La Imperial Feng

Feng Shui · Geokultur · LebensArt

Architektur zum Wohlfühlen

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Haus im Schnee

Wohnkonzept im Zeitgeist: Viel Stein. Wände geben Schutz und erlauben, sich von der Welt zurückzuziehen.

Zeitgeist: Wohnen mit Glas. "Schau"fenster. Wer schaut hinaus, wer schaut hinein. Wie privat ist das Private?

Wohnkonzept im Zeitgeist: Das „Schau“fenster. Wie privat ist das Private?

 

 

 

 

 

 

 

 

Wann macht ein Haus uns glücklich? Was braucht es, um sich daheim zu Hause zu fühlen?

Wer neu baut ist besonders gefordert: Das eigene Wohn- und Wohlgefühl zu erforschen ist nicht immer leicht. Denn Architektur ist stark vom Zeitgeist geprägt und was „in“ ist beeinflusst die Wahrnehmung.

Schließlich ist unsere „Werbe-Kultur“ auf dem Prinzip „Sehen und haben wollen“ aufgebaut. Doch manch eine/r hat am eigenen Leib schon erlebt, dass ein Einrichtungskatalog zwar schön anzusehen ist, doch wenn man selbst drin wohnt die rechte Stimmung so gar nicht aufkommen mag. Was bei Möbeln eine teuere Fehlinvestition sein kann nimmt beim Hausbau schon andere Dimensionen an. Darum macht es Sinn, die eigenen Wohnbedürfnisse losgelöst von der Mode zu betrachten, denn Wohnen und Lebensgefühl sind eng miteinander verzahnt.

Als Feng Shui Beraterin und Geomantin arbeite ich gern mit Architekten wie Stephan Maria Lang, der seine Rolle so definiert: “Der Architekt als intuitiver Partner ist gefordert, das Gefühl für das Wohnen, das jeder in sich trägt, herauszuarbeiten. Er ist gefordert, sich auf die Besonderheit eines jeden Ortes einzulassen und mit der Persönlichkeit des Bauherren zu verbinden.” Denn, „es gibt eine Architektur, die zur Landschaft gehört, und eine andere, die sie zerstört“, stellte der Autor Reinhard Dellbrügge ganz treffend fest.

Wichtig bei der Planung ist außerdem, dass das Bauwerk von einer inneren Harmonie getragen ist, die positiv auf das Wohlgefühl – und damit auf die Gesundheit – der Bewohnerinnen und Bewohner wirkt. Eine gute Atmosphäre wird emotional als positive Raumqualität wahrgenommen und in solchen Räumen hält man sich gern auf, ist inspiriert und kann sich gleichzeitig erholen. Stellen Sie sich einen Raum wie eine dritte Haut vor – dann wissen Sie: Nur wer sich in seiner Haut wohl fühlt kann sich im besten Sinne entfalten.

Stephan Maria Lang setzt einen kurzen Fragenkatalog an den Anfang des Planungsprozesses:

  • Was brauche ich, um mich wohl zu fühlen?
  •  Welche Bedürfnisse beschäftigen mich?
  • Welche Sehnsüchte / Erinnerungen schlummern in mir, die ich in meinem Traumhaus umsetzen möchte?
  • Welche Vorstellungen vom Wohnen habe ich?

Ergänzend noch ein paar praktische Tipps, worauf Sie bei der Planung achten sollten:

  • Rückenschutz. Fassaden aus Glas sind nur dann wirklich angenehm, wenn man nicht gezwungen ist, dauernd mit dem Rücken im Fenster zu sitzen.
  • Stauraum. Offenes Wohnen birgt oft das Dilemma, Schränke, Sidebords oder Kommoden zu stellen, um Dinge zu verstauen. Hier lohnt  sich eine (kritische) „Inventur“, um ein ausgewogenes Verhältnis von Offenheit und Stell-Wänden zu finden.
  • Möblierbarkeit der Räume im OG. In meinen Beratungen habe ich viele (Kinder)Zimmer gesehen, die keinerlei kreative Varianten erlauben, um mal Bett oder Schrank oder Schreibtisch zu tauschen. Ein guter Raum ist eher quadratisch und hat zwei „feste“ Wände (d. h. Wand ohne Tür oder Fenster).

Nicht zu vergessen die Weisheit, die Winston Churchill einst bekundete: „Zuerst formen wir die Häuser, dann formen die Häuser uns.“

 

 

 

 

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