Susanne Berkenkopf

„Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf." Dies ist ein Blog über Räume, über innere und äußere Räume. Denn ich bin überzeugt, dass jeder Raum in dem wir uns regelmäßig aufhalten, Einfluss auf unser Leben nimmt. Also gebe ich hier Anregungen, wie Wohnräume und Arbeitsplätze energetisch und ästhetisch optimiert werden können. Ich schreibe für Menschen, die in einer wohltuenden Umgebung leben wollen, die innere und äußere Freiräume schätzen, und an ihr Potenzial glauben. Ich schreibe für Menschen, die wie ich, jetzt und auf dieser Erde zum Wohle des Ganzen wirken wollen. Im „echten Leben" biete ich Wohncoaching, Grundrissanalyse und Lebensstilberatung. Meine Werkzeuge sind Imperial Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung. Mehr unter www.feng-shui-und-beratung.de

Die Sieben Sachen

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Das Geheimnis der Ruhe - die Leere

Das Geheimnis der Ruhe – die Leere

Vor kurzem las ich, dass jeder Mensch etwa 10.000 Dinge besitzt. Zuerst fiel mir das Tao-Te-King ein, da ist ja viel von den zehntausend Dingen die Rede. Dann dachte ich: Wow, ganz schön viel. Und sah mich zu Hause um, und begann zu zählen. Tatsächlich, mit all den Kleinigigkeiten wie Knopfsammlung, Inhalt des Nähkästchens, überzähligem Geschirr im Keller und all den unsortierten Fotos bringe ich es locker auf mehr als 10.000 Dinge.

Dann begann ich zu rechnen: Ein Tag hat 24 Stunden und damit 86.400 Sekunden. Wenn ich meine 10.000 Dinge täglich nur eine Sekunde in die Hand nähme bräuchte ich dafür umgerechnet fast drei Stunden – denn für alle Sachen, die ich besitze, bin ich verantwortlich. Nicht umsonst lernen wir im Feng Shui, dass Qi der Aufmerksamkeit folgt und dass das, was unbeachtet herumliegt sich zum Energieräuber entwickelt. Also wollen alle Sachen regelmäßig gesehen, benutzt, gereinigt und bei Bedarf repariert werden. Ich beschloss, dass das eindeutig zuviel ist, denn soviel Zeit will ich dafür nicht aufbringen. Was tun?

Als Feng Shui Beraterin riet ich mir diesmal selbst und ordnete in drei Kategorien: Was sind echte Lieblingssachen und was würde ich auf eine Reise mitnehmen? Sieben Sachen mehr behalte ich. Alles andere gebe ich weg und mache damit die Bahn frei für wundervolle neue Möglichkeiten.

Dreißig Speichen gehören zu einer Nabe,
doch erst durch das Nichts in der Mitte
kann man sie verwenden;
man formt den Ton zu einem Gefäß,
soch erst durch das Nichts im Innern
kann man es benutzen;
man macht Fenster und Türen für das Haus,
doch erst durch ihr Nichts in den Öffnungen
erhält das Haus seinen Sinn.

Somit entsteht der Gewinn
durch das, was da ist,
erst durch das, was nicht da ist.

aus: Tao Te King [11]

 

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