Susanne Berkenkopf

Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf. Darum gibt es bei mir Impulse für Wohnräume, Arbeitsplätze und ein sinnerfülltes Leben. Beruflich entwerfe ich stimmige Einrichtungskonzepte und kombiniere sie mit energetischer Unterstützung für die Menschen. Meine Werkzeuge sind Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung.

Gärten des Grauens

10 Kommentare

Gärten des Grauens schlagen gerade hohe Wellen und sind ein heiß diskutiertes Thema auf Facebook und im Radio. Leser-innen der Seite werden nicht müde, in Schotter und Kies erstickte „Gärten“ zu fotografieren.

Meine Freundin Stefanie hat mich auf diesen Trend aufmerksam gemacht – auf der FB-Seite gibt es immerhin schon fast 19.000 abgebildete Häuser mit solchen Schottergärten. Dann sagte sie ganz lieb: „Wir brauchen Dich! Solche Gärten sind eine Schande, so kann das nicht weitergehen.“

Die ursprünglichen Fotos der „Gärten des Grauens“ wurden ersetzt.

Alle, die sich nicht vorstellen können, wie das aussieht, können sich unter „Gärten des Grauens“ auf Facebook einen Überblick verschaffen. Zu finden sind im Internet auch beispielhafte „Gärten“, die mit farbigem Kies aufgeschüttetet wurden. Bitte, das kann doch nicht euer Ernst sein, lebendige Menschen in solche „Gärten“ locken zu wollen! – Und dennoch, die Sehnsucht, kreativ mit Farben und Formen zu gestalten, ist allzu offensichtlich. Auch unübersehbar der Wunsch nach Kontrolle über die Umwelt und das Bedürfnis nach klarer Abgrenzung.

Dafür habe ich Verständnis, denn in einer Welt, die immer unüberschaubarer wird und in der Einzelne ihren Handlungsspielraum gefährdet erleben, ist das einleuchtend. Und dennoch – wir Menschen brauchen die Natur – denn wir sind Natur! Wir brauchen Bäume, Blumen und saubere Luft. Wir brauchen sauberes Wasser, Bienen und Schmetterlinge, Vögel und Frösche. Wir sind Vielfalt und wir brauchen natürliche Vielfalt – jedenfalls das, was jetzt noch übrig geblieben ist.

Darum heute mein Angebot: Allen, die einen neuen Garten planen und denen Ideen für pflegeleichte Natur-Gärten fehlen, biete ich heute ein Special. Wer bis Ende November eine Gartenberatung bei mir beauftragt bekommt 15% Rabatt. Und nun lasse ich Bilder sprechen, um Ihr Herz zu berühren und Sehnsucht zu wecken. Denn das Lebendige in uns braucht das Lebendige umzu.

10 Kommentare zu “Gärten des Grauens

  1. Ja; auch ich musste mich kräftig schütteln bei dem Stein/Kies Bild. Gerne schicke ich dir mal ein Bild von meinem „Steingarten“. Grüße Ursa

    • Liebe Ursa,

      ich bin gerade in Mühlheim a.d. Ruhr – und was sehe ich … kaum zu glauben, in dieser Straße sind tatsächlich zwei Gärten geschüttet …! Herzlich gerne sehe ich deinen Steingarten!

      Herzlich,
      Susanne

  2. Das ist ein ganz wichtiges Thema, was Sie hier ansprechen!

  3. Da wird das Bodenleben mit Folien erstickt und dann mit Schotter dekoriert. In der künstlich-bunten Version finde ich das noch abstoßender als in steingrauanthrazit. Solche „pflegeleichten“ Gärten der Sorte steriler Gärtnern, offenbaren meiner Ansicht nach eine tiefgehende Naturbeziehungsstörung und Wildnisneurose.
    Immer wenn ich solche Steinwüsten sehe, drängt sich mir die Formulierung: „Heute schon den Garten gestaubsaugt?“ auf.

    Gut, liebe Susanne, daß Du konstruktive Gegenbeispiele zeigst, von denen mich das erste mit dem Teich und dem geschwungenen Holzrandweg ganz besonders anspricht.

    Herzensgruß von mir zu Dir :mrgreen:

    • Eine gute Wahl, liebe Ulrike, ein wirklich einladender Platz.
      Und gerade heute las ich die Schlagzeile, dass viele Kinder kaum noch Naturerfahrung haben …
      Herzensgrüße zurück zu Dir von
      Susanne

  4. Liebe Leute von nah und fern, ich bin Steinheilkundlerin , Geomantin, Frau für alle Fälle, geh zurück zum Ursprung, könnte die Botschaft der Steine lauten, die Evolution vom Stein, Pflanze Tier Mensch,chim habe Sehnsucht nach meinem Ursprung, nach meiner Emfindung ist der Stein das männliche und die Pflanze das weibliche Prinzip, wo findet ein Miteinander Füreinander statt, wo möchte ich eigene Wege gehen, Grenzen setzen, es gibt ein Heilwasser, das aus Stein und Pflanze gewonnen wird, das ist die Hochzeit für mich, so behabt euch wohl
    und liebe Grüße schickt euch/dir
    Jutta Kasper

    • Liebe Jutta,
      hab Dank für diesen interessanten Aspekt.

      Die Sehnsucht nach dem Ursprung, repräsentiert durch den Stein, das ist wirklich eine ganz andere, neue Perspektive. Du spannst mit diesem Gedanken einen weiten Bogen zu der Verbindung von männlichen und weiblichen Anteilen. Vielleicht ist das tatsächlich ein unbewußter Impuls für diese Art der Gartengestaltung.

      Da weiter drauf einzugehen erfordert einen neuen Blogpost 😉 doch hier nehme ich es als Anregung für die Gartengestaltung: Männliches und weibliches Prinzip, Steine und Pflanzen, auf harmonische Weise zueinander bringen um lebendige Gärten anzulegen, die Menschen auf kraftvolle Weise im Leben begleiten. Ja, das liegt mir auch am Herzen.

      In diesem Sinne einen lieben Gruß von
      Susanne

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