La Imperial Feng

Feng Shui · Geokultur · LebensArt

Sinnlicher Feng Shui Garten

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Wie wär’s mit einem sinnlichen Feng Shui Garten ? Ein Garten, der lockt, der verführt und alle Sinne in seinen Bann zieht? Ein Garten, in dem mit geschlossenen Augen ebenso viel oder vielleicht sogar mehr geschieht als mit offenen ?

Dann habe ich heute ein paar Tipps, wie aus Ihrem Garten ein anregender Ort für alle Sinne wird.

Für die Augen
Fingerhut _ Lupinen

Sehen Sie

  • eine Vielfalt an Formen und Farben
  • die Pflanzen an, als sei es das erste Mal; Sie werden bemerken, wie außergewöhnlich jede auf ihre Art ist
  • etwas, das Sie neugierig macht; etwas das halb verborgen lockt, näher zu kommen
  • dass manche Pflanzen sich tatsächlich stündlich verändern und bewegen Sie Ihre Augen einfach mal im Zeitlupenmodus
  • auf Skulpturen aus Holz, aus Ton oder Metall. Lockern Sie das Bild mit schönen Accessoires auf und verteilen Sie „wie zufällig“ Rosenkugeln, Vogeltränken und Nachbildungen aus dem Reich der Naturwesen wie Gartenzwerge oder Elfen
  • auf Rundungen im Beet und geschwungene Wege
  • wie unterschiedlich die Blüten und Blätter geformt sind, wie fein geädert jedes Blatt ist
  • auf eine geschwungen geschnittene Hecke oder sogar auf einen Kreisausschnitt zum Durchblicken
  • dem Schauspiel der Wolken zu, während Sie herrlich im Gras liegen
  • in das Innere eines Blütenkelches, zum Beispiel  von Lilie, Fingerhut, Nachtkerze und Lupine
  • wie Ameisen und kleine Käfer hurtig durchs Gras laufen und genau wissen, wohin sie wollen
  • auf einen echten Hingucker und Platzhalter wie Stein, Amphore, Rankgitter

 

Für die Nase

Lavendel

Riechen Sie

  • Duftgehölze wie Silberkerzenstrauch, Seidelbast, Federbuschstrauch, Bienenbaum, Schmetterlingsflieder
  • Duftpflanzen wie Lavendel, Schokoladenblume, Rosen, Lilien, Katzenminze
  • Pflanzen, die nur nachts duften wie Taglilien, Nachtkerze, Ziertabak, Stechapfel, Wunderblume, Mondviole
  • die Äpfel die zur Zeit der Reife einen intensiven Geruch verströmen, sei es als Klar- oder Septemberapfel
  • das Wasser vom Teich oder vom Springbrunnen
  • den Kompost
  • die Erde nach Regen und Gewitter
  • wie das abgefallene Laub mit der Zeit seinen Geruch verändert
  • Haut und Haare, nachdem Sie den ganzen Tag draußen waren
  • selbst aufgebrühten Tee aus Gartengewächsen wie Kamille, Rosmarin, Hagebutten
  • Wie duftet Ihr Lieblingsbaum? Vielleicht wie die Linde im Frühling?
  • Gestalten Sie einen „Dufttunnel“, indem Sie mehrere Rosenbögen hintereinander setzen und sie mit duftenden Kletterpflanzen beranken. Lassen Sie sich vom Duft regelrecht einhüllen

 

Für die Ohren

Rotschwanz Hören Sie

  • Wasser plätschern
  • Vögel singen
  • das Brummen von Hummel und Biene
  • Blätter rauschen
  • Grillen zirpen
  • Vögel fliegen
  • Bambus rascheln
  • Gräser flüstern
  • Motorendröhnen vom Flugzeug, Auto oder Motorrad
  • entfernte Stimmen
  • den Wind, wenn er um Ecken saust oder sanft das Gras liebkost
  • Schmetterlinge lachen

 

Für den Mund

ErdbeerenSchmecken Sie

  • Obst, frisch vom Baum oder Strauch gepflückt, noch warm von der Sonne
  • selbst angebautes Gemüse
  • selbst gezogene Kräuter
  • eigene Beeren
  • den intensiven Geschmack der Wildkräuter im Salat oder Smoothie von Löwenzahn, Giersch oder Gundermann
  • ruhig auch mal die Erde, auf der alles wächst
  • wie unterschiedlich die Luft schmeckt nach einem Gewitterregen, nach einem Sonnentag, vor Morgengrauen
  • den Nebel
  • einen Grashalm, die Blüte vom Hartriegel
  • Regenwasser
  • morgendliche Tautropfen in Frauenmantel, Lotus oder auf dem Acanthus

 

Für die Haut

KatzeSchließen Sie die Augen und fühlen Sie

  • das Gras unter Ihren nackten Füßen
  • wie es sich auf Bodendeckern aus Polsterthymian oder Sternmoos läuft
  • den Morgentau, die Abendfrische, die sanfte Kühle der Erde in der Mittagshitze
  • wie der Wind Ihre Haut streichelt
  • ein Kiesbeet
  • wie Laub sich anfühlt, wenn Sie unter herabhängenden Ästen durch gehen oder wenn Sie sich ein Bett aus Laub formen und darin sanft einnicken
  • wie die wandernde Sonne mal Wärme, mal Schatten auf Ihre Haut wirft
  • wie anders der Wind um die Nase weht, wenn Sie oben im Baum(haus) sitzen
  • wie sich die Blumen anfühlen, wenn Sie sich nicht sehen
  • ob Sie sich orientieren können, wenn Sie mit geschlossenen Augen durch den Garten gehen

In einem Garten für alle Sinne kann es Ihnen gehen wie Novalis:
Wer Schmetterlinge lachen hört, weiß wie Wolken riechen.“

P.S. Die Liste darf um eigene Vorlieben ergänzt werden. Phantasie ist immer gut – sie auszuleben noch besser!

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