Susanne Berkenkopf

„Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf." Dies ist ein Blog über Räume, über innere und äußere Räume. Denn ich bin überzeugt, dass jeder Raum in dem wir uns regelmäßig aufhalten, Einfluss auf unser Leben nimmt. Also gebe ich hier Anregungen, wie Wohnräume und Arbeitsplätze energetisch und ästhetisch optimiert werden können. Ich schreibe für Menschen, die in einer wohltuenden Umgebung leben wollen, die innere und äußere Freiräume schätzen, und an ihr Potenzial glauben. Ich schreibe für Menschen, die wie ich, jetzt und auf dieser Erde zum Wohle des Ganzen wirken wollen. Im „echten Leben" biete ich Wohncoaching, Grundrissanalyse und Lebensstilberatung. Meine Werkzeuge sind Imperial Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung. Mehr unter www.feng-shui-und-beratung.de

Über das Warten und die Geduld

6 Kommentare

Die Eule ist für ihre Weisheit bekannt. Sie weiß instinktiv, wann die Zeit zu handeln gekommen ist.

Die Eule ist für ihre Weisheit bekannt. Sie weiß instinktiv, wann die Zeit zu handeln gekommen ist.

Lange Schlange im Supermarkt oder bei der Post, Verspätung des Zuges mit Gefahr den Anschluss zu verpassen, warten auf dies oder das ist nervtötend und treibt den Blutdruck nach oben. Weil es einem die eigene Hilflosigkeit vor Augen führt. Weil man sich Wartend in einer Situation wieder findet die zeigt, wie sehr man von anderen oder von Umständen abhängig ist. Wartend sind einem die Hände gebunden, man kann selbst nichts tun oder beitragen. Das dominierende Gefühl beim Warten ist: Zeit zu verlieren. Und was man beim Warten meist als erstes verliert ist die Geduld.

Geduld dagegen bedeutet gelassen bleiben zu können, zu wissen, dass Dinge Zeit brauchen, um sich zu entwickeln. Und zwar von ganz allein. Nichts muss getan werden, weil alles Lebendige sich in Prozessen entwickelt. Wer geduldig ist, gewinnt Zeit, kann die Zeit für sich arbeiten lassen. Warten schaut nur auf das Ergebnis und damit auf das Ende einer langen Kette. Dabei besteht diese Kette aus einer Reihe von oft unsichtbar verlaufenden Prozessen. Wer nur darauf wartet dass die Blume blüht, verpasst den Prozess des sich Entwickeln, des reif werdens, verpasst den Moment. Wer nicht akzeptiert, was ist, leidet. Wer Geduld hat gibt frei und nimmt trotzdem aktiv an jedem Moment des Geschehens teil – ohne selbst etwas tun zu müssen.

6 Kommentare zu “Über das Warten und die Geduld

  1. Hat dies auf Auf dem Dao-Weg rebloggt.

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  2. Da ich nie ohne Buch und Kamera unterwegs bin, stören mich Wartezeiten nicht im geringsten, da wird halt dann der Lesestoff hervor gekramt, Leute beobachtet – mache ich ungemein gern! – und ab und an laufen mir auch eine situationskomische Szene oder interessante Menschen vor die Linse. 😉

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  3. Stimmt… und manchmal bringt selbst der verpasste Anschlusszug noch nette Dinge mit. Wie ein klasse italienisches Eiscafé, welches wir sonst nicht besucht hätten. Allerdings auch eine Stunde weniger Zeit mit Freunden, die wir eigentlich hätten treffen wollen. Wenn man sich nicht oft sehen kann, wäre das auch wertvoll gewesen. 😉

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  4. Stimmt, wer etwas „verpasst“ bekommt Gelegenheit, etwas Neues zu entdecken. Und – vielleicht warst du deinen Freunden innerlich näher, obwohl du nicht mit ihnen zusammen sein konntest ? 😉

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