La Imperial Feng

Feng Shui · Geokultur · LebensArt


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Schattenarbeit mit den 5 Elementen

„Erkenne Dich selbst,“ lautet der weise Rat des Orakels von Delphi. Ein beliebtes Hilfsmittel dazu ist das chinesische Horoskop. Das Wissen wie es um einen steht kann heilende Prozesse initiieren, denn wer das eigene Selbst kennt, erkennt das Gegenüber leichter als ein ebensolches Selbst. Dann kann statt des beliebten Wegs der Projektion die Abzweigung genommen werden, die zu mehr Verständnis, Respekt und Toleranz führt.

Jeder Mensch beherbergt Licht und Schatten                                                Foto © StockSnap pixabay

Wo Licht ist, ist auch Schatten

Der Schatten ist das, was wir nicht so gern an uns mögen und darum am liebsten an andere delegieren. In der Fachsprache heißt das: Projektion. Die Arbeit mit den 5 Elementen ist hervorragend geeignet, sich den eigenen Schatten zu nähern, Licht ins Dunkel zu bringen und sie gewinnbringend in die Persönlichkeit zu integrieren.

Wer seine Anlagen und Talente mit dem Bazi Suanming, so lautet der chinesische Begriff für die 8 Zeichen, aus denen ein Horoskop sich zusammen setzt, erkundet, kann über naturnahe Bilder ganz leicht in das Wesen (s)einer Persönlichkeit eintauchen. Denn dies geht weit hinaus über den Gemeinplatz des: „Ich bin ein Hase, Schaf oder Tiger.“ Die acht Zeichen erzählen etwas über das Zusammenspiel der 5 Elemente (Wasser, Holz, Feuer, Erde, Metall), über ihre Yin oder Yang Prägung, über Unterstützung oder Schwächung durch Umwelt und innere Anlagen und schließlich darüber, welche Persönlichkeit sich aus all dem formt. Und zwar mit all den Lichtern und Schatten, die eben dazu gehören.

Jeder Mensch sieht anders in die Welt – Yang Wasser trifft Yang Erde

Ein Mensch, dessen inneres Zeichen zum Beispiel Yang Wasser ist, wird die Welt ganz anders erleben, als eine Yang Erde. Das Yang Wasser wird von Natur aus ständig in Bewegung und auf der Suche nach Anregung sein, ist taktvoll und verfügt über die Gabe, sich anzupassen. Dieser Typ wird flexibel agieren, um seine Ziele zu erreichen und seine gute Imaginationskraft hilft dabei, jede Art von Hindernis zu umgehen. Die Schwäche dieser Menschen kann darin liegen, dass sie kein gefestigtes Selbstbild haben und darum das, was andere über sie denken, als äußerst wichtig erachten. Dann kann der Wunsch nach Perfektion und Status dominieren und in innere Isolation münden.

Eine Yang Erde dagegen wirkt stabil und belastbar, sie strahlt Zuverlässigkeit aus und gilt allgemein als sehr vertrauenenswürdig. Andere schätzen das Gefühl der Sicherheit, das Yang Erde Typen verströmen, die stehen zu ihrem Wort, gehen beharrlich vor, prüfen alles auf Praktikabilität und sind im Herzen standhaft und treu. Ihre Schattenseite liegt im Zögern und Zaudern, doch haben sie mal eine Entscheidung getroffen dann bleibt’s dabei. Da braucht es meist gewaltige Anstöße von außen um eine Yang Erde, die sich wunderbar eingerichtet hat auf ihrem Standpunkt, zur Veränderung zu bewegen.

 Stellen wir uns diese beiden nun als Paar vor (sei es ein Liebespaar oder im geschäftlichen Ambiente) können wir uns leicht ausmalen, was passieren kann. Es treffen sich der Bedenkenträger und der Visionär. Der eine sichtet die Unterlagen akribisch, prüft nachdenklich auf Machbarkeit, behält seine innersten Bedenken für sich, möchte alles perfekt wissen, bevor die Entscheidung fällt. Der andere, ein geborener Netzwerker und Freigeist, betrachtet die Dinge schnell aus allen Perspektiven und vertraut auf seine Instinkte. Handelt schnell, doch nicht unüberlegt.

Da mag es schwer fallen, Toleranz für die Art des Anderen aufzubringen. Und wenn die beiden – Yang auf Yang – aufeinander krachen, kann es ordentlich rappeln im Karton und viel Porzellan zerschlagen. Besser wäre, den gemeinsamen Boden zu sondieren: Beide haben einen Hang zur Perfektion und wollen unbedingt ihr Ziel erreichen. Das wäre der erste Baustein zum Verständnis. Respekt gesellt sich dazu, wenn das, was am anderen nervt, im eigenen „Keller“, also als der eigene Schatten, besucht wird: Den „Berg“ nervt die Bewegtheit des Ozeans nur solange, bis er sich selbst als überaus emotional und oft nicht rational handelnd akzeptiert. Den „Ozean“ nervt Beständigkeit oder Langsamkeit des „Bergs“ nur solange, bis er sich selbst von (übernommenen) Vorwürfen des Unsteten oder Ineffizienten befreit.

Das Bild für diese Zusammenkunft gliche dem Fels in der Brandung. Da hat jeder seine Rolle und kann in bestimmten Aspekten brillieren. Ist das erkannt, ist der Weg frei.

Über die Brücke des Verständnisses führt der Weg zu Frieden und Gemeinschaft

Schauen wir uns nun ein Chart – also die 8 Zeichen eines Horoskops – genauer an, um mehr über die „innere Zusammensetzung“ eines Menschen zu erfahren. Außer der Tagesdominanten, die bestimmt wie ein Mensch in die Welt schaut, gibt es sieben weitere Zeichen. Wie jemand die Umwelt erfährt und wie er selbst von anderen gesehen wird, liegt in ihrem Zusammenspiel. Auch der Zeitpunkt der Geburt ist wichig: Ist unser Yang Wasser im Winter geboren bekommt er Unterstützung durch die Zeit (Nichts ist so stark wie das, dessen Zeit gekommen ist), ist er dagegen ein Kind des Sommers braucht dieser Mensch mehr Unterstützung von Seiten der Umwelt, um seine Potenziale zu entfalten.

Auch die anderen Elemente wirken mit – Insider kennen den förderlichen oder kontrollierenden Zyklus der 5 Elemente. Gibt es also außer dem Wasser viel Feuer im Chart, kann dies auf Reibung hindeuten oder der Mensch neigt dazu, sich zu verausgaben bei dem Versuch, andere zu kontrollieren. Gibt’s dagegen ein starkes Erdelement kann es sein, dass die Umwelt als kontrollierend erfahren wird. Der Mensch fühlt sich dann wie der einbetonierte Fluss, der in engen Grenzen gehalten oder sogar unterirdisch verrohrt fließen muss. Unzufriedenheit, Krankheit oder Mangel an Selbstvertrauen können die Folge sein.

Begleiten Sie mich auf die spannende Reise zu sich selbst

„Wer sich kennt hat mehr vom Leben“, könnte das Fazit dieses  (wirklich nur kurzen 😉 ) Einblicks in die Welt der 5 Elemente und die Persönlichkeit lauten. Wer sich und seinen Schatten begegnet öffnet die Türen weit, denn wer weniger Kraft aufwendet, seine Schatten zu bändigen oder zu delegieren beschreitet den Weg zum höchsten Potenzial. Gewinnt Verständnis für sich und andere, kann unglückliche oder belastende Partnerschaften unter neuen Aspekten betrachten und inneren Frieden mit sich – und der Welt – machen.

Also schönes Beispiel zum Schluss mag Vera Birkenbihl gelten. Einmal erzählte sie, dass sie jahrelang unter ihrem unermüdlichen Redefluss gelitten habe und dafür in jungen Jahren arg getadelt worden sei. Bis sie erkannt habe, dass die, die ihr den Vorwurf machten, einfach selbst gern erzählten und dass in ihrer vermeintlichen Schwäche ihr größtes Talent lag. Sie wurde daraufhin zur hoch dotierten Vortragsreisenden, die bahnbrechende Erkenntnisse über das lernende Gehirn in die Welt brachte.

In diesem Sinne:
Wo Schatten, da ist garantiert auch Licht!
 Auf dem Erkenntisweg zu mir Selbst : hier können Sie einen Termin mit mir vereinbaren.

 

 

 

 

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Wo das Herz Zuhause ist …

… diesen Ort nennen wir Heimat. Eine Heimat zu haben, sich an einem Ort Zuhause zu fühlen, ist ein großes Glück. Denn nicht immer fühlt man sich da, wo man lebt, auch beheimatet. Gestern bin ich in die wundervollen Fotos des Steve McCurry eingetaucht.

Mit seinen Fotos und Worten webt er Welten, die auf eigene Art genossen werden können. Sich berauschen an Farben und Fremde, oder tief tauchen in die Geheimnisse der Existenz auf dieser Erde. So  lade ich Euch heute ein, Euch vom Zauber des Zuhause der Anderen inspirieren zu lassen. Fremd mag es scheinen, doch wie heißt es so schön: „Fremde sind Freunde, die wir noch nicht kennen.“

Frei nach dem Gedicht von Edgar Guest: „Bis ein Haus ein Zuhause wird braucht es viel Lebenszeit und es geschieht nicht eher, als bis die Seele sich mit allem verbunden hat.“

>> It takes a lot of living to make a house a home
It doesn’t make any difference how rich you get to be
How much your chairs and tables cost, how great your luxury
It isn’t home to you though it be the palace of a king,
Until somehow your soul is wrapped round everything. <<
– Paraphrase of Edgar Guest poem, Home

Finding Home von Steve McCurry


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Weisheit im Tun – Das Element Metall

Buchstabiere Herbst und was kommt raus? METALL.

Fortsetzung der fünfteiligen Reihe
Nichts ist so stark wie das, dessen Zeit gekommen ist.
Teil 4 – Das Element Metall

Die Natur zeigt uns grad, wie’s geht. Standen die Bäumen vor kurzem noch in prächtigem Grün verschiendenster Nuancen, wird nun regelrecht in Farben geschwelgt. Von üppigem Rot, zu leuchtendem Pink, hier warmes Gelb, dort sanftestes Braun – vor allem im Wald werden wir Zeuge einer Vielfalt an Farbe.

Doch das ist auch die Zeit des Abschiednehmens, denn der Rückzug hat schon begonnen. Wennn das Blätterkleid nicht länger die Äste der Bäume verhüllt stehen sie nackt, zeigen sich in wahrer Gestalt und neuer Schönheit. Prächtig stehen sie da, aufrecht vor himmlischer Kulisse. Nur die Blätter auf dem Boden erinnern dann noch an farbenfrohe Zeiten.

Das Sinnbild für diesen Prozess findet sich im Element Metall. Es reduziert sich selbst auf das Wesentliche und hat dabei alles geistig durchdrungen. Das ist das Besondere. Klar liegt auch Melancholie in der Luft, doch die Essenz der Zeit ist Klarheit, So-Sein und aufrechte Präsenz. Wenn alle Hüllen fallen zeig ich, wer ich wirklich bin. Spricht der Baum und tritt aus dem Nebel hervor.

Darum gilt ein Zen-Garten als Sinnbild für das Element Metall: Das menschliche Bewußtsein hat natürliche Prozesse durchdrungen, sie verinnerlicht und sich ganz mit ihnen vereinigt. Ist vorgedrungen zur Essenz und braucht darum keine Ablenkung mehr. Hat Reinheit und das Wesentliche in sich entdeckt. Schwelgt nun im Purismus, still und feierlich.
Der Zen Garten, in dem keine Anordnung zufällig ist, verleiht solcherart Harmonie ihren Ausdruck.

Weitere Assoziationen zum Element Metall

Richtungen: Westen und Nordwesten
Jahreszeit: Herbst
Tageszeit: Nachmittag
Temperatur: kühl, kalt, trocken
Geschmack: scharf
Form: rund
Bewegungsrichtung: nach innen
Farben: weiß, helles grau, metallic ( gold, silber, kupfer, titan )
Besondere Eigenschaft: leitfähig  (= empfangen + weitergeben )
Weitere Assoziationen: Verstand, Bewusstsein,  Ästhetik, Feingeist, Entschlossenheit, Zentrierung, Gerechtigkeitssinn, Schönheit, Reinheit, Organisationstalent, Führungskraft, Disziplin, Hang zur Perfektion, Stille, Melancholie (auch Trauer und Kummer), Kunst, Meditation, Rückzug. Essenz.

Für Raum und Körper heißt das: Jetzt nochmal ordentlich feiern, Freunde einladen, schmausen, in den Farben schwelgen, die Naturgeister beschenken und Dank sagen. Und dann putzen und aufräumen, Körper, Geist und Schreibtisch, zum Beispiel. Angefangenes abschließen, Papierstapel sortieren, Überflüssiges wegwerfen. Alles loslassen, was nicht mehr dazu gehört. Auch das ist Weisheit im Tun 😉  und eine gute Vorbereitung auf die stillen Tage und langen Nächte die nun Einzug halten.

Teil 1 – Frühling heißt vorwärts
Teil 2 – Erde, die Vermittlerin mit dem kühlen Kopf
Teil 3 – Sommer, Sonne, Feuerkraft

 

 

 

 

 


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„Soll ich, oder soll ich nicht ?“ Workshop mit Grundriss

„Soll ich oder soll ich nicht?“ – „Was wäre, wenn … ?“ – „Mach ich dies oder mach ich das …?“ – Wen diese oder ähnliche Fragen umtreiben, bekommt bei meinem nächsten Workshop eine Antwort vom ständigen Begleiter – vom Haus, in dem Sie leben.

Wer achtsam durch’s Leben geht und um die Verbindung zwischen allen Erscheinungen weiß, ertappt sich vielleicht dennoch manchmal bei dem Gedanken, mit dem neuen Haus oder der Wohnung sollen alle Wünsche wahr werden: Wohlbefinden, gute Laune, günstige Geschicke, Gesundheit, gelingende Beziehung, Entspannung, Geld.

Doch ein Haus ist wie ein neuer Freund, der in unser Leben tritt. Nähern wir uns da nicht auch erstmal langsam, gucken, wie der so drauf ist, machen vielleicht kleine Geschenke und sind überhaupt sehr aufmerksam? Anteilnehmend? Neugierig? Weil wir heraus finden wollen: Wer bist du eigentlich?

Mit den Häusern in denen wir leben ist es ähnlich. Doch Hand aufs Herz: Wer hat sich schon wirklich mit dem „Wesen“ des Hauses bekannt gemacht? Den „guten Geist“ von Herzen begrüßt? Ihn eingeladen? Wer hat beim Einzug etwas für das Haus getan, kleine Geschenke gebracht, es geschmückt, besungen und die eigene Freude mit dem Haus geteilt? Doch seien Sie beruhigt: Es ist nie zu spät, mit dem Wohn- und Lebensraum Freundschaft zu schließen. Die wenigsten „guten Geister“ sind nachtragend und freuen sich, auch wenn es Jahre dauert, dass man sie bemerkt.

In diesem Workshop nähern wir uns unserer Behausung nochmal neu, widmen uns „der Seele des Hauses“ und nutzen eine Kombination aus Feng Shui und systemischer Aufstellung, um echte Freundschaft mit dem „Genius loci“ zu schließen. Der Grundriss ist dabei unser Hilfsmittel, denn er „spricht“ in verschlüsselter Form über Anziehung und Resonanz. Jeder Grundriss erzählt, welche Themen durch ihn im Leben der Menschen aktiviert werden.

Mit diesem Wissen ist es leicht zu erkennen, wie Prozesse im Fluss bleiben. Und dann ist die Lösung ganz nah. Wer einen Raum – vielleicht zum ersten Mal – als Wesen wahrnimmt, kann in sein tiefes Wissen eintauchen. Ihn als Freund, als Verbündeten und damit als echten Ratgeber gewinnen.

Egal ob Wohn- oder Arbeitsraum, Haus oder Wohnung, dieser Workshop bietet die Möglichkeit, innere Verbindung zum Raum aufzunehmen, zu vertiefen und in echten Kontakt zu treten.

Wann? Samstag, 30.9.2017 von 11 – 16 Uhr
Wo? Im eos-Institut in Bremen, Schwachhauser Heerstr. 55
Wieviel? 120 Euro, inkl. MwSt.

Jeder Teilnehmer / jeder Teilnehmerin hat die Möglichkeit, ein Anliegen zu klären. Erwünscht ist die Bereitschaft, als Stellvertreter/in für die anderen zu stehen. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Bitte Grundriss im Original oder als eigene Zeichnung mitbringen.

Anmeldung

Susanne Berkenkopf – berkenkopf@raum-innen-aussen.de
oder telefonisch unter 0421 161 69 608

Das Äußere läßt aufs Innere schließen.

Walter von der Vogelweide

 


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Feng Shui im Auto – Wohlfühlen auf kleinstem Raum

Gestern sprachen wir über Autos. Das erhöhte Verkehrsaufkommen. Staus. Während ich mich über den bei Radiosprechern mittlerweile sehr beliebten Begriff des „Zeitverlustes“ mokierte ( wer verliert schon Zeit und kann jemand helfen, sie wiederzufinden ?!), warf Matthias ein, ich könne ja mal über Feng Shui für Autos nachdenken. Das fand ich zuerst ganz absurd – doch wie das so ist, in den absurdesten Ideen liegt immer ein Schatz verborgen.

Landschaft mit Ente ❤ . Foto © Aris Tsitiridis

Feng Shui in kurz würde sich so vorstellen: „Mein Anliegen ist, zu erkennen was IST, um es dann wo nötig so zu gestalten, dass alles durch Verbundenheit zu seiner wahren Größe gelangt.“ Von außen nach innen, von groß nach klein – also von Landschaft zu Haus, von Haus zu Mensch. „Natürliche“ Landschaft finden wir ja kaum noch, wer alte Land- und Stadtkarten zur Hand nimmt, kommt schnell ins Staunen über das Ausmaß der Veränderung. Ein Großteil der Flächen ist mittlerweile „menschgemacht“ und, um das mal ganz offen zu sagen, meist mit wenig Sachverstand und Gespür für das, was IST. ( Auch Straßen und Tunnel würden an dieser Stelle heftig nicken. )

Wie sagt der Bildhauer: „Ich betrachte das Stück Holz solange, bis sich mir zeigt, was drin steckt.“ So sollte es im besten Fall mit allem und allen geschehen. Mit Landschaften, Straßen und Wegen, mit Bebauung und Menschen. Die ja immer „irgendwo“ einziehen, um dort zu leben. Im besten Fall: um dort aufzuleben. Um also auf die Autos zurück zu kommen, wer kennt nicht das beliebte Partyspiel: Also Dein Auto, das müsste ein ….  sein ( bitte selbst ergänzen ). Dies bezieht sich meist auf Form, Image und Assoziation: BMW Fahrer sind …, Citroen fährt nur, wer … , Land Rover ist was für … 😉

Lebensraum Auto

Doch der Innenraum spricht auch ein Wörtchen mit. Alles aus Kunst-Stoff? Oder Leder? Farbe der Polster? Schmutzunempfindlich gemustert? Und wie sieht’s aus mit den persönlichen Ergänzungen? Schnickschnack? Amulette am Rückspiegel? Oder leere Pizzakartons, Coladosen und Zigarettenschachteln im Fußraum? Vielleicht auch Ü-Ei Glücksbringer auf dem Armaturenbrett, Wolldecke oder Schlafsack für den Notfall, genügend Wasserrationen für alle Fälle … ? Und im Kofferraum? Was fährt sonst noch tagaus, tagein mit spazieren? Wir sehen an diesen „Kleinigkeiten“, das Auto ist längst zum Lebens-Raum geworden.

Ja, aufräumen ist immer eine gute Idee. Und je mehr Zeit im Auto gelebt wird, desto stärker wirkt auch dieser Raum auf Geschick, Wohlbefinden und Launen. Den Vorlieben Einzelner sei überlassen, wie Zeit verbracht wird – am Rand bemerkt kann das „Carpe diem“ manchmal auch richtig nerven. Nur: Dass der umgebende Raum dazu beiträgt, was man denkt und wie man sich fühlt, das sollte beachtet werden. Denn aus denken und fühlen folgt Tun. Und Tun formt Charakter und dann Geschick, auch Schicksal genannt. Also ganz wie immer: Was klein beginnt, kann große Folgen haben – und selbst der Innenraum des kleinsten Autos trägt dazu bei.

Wer gerade überlegt, ein Auto zu kaufen und dabei über passende Farben nachdenkt, da kann Feng Shui helfen! Für jeden Menschen gibt es stärkende und schwächende Farben und in dem Raum, der sich so anschmiegt wie der Innenraum eines Autos und in dem wir, dank des erhöhten Verkehrsaufkommens, immer mehr Zeit verbringen, der sollte mit den unterstützenden und wohltuenden Farben ( und Accessoires ) ausgestattet sein. So wird’s dann, wie nebenbei, zur persönlichen Farbtherapie im Auto – wer hätte gedacht, wie leicht es ist, das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden ❤ .

 


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Warum Provisorien so stabil sind

„Eigentlich“ sollte es ja nur vorübergehend sein, doch oft halten Provisorien länger als beabsichtigt. Wer hat nicht schon mal von jemand gehört, der sich „vorübergehend“ in eine Bürogemeinschaft einmietete und nach 12 Jahren feststellt, irgendwie unfreiwillig immer noch dort zu sein? Es gibt auch Paare, die viele Jahre „einfach so“ glücklich zusammenleben. Kurz nach der Hochzeit – niemand versteht’s wirklich – wurde die Ehe dann geschieden. Was könnte dahinter stecken?

Das Provisorium – als würde man vor der Weggabelung verharren

Der Duden beschreibt ein Provisorium als Notlösung; als etwas, womit man sich in Ermangelung eines Besseren behelfen muss. Demzufolge steckt im Kern des Provisoriums eine klare Aussage und Bewertung: Mangels Alternative gerade gut genug, doch Besseres soll kommen – Willkommen in der Warteposition.

Wer’s kennt weiß, Provisorien sind meist überaus nervig. Selbst wenn es sich nur um Kleinigkeiten handelt – ein notdürftig geklebtes Kabel, um den Wackelkontakt zu beheben oder eine im unpassenden Moment verlorene Sicherheitsnadel am Kleid – schon das kann das Faß zum Überlaufen bringen.

Im Grunde fehlt einem Provisorium die klare Entscheidung für etwas. Und genau daraus bezieht es seine Kraft. Sein Nährboden sind Zweifel („Was, wenn die Entscheidung falsch ist?“) und Unsicherheit („Soll ich mich wirklich schon festlegen? Sicher gibt es noch etwas Besseres!“). Doch wer sich im Provisorium einrichtet, verharrt buchstäblich vor der Weggabelung. Auf Dauer wird aus diesem Zustand die kraftlose Schwebe. Dabei ist völlig unwichtig, ob eine Entscheidung „falsch“ oder „richtig“ ist, wichtig ist nur das „Ich habe mich entschieden“. Erst dann ist Ankommen möglich. Erst dann kann die Arbeitsstelle, das Haus oder der Partner wirklich zeigen, was da noch alles drinsteckt – oder eben auch nicht.

Es ist vielleicht nicht schön, wo man sich gerade befindet: Die Wohnung mag zu dunkel sein, das Haus zu klein, die Arbeitsstelle unterhalb der Potenziale und nur der Sicherheit wegen angenommen, dieser Partner besser als keiner …  . Doch wer ehrlich mit sich eine Bilanz zieht merkt: Gar nichts ist gewonnen. Im Gegenteil, mit der Unzufriedenheit wächst die Unsicherheit und es schwindet die Kraft zu handeln. Sätze, die mit „Ich will ja eigentlich …“ beginnen, sind einerseits schwammig anderseits glasklar. Wer sich beim Aussprechen selbst zuhört vernimmt die Botschaft: Ich habe mich nicht entschieden, rede drumrum und bin sicher sehr phantasievoll im „Ausreden“ erfinden. – Vielleicht sollte ich diese Gabe nutzen, ein Buch zu schreiben ? 😉 –

Was hilft, eine Entscheidung zu treffen

  1. Schauen was ist. Am Besten zuerst nur anschauen, ohne gleich zu bewerten.
  2. Sortieren und auflisten. Welche Vorzüge bietet die jetzige Lage, was gefällt, was ist ein fauler Kompromiß, was fehlt?
  3. Ehrlich sein. Bei dem Fehlenden nochmal unterscheiden: Ist es ein als gedankenspielerischer Fluchtweg getarntes Wenn-Dann Spiel? (Kennen wir alle: Wenn ich groß bin, dann schaue ich mir im Fernsehen alle Sendungen an die ich jetzt nicht sehen darf; wenn ich diese Bluse habe, dann werde ich immer gut aussehen; wenn ich erst woanders wohne, dann werde ich endlich glücklich sein usw.) Oder verbirgt sich hier tatsächlich innere Not, ruft eine Sehnsucht? Meldet sich die Seele zu Wort?
  4. Klarheit schaffen. Was braucht es, um ein Entscheidung zu treffen? Braucht es Mut, zu bleiben oder zu gehen? Sind nun viele kleine Schritte dran oder ist es längst Zeit für den einen großen?
  5. Wer sich überfordert fühlt, Hilfe für Entscheidung holen. Freund/in um ein offenes Ohr bitten, Beraterin anrufen, eine Aufstellung zum Thema machen.
  6. Sich 100% auf die Wahl einlassen. Selbst die Entscheidung, es soll so bleiben wie es ist, macht Schluss mit dem Provisorium. Dadurch wird der Weg frei für das Neue.

Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit,
etwas Neues zu beginnen
und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.
– Meister Eckhart –

Dabei muss es nicht immer nur Entweder-Oder sein. In der systemischen Aufstellung kennen wir die Methode des Tetralemmers, das nicht nur Zwei sondern Vier mögliche Wege aufzeigt: Dies oder das oder beides oder keines von beiden. Es kann sehr befreiend sein, sich aus gedanklich festgefahrenen Varianten zu befreien und oft ist viel mehr möglich, als man denkt. Wer da mal reinschnuppern möchte merke sich gleich den Termin für meinen nächsten Workshop: Am 30. September fragen wir wieder den Grundriß 😉 .

Im Raum finden wir Hinweise auf Provisorien und mangelnde Entscheidungskraft übrigens im Nordwesten. Hier ist der Ankerpunkt für Klarheit, Durchsetzungskraft, Verantwortung und Strategie. Und wie immer führen alle Wege durch die Mitte! Denn nur eine starke Mitte kann die Entscheidungen tragen, um sie zum Wohle des Ganzen zu führen.

Wer sich aus seinem Provisorium befreien will oder wen das Gefühl drängt, eine Entscheidung nicht länger aufzuschieben: Schreiben Sie mir. Oder rufen Sie mich an unter  0421 161 69 608. Ich freu mich drauf!

 

 


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Feng Shui und die Scheidungshäuser

Wer es genießt, in einer harmonischen Beziehung zu leben ist gut beraten, auf große und kleine Zeichen zu achten damit das auch so bleibt. Bei manchen Häusern erkennt das geschulte Auge schon von außen: Hier hängt der Haussegen schief. Und weil sich Beziehungsprobleme zu häufen scheinen will ich heute über drei Beispiele aus meiner Beratungspraxis (*) erzählen.

Vorneweg sei hier noch einmal das „Lehnstuhlprinzip“ aufgegriffen welches vor allem im Außen das Spiel dominiert.

Das Lehnstuhlprinzip oder Die 5 Himmlischen Tiere …

 … beschreiben das Prinzip idealer Positionierung. Dazu braucht es hinten Schutz, vorn Bewegungsspielraum und zwei Freunde, die die Seiten im Blick behalten. Das Foto ist zwar nicht ideal, doch kommt dem Prinzip sehr nahe: Nach hinten geschützt, seitlich spielt die Palme den „Drachenfreund“ und das Sofa fängt als „Tiger“ die Energie, nach vorn bleibt Freiraum für den „Phönix“.

Genauso funktioniert’s auch in der Landschaft: Hinten ist die „Schildkröte“ zuständig für Schutz und Rückhalt, rechts repräsentiert der „Drache“ männliche Kraft. Seine Spezialität: Energie und Einflussnahme generieren. Links  der „Tiger“ stellvertretend für weibliche Qualitäten und im besten Fall weniger dominant als der „Drache“ gestaltet. Dennoch ist seine vordringliche Aufgabe, die Aufmerksamkeit auf (hübsche Weise) auf sich zu ziehen. Seine Spezialität: Gelegenheiten blitzschnell erkennen und (die Bewohner unterstützen) sie zu ergreifen. Vorn residiert der „Phönix“. Dieser bevorzugt Freiraum um sein Gefieder zu schütteln und sich zu zeigen, seine Flügel auszubreiten ohne irgendwo anzustoßen. So behält er gleichzeitig einen vorteilhaften Ausblick und erkennt rechtzeitig Chancen, die in eine verheißungsvolle Zukunft führen.

Das Reihenhaus – welches sollen wir nehmen, Schatz?

Reihenhäuser haben’s in sich, denn hier wird das Tiger – Drachenspiel par Excellence gespielt. Ähnliches gilt übrigens für Doppelhäuser. Ein starker Rücken ist in der Regel leicht zu generieren, entweder gibt es schon eine Häuserzeile die diesen Part übernimmt oder durch eine Hecke wird eine starke Schildkröte gepflanzt. Auch der Phönix ist meist gut beheimatet: ein ansprechender Vorgarten, ein geschwungener Weg, ein wenig Freifläche und schon fühlt er sich ganz Zuhause. Problematischer ist es mit der Tiger – Drachenqualität. Vor allem Reihenendhäusern fehlt oft Tiger oder Drache, während der andere durch die angrenzenden Häuser überaus dominant daher kommt. Dies kann sich in der Art der Beziehung spiegeln, in auffällig häufige Abwesenheit ausarten („Mein Mann ist nie zu Hause“ – „Meine Frau ist ständig unterwegs“) oder ein Geühl von Unter- bzw. Überforderung erzeugen.
Und wer ungewollt partnerlos im Reihenendhaus oder Doppelhaus lebt kann über dieses „Schema“ eine Erklärung für die tatsächliche Abwesenheit eines Partners finden. In jedem Fall braucht es hier viel Geschick um für Balance zu sorgen und eine Andockstelle zu schaffen, damit Mann oder Frau auch wirklich ankommen und sich Zuhause fühlen können.

Symbole im Eingang

Die Intention ist lobenswert, die Umsetzung leider nicht gelungen: Hier sollten die Löwen im Eingang für Schutz sorgen.

Stellvertretend stehen sie als Symbol für beide Partner und repräsentieren die weibliche Kraft auf der Tigerseite und die männliche Kraft auf der Drachenseite. Da jedoch beide in eine andere Richtung schauen lag es nahe, dass das Paar sich auseinander lebt. Was auch tatsächlich eintrat, die Löwen waren vielleicht ein Jahr auf ihrem Sockel und vom „Paar“ war nicht mehr viel übrig. Als ich gerufen wurde folgte bereits jeder eigenen Interessen und es gab nur noch wenig Gemeinsamkeiten.
Förderlicher wirkt es wenn die gewählten Symbole miteinander in die gleiche Richtung schauen – und zwar nach vorn. Auf diese Weise stehen die Partner Seite an Seite und auch, wenn jeder eigene Entwicklungsschritte geht, bleibt die Verbindung durch gemeinsame Ausrichtung bestehen.

Leben unter einem Dach

Moderne Architektur macht’s möglich – doch manch „schräge“ Konstruktion kann nach hinten losgehen. Hier lebt ein Paar buchstäblich nicht unter einem Dach. Zusätzlich werden durch die Farbwahl rot und weiß die optischen Hälften noch unterstrichen. Nach der Lehre der 5 Elemente erzeugen diese Farben einen Feuer-Metall Clash. Das heißt, hier wird das Zusammenleben spannungsreich (Feuer-Metall erzeugt Reibungsenergie) und dann fällt es vermutlich schwer, einen Konsens zu finden (kein gemeinsames Dach).
Modern hin oder her – förderlich für gelingende Partnerschaft ist noch immer, wenn schon in einem Haus dann auch „unter einem Dach“ zu leben. Und wenn die Fassade vielfarbig sein soll tut es gut, auf einen nährenden Elementezyklus zu achten, der am Besten die im Haus lebenden Menschen unterstützt.

Wer in gleichgeschlechtlicher Partnerschaft lebt ist von diesen Prinzipien übrigens genauso betroffen, auch wenn die Nuancen etwas variieren.

(*) P.S.: Um die Privatsphäre meiner Klienten zu schützen gibt’s heute keine Originalfotos.