Susanne Berkenkopf

Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf. Also gibt es bei mir Anregungen, um Wohnräume und Arbeitsplätze zu optimieren. Life Coaching mit Grundriss krönt das Ganze wie die Kirsche das Sahnehäubchen. Hier schreibe ich über das, was ich beruflich und mit wachsender Begeisterung tue: stimmige Einrichtungskonzepte mit energetischer Unterstützung kombinieren. Für Menschen, die ein sinnerfülltes Leben leben und sich dabei entwickeln wollen, die innere und äußere Freiräume schätzen und die an ihr Potenzial glauben. Für Menschen, die jetzt und auf dieser Erde zum Wohle des Ganzen wirken wollen. Meine Werkzeuge sind Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung. Mehr unter www.feng-shui-und-beratung.de

Der japanische Garten

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“ …  der einzige Weg zur Erlangung der Freiheit (ist) die Rückkehr zur Natur  …“ – so lautet das Motto der Gärten, die im Geist der asiatischen Philosophie angelegt werden.

Wesen der japanischen Gartengestaltung ist die zeitlose Harmonie, dargestellt als vollkommene Natur. Japanische Gärten beschränken sich auf das Wesentliche, arbeiten mit Andeutungen und sind insgesamt minimalistisch ausgerichtet. In einem japanischen Garten wird nichts dem Zufall überlassen. Jede Steinsetzung, alle ausgewählten Pflanzen und Bäume, verwendete Accessoires und die Entscheidung, ob mit Wasser oder Kies gestaltet wird – alles unterliegt strengen Formalien. Nicht mal die Farben sind zufällig.

Im japanischen Garten dient jegliche Anordnung nur dem Ziel, zur Ruhe zu kommen. Der Mensch soll sich als das erkennen, was er ist: Ein kleiner Teil der Natur, inmitten eines unendlich großen Universums. Eine Idee, die dem Zen-Buddhismus entliehen ist.

Während der chinesische Garten als ideales Universum konzipiert wird, spiegelt sich der Shintoimus in japanischen Gärten. Diese animistische Religion basiert auf der Annahme, dass sich die Gottheiten in jeglicher Form und vor allem in den Erscheinungen der Natur materialisieren.

Daraus entstand die Naturverehrung und wir dürfen vermuten, dass ursprünglich alles als göttlich angesehen wurde: Pflanzen, Tiere, Berge, Flüsse, Blitz und Donner, Sonne, Wasser, Menschen. Heute noch werden die Götter an rituellen Orten, den Shinto Schreinen, verehrt.

Ein weiteres Leitthema japanischer Gärten ist der Wunsch, einen von der Alltagswelt abgeschlossenen Raum zu schaffen. Gestaltet wird mit der „geliehenen Landschaft“ nach dem Prinzip, dass die Umgebung in Miniaturform im Garten wiedergefunden wird. Das gelingt durch typische Steine oder Pflanzen, die in der Region heimisch sind.

als Hilfsmittel wird dann die äußere Landschaft mittels Sichtachse einbezogen, damit von bestimmten Punkten nicht auszumachen ist, wo der Garten endet. Gschickte Gärtner verstehen es, den Garten durch geschickte Bepflanzung optisch zu vergrößern.

Weitere Bestandteile und Merkmale sind geschwungene Wege, weit auseinanderliegende glatte Trittsteine, steinerne Wasserbecken, die typischen Steinlaternen oder mit Mustern verzierte Kieswege.

Doch die innere Haltung der Achtsamkeit mit der jedes Detail betrachtet und gestaltet wird ist das, was den japanischen Garten ausmacht: Ausgewogenheit und Balance um den Menschen in die Präsenz und damit in die Ruhe zu bringen.

„Willst du das Glück kennen lernen, werde so still, dass du das sich öffnen der Blüte hörst.“ Japanisches Sprichwort

 

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