La Imperial Feng

Feng Shui · Geokultur · LebensArt

Der Eingang. Herzlich willkommen?

3 Kommentare

Eingänge sind so unterschiedlich wie die Menschen, die in den Häusern leben. Im Feng Shui wird dem Eingang eine besondere Bedeutung zugeschrieben, denn er ist die Verbindung zwischen Außenwelt und Privatsphäre. Im Eingang zeigt sich, wie man der Welt begegnet. Zudem beeinflusst der Eingang Stimmung und Gedanken – egal, ob wir ankommen oder in die Welt hinaus gehen.

Hauseingang

Alle Aufmerksamkeit auf den Eingang gerichtet …                                                                                         Foto © Fotolia

Durch die Eingangstür gelangt Lebensenergie, Qi, ins Haus und versorgt alle Räume mit der vitalen Lebenskraft. Ein offener, freundlich gestalteter Eingang lädt gute Gelegenheiten, förderliche Erfahrungen und hilfreiche Menschen ein.

Wer in einem Haus lebt entscheidet selbst, wie der Eingang wirkt. Immer gut ist, wenn Sie von der Straße aus leicht zu finden sind. Liegt der Eingang seitlich, können Sie mit Licht oder auffallenden Pflanzen den Weg ins Haus markieren. Wählen Sie eine ansprechende Farbe für die Haustür, die leicht und vollständig zu öffnen sein sollte. Eine klemmende Tür, die vielleicht nicht mal ganz zu öffnen ist, gibt Hinweise, dass auch in Ihrem Leben etwas klemmt oder es Hindernisse gibt, die erst einmal überwunden werden wollen. Ein geschwungener Weg zum Eingang kann dafür sorgen, dass die Energie nicht zu schnell oder schneidend ins Haus gelangt. Wer mag, rahmt den Eingang mit Blumen oder Türwächtern und weist guten Gelegenheiten freundlich den Weg.

Auch in einem Mehrparteienhaus lohnt es sich, Einfluss auf den Zustand des gemeinsamen Eingangs und des Treppenhauses zu nehmen, denn beides hat Auswirkungen auf Ihr Wohlbefinden und das Miteinander im Haus. Ihrer Eingangstür können Sie ohne großen Aufwand eine persönliche Note geben: Mit einem Türkranz aktivieren Sie Schutz, mit einer ansprechenden Fussmatte weisen Sie der Lebenskraft Qi den Weg in Ihre Räume, und ein gut lesbares Namensschild zeigt, dass Sie den Wohn-Raum in Besitz genommen haben. Schuhe gehören nicht vor die Wohnungstür und niemand, nicht mal Sie selbst, möchten beim Ankommen als Erstes das Innenleben getragener Schuhe sehen. Und auf dem Flur abgestellte Möbel sind ein Zeichen, dass die Wohnung zu klein und es darum Zeit für einen Umzug ist, oder dass dringend aufgeräumt und ausgemistet werden sollte.

Im Business hat der Eingang großen Einfluss darauf, wie die Geschäfte laufen. Hier braucht es vor allem einen freundlichen Empfang, damit Kund-inn-en und Mitarbeiter-innen sich schon beim Hereinkommen wohl fühlen. Zeigen Sie darum schon im Eingangsbereich, dass man Ihnen vertrauen kann und bei Ihnen gut aufgehoben ist.

Mein Tipp: Gestalten Sie Ihren Eingangsbereich am Besten so, dass Sie sich selbst das Gefühl geben HERZLICH WILLKOMMEN zu sein. Ihre Gäste und Kunden werden das mögen und sicher findet dann auch die ein oder andere gute Gelegenheit den Weg, ersehnte Geschenke ins Haus zu bringen.

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3 Kommentare zu “Der Eingang. Herzlich willkommen?

  1. Ein schöner Beitrag, der mich anspricht. Danke Susanne!

    Das im Foto gezeigte Haus ist rundum ansprechend, wirklich sehr schön gestaltet, nicht nur aber auch mit seiner Art Eingangsbereich.

    Seit Jahren begleitet mich eine Fußmatte mit einem Rosina Wachtmeister Motiv, die mich selbst beim Heimkommen immer wieder sonnig und freundlich willkommen heißt. Auf eine persönliche Gestaltung des Eingangsbereichs im Treppenhaus über die Fußmatte hinaus freue ich mich schon, sobald das Haus seine Sanierung hinter sich hat.

    Du sprichst von der Schutzfunktion eines Kranzes an der Tür. Das weckt eine grundsätzliche Frage bei mir: Benötige ich Schutz in dieser Art? Wovor genau?

    • Liebe Marion,

      braucht man Schutz und wenn ja, wovor – das ist eine nicht ganz einfach zu beantwortende Frage.

      Ich glaub ich muss ein bisschen weiter ausholen dafür. Früher wurden Häuser nach einer festen Abfolge gebaut, ganz wichtig war der Zeitpunkt des ersten Spatenstichs, war die Versöhnung von Erde und Elemtarwesen, es gab Bauopfer und den berühmten Grundstein, mit dem die Geburt des Hauses zelebriert wurde. Menschen und eingeweihte Baumeister wussten, es braucht immer den Segen der Erde, denn auf ihr ruht das Fundament des Hauses und soll das Leben glücklich sein, braucht es irdischen Segen dazu.

      Es gibt Riten, da würden wir heute den Kopf schütteln – doch wurden z.B. tote Katzen oder Eulen eingemauert, um den großen Genius des Tieres im Haus zu haben, der sollte beschützen bzw. die Mäuse fern halten (für Bauern und den Getreidespeicher sehr wichtig). Heute würde man wohl den Tierschutz herbeiholen, derweil unbedenklich Schwein oder Rind nach ihrem langen, leidvollen Transport im Viehwagon oder LKW auffuttern. (Dein schöner letzter Blog zur „Doppelmoral“ – und jede/r lebt eben mit eigenem Gewissen).

      Doch Menschen respektierten die Ganzheit von Leben und Sterben, achteten Naturwesen und Tiergeister und Schutzsymbole gehörten dazu. Schau Dir mal in Bayern die alten Häuser an, da gibt es Runen die sprechen, da gibt es Dachreiter, die die Verbindung zur geistigen Welt herstellen, da haben selbst Fensterläden eine besondere Bewandnis und viele Häuser haben einen Segensspruch über Tür und / oder SCheune.

      Und mit dem Kranz ist es einfach so: Alles Runde bietet weniger Angriffsfläche, es ist der Kreis des Lebens. Sich rund fühlen und geschützt. Vor wem – das wissen die Geister 🙂

      vielleicht sollte ich mal einen eigenen Artikel dazu verfassen, was meinst Du?

      Herzliche Grüße
      Susanne

      • Liebe Susanne,

        danke dir ganz herzlich für die ausführliche Antwort.

        Sich allem Leben bewusst zu sein und es einzubeziehen empfinde ich als wünschenswerte Lebensweise.

        Als ich deine Antwort gestern gelesen hatte, machte ich einen Spaziergang und dabei ist mir eingefallen, dass ich in meiner letzten Wohnung, in der ich etwas länger als zwei Jahre (seit Dez. 2013) gelebt hatte, so nach und nach mein höchstmögliches Wohlgefühl gefunden hab, ich fühlte mich dort relativ frei in der Gestaltung und es war eine spezielle, nicht alltägliche Wohnung, bei der ich ab der ersten Besichtigung wusste, dass mir dort wohl sein würde.
        Im August 2015 bin ich dann auf das Phänomen der Steinmännchen gestoßen (untermfirmament – Cairn / Steinmännchen) und es fühlte sich richtig und gut an, dass drei davon meinen Balkon, der eine Art kleine Dachterrasse war, „bewachten“.
        Eine Leserin hatte mich gefragt, als mein Umzug sich abzeichnete, ob ich sie in meine neue Wohnung mitnehme. Ich verneinte. Ich hatte das Gefühl, sie gehören in diese Gegend dort und ich setzte sie – obwohl inzwischen zusammengesetzt und -geklebt – wieder im Wald aus, wo ich sie gefunden hatte. Ich war mir sicher, dass ich für meinen neuen Balkon in meiner jetzigen Wohnung ein neues Gleichgewicht und Wohlgefühl finden würde.

        Ich möchte damit sagen, eigentlich finde ich die Antworten auf offene Fragen früher oder später immer. Und als ich dir die Frage nach dem Schutz gestern stellte, befand ich mich gerade in einem Zustand, in dem ich mich extrem verloren fühlte. In solchen Momenten stellt mein Verstand manchmal alle möglichen Fragen, deren Antwort ich eigentlich in meinem Innern weiß, in diesen Momenten aber der Zugang dazu wie abgeschnitten ist (weil der Zugang zu mir selbst unterbrochen scheint).
        Während des Spaziergangs fand ich den Grund, warum mir der Zugang gerade abgeschnitten schien und im gleichen Moment konnte ich ihn auch wieder erlöst und beglückt wahrnehmen, so dass ich umgewandelt zurück nach Hause kam.

        Meine jetzige Wohnung, ich erwähnte es ja schon mehrfach, ist für mich insofern eine besondere Herausforderung, als ich in einer Art Provisorium bin, weil dieses Jahr saniert wird. Ich habe mich für diese Wohnung wegen der Nähe zum Arbeitsplatz bei für mich zahlbarer Miete entschieden und ich mag das Dorf und das Umfeld. Trotzdem merkte ich von Anfang an, dass sich dafür einfach kein Konzept einstellen will, was ich wie einrichten kann und möchte. Das ist mir bisher nur fürs Wohnzimmer gelungen, wo mir relativ schnell klar war, was dort wie stehen soll, auch wenn die vorhandene TV-/Internetdose an einem Ort ist, der eine ganz andere Einrichtung nahelegen würde.

        Ich kenne den Grund für das alles noch nicht, aber ich werde ihn finden. Als ich schon drin wohnte, erfuhr ich, dass diese Wohnung in den vergangenen Jahren viel Mieterwechsel erfahren hat, weswegen auch relativ viel drin gemacht wurde (was es aus meiner Sicht nicht unbedingt besser gemacht hat). Dieses Gefühl des Übergangs kann ich sehr stark wahrnehmen und bringt mich manchmal dazu zu denken, ich werde hier vielleicht nicht lange wohnen. D.h. etwas in mir würde gerne davonlaufen und flüchten. Es gibt aber die andere Stimme in mir, die weiß, dass es einen Grund für mein Hiersein gibt. Sie fühlt, dass ich hier etwas in Harmonie bringen möchte und irgendwann auch kann, auch wenn ich noch nicht weiß was genau und wie. Jedenfalls bin ich sicher es gibt einen Grund, warum z.B. sämtliche Deko und auch die Fensterkristalle noch in Kisten verstaut sind. Das alles wird erst seinen Weg finden, wenn die Sanierung rum ist. Erst dann wird es mir möglich sein, ein neues Gleichgewicht zu suchen und nach und nach herzustellen.

        Das war nun auch eine etwas längere Antwort, aber sie schien mir angebracht.

        Ein eigener Artikel zum Thema wäre bei Gelegenheit zweifellos interessant.

        Für mich funktioniert es am besten dem zu folgen, was ich intuitiv wahrnehme und mich davon leiten lasse.

        Liebe Grüße und ein angenehmes Wochenende!
        Marion

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