang – was sonst?!

Mit dieser Lebensweisheit soll diesmal die Woche „Motto des Tages“ enden. Das hat Spaß gemacht, lieben Dank an alle für’s Mitmachen 💕


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Motto des Tages – Samstag

Jeden Tag eine neue Chance, unser Leuchten zu zeigen. Danke © Annie Spratt

„Überarbeite dein Leben häufig und schonungslos.
Schließlich ist es dein Meisterwerk.“
Nathan W. Morris – Autor

Brüche in der Biographie sind heute an der Tagesordnung und, nach überwundenem Schmerz, für manche/n eine echte Offenbarung in die eigentliche Berufung. Wir haben heute die Chance, viele Leben in nur einem zu leben, dürfen uns neu erfinden, neue Wege finden und soo so viel tatsächlich leben, von dem unsere Ahninnen und Ahnen vielleicht nicht mal zu träumen wagten.

 


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Motto des Tages – Freitag

Im Nichtstun bleibt nichts ungetan, weiß die hohe Kunst des WuWei. Nicht nur an Orten wie diesen © Annie Spratt

„Es gibt sicherlich nichts andereres, als den einen Zweck dieses gegenwärtigen Augenblicks.
Das Leben des Menschen ist die Folge von Augenblick auf Augenblick.
Wenn der gegenwärtige Augenblick gänzlich erfasst ist,
wird es nichts mehr zu tun geben, nichts sonst ist zu erstreben.“
Aus dem Hagakure,
dem Buch der Samurai

 

Mich erinnert dies an eine Schlüsselszene im Film über den friedvollen Krieger*, als Sokrates einen kurzen Dialog mit seinem Schüler, Dan Millman, führt:

Wo bist du?
Hier!
Wieviel Uhr ist es?
Jetzt!
Wer bist du?
Dieser Moment!

*Dan Millman, Der Pfad des friedvollen Kriegers.


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Motto des Tages – Donnerstag

„Werdet wie die Kinder …“ – ja, von ihnen können wir uns manches abschauen. Danke © Feri & Tasos für den Moment.

„Zwei Dinge auf einmal zu tun, heißt,
nichts davon richtig zu tun.“
Publius Syrus – Mimen Autor

Oh, das klingt aber nach Provokation! Zum Glück lebte der Autor schon in den 50ern vor unserer Zeitrechnung und wusste nichts davon, wie stolz besonders wir Frauen heute darauf sind, sooo viel zugleich erledigen zu können. Warum eigentlich? Lob kann auch eine Falle sein.

 


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Motto des Tages – Mittwoch

Zu Beginn – ein Block aus Stein. Michelangelo’s David im Detail, gesehen von © Taylor Smith

„Der Bildhauer schafft die schöne Statue, indem er solche Teile des Marmorblocks wegnimmt,
die nicht gebraucht werden – es ist ein Prozess der Entfernung.“
Elbert Hubbard – Künstler

„Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn nichts mehr hinzuzufügen ist,
sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.“
Antoine des Saint-Exupéry – Schriftsteller

Das Motto des Tages befasst sich noch einmal mit dem Wegnehmen, dem Entfernen. Dabei muss ein Raum nicht minimalistisch kahl sein, wenn das nicht behagt.

Ich selbst habe lange – vergeblich – dieses Ideal zu erreichen versucht. Bis eine Freundin mich darauf brachte, dass ich damit meine Persönlichkeit beschneiden würde, „denn du bist so kreativ, du brauchst doch Sachen um dich herum, die dich inspirieren.“

In dem Moment wurde mir klar, dass ein Ideal, das nicht zu einem passt, bloss in die Irre führt. Doch nach wie vor treibt mich das Verlangen nach Essenz und Balance, innen wie außen. Perfekt ist es für mich dann, wenn im Zusammenspiel mit Proportion und Harmonie – im Raum, im Klang und in der Form – die innere Gewissheit sagt: Jetzt ist ES stimmig.

 


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Motto des Tages – Dienstag

Je größer der Schrank, desto mehr Klamotten. Je größer das Haus, … Danke für den Blick ins tiny house © Andrea Davis

 

„Kaufe weniger. Wähle sorgfältig aus. Trage es lange.“
Vivien Westwood – Modedesignerin

 

Einen eigenen Stil zu finden kann dauern. Und gilt für Klamotten ebenso, wie für die Wohnungseinrichtung. Wer sich Zeit nimmt herauszufinden, was Wohlbefinden am eigenen Leib bedeutet, hat es leichter, der täglichen Verlockung des Schnellkaufs zu widerstehen. Sonst bleibt am Ende nur das Gefühl, alles ist zu klein: Kleiderschrank,  Schuhschrank, Wohnung, Leben.

Unsere Superheld-inn-en erkennen wir schließlich auf einen Blick an ihren Markenzeichen, denen sie ihr eigenes Logo verpasst haben. Also wie groß ist wohl der Kleiderschrank von Rotkäppchen, Asterix & Obelix, Pipi Langstrumpf oder Superman? 🙂


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Feng Shui in Corona Zeiten

„Was empfiehlst du eigentlich aus Feng Shui Sicht in Corona Zeiten?“, fragt meine Freundin Isobell mich letztens. Eine gute Frage, doch mochte ich die letzten Wochen lieber schweigend verbringen. Denn von den vielen Ratgebern, die Heil und Hölle beschworen hatten, war mir ganz schummerig geworden.

Hol‘ Dir den stärksten Verbündeten nach Hause – den Pflanzengeist. Danke an © Brina Blum

Dennoch kann Feng Shui sehr wohl unterstützen, vor allem wenn die Angst in die Knochen kriecht. Und etwas anderes als bewusst inszenierte, geschürte Angst kann ich im Moment nicht entdecken. Selbst die Aufklärung (also die Stimmen, die gegen die offiziellen Verlautbarungen argumentieren) macht mir manchmal Angst, denn die imaginierten Szenarien sind alles andere als erbaulich. Für jetzt und für das, was daraus geboren wird. Denn Heute ist die Mutter von Morgen.

Der Rückzug ins Private kann aus meiner Sicht dennoch nur dazu dienen, innere Stabilität zu erlangen. Schließlich weben wir mit jedem Gedanken, jedem gesprochenen Wort und jeder Handlung  am Netz des Großen Ganzen. Wir können den hermetischen Prinzipien, wozu auch das Gesetz der Analogie gehört, nicht entrinnen. Außen wie Innen und Innen wie Außen sind nicht verhandelbar.

„Willst du links etwas verändern, beginne rechts“, raten die Weisen. Im Jahr 2020, dem Jahr der Ratte, regiert der Norden. Im Norden beginnt der Lebensweg, denn wir alle kommen aus dem Wasser und bestehen zu mindestens 70% aus Wasser. Die Themen des Nordens stehen in Beziehung mit der Urkraft und der Herkunft, also den weltlichen Ahnen. Hieraus bilden sich die Muster, in denen wir uns zu bewegen lernen: Vertrauen, Kommunikation, im-Fluss-sein, Einfühlsamkeit. Schließlich auch die Intuition, die uns den rechten Augenblick für Abwarten und Handeln eingibt, und die ja im Wesentlichen auf dem Vertrauen zu uns selbst basiert. Die Gegenpole der vitalen Kräfte lauten Angst und Mißtrauen und zeigen sich in jeglicher Form von Sucht.

Mit Blick auf den eigenen Grundriss und einem Kompass erkennt man schnell, wo sich Zuhause der Norden befindet. Vom Drei-Türen-Bagua, nachdem der Norden immer im Eingangsbereich liegt, rate ich ab, denn diese vereinfachte Form ist für eine stabile Analyse nicht hilfreich. „Schau dir den Norden an, liebe Isobell“, habe ich meiner Freundin darum geantwortet. „Was siehst du, wenn du dich umschaust, so als wärest du das erste Mal bei dir zu Besuch? Was erkennt dein klarer, distanzierter, nicht wertender Blick?“

Ist der Norden zu wässrig (also Badezimmer, WC, Schwimmbad – auch das vom Nachbarn) sollte jegliche Assoziation zu mehr Wasser vermieden werden. Also sieh ab von Fotos der Trauminsel, von blau gestrichenen Wänden oder Gartenmöbeln und vermeide Duschvorhänge mit Tropfen, Fischen oder Muscheln. Zumindest für den Rest des Jahres kannst du hier stattdessen eine Art Wintergarten einrichten: Das heißt viele Pflanzen aufstellen, mit Fotos von Pflanzen oder mit Wandtatoos, grüner Farbe, Korbmöbeln oder Bambusvorlagen dekorieren, grüne oder gelbe Seifen nutzen oder orientalische Lampenschirme aufhängen.

Hat dein Nachbar einen Swimmingpool bastel einen inspirierenden Raumteiler oder pflanz eine schnell wachsende, rankende Dufthecke als Sichtschutz.“

Im letzten Jahr habe ich viel mit Formen experimentiert und nicht von ungefähr findet sich in meinem Logo ein Hexaeder. Das Quadrat ist dem Element Erde zugeordnet und gilt in der heiligen Geometrie als der Vater der platonischen Körper – während der Kreis die Mutter symbolisiert. Jede Form strahlt Energie ab und sie kann sogar Energien aus anderen Ebenen auf die Erde bringen, sie halten und konzentrieren. Auch die Numerologie finden wir in der Lehre der Formen, und die Fläche eines Hexaeders hat vier Ecken. In der chinesichen Kultur ist die Zahl 4 zwar eine „no go“ Zahl, doch das kommt einfach daher, dass die Laute, mit denen das Wort gesprochen wird, dem Wort Tod ähnelt.

Im Westen repräsentiert die 4 dagegen Stabilität und den irdischen Boden aller Dinge, darum gehört sie zum Element Erde. In Agypten war die Zahl 4 heilig, im Buddhismus gibt es die vier edelen Wahrheiten und im Medizinrad gibt es die vier Richtungen, aus denen Leben und Schicksal entspringen – ein Grund mehr, den Blick zu weiten und nicht länger dogmatisch zu behaupten, eine 4 bringe nur Unglück.

Wer sich nicht von der Angst beherrschen lassen und sich stattdessen beruhigen und stabilisieren will, kann sich aus Steinen oder Fäden ein Quadrat auf dem Boden auslegen und sich hinein setzen. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen: Es wirkt. Da ich eine Liebhaberin der Worte bin, habe noch einige mit hinein genommen: Geduld, Beharrlichkeit, Stabilität, Entschlossenheit, Willenskraft, Ausgleich, geschehen lassen, Mutter Erde – alles passt. Noch besser: In den Wald gehen. Dort finden wir alle Formen, die es braucht. Der Wald ist schließlich unser allererstes Zuhause und hat uns nicht vergessen.

Zufall oder nicht? Vier Stämme für die Erdung – danke © Peter Forster

 

I

 


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Bildergeschichten, die 11.

Eine Zeit der Ruhe bedeutet nicht, dass nichts geschieht. Ich habe mir selbst eine (nicht angekündigte) Pause beschert, denn innen und außen war mir eher nach beobachten und in der Stille tun. Die Hitze tat ihres dazu. Und weil meine Gedanken längst noch nicht so klar sind, um etwas zu schreiben und weil manche Zusammenhänge sich erst noch in der Stille formen wollen, möchte ich heute jemand anderen zu Wort kommen lassen.

Ob alt, ob neu, ob hier oder da … Guter Stil findet überall ein zu Hause und ist zeitlos. Das weiß auch © Nathan Mullet

Und dafür von Herzen DANKE sagen! Danke an meine Klienten für die wundervollen Klangfarben des Feedbacks, und Danke an das Große Ganze. Einfach dafür, dass ich diese Arbeit tun darf, die mich selbst im und durch das Tun im Innersten bereichert und dass soviel Gutes damit in die Welt und die Welten dringt.

Liebe Frau Berkenkopf,

seit Ihrer Beratung im Oktober 2019 ist bei uns viel im Umbruch und Wandel. Ich habe lange mit einer Feng Shui Beratung geliebäugelt. Meine Erwartung und Vorstellung wurden mehr als nur übertroffen. Unsere Wohnung ist eine Dachgeschosswohnung mit vielen Gauben und Winkeln und für mein Gefühl nicht so leicht zum Einrichten. Sie sind mit viel Gespür und Knowhow Raum für Raum durchgegangen. Ich erhielt viele Anregungen. Die Bedeutung unserer Wohnung in ihrer Ausrichtung ist mir viel klarer geworden. Mein Mann war am zweiten Tag auch mit dabei, anfänglich sehr skeptisch. Für ihn war der prägendste Satz „Dinge, die Sie nicht wertschätzen, haben eine dichte, schwere bzw. unlebendige Energie in Ihren Räumen“. Ihr Wissen über chinesische Astrologie floß in allem mit ein. Sie charakterisierten uns beide als Paar, das sich auch in den jeweiligen Räumen wiederspiegelt.

Es war phänomenal wie treffend Sie die ein oder anderen Dinge beschrieben. Unsere VW-Käfer-Bar beispielsweise, die sich im Bereich des Wohnzimmers befindet, der meinem Mann zugeordnet ist. Sie fragten mich, ob ich ihn oft von hinten sehen würde. Und in der Tat war mein Mann (vor Corona) beruflich viel unterwegs. Seit dem bin ich am „Entleeren“ und es fühlt sich so gut an. Der Hinweis einen Marker zu setzen, hilft mir dabei sehr.

Als erstes nahm ich unser Schlafzimmer in Angriff. Neben dem Kleiderschrank sollte als Hingucker nur die Kommode darin stehen. Innerhalb eines Monats entsorgte ich all die Dinge gut, ohne sie in den Müll zu werfen. Und es beflügelte mich, wenn Menschen Dinge abholten und sich darüber freuten. Bereits kurz vor Weihnachten war eine deutlich harmonischere Energie in diesem Zimmer wahrnehmbar. Mein Schlaf war ruhiger und entspannter.

Inzwischen setzten wir auch die Impulse bzgl Farbegestaltung um, und es ist wunderbar. Gerade heute habe ich ein Zirbenbett in Auftrag gegeben. Ich freue mich jeden Morgen nach dem Aufwachen wie schön das Schlafzimmer geworden ist. Es wird allmählich das Königszimmer! So nach und nach vollziehe ich das mit all den anderen Räumen und es macht Freude. Das Schwierigste ist die Beleuchtung und Lampengestaltung. Aber ich bin zuversichtlich. Ihre Impulse waren klar und sehr feinfühlig. Über die Einschätzung meines Praxiszimmers war ich sehr erfreut. Es ist angenehm leer und stimmig eingerichtet, was ich auch durch meine Klienten gespiegelt bekomme. Die eineinhalb Tage Ihrer Beratung waren sehr kurzweilig, locker und intensiv an Input. Und die liebevoll gestaltete Mappe mit all den Beratungsinhalten nehme ich immer wieder gerne zur Hand und lasse mich inspirieren.

Herzlichen Dank für Ihre kompentente und wundervolle Beratung und liebevolle Aufbereitung der Ergebnisse!

… aus München.

 

 


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Verschenke gute Worte

Anders als meine letzten Jahrestage habe ich mein 11. Jubiläum als selbständige Beraterin diesmal nicht am Schreibtisch gefeiert. Diesmal war ich am 1. April im Wald. Habe zart sprießendes Grün genossen, eifrige Vögel beim Nestbau beobachtet, dem Wind gelauscht und meine Füße auf knisternden Waldboden gesetzt. Meine Seele hat getankt, und das war bitter nötig.

Im Angesicht „der Krise“: Was kannst Du nur jetzt tun? Fotodank an © Allie Smith

Wie für viele Selbständige hat sich mein Alltag verändert – und ich bin wie Millionen andere in diesen Tagen äußeren Bedingungen unterworfen, die ich nicht beeinflussen kann. Das hat Auswirkungen auf mein Inneres. Auch ich denke nach über Existenzbedingungen, über Sicherheiten, über gesellschaftlichen Zusammenhalt und über das, was die Welt jetzt bewegt und wodurch sie sich bewegen läßt.

Schon immer waren Fragen wichtiger als Antworten. Es soll sogar Eltern geben, die fragen ihre Kinder am Abend: „Welche gute Frage hast du heute gestellt?“ Also habe ich heute morgen die chinesische Astrologie hergenommen, und habe mir über die Konstellation des Tages (heute regiert die Feuer Ratte) ein Hexagramm aus dem IGing abgeleitet, um über eine gute Frage nachzudenken.

Zum heutigen Tag gehört das Hexagramm 27 und seine deutsche Übersetzung lautet: Die Ernährung. Kurz gesagt geht es um die Weisheit, mit der man sich und andere nährt. Das Hexagramm will anregen, zu erkennen, wie Bedürfnisse gestillt werden und leitet daraus den Umgang mit sich selbst ab. Die Deutung geht jedoch über das Offensichtliche, d.h. Essen um zu Leben, weit hinaus.

Mein Lieblingbuch des IGing ist auf Englisch von einem Chinesen geschrieben*, der sowohl die chinesische als auch die englische Sprache aus dem ff beherrscht. Bei ihm lautet die No 27 „Nourishing“ – Ernährung – und in der Bedeutung verweist er auf den feinen, dennoch großen Unterschied zwischen „nourishing“ und „nurturing“.

Er schreibt sinngemäß „Achte auf Deine Ernährung, achte was Dich nährt und was Du Dir in den Mund steckst.“ Es reiche nämlich nicht, den Körper mit (qualitativ hochwertigem) Essen und Trinken zu versorgen, denn alles was wir aufnehmen ist im übertragenen Sinne Nahrung. Also zählen auch Erlebnisse, Infomationen, Eindrücke, Bildersprache, Irrtümer denen wir anhaften und Meinungen zur Nahrung. Die Frage, die sich daraus ableitete laute demnach: Was von dem, das ich zu mir nehme, nährt auch meine Seele?

Ich spüre in diesen Tagen Angst, Verunsicherung und innere Not. Gestern telefonierte ich wieder einmal mit meiner Mutter. „Weißt du“, sagte sie, „letztens hatte ich so eine Enge ums Herz, doch nach unserem Gespräch war mir viel leichter zu Mute und der Reifen um meine Brust war plötzlich verschwunden.“

Dazu möchte ich heute anregen: Mit wem können Sie – mit wem kannst Du heute sprechen, und ihn oder sie mit Worten der Ermutigung nähren? Wessen Herz kannst Du heute berühren, damit die Enge sich auflöst? Will uns das Virus wirklich nur bedrohen und Angst verbreiten? Welche Chance für Nähe liegt in der Isolation?

Auch diesmal möchte ich anläßlich meines Jahrestags etwas verschenken: Ich verschenke gute Worte. Wer sich eine Aufmunterung wünscht, schreibe mir eine Email mit einem kurzen Satz worum es geht, und ich antworte garantiert.

* Taoist Master Alfred Huang – The Complete I Ching

 


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Farbspiel

Letzte Woche war ich ständig unterwegs und auf der Autobahn hatte ich Muße, einmal die Nummernschilder genauer zu betrachten. Vor allem die der Niederlande haben mich ins Nachdenken gebracht: Aus Sicht der 5 Elemente Lehre leuchten sie in den Farben von Erde (gelb) und Wasser (blau).

Windmühlen repräsentieren das Element Holz, und das nimmt überschüssiges Wasser auf. Die Zeichen deuten – so wird Landschaftsbetrachtung nie langweilig! foto © Vishwas Katti

Wer sich mit den 5 Elementen befasst hat weiß, dass aus ihnen alles besteht, was uns auf der Erde begegnet. So auch die Farben:

  • Element Wasser: alle Farben Blau bis ins Schwarze (manche Berater-innen betrachten dabei die Farbe Türkis als „Sonderfall“)
  • Element Holz: alle Farben Grün
  • Element Feuer: alle Farben über Rosa bis ins kräftige Rot (manche Berater-innen betrachten dabei die Farbe Violett als „Sonderfall“)
  • Element Erde: alle Farben von Gelb bis Dunkelbraun
  • Element Metall: wird repräsentiert durch eine breite Palette die über Weiß, alle Schattierungen Grau, und alle Farben der Edelmetalle reicht

Im Kreislauf der Elemente unterscheiden wir im Feng Shui die drei Zyklen nährend, erschöpfend und kontrollierend. Ausführlicher über jedes der 5 Elemente habe ich hier: Wasser, Holz, Feuer, Erde, Metall geschrieben).

Der nährende Zyklus geht so: Wasser => Holz => Feuer => Erde => Metall
Wo also zum Beispiel das Holz schwächelt führen wir gezielt Wasser zu, um es zu stärken. Ein angenehmer Blauton an entsprechender Stelle kann zu Wachsen und Gedeihen beitragen.

Der schwächende Zyklus geht so: Metall <= Erde <= Feuer <= Holz <= Wasser
Das liest sich so: Metall verbraucht Erde, Erde erschöpft Feuer usw. Wo es also zuviel Holz gibt, setzen wir die Kraft des Feuers ein, um es zu minimieren und einen gesunden Kreislauf herbeizuführen.

Der kontrollierende Zyklus geht so: Wasser kontrolliert Feuer; Feuer kontrolliert Metall; Metall kontrolliert Holz; Holz kontrolliert Erde; Erde kontrolliert Wasser.
Dieser Zyklus ist nicht ohne, denn ein Zuviel kann echten Schaden anrichten. Das gilt vor allem für die Wasser-Feuer Verbindung, denn irgendwann wird jedes Feuer durch Wasser tatsächlich (aus)gelöscht.

Um nun auf meine Beobachtung zurückzukommen: Erde kontrolliert, wie wir im kontrollierenden Zyklus gesehen haben, das Wasser. Klar, die Kontinente fassen die Ozeane und so bekommt die Erdkarte Farben und Form. Da jedoch die Wasserspiegel überall steigen droht sich das Verhältnis umzudrehen, dann überschwemmt das Wasser die Erde und das – wir sehen es voraus – bringt großes Unheil mit sich.

Ob also die Niederländer schon so weit in die Zukunft ahnten und die Kraft der Erde riefen, als sie sich für dieses Farbspiel auf ihren Nummernschildern entschieden?

 


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Bildergeschichten, die 6.

 

Dankbarkeit und tiefe Ruhe erlebte ich in dieser unberührten Weite der georgischen Landschaft © S.B.

„Der Tag, an dem du für jede Kleinigkeit in deinem Leben Dankbarkeit empfinden kannst – für den fahrenden Zug; für das Wasser, das aus einem geöffneten Wasserhahn fließt; für das Licht, das das Zimmer erhellt, sobald du den Schalter drehst; für die reinen Laken auf deinem Bett – an diesem Tag wird dein Herz mit einer tiefen Zufriedenheit erfüllt sein und beinahe beständige Freude wird dein sein.“

Anthony de Mello, Gib deiner Seele Zeit


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Imbolc, Brigid und Mariä Lichtmess

Am 2. Februar, dem 40. Tag nach Weihnachten, ist Mariä Lichtmess. Eine alte Bauernregel besagt

Ist’s an Lichtmess hell und rein,
wird ein langer Winter sein.
Wenn es aber stürmt und schneit,
ist der Frühling nicht mehr weit.
Ist’s zu Lichtmess klar und hell,
kommt der Frühling nicht so schnell.

Zu Lichtmess den Farben der Brigid huldigen: weiß, grün und rot. Draußen gemacht hat’s © Courtnie Tosane

Wie viele (christliche) Feste hat auch Mariä Lichtmess heidnische Wurzeln. Im Ursprung ist es der keltischen Göttin Brigid gewidmet und heißt Imbolc. Brigid ist die Göttin des himmlischen Feuers und damit Schutzpatronin der Schmiedekünste. Außerdem schützt Brigid als Muttergöttin Ernte und Vieh und inspiriert die schönen Künste.

Mit diesem Fest ist die Weihnachtszeit nun offiziell beendet und alle weihnachtlichen Symbole werden  eingepackt. Denn nun läßt die Feuerkraft der Brigid das Eis schmelzen, der Winter verabschiedet sich und wir freuen uns auf die zunehmende Kraft der Sonne und das pulsierende Leben, das der Sommer verspricht. Diesen Wendepunkt im Jahr gilt es gebührend zu zelebrieren.

Wie in jeder Übergangszeit sind wir eingeladen, noch einmal nach innen zu gehen, unsere Kräfte zu zentrieren und uns absichtsvoll auszurichten. Es ist eine magische Zwischenzeit, in der Altes verabschiedet und Neues willkommen geheißen werden kann. Die Samen sind gelegt, nun gilt es, sie achtsam zu hüten und die aufgehenden Keime vor Widersachern zu schützen.

Ebenso wie vorgezogene Pflanzen nicht zu früh ins Freie gesetzt werden sollen ist es ratsam, auch (große) Pläne achtsam zu hüten und sie nicht zu schnell nach außen bekannt zu geben. Das nimmt erfahrungsgemäß den Wurzeln die Kraft und so sind schon viele zarte Pflänzchen verkümmert. Besser wäre, sich im Innern mit der Kraft des Lichts und des Feuers zu verbinden und sich und die eigene Quelle noch einmal zu reinigen.

Die Farben der Brigid sind das Weiß des Winters, das Grün des Lebens und das Rot der Flammen. Ein schöner Brauch ist es, am 2. Februar Kerzen anzuzünden und im Ofen oder Feuerkorb ein Feuer zu schüren. Beim Blick in die Flammen einen Gruß an Brigid senden und um ihr Wohlwollen und einen Segen für die Vorhaben der kommenden Zeit bitten.

Ich habe ein wenig im Netz zum Fest recherchiert und diese schönen Bräuche gefunden, die mit der Göttin Brigid und dem Fest Imbolc oder Märiä Lichtmess, wie wir es heute nennen, in Verbindung gebracht werden:

  • In den Kirchen werden die Kerzen gesegnet, mit diesen Kerzen werden Haus, Hof, Tiere und Kinder gesegnet
  • Fällt Lichtmess auf einen Sonntag (2020!!!) soll sich die Kraft der Segnungen vervielfachen
  • In der Nacht von Lichtmess werden Kerzen für die Lebenden und die Toten angezündet
  • Haus und Hof werden mit Weihrauch geräuchert
  • Hühner bekommen Kuchen und werden ebenfalls gesegnet, damit sie künftig viele Eier legen
  • Besonderes Gebäck, Getreidebrei und Kuchen werden extra für dieses Fest gebacken. Damit werden auch die Geister des Hauses bedacht
  • Auch Bienenstöcke werden mit einer an Imbolc geweihten Kerze besucht, sie liefern schließlich das Wachs der hochwertigen Kerzen
  • Frauen werden als Hüterin des Feuers gefeiert; Müttern wird Dank gesagt und sie bekommen besonderen Segen
  • Imbolc ist ein Fest der Freude, es soll getanzt, gelacht und gesungen werden

So wie die Sonne werden auch wir (täglich) wiedergeboren – wenn das kein Grund zum Feiern und Danksagen ist … !

 

 


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Gedanken zur Nacht: Über Identität, Autonomie und Polarität

Gerade ein schönes Interview mit Verena Kast gehört. Einige ihrer Aussagen über das falsche Verständnis von Autonomie und individueller Särke berühen mich sehr. Zum Beispiel:

So stelle ich es mir vor: Auf dem Weg der Individuation, geborgen zwischen Himmel und Erde. © Jonathan Cooper

  • Identität wird zunehmend von außen definiert – ich bin, wie ich gesehen werde. Ein Ergebnis davon sei, ansehnlich doch ohne Kern zu sein.
  • Aus diesem Zustand resultiere – in der Zwiesprache mit sich selbst – die Frage: Worauf kann ich mich bei mir verlassen?
  • Schließlich: Wer keine stabile Identität ausgebildet hat, kann sich nicht einlassen und findet keine Balance im Ganzen. Dies zeige sich im Außen hautsächlich in Unsicherheit im Umgang mit Migranten, durch Einsamkeit, das Gefühl, ein hilfloses Opfer zu sein und in den zunehmenden Scheidungen, die oft nach nur kurzer Ehezeit eingereicht werden.

Schließlich: Es gehe in der Entwicklung des Menschen niemals nur um Autonomie, es gehe um die Polarität von Geborgenheit und Autonomie. Während es das Ziel der Individuation sei, der einmalige Mensch unter allen Menschen zu werden, als der man angelegt ist.

Veränderung geschehe also in dem Sinne, zu sich zu finden – das ist ein schöner Gedanke am späten Abend. Den nehme ich mit in die Nacht. Schließlich geht es auch hier nicht um Überwinden der Polarität – denn Tag UND Nacht, ich möchte sie beide nicht missen.

 


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Zu Neujahr – neu beginnen

Jeder Tag, ein neuer Anfang.
Nun steht das neue Jahr vor der Tür und bringt eine weitere Chance, neu zu beginnen
und Bestehendes auf das Beste zu vollenden.

© Frank Mckenna gebührt der Dank für dieses Foto

 

„Wo die reinen Quellen rinnen,
ist das ew’ge Neubeginnen.

Unsre Tage sind verloren,
wenn wir nicht wie neugeboren
alte Vorurteile lassen,
höhere Entschlüsse fassen,
neuen Weg zu Menschen finden,
enger uns mit Gott verbinden,
andre zu der Quelle führen,
bis auch sie den Aufschwung spüren
und das Wasser weiterreichen …
Solches Glück ist ohnegleichen,
eint den Himmel mit der Erde,
mit dem Schöpferwort „Es werde!”

Wo die reinen Quellen rinnen,
ist das ew’ge Neubeginnen!“

Ephides

 

Möge der Rauch unsere reinen Wünsche in den Himmel tragen
und der Übergang unter einem guten Stern stehen.

Möge das neue Jahr voller Magie sein,
unsere Phantasie beflügeln
und das Unmöglich scheinende ermöglichen.

Mögen alle Wesen überall glücklich und frei sein.
Mögen meine Gedanken, Worte und Taten zum Glück und zur Freiheit aller beitragen.

Licht am Horizont – Licht in die Herzen. Ein Moment in Nepal erlebt von © Babin Shresta

 

 


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Advent 2019 – 24. Türchen – Es weihnachtet sehr …

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde,
das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh,
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.

Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihre Naseweise, ihr Schelmenpack –
denkt ihr, er wäre offen der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!

Anna Richter

 

Ganz und gar
aller-allerliebste und herzlichste Weihnachtsgrüße
eine schöne Bescherung
goldenes Licht im Herzen
und strahlende Augen –
das wünsche ich Dir!

Ihre/Deine
Susanne Berkenkopf

Das war in Italien und © Benjamin Voros durfte sich was wünschen. Und Du jetzt auch!

 


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Advent 2019 – 23. Türchen – Es werde Licht

Jeden Morgen dürfen wir das Wunder miterleben: Es werde Licht. Foto © Simon Matzinger

 

Verändere deinen Blick auf die Dinge.
Das zunehmende Licht erhellt nicht nur die Landschaft.
Es steigt auch in dir selbst auf, aus den Tiefen deines Geistes.
Werde dir der Macht bewußt, die dir gegeben ist,
früh am Morgen, im Angesicht der aufgehenden Sonne.

Weisheit der Indigenen


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Advent 2019 – 22. Türchen – 2020 Das Jahr der Yang Metall Ratte

Mit der Wintersonnenwende und der erwachenden Yang Kraft beginnt für die Anhänger-innen des Dao ein neues Jahr im chinesischen Tierkreis. 2020 steht im Zeichen der Yang Metall Ratte.

Ein neues Jahrzehnt im Zeichen der Ratte, das deutet doppelt auf Neubeginn. Danke © Kit Sumann für das himmlische Foto!

Wieder haben wir zwei Elemente, diesmal steht das Yang Metall auf der Ratte, die dem Element Wasser zugeordnet ist. Im Kreislauf der 5 Element gebiert Metall das Wasser, und das könnte auf den ersten Blick ein harmonisches Jahr andeuten. Dennoch sollten wir uns nicht mit dem Augenschein zufrieden geben, denn beide Zeichen haben es in sich.

Schauen wir uns zuerst das Wesen des Yang Metall genauer an: Yang Metall verkörpert die Qualitäten von Krieger und Kriegerin und wird in seiner kühlen Präszision und Reinheit oft auch mit dem Schwert Excalibur verglichen. Menschen, deren Tagesstamm* im Zeichen des Yang Metall steht, gelten als loyal, ehrlich und verläßlich mit eindeutigen Führungsqualitäten. Ihnen gemeinsam ist ein tiefes Bedürfnis nach Fairness und Gerechtigkeit und sie scheuen weder vor tatkräftigen Auseinandersetzungen noch vor eventuell unliebsamen Konsequenzen zurück, um ihrem Gerechtigkeitsgefühl Geltung zu verschaffen. Unter einflussreichen Menschen finden wir viele im Zeichen des Yang Metall Geborene (zum Beispiel Alexander der Große, Königin Elizabeth II, der chinesische Kaiser Qiànlòng, Margret Thatcher, Martin Luther King, Edward Snowden, Isaac Newton, Gianni Versace, Tiger Woods und Mohammad Ali).

Die Ratte ist das erste Zeichen des Zodiak, und zusammen mit dem Beginn eines neuen Jahrzehnts deutet das auf grundlegende Veränderungen hin. Die Zeit des Wandels wird nun auch durch kosmische Qualitäten vorangetrieben. Im allgemeinen gelten Ratten im chinesischen als weise Powermenschen, die viel Energie investieren um begonnene Projekte zu einem guten Abschluss zu bringen. Dabei gehen sie vorsichtig zu Werke, und handeln oft erst nach Abwägen aller Risiken. Versagensängste, die zu schlaflosen Nächten führen, mag manchem im Zeichen der Ratte Geborenen vertraut klingen. Weiterhin gilt die Ratte als spritziger Geist mit kreativen Gaben, einer ordentlichen Portion Ehrgeiz und einer großen Anziehungskraft auf Menschen des anderen (oder auch des gleichen) Geschlechts.

So weit, so gut. Doch ein unentwickeltes Yang Metall kann zur Destruktivität neigen und die Ratte kann sich versucht fühlen, die durchaus aggressive Energie eines Wasserfalls zu imitieren. Da nächstes Jahr Feuer und Erde fehlen (bis auf die Sommer- und Erdmonate) ist es eine sehr „kalte Kombination“ aus Metall und Wasser. Das kann dazu führen, dass Menschen sich zur Gewalt hinreißen lassen, um Ihre Ideen zu Gehör zu bringen. Vermutlich werden wir nächstes Jahr noch mehr Demonstrationen und auch gewalttätige Ausschreitungen erleben, die auf soziale Ungerechtigkeiten aufmerksam machen wollen. Im zwischenmenschlichen Miteinander sollten wir das im Hinterkopf behalten und unsere Intelligenz nutzen, im Streit das verbindende Element zu suchen, damit Auseinandersetzungen nicht „eiskalt“ eskalieren.

Nun wird’s ein bisschen chinesisch, denn in Asien geht man davon aus, dass alle im Jahr der Ratte Geborenen (1948, 1960, 1972, 1984, 1996, 2008) den Herrscher des Jahres, genannt „Grand Duke Jupiter” kränken. Ratten wird darum geraten, einen Büffel als kleines Jade Amulett bei sich zu tragen, um negative Einflüsse zu verringern.

Wer im Jahr des Hasen (1951, 1963, 1975, 1987, 1999, 2011) geboren ist sollte sich ebenfalls vorsehen, denn Ratte und Hase führen einen sogenannten „Kleinkrieg“ miteinander. In Beziehungen (Partner, Familie, Freunde, Kollegen, Nachbarn) kann es dieses Jahr schon mal ordentlich krachen – und so wird auch hier empfohlen einen Büffel als Jade Amulett bei sich zu tragen. Denn die Ratte verbindet sich mit dem Büffel, und in der asiatischen Philosophie gewinnt die harmonische Verbindung vor der kämpferischen. Und weil Ratte und Büffel sich mögen verliert die Ratte das Interesse, sich mit dem Hasen zu bekriegen. – Nun mal ein bisschen Klatsch: Angelina Jolie ist nämlich im Jahr des Hasen geboren und wir dürfen sicher auf eine neue Runde im Rosenkrieg mit Brad Pitt gefasst sein 😉 –

Damit nicht genug, wer im Jahr des Pferdes geboren ist, steht dem „Grand Duke Jupiter“ 2020 direkt gegenüber und sollte Vorsicht walten lassen. Es kann sein, dass dieses Jahr einiges an Turbulenzen und Veränderungen mit sich bringt. Dazu gehören auch unvorhergesehene Jobwechsel, Reisen oder Umzüge. Abzuraten ist diesen Zeichen 2020 generell von gefährlichen Sportarten wie Autorennen, Bungee Jumping, Rafting, Fallschirmspringen u. ä. . Mein Feng Shui Meister plädiert dafür, dass die jeweils dem Grand Duke Jupiter gegenüberliegenden Zeichen ein rotes Band um die Hüfte oder mindestens rote Unterwäsche und rote Strümpfe tragen.

Wer im Zeichen von Büffel, Affe oder Drache geboren ist darf sich dagegen freuen, für sie deutet sich ein harmonisches Jahr an, denn sie alle gehen eine freundschaftliche Kombination mit der Ratte ein. Allerdings ist das eine sehr oberflächliche Aussage, denn ein Bazi Chart (also ein chinesisches Horoskop) besteht aus 8 Zeichen – Jahr, Monat, Tag* und Stunde. Es ist also nicht gesagt, dass sich nicht doch irgendwo ein Pferd oder ein Hase versteckt, oder das sich das Element der Kombination tatsächlich als unterstützend erweist. Konkrete Aussagen dazu kann nur machen, wer sich professionell mit der chinesischen Astrologie befaßt. Mehr über Chinesische Astrologie vom Profi gibt’s hier.

Wessen Jahres- oder Tagesstamm durch Yin Erde oder Yin Holz repräsentiert wird, darf sich freuen. Denn für diese ist die Ratte ein sogenannter Edelmann, und zu verstehen wie ein hilfreicher Retter in der Not. Als solcher bringt er den Segen des Himmels in verfahrene oder gefährliche Situationen und ein generelles Wohlgefühl. Wer also 2020 einen Edelmann begrüßen darf, mag die sich bietenden Chancen ergreifen und neue Projekte zum guten Gelingen führen.

Ganz in diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein
Frohes Jahr im Zeichen der Ratte und des Neuanfangs!


 

 

 

 

 


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Advent 2019 – 21. Türchen – Sag auf Wiedersehen!

Morgen ist Wintersonnenwende. Nach dem Kalender der Daoisten beginnt um 5.19 Uhr das Jahr der Ratte. Ein guter Grund, sich heute einen Augenblick Zeit zu nehmen, und das Jahr des Schweins zu reflektieren. Denn eine immer währende Weisheit besagt, dass Alte macht dem Neuen sehr gerne Platz, wenn es entsprechend gewürdigt und wertschätzend verabschiedet wird.

Da läuft es, das 猪 Zhū. Auf Wiedersehen in 12 Jahren, du Liebes ! Ha, und kurz bevor es verschwindet hat © Annie Spratt es noch „erwischt“!

Hier ein kleiner Leitfaden, an dem man sich dabei orientieren kann:

  • Mal ganz spontan: Welche Worte fallen Ihnen ein, das zurückliegende Jahr und Ihre Erfahrungen zu beschreiben?
  • Was hat sich verändert, was hat es Neues gebracht – im Großen wie im Kleinen?
  • Welche Freundschaften haben sich dieses Jahr bewährt, welche sind eingeschlafen und dürfen nun innerlich abgeschlossen werden?
  • Welche Menschen sind neu in Ihr Leben getreten und spiegeln nun andere Facetten Ihres wundervollen Selbst?
  • Wodurch haben Sie frische, anregende Impulse bekommen?
  • Was ist nicht so gut gelaufen, war schmerzlich oder traurig? Wie sind Sie damit umgegangen und was hat Sie getröstet?
  • Was möchten Sie in diesem Jahr noch abschließen?
  • Was hat sich bewährt, wo möchten Sie dranbleiben, was möchten Sie im kommenden Jahr mal anders machen oder ausprobieren?

Ganz ehrlich? Ich liebe Schweine und die Jahre, die es regiert. Für dieses sich nun neigende bin ich sehr dankbar – dankbar für all die Erlebnisse, für die inspirierenden Begegnungen, für das Vertrauen das mir geschenkt wurde, für die Reisen, die ich machen durfte und ganz allgemein für das, was es mich gelehrt hat, selbst wenn dabei Tränen flossen.

Und wer lebt muss auf Wechsel gefasst sein, darum ist heute Abschied angesagt. Ich werde mir jedenfalls ausreichend Zeit nehmen, dir eine Kerze anzünden, ein Lied für dich singen und mich einfach freuen, dass du da warst.

 

P.S. Egal mit welchem kalendarischen System Sie sich wohl fühlen, und ob sie nun morgen oder mit Frühlingsbeginn am 25. Januar 2020 ganz klassisch das Jahr der Ratte begrüßen – verabschieden Sie sich von dem was war. Auch während der Aufstellungen zeigt sich immer wieder, dass, sobald das Alte (ehemalige Partner-innen, Arbeitsstelle, Wohnung, Freundschaften) auf diese Weise gewürdigt wird, das Neue ein stabiles Fundament bekommt.


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Advent 2019 – 20. Türchen – Kurz vor dem Höhepunkt …

… erfasst mich die Melancholie.

Jeder Baum ein Gedicht, das die Erde in den Himmel schreibt (Khalil Gibran). Und immer vermögen sie, Trost zu spenden! © Adriann Meyer

Das größte Paradox der Weihnachtszeit scheint mir, dass die stille Zeit in der Hektik untergegangen ist. Dabei reicht die Sehnsucht der Menschen tief und das innere Bedürfnis klingt oft ganz simpel: „Da möge mir einfach mal jemand zuhören.“ So sagt es letztens jemand zu mir, ganz erschöpft und traurig vor sich hinblickend, während wir nebeneinander auf den Bus warten.

Alles scheint jetzt wie in einer Blase und aneinander vorbei zu rauschen, und obwohl ich mich nicht in der Innenstadt aufhalte, spüre ich das Feld der Hektik. Mir kommt es vor, als stehe „das System“ kurz vor dem Kollaps, alles bewegt sich rasch und rascher doch keiner weiß mehr so genau, wohin eigentlich.

Und Weihnachten, wer weiß noch, worum es da überhaupt geht? Liebe, Mitgefühl, Verzeihen, Verständnis, Unbeirrbarkeit, Glaube – dabei funktioniert das alles nur, wenn man Ruhe hat. Doch wie sollen Körper und Geist sich nach diesem gigantischen Erwartungsmarathon in ein paar „freien“ Tagen regenerieren? Wie soll der Geist bei all diesen Angeboten nach Ablenkung überhaupt zur Ruhe kommen?

Ich bin da gerade ein bisschen ratlos. Denn meine Beobachtungen decken sich so gar nicht mit den Werbebotschaften und Versprechen, die von allen Seiten auf uns einprasseln. Im Gegenteil, die meisten Wünsche drehen sich um das, was nicht käuflich ist:

Wertschätzung
Geborgenheit
Liebe
Verläßlichkeit
Unterstützung
Sicherheit
Gelassenheit
weniger Ablenkung
Freundschaft
Eigenmacht
mit sich allein sein können
Verbundenheit
Körpergefühl
Vertrauen
Zugehörigkeit
angenommen sein
Ideen
Heimat
Zeit
Leerheit
Gleichmut
ausgeschlafen sein
Träume
Ruhe
Sinn
Schutz
Leichtigkeit
Intuition
Verständnis
Identität
Balance
Intimität
mit sich allein und in Stille sein können.

Bald beginnen die Raunächte. Auch daraus ist längst ein Geschäft geworden: Video-Botschaften da, Online-Kurse dort, und immer noch mehr Bücher zum Thema, die scheinbar alle voneinander abgeschrieben haben … .  Und was mach ich nun mit meiner Melancholie? Ich nehm sie mit in den Wald, trage sie spazieren und frage mal rum, wer sich ihrer wohl annehmen mag. Vielleicht findet sich ein Erdmännchen oder eine Fee, die mit ihr spazieren gehen. Danach – ich bin ganz sicher – ist sie verwandelt und flüstert mir, welch Verbündeter sich dahinter verbarg.

 

 

 


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Advent 2019 – 19. Türchen – Gebet der Cherokee Indianer am Morgen

Den Morgen begrüßt hat in Südafrika © Igor Kasalovic

Ich öffne mich dem Osten, dem Ort des Sehens, der Klarheit und Wahrnehmung.
Ich bitte diesen wundervollen Morgen mich mit Klarheit und Wahrnehmung zu füllen.
Ich öffne mich dem Süden, dem Ort des Heilers, der Energie und Unschuld.
Ich bitte diesen wundervollen Morgen, mich mit Energie und Unschuld zu füllen.
Ich öffne mich dem Westen, dem Ort des Lehrers, der Weisheit und des Verstehens.
Ich bitte diesen wundervollen Morgen, mich mit Weisheit und Verstehen zu füllen.
Ich öffne mich dem Norden, dem Ort des Kriegers, des Mutes und der Ausdauer.
Ich bitte diesen wundervollen Morgen, mich mit Mut und Ausdauer zu füllen.
Möge der heilige Wind mein Herz mit dem Lied der Regenbögen erfüllen und mich mit allem verbinden.
Möge die grosse Mutter Erde mich nähren mit ihrer ursprünglichen, roten Kraft und meine Adern mit Lebendigkeit erfüllen.
Möge ich jeden Tag erfüllt werden, auf dass ich weitergegeben werden kann.
Möge alles was ich erhalte, weitergegeben werden.
Möge alles was ich bin, von mir genommen werden.

Gebet der Cherokee Indianer


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Advent 2019 – 18. Türchen – Ich bin …

 

Ich bin der Wind, der alle grünen Dinge nährt,
und Blüten ermutigt, unreifende Früchte zu gebären.
Aus mir speisen sich die klarsten Ströme.
Ich bin der Regen, von dem Tau,
der das Gras lachen macht vor Freude am Dasein.
Ich bringe heilige Werke hervor
ich bin die Sehnsucht nach dem Guten.

Hildegard von Bingen


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Advent 2019 – 17. Türchen – Ich wünsch dir einen Engel

Ich wünsch dir einen Engel
am Tag und in der Nacht,
der dich mit seiner Güte
und Liebe stets bewacht.

Ich wünsch dir einen Engel
in Schmerz und Traurigkeit,
der deine Seele streichelt
jetzt und in Ewigkeit.

Ich wünsch dir einen Engel,
wenn du im Dunkeln bist,
der dir ein Licht anzündet
und immer bei dir ist.

Annemarie Wagner

In meinem Leben gab es schon oft Begegnungen, über die ich im Nachhinein dachte: „Das war sicherlich ein Engel.“ Manche Begebenheiten wirkten auf den ersten Blick ganz unscheinbar, doch im Nachhinein war es wie im Märchen – da wurde die Geste eines Fremden plötzlich zum entscheidenden Fingerzeig, brachte Trost oder half, den Weg zu finden. Eine schöne Jahreszeit ist nun, sich an all diese „Fremden“ zu erinnern, selbst wenn sie schon vergessen scheinen. Und auch den Freunden und Freundinnen zu danken, die sich in manchen Situationen wie rettende Engel verhielten und im Dunkeln ein Licht anzündeten.


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Advent 2019 – 16. Türchen – Wieviel Uhr ist es? Jetzt.

Die uns täglich vormachen, der Moment zu sein … Skater by © Max Prokhorov

„Es gibt sicherlich nichts anderes als den einen Zweck dieses gegenwärtigen Augenblicks. Das Leben des Menschen ist die Folge von Augenblick auf Augenblick. Wenn der gegenwärtige Augenblick gänzlich erfaßt ist, wird es nichts mehr zu tun geben, nichts sonst ist zu erstreben.“

Aus dem Hagakure
dem Buch der Samurei

Karatetrainee by © Uriel Soberanes

Das verstehe ich unter Wu Wei – im Tun SEIN. Dann gibt es kein „ich mach mal eben …“ und auch kein „nächstes Mal mache ich es besser.“ Denn selbst wenn das Ergebnis nicht zufriedenstellend ist, wer mit kompletter Aufmerksamkeit und aus ganzem Herzen tat braucht nichts bedauern, sich nicht entschuldigen, hat sich nichts vorzuwerfen und kann „es“ sofort loslassen. Nachgrübeln ist immer ein Zeichen, nicht präsent im Augenblick des Tuns gewesen zu sein.

Für mich gibt es am Beginn des Dao Weges drei Schlüsselwörter: Disziplin, Konzentration und Meditation. Mag wenig romantisch klingen, doch wer ein Warum hat, geht jeden Weg mit festem Schritt. So wie Dan (im Film: Der friedvolle Krieger), der vor seinem großen Sportevent die Fragen seines Lehrers Sokrates folgendermaßen beantwortet:

„Wo bist Du?“ – „Hier.“
„Wie spät ist es?“ – „Jetzt.“
„Was bist Du?“ – „Dieser Moment.“

Schwerkraftüberwinderin by © Kristijan Arsov

 


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Advent 2019 – 13. Türchen – und das an einem Freitag!

Nicht erst seit Dornröschen in ihren 100 jährigen Schlaf fiel, ergreift uns Unbehagen wenn wir an Freitag den 13. denken. Dieses Datum gilt noch immer als ein unglückversprechendes Omen. Doch das sich dahinter ein „weibliches Thema“ verbirgt, wissen die wenigsten. Grund genug, diesen Aberglauben mal ordentlich unter die Lupe zu nehmen.

Zusammen können sie zaubern – Sonne und Mond am Himmel, wie im Leben. Danke © Viviana Rishe

Die 13 wurde erst dann zur Unglückszahl degradiert, als sich das Denken im Rhythmus der 12 durchgesetzt hatte. Bis dahin richteten sich die Kalender nämlich nach der lunaren, also auf den Mond abgestimmten Zeit, nach der ein Jahr 13 Mondmonate hat.

„Unter den archaischen Völkern war der Mondkalender weit verbreitet, er ist aber mit der Zeit abgelöst wurden durch die Sonnenkalender … . Durch die Letzteren können die Jahreszeiten vorausgesehen werden, was für die Landwirtschaft von grossem Nutzen ist. Wenn auch den primitiven Völker, die Jäger und Sammler waren, der Mondkalender ausreichte, so stellte der Sonnenkalender für die Völker, die Landwirtschaft betrieben, einen deutlichen Fortschritt dar,“ schreibt Carteland in seinem Internetbeitrag über die Zeitrechnung verschiedener Kalender.

Der heute gültige, gregorianische Kalender setzte sich Ende des 16. Jahrhunderts durch, und basiert in seiner Taktung auf den 12 Sonnenmonaten. – Hier ereilt mich beim Schreiben die Frage, ob es wohl einen Zusammenhang zwischen der Einführung des neuen Kalenders mit der Verfolgung heilkundiger Frauen und den gräulichen Hexenprozessen zwischen 1550 und 1650 gibt – denn die Sonne wird seit jeher mit dem männlichen und der Mond mit dem weiblichen Prinzip assoziiert. –

Doch zurück zur 13. Um die 12 zu etablieren wurde die 13 erstmal verunglimpft (wie das seit jeher in der Denkungsart des entweder-oder üblich ist). Das Märchen Dornröschen steht Patin dafür: Die Königstochter hat Geburtstag und es soll ein schönes Fest gefeiert werden. Doch weil man nur 12 goldene Teller besaß (Sonne) wurde die 13. Fee einfach nicht geladen. Und dass verleugnete und ausgestoßene Schatten meist Unheil bringen, zeigen Aufstellungen und systemische Therapie. Die nicht-eingeladene Fee kommt nämlich trotzdem vorbei und verflucht erstmal das Dornröschen.

Der Fluch wird durch die 12.(!) Fee jedoch verwandelt und so wird aus der Todesbotschaft ein 100-jähriger Schlaf. Mir scheint, wir Menschen wachen erst gerade daraus auf 😉 … Wer sich nun noch mit der Numerologie befasst weiß, dass die 13 keine „negative“ Zahl ist, denn nach dem Ende der 1. Periode (12) kommt es mit der 13 zum Neuanfang: Transformation, Loslassen, Abschiede, Neubeginn, Wachstum und Weiterentwicklung, alles Attribute der 13. Begriffe, die derzeit unser altes Weltbild transformieren. Und denen, die es beim Alten belassen wollen, kann das natürlich Angst machen.

Fehlt noch der Freitag: ein durch und durch der Weiblichkeit gewidmeter Tag. Wer sich erinnert, dass alle Wochentage den Planeten geweiht sind (Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus!, Saturn, Sonne) stellt fest, dass an Freitagen die Venus regiert. Ihre germanischen Namen lauten Freia, Freyja oder Frigg, auf griechisch heißt sie Aphrodite. Und ein Ausflug in die biblische Schöpfungsgeschichte zeigt, dass am 6. Tag die Schöpfung vollendet war und Gott am Sabbat ruhte. Also finden wir auch hier einen vollendeten Zyklus.

So gesehen kann uns eigentlich nichts besseres passieren, als Freitag, den 13. willkommen zu heißen.

Möge er uns gesegnete, fruchtbare Neuanfänge bescheren!

 


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Advent 2019 – 11. Türchen – Auf der Durchreise ohne belastendes Gepäck

Schönheit lässt sich nicht besitzen, nur bewundern. Dabei war © Laura Cleffmann

 

Einmal besuchte ein Tourist einen berühmten Meister.
Er staunte, wie einfach dessen Zimmer eingerichtet war.
Nur Bücher, dazu ein Tisch und eine Bank.
„Meister, wo sind deine Möbel?“, fragte der Tourist.
„Und wo sind deine?“, erwiderte der Meister.
„Aber ich bin hier nur auf der Durchreise“, sagte der Tourist.
„Ich auch“, entgegnete der Meister.

aus dem Zen

 

Und weil ja bald Weihnachten ist und der eine oder die andere vielleicht doch noch über das Schenken nachdenkt, hier ein paar Anregungen, bei der Bescherung mit dem Versprechen auf schöne Momente statt mit „Sachen“ zu beglücken:

  • Eintrittskarten – z.B. Konzert oder Kino, Theater oder Museum, kommende Sonderausstellung, Boulderhalle, Sauna, Bowling, Zirkus, Puppentheater, Schlossführung, Minigolf im Dunkeln, Escape Room, GOP Varieté, Salzgrotte …
  • Jahreseintrittskarte für den Park in der Nähe oder den Sportgarten
  • Restaurantgutschein – vielleicht für ein Dinner in the Dark
  • Gutscheine für Kurse – z. B. Kochen, Nähen, Ikebana, Improtheater, Mal- oder Töpferkurs, Onlinekurs, Pilzbestimmung, Schwitzhütte, Yoga 10er Karte, Kalligraphie, VHS-Kurs zum Lieblingshobby, Vogelbeobachtung, Augentraining (Besser sehen ohne Brille oder der Altersweitsichtigkeit ein Schnippchen schlagen), Meditation …
  • Gutschein für „ich nehm dir was ab“ – z. B. gemeinsamer Frühlingsputz, Hilfe bei der Gartenarbeit, 3x Bügeln übernehmen während die Freundin (oder der Freund) die Füße hochlegt und sich entspannt, 1x Fensterputzen komplett, Geburtstagskuchen backen übernehmen, Hilfe bei der Organisation einer Party, die Lütten mal einen Sonntagvormittag für einen Ausflug abholen …
  • Gutschein für gemütliche Zeit – z.B. ein gemeinsames Lieblingsbuch kapitelweise vorlesen und anschließend darüber diskutieren, zusammen musizieren, ein Gesellschaftsspiel spielen, ein Filmabend mit Popcorn und Cola, ein offenes Ohr zum Treffen mitbringen …
  • Gutschein für was Gutes – Denk dir aus, was deinen Lieben gefallen könnte
  • Gemeinsamen Ausflug mit Wellnessfaktor organisieren – handyfreies Wochenende auf dem Bauernhof, Sauna- oder Spahotel im Umkreis finden, nach Hamburg ins Musicaltheater oder zum Konzert in die Elbphilharmonie, nach Bad Segeberg in die Fledermaushöhlen oder sich gemeinsam ins Retreat zurückziehen …
  • Zusammen was Neues lernen – z.B. Billard, eine Fremdsprache, Gebärdensprache, Obstbäume beschneiden, Skateboard fahren, Bonsaipflege, Outdoor Survival, im Chor singen, Tango, Salsa oder break dance …
  • Natürlich kann auch ein Gutschein für eine Feng Shui Beratung, ein Wohncoaching oder eine Potenzialanalyse verschenkt werden 🙂

Während ich die Liste zusammen stellte habe ich gemerkt: Ich würde mich über alles freuen! Und, Zeit erleben, das ist der wirkliche Reichtum. Zusammen lachen und Spaß haben und die Seele mit Freude und Erinnerung nähren – denn schließlich sind wir alle nur auf der Durchreise hier und für den Aufenthalt ist unnützes „Gepäck“ nur lästig.

P.S. Die Liste taugt übrigens nicht nur für Weihnachten sondern für jeden Anlass, jemanden zu beschenken.


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Advent 2019 – 9. Türchen – Alle Jahre wieder …

… feiern wir Weihnachten. Und mit dem Fest kommt die Frage – schenken oder nicht schenken. Die Industrie hat’s uns gehörig verleidet und immer öfter höre ich: „Ich schenke nichts.“ Wie schade!

Wer darf sich wohl darüber freuen? Das bleibt Christkinds Geheimnis 🙂 Foto © S.B.

Andere beschenken macht so viel Freude, und wer sagt denn, dass Geschenke gekauft werden müssen?! Woher kommt der Anspruch dass ein Geschenk etwas „perfektes“ sein muss? Gerade wer als Kind ob seines kreativen Ausdrucks belächelt wurde – jetzt ist die Zeit da, die Spur zu Deiner Kreativität wiederzubeleben.

Und sei es eine schön gestaltete Karte mit Lieblingsworten, eine in die Brieftasche passende Collage mit guten Wünschen für den Empfänger, oder eine Kalendereinlage, was man am Gegenüber sehr schätzt. Mit dem Geschenk ein Zeichen setzen: Ich habe an dich gedacht – was kann wertvoller sein?! „Kosten“ tut es auch nichts, doch bringt es beiden ein warmes Herz.

Der Seele Freude ist es im Herzen wirksam zu sein.
Hildegard von Bingen

Wer macht mit? Ideen gern als Kommentar mit-teilen und alle inspirieren.


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Advent 2019 – 8. Türchen – Einladung

Der Stille lauschend verklingt all der Trubel. Foto © wilsanu

 

Nimm dir jeden Tag die Zeit,
still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens,
die in dir schwingt.

Siddharta Gautama Buddha


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Advent 2019 – 6. Türchen – Einladung zur offenen Feng Shui Fragerunde

Dieses Jahr bin ich reich beschenkt worden. Und geteilte Freude vermehrt sich immer weiter. Darum will ich dieser alten Weisheit heute folgen, und lade ich ganz herzlich zu meiner offenen Feng Shui Fragerunde ein. Ich teile mein Wissen und meine Ideen und auch wenn draußen sitzen nicht geht 😉 können wir unseren Spaß dabei haben.

Von 12 bis 13 Uhr stelle ich mich Ihren / Deinen Fragen und gebe live Tipps rund ums Thema Wohnen und Glücklich sein. Unten gibt’s den link zur Einwahl, da ich selbst jedoch bisher kein Treffen mit Zoom arrangiert habe, hier für alle Fälle eine Telefonnummer +49 (0)421 161 69 608 unter der ich in der Zeit alternativ erreichbar bin. (Ganz wichtig: Bremer-innen wählen bitte die Vorwahl mit).

Also bis nachher, ich bin gespannt und freue mich!

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Susanne Berkenkopf lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting ein.

Thema: Susanne Berkenkopf – Offene Feng Shui Fragerunde
Uhrzeit: 6.Dez.2019 12:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien

Zoom-Meeting beitreten
https://us04web.zoom.us/j/501910701

Meeting-ID: 501 910 701

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Advent 2019 – 4. Türchen – Traum und Wirklichkeit

Engel können uns überall begegnen, zum Beispiel in der Karlskirche in Wien. Danke © Lukas Meier

Ein junger Mann hatte einen Traum.
Hinter der Ladentheke sah er einen Engel.
Hastig fragt er ihn:
„Was verkaufen Sie hier?“
Der Engel gab ihm freundlich zur Antwort:
„Alles, was Sie wollen.“
Der junge Mann sagte: „Dann hätte ich gerne:
– eine Frau, die mich immer versteht und auf die ich mich verlassen kann,
– eine glückliche Ehe, die bis zu unsrem Lebensende glücklich bleibt;
– gute Freunde, die uns begleiten,
– Kinder, die sich gut entwickeln und an denen wir unsere Freude haben
– und …

Da fiel ihm der Engel ins Wort und sagte:
„Entschuldigen Sie, junger Mann, Sie haben mich verkehrt verstanden.
Wir verkaufen keine Früchte hier, wir verkaufen nur den Samen.“

Weisheitsgeschichte aus dem Büchlein ‚Engel passen auf Dich auf‘


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Advent 2019 – 3. Türchen – Das persönliche Lebensrad

Manchmal ist es gar nicht so leicht zu wissen, was man will. So gefragt mag die Aufzählung, was man nicht will, umso länger geraten. Genau dafür habe ich ein spielerisches Herangehen erdacht, dass auf dem Bagua basiert. Auf der Vorlage läßt sich eintragen, zu wieviel Prozent man mit etwas zufrieden ist und wo man mehr erreichen möchte. Ein schönes Spiel für lange Winterabende, das sich auch für gesellige Runden eignet. So lernt man sich gleich noch besser kennen und findet den Einstieg in substanzielle Gespräche. Der Clou: Im Anschluss läßt sich leicht ermitteln, wo Zuhause die Weichen gestellt werden können, um gewünschte Entwicklungen zu unterstützen.

Hier sind acht Themenblöcke, die sich später aufs Bagua übertragen lassen.

  • Mich besser verständlich machen und meine Fähigkeit zuzuhören stärken
  • Eine tiefere Anbindung an die Ur-Kraft und meine Ahnen, um mein Ich-sein anzunehmen
  • Mehr Vertrauen in das Leben und den natürlichen Fluss der Dinge gewinnen
  • Meinen Lebensweg im Einklang mit meinem Seelenplan gehen

 

  • Mehr Selbstvertrauen gewinnen
  • Öfter zur Ruhe kommen und innere Stabilität spüren
  • Mir Zeit für Weiterbildung, Interessen und Hobbys nehmen
  • Mir Zeit für Meditation, Kontemplation und Innenschau nehmen

 

  • Ein geklärtes Verhältnis zu meiner Herkunft(sfamilie) bekommen
  • Motivation und Dynamik schüren und meinen Willen stärken
  • Den Beginn von etwas Neuem freudig zulassen
  • Mein Verhalten noch besser darauf abstimmen, gesund zu bleiben

 

  • Wohlige Zufriedenheit empfinden
  • Meiner Intuition mehr vertrauen
  • Lebhafte Freude an Wachstum und Entwicklung spüren
  • Inneren und äußeren Reichtum annehmen und weiter geben

 

  • Meinen Selbstausdruck verbessern; das was ich kann, gerne mit der Welt teilen
  • Leidenschaft und Inspiration intensiver er-leben
  • Erfolg und Ansehen verbessern, mich auch selbst für meine Leistungen loben
  • Den Weg zu Weisheit und Transformation beschreiten

 

  • Mehr netzwerken und Gemeinschaft aktiv gestalten
  • Größere Erfüllung in der Partnerschaft spüren / jemand kennenlernen um eine erfüllende Liebesbeziehung zu gestalten
  • Mitmenschen in ihrem So-sein besser annehmen und fördern
  • Die Ernte dessen, was ich gesät habe, verantwortungsvoll annehmen

 

  • Ich möchte heiterer und voller Lebensfreude sein
  • Meine Kreativität zum Ausdruck bringen, angefangene Projekte beenden
  • Genießen und mich dabei freuen
  • Auch mal 5e gerade sein lassen und über „Fehler“ lächeln

 

  • Mir Unterstützung und Hilfe von außen holen / mich nach einem Mentor, einer Mentorin umschauen
  • Ab sofort (mehr) Verantwortung übernehmen (für die Gemeinschaft  / für meinen bisherigen Lebensweg)
  • Ich stehe zu meinen Visionen und traue mir zu, sie zum Wohle des Ganzen zu realisieren
  • Ordnung ist das halbe Leben. Von jetzt an bevorzuge ich Finden statt Suchen

 

Jedes Tortenstück geht von null (beginnend in der Mitte) zu 100% am äußeren Rand und kann nun, beginnend in der Mitte, schraffiert werden – eine Farbe dafür, wieviel Prozent gefühlt erreicht sind, eine andere Farbe dafür, wo Sie hin wollen. Dann gilt es Prioritäten zu setzen, zum Beispiel für das kommende Jahr. Mehr als drei führen aus meiner Sicht in die Überforderung, lieber Mitte 2020 noch einmal checken, ob die Prioritäten noch stimmen und was sich getan hat.

Die Himmelsrichtungen beginnen übrigens unten Mitte (= Norden = der erste Block der Aufzählung) und bewegen sich dann im Uhrzeigersinn. Das heißt der letzte der 8 Blöcke gehört zur Richtung Nordwesten. Viel Spaß dabei!


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Advent 2019 – 2. Türchen – Das Zuhause der Dinge

Auch Dinge haben ein Zuhause.

Die Häuser der Dinge sind

Schubladen
Schränke
Nähkästchen
Nachtkästchen
Schachteln
Truhen
Koffer
Manche wohnen auch unter dem Bett, andere auf dem Schrank.

Was meinen Sie,
beeinflusst die Ästhetik des Versteckten die Atmosphäre im Raum?


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Advent 2019 – 1. Türchen – Magischer Monat Dezember

Schönheit vor mir,
Schönheit hinter mir,
Schönheit neben mir,
Schönheit über mir,
Schönheit unter mir,
Schönheit sei um mir,
in Schönheit ist es vollendet!

Weisheit der NavajosMögen in diesem Monat, der das Licht zu uns zurück bringt, alle Wesen nah und fern gesegnet sein und einen Platz in der Gemeinschaft finden.

 


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Ab Sonntag jeden Tag ein Türchen …

Ich habe aussortiert – tiefes Ausatmen! – und mich einem lange überfälligen Rumpeleck angenommen. Schöner Schrank von außen, doch innen … das will keiner wissen … ! Jedenfalls sind nun Unmengen Papier freigesetzt : Längst vergilbte Seminarunterlagen und Mitschriften, verlegte Passwörter, Kritzeleien auf Post-it’s, Sinnsprüche, Geistesblitze, to-do’s für die Zukunft, ausgerissene Artikel … . Nun, rechtzeitig zum Jahresausklang, ist die Essenz fein sortiert und ich mach was Schönes draus.

Wie in einem richtigen Adventskalender gibt es ab Sonntag, den 1.12. jeden Morgen eine Inspiration für den Tag von mir. Das kann ein Tagesmotto sein, eine philosophische Praline, ein Feng Shui Tipp und auf jeden Fall ist meine Prognose für das Jahr 2020, im Zeichen der Yang Metall Ratte dabei. Und wer am 6. Dezember nichts Süßes im Strumpf findet 🙂 , kann an meiner offenen Feng Shui Fragestunde teilnehmen. Dazu gebe ich rechtzeitig Bescheid, wie und wann ich am Nikolaustag zu erreichen bin.

Also bis ganz bald, ich freu mich auf die kommende Zeit. Noch ist tiefes Yin, doch die Wintersonnenwende bringt das Licht zurück. Und wir Frauen wissen, nur im Dunkeln kann gedeihen, was später kräftig und stark in der Sonne steht und seine Leuchtkraft aussendet.

 


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Podcast: Energetische Raumgestaltung und Feng Shui

Für alle, die keine Lust haben zu lesen – heute gibt’s was für die Ohren. Letzte Woche habe ich mit Simon Schubert einen tollen Podcast aufgenommen. Simon ist studierter Gesundheitsmanager und Gründer von Perspektive Gesundheit. Er unterstützt Menschen bei der Umsetzung einer gesunden Lebensweise und sagt über sich: „Ich unterstütze Organisationen und Changemaker, eine Welt zu schaffen, in der Menschen gedeihen.“

Mach‘ mal Pause! Sitzen, lauschen, schauen – und sich dabei inspirieren lassen.

Genau das ist auch mein Anliegen, denn

»Ein Zuhause sollte Ankommen in der Gegenwart ermöglichen und eine erfüllte Zukunft verheißen.«

Über die folgenden Themen haben Simon und ich in dieser Folge gesprochen

  • Wie kann Raumgestaltung überhaupt Einfluss auf uns haben?
  • Esoterik und Wissenschaft: »Welchen Stempel gibst du Sachen?«
  • Die Grundidee von Feng Shui
  • Zuhause als Kraftort
  • Wie kann ich meine Umgebung für mehr Wohlbefinden gestalten?
  • Was ist bei einem Home Office wichtig?
  • Zusammenhang: Räume, Blockaden und chronische Krankheiten
  • Was bedeutet es, dass die Meisten von uns in Rechtecken leben

Podcast: Energetische Raumgestaltung und Feng Shui

Ich bin etwas aufgeregt – doch freu mich total darüber. Vielen Dank Simon für das anregende Gespräch und nun Viel Spaß beim Hören!


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Unwiderstehlich …

… ist für mich die Kombination aus Garten und Poesie. Hier im Norden macht der heiße Sommer eine Pause, umso mehr Einladung, im frischen Grün zu verweilen, in Gedichtbändchen zu blättern oder selbst einige Verse zu ersinnen. Wie wär’s mit diesen zur Inspiration von Auge und Seele?

Ein Zimmer für sich allein, lautet ein wundervolles Essay von Virginia Wolf.
Wer einen Ort hat, um für sich zu sein, zur Ruhe zu kommen, schöpferisch zu sein –
darf ganz Mensch werden.
Foto © Arno Smit

Nicht die Stille in der Stille, sondern die Stille in Bewegung ist wahre Stille.
Foto © Jerry Wang

Den Charakter eines Menschen erfährt man nicht aus seinen Worten,
sondern aus seinen Taten.
Foto © unbekannt

Der Engel sagt zum Menschen:
„Durch uns erschafft der Schöpfer ewig seinen Plan,
doch ohne Euch wird nichts.“
Antwort der Engel; Foto © Kelly Neil

Fenster gelten als Augen eines Hauses, Augen als Spiegel der Seele.
Wie kostbar der Moment, in dem die Seele durch die Augen spricht.
Foto © Tim Gouw

 


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Wegweiser

Am Anfang war das Dao.
Alle Dinge entspringen ihm;
alle Dinge kehren zu ihm zurück.

Willst du den Ursprung finden,
dann verfolge die Spur der Erscheinungen.
Wenn du die Kinder erkennst,
und die Mutter findest,
wirst du frei sein von Leid.

Verstopfst du deinen Geist mit Beurteilungen
und treibst du Handel mit Begierden,
wird dein Herz voll quälender Unruhe sein.
Hälst du deinen Geist vom Beurteilen ab
und lässt du dich nicht von den Sinnen leiten,
wird dein Herz Frieden erlangen.

Dem Dunkel auf den Grund zu gehen
bedeutet Klarheit.
Nachgeben können bedeutet Stärke.
Benutze dein eigenes Licht
und kehre zur Klarheit zurück.
Das nennt man: die Ewigkeit einüben.

Tao Te King, Vers 52
nach einer Version von Isolde Schwarz


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Schutz, Durchgang und ein Gewinnspiel – Heute geht’s um Türen

Wer mich schon länger liest erinnert vielleicht, dass ich letzten April täglich einen inspirierenden Beitrag veröffentlichte. Nun ist wieder April und ich feiere als Selbständige die 10! Als Dank für tolle, erfahrungsreiche, intensive Jahre und für das Vertrauen, das mir entgegen gebracht wird, möchte ich heute jemand eine Freude machen. Dafür habe ich mir ein Gewinnspiel ausgedacht.

Nachdem ich in der Früh von Reisen in die Fremde träumte, forsche ich im Netz nach Türen, die in Länder führen, die ich noch besuchen möchte. Türen faszinieren mich schon ewig und im Feng Shui wird generell auf die Haustür geschaut. Sie gilt als Visitenkarte und läßt erkennen, welcher Art die Lebensenergie Qi ist, die durch sie ins Haus gelangt. Der erste Blick gilt immer und so wirkt ein Eingang einladend, phantasievoll, pragmatisch, vernachlässigt oder abweisend.

Heute gibt’s – meinem Fernweh sei gedankt – 10 Türen aus 10 Ländern. Wer mir sieben Länder nennen kann, in die diese Türen führen, bekommt eine 30 minütige telefonische Beratung, natürlich kostenlos. Das kann eine Grundrissberatung mit Feng Shui Tipps sein, eine systemische Beratung zu einem aktuellen Lebensthema oder eine Mini Beratung chinesische Astrologie mit Tipps für Do’s and Dont’s. Lust mitzumachen?

Derweil geh ich spazieren, schaue mir Türen in der Umgebung an und träume mich in die nächste Reise. Durch eine der 10 Türen möchte ich dieses Jahr gern gehen …

Tür Nummer 1

Tür Nummer 2

Tür Nummer 3

Tür Nummer 4

Tür Nummer 5

Tür Nummer 6

Tür Nummer 7

Tür Nummer 8

Tür Nummer 9

Tür Nummer 10

Wer es gern privat möchte, nutzt das Kontaktformular mir zu schreiben. Es braucht dabei keine 1:1 Zuordnung zu den Fotos, die Aufzählung der sieben Länder genügt. Sobald ein Gewinner oder eine Gewinnerin feststeht wird die Auflösung veröffentlicht.

Und sie waren schon da, wo ich noch hin will 🙂 : Dank für die Fotos © [1] diego-garcia [2] patrick-schneider [3] cara-fuller [4] cem-sagisman [5] ulian-gentilezza [6] fancycrave [7] yuriy-rzhemovskiy [8] orlova-maria [9] yohann-mourre [10] tamara-budai!


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oje, Chaos …

Woran auch immer es liegen mag …  mein Administrator sagt, das automatische Update lief schief und Kosmologen kennen die Tücken des rückläufigen Merkur, der gern Chaos in technische Programme der Kommunikation bringt … jedenfalls ist meine Webseite total verstümmelt. Keine Fotos mehr, kein zusammenhängender Text, sichtbare Programmierkürzel … eben alles, wie es nicht sein soll. Nichts funktioniert, auch nicht die Anmeldung zum Newsletter oder das Kontaktformular.

Oje. Ich kann nichts tun. Nur Ruhe bewahren, atmen und vertrauen, dass es bald wieder in Ordnung kommt. Ich weiß: Nur mit diesem Gefühl tiefer Ruhe kann eine solche Steinskulptur entstehen. Danke © Bekir Dönmez für das Sichtbarmachen der inneren Haltung, die das Leben gerade von mir verlangt …


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Kein Problem ohne Lösung – Aufstellen für alle Fälle

Aufstellen ist eine Methode, mit hinderlichen Situationen umzugehen und den Weg frei zu räumen. Die Ursachen solcher Ereignisse werden meist nicht von der Person wahrgenommen und dennoch von ihr ausagiert. Eine verzwickte Situation entsteht, denn auch wenn es zum Beispiel um Geheimnisse der Ahnen geht, können sie die Lebensqualität und Entscheidungen der eigenen Seele weitreichend beeinflussen. In einer Aufstellung werden solche Hintergründe ans Licht gebracht und der Weg wird frei für selbstbestimmteres Tun.

Aufstellung als Weg aus dem Labyrinth – Danke © Robert Lukeman für diesen Moment

Entgegen der verbreiteten Annahme, dass in Aufstellungen nur Familienthemen geklärt werden, lassen sich auch körperliche, berufliche, räumliche und beziehungsrelevante Fragestellungen lösen. Zwar beginnt jede Biographie mit den (Verstrickungen der) Ahnen und das hat Auswirkungen auf den eigenen Lebensverlauf, doch in der Aufstellung bietet sich ein Blick aus der Vogelperspektive auf Hintergründe, die mit der aktuellen Situation oder Fragestellung zusammenhängen, und bisher unbekannte oder unbewusste Zusammenhänge werden deutlich.

Das funktioniert, weil in einer Aufstellung mit der Bedeutung des Raums gearbeitet wird, nicht mit der Zeit. Darum ist es möglich, auch lange zurück liegende Ereignisse bewusst zu machen. Der Raum ermöglicht, das Wesentliche sichtbar zu machen, in ihm bleibt es zeitlos. So lösen sich in einer Aufstellung die Grenzen zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft auf und es werden auf der Beziehungsebene bislang verborgene Ursachen transparent, die völlig unabhängig von der Person geschehen, die unter einer aktuellen Situation leidet. So können Veränderungen im Raum einen Prozess zur Heilung initiieren.

Dabei ist jede Aufstellung ein einmaliges Ereignis. Sie kann nicht nachgestellt werden, denn jedes Mal zeigt sich genau das, was „dran“ ist.  Die Erfahrung zeigt das es am besten ist, über das in der Aufstellung Erlebte eine Weile zu schweigen. Reden kann dazu führen, etwas zu zerreden, statt den Heilprozess in Stille wirken zu lassen.

In jeder Aufstellung wird eine Lösung gesucht, die nicht nur der Person sondern auch der Familie, der Gemeinschaft, dem Freundes- oder Kollegenkreis eine Lösung und damit Heilung bringt. Wer sich nach Lösungen oder Impulsen für die nächsten Schritte sehnt ist herzlich eingeladen, den ersten Schritt zu tun und sich anzumelden.

Da dieses Jahr für mich im Zeichen der Kooperation steht, biete ich an vier Terminen gemeinsam mit zwei Kolleginnen Aufstellungen an. Freuen Sie sich auf Ihre Gastgeberinnen

Susanne Berkenkopf
Dagmar Fitschen
Birgit Wolters

Die Termine für 2019 auf einen Blick
Sonntag, 17.3.2019 von 11 – 15 Uhr Eos Institut, Schwachhauser Heerstr. 55, Bremen
Sonntag 7.7.2019 von 11 – 15 Uhr
Samstag 19.10.2019 von 14 – 17 Uhr
Samstag 7.12.2019 von 14 – 17 Uhr : Visionsaufstellung 2020 :

Investition pro Termin / Person: 60,00 Euro zzgl. 19% MwSt = 71,40 Euro