Susanne Berkenkopf

Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf. Darum gibt es bei mir Impulse für Wohnräume, Arbeitsplätze und ein sinnerfülltes Leben. Beruflich entwerfe ich stimmige Einrichtungskonzepte und kombiniere sie mit energetischer Unterstützung für die Menschen. Meine Werkzeuge sind Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung.


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Raum der Stille

Advent, Advent. Statt noch xx Mal schlafen bis zum: „… aber wir wollten uns doch nichts schenken!“, hier ein ausgefallener Weihnachtswunsch, den eine fünfköpfige Familie sich erfüllt hat. Letzte Woche war ich bei Ihnen, um den fertig eingerichteten RAUM DER STILLE, den ich für ihr Wohnhaus konzipiert hatte, zu begutachten.

Es war ein Familienprojekt, initiiert von den beiden heranwachsenden Söhnen. Die hatten sich zu Weihnachten gewünscht, dass mehr Ruhe in die Familie kommt. Denn der Eine macht nächstes Jahr Abitur, der Andere beginnt eine Lehre und das Nesthäkchen hat gerade aufs Gymnasium gewechselt. Die beiden Großen wollen noch eine Weile mit den Eltern leben und dort etwas haben, was sie sich absehbar (beim Auszug in WG oder mit Freundin) nicht würden leisten können – einen Raum der Stille.

Gemeinsam hatten alle entschieden, trotz nicht gerade üppiger Platzverhältnisse, ein Zimmer dafür herzugeben. Der Wunsch an mich lautete, dass dieser Raum kaum möbliert werden und dennoch warm wirken soll und dass ein farblicher Akzent die Aufmerksamkeit immer wieder zurück holt, wenn sich die Gedanken verlieren. Denn auf ein gemeinsames Bild, das wußten alle sofort, würde man sich nie einigen. Außerdem sollte ich es hinkriegen, dass auch mal alle Fünfe im Raum sein können, ohne sich zu stören oder Platzangst zu kriegen.

Als ich vor einigen Wochen mein Konzept vorstellte, waren alle gleich begeistert. Ich hatte die Idee des Jüngsten aufgegriffen, zusätzlich zu einem Sitzkissen, für jeden ein passendes Schaffell zu besorgen. Laut Fliegender Sterne des Feng Shui begünstigt ein einheitlicher Wandton in Japanweiß das Raumklima, zusätzlich sollten drei Wände je ein abstraktes Motiv (Quadrat, Kreis, Dreieck) bekommen, das in einer anderen Farbe aufgetragen wird. Der fast quadratische Raum erlaubt, dass sich sowohl alle gemeinsam um eine Mitte versammeln können, als auch – selbst wenn alle anwesend sind – sich mit Blick auf eines der Wandmotive zu setzen.

Bei den Wandmotiven steht das Quadrat für die Erdung, der Kreis für die Zentrierung und das Dreieck für geistige Inspiration. Der installierte Mittelpunkt, ausgelegt mit Bergkristall und Rosenquarz, verleiht dem Raum eine angenehme Schwingungsfrequenz. Zusätzlich werden auch in den vier Ecken entsprechend große Kristalle dafür sorgen, dass die Energie im Raum pulsiert und klar bleibt. Für jedes Familienmitglied habe ich zusätzlich ein Hexagramm gefunden, dass ausgleichend auf das jeweilige Temperament wirkt.

Als ich mich gestern verabschiedete haben mich alle fröhlich-freundlich umarmt und der Jüngste gab mir einen dicken Schmatzer auf die Wange. Er war einfach glücklich, dass ich seinen Wunsch, das Schaffell „irgendwie unterzubringen“ tatsächlich aufgegriffen hatte 😉 Und ich bin noch immer ganz gerührt und sage noch einmal Danke für das in mich gesetzte Vertrauen!

 

 

 

 

 

 

 


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Das unverbindliche Angebot

In unseren Wortschatz hat sich das Gefüge vom „unverbindlichen Angebot“ geschlichen. Bedeuten soll es, dass jemand Bedingungen und Wert einer Leistung (oder eines Produkts) erfragen kann und dabei frei bleibt, es anzunehmen oder nicht. Das ist total okay und so soll es sein. Freibleibend. Doch in meinen Ohren klingt das „unverbindliche“ wie ein gesellschaftlicher Trend. Die Masse tendiert Richtung beliebig bis gleichgültig. Unverbindlich eben. So, als hätte keine Handlung irgendwelche Folgen.

Folgt man spirituellen Gesetzen, nach denen alles eins ist, besteht eine Verbindung zwischen allen und allem. Darum klingt der Begriff „unverbindlich“ irgendwie falsch. Wenn selbst der Flügelschlag eines Schmetterlings am anderen Ende der Welt einen Wirbelsturm auslösen kann, entsteht durch jeden Kontakt per se Beziehung. Und ich finde, in jeder Frage nach einem Angebot steckt ein persönliches Anliegen. Selbst wenn jemand „nur“ Büroklammern bestellt, klingt daraus der allzu menschliche Wunsch, Ordnung in die Ablage zu bringen oder Zusammengehörigkeit zwischen Papieren herzustellen.

Auch wer seine Räume oder sein Leben optimieren will, um Festgefahrenes wieder in Fluss zu bringen, hat ein persönliches Anliegen. Bittet mich jemand um ein Angebot, werde ich Teil des Anliegens, denn ich biete Lösungen dafür an. Während der Verhandlung bleiben wir, Anbietende und Anfragende/r frei, die Konditionen zu verhandeln. Niemand muss ein Angebot annehmen, das nicht gefällt. Doch aus meiner Sicht schafft nur Verbindlichkeit echte Beziehung, mit den Beigaben von Vertrauen und der Gewissheit, sich auf jemand verlassen zu können.

In diesem Sinne heute diese kurze Einlassung, dass meine Angebote nie unverbindlich, doch immer frei bleibend sind.

 

 

 


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Auf dem Weg zu mehr Klarheit

In diesen Tagen ist Klarheit mein Zauberwort. Ich wünsche mir mehr davon und war kurz davor, mir einen teuren Kalender zu kaufen, der genau das verspricht. Doch weil ich mich mittlerweile ganz gut kenne wird mir klar, dass ich damit in die Zukunft delegiere, was jetzt nach Antwort verlangt. Was tut also eine Feng Shui Beraterin, die sich mehr Klarheit wünscht?

Klarheit wirkt von Außen nach Innen. Danke für das passende Foto Statement an © Oriento.

  • Ich frage mich: „Was ist für mich eigentlich Klarheit?“ Ein geputztes Fenster zum Durchschauen, eine leere, weiße Schreibtischplatte, ein unbeirrbarer Fokus auf mein Ziel (ich nehm‘ erstmal nur eins, das ist leichter), ein strukturierter Ablauf, ein fester Rhythmus bestimmt von Kronos statt Kairos? Und gibt es Variationen in der Klarheit? Große Klarheit und weniger große? Ist Klarheit eine Cousine von Disziplin?
  • Ich räume meinen Schreibtisch leer. Dabei sind viele Entscheidungen zu treffen, denn um mich herum liegen beschriebene Zettel, Füller und Buntstifte, Sinnsprüche, Kristalle, selbstgemachte Streichholzschachtel, Brieföffner mit Vogel, Bücher, mit denen ich arbeite, handgeschöpfte Bogen, Mitbringsel von draußen – und wohin jetzt damit? Ich liebe diesen Krimskrams, doch irgendwann = jetzt ist der Tisch voll und selbst die Tastatur schaukelt auf einem Stapel Papier. Vorsichtig schob ich vorhin alles an den Rand, darauf bedacht, dass nichts runterfällt. Daran merke ich: Ich bin unklar, weil abgelenkt. Ich kann hier jetzt keinen Brief schreiben, keine Skizze fertigen, keinen klaren Gedanken fassen – einfach weil kein Fleckchen mehr frei ist. Ich weiß: Neues entsteht nur, wo Raum dafür ist und erinnere mich an die Zeit mit Zahnspange. Weil zu viele Zähne zu wenig Platz hatten und drauf und dran waren, schief zu wachsen …
  • Ich sitze am leeren Schreibtisch. Mein Blick schweift im Zimmer herum. Was stört mein Bild von Klarheit? Dann: Papierkorb geleert, Bücher verstaut, Oberfläche vom Sidebord frei geräumt.
  • Ich sitze wieder am immer noch leeren Schreibtisch. Ich nehme ein weißes Blatt Papier und beginne zu schreiben. [Wer bisher nur in die Tasten klopft sollte das unbedingt mal wieder probieren, es hat einen bereichernde Effekt auf die grauen Zellen.] Worüber möchte ich mir klar werden? Wo braucht mein Leben mehr Klarheit? Was kann ich klarer formulieren, um es auf den Punkt zu bringen? Warum ist Klarheit so wichtig für mich? Was entgeht mir, wenn ich unklar bleibe?
  • Ich merke, wie ungewohnt es ist, an so einem leeren Schreibtisch zu sitzen. Während ich schreibe drängt etwas in mir plötzlich nach … und ich will aufstehen, es holen oder tun. Doch ich widerstehe dem Impuls, bleibe sitzen und beobachte, wie stark er wird. Kann er mich „zwingen“ ihm zu folgen? Schaffe ich, ihn auszusitzen? Plötzlich wird ein Spiel draus. Ich bleibe sitzen, atme und merke: Ich bin total klar. Weil ich bemerkt habe, an welchem Punkt / Gedankenstrich: bei welchem Gedanken mich der Bewegungsimpuls gepackt hat. Da wollte ich nicht ran, da wollte ich ausweichen, mich ablenken – unklar bleiben.
  • Ich atme aus und stelle fest: Mein Weg zur Klarheit geht über Außen (wahrnehmen, was mich umgibt und Bedingungen schaffen, in denen etwas möglich wird) nach Innen (beobachten, was den Fluss unterbricht, mich ablenkt).
  • Dauer des Experiments: 1 Stunde.
  • Fazit: Klarheit braucht Entscheidung, Disziplin und den Willen, dran zu bleiben. Auf dem Weg zu dieser Erkenntnis und einem Moment absoluter Klarheit habe ich aufgeräumt, einen „unbehaglichen“ Gedanken erwischt, ihn mir bewusst gemacht und tief geatmet. Ich bin sehr zufrieden.


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Letzer Termin in 2018: Aufstellen mit Grundriss

Ein Raum ist etwas Wunderbares: Er bietet Schutz und Geborgenheit, er umfängt den Menschen wie eine dritte Haut und hat dennoch ein Eigenleben. Ein Raum verkörpert Potenziale und Kräfte, die er den Menschen zur Verfügung stellt. Und obwohl ein Grundriss nur aus ein paar Linien auf einem Stück Papier besteht, zeigt er beim draufschauen schon, welche Einflüsse im Leben der Menschen wirksam werden.

Jedes Haus hat Verbindung zur Außenwelt und ein (reiches) Innenleben. Foto © Brain Babb

Das resultiert in Themen, die sich in den Vordergrund schieben oder in Fragen, die sich aufdrängen. Unerlöste Konflikte, Entscheidungen die es zu treffen, alte Verletzungen, die es zu heilen gilt – all das spiegeln Raum und Grundriss.

Darum eignet sich die Kombination aus Feng Shui und systemischer Aufstellung sehr gut, die  Verbindung zwischen Mensch und gebautem Raum zu entschlüsseln. Anschließend kann der eigene Wirkungsbereich viel freier erlebt, neu strukturiert oder aufgeschlossener vergrößert werden.

Im Workshop „Aufstellen mit Grundriss“ nutzen wir Ihren Grundrisses als Werkzeug. Denn er ist stiller Zeuge, welche Themen in Ihrem Leben aktiv sind und trägt die Lösung in sich, was getan werden kann, um Prozesse wieder ins fließen zu bringen.

Egal ob Wohn- oder Arbeitsraum, jeder Raum ist ein möglicher Verbündeter im Leben.

Wann?
Samstag, 8.12.2018, von 14 bis ca. 18 Uhr (die Dauer variiert abhängig von der Teilnehmerzahl)
Wo?
Im EOS-Institut in Bremen, Schwachhauser Heerstr. 55
Wieviel?
140 Euro, inkl. MwSt.

Bitte Grundriss im Original oder als eigene Zeichnung mitbringen.

Anmeldung

Erst prägen wir die Räume,
dann prägen die Räume uns.

frei zitiert nach Winston Churchill


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Das Leuchten des Raumes

Haben Sie schon einmal beobachtet wie es ist, wenn Sie einen Menschen so anschauen, dass er sich wahrgenommen fühlt? Wie er unter Ihrem Blick regelrecht aufblüht, sich aufrichtet und zu leuchten beginnt?

Stellen Sie sich vor, mit diesem Blick betrachten Sie heute Ihr Zuhause. Was meinen Sie, passiert im Raum, wenn Sie ihn ebenso liebevoll anschauen? Und was, wenn Sie spüren, Sie wohnen da nicht nur, arbeiten da nicht nur – sondern Sie verbringen Ihr Leben in diesen Räumen?

Setzen Sie sich heute doch mal an einen Lieblingsplatz und schauen sich um. Ohne zu bewerten und ohne dem Impuls nachzugeben, jetzt noch irgendwas aufräumen zu müssen. Gönnen Sie sich einige Augenblicke in Stille.

Irgendwann gibt es den Moment, in dem Sie den Raum wirklich erkennen.  Dann öffnet er etwas und gibt Ihnen Gelegenheit, sich durch ihn zu erkennen. Und zwar mit allem, das er in sich birgt und das auch Sie in sich tragen – Möglichkeiten, Begrenzungen, Potenziale.

Zu diesen bewußten Momenten möchte ich Sie heute einladen: Spüren Sie das Leuchten Ihrer Räume und die Dankbarkeit, durch sie genährt zu werden.

 

 


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Projekt: Aus einer langweiligen Rasenfläche einen Garten machen

Die Reaktion auf meinen letzten Artikel ist vielfältig und es sieht aus, als sei der Wunsch mit  einem lebendigen Stück Natur zu leben, tatsächlich groß. Doch Befürchtungen verschiedenster Natur verhindern, mit der Planung zu beginnen.

Ja genau, Planung. Denn ohne geht es selten, wenn ein Garten „nach Wunsch“ entstehen soll. Andernfalls gleicht die Fläche schnell einem wilden Mix aus Pflanzen, Rasen, gepflasterter Terrasse mit Möbeln und verstreuter Deko. Doch für den gewünschten Effekt empfehle ich ein Konzept, das alles im Blick hat:

  • Was soll der Garten „bringen“ – Entspannung, Aktivität, geeignet für Gartenfeste oder für Gemüseanbau, eine grüne Oase nah am Haus sein … ?
  • Wie pflegeintensiv soll er sein – wollen Sie sich im Garten körperlich austoben statt ins Fitnessstudio zu gehen oder bevorzugen Sie, weniger zu tun, den Pflanzen beim Wachsen zuschauen und nur ab und zu korrigierend einzugreifen?
  • Welches Gefühl soll der Garten vermitteln – mögen Sie’s romantisch oder klar überschaubau, wünschen Sie lauschige Areale, in die Sie auch mal abtauchen können oder möchten Sie auf dem Rasen liegen und den Wolkenflug beobachten? Im eigenen Garten auch mal zelten?
  • Was muss untergebracht werden: Hollywoodschaukel, Hängematte, Wäschespinne, Gerätehaus, Kompost, Grillplatz, Wasserspiel, Obstbaum, Gewächshaus, Fläche für Gemüseanbau, Spielgeräte für Kids?
  • Dazu kommen Standortansprüche der Pflanzen, ihr Wuchsverhalten und die Verträglichkeit innerhalb der Beetgemeinschaft.

Zur Veranschaulichung hier ein Beispiel.

Das Projekt – Freistehendes Haus mit Vorgarten und einer zu gestaltenden Fläche, seitlich und hinter dem Haus. Der Garten ist nur durch die Garage (linker Hand) oder durch das Haus zu betreten. Rechter Hand gibt es zur Straße hin einen Sichtschutz, der auch vor ungebetenen Gästen schützt. Die zu gestaltende Fläche beläuft sich auf ca. 300 m2 und besteht bisher hauptsächlich aus Rasen und zwei Bäumen. Hinter dem Haus, angrenzend an das Wohnzimmer, ist die Terrasse. Deren Steine sind marode und die Fläche soll neu gepflastert werden.

Der Auftrag – Die Bewohner wünschen sich einen pflegeleichten Garten mit zwei verschieden gestalteten Sitzplätzen (außerhalb der Terrasse). Es soll eine romantische Ecke mit einem Wasserspiel geben, an dem man gern nach Feierabend zur Ruhe kommt. Für eine mitgebrachte Skulptur aus Indien soll ein guter Platz gefunden werden, damit sie sich harmonisch integriert. Der Vorgarten, bestehend aus immergrünem Bodendecker mit Rosenstämmen, soll einladender wirken und wenn möglich einen Sitzplatz mit Blick auf einen kleinen Brunnen haben.

Plan und Beschreibung

  

Und was davon ist Feng Shui?

In der Planung berücksichtigt:

  • Klare Linienführung durch Geraden und eckige Flächen: Terrasse, Rankgitter, Holzterrasse
  • Geschwungene Flächen: Beeteinfassung, Weg zur Sitzbank unter der Pergola
  • Die 5 Elemente
    • Holz: Pflanzen und hochaufragende Formen
    • Feuer: Fächerahorn, der im Herbst rot blüht und Platz für eine Feuerschale
    • Erde: Natursteinbelag für Terrasse; eckige Holzerrase
    • Metall: runde, gepflasterte Einfassung für das Wasserspiel
    • Wasser: Wasserspiel und Brunnen
  • Steinsetzung auf Akupunkturpunkt, für mehr Ausgewogenheit und inneres zur Ruhe kommen
  • In Szene gesetzte Details mittels Licht
  • Unterschiedliche Oberflächen, berücksichtigt Flächenausgleich für versickerndes Regenwasser und wird Erlebnisraum für nackte Füße: Naturstein, Kies, Rasen
  • Ansprechende Eingangssituation mit Duft- und Kräuterpflanzen, aktive Pflanzensprache = Yang im Eingang
  • Ruhezonen (Yin) im hinteren Bereich des Gartens: romantischer Sitzplatz unter Pergola mit Kletterrosen, Holzterrasse für Liegestuhl und Sessel für gemeinsame Zeit, beide mit Blick auf Wasserspiel
  • Pflanzensymbolik: Ein Standortplan mit ausgewählten Pflanzen, die beide Bewohner sanft unterstützen, um ihre Lebensthemen heilsam zu integrieren.

Noch Fragen? Dann nehmen schreiben Sie mir oder rufen Sie mich an +49 (0)421 161 69 608. Und nicht vergessen: Bis Ende November läuft noch meine Rabattaktion (-15% auf eine Gartenplanung) für lebendige Gärten in Grün! ❤


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Gärten des Grauens

Gärten des Grauens schlagen gerade hohe Wellen und sind ein heiß diskutiertes Thema auf Facebook und im Radio. Leser-innen der Seite werden nicht müde, in Schotter und Kies erstickte „Gärten“ zu fotografieren.

Meine Freundin Stefanie hat mich auf diesen Trend aufmerksam gemacht – auf der FB-Seite gibt es immerhin schon fast 19.000 abgebildete Häuser mit solchen Schottergärten. Dann sagte sie ganz lieb: „Wir brauchen Dich! Solche Gärten sind eine Schande, so kann das nicht weitergehen.“

Die ursprünglichen Fotos der „Gärten des Grauens“ wurden ersetzt.

Alle, die sich nicht vorstellen können, wie das aussieht, können sich unter „Gärten des Grauens“ auf Facebook einen Überblick verschaffen. Zu finden sind im Internet auch beispielhafte „Gärten“, die mit farbigem Kies aufgeschüttetet wurden. Bitte, das kann doch nicht euer Ernst sein, lebendige Menschen in solche „Gärten“ locken zu wollen! – Und dennoch, die Sehnsucht, kreativ mit Farben und Formen zu gestalten, ist allzu offensichtlich. Auch unübersehbar der Wunsch nach Kontrolle über die Umwelt und das Bedürfnis nach klarer Abgrenzung.

Dafür habe ich Verständnis, denn in einer Welt, die immer unüberschaubarer wird und in der Einzelne ihren Handlungsspielraum gefährdet erleben, ist das einleuchtend. Und dennoch – wir Menschen brauchen die Natur – denn wir sind Natur! Wir brauchen Bäume, Blumen und saubere Luft. Wir brauchen sauberes Wasser, Bienen und Schmetterlinge, Vögel und Frösche. Wir sind Vielfalt und wir brauchen natürliche Vielfalt – jedenfalls das, was jetzt noch übrig geblieben ist.

Darum heute mein Angebot: Allen, die einen neuen Garten planen und denen Ideen für pflegeleichte Natur-Gärten fehlen, biete ich heute ein Special. Wer bis Ende November eine Gartenberatung bei mir beauftragt bekommt 15% Rabatt. Und nun lasse ich Bilder sprechen, um Ihr Herz zu berühren und Sehnsucht zu wecken. Denn das Lebendige in uns braucht das Lebendige umzu.