La Imperial Feng

Feng Shui · Geokultur · LebensArt

Haus und Hof gehören ab und an geräuchert

5 Kommentare

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Heute verschenke ich drei Räuchersticks und einen Gürtel aus Artemisia

Räuchern hat Tradition und gehört auch heute noch zu vielen Kulturen. Räuchern ist Hausputz auf feinstofflicher Ebene und jeder weiß, dass Räume nach dem Putzen „irgendwie“ strahlen. Es fühlt sich einfach besser an, heller und schöner. Geräuchert werden kann alles: Haus und Hof, Büros, Menschen, Tiere, Möbel, alles was man neu kauft oder was alt ist. Eben alles, was eine energetische Erfrischung braucht.

Haben Sie schon mal einen Raum betreten, in dem kurz zuvor gestritten wurde? Dann wissen Sie, wie sich „dicke Luft“ anfühlt: die Spannung ist greifbar und im Raum herrscht eine spürbar unangenehme Atmosphäre. Ähnlich dem Unterschied vor und nach einem Gewitter löst sich die Spannung erst, wenn der Sturm losbricht und der Regen reinigt und erfrischt.

Auf derselben Ebene wirkt Räuchern als Reinigungsritual. Es verbessert die ätmosphärische Qualität auf feine Weise. Die Räume wirken anschießend wie von einem Schleier befreit, viel heller und vitaler, anregender und belebender.

Neben den Jahreszeitenfesten zu denen traditionell geräuchert wird (dazu gehören, um nur einige zu nennen, Sommer- und Wintersonnenwende, Frühlings-Tag und Nachtgleiche, Walpurgis, Erntedank und Allerseelen) sollte immer dann geräuchert werden wenn

  • man ein Ritual feiert
  • Räume schwer wirken und wie mit einem Grauschleier überzogen
  • man angespannt oder gestresst ist
  • man sich selbst motivieren und seine Stimmung heben möchte
  • man umzieht (sollten sowohl die alten als auch die neuen Räume geräuchert werden)
  • man mit vielen Menschen zusammen war und das Gefühl hat, dass man sich wieder „sortieren“ möchte (nach einem Fest, einer Messe, einem Kinobesuch, nach Aufenthalt in überfüllten U-Bahnen oder Zügen … )
  • man Energien beseitigen möchte, die andere Menschen hinterlassen haben z. B. nach Besuchen oder in Hotels
  • jemand längere Zeit krank war oder im Haus jemand gestorben ist
  • generell nach Büroschluss oder Seminarende
  • man einfach Lust dazu hat. Denn Räuchern ist ein ganz sinnliches Vergnügen und macht Spaß.

Beim Räuchern soll der Geist der Pflanze von der Materie gelöst werden. Dann kann der Pflanzengeist ungehindert seine Kraft entfalten. Zum Räuchern eignen sich (sehr gute) Räucherstäbchen, getrocknete Pflanzen und Harze. Je nach Absicht kann man aus einer Vielzahl von Pflanzen wählen. Hier Drei im Überblick:

  • Alant: soll antidepressiv, reinigend und keimtötend wirken und den Selbstwert stärken. Es heißt Alant bringe Sonne ins Herz
  • Artemisia / Beifuss: unterstützt Übergangsrituale, stärkt Intuition und Wissssen, hilft beim Loslassen. Artemis ist den Mond- und Liebesgöttinnen geweiht und stärkt daher die Weiblichkeit (siehe auch https://laimperialfeng.wordpress.com/2014/07/07/symbolik-der-pflanzen-beifuss-birne-bambus/
  • Eisenkraut: soll die Aura sympathisch machen (darum soll man sich vor Prüfungen mit Eisenkraut räuchern), es soll diplomatische Fähigkeiten unterstützen und klärend in Räumen wirken, wo viel gestritten wird (z. B. in Rechtsananwaltskanzleien und Gerichtssäälen) und da, wo Geschäfte gemacht werden *

Ich fühle mich gerade zu Artemisia, der Schutz-, Kraft- und Heilpflanze hingezogen. Am Wochenende habe ich geernet und sie gleich verarbeitet. Räuchersticks sind draus geworden und Gürtel, die man um die Hüften tragen und nach einem Sprung über das Feuer verbrennen kann. Wer das nicht mag kann ihn natürlich auch behalten und bei eigenen Ritualen verwenden, denn …

… ich verschenke einen Gürtel. Und drei Räuchersticks.

Gedacht habe ich mir das so: Ihr schreibt mir, ob ihr Gürtel oder Räucherstick haben möchtet und dann entscheiden die Zahlen. Nummer 3 bekommt den Gürtel und Nummer 6, 11 und 18 die Räuchersticks. Auf geht’s … !

 

* mehr und ausführlicher in: Marlies Bader, Räuchern mit heimischen Kräutern

 

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5 Kommentare zu “Haus und Hof gehören ab und an geräuchert

  1. Grüß Gott! Mich würde interessieren wie Sie die Räuchersticks selbst herstellen. Danke

    • Grüß Gott, die Artemisia habe ich in kleinen Büscheln zum Trocknen aufgehängt, danach binde ich sie mit einem Baumwollfaden locker zusammen. Damit sie nach dem Anzünden schön glüht braucht Artemisia genügend Sauerstoff, deshalb binde ich nicht zu fest. Nach dem Räuchern drücke ich sie in Sand aus und achte darauf, dass der Stick innen nicht weiterglüht.

  2. Kurzer Zwischenstand: der Gürtel hat eine neue Besitzerin gefunden und zwei Räucherstick sind auch unterwegs. Damit bleibt noch 1 Räucherstick, der sich gern auf den Weg macht, um Ihre Räume zu klären und zu erfrischen.

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