Susanne Berkenkopf

„Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf." Dies ist ein Blog über Räume, über innere und äußere Räume. Denn ich bin überzeugt, dass jeder Raum in dem wir uns regelmäßig aufhalten, Einfluss auf unser Leben nimmt. Also gebe ich hier Anregungen, wie Wohnräume und Arbeitsplätze energetisch und ästhetisch optimiert werden können. Ich schreibe für Menschen, die in einer wohltuenden Umgebung leben wollen, die innere und äußere Freiräume schätzen, und an ihr Potenzial glauben. Ich schreibe für Menschen, die wie ich, jetzt und auf dieser Erde zum Wohle des Ganzen wirken wollen. Im „echten Leben" biete ich Wohncoaching, Grundrissanalyse und Lebensstilberatung. Meine Werkzeuge sind Imperial Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung. Mehr unter www.feng-shui-und-beratung.de


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Verschenke gute Worte

Anders als meine letzten Jahrestage habe ich mein 11. Jubiläum als selbständige Beraterin diesmal nicht am Schreibtisch gefeiert. Diesmal war ich am 1. April im Wald. Habe zart sprießendes Grün genossen, eifrige Vögel beim Nestbau beobachtet, dem Wind gelauscht und meine Füße auf knisternden Waldboden gesetzt. Meine Seele hat getankt, und das war bitter nötig.

Im Angesicht „der Krise“: Was kannst Du nur jetzt tun? Fotodank an © Allie Smith

Wie für viele Selbständige hat sich mein Alltag verändert – und ich bin wie Millionen andere in diesen Tagen äußeren Bedingungen unterworfen, die ich nicht beeinflussen kann. Das hat Auswirkungen auf mein Inneres. Auch ich denke nach über Existenzbedingungen, über Sicherheiten, über gesellschaftlichen Zusammenhalt und über das, was die Welt jetzt bewegt und wodurch sie sich bewegen läßt.

Schon immer waren Fragen wichtiger als Antworten. Es soll sogar Eltern geben, die fragen ihre Kinder am Abend: „Welche gute Frage hast du heute gestellt?“ Also habe ich heute morgen die chinesische Astrologie hergenommen, und habe mir über die Konstellation des Tages (heute regiert die Feuer Ratte) ein Hexagramm aus dem IGing abgeleitet, um über eine gute Frage nachzudenken.

Zum heutigen Tag gehört das Hexagramm 27 und seine deutsche Übersetzung lautet: Die Ernährung. Kurz gesagt geht es um die Weisheit, mit der man sich und andere nährt. Das Hexagramm will anregen, zu erkennen, wie Bedürfnisse gestillt werden und leitet daraus den Umgang mit sich selbst ab. Die Deutung geht jedoch über das Offensichtliche, d.h. Essen um zu Leben, weit hinaus.

Mein Lieblingbuch des IGing ist auf Englisch von einem Chinesen geschrieben*, der sowohl die chinesische als auch die englische Sprache aus dem ff beherrscht. Bei ihm lautet die No 27 „Nourishing“ – Ernährung – und in der Bedeutung verweist er auf den feinen, dennoch großen Unterschied zwischen „nourishing“ und „nurturing“.

Er schreibt sinngemäß „Achte auf Deine Ernährung, achte was Dich nährt und was Du Dir in den Mund steckst.“ Es reiche nämlich nicht, den Körper mit (qualitativ hochwertigem) Essen und Trinken zu versorgen, denn alles was wir aufnehmen ist im übertragenen Sinne Nahrung. Also zählen auch Erlebnisse, Infomationen, Eindrücke, Bildersprache, Irrtümer denen wir anhaften und Meinungen zur Nahrung. Die Frage, die sich daraus ableitete laute demnach: Was von dem, das ich zu mir nehme, nährt auch meine Seele?

Ich spüre in diesen Tagen Angst, Verunsicherung und innere Not. Gestern telefonierte ich wieder einmal mit meiner Mutter. „Weißt du“, sagte sie, „letztens hatte ich so eine Enge ums Herz, doch nach unserem Gespräch war mir viel leichter zu Mute und der Reifen um meine Brust war plötzlich verschwunden.“

Dazu möchte ich heute anregen: Mit wem können Sie – mit wem kannst Du heute sprechen, und ihn oder sie mit Worten der Ermutigung nähren? Wessen Herz kannst Du heute berühren, damit die Enge sich auflöst? Will uns das Virus wirklich nur bedrohen und Angst verbreiten? Welche Chance für Nähe liegt in der Isolation?

Auch diesmal möchte ich anläßlich meines Jahrestags etwas verschenken: Ich verschenke gute Worte. Wer sich eine Aufmunterung wünscht, schreibe mir eine Email mit einem kurzen Satz worum es geht, und ich antworte garantiert.

* Taoist Master Alfred Huang – The Complete I Ching

 


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Farbspiel

Letzte Woche war ich ständig unterwegs und auf der Autobahn hatte ich Muße, einmal die Nummernschilder genauer zu betrachten. Vor allem die der Niederlande haben mich ins Nachdenken gebracht: Aus Sicht der 5 Elemente Lehre leuchten sie in den Farben von Erde (gelb) und Wasser (blau).

Windmühlen repräsentieren das Element Holz, und das nimmt überschüssiges Wasser auf. Die Zeichen deuten – so wird Landschaftsbetrachtung nie langweilig! foto © Vishwas Katti

Wer sich mit den 5 Elementen befasst hat weiß, dass aus ihnen alles besteht, was uns auf der Erde begegnet. So auch die Farben:

  • Element Wasser: alle Farben Blau bis ins Schwarze (manche Berater-innen betrachten dabei die Farbe Türkis als „Sonderfall“)
  • Element Holz: alle Farben Grün
  • Element Feuer: alle Farben über Rosa bis ins kräftige Rot (manche Berater-innen betrachten dabei die Farbe Violett als „Sonderfall“)
  • Element Erde: alle Farben von Gelb bis Dunkelbraun
  • Element Metall: wird repräsentiert durch eine breite Palette die über Weiß, alle Schattierungen Grau, und alle Farben der Edelmetalle reicht

Im Kreislauf der Elemente unterscheiden wir im Feng Shui die drei Zyklen nährend, erschöpfend und kontrollierend. Ausführlicher über jedes der 5 Elemente habe ich hier: Wasser, Holz, Feuer, Erde, Metall geschrieben).

Der nährende Zyklus geht so: Wasser => Holz => Feuer => Erde => Metall
Wo also zum Beispiel das Holz schwächelt führen wir gezielt Wasser zu, um es zu stärken. Ein angenehmer Blauton an entsprechender Stelle kann zu Wachsen und Gedeihen beitragen.

Der schwächende Zyklus geht so: Metall <= Erde <= Feuer <= Holz <= Wasser
Das liest sich so: Metall verbraucht Erde, Erde erschöpft Feuer usw. Wo es also zuviel Holz gibt, setzen wir die Kraft des Feuers ein, um es zu minimieren und einen gesunden Kreislauf herbeizuführen.

Der kontrollierende Zyklus geht so: Wasser kontrolliert Feuer; Feuer kontrolliert Metall; Metall kontrolliert Holz; Holz kontrolliert Erde; Erde kontrolliert Wasser.
Dieser Zyklus ist nicht ohne, denn ein Zuviel kann echten Schaden anrichten. Das gilt vor allem für die Wasser-Feuer Verbindung, denn irgendwann wird jedes Feuer durch Wasser tatsächlich (aus)gelöscht.

Um nun auf meine Beobachtung zurückzukommen: Erde kontrolliert, wie wir im kontrollierenden Zyklus gesehen haben, das Wasser. Klar, die Kontinente fassen die Ozeane und so bekommt die Erdkarte Farben und Form. Da jedoch die Wasserspiegel überall steigen droht sich das Verhältnis umzudrehen, dann überschwemmt das Wasser die Erde und das – wir sehen es voraus – bringt großes Unheil mit sich.

Ob also die Niederländer schon so weit in die Zukunft ahnten und die Kraft der Erde riefen, als sie sich für dieses Farbspiel auf ihren Nummernschildern entschieden?

 


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Bildergeschichten, die 6.

 

Dankbarkeit und tiefe Ruhe erlebte ich in dieser unberührten Weite der georgischen Landschaft © S.B.

„Der Tag, an dem du für jede Kleinigkeit in deinem Leben Dankbarkeit empfinden kannst – für den fahrenden Zug; für das Wasser, das aus einem geöffneten Wasserhahn fließt; für das Licht, das das Zimmer erhellt, sobald du den Schalter drehst; für die reinen Laken auf deinem Bett – an diesem Tag wird dein Herz mit einer tiefen Zufriedenheit erfüllt sein und beinahe beständige Freude wird dein sein.“

Anthony de Mello, Gib deiner Seele Zeit


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Imbolc, Brigid und Mariä Lichtmess

Am 2. Februar, dem 40. Tag nach Weihnachten, ist Mariä Lichtmess. Eine alte Bauernregel besagt

Ist’s an Lichtmess hell und rein,
wird ein langer Winter sein.
Wenn es aber stürmt und schneit,
ist der Frühling nicht mehr weit.
Ist’s zu Lichtmess klar und hell,
kommt der Frühling nicht so schnell.

Zu Lichtmess den Farben der Brigid huldigen: weiß, grün und rot. Draußen gemacht hat’s © Courtnie Tosane

Wie viele (christliche) Feste hat auch Mariä Lichtmess heidnische Wurzeln. Im Ursprung ist es der keltischen Göttin Brigid gewidmet und heißt Imbolc. Brigid ist die Göttin des himmlischen Feuers und damit Schutzpatronin der Schmiedekünste. Außerdem schützt Brigid als Muttergöttin Ernte und Vieh und inspiriert die schönen Künste.

Mit diesem Fest ist die Weihnachtszeit nun offiziell beendet und alle weihnachtlichen Symbole werden  eingepackt. Denn nun läßt die Feuerkraft der Brigid das Eis schmelzen, der Winter verabschiedet sich und wir freuen uns auf die zunehmende Kraft der Sonne und das pulsierende Leben, das der Sommer verspricht. Diesen Wendepunkt im Jahr gilt es gebührend zu zelebrieren.

Wie in jeder Übergangszeit sind wir eingeladen, noch einmal nach innen zu gehen, unsere Kräfte zu zentrieren und uns absichtsvoll auszurichten. Es ist eine magische Zwischenzeit, in der Altes verabschiedet und Neues willkommen geheißen werden kann. Die Samen sind gelegt, nun gilt es, sie achtsam zu hüten und die aufgehenden Keime vor Widersachern zu schützen.

Ebenso wie vorgezogene Pflanzen nicht zu früh ins Freie gesetzt werden sollen ist es ratsam, auch (große) Pläne achtsam zu hüten und sie nicht zu schnell nach außen bekannt zu geben. Das nimmt erfahrungsgemäß den Wurzeln die Kraft und so sind schon viele zarte Pflänzchen verkümmert. Besser wäre, sich im Innern mit der Kraft des Lichts und des Feuers zu verbinden und sich und die eigene Quelle noch einmal zu reinigen.

Die Farben der Brigid sind das Weiß des Winters, das Grün des Lebens und das Rot der Flammen. Ein schöner Brauch ist es, am 2. Februar Kerzen anzuzünden und im Ofen oder Feuerkorb ein Feuer zu schüren. Beim Blick in die Flammen einen Gruß an Brigid senden und um ihr Wohlwollen und einen Segen für die Vorhaben der kommenden Zeit bitten.

Ich habe ein wenig im Netz zum Fest recherchiert und diese schönen Bräuche gefunden, die mit der Göttin Brigid und dem Fest Imbolc oder Märiä Lichtmess, wie wir es heute nennen, in Verbindung gebracht werden:

  • In den Kirchen werden die Kerzen gesegnet, mit diesen Kerzen werden Haus, Hof, Tiere und Kinder gesegnet
  • Fällt Lichtmess auf einen Sonntag (2020!!!) soll sich die Kraft der Segnungen vervielfachen
  • In der Nacht von Lichtmess werden Kerzen für die Lebenden und die Toten angezündet
  • Haus und Hof werden mit Weihrauch geräuchert
  • Hühner bekommen Kuchen und werden ebenfalls gesegnet, damit sie künftig viele Eier legen
  • Besonderes Gebäck, Getreidebrei und Kuchen werden extra für dieses Fest gebacken. Damit werden auch die Geister des Hauses bedacht
  • Auch Bienenstöcke werden mit einer an Imbolc geweihten Kerze besucht, sie liefern schließlich das Wachs der hochwertigen Kerzen
  • Frauen werden als Hüterin des Feuers gefeiert; Müttern wird Dank gesagt und sie bekommen besonderen Segen
  • Imbolc ist ein Fest der Freude, es soll getanzt, gelacht und gesungen werden

So wie die Sonne werden auch wir (täglich) wiedergeboren – wenn das kein Grund zum Feiern und Danksagen ist … !

 

 


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Gedanken zur Nacht: Über Identität, Autonomie und Polarität

Gerade ein schönes Interview mit Verena Kast gehört. Einige ihrer Aussagen über das falsche Verständnis von Autonomie und individueller Särke berühen mich sehr. Zum Beispiel:

So stelle ich es mir vor: Auf dem Weg der Individuation, geborgen zwischen Himmel und Erde. © Jonathan Cooper

  • Identität wird zunehmend von außen definiert – ich bin, wie ich gesehen werde. Ein Ergebnis davon sei, ansehnlich doch ohne Kern zu sein.
  • Aus diesem Zustand resultiere – in der Zwiesprache mit sich selbst – die Frage: Worauf kann ich mich bei mir verlassen?
  • Schließlich: Wer keine stabile Identität ausgebildet hat, kann sich nicht einlassen und findet keine Balance im Ganzen. Dies zeige sich im Außen hautsächlich in Unsicherheit im Umgang mit Migranten, durch Einsamkeit, das Gefühl, ein hilfloses Opfer zu sein und in den zunehmenden Scheidungen, die oft nach nur kurzer Ehezeit eingereicht werden.

Schließlich: Es gehe in der Entwicklung des Menschen niemals nur um Autonomie, es gehe um die Polarität von Geborgenheit und Autonomie. Während es das Ziel der Individuation sei, der einmalige Mensch unter allen Menschen zu werden, als der man angelegt ist.

Veränderung geschehe also in dem Sinne, zu sich zu finden – das ist ein schöner Gedanke am späten Abend. Den nehme ich mit in die Nacht. Schließlich geht es auch hier nicht um Überwinden der Polarität – denn Tag UND Nacht, ich möchte sie beide nicht missen.

 


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Zu Neujahr – neu beginnen

Jeder Tag, ein neuer Anfang.
Nun steht das neue Jahr vor der Tür und bringt eine weitere Chance, neu zu beginnen
und Bestehendes auf das Beste zu vollenden.

© Frank Mckenna gebührt der Dank für dieses Foto

 

„Wo die reinen Quellen rinnen,
ist das ew’ge Neubeginnen.

Unsre Tage sind verloren,
wenn wir nicht wie neugeboren
alte Vorurteile lassen,
höhere Entschlüsse fassen,
neuen Weg zu Menschen finden,
enger uns mit Gott verbinden,
andre zu der Quelle führen,
bis auch sie den Aufschwung spüren
und das Wasser weiterreichen …
Solches Glück ist ohnegleichen,
eint den Himmel mit der Erde,
mit dem Schöpferwort „Es werde!”

Wo die reinen Quellen rinnen,
ist das ew’ge Neubeginnen!“

Ephides

 

Möge der Rauch unsere reinen Wünsche in den Himmel tragen
und der Übergang unter einem guten Stern stehen.

Möge das neue Jahr voller Magie sein,
unsere Phantasie beflügeln
und das Unmöglich scheinende ermöglichen.

Mögen alle Wesen überall glücklich und frei sein.
Mögen meine Gedanken, Worte und Taten zum Glück und zur Freiheit aller beitragen.

Licht am Horizont – Licht in die Herzen. Ein Moment in Nepal erlebt von © Babin Shresta

 

 


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24. Türchen – Es weihnachtet sehr …

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde,
das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh,
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.

Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihre Naseweise, ihr Schelmenpack –
denkt ihr, er wäre offen der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!

Anna Richter

 

Ganz und gar
aller-allerliebste und herzlichste Weihnachtsgrüße
eine schöne Bescherung
goldenes Licht im Herzen
und strahlende Augen –
das wünsche ich Dir!

Ihre/Deine
Susanne Berkenkopf

Das war in Italien und © Benjamin Voros durfte sich was wünschen. Und Du jetzt auch!

 


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23. Türchen – Es werde Licht

Jeden Morgen dürfen wir das Wunder miterleben: Es werde Licht. Foto © Simon Matzinger

 

Verändere deinen Blick auf die Dinge.
Das zunehmende Licht erhellt nicht nur die Landschaft.
Es steigt auch in dir selbst auf, aus den Tiefen deines Geistes.
Werde dir der Macht bewußt, die dir gegeben ist,
früh am Morgen, im Angesicht der aufgehenden Sonne.

Weisheit der Indigenen


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22. Türchen – 2020 Das Jahr der Yang Metall Ratte

Mit der Wintersonnenwende und der erwachenden Yang Kraft beginnt für die Anhänger-innen des Dao ein neues Jahr im chinesischen Tierkreis. 2020 steht im Zeichen der Yang Metall Ratte.

Ein neues Jahrzehnt im Zeichen der Ratte, das deutet doppelt auf Neubeginn. Danke © Kit Sumann für das himmlische Foto!

Wieder haben wir zwei Elemente, diesmal steht das Yang Metall auf der Ratte, die dem Element Wasser zugeordnet ist. Im Kreislauf der 5 Element gebiert Metall das Wasser, und das könnte auf den ersten Blick ein harmonisches Jahr andeuten. Dennoch sollten wir uns nicht mit dem Augenschein zufrieden geben, denn beide Zeichen haben es in sich.

Schauen wir uns zuerst das Wesen des Yang Metall genauer an: Yang Metall verkörpert die Qualitäten von Krieger und Kriegerin und wird in seiner kühlen Präszision und Reinheit oft auch mit dem Schwert Excalibur verglichen. Menschen, deren Tagesstamm* im Zeichen des Yang Metall steht, gelten als loyal, ehrlich und verläßlich mit eindeutigen Führungsqualitäten. Ihnen gemeinsam ist ein tiefes Bedürfnis nach Fairness und Gerechtigkeit und sie scheuen weder vor tatkräftigen Auseinandersetzungen noch vor eventuell unliebsamen Konsequenzen zurück, um ihrem Gerechtigkeitsgefühl Geltung zu verschaffen. Unter einflussreichen Menschen finden wir viele im Zeichen des Yang Metall Geborene (zum Beispiel Alexander der Große, Königin Elizabeth II, der chinesische Kaiser Qiànlòng, Margret Thatcher, Martin Luther King, Edward Snowden, Isaac Newton, Gianni Versace, Tiger Woods und Mohammad Ali).

Die Ratte ist das erste Zeichen des Zodiak, und zusammen mit dem Beginn eines neuen Jahrzehnts deutet das auf grundlegende Veränderungen hin. Die Zeit des Wandels wird nun auch durch kosmische Qualitäten vorangetrieben. Im allgemeinen gelten Ratten im chinesischen als weise Powermenschen, die viel Energie investieren um begonnene Projekte zu einem guten Abschluss zu bringen. Dabei gehen sie vorsichtig zu Werke, und handeln oft erst nach Abwägen aller Risiken. Versagensängste, die zu schlaflosen Nächten führen, mag manchem im Zeichen der Ratte Geborenen vertraut klingen. Weiterhin gilt die Ratte als spritziger Geist mit kreativen Gaben, einer ordentlichen Portion Ehrgeiz und einer großen Anziehungskraft auf Menschen des anderen (oder auch des gleichen) Geschlechts.

So weit, so gut. Doch ein unentwickeltes Yang Metall kann zur Destruktivität neigen und die Ratte kann sich versucht fühlen, die durchaus aggressive Energie eines Wasserfalls zu imitieren. Da nächstes Jahr Feuer und Erde fehlen (bis auf die Sommer- und Erdmonate) ist es eine sehr „kalte Kombination“ aus Metall und Wasser. Das kann dazu führen, dass Menschen sich zur Gewalt hinreißen lassen, um Ihre Ideen zu Gehör zu bringen. Vermutlich werden wir nächstes Jahr noch mehr Demonstrationen und auch gewalttätige Ausschreitungen erleben, die auf soziale Ungerechtigkeiten aufmerksam machen wollen. Im zwischenmenschlichen Miteinander sollten wir das im Hinterkopf behalten und unsere Intelligenz nutzen, im Streit das verbindende Element zu suchen, damit Auseinandersetzungen nicht „eiskalt“ eskalieren.

Nun wird’s ein bisschen chinesisch, denn in Asien geht man davon aus, dass alle im Jahr der Ratte Geborenen (1948, 1960, 1972, 1984, 1996, 2008) den Herrscher des Jahres, genannt „Grand Duke Jupiter” kränken. Ratten wird darum geraten, einen Büffel als kleines Jade Amulett bei sich zu tragen, um negative Einflüsse zu verringern.

Wer im Jahr des Hasen (1951, 1963, 1975, 1987, 1999, 2011) geboren ist sollte sich ebenfalls vorsehen, denn Ratte und Hase führen einen sogenannten „Kleinkrieg“ miteinander. In Beziehungen (Partner, Familie, Freunde, Kollegen, Nachbarn) kann es dieses Jahr schon mal ordentlich krachen – und so wird auch hier empfohlen einen Büffel als Jade Amulett bei sich zu tragen. Denn die Ratte verbindet sich mit dem Büffel, und in der asiatischen Philosophie gewinnt die harmonische Verbindung vor der kämpferischen. Und weil Ratte und Büffel sich mögen verliert die Ratte das Interesse, sich mit dem Hasen zu bekriegen. – Nun mal ein bisschen Klatsch: Angelina Jolie ist nämlich im Jahr des Hasen geboren und wir dürfen sicher auf eine neue Runde im Rosenkrieg mit Brad Pitt gefasst sein 😉 –

Damit nicht genug, wer im Jahr des Pferdes geboren ist, steht dem „Grand Duke Jupiter“ 2020 direkt gegenüber und sollte Vorsicht walten lassen. Es kann sein, dass dieses Jahr einiges an Turbulenzen und Veränderungen mit sich bringt. Dazu gehören auch unvorhergesehene Jobwechsel, Reisen oder Umzüge. Abzuraten ist diesen Zeichen 2020 generell von gefährlichen Sportarten wie Autorennen, Bungee Jumping, Rafting, Fallschirmspringen u. ä. . Mein Feng Shui Meister plädiert dafür, dass die jeweils dem Grand Duke Jupiter gegenüberliegenden Zeichen ein rotes Band um die Hüfte oder mindestens rote Unterwäsche und rote Strümpfe tragen.

Wer im Zeichen von Büffel, Affe oder Drache geboren ist darf sich dagegen freuen, für sie deutet sich ein harmonisches Jahr an, denn sie alle gehen eine freundschaftliche Kombination mit der Ratte ein. Allerdings ist das eine sehr oberflächliche Aussage, denn ein Bazi Chart (also ein chinesisches Horoskop) besteht aus 8 Zeichen – Jahr, Monat, Tag* und Stunde. Es ist also nicht gesagt, dass sich nicht doch irgendwo ein Pferd oder ein Hase versteckt, oder das sich das Element der Kombination tatsächlich als unterstützend erweist. Konkrete Aussagen dazu kann nur machen, wer sich professionell mit der chinesischen Astrologie befaßt. Mehr über Chinesische Astrologie vom Profi gibt’s hier.

Wessen Jahres- oder Tagesstamm durch Yin Erde oder Yin Holz repräsentiert wird, darf sich freuen. Denn für diese ist die Ratte ein sogenannter Edelmann, und zu verstehen wie ein hilfreicher Retter in der Not. Als solcher bringt er den Segen des Himmels in verfahrene oder gefährliche Situationen und ein generelles Wohlgefühl. Wer also 2020 einen Edelmann begrüßen darf, mag die sich bietenden Chancen ergreifen und neue Projekte zum guten Gelingen führen.

Ganz in diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein
Frohes Jahr im Zeichen der Ratte und des Neuanfangs!


 

 

 

 

 


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21. Türchen – Sag auf Wiedersehen!

Morgen ist Wintersonnenwende. Nach dem Kalender der Daoisten beginnt um 5.19 Uhr das Jahr der Ratte. Ein guter Grund, sich heute einen Augenblick Zeit zu nehmen, und das Jahr des Schweins zu reflektieren. Denn eine immer währende Weisheit besagt, dass Alte macht dem Neuen sehr gerne Platz, wenn es entsprechend gewürdigt und wertschätzend verabschiedet wird.

Da läuft es, das 猪 Zhū. Auf Wiedersehen in 12 Jahren, du Liebes ! Ha, und kurz bevor es verschwindet hat © Annie Spratt es noch „erwischt“!

Hier ein kleiner Leitfaden, an dem man sich dabei orientieren kann:

  • Mal ganz spontan: Welche Worte fallen Ihnen ein, das zurückliegende Jahr und Ihre Erfahrungen zu beschreiben?
  • Was hat sich verändert, was hat es Neues gebracht – im Großen wie im Kleinen?
  • Welche Freundschaften haben sich dieses Jahr bewährt, welche sind eingeschlafen und dürfen nun innerlich abgeschlossen werden?
  • Welche Menschen sind neu in Ihr Leben getreten und spiegeln nun andere Facetten Ihres wundervollen Selbst?
  • Wodurch haben Sie frische, anregende Impulse bekommen?
  • Was ist nicht so gut gelaufen, war schmerzlich oder traurig? Wie sind Sie damit umgegangen und was hat Sie getröstet?
  • Was möchten Sie in diesem Jahr noch abschließen?
  • Was hat sich bewährt, wo möchten Sie dranbleiben, was möchten Sie im kommenden Jahr mal anders machen oder ausprobieren?

Ganz ehrlich? Ich liebe Schweine und die Jahre, die es regiert. Für dieses sich nun neigende bin ich sehr dankbar – dankbar für all die Erlebnisse, für die inspirierenden Begegnungen, für das Vertrauen das mir geschenkt wurde, für die Reisen, die ich machen durfte und ganz allgemein für das, was es mich gelehrt hat, selbst wenn dabei Tränen flossen.

Und wer lebt muss auf Wechsel gefasst sein, darum ist heute Abschied angesagt. Ich werde mir jedenfalls ausreichend Zeit nehmen, dir eine Kerze anzünden, ein Lied für dich singen und mich einfach freuen, dass du da warst.

 

P.S. Egal mit welchem kalendarischen System Sie sich wohl fühlen, und ob sie nun morgen oder mit Frühlingsbeginn am 25. Januar 2020 ganz klassisch das Jahr der Ratte begrüßen – verabschieden Sie sich von dem was war. Auch während der Aufstellungen zeigt sich immer wieder, dass, sobald das Alte (ehemalige Partner-innen, Arbeitsstelle, Wohnung, Freundschaften) auf diese Weise gewürdigt wird, das Neue ein stabiles Fundament bekommt.


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20. Türchen – Kurz vor dem Höhepunkt …

… erfasst mich die Melancholie.

Jeder Baum ein Gedicht, das die Erde in den Himmel schreibt (Khalil Gibran). Und immer vermögen sie, Trost zu spenden! © Adriann Meyer

Das größte Paradox der Weihnachtszeit scheint mir, dass die stille Zeit in der Hektik untergegangen ist. Dabei reicht die Sehnsucht der Menschen tief und das innere Bedürfnis klingt oft ganz simpel: „Da möge mir einfach mal jemand zuhören.“ So sagt es letztens jemand zu mir, ganz erschöpft und traurig vor sich hinblickend, während wir nebeneinander auf den Bus warten.

Alles scheint jetzt wie in einer Blase und aneinander vorbei zu rauschen, und obwohl ich mich nicht in der Innenstadt aufhalte, spüre ich das Feld der Hektik. Mir kommt es vor, als stehe „das System“ kurz vor dem Kollaps, alles bewegt sich rasch und rascher doch keiner weiß mehr so genau, wohin eigentlich.

Und Weihnachten, wer weiß noch, worum es da überhaupt geht? Liebe, Mitgefühl, Verzeihen, Verständnis, Unbeirrbarkeit, Glaube – dabei funktioniert das alles nur, wenn man Ruhe hat. Doch wie sollen Körper und Geist sich nach diesem gigantischen Erwartungsmarathon in ein paar „freien“ Tagen regenerieren? Wie soll der Geist bei all diesen Angeboten nach Ablenkung überhaupt zur Ruhe kommen?

Ich bin da gerade ein bisschen ratlos. Denn meine Beobachtungen decken sich so gar nicht mit den Werbebotschaften und Versprechen, die von allen Seiten auf uns einprasseln. Im Gegenteil, die meisten Wünsche drehen sich um das, was nicht käuflich ist:

Wertschätzung
Geborgenheit
Liebe
Verläßlichkeit
Unterstützung
Sicherheit
Gelassenheit
weniger Ablenkung
Freundschaft
Eigenmacht
mit sich allein sein können
Verbundenheit
Körpergefühl
Vertrauen
Zugehörigkeit
angenommen sein
Ideen
Heimat
Zeit
Leerheit
Gleichmut
ausgeschlafen sein
Träume
Ruhe
Sinn
Schutz
Leichtigkeit
Intuition
Verständnis
Identität
Balance
Intimität
mit sich allein und in Stille sein können.

Bald beginnen die Raunächte. Auch daraus ist längst ein Geschäft geworden: Video-Botschaften da, Online-Kurse dort, und immer noch mehr Bücher zum Thema, die scheinbar alle voneinander abgeschrieben haben … .  Und was mach ich nun mit meiner Melancholie? Ich nehm sie mit in den Wald, trage sie spazieren und frage mal rum, wer sich ihrer wohl annehmen mag. Vielleicht findet sich ein Erdmännchen oder eine Fee, die mit ihr spazieren gehen. Danach – ich bin ganz sicher – ist sie verwandelt und flüstert mir, welch Verbündeter sich dahinter verbarg.

 

 

 


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19. Türchen – Gebet der Cherokee Indianer am Morgen

Den Morgen begrüßt hat in Südafrika © Igor Kasalovic

Ich öffne mich dem Osten, dem Ort des Sehens, der Klarheit und Wahrnehmung.
Ich bitte diesen wundervollen Morgen mich mit Klarheit und Wahrnehmung zu füllen.
Ich öffne mich dem Süden, dem Ort des Heilers, der Energie und Unschuld.
Ich bitte diesen wundervollen Morgen, mich mit Energie und Unschuld zu füllen.
Ich öffne mich dem Westen, dem Ort des Lehrers, der Weisheit und des Verstehens.
Ich bitte diesen wundervollen Morgen, mich mit Weisheit und Verstehen zu füllen.
Ich öffne mich dem Norden, dem Ort des Kriegers, des Mutes und der Ausdauer.
Ich bitte diesen wundervollen Morgen, mich mit Mut und Ausdauer zu füllen.
Möge der heilige Wind mein Herz mit dem Lied der Regenbögen erfüllen und mich mit allem verbinden.
Möge die grosse Mutter Erde mich nähren mit ihrer ursprünglichen, roten Kraft und meine Adern mit Lebendigkeit erfüllen.
Möge ich jeden Tag erfüllt werden, auf dass ich weitergegeben werden kann.
Möge alles was ich erhalte, weitergegeben werden.
Möge alles was ich bin, von mir genommen werden.

Gebet der Cherokee Indianer


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18. Türchen – Ich bin …

 

Ich bin der Wind, der alle grünen Dinge nährt,
und Blüten ermutigt, unreifende Früchte zu gebären.
Aus mir speisen sich die klarsten Ströme.
Ich bin der Regen, von dem Tau,
der das Gras lachen macht vor Freude am Dasein.
Ich bringe heilige Werke hervor
ich bin die Sehnsucht nach dem Guten.

Hildegard von Bingen


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17. Türchen – Ich wünsch dir einen Engel

Ich wünsch dir einen Engel
am Tag und in der Nacht,
der dich mit seiner Güte
und Liebe stets bewacht.

Ich wünsch dir einen Engel
in Schmerz und Traurigkeit,
der deine Seele streichelt
jetzt und in Ewigkeit.

Ich wünsch dir einen Engel,
wenn du im Dunkeln bist,
der dir ein Licht anzündet
und immer bei dir ist.

Annemarie Wagner

In meinem Leben gab es schon oft Begegnungen, über die ich im Nachhinein dachte: „Das war sicherlich ein Engel.“ Manche Begebenheiten wirkten auf den ersten Blick ganz unscheinbar, doch im Nachhinein war es wie im Märchen – da wurde die Geste eines Fremden plötzlich zum entscheidenden Fingerzeig, brachte Trost oder half, den Weg zu finden. Eine schöne Jahreszeit ist nun, sich an all diese „Fremden“ zu erinnern, selbst wenn sie schon vergessen scheinen. Und auch den Freunden und Freundinnen zu danken, die sich in manchen Situationen wie rettende Engel verhielten und im Dunkeln ein Licht anzündeten.


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16. Türchen – Wieviel Uhr ist es? Jetzt.

Die uns täglich vormachen, der Moment zu sein … Skater by © Max Prokhorov

„Es gibt sicherlich nichts anderes als den einen Zweck dieses gegenwärtigen Augenblicks. Das Leben des Menschen ist die Folge von Augenblick auf Augenblick. Wenn der gegenwärtige Augenblick gänzlich erfaßt ist, wird es nichts mehr zu tun geben, nichts sonst ist zu erstreben.“

Aus dem Hagakure
dem Buch der Samurei

Karatetrainee by © Uriel Soberanes

Das verstehe ich unter Wu Wei – im Tun SEIN. Dann gibt es kein „ich mach mal eben …“ und auch kein „nächstes Mal mache ich es besser.“ Denn selbst wenn das Ergebnis nicht zufriedenstellend ist, wer mit kompletter Aufmerksamkeit und aus ganzem Herzen tat braucht nichts bedauern, sich nicht entschuldigen, hat sich nichts vorzuwerfen und kann „es“ sofort loslassen. Nachgrübeln ist immer ein Zeichen, nicht präsent im Augenblick des Tuns gewesen zu sein.

Für mich gibt es am Beginn des Dao Weges drei Schlüsselwörter: Disziplin, Konzentration und Meditation. Mag wenig romantisch klingen, doch wer ein Warum hat, geht jeden Weg mit festem Schritt. So wie Dan (im Film: Der friedvolle Krieger), der vor seinem großen Sportevent die Fragen seines Lehrers Sokrates folgendermaßen beantwortet:

„Wo bist Du?“ – „Hier.“
„Wie spät ist es?“ – „Jetzt.“
„Was bist Du?“ – „Dieser Moment.“

Schwerkraftüberwinderin by © Kristijan Arsov

 


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13. Türchen – und das an einem Freitag!

Nicht erst seit Dornröschen in ihren 100 jährigen Schlaf fiel, ergreift uns Unbehagen wenn wir an Freitag den 13. denken. Dieses Datum gilt noch immer als ein unglückversprechendes Omen. Doch das sich dahinter ein „weibliches Thema“ verbirgt, wissen die wenigsten. Grund genug, diesen Aberglauben mal ordentlich unter die Lupe zu nehmen.

Zusammen können sie zaubern – Sonne und Mond am Himmel, wie im Leben. Danke © Viviana Rishe

Die 13 wurde erst dann zur Unglückszahl degradiert, als sich das Denken im Rhythmus der 12 durchgesetzt hatte. Bis dahin richteten sich die Kalender nämlich nach der lunaren, also auf den Mond abgestimmten Zeit, nach der ein Jahr 13 Mondmonate hat.

„Unter den archaischen Völkern war der Mondkalender weit verbreitet, er ist aber mit der Zeit abgelöst wurden durch die Sonnenkalender … . Durch die Letzteren können die Jahreszeiten vorausgesehen werden, was für die Landwirtschaft von grossem Nutzen ist. Wenn auch den primitiven Völker, die Jäger und Sammler waren, der Mondkalender ausreichte, so stellte der Sonnenkalender für die Völker, die Landwirtschaft betrieben, einen deutlichen Fortschritt dar,“ schreibt Carteland in seinem Internetbeitrag über die Zeitrechnung verschiedener Kalender.

Der heute gültige, gregorianische Kalender setzte sich Ende des 16. Jahrhunderts durch, und basiert in seiner Taktung auf den 12 Sonnenmonaten. – Hier ereilt mich beim Schreiben die Frage, ob es wohl einen Zusammenhang zwischen der Einführung des neuen Kalenders mit der Verfolgung heilkundiger Frauen und den gräulichen Hexenprozessen zwischen 1550 und 1650 gibt – denn die Sonne wird seit jeher mit dem männlichen und der Mond mit dem weiblichen Prinzip assoziiert. –

Doch zurück zur 13. Um die 12 zu etablieren wurde die 13 erstmal verunglimpft (wie das seit jeher in der Denkungsart des entweder-oder üblich ist). Das Märchen Dornröschen steht Patin dafür: Die Königstochter hat Geburtstag und es soll ein schönes Fest gefeiert werden. Doch weil man nur 12 goldene Teller besaß (Sonne) wurde die 13. Fee einfach nicht geladen. Und dass verleugnete und ausgestoßene Schatten meist Unheil bringen, zeigen Aufstellungen und systemische Therapie. Die nicht-eingeladene Fee kommt nämlich trotzdem vorbei und verflucht erstmal das Dornröschen.

Der Fluch wird durch die 12.(!) Fee jedoch verwandelt und so wird aus der Todesbotschaft ein 100-jähriger Schlaf. Mir scheint, wir Menschen wachen erst gerade daraus auf 😉 … Wer sich nun noch mit der Numerologie befasst weiß, dass die 13 keine „negative“ Zahl ist, denn nach dem Ende der 1. Periode (12) kommt es mit der 13 zum Neuanfang: Transformation, Loslassen, Abschiede, Neubeginn, Wachstum und Weiterentwicklung, alles Attribute der 13. Begriffe, die derzeit unser altes Weltbild transformieren. Und denen, die es beim Alten belassen wollen, kann das natürlich Angst machen.

Fehlt noch der Freitag: ein durch und durch der Weiblichkeit gewidmeter Tag. Wer sich erinnert, dass alle Wochentage den Planeten geweiht sind (Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus!, Saturn, Sonne) stellt fest, dass an Freitagen die Venus regiert. Ihre germanischen Namen lauten Freia, Freyja oder Frigg, auf griechisch heißt sie Aphrodite. Und ein Ausflug in die biblische Schöpfungsgeschichte zeigt, dass am 6. Tag die Schöpfung vollendet war und Gott am Sabbat ruhte. Also finden wir auch hier einen vollendeten Zyklus.

So gesehen kann uns eigentlich nichts besseres passieren, als Freitag, den 13. willkommen zu heißen.

Möge er uns gesegnete, fruchtbare Neuanfänge bescheren!

 


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11. Türchen – Auf der Durchreise ohne belastendes Gepäck

Schönheit lässt sich nicht besitzen, nur bewundern. Dabei war © Laura Cleffmann

 

Einmal besuchte ein Tourist einen berühmten Meister.
Er staunte, wie einfach dessen Zimmer eingerichtet war.
Nur Bücher, dazu ein Tisch und eine Bank.
„Meister, wo sind deine Möbel?“, fragte der Tourist.
„Und wo sind deine?“, erwiderte der Meister.
„Aber ich bin hier nur auf der Durchreise“, sagte der Tourist.
„Ich auch“, entgegnete der Meister.

aus dem Zen

 

Und weil ja bald Weihnachten ist und der eine oder die andere vielleicht doch noch über das Schenken nachdenkt, hier ein paar Anregungen, bei der Bescherung mit dem Versprechen auf schöne Momente statt mit „Sachen“ zu beglücken:

  • Eintrittskarten – z.B. Konzert oder Kino, Theater oder Museum, kommende Sonderausstellung, Boulderhalle, Sauna, Bowling, Zirkus, Puppentheater, Schlossführung, Minigolf im Dunkeln, Escape Room, GOP Varieté, Salzgrotte …
  • Jahreseintrittskarte für den Park in der Nähe oder den Sportgarten
  • Restaurantgutschein – vielleicht für ein Dinner in the Dark
  • Gutscheine für Kurse – z. B. Kochen, Nähen, Ikebana, Improtheater, Mal- oder Töpferkurs, Onlinekurs, Pilzbestimmung, Schwitzhütte, Yoga 10er Karte, Kalligraphie, VHS-Kurs zum Lieblingshobby, Vogelbeobachtung, Augentraining (Besser sehen ohne Brille oder der Altersweitsichtigkeit ein Schnippchen schlagen), Meditation …
  • Gutschein für „ich nehm dir was ab“ – z. B. gemeinsamer Frühlingsputz, Hilfe bei der Gartenarbeit, 3x Bügeln übernehmen während die Freundin (oder der Freund) die Füße hochlegt und sich entspannt, 1x Fensterputzen komplett, Geburtstagskuchen backen übernehmen, Hilfe bei der Organisation einer Party, die Lütten mal einen Sonntagvormittag für einen Ausflug abholen …
  • Gutschein für gemütliche Zeit – z.B. ein gemeinsames Lieblingsbuch kapitelweise vorlesen und anschließend darüber diskutieren, zusammen musizieren, ein Gesellschaftsspiel spielen, ein Filmabend mit Popcorn und Cola, ein offenes Ohr zum Treffen mitbringen …
  • Gutschein für was Gutes – Denk dir aus, was deinen Lieben gefallen könnte
  • Gemeinsamen Ausflug mit Wellnessfaktor organisieren – handyfreies Wochenende auf dem Bauernhof, Sauna- oder Spahotel im Umkreis finden, nach Hamburg ins Musicaltheater oder zum Konzert in die Elbphilharmonie, nach Bad Segeberg in die Fledermaushöhlen oder sich gemeinsam ins Retreat zurückziehen …
  • Zusammen was Neues lernen – z.B. Billard, eine Fremdsprache, Gebärdensprache, Obstbäume beschneiden, Skateboard fahren, Bonsaipflege, Outdoor Survival, im Chor singen, Tango, Salsa oder break dance …
  • Natürlich kann auch ein Gutschein für eine Feng Shui Beratung, ein Wohncoaching oder eine Potenzialanalyse verschenkt werden 🙂

Während ich die Liste zusammen stellte habe ich gemerkt: Ich würde mich über alles freuen! Und, Zeit erleben, das ist der wirkliche Reichtum. Zusammen lachen und Spaß haben und die Seele mit Freude und Erinnerung nähren – denn schließlich sind wir alle nur auf der Durchreise hier und für den Aufenthalt ist unnützes „Gepäck“ nur lästig.

P.S. Die Liste taugt übrigens nicht nur für Weihnachten sondern für jeden Anlass, jemanden zu beschenken.


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9. Türchen – Alle Jahre wieder …

… feiern wir Weihnachten. Und mit dem Fest kommt die Frage – schenken oder nicht schenken. Die Industrie hat’s uns gehörig verleidet und immer öfter höre ich: „Ich schenke nichts.“ Wie schade!

Wer darf sich wohl darüber freuen? Das bleibt Christkinds Geheimnis 🙂 Foto © S.B.

Andere beschenken macht so viel Freude, und wer sagt denn, dass Geschenke gekauft werden müssen?! Woher kommt der Anspruch dass ein Geschenk etwas „perfektes“ sein muss? Gerade wer als Kind ob seines kreativen Ausdrucks belächelt wurde – jetzt ist die Zeit da, die Spur zu Deiner Kreativität wiederzubeleben.

Und sei es eine schön gestaltete Karte mit Lieblingsworten, eine in die Brieftasche passende Collage mit guten Wünschen für den Empfänger, oder eine Kalendereinlage, was man am Gegenüber sehr schätzt. Mit dem Geschenk ein Zeichen setzen: Ich habe an dich gedacht – was kann wertvoller sein?! „Kosten“ tut es auch nichts, doch bringt es beiden ein warmes Herz.

Der Seele Freude ist es im Herzen wirksam zu sein.
Hildegard von Bingen

Wer macht mit? Ideen gern als Kommentar mit-teilen und alle inspirieren.


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8. Türchen – Einladung

Der Stille lauschend verklingt all der Trubel. Foto © wilsanu

 

Nimm dir jeden Tag die Zeit,
still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens,
die in dir schwingt.

Siddharta Gautama Buddha


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6. Türchen – Einladung zur offenen Feng Shui Fragerunde

Dieses Jahr bin ich reich beschenkt worden. Und geteilte Freude vermehrt sich immer weiter. Darum will ich dieser alten Weisheit heute folgen, und lade ich ganz herzlich zu meiner offenen Feng Shui Fragerunde ein. Ich teile mein Wissen und meine Ideen und auch wenn draußen sitzen nicht geht 😉 können wir unseren Spaß dabei haben.

Von 12 bis 13 Uhr stelle ich mich Ihren / Deinen Fragen und gebe live Tipps rund ums Thema Wohnen und Glücklich sein. Unten gibt’s den link zur Einwahl, da ich selbst jedoch bisher kein Treffen mit Zoom arrangiert habe, hier für alle Fälle eine Telefonnummer +49 (0)421 161 69 608 unter der ich in der Zeit alternativ erreichbar bin. (Ganz wichtig: Bremer-innen wählen bitte die Vorwahl mit).

Also bis nachher, ich bin gespannt und freue mich!

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Susanne Berkenkopf lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting ein.

Thema: Susanne Berkenkopf – Offene Feng Shui Fragerunde
Uhrzeit: 6.Dez.2019 12:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien

Zoom-Meeting beitreten
https://us04web.zoom.us/j/501910701

Meeting-ID: 501 910 701

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4. Türchen – Traum und Wirklichkeit

Engel können uns überall begegnen, zum Beispiel in der Karlskirche in Wien. Danke © Lukas Meier

Ein junger Mann hatte einen Traum.
Hinter der Ladentheke sah er einen Engel.
Hastig fragt er ihn:
„Was verkaufen Sie hier?“
Der Engel gab ihm freundlich zur Antwort:
„Alles, was Sie wollen.“
Der junge Mann sagte: „Dann hätte ich gerne:
– eine Frau, die mich immer versteht und auf die ich mich verlassen kann,
– eine glückliche Ehe, die bis zu unsrem Lebensende glücklich bleibt;
– gute Freunde, die uns begleiten,
– Kinder, die sich gut entwickeln und an denen wir unsere Freude haben
– und …

Da fiel ihm der Engel ins Wort und sagte:
„Entschuldigen Sie, junger Mann, Sie haben mich verkehrt verstanden.
Wir verkaufen keine Früchte hier, wir verkaufen nur den Samen.“

Weisheitsgeschichte aus dem Büchlein ‚Engel passen auf Dich auf‘


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3. Türchen – Das persönliche Lebensrad

Manchmal ist es gar nicht so leicht zu wissen, was man will. So gefragt mag die Aufzählung, was man nicht will, umso länger geraten. Genau dafür habe ich ein spielerisches Herangehen erdacht, dass auf dem Bagua basiert. Auf der Vorlage läßt sich eintragen, zu wieviel Prozent man mit etwas zufrieden ist und wo man mehr erreichen möchte. Ein schönes Spiel für lange Winterabende, das sich auch für gesellige Runden eignet. So lernt man sich gleich noch besser kennen und findet den Einstieg in substanzielle Gespräche. Der Clou: Im Anschluss läßt sich leicht ermitteln, wo Zuhause die Weichen gestellt werden können, um gewünschte Entwicklungen zu unterstützen.

Hier sind acht Themenblöcke, die sich später aufs Bagua übertragen lassen.

  • Mich besser verständlich machen und meine Fähigkeit zuzuhören stärken
  • Eine tiefere Anbindung an die Ur-Kraft und meine Ahnen, um mein Ich-sein anzunehmen
  • Mehr Vertrauen in das Leben und den natürlichen Fluss der Dinge gewinnen
  • Meinen Lebensweg im Einklang mit meinem Seelenplan gehen

 

  • Mehr Selbstvertrauen gewinnen
  • Öfter zur Ruhe kommen und innere Stabilität spüren
  • Mir Zeit für Weiterbildung, Interessen und Hobbys nehmen
  • Mir Zeit für Meditation, Kontemplation und Innenschau nehmen

 

  • Ein geklärtes Verhältnis zu meiner Herkunft(sfamilie) bekommen
  • Motivation und Dynamik schüren und meinen Willen stärken
  • Den Beginn von etwas Neuem freudig zulassen
  • Mein Verhalten noch besser darauf abstimmen, gesund zu bleiben

 

  • Wohlige Zufriedenheit empfinden
  • Meiner Intuition mehr vertrauen
  • Lebhafte Freude an Wachstum und Entwicklung spüren
  • Inneren und äußeren Reichtum annehmen und weiter geben

 

  • Meinen Selbstausdruck verbessern; das was ich kann, gerne mit der Welt teilen
  • Leidenschaft und Inspiration intensiver er-leben
  • Erfolg und Ansehen verbessern, mich auch selbst für meine Leistungen loben
  • Den Weg zu Weisheit und Transformation beschreiten

 

  • Mehr netzwerken und Gemeinschaft aktiv gestalten
  • Größere Erfüllung in der Partnerschaft spüren / jemand kennenlernen um eine erfüllende Liebesbeziehung zu gestalten
  • Mitmenschen in ihrem So-sein besser annehmen und fördern
  • Die Ernte dessen, was ich gesät habe, verantwortungsvoll annehmen

 

  • Ich möchte heiterer und voller Lebensfreude sein
  • Meine Kreativität zum Ausdruck bringen, angefangene Projekte beenden
  • Genießen und mich dabei freuen
  • Auch mal 5e gerade sein lassen und über „Fehler“ lächeln

 

  • Mir Unterstützung und Hilfe von außen holen / mich nach einem Mentor, einer Mentorin umschauen
  • Ab sofort (mehr) Verantwortung übernehmen (für die Gemeinschaft  / für meinen bisherigen Lebensweg)
  • Ich stehe zu meinen Visionen und traue mir zu, sie zum Wohle des Ganzen zu realisieren
  • Ordnung ist das halbe Leben. Von jetzt an bevorzuge ich Finden statt Suchen

 

Jedes Tortenstück geht von null (beginnend in der Mitte) zu 100% am äußeren Rand und kann nun, beginnend in der Mitte, schraffiert werden – eine Farbe dafür, wieviel Prozent gefühlt erreicht sind, eine andere Farbe dafür, wo Sie hin wollen. Dann gilt es Prioritäten zu setzen, zum Beispiel für das kommende Jahr. Mehr als drei führen aus meiner Sicht in die Überforderung, lieber Mitte 2020 noch einmal checken, ob die Prioritäten noch stimmen und was sich getan hat.

Die Himmelsrichtungen beginnen übrigens unten Mitte (= Norden = der erste Block der Aufzählung) und bewegen sich dann im Uhrzeigersinn. Das heißt der letzte der 8 Blöcke gehört zur Richtung Nordwesten. Viel Spaß dabei!


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2. Türchen – Das Zuhause der Dinge

Auch Dinge haben ein Zuhause.

Die Häuser der Dinge sind

Schubladen
Schränke
Nähkästchen
Nachtkästchen
Schachteln
Truhen
Koffer
Manche wohnen auch unter dem Bett, andere auf dem Schrank.

Was meinen Sie,
beeinflusst die Ästhetik des Versteckten die Atmosphäre im Raum?


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1. Türchen – Magischer Monat Dezember

Schönheit vor mir,
Schönheit hinter mir,
Schönheit neben mir,
Schönheit über mir,
Schönheit unter mir,
Schönheit sei um mir,
in Schönheit ist es vollendet!

Weisheit der NavajosMögen in diesem Monat, der das Licht zu uns zurück bringt, alle Wesen nah und fern gesegnet sein und einen Platz in der Gemeinschaft finden.

 


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Ab Sonntag jeden Tag ein Türchen …

Ich habe aussortiert – tiefes Ausatmen! – und mich einem lange überfälligen Rumpeleck angenommen. Schöner Schrank von außen, doch innen … das will keiner wissen … ! Jedenfalls sind nun Unmengen Papier freigesetzt : Längst vergilbte Seminarunterlagen und Mitschriften, verlegte Passwörter, Kritzeleien auf Post-it’s, Sinnsprüche, Geistesblitze, to-do’s für die Zukunft, ausgerissene Artikel … . Nun, rechtzeitig zum Jahresausklang, ist die Essenz fein sortiert und ich mach was Schönes draus.

Wie in einem richtigen Adventskalender gibt es ab Sonntag, den 1.12. jeden Morgen eine Inspiration für den Tag von mir. Das kann ein Tagesmotto sein, eine philosophische Praline, ein Feng Shui Tipp und auf jeden Fall ist meine Prognose für das Jahr 2020, im Zeichen der Yang Metall Ratte dabei. Und wer am 6. Dezember nichts Süßes im Strumpf findet 🙂 , kann an meiner offenen Feng Shui Fragestunde teilnehmen. Dazu gebe ich rechtzeitig Bescheid, wie und wann ich am Nikolaustag zu erreichen bin.

Also bis ganz bald, ich freu mich auf die kommende Zeit. Noch ist tiefes Yin, doch die Wintersonnenwende bringt das Licht zurück. Und wir Frauen wissen, nur im Dunkeln kann gedeihen, was später kräftig und stark in der Sonne steht und seine Leuchtkraft aussendet.

 


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Podcast: Energetische Raumgestaltung und Feng Shui

Für alle, die keine Lust haben zu lesen – heute gibt’s was für die Ohren. Letzte Woche habe ich mit Simon Schubert einen tollen Podcast aufgenommen. Simon ist studierter Gesundheitsmanager und Gründer von Perspektive Gesundheit. Er unterstützt Menschen bei der Umsetzung einer gesunden Lebensweise und sagt über sich: „Ich unterstütze Organisationen und Changemaker, eine Welt zu schaffen, in der Menschen gedeihen.“

Mach‘ mal Pause! Sitzen, lauschen, schauen – und sich dabei inspirieren lassen.

Genau das ist auch mein Anliegen, denn

»Ein Zuhause sollte Ankommen in der Gegenwart ermöglichen und eine erfüllte Zukunft verheißen.«

Über die folgenden Themen haben Simon und ich in dieser Folge gesprochen

  • Wie kann Raumgestaltung überhaupt Einfluss auf uns haben?
  • Esoterik und Wissenschaft: »Welchen Stempel gibst du Sachen?«
  • Die Grundidee von Feng Shui
  • Zuhause als Kraftort
  • Wie kann ich meine Umgebung für mehr Wohlbefinden gestalten?
  • Was ist bei einem Home Office wichtig?
  • Zusammenhang: Räume, Blockaden und chronische Krankheiten
  • Was bedeutet es, dass die Meisten von uns in Rechtecken leben

Podcast: Energetische Raumgestaltung und Feng Shui

Ich bin etwas aufgeregt – doch freu mich total darüber. Vielen Dank Simon für das anregende Gespräch und nun Viel Spaß beim Hören!


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Unwiderstehlich …

… ist für mich die Kombination aus Garten und Poesie. Hier im Norden macht der heiße Sommer eine Pause, umso mehr Einladung, im frischen Grün zu verweilen, in Gedichtbändchen zu blättern oder selbst einige Verse zu ersinnen. Wie wär’s mit diesen zur Inspiration von Auge und Seele?

Ein Zimmer für sich allein, lautet ein wundervolles Essay von Virginia Wolf.
Wer einen Ort hat, um für sich zu sein, zur Ruhe zu kommen, schöpferisch zu sein –
darf ganz Mensch werden.
Foto © Arno Smit

Nicht die Stille in der Stille, sondern die Stille in Bewegung ist wahre Stille.
Foto © Jerry Wang

Den Charakter eines Menschen erfährt man nicht aus seinen Worten,
sondern aus seinen Taten.
Foto © unbekannt

Der Engel sagt zum Menschen:
„Durch uns erschafft der Schöpfer ewig seinen Plan,
doch ohne Euch wird nichts.“
Antwort der Engel; Foto © Kelly Neil

Fenster gelten als Augen eines Hauses, Augen als Spiegel der Seele.
Wie kostbar der Moment, in dem die Seele durch die Augen spricht.
Foto © Tim Gouw

 


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Wegweiser

Am Anfang war das Dao.
Alle Dinge entspringen ihm;
alle Dinge kehren zu ihm zurück.

Willst du den Ursprung finden,
dann verfolge die Spur der Erscheinungen.
Wenn du die Kinder erkennst,
und die Mutter findest,
wirst du frei sein von Leid.

Verstopfst du deinen Geist mit Beurteilungen
und treibst du Handel mit Begierden,
wird dein Herz voll quälender Unruhe sein.
Hälst du deinen Geist vom Beurteilen ab
und lässt du dich nicht von den Sinnen leiten,
wird dein Herz Frieden erlangen.

Dem Dunkel auf den Grund zu gehen
bedeutet Klarheit.
Nachgeben können bedeutet Stärke.
Benutze dein eigenes Licht
und kehre zur Klarheit zurück.
Das nennt man: die Ewigkeit einüben.

Tao Te King, Vers 52
nach einer Version von Isolde Schwarz


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Schutz, Durchgang und ein Gewinnspiel – Heute geht’s um Türen

Wer mich schon länger liest erinnert vielleicht, dass ich letzten April täglich einen inspirierenden Beitrag veröffentlichte. Nun ist wieder April und ich feiere als Selbständige die 10! Als Dank für tolle, erfahrungsreiche, intensive Jahre und für das Vertrauen, das mir entgegen gebracht wird, möchte ich heute jemand eine Freude machen. Dafür habe ich mir ein Gewinnspiel ausgedacht.

Nachdem ich in der Früh von Reisen in die Fremde träumte, forsche ich im Netz nach Türen, die in Länder führen, die ich noch besuchen möchte. Türen faszinieren mich schon ewig und im Feng Shui wird generell auf die Haustür geschaut. Sie gilt als Visitenkarte und läßt erkennen, welcher Art die Lebensenergie Qi ist, die durch sie ins Haus gelangt. Der erste Blick gilt immer und so wirkt ein Eingang einladend, phantasievoll, pragmatisch, vernachlässigt oder abweisend.

Heute gibt’s – meinem Fernweh sei gedankt – 10 Türen aus 10 Ländern. Wer mir sieben Länder nennen kann, in die diese Türen führen, bekommt eine 30 minütige telefonische Beratung, natürlich kostenlos. Das kann eine Grundrissberatung mit Feng Shui Tipps sein, eine systemische Beratung zu einem aktuellen Lebensthema oder eine Mini Beratung chinesische Astrologie mit Tipps für Do’s and Dont’s. Lust mitzumachen?

Derweil geh ich spazieren, schaue mir Türen in der Umgebung an und träume mich in die nächste Reise. Durch eine der 10 Türen möchte ich dieses Jahr gern gehen …

Tür Nummer 1

Tür Nummer 2

Tür Nummer 3

Tür Nummer 4

Tür Nummer 5

Tür Nummer 6

Tür Nummer 7

Tür Nummer 8

Tür Nummer 9

Tür Nummer 10

Wer es gern privat möchte, nutzt das Kontaktformular mir zu schreiben. Es braucht dabei keine 1:1 Zuordnung zu den Fotos, die Aufzählung der sieben Länder genügt. Sobald ein Gewinner oder eine Gewinnerin feststeht wird die Auflösung veröffentlicht.

Und sie waren schon da, wo ich noch hin will 🙂 : Dank für die Fotos © [1] diego-garcia [2] patrick-schneider [3] cara-fuller [4] cem-sagisman [5] ulian-gentilezza [6] fancycrave [7] yuriy-rzhemovskiy [8] orlova-maria [9] yohann-mourre [10] tamara-budai!


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oje, Chaos …

Woran auch immer es liegen mag …  mein Administrator sagt, das automatische Update lief schief und Kosmologen kennen die Tücken des rückläufigen Merkur, der gern Chaos in technische Programme der Kommunikation bringt … jedenfalls ist meine Webseite total verstümmelt. Keine Fotos mehr, kein zusammenhängender Text, sichtbare Programmierkürzel … eben alles, wie es nicht sein soll. Nichts funktioniert, auch nicht die Anmeldung zum Newsletter oder das Kontaktformular.

Oje. Ich kann nichts tun. Nur Ruhe bewahren, atmen und vertrauen, dass es bald wieder in Ordnung kommt. Ich weiß: Nur mit diesem Gefühl tiefer Ruhe kann eine solche Steinskulptur entstehen. Danke © Bekir Dönmez für das Sichtbarmachen der inneren Haltung, die das Leben gerade von mir verlangt …


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Kein Problem ohne Lösung – Aufstellen für alle Fälle

Aufstellen ist eine Methode, mit hinderlichen Situationen umzugehen und den Weg frei zu räumen. Die Ursachen solcher Ereignisse werden meist nicht von der Person wahrgenommen und dennoch von ihr ausagiert. Eine verzwickte Situation entsteht, denn auch wenn es zum Beispiel um Geheimnisse der Ahnen geht, können sie die Lebensqualität und Entscheidungen der eigenen Seele weitreichend beeinflussen. In einer Aufstellung werden solche Hintergründe ans Licht gebracht und der Weg wird frei für selbstbestimmteres Tun.

Aufstellung als Weg aus dem Labyrinth – Danke © Robert Lukeman für diesen Moment

Entgegen der verbreiteten Annahme, dass in Aufstellungen nur Familienthemen geklärt werden, lassen sich auch körperliche, berufliche, räumliche und beziehungsrelevante Fragestellungen lösen. Zwar beginnt jede Biographie mit den (Verstrickungen der) Ahnen und das hat Auswirkungen auf den eigenen Lebensverlauf, doch in der Aufstellung bietet sich ein Blick aus der Vogelperspektive auf Hintergründe, die mit der aktuellen Situation oder Fragestellung zusammenhängen, und bisher unbekannte oder unbewusste Zusammenhänge werden deutlich.

Das funktioniert, weil in einer Aufstellung mit der Bedeutung des Raums gearbeitet wird, nicht mit der Zeit. Darum ist es möglich, auch lange zurück liegende Ereignisse bewusst zu machen. Der Raum ermöglicht, das Wesentliche sichtbar zu machen, in ihm bleibt es zeitlos. So lösen sich in einer Aufstellung die Grenzen zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft auf und es werden auf der Beziehungsebene bislang verborgene Ursachen transparent, die völlig unabhängig von der Person geschehen, die unter einer aktuellen Situation leidet. So können Veränderungen im Raum einen Prozess zur Heilung initiieren.

Dabei ist jede Aufstellung ein einmaliges Ereignis. Sie kann nicht nachgestellt werden, denn jedes Mal zeigt sich genau das, was „dran“ ist.  Die Erfahrung zeigt das es am besten ist, über das in der Aufstellung Erlebte eine Weile zu schweigen. Reden kann dazu führen, etwas zu zerreden, statt den Heilprozess in Stille wirken zu lassen.

In jeder Aufstellung wird eine Lösung gesucht, die nicht nur der Person sondern auch der Familie, der Gemeinschaft, dem Freundes- oder Kollegenkreis eine Lösung und damit Heilung bringt. Wer sich nach Lösungen oder Impulsen für die nächsten Schritte sehnt ist herzlich eingeladen, den ersten Schritt zu tun und sich anzumelden.

Da dieses Jahr für mich im Zeichen der Kooperation steht, biete ich an vier Terminen gemeinsam mit zwei Kolleginnen Aufstellungen an. Freuen Sie sich auf Ihre Gastgeberinnen

Susanne Berkenkopf
Dagmar Fitschen
Birgit Wolters

Die Termine für 2019 auf einen Blick
Sonntag, 17.3.2019 von 11 – 15 Uhr Eos Institut, Schwachhauser Heerstr. 55, Bremen
Sonntag 7.7.2019 von 11 – 15 Uhr
Samstag 19.10.2019 von 14 – 17 Uhr
Samstag 7.12.2019 von 14 – 17 Uhr : Visionsaufstellung 2020 :

Investition pro Termin / Person: 60,00 Euro zzgl. 19% MwSt = 71,40 Euro


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Ein glückverheißendes Leben auf Bestellung?

Heute wird das chinesische Frühlingsfest gefeiert, und nun beginnt auch „offiziell“ das Jahr des Erd-Schweins. Ein glückliches Jahr wird prognostiziert, denn das Schwein steht für Fülle, Reichtum und Gelassenheit. Meinen Beitrag zum Jahr des Erd-Schweins lesen Sie hier.

Wiese, Bäume und ganz präsent im gemeinsamen Spiel – so wächst es sich prima. Danke für den Moment © Robert Collins

Gute Jahre im Tierkreis sind Anlass für viele werdende Eltern, beim Geburtstermin nachzuhelfen. Nach Rücksprache mit einem chinesischen Astrologen wird ein passendes Datum für den Kaiserschnitt errechnet, und das Kind zu entsprechender Uhrzeit auf die Welt geholt. Das ist längst nicht mehr nur in Asien ein Trend.

Bei mir gab es noch keine Anfrage, das passende Datum für eine Geburt zu berechnen. Doch obwohl ich die „date selection“ für bestimmte Vorhaben durchaus anwende (Geschäftseröffnung, Umzug, neue Projekte starten), halte ich es für den Geburtstermin als unpassend.

Lebensglück ist nichts, das berechnet werden kann. Schwere Schicksale sind zwar oft unverständlich, dennoch kann ein Mensch daran wachsen und sich in der Entwicklung veredeln. Sind nicht alle spirituellen Leitfiguren an Erfahrungen gewachsen, die auch leidvoll waren, um sie schließlich zu überwinden? Braucht ein glückliches Leben nicht auch Anstrengung, Niederlage und das Erleben, wieder aufzustehen? Wer wären Sie ohne Herausforderungen? Wer wären Sie ohne die Wahl zu haben, sich in einer Situation zu verhalten?

Mein Einwand ist kein Appell für Ungerechtigkeit, Ausbeutung, Hunger, Krieg und andere vermeidbare Not. Doch wer als Kind einmal einem schlüpfenden Küken helfen wollte und die Eierschale zerbrach, wurde bitter enttäuscht: Die meisten Küken schaffen es dann nicht ins Leben, sie waren zu schwach. Wer einer Osterglocke mal das Häutchen mit dem Willen, zu helfen, zerriss, wurde ebenso enttäuscht – die Knospe hat sich nie entfaltet.

Aus meiner Sicht sind Hindernisse auch Chancen, damit psychische Widerstandskraft, sogenannte Resilienz, sich ausbilden kann. Wodurch sonst wird die Fähigkeit entwickelt, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen? Wem können wir sein / ihr Leben nicht zumuten, wen wollen wir aus welchen Gründen vor seinem / ihrem Schicksal bewahren?

Welches Signal wird den neuen Menschenkindern gegeben: Denen, die den Zeitpunkt aus ihrer schützenden Hülle ins Leben selbst wählen dürfen, und denen, die durch einen Eingriff von außen jäh geholt werden, allein weil das Datum stimmt?

Es gibt zahlreiche Abhandlungen darüber, was Kinder brauchen, um lebenstüchtige Menschen zu werden. Aufmerksamkeit, Liebe, Anteilnahme, Zuhören, Mut, Zuspruch, Vertrauen, Mitgefühl und  Freiraum für die eigene Entwicklung … all dies erübrigt sich durch ein glückverheißendes Datum für die Geburt sicher nicht.

In diesem Sinne: Kung Hei Fat Choi – Happy New Year 2019

 


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Feng Shui trifft Unternehmensberatung

„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde …,“ das gilt auch für nicht alltägliche Kooperationen. Während ich im letzten Jahr ein neues Raum- und Farbkonzept für ein Alten- und Pflegeheim entwickelte, traf ich dort den Unternehmensberater Hendrik M. Rabbow. Er beriet zur gleichen Zeit das neue Management der Einrichtung zur künftigen strategischen Ausrichtung und zu Fragen der Führung und Zusammenarbeit, also zu Gestaltung der Unternehmenskultur.

Arbeitsplatz der Zukunft? Doch auch im Großraum arbeiten Individuen mit eigenen Bedürfnissen. Danke © Shridhar Gupta

Dabei hatten wir Gelegenheit, uns und die Schwerpunkte unserer Arbeit kennen zu lernen. Und weil wir die Ansätze des anderen als bereichernd für unser jeweiliges Angebot erkannten, beschlossen wir, künftig auf Wunsch weitere Business-Projekte gemeinsam zu beraten. Unser Konzept ist dabei ganz einfach: Die Weichen, die auf Management- und Führungsebene (neu) gestellt werden, bekommen durch energetisch optimierte Raumkonzepte ein Plus an Präsenz. So werden Neuerungen nicht nur gedanklich geboren, sondern durch Raumgestaltung nachhaltig untermauert. Das schafft sichtbare Verbindlichkeit und Kontinuität.

Denn auch wenn es im Wirtschaftsleben um Marktposition, Gewinne, Wettbewerb, Innovation und Engagement geht – für uns, Hendrik M. Rabbow (HMR) und Susanne Berkenkopf (SB), steht der Mensch im Mittelpunkt unserer Arbeit. Egal ob sich die Führungsqualität oder das Betriebsklima verbessern sollen, ob flache Hierarchie zu rascheren Entscheidungen und einem Weniger an Bürokratie führen soll oder ob Gesundheit am Arbeitsplatz auch psychische Entlastung einbezieht – allen, die zum Erfolg eines Unternehmens beitragen, gebührt echte Wertschätzung. Denn zuverlässige, engagierte Mitarbeiter-innen sind das wertvollste Kapital in einem Unternehmen.

Unsere Argumente für eine moderne, wertschätzende Unternehmenskultur lesen sich so:

Über Führung und Wertschätzung

HMR- „Professionell führen heißt heute, Mitarbeiter-innen sachkundig zu unterstützen, ihr Potenzial zu entfalten. Das schafft zum einen Orientierung und fördert zum anderen die Identifikation mit dem Unternehmen. Wertschätzung im Miteinander lautet das Zauberwort, denn bloß angemessene Entlohnung reicht längst nicht mehr, um kompetente, engagierte und verlässliche Mitarbeiter-innen im Unternehmen zu halten.“

SB -„In der Raumpsychologie gilt ein Raum als dritte Haut und bekanntlich kann jede-r das eigene Potenzial am Besten entfalten, wenn die Umgebung dazu einlädt, sich wohl und sicher zu fühlen. Das gilt sowohl für das private als auch für das geschäftliche Miteinander. Ein Raum, der farblich oder gestalterisch optimiert wurde, fördert gegenseitige Wertschätzung, die Bereitschaft in Veränderungsprozessen mitzuwirken und verbessert insgesamt die Unternehmenskultur.“

Über Gesundheitsmanagement

HMR – „Betriebliches Gesundheitsmanagement hat einen hohen Stellenwert in der modernen Unternehmensplanung. Durch zunehmende psycho-soziale Belastungen am Arbeitsplatz sind Unternehmenslenker gefordert, ausreichend gesunderhaltende und prophylaktische Maßnahmen einzuleiten, damit die Mitarbeiter-innen aller Ebenen dem äußeren Druck der Anforderungen mit innerer Gelassenheit begegnen können.“

SB – „Farbe beeinflusst Wohlbefinden und Gesundheit. Allein die Vorstellung, im Grünen zu sitzen kann die Stimmung heben, während ein in blaues Licht getauchter Raum inneres Frösteln bewirkt. Die energetische Raumgestaltung bezieht dabei auch die Art der Tätigkeit in die Farbwahl ein, denn ein Maschinenführer z. B. braucht eine andere Präsenz als ein Arbeitsplatz in der Buchhaltung. Egal ob Routine oder Innovation, ob Kommunikation oder Tüfteln – eine Raumgestaltung, die die Bedürfnissen der Menschen berücksichtigt, trägt zur Rentabilität eines Unternehmens bei.“

Über Teamentwicklung und Kommunikation

HMR – „Die Qualität der Kommunikation in einer Organisation entscheidet über die Qualität der Unternehmenskultur. Wertschätzende Kommunikation trotz unterschiedlicher Meinung über Prioritäten und Vorgehensweise ist ein hohes Gut, und wem dies gelingt darf sich der Loyalität der Mitarbeiter-innen sicher sein. Während „reine Ansagen“ eher zu Blockaden und Verweigerungshaltung führen, kann ein Dialog Türen öffnen und zwischenmenschliches Miteinander und Vertrauen erzeugen. Darum legen wir Unternehmensberater unser Augenmerk auf wertschätzende Kommunikation und trainieren Ziel- und Lösungsfindung im Dialog.“

SB – „Was braucht ein Besprechungsraum, um Effizienz, Konzentration und Freude bei der Arbeit zu fördern? In welchem Umfeld können Konflikte auch mal ausgehalten und in konstruktive Lösungsfindung umgeleitet werden? Widerstände müssen nicht gebrochen sondern verstanden werden, um das Beste für Mensch und Unternehmen frei zu legen. Wer den Raum als Partner im Dialog erkennt, gewinnt Handlungsspielraum, Freiheit im Denken und mehr Respekt im Umgang, auch während herausfordernder Situationen.“

Wir finden, das ist eine gute Basis für eine fruchtbare Zusammenarbeit, bei der Sie, Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter-innen im Mittelpunkt stehen. Testen Sie uns!

Kontakt Hendrik M. Rabbow | Telefon 0171 6424664 | http://www.rabbow.com

Kontakt Susanne Berkenkopf | Telefon 0421 161 69 608 | http://www.feng-shui-und-beratung.de


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Was wir geben …

In Momenten des Glücks: Eins mit unserer Natur. Danke © Jaanus Jagomägi

Was wir geben, ist wirklich da.
Denn das ist der Wirklichkeit Welt
was Menschen vollbrachten,
hier ist es geschehen, und Großes
kommt darin vor;
doch das Große geschah nur:
weil Tausende täglich erwachten
und schafften und planten und litten
und liebten und dachten
und weil sich von alledem nichts verlor.

Rainer Maria Rilke

Ganz in diesem Geist wünsche ich Ihnen und Euch einen glücklichen Übergang in ein Neues Jahr voller Möglichkeiten. Dazu viel Glück und Segen für alle Vorhaben, Kraft zum Durchhalten und stille Momente für das Staunen!


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Wintersonnenwende 2018 – Das Jahr des Schweins beginnt

„Endlich,“ – tiefe Seufzer der Erleichterung, denn das Jahr des Hundes hat viele Menschen an ihre Grenzen gebracht. Mit der Wintersonnenwende tritt nun das letzte Zeichen des chinesischen Zodiak ins Licht: Das Schwein.

So dürfen wir heute doppelt feiern – denn die Wende der Sonne bringt die Wiedergeburt des Lichts

„In der Stille, in der Einkehr – am Herdfeuer zuhause oder im tiefen Schnee unter dem Sternenhimmel – nehmen wir das Mysterium der Wintersonnenwende am Besten wahr. Im Spiegel unserer Seele erscheint das Geschehen bildhaft als die Geburt des Sonnenkindes. In der dunkelsten, längsten Nacht des Jahres, wird das göttliche Himmelskind von der Erdmutter unter den Wurzeln des Weltenbaumes wiedergeboren,“ schreibt Wolf Dieter Storl über dieses Naturereignis.

… und das Yin Erde Schwein übernimmt nun für 12 Monate die Regentschaft. Damit wird 2019 ein Zyklus beendet und ist somit prädestiniert, nun Projekte wirklich abzuschließen und die Ernte einzufahren, bevor 2020 mit dem Jahr der Ratte ein neuer Kreislauf beginnt.

Schweine gelten als vielseitig und intelligent, sie lieben ein schönes Heim und Geselligkeit. In China symbolisiert es Wohlstand und Wahrheit und weil ein Schwein als Glückskind gilt, gelingt ihm meist alles, was es beginnt. Heiterkeit, Humor und Gelassenheit könnten die zweiten Vornamen eines im Zeichen des Schwein geborenen Menschen sein, der meist auch künstlerisch begabt ist.

Sensibel, sanft und tolerant erforschen Schweine gern die Natur, fühlen sich aber auch auf Partys und mit gutem Essen sehr wohl. Ihr Hang zum Perfektionismus kann die sonst freundlichen Gemüter allerdings in die Schwermut kippen. Denn wenn Schweine nicht erreichen, was sie sich vorgenommen haben, können sie sehr streng mit sich sein und neigen dazu, diesen Stress in sich hinein zu fressen. Im Extrem können solche Krisen in die Isolation und bis hin zur Egozentrik führen.

Schwein-Geborene sollten sich dann an das Element Wasser und die damit verbundene Fähigkeit, über Kommunikation mit anderen Verbindung aufzunehmen, erinnern. (Das Schwein ist der Repräsentant des Elementes Yin Wasser und mehr über das Wasser Element gibt’s hier). Auch ihre optimistische, großzügige Grundeinstellung und ihr Talent für Geselligkeit (Netzwerken!) kann sie aus dieser Einbahnstraße hinaus lenken.

Die Kombination von Wasser mit Yin Erde kann auf ein fruchtbares Jahr 2019 verweisen, doch auch Überschwemmungen andeuten, wenn das im Schwein enthaltene Yang Wasser über die Ufer tritt. Denn ein Schwein gehört zum soganannten Doppelgesicht, das heißt, niemand schaut wirklich hinter die Fassade, und wie es im Inneren aussieht ist schwer zu ergründen. Kennen Sie das von Menschen, die im Jahr des Schweins geboren sind (1935, 1947, 1959, 1971, 1983, 1995, 2007)?

Wie jedes Jahr befindet sich auch 2019 das gegenüberliegende Zeichen im sogenannten Tai Sui, im Schatten des Jupiter. Diesmal sind die im Zeichen der Schlange Geborenen (1941, 1953, 1965, 1977, 1989, 2001, 2013) gut beraten, sich zurückzuhalten. Traditionell wird diesen Zeichen geraten, ein rotes Band um die Hüfte, rote Unterwäsche oder Strümpfe zu tragen, Krankenhäuser und Beerdigungen zu meiden und keine langfristigen oder schwerwiegenden Entscheidungen zu treffen. Still halten und sich in die zweite Reihe stellen kann nächstes Jahr genau das passende Verhalten für die Menschen sein, die im Jahr der Schlange geboren wurden.

Wenn Sie wissen möchten, welchen Einfluss das Erd-Schwein auf Ihre Geschicke nehmen wird, sprechen Sie mich gerne an. Chinesische Astrologie gehört zu meiner Königsdisziplin und ich berate Sie gern individuell und ausführlich.

Wer Bauarbeiten oder Renovierungen plant, sollte sich dem Nordwesten und dem Südosten mit Vorsicht nähern, denn diese Richtungen sind 2019 äußerst sensibel. Auch hier ist guter Rat im Vorfeld zu empfehlen, denn Unachtsamkeit kann tatsächlich unangenehme Auswirkungen auf den Baufortschritt und das gute Gelingen des Projekts nehmen. Sie wissen, ich neige nicht zum „Bangemachen“, doch meine Erfahrung zeigt, dass unsichtbare Kräfte auch dann noch wirken, wenn wir sie schon lange aus den Augen verloren und mit dem Verstand wegrationalisiert haben.

Auch die Raunächte beginnen in diesen Tagen, doch erstmal schließe ich mich den Irischen Segenswünschen an und wünsche Ihnen, Ihren Lieben und allen Wesen auf Erden ein lichtvolles  Weihnachtsfest. Möge Frieden in den Herzen der Menschen ein Zuhause finden.

Gesegnet sollst du sein

mit der Freiheit des Himmels
mit dem Licht der Sonne
mit dem Strahlen des Mondes
mit der Wärme des Feuers
mit der Schnelligkeit des Windes
mit der Tiefe des Meeres
mit der Beständigkeit der Erde
mit der Stärke des Felsen.


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Das unverbindliche Angebot

In unseren Wortschatz hat sich das Gefüge vom „unverbindlichen Angebot“ geschlichen. Bedeuten soll es, dass jemand Bedingungen und Wert einer Leistung (oder eines Produkts) erfragen kann und dabei frei bleibt, es anzunehmen oder nicht. Das ist total okay und so soll es sein. Freibleibend. Doch in meinen Ohren klingt das „unverbindliche“ wie ein gesellschaftlicher Trend. Die Masse tendiert Richtung beliebig bis gleichgültig. Unverbindlich eben. So, als hätte keine Handlung irgendwelche Folgen.

Folgt man spirituellen Gesetzen, nach denen alles eins ist, besteht eine Verbindung zwischen allen und allem. Darum klingt der Begriff „unverbindlich“ irgendwie falsch. Wenn selbst der Flügelschlag eines Schmetterlings am anderen Ende der Welt einen Wirbelsturm auslösen kann, entsteht durch jeden Kontakt per se Beziehung. Und ich finde, in jeder Frage nach einem Angebot steckt ein persönliches Anliegen. Selbst wenn jemand „nur“ Büroklammern bestellt, klingt daraus der allzu menschliche Wunsch, Ordnung in die Ablage zu bringen oder Zusammengehörigkeit zwischen Papieren herzustellen.

Auch wer seine Räume oder sein Leben optimieren will, um Festgefahrenes wieder in Fluss zu bringen, hat ein persönliches Anliegen. Bittet mich jemand um ein Angebot, werde ich Teil des Anliegens, denn ich biete Lösungen dafür an. Während der Verhandlung bleiben wir, Anbietende und Anfragende/r frei, die Konditionen zu verhandeln. Niemand muss ein Angebot annehmen, das nicht gefällt. Doch aus meiner Sicht schafft nur Verbindlichkeit echte Beziehung, mit den Beigaben von Vertrauen und der Gewissheit, sich auf jemand verlassen zu können.

In diesem Sinne heute diese kurze Einlassung, dass meine Angebote nie unverbindlich, doch immer frei bleibend sind.

 

 

 


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Auf dem Weg zu mehr Klarheit

In diesen Tagen ist Klarheit mein Zauberwort. Ich wünsche mir mehr davon und war kurz davor, mir einen teuren Kalender zu kaufen, der genau das verspricht. Doch weil ich mich mittlerweile ganz gut kenne wird mir klar, dass ich damit in die Zukunft delegiere, was jetzt nach Antwort verlangt. Was tut also eine Feng Shui Beraterin, die sich mehr Klarheit wünscht?

Klarheit wirkt von Außen nach Innen. Danke für das passende Foto Statement an © Oriento.

  • Ich frage mich: „Was ist für mich eigentlich Klarheit?“ Ein geputztes Fenster zum Durchschauen, eine leere, weiße Schreibtischplatte, ein unbeirrbarer Fokus auf mein Ziel (ich nehm‘ erstmal nur eins, das ist leichter), ein strukturierter Ablauf, ein fester Rhythmus bestimmt von Kronos statt Kairos? Und gibt es Variationen in der Klarheit? Große Klarheit und weniger große? Ist Klarheit eine Cousine von Disziplin?
  • Ich räume meinen Schreibtisch leer. Dabei sind viele Entscheidungen zu treffen, denn um mich herum liegen beschriebene Zettel, Füller und Buntstifte, Sinnsprüche, Kristalle, selbstgemachte Streichholzschachtel, Brieföffner mit Vogel, Bücher, mit denen ich arbeite, handgeschöpfte Bogen, Mitbringsel von draußen – und wohin jetzt damit? Ich liebe diesen Krimskrams, doch irgendwann = jetzt ist der Tisch voll und selbst die Tastatur schaukelt auf einem Stapel Papier. Vorsichtig schob ich vorhin alles an den Rand, darauf bedacht, dass nichts runterfällt. Daran merke ich: Ich bin unklar, weil abgelenkt. Ich kann hier jetzt keinen Brief schreiben, keine Skizze fertigen, keinen klaren Gedanken fassen – einfach weil kein Fleckchen mehr frei ist. Ich weiß: Neues entsteht nur, wo Raum dafür ist und erinnere mich an die Zeit mit Zahnspange. Weil zu viele Zähne zu wenig Platz hatten und drauf und dran waren, schief zu wachsen …
  • Ich sitze am leeren Schreibtisch. Mein Blick schweift im Zimmer herum. Was stört mein Bild von Klarheit? Dann: Papierkorb geleert, Bücher verstaut, Oberfläche vom Sidebord frei geräumt.
  • Ich sitze wieder am immer noch leeren Schreibtisch. Ich nehme ein weißes Blatt Papier und beginne zu schreiben. [Wer bisher nur in die Tasten klopft sollte das unbedingt mal wieder probieren, es hat einen bereichernde Effekt auf die grauen Zellen.] Worüber möchte ich mir klar werden? Wo braucht mein Leben mehr Klarheit? Was kann ich klarer formulieren, um es auf den Punkt zu bringen? Warum ist Klarheit so wichtig für mich? Was entgeht mir, wenn ich unklar bleibe?
  • Ich merke, wie ungewohnt es ist, an so einem leeren Schreibtisch zu sitzen. Während ich schreibe drängt etwas in mir plötzlich nach … und ich will aufstehen, es holen oder tun. Doch ich widerstehe dem Impuls, bleibe sitzen und beobachte, wie stark er wird. Kann er mich „zwingen“ ihm zu folgen? Schaffe ich, ihn auszusitzen? Plötzlich wird ein Spiel draus. Ich bleibe sitzen, atme und merke: Ich bin total klar. Weil ich bemerkt habe, an welchem Punkt / Gedankenstrich: bei welchem Gedanken mich der Bewegungsimpuls gepackt hat. Da wollte ich nicht ran, da wollte ich ausweichen, mich ablenken – unklar bleiben.
  • Ich atme aus und stelle fest: Mein Weg zur Klarheit geht über Außen (wahrnehmen, was mich umgibt und Bedingungen schaffen, in denen etwas möglich wird) nach Innen (beobachten, was den Fluss unterbricht, mich ablenkt).
  • Dauer des Experiments: 1 Stunde.
  • Fazit: Klarheit braucht Entscheidung, Disziplin und den Willen, dran zu bleiben. Auf dem Weg zu dieser Erkenntnis und einem Moment absoluter Klarheit habe ich aufgeräumt, einen „unbehaglichen“ Gedanken erwischt, ihn mir bewusst gemacht und tief geatmet. Ich bin sehr zufrieden.


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Letzer Termin in 2018: Aufstellen mit Grundriss

Ein Raum ist etwas Wunderbares: Er bietet Schutz und Geborgenheit, er umfängt den Menschen wie eine dritte Haut und hat dennoch ein Eigenleben. Ein Raum verkörpert Potenziale und Kräfte, die er den Menschen zur Verfügung stellt. Und obwohl ein Grundriss nur aus ein paar Linien auf einem Stück Papier besteht, zeigt er beim draufschauen schon, welche Einflüsse im Leben der Menschen wirksam werden.

Jedes Haus hat Verbindung zur Außenwelt und ein (reiches) Innenleben. Foto © Brain Babb

Das resultiert in Themen, die sich in den Vordergrund schieben oder in Fragen, die sich aufdrängen. Unerlöste Konflikte, Entscheidungen die es zu treffen, alte Verletzungen, die es zu heilen gilt – all das spiegeln Raum und Grundriss.

Darum eignet sich die Kombination aus Feng Shui und systemischer Aufstellung sehr gut, die  Verbindung zwischen Mensch und gebautem Raum zu entschlüsseln. Anschließend kann der eigene Wirkungsbereich viel freier erlebt, neu strukturiert oder aufgeschlossener vergrößert werden.

Im Workshop „Aufstellen mit Grundriss“ nutzen wir Ihren Grundrisses als Werkzeug. Denn er ist stiller Zeuge, welche Themen in Ihrem Leben aktiv sind und trägt die Lösung in sich, was getan werden kann, um Prozesse wieder ins fließen zu bringen.

Egal ob Wohn- oder Arbeitsraum, jeder Raum ist ein möglicher Verbündeter im Leben.

Wann?
Samstag, 8.12.2018, von 14 bis ca. 18 Uhr (die Dauer variiert abhängig von der Teilnehmerzahl)
Wo?
Im EOS-Institut in Bremen, Schwachhauser Heerstr. 55
Wieviel?
140 Euro, inkl. MwSt.

Bitte Grundriss im Original oder als eigene Zeichnung mitbringen.

Anmeldung

Erst prägen wir die Räume,
dann prägen die Räume uns.

frei zitiert nach Winston Churchill


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Podcast: Alles ist Energie

Kürzlich erlebte ich eine Sternstunde. Ich hatte den Bremer Coach und Podcaster Jochen Bethge kennen gelernt und schon das erste Treffen erzeugte ein wahres Feuerwerk unserer Synapsen.

Daraufhin hat Jochen beschlossen: „Das Thema interessiert viele Menschen, wir treffen uns nochmal und machen ein Podcast daraus.“

Gesagt – getan. Hier gibt’s nun 30 Minuten Hörerlebnis zu meinem Lieblingsthema: Menschen und Räume brauchen vitale Energie, um kraftvoll und bewusst gegebenes Potenzial zu leben.

Was Energie im Leben bewirkt


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Melancholie im Herbst

Die beste Melancholie ist nichts, ohne den passenden Rahmen …

Tage, wenn sie scheinbar uns entgleiten,
gleiten leise doch in uns hinein,
aber wir verwandeln alle Zeiten;
denn wir sehnen uns zu sein …

Rilke

 


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Mit geschmeidigen Tipps gesund durch den Herbst

Nach diesem Übersommer kündigt sich der Herbst mit leisem Klopfen an. Spinnweben, Morgennebel und dieser typisch feine Geruch sind untrügliche Zeichen. Jetzt wird geerntet was übers Jahr angebaut, gehegt und gepflegt wurde.

Seit je markieren die Monate August, September und Oktober die Herbstzeit. Das Qi dieser Jahreszeit wird regiert vom Element Metall und laut chinesischer Medizin gehören Lunge, Nase, Haut, Haare und Dickdarm zu diesem Element. Grund genug, sie im Herbst mit besonderer Sorgfalt zu pflegen. Da die die Kraft des Yang zunehmend schwindet und das Yin stetig zulegt, gerät Gewohntes leicht aus der Balance. Doch wir können einiges tun, um unser inneres Gleichgewicht zu halten.

Die Klassiker: Ausreichend Schlaf und viel Sauerstoff sind jetzt die beste Medizin, während Aufregung, Ärger und Sorgen vor allem die Lunge strapazieren und das körpereigene, über den Sommer aufgebaute Qi reduzieren. Nun ist die wichtigste Zeit, eigenes Qi zu bewahren, um gesund durch den Winter zu kommen. Lange Spaziergänge versorgen die Lunge mit Sauerstoff und helfen beim Gehen, Sorgen loszulassen. Darum jetzt so oft wie möglich draußen sein und tief atmen, denn mit einer angegriffenen Lunge kann ein Mensch nicht wirklich vital sein. Auch eine regelmäßige Verdauung ist Basis für ein gesundes Immunsystem und Gehen kann hilfreich sein, nach langen Stunden im Sitzen den Darm wieder in Schwung zu bringen.

Natürlich kann auch die Ernährung beitragen, Immunkraft zu stärken: Früchte und buntes Gemüse gepaart mit Eintopf, selbstgemachter Marmelade, Kompott oder Chutneys sind dafür die besten Energielieferanten. Sparsam sollten scharfe Kräuter und Gewürze verwendet werden, dazu weniger Knoblauch und Zwiebeln ins Essen und bis zum nächsten Frühjahr sehr salzige und thermisch kalte Lebensmittel vom Speiseplan streichen. Denn ein zu viel an Gewürz kann nun den Lungen schaden, und zu viel Salz kann durch Einlagerungen im Körper Haut und Haare schädigen.

Qigong ist ein weiterer Klassiker den Körper mit Qi zu versorgen, sich zu bewegen und dabei innerlich still zu werden. Noch einmal zurück zur Lunge: Sie ist verbunden mit Milz und Herz und gilt, wie die Haut, als Grenze zwischen innen und außen, zwischen Organismus und Umwelt. Ein gesundes Selbstwertgefühl, Respekt für sich und andere gehen damit Hand in Hand. Darum gibt es im Qigong Übungen für jede Jahreszeit, um die entsprechenden Organe zu stärken.

Die Haut gilt als äußere Lunge und ihre Poren als „Türen des Qi“. Darum Vorsicht mit allem, was unter die Haut geht – eine nicht zufällig gewählte Ausdrucksweise, denn was die äußere Grenze nach Innen durchdringt kann die körpereigenen Kräfte angreifen. Zu wissen wer wir sind und woran wir glauben ist eine gute Basis, uns mit Vertrauen, einer ausdrucksstarken Stimme und Vitalität zu versorgen.

Wussten Sie übrigens, dass jeder Finger mit den inneren Organen in enger Verbindung steht? Der Daumen hat engen Kontakt zur Lunge. Darum täglich Hände und Finger massieren und im Herbst besonders den Daumen mit liebevoller Aufmerksamkeit beschenken.

 

Mit Dank an meine Kollegin Nikki Martin für die Anregungen zu diesem Beitrag


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Die eigene Welt mit anderen Augen sehen

Studien haben bewiesen, dass unser Gehirn uns eine Menge Arbeit abnimmt. In Millisekunden wird dort oben am Bewußtsein vorbei entschieden, ob etwas unsere Aufmerksamkeit erreicht, oder nicht. Um effektiver zu sein werden nämlich eine Menge Facetten einfach ausgeblendet. Wer sein Gehirn neu konditionieren will um ein neues Verhalten zu trainieren, braucht dazu 21 Tage.

Erst dann sind die neuen Verschaltungen so stabil, dass die im Gehirn gebaute Autobahn der Gewohnheit verlassen und der noch nicht so eingefahrene Weg nicht schnell wieder „vergessen“ wird. Im Vergleich mit dem Sekundenbruchteil, in denen das Oberstübchen ganz autonom handelt, sind 21 Tage eine ganz schön lange Zeitspanne. Da heißt es dran bleiben.

In diesem Zusammenhang ist es nicht verwunderlich, wenn einem Vieles gar nicht (mehr) auffällt und zum Beispiel erst mit einer Baulücke das große Überlegen beginnt, wie eigentlich das Haus aussah, das hier noch bis vor kurzem stand. Zuhause ist es ähnlich. Der Blick für’s Detail geht mit der Zeit verloren und man „sieht“ einfach nicht mehr, was ist. Doch was uns umgibt ist nicht bedeutungslos, denn über das gestaltete Umfeld sprechen wir mit uns selbst.

Ich habe die relativ simple Feng Shui Analogie schon öfter erlebt, in der jemand sich eine Partnerschaft oder mehr Gemeinschaft wünscht, doch nur Fotos von sich oder von Einzelpersonen aufgehängt hat. Dass jemand mehr Erfolg und Anerkennung ersehnt, doch der räumliche „Blick in die Zukunft“ ist mit Kartons und Altpapier verstellt. Wie jemand sich wunderte, mit stetiger Regelmäßigkeit in Beziehungen zu schlittern, in denen sich der Partner mit der Zeit als alkoholabhängig erwies, in allen Räumen jedoch kunstvoll gemalte Bilder hingen, auf denen Menschen in trinklauniger Runde zu sehen waren.

Das mag lustig oder einleuchtend klingen. Na klar, von außen gesehen ist es relativ einfach, beim Anderen einen blinden Fleck zu erkennen. Doch wie war das mit dem Balken im eigenen Auge? Ich erlebe den Aha Effekt während meiner Feng Shui Beratungen, wenn Menschen ihre Welt einmal durch meine Augen betrachten. Dann lüftet sich Schleier um Schleier und plötzlich werden Zusammenhänge deutlich, die vorher nicht mal vermutet wurden.

Ich habe es diesen Sommer erlebt, als meine Freundin Johanna aus München mich besuchte. Sie war das erste Mal in meinem Garten und hat mir mit ihren Fotos ein großes Geschenk gemacht. Mein Garten ist mir so vertraut, doch durch ihre Augen habe ich bisher unbekannte Facetten von mir, meinem Garten und meiner Freundin entdeckt. Ein wunderbares Geschenk, das ich unbedingt zum Nachmachen empfehle!

Wer Gewohnheiten wirksam verändern möchte, kommt nicht drumrum sich bewusst auf ihre Spur zu begeben. Ich kann dazu noch folgende Lektüre empfehlen: Charles Duhigg „Die Macht der Gewohnheit“.

 

 


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Wie ein Optimist …

„Es gab viele dunkle Augenblicke, in denen mein Glaube an die Menschheit auf eine harte Probe gestellt wurde. Doch ich wollte und konnte mich nicht einfach so der Verzweiflung überlassen. Dieser Weg führte ja doch nur in Niederlage und Tod.

Von allen lernen – von Mensch und Tier gleichermaßen. Foto © Alexas_Fotos

Ich bin grundsätzlich Optimist. Ob das nun angeboren ist oder eine Frage der Erziehung – wer weiß? Ein Optimist jedenfalls reckt immer das Gesicht der Sonne entgegen und geht stets vorwärts. “

Nelson Mandela. Long Walk to Freedom.


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Zum Abschied

Wer einen lieben Menschen verliert, ist oft untröstlich.

Doch manchmal ist die Traurigkeit schon ein Trost. Tränen fließen lassen. Erinnerungsbilder vor das innere Auge holen. Ich finde es hilfreich, der Trauer eine Weile einen Raum in sich zu geben. Nicht gleich dem Motto „Das Leben geht weiter“, zu folgen. Trauer um einen Menschen heißt auch anerkennen, was er oder sie für uns getan hat und ist gut für die Würde auf beiden Seiten. Tränen berühren das Herz und Herzsprache ist die, die wir alle intuitiv können. Sie kann denen, die voraus gehen, gutes Geleit sein.

Es war, als hätt‘ der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt‘.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

Joseph F. von Eichendorff

In tiefer Sympathie mit allen, die gerade einen lieben Menschen verloren haben und sich erlauben, zu trauern.

 

Wer mehr lesen möchte
Vor einigen Jahren habe ich einen Beitrag über Feng Shui und den Tod verfaßt. Zugegeben, er ist ein bisschen aus dem Kopf geschrieben, doch lesenswert allemal.


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Tag 30 – Danke!

Nach 30 Tagen Expedition ins räumliche Erleben wäre sicher ein guter Zeitpunkt für ein Fazit.
Doch mir ist heute eher danach, einfach Danke zu sagen – Danke für’s mitmachen, lesen, kommentieren und liken. Und auch für die Bereitschaft, dich auf meine „Feng Shui Sicht“ einzulassen.

 

 

 

 

 

 


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Tag 28 – ?

„Zwei Dinge ergeben eine Geschichte:
Das Netz und die Luft, die durchs Netz fällt.“
Pablo Neruda

Das ist eine Geschichte, die ich – zugegeben – nicht verstehe. Ich liebe jedes Wort darin, doch die Bedeutung kann ich nicht denken, nur ahnen. Ich bin verwirrt. Auch gut, dahinter steckt ja meist eine Aufforderung, „business as usual“ beiseite zu legen, etwas anders als bisher zu schauen. Neue Erfahrung zulassen, vielleicht guter Nährboden für das, was noch nicht gedacht ist.

Dem werde ich mich heute widmen. Mich mit etwas beschäftigen, das ich nicht verstehe. Manchmal ist es gut sich einzugestehen, nicht auf jede Frage eine Antwort zu haben. Sonst kann man selbst schneller zum Problem werden, als man gucken oder gehen kann. Anstatt zur gewünschten Lösung beizutragen.

Das können auch ganz reale Dinge sein. Der Sinn der bald wirksam werdenden Datenschutzverordnung, zum Beispiel. Ich verstehe ganz und gar nicht, welches Sicherheitsrisiko ich mit meinen Blog und den Kommentaren die jemand dazu schreibt, darstelle. Doch wer von uns nun das Netz oder die Luft ist – vielleicht verstehe ich es morgen besser.

In diesem Sinne überlasse ich dich heute ganz dem, was du nicht verstehst und wünsche dir, dass deine Fragen wie Küsse schmecken * …!!!

° frei nach Carmen Kindl-Beilfuß


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Tag 19 – Feng Shui für Zwischendurch

Mein Tipp heute: Auf den Zwischenraum achten.

Er ist das Geheimnis aller Erscheinungen. Nur der Zwischenraum gibt jedem Mensch und jedem Ding die Gelegenheit, zu sein. Der Zwischenraum läßt Atmosphäre entstehen. Der Zwischenraum gibt eine Ahnung vom Wesen des Ganzen.

Was sagt der Zwischenraum über die natürliche Ordnung? Foto © rawpixel

Insider kennen im Feng Shui den Begriff: The Big Void. Die große Leere. Das Nichts, aus dem die 10.000 Dinge geboren werden. „Mach dich erstmal leer,“ heißt es, wenn ein Anliegen drängt, doch die gegenwärtige Situation wie festgefahren scheint.

Wir fügen Speichen in einem Rad zusammen,
aber es ist das Loch in der Mitte,
das die Bewegung des Wagens bewirkt.

Wir formen Ton zu einem Topf,
aber es ist die Leere darin,
die das Gewünschte enthält.

Wir zimmern Holz für ein Haus,
aber es ist der Innenraum,
der es bewohnbar macht.

Wir arbeiten mit dem Seienden,
doch Nichtseiendes bringt den Nutzen.

Tao Te King, Vers 11

„Mach dich erstmal leer“, oder „Lass los“, mag in manchen Ohren klingen wie: „Sprich chinesisch.“ Ja gern, lautet die Antwort, nur wie geht das?

Ein Weg führt über den Zwischenraum.

Wer ein Bild braucht: Der Körper, so fest und dicht er scheint, wäre ohne Zwischenraum nicht lebensfähig. Zum Beispiel braucht die Lunge ihn, denn ohne Zwischenraum passt kein Atem hinein.

„Das Sichtbare … gibt dem Werk die Form. Das Unsichtbare … gibt ihm Wesen und Sinn“, sagte Lao Tse. Alles braucht Raum, sich zu entfalten. Das Sichtbare braucht das Unsichtbare, das Unsichtbare das Sichtbare. Doch wo liegt das Geheimnis? Im Sichtbaren? Oder im Unsichtbaren?

Achte heute auf die Zwischenräume – welche fallen dir auf? Welchen nimmst du wahr, bevor dein Fuß beim Gehen wieder die Erde berührt, welchen zwischen Menschen an der Kasse im Supermarkt, zwischen den Autos im dichten Verkehr, bevor die Sonne auf oder unter geht, zwischen den Büchern im Regal, zwischen Schrank und Zimmerdecke, zwischen deinen Gedanken, zwischen den Möbeln im Raum, den Dingen auf dem Schreibtisch, zwischen den Tönen deiner Lieblingsmusik. Welchen Zwischenraum bietet das Zwischendurch, im Kontrast zum „Mal eben“?

Muß ein Zwischenraum groß oder klein, lang oder kurz sein? Wann spürst du die natürliche Ordnung, die der Zwischenraum herstellt? Welche Antwort gibt der Zwischenraum auf deine Fragen?

 

 


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Tag 18 – (Fast) ohne Worte

Foto © Hans Benn

Es gibt Momente, da steht die ganze Welt still. Da ist für nichts anderes Raum, als für das, was plötzlich das gesamte Sein erfaßt. Der totale Jetzt-Moment. Einen solchen erlebte ich gestern.

Wie schon tausendmal vorher überquerte ich am Abend den Fluss, sah die leicht verschleierte Sonne, die Färbung des Himmels und das träge fließende Wasser. Ein mir total vertrautes Bild.

Und doch war es wie das erste Mal als plötzlich meine Welt angehalten wurde.

 

Jeden Sonnenuntergang gibt es nur einmal.

 

Das mag ganz banal klingen und sicher hat man es schon unzählige Male vorher irgendwo gelesen. Der Unterschied beginnt genau da – solange etwas im Kopf bleibt, verändert sich nichts.

Einen solchen Moment wünsche ich dir heute.