Susanne Berkenkopf

Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf. Also gibt es bei mir Anregungen, um Wohnräume und Arbeitsplätze zu optimieren. Life Coaching mit Grundriss krönt das Ganze wie die Kirsche das Sahnehäubchen. Hier schreibe ich über das, was ich beruflich und mit wachsender Begeisterung tue: stimmige Einrichtungskonzepte mit energetischer Unterstützung kombinieren. Für Menschen, die ein sinnerfülltes Leben leben und sich dabei entwickeln wollen, die innere und äußere Freiräume schätzen und die an ihr Potenzial glauben. Für Menschen, die jetzt und auf dieser Erde zum Wohle des Ganzen wirken wollen. Meine Werkzeuge sind Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung. Mehr unter www.feng-shui-und-beratung.de

Tag 10 – Raum für Klarheit

4 Kommentare

„Die Klarheit ist immer in dir“, sagte er, „nur ist ihre Stimme so leise, dass dein Geist sehr ruhig sein muss, um sie zu hören.“ Ulli Olvedi; Das tibetische Zimmer.

In einer lauten Welt ist es nicht einfach den Geist zu beruhigen, um der inneren Stimme zu lauschen. Dabei öffnet Klarheit den Raum für Intuition, Ehrlichkeit und vorurteilsfreies Wahrnehmen. Auf der Kehrseite lauern Ablenkung, Zerstreuung, Zeitnot, Stress, Hetze, Unsicherheit, Zweifel, Wischi-Waschi, Verwirrung, Unordnung, Entfremdung, Mehrdeutigkeit, Verschmutzung – eben Unklarheit.

Die Kehrseite nährt sich aus unbewußten Gewohnheiten. Kleiner Rücklick – wie bist du heute in den Tag gestartet? Übermüdet nochmal die Bettdecke umarmt? Barfuß in die Küche oder erst in Pantoffeln geschlüpft? Als erstes Wasser aufgesetzt? Die Kaffeemaschine angestellt? Oder gleich auf die Terrasse, in den Garten? Zuerst Morgenübungen oder Zähne putzen? Noch Traumerinnerungen nachgehangen oder schon mal den Terminplan für den Tag durchgegangen? Nebenbei überlegt, was du sagen wirst beim Meeting? Und gestern? Wieviel davon war routiniert, also unbewusst? Wieviel bewusst wahrgenommen?

Jetzt die schlechte Nachricht: Alle Gewohnheiten bilden zusammen mit den unbewußten Gedanken ein richtig fettes, unsichtbares Gewebe im Raum. In deinem Büro, im Schlafzimmer, in der Küche, auf der Terrasse, im Wohnzimmer, im Kinderzimmer. Dies ist oft ein Grund, warum es immer wieder Streit gibt, warum der Schlaf unruhig ist oder schwer, warum es sich Zuhause „klebrig“ anfühlt, selbst wenn grad geputzt wurde, warum der innere Widerling so oft die Oberhand behält. Warum Freitag, Urlaub oder „Wenn – Dann“ Gedankenspiele“ wie Zauberworte klingen, und doch als ewig unerlöste Versprechen unter der Decke hängen bleiben.

Was tun?

  • Natürlich – immer wieder ausmisten. Doch wenn du mir auf der Spur bleibst hast du darin ja längst die Meisterschaft erreicht. 😉
  • Räuchern. Erst ordentlich lüften. Dann eine schöne Mischung aus getrockneten Kräutern (zum Beispiel Salbei, Lavendel und Beifuss) mischen, den Rauchmelder ausschalten und mal ordentlich alles vollqualmen. Danach wieder lüften. Das wirkt wahre Wunder.
  • Es kann auch gut tun, den Nordosten in Haus und Garten genauer anzuschauen. Ein Bereich in dem sich gern Unbewußtes, Angestaubtes oder Hinderliches einnistet. Eine Weile dort meditieren oder einfach still sitzen. Spüren was IST, welche Gedanken sich aufdrängen. Was passiert, wenn du deinen Impulsen folgst und hier etwas veränderst?

Wer Klarheit anstrebt, braucht Raum dafür. Innen und außen. Doch jeder Raum ist wie ein trockener Schwamm, der selbst das kleinst bisschen Feuchtigkeit (gemeint sind menschliche Schwingungen genährt aus Emotionen, Gedankenspiralen oder Glaubenssätzen) aufsaugt. Deshalb kann man in ganz alten Häusern soviel von seiner Geschichte spüren. Ob Menschen hier glücklich lebten, ob sie viel gestritten haben oder ob noch immer unerlöste Albträume in der Luft hängen.

Alles bleibt im Raum. Nichts geht verloren. Gerade heute ist Klarheit ein so hohes Gut, denn wer klar ist, bleibt fokussiert. Läßt sich nicht von Werbesprüchen blenden und sucht Sicherheit nicht in den geschürten Ängsten der Massenmedien. Wer klar ist, hat Raum für Mitgefühl. Mitgefühl als innerer Raum, in dem auch das Wohlergehen der „Anderen“ einen festen Platz hat. Mögen alle Wesen glücklich sein – oder warum sonst sind wir hier?!

 

4 Kommentare zu “Tag 10 – Raum für Klarheit

  1. Oh, wie gut hat dieser Beitrag getan. So sehe ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Danke dafür. Es hat mich auf wunderbare Weise ne/gestärkt.
    Lg Ursa

    Gefällt 1 Person

  2. Heute spricht mich Dein letzter Absatz ganz besonders an. Wenn es so ist, wie Du beschreibst, dann bin ich sehr klar. Ich lasse mich nicht von Werbesprüchen blenden, falle nicht auf die massenmedial geschürten Ängste herein und ich habe Mitgefühl – nur habe ich das bisher nicht so räumlich wahrgenommen. Jetzt LEUCHTET es mir ein.
    Herzlichen Dank, liebe Susanne, für Deine konstruktiven Inspirationen und Anregungen. 🙂

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  3. ❤ danke Ulrike! Das ist auch etwas besonderes für mich, mit Worten berühren und inspirieren. Danke, dass du es mir sagst! ⭐

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