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Feng Shui · Geokultur · LebensArt

Apfel, Sanddorn, Anemone – Der Herbst ist da

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Apfelbaum und Herbstanemone, zwei die sich mögen

Die Äpfel sind reif! Wer einen Apfelbaum hat kann sich dieser Tage an den reifen, selbstgepflückten Früchten erfreuen.
Überhaupt, wer einen eigenen Garten besitzt kann Blumen, Büsche und Bäume auswählen, die sowohl äußerlich gefallen, als auch der inneren Stimme lauschen: Mit welchem der innewohnenden Pflanzen“geister“ möchten Sie sich im Garten gern umgeben?

Der Apfel steht ja schon seit mindestens 2000 Jahren im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit.
Dieser abgebildete kleine Bursche stand übrigens mal bei Aldi zum Verkauf. Doch da der  Stamm sehr verkrüppelt war hatte man ihn, nachdem alle Geschwister verkauft waren, achtlos in eine Ecke gestellt. Als ich ihn sah rührte er mich irgendwie an und so nahm ich ihn mit in meinen Garten. Seitdem schenkt er mir jedes Jahr so leckere Äpfel und in guten Jahren habe ich schon 42 Stück gezählt.

Hier noch einige Sätze von Maurice Mességué zum Apfelbaum: „Im Apfel findet man Vitamine, assimilierbaren Zucker, Enzyme, die für das Gleichgewicht des Organismus unentbehrlich sind, lebenswichtige Säuren und die Minerale des Lebens selbst. … Apfelgenuss wirkt beruhigend; abends einen guten Apfel, und der Schlaf kommt schneller. Er ist erfrischend, befreit die Bronchien und die Nase von lästigem Schleim und senkt das Fieber. Er ist harntreibend, wirkt gegen Darminfektionen und ist zugleich ein gutes Abführmittel.“
Und wer kennt ihn nicht, den berühmten Ausspruch „an apple a day keeps the doctor away“!

Im Garten sollte der Apfelbaum die Kraft der Sonne tanken, damit seine Früchte die wertvolle Energie speichern können. Südost, Süd, Südwest sind darum wohl die bevorzugten Himmelsrichtungen. Südwesten ist der Partnerschaft gewidmet, und was man von den Mythen nun halten mag oder nicht – es war auf jeden Fall ein Paar, welches die ganze Geschichte ins Rollen brachte … 😉

Sanddorn im Feng Shui Garten

Sanddorn gehört im Feng Shui Garten nicht in den Südwesten

Es heißt, Sanddorn mache die Zellen munter. Es ist eine heimische Beerenart, die zehnmal soviel Vitamin C enthält wie Grapefruit. Außerdem versorgen die Früchte mit den Vitaminen A, B und E, mit Kalium, Phosphor, Eisen und mit essentiellen Fettsäuren. Für bessere Widerstandskraft bei Stress und Erkältung haben sich täglich 2 Eßlöffel Sanddornsaft bewährt. Doch Vorsicht: Weil die Büsche sehr stachelig sind eignet sich Sanddorn nicht für den Südwesten, den Bereich der Partnerschaft!

Die Anemone ist das Symbol für Erwartung und Hoffnung, sie steht im Zeichen des Götterboten Hermes, der Venus und angeblich auch der Elfen. Sie zählt zu den ersten Blühschönen im Frühling und einige Arten verzaubern auch den Herbst. Die meisten Anemonen enthalten ein Gift, das sie auszeichnete, im Garten der Hekate zu wachsen. Doch ihren Namen hat die Anemone vom Wind (griech. anemos = Wind). Und bei Annemarie Beuchert kann man nachlesen, dass Venus die Blüten der Anemone mit dem Blut ihres Liebsten Adonis rot gefärbt und der Wind Blütenblätter und Samen über die ganze Erde verbreitet hat. So reist sie wie Hermes, der Götterbote, über alle Kontinente und bringt Hoffnung in die Herzen der Menschen. Im Frühling wohnt in ihr die Kraft des Anfangs und im Herbst, wenn die Natur sich für den Rückzug bereit macht, erfreut sie nochmal Auge und Gemüt der Betrachtenden. Mir kommt es dann so vor als wolle sich auf sanfte Weise verabschieden, während sie mir zuruft: Bin ja bald wieder da. Der nächste Frühling kommt bestimmt.

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