Susanne Berkenkopf

„Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf." Dies ist ein Blog über Räume, über innere und äußere Räume. Denn ich bin überzeugt, dass jeder Raum in dem wir uns regelmäßig aufhalten, Einfluss auf unser Leben nimmt. Also gebe ich hier Anregungen, wie Wohnräume und Arbeitsplätze energetisch und ästhetisch optimiert werden können. Ich schreibe für Menschen, die in einer wohltuenden Umgebung leben wollen, die innere und äußere Freiräume schätzen, und an ihr Potenzial glauben. Ich schreibe für Menschen, die wie ich, jetzt und auf dieser Erde zum Wohle des Ganzen wirken wollen. Im „echten Leben" biete ich Wohncoaching, Grundrissanalyse und Lebensstilberatung. Meine Werkzeuge sind Imperial Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung. Mehr unter www.feng-shui-und-beratung.de

In sieben Tagen ankommen – Tag 5 – Das Schlafzimmer

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Zu einem gesunden, glücklichen Dasein braucht es heitere Gelassenheit. Viele Menschen haben selbst erfahren, dass diese Haltung zum Leben aus der inneren Einstellung resultiert, und aus erholsamem Schlaf. Im Schlafzimmer wollen wir ausruhen und entspannen können, regenerieren und gut schlafen. Und natürlich sind hier auch Sinnlichkeit, Erotik und Intimität zu Hause.

Obwohl alle Impressionen unterschiedlich sind … Foto © Jakari Ward

… und Individualität ausstrahlen … Foto © Devin Kleu

Feng Shui im Schlafzimmer ist ein beliebtes Kapitel, darum habe ich über die Basics schon öfter geschrieben. Doch heute möchte ich noch einmal auf die sinnlichen Aspekte des Raums eingehen, denn gerade in Zeiten der Unruhe und Angst ist es wichtig zu wissen, wie und vor allem wo man sich selbst beruhigen kann.

Durch unseren Leib sind wir sinnliche Geschöpfe und das ganz unabhängig davon, ob wir in einer Partnerschaft leben oder allein. Unser Körper mag es sehr, wenn wir selbst ihn lieb haben und uns, durch ihn, verwöhnen. Im Schlafzimmer können wir uns darum Gutes tun, egal ob allein oder zu zweit.

… ist das Gefühl der Geborgenheit allen gemeinsam. Foto © shche_team

Auf einen Blick – Schnellratgeber für sinnliche Atmosphäre im Schlafzimmer

Das Bett wohnt im Schlafzimmer, und das ist im besten Fall ein absolut yinniger Ort, der elementare Bedürfnisse miteinander vereinbaren soll. Idealerweise enthält es darum nichts, was Schlaf, Stille und Intimität stört. Ein Schlafzimmer ist kein Versteck für Dinge, die sonst nirgendwo Platz finden.

  • Machen Sie sich die Freude, sich Abends ins gemachte Bett legen zu können.
  • Gönnen Sie sich schöne Bettwäsche – wobei „schön“ sicher relativ ist. Aus Feng Shui Sicht wird von unruhigen Mustern oder lebensfeindlichen Motiven abgeraten. Investieren Sie in hochwertige Wäsche, denn angenehmes Material auf der Haut macht uns die Kostbarkeit des Körpers bewusst.
  • Für Paare sind gleiche Bezüge vorteilhaft, wer’s dennoch unterschiedlich mag, entscheide sich für eine über das Bett reichende Überdecke. Sie symbolisiert Einheit in der Verschiedenheit.
  • Legen Sie Wert darauf, den Raum nicht bloss steril-funktional einzurichten, denn Sinnlichkeit wird – wie das Wort schon sagt – durch die Sinne erlebt.
  • Augen und Nase sind dafür zuerst empfänglich, achten Sie darum auf angenehm-weiches Licht und Oberflächen (Nachttisch, Sidebord, Schminktisch), wo auch das Auge sich ausruhen darf. Dadurch allein kann es sich an optisch schmeichelnden Eindrücken erfreuen.
  • Duft verbreitet sich in leicht temperierten Zimmern besser. Sorgen Sie für eine angenehme Raumtemperatur und wählen den zarten Hauch eines Lieblingsduftes für besondere Stunden, und um den Raum auch mal außerhalb der Schlafenszeiten zu besuchen.
  • Viele Kleiderschränke wirken sehr wuchtig und bestimmen die Raumatmosphäre. Wer vom Bett aus nicht dauernd auf die Schranktüren schauen will, verwandelt das Bett mittels Baldachin in eine Insel im Raum. Oder Sie spannen unter die Decke und direkt vor dem Schrank eine Schnur und hängen einen leichten, farblich beruhigenden Stoff daran. Dann können Sie zu passenden Gelegenheiten den Schrank aus dem Blickfeld verschwinden lassen und das Bett wird zur Oase.
  • Wer ohne Partner/in lebt sollte darauf achten, dass kein Mangelgefühl entsteht. Manchmal kann ein reguläres Doppelbett dazu führen, dass man beim einschlafen oder aufwachen traurig auf die leere Seite schaut. Dann ist Ihnen (entgegen mancher Feng Shui Ratgeber) mit einem Bett, das Sie ganz einnehmen können, besser gedient.
  • In der Regel ist das Schlafzimmer der Raum, den nur wenig andere Menschen betreten dürfen. Sind Sie König oder Königin in Ihrem privaten Reich? Erlauben Sie sich ruhig Verrücktes, Außergewöhnliches, Spielerisches. Solange der Raum insgesamt nicht zu unruhig wirkt und Sie weiterhin gut schlafen, ist alles erlaubt.
  • Was empfinden Sie als sinnlich? Nutzen Sie die dunkle Jahreszeit es sich im Schlafzimmer so richtig gemütlich zu machen. Sprechen Sie mit Ihrem Liebsten oder Ihrer Liebsten darüber, wie Sie Ihr Schlafgemach in der Phantasie gestalten würden und was dort auf keinen Fall fehlen darf. Vielleicht kommen Sie dabei auf ganz neue Ideen und entfachen bislang unbeachtete Leidenschaften.

Hier beleben Farben, Muster und ein wechselndes Schattenspiel an der Wand … Foto © Christina Chauskina

… hier sorgen Erdtöne für beruhigende Stille. Foto © Annie Spratt

Auch wenn Sinnlichkeit oft mit Erotik gleichgesetzt wird, sie umfasst viel mehr. „Als Sinnlichkeit bezeichnet man umgangssprachlich die Hingabe an das angenehme Erleben durch die Sinne.  Durch die geöffneten Sinne kann man das Schöne und Anregende dieser Welt erfahren.“ Quelle: Wikipedia

Solange Sie hier auf Erden in Ihrem Körper wohnen, machen Sie es sich angenehm. Freuen Sie sich, abends in Ihr (gemachtes) Bett schlüpfen und morgens in ihm aufwachen zu dürfen. Das Leben ist so kostbar und überhaupt nicht selbstverständlich. Zeigen Sie sich in diesem privaten Raum, dass Sie ebenso kostbar sind und ein Geschenk des Lebens an sich selbst.

Die Fotos zeigen, wieviel Möglichkeiten es gibt, das Bedürfnis nach Ruhe, Stille und intensiver Nähe im Raum auszudrücken. Statt zu fragen: „Ist das im Feng Shui erlaubt?“, stelle ich mir eher die Aufgabe herauszufinden, was zur Persönlichkeit passt und frage: Wie will ich den Ort erleben, an den ich mich regelmäßig mehrere Stunden zurückziehe? Was kann er tun, mich in die Selbstliebe zu wiegen? In die Freude am Sein? Welche Unterstützung kann er bieten, hingebungsvolle Verbundenheit zu erleben?

Manchmal braucht es nur eine Andeutung, um Sinn und Sinnlichkeit zu beflügeln! Gelungen ist das © Esther Wilhelmsson

Und morgen geht es weiter mit einem yang dominianten Raum, dem Arbeitszimmer. Ganz passend zum Montag und all den eilig neu einzurichtenden Home Offices!

 

 

 

 

 

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