Susanne Berkenkopf

Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf. Darum gibt es bei mir Impulse für Wohnräume, Arbeitsplätze und ein sinnerfülltes Leben. Beruflich entwerfe ich stimmige Einrichtungskonzepte und kombiniere sie mit energetischer Unterstützung für die Menschen. Meine Werkzeuge sind Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung. Mehr unter www.feng-shui-und-beratung.de

Zen im Garten

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Zen im Garten muss nicht nur geharkte Kiesfläche sein, aus Steinarrangements bestehen oder illustre Wasserbecken und Laternen herzeigen. Im Wesen beschreibt Zen eine Haltung die ermöglicht, die Einheit allen Seins zu erfahren. Ohne jegliches Wollen (das ist die Kunst) soll diese Erfahrung zu mehr Lebenskraft und Selbstbeherrschung führen.

Es gibt wunderbare Literatur zur Haltung, in der Zen ausgeübt werden kann, und das geht nicht nur sitzend. Genannt seien zwei meiner Liebelingsbücher dazu: Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten von Robert M. Pirsig und Zen in der Kunst des Bogenschießens von Eugen Herrigel.

Ich praktiziere Zen im Garten, darum würde mein Buchtitel wohl Zen in der Kunst, schöne Blüten zu betrachten, lauten. Drei Prachtexemplare habe ich ausgewählt – doch nichts geht über live und in Farbe 🙂

Wer interssiert ist an der Symbolik des Mohns findet mehr Infos hier

Glücksbringer Pfingstrose. Zur Symbolik gibt’s hier mehr zu lesen

Die Iris gehöre nicht in einen Feng Shui Garten, hörte ich letztens, sie habe dazu wohl zu spitze Blätter. Ach herrje – Feng Shui und die Vorurteile, die sich darum ranken, das wäre allemal ein eigenes Kapitel wert.

Doch heute geht’s um die wundervolle Iris, Symbol für Sieg und Eroberung, für Tapferkeit und die Himmelskönigin. Es heißt nämlich, dass die Pflanze wegen ihrer überiridischen Schönheit nach der Göttin des Regenbogens, Iris, benannt sei. Sie ist im Götterhimmel die weibliche Variante des Hermes, trägt geflügelte Schuhe und ihre Aufgabe ist es, Nachrichten zu überbringen. Marianne Beuchert beschreibt wie Iris „in ihrem blumengleichen Kleid aus Tautropfen, in dem sich die Gestirne des Himmels spielgeln, über den Regenbogen (schreitet). Vom Götterhimmel zum Reich der Menschen bis hinunter an die Ufer des Styx. Sie ist die Führerin der weiblichen Seelen in die Unterwelt.“*

Allemal ein guter Grund, der Göttin des Regenbogens einen Platz im Garten zu gewähren. Und auch wenn die klassische Iris in blauen Farben strahlt, mag ich die gelbe auch sehr gern. Und hier noch ein Haiku, das ganz trefflich in einen Zen Garten passt

Umgeben von Schönheit und Schweigen
erfüllte mich heitere Stille.
Basho

 

*zitiert nach Marianne Beuchert, Symbolik der Pflanzen
Fotos © Susanne Berkenkopf

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