La Imperial Feng

Feng Shui · Geokultur · LebensArt

Gewußt wo: Strategisch richtig sitzen!

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„Am Wochenende habe ich einen Workshop gegeben und der Samstag lief einfach nur katastrophal. Am Sonntag habe ich dann kurzerhand die Sitzordnung geändert – nicht zu glauben, doch es lief um Längen besser. Nun bin ich zwar erschöpft aber glücklich. Haben Sie für die Zukunft einen Feng Shui Tipp für mich?“

sitzplatz

Der richtige Platz – kein Problem, wenn es nur einen gibt

Dieser Brief lag heute morgen in meinem Posteingang. Toll, wenn man selbst heraus findet, wo „der Hase im Pfeffer liegt“, oder besser gesagt, sitzt. Denn tatsächlich kann der Platz im Raum darüber entscheiden, ob etwas gelingt oder nicht.

  • Leader-Position ist dort, wo sich Tür und Fenster im Blickfeld befinden. Wichtig auf diesem Platz: Rolle und Verantwortung annehmen. Wer sich hier verweigert, blockiert den gesamten Prozess.
  • Im klassischen Feng Shui befindet sich – von innen heraus gesehen – auf der linken Seite die Drachenposition: Ein guter Platz für Berater-innen oder Assistent-innen.
  • Zu vermeiden: Das direkte sich-gegenüber-sitzen. Klassische Konfrontationshaltung. Wenn zu zweit ist es vorteilhafter, schräg zueinander zu sitzen. Unlösbare Konflikte im Büro haben hier oft ihren Ursprung.
  • Klassische „Looser“-Position: Mit dem Rücken zur Tür sitzen. Ungeschützter Rücken macht auf Dauer nervös und niemand kann von hier aus entspannt in die Zukunft schauen und souverän regieren. Darum macht es wenig Sinn, einen Schreibtisch mit Rücken zur Tür und Blick zur Wand zu positionieren. Besonders für Kinder – und alle, die noch wachsen wollen – sehr ungeeignet!
  • Gedankenaustausch läßt sich gut auf einer Bank anstellen. Warum? Alle schauen in dieselbe Richtung. Grundsätzliche Haltung der Unterstützung. Der Blick kann in die Weite schweifen, der Mund transportiert die Gedanken nach außen. So erzählt man es sich selbst und hat aufmerksame(n) Zuhörer-in an der Seite.
  • Bei Workshops oder Seminaren hilfreich: Wer unsicher ist, kommt früh und probiert aus: Wo ist die echte, wo die gefühlte Leader Position? Wo sitzt es sich am bequemsten, wo am geschütztesten, wo am unruhigsten? Dann prüfen: Welche Rolle übernehme ich an diesem Wochenende? Als Führungskraft sollten Sie auch darauf achten, wo „Störenfriede“ und „Vermittler“ sich hinsetzen. Und sollte es wirklich „hart auf hart“ kommen, setzen Sie die Teilnehmer-innen einfach um. Das wirkt manchmal Wunder und kann Platzhirsche in echte Unterstützer verwandeln.

Ich hatte übrigens mal ein Vorgespräch bei einem potenziellen Auftraggeber. Mit schwungvoller Geste wies er in den großen Raum: „Bitte setzen Sie sich.“ Hinterher verriet er mir, dass allein meine Platzwahl ihn von meiner Sachkenntnis überzeugt und ich darum den Zuschlag erhalten habe.

Der beste Platz ist wo ?

Der beste Platz – wo ist er nur ?

 

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