Susanne Berkenkopf

Feng Shui • Beratung • Inspiration

Tag 14 – Basics für eine leuchtende Zukunft

4 Kommentare

Das Lehnstuhlprinzip ist eine wirkungsvolle Methode der Formenschule im Feng Shui. Früher wurde nach diesem Kriterium an neuen Orten gesiedelt, heute nutzen wir es zur Gestaltung von Grundstück und Räumen. Gemeint ist die ideale Position in Raum und Landschaft, was auch für ein gelingendes Leben im Neubau essentiell ist. Dazu braucht es hinten Schutz, vorn Bewegungsspielraum, zwei Freunde, die die Seiten im Blick behalten und eine starke, verankerte Mitte.

Kleines Bilderrätsel – stimmt hier das Lehnstuhlprinzip?

In der Landschaft ist hinten die „Schildkröte“ zuständig für Schutz und Rückhalt, rechter Hand repräsentiert der „Drache“ männliche Kraft. Seine Spezialität: Energie und Einflussnahme generieren. Links  der „Tiger“ stellvertretend für weibliche Qualitäten und im besten Fall weniger dominant als der „Drache“ gestaltet. Ihre Aufgabe besteht darin, die Aufmerksamkeit auf (hübsche Weise) auf sich zu ziehen. Seine Spezialität: Gelegenheiten blitzschnell erkennen und (die Bewohner-innen dabei unterstützen) sie zu ergreifen.

Vorn residiert der „Phönix“. Dieser bevorzugt Freiraum um sein Gefieder zu schütteln und sich zu zeigen, seine Flügel auszubreiten ohne irgendwo anzustoßen. So behält er gleichzeitig einen vorteilhaften Ausblick und erkennt rechtzeitig Chancen, die in eine verheißungsvolle Zukunft führen. Die starke Mitte, repäsentiert durch die „Schlange“ macht, dass Menschen sich am Ort wohl fühlen, dass sie verwurzeln und aus festem Stand heraus leicht agieren können.

Mein Tipp: Schauen Sie sich heute Zuhause oder auf Ihrem Grundstück um. Gibt es hinten ausreichend Schutz? Eine Hecke? Ist Ihr Lieblingsplatz durch etwas geschützt oder sitzen Sie mit „offenem“ Rücken zum Geschehen? Verweilen sie ruhig auch mal an einem ungeschützten Platz und registrieren den Unterschied.

Der beste Platz im Raum ist nicht nur Zuhause wichtig, auch in Meetings, bei Verhandlungen oder beim Rendezvous trägt er zum guten Gelingen bei. Beobachten Sie Ihre Mitmenschen, welche Plätze bevorzugen sie? Im Restaurant, auf der Chefetage, im Großraumbüro. Wo sitzt der Regisseur, wo die Haupdarstellerin?

P.S Ein florierendes Business kann ohne dieses Prinzip nicht funktionieren. Und ein harmonischer Haushalt ist ebenso darauf angewiesen.

 

4 Kommentare zu “Tag 14 – Basics für eine leuchtende Zukunft

  1. Hm, zwei Freunde, die die Seiten im Blick behalten… Ich kann es auf dem Foto nicht scharf genug erkennen. Vom Inneren des Hauses aus betrachtet befindet sich rechts ein Holzbänkchen, wenn ich es richtig sehe. Was das links, mit ein bisschen Abstand zum Häuschen ist, kann ich nicht erkennen.
    Und der Bewegungsspielraum vorne scheint nicht ganz gegeben, es sei denn, man dehnt diesen auf das Wasser aus und sagt, da ist ein Steg, man kann in ein Boot steigen und die Gegend erkunden. Aber im Element Wasser befinden wir uns im Fließen, in den Gefühlen oder auch im Tagträumen (das wichtig ist).
    Mir scheint, dieses Häuschen ist gut geeignet um eine Auszeit vom Alltag zu nehmen, sich zu regenerieren, ganz zu sich zu kommen, vielleicht auch um Visionen für die eigene Zukunft zu finden. Ein starker Rücken ist gegeben.
    Seinen Wohnsitz da zu nehmen scheint höchstens für jemanden geeignet, der in Rente ist und einfach fernab der Vergangenheit einen ruhigen Lebensabend haben möchte, ohne allzuviel mit der Welt zu tun zu haben, der sich also bewusst abkehrt.
    Vorausgesetzt, dass das Lehnstuhlprinzip tatsächlich greift, was ich nicht weiß.

    Ich glaube wir alle haben gerne einen starken Rücken oder etwas, das uns den Rücken freihält und stärkt. Ansonsten denke ich, dass jedwede Lebenssituation, so unglücklich sie aus energietechnischer Sicht aussehen mag, dazu geeignet sein kann, sich über etwas bewusst zu werden oder eine notwendige Veränderung einzuleiten (indem man z.B. verstärkt spürt, was stört) oder auch einfach eine gewisse Zeit mit Lernerfahrung zu verbringen. Um sich danach u.U. eine „günstigere“ Bleibe zu suchen, die einen mehr bestärkt – und dort seine nächsten Schritte zu tun.

    Während ich also diesen Beitrag gelesen und mir Gedanken gemacht habe, bin ich auch zum dem momentanen Schluss gekommen, dass die innere Entwicklung eines Menschen sich zwar in der Entscheidung für bestimmte Aufenthaltsorte spiegeln mag, ihn aber nicht zwangsläufig behindern muss. Denn sonst müsste ich auch davon ausgehen, dass manche Menschen mit einer schweren Altlast auf dem Buckel nur zu Alkoholikern oder Kriminellen werden können, ohne dass sie was dafür können. Und genau so einen Schluss habe ich mit meinem eigenen Leben bisher für mich ausgeschlossen. Denn es gibt immer eine Möglichkeit das Beste aus dem zu machen was da ist und sich „hoch zu arbeiten“ in positivere, bessere, unterstützendere Lebenslagen.

    Mit diesem Kommentar möchte ich nun nicht sagen, das sei alles Humbug mit Feng Shui, Raumlehre etc. Ich habe einfach mal laut gedacht und es aufgeschrieben.

    Und an dieser Stelle danke ich dir, liebe Susanne, ganz herzlich für die Denkanstöße in deiner Aprilreihe, die ich schätze.

    ⭐ ❤

    • Danke auch für diese Gedanken Marion.
      Und gut beobachtet – die Landschaftsaufnahme ist zwar sehr einladend, doch tatsächlich eher für eine beschauliche, meditative Auszeit geeignet. Das Haus ist nicht harmonisch zu den Proportionen des Wassers bzw. steht viel zu nah dran. Und von hinten kann es schon arg „drücken“ … 😉
      Danke auch für deine Gedanken zum Lebensraum und dein herzliches Feedback zu meiner Aprilreihe! Für mich entwickelt sich daraus die Übung, auch die Länge jeden Tages ganz bewußt wahrzunehmen – und mein Hirn kommt ganz schön auf Touren dabei, mir täglich was Neues zu überlegen 🙂
      ⭐ ❤ ⭐

  2. Als Drache setze oder stelle ich mich immer in die Mitte rein.

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