La Imperial Feng

Feng Shui Beratung & Coaching


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Feng Shui Beratung nach Hauskauf in Portugal

Gerade zurück von einem spannenden Auftrag. Diesmal war ich in Portugal. Die Auftraggeberin ist eine echte Persönlichkeit. Eine, die sich nicht scheut, ihr Leben immer wieder neu auszurichten und ihren vielseitigen Berufungen zu folgen. Vor allem ist sie Meisterin der klaren Worte.

Mein Auftrag lautete:

Eine Charakterstudie des neuen Hauses erstellen und die Potenziale zur Sprache bringen, die durch das Leben dort geweckt werden.

O-Ton nach der Beratung:

„Ich gebe dir nach dieser Beratung den Auftrag, dich zu zeigen. Das, was du in dieser Beratung für mich und das Haus getan hast, kommt in deinen Veröffentlichungen auch nicht ansatzweise zum Vorschein.

Du hattest mir schon einmal bewiesen, dass du eine Meisterin deines Faches bist – als ich nämlich an meinem letzten Wohnort regelrecht festklebte und trotz aller Bemügungen von dort nicht wegkam. Nach einem einzigen Beratungsgespräch mit dir saß ich sozusagen im Schleudersitz und wurde endlich von dort wegkatapulitert. Für diese Hilfe bin ich dir noch heute dankbar. Die Leute müssen wissen, was genau in einer Beratung mit dir abläuft. Werd‘ endlich konkret und zeig, was du tust!“ Christine Li (O-Ton veröffentlicht mit ausdrücklicher Erlaubnis!)

Ehrlich, ich knabber noch daran, denn ich bin scheu. In meinen Beratungen mag ich brillieren, doch das Gefühl, ich preise mich oder das, was ich „kann“ an, ist mir zutiefst unangenehm.

Doch dem, was ich tue, eine Stimme geben, und zeigen, was eine Beratung meiner Dimension möglich machen kann, ist tatsächlich etwas anderes. Diese Herausforderung nehme ich an.

Danke Christine!

 

 

 


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Eine Übung die hilft, „fremdeln“ zu überwinden

Auf meinen Reisen lerne ich meist schöne neue Orte kennen. Besuche Menschen und Häuser, „gewinne“ Räume für die Bewohner-innen, und stimme beide aufeinander ein, wenn’s mal nicht so läuft. Das ist eine sehr intensive, wunderbare Facette meines Berufs.

Teil der Landschaft sein.                                                          Foto © Guenther Dillingen

Manchmal sind Orte mir anfangs ganz fremd und ich finde überhaupt keinen Zugang. Was mir dann am meisten hilft ist, mit den Vögeln aus den Federn zu kriechen und mich draußen auf den Tag einzustimmen. Wenn noch niemand unterwegs ist gehe ich barfuss durch Gras oder auf Asphalt, folge Wegen und Straßen.

Sobald ich an einem Platz angelangt bin zu dem ich mich hingezogen fühle, mache ich eine kleine Geländeübung. Sie funktioniert sogar an der Autobahnraststätte, ich hab’s probiert.

So geht’s

Mehrmals bewußt atmen, schließlich tief ausatmen. Augen schließen, Füße spüren und einige Atemzüge lang nur auf das atmen achten. Die Augen öffnen und mit „weichem Blick“ schauen, das heißt nichts mehr fokussieren und die Augen auf „Weitwinkel“ stellen.

Nach einer ruhigen, absichtslosen Weile gibt’s einen shift. Die Aufgabe: Sich im Bild sehen und Teil der Landschaft sein. Lauschen. Perspektive wechseln und mit den Wolken alles von oben betrachen.

Diese Übung ist Nektar für den Tag, macht leicht und froh und hilft, ganz und gar anzukommen. Probier’s doch selbst mal aus, ich bin gespannt auf deine Erfahrung!


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Tag 30 Überraschung – … zur Walpurgisnacht

„Heia Walpurgis“,   rufen die Hexen beim Tanz um das Feuer

Die kleine Hexe ließ sich vom Raben Abraxas nicht bange machen, sie ritt in der Nacht auf den Blocksberg. Dort waren die großen Hexen schon alle versammelt. Sie tanzten mit fliegenden Haaren und flatternden Röcken rund um das Hexenfeuer. Es mochten wohl, alles in allem, fünf- bis sechshundert Hexen sein: Berghexen, Waldhexen, Sumpfhexen, Nebelhexen und Wetterhexen, Windhexen, Knusperhexen und Kräuterhexen. Sie wirbelten wild durcheinander und schwangen die Besen. “Walpurgisnacht!” sangen die Hexen, “heia Walpurgisnacht!” Zwischendurch meckerten, krähten und kreischten sie, ließen es donnern und schleuderten Blitze.”
Aus: ‚Die kleine Hexe‘ von Otfried Preußler

Walpurgis, bei den Kelten gefeiert als Beltaine, ist das Fest des Lebens, der Fruchtbarkeit und der Vereinigung. Gefeiert wird zu Ehren der Großen Göttin, die dem Land eine gute Ernte schenken möge. Beltane kennzeichnet das Erwachen der Natur, die helle Zeit bricht nun an. Alle, die den Winter überstanden haben, freuen sich über die wärmende Sonne und feiern ein freizügiges, erotisch-ekstatisches Fest.

„Beltane war das Fest der großen Vermählung oder auch Heiligen Hochzeit, der Götterhochzeit …, der Vermählung von Himmel und Erde. Und im kleineren Maßstab die Vermählung von König und Königin, König und Land. Denn die Königin war immer schon die Repräsentantin des Landes, der Erde und des Volkes. In den germanischen Bereichen ist diese Götterhochzeit überliefert in der Brautwerbung Odins um die Himmelsherrin Freya,“ heißt es in einer sehr ausführlichen Abhandlung bei http://www.jahreskreis.info/files/beltane.html

Wolf Dieter Storl beschreibt die „Hexenfeiertage“ als „Fugen zwischen den Zeitblöcken, (in denen) die Übersinnnlichen, die Wesen der „Anderswelt“, Zugang zu unserer Welt fanden. Besonders an Orten des Übergangs, an Schwellen, auf Brücken, in den Hecken zwischen Ackerland und Ödland, an Wegkreuzungen … konnten sie erscheinen.“*

Wer mag trinkt sich einen Rausch aus Bockbier an, das früher noch mit Bilsenkraut und Sumpfporst angereichert war. Die anderen nutzen als Räucherzutaten (für die Liebe): Hanf, Mohn, Rose, Rosmarin. Wer mit den Pflanzenhelfern abheben und fliegen möchte kann Alraunenwurz, Bilsenkraut, Eibe und Thuja probieren, ist bei Marlies Bader** zu lesen .

Und nun Ihr Lieben, lasst uns ein wundervolles Fest feiern, nichts mehr fragen. Feiern wir uns, herrlich und wunderbar wie wir sind!

*aus: Wolf-Dieter Storl, Pflanzendevas
** in: Marlies Bader, Räuchern mit heimischen Kräutern.


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Tag 30 – Danke!

Nach 30 Tagen Expedition ins räumliche Erleben wäre sicher ein guter Zeitpunkt für ein Fazit.
Doch mir ist heute eher danach, einfach Danke zu sagen – Danke für’s mitmachen, lesen, kommentieren und liken. Und auch für die Bereitschaft, dich auf meine „Feng Shui Sicht“ einzulassen.

 

 

 

 

 

 


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Tag 29 – Wohnen gehört zum System

Wer sich für systemische Arbeit, Familien- oder Organisationsaufstellungen interessiert weiß, dass das Umfeld in die Betrachtungen einbezogen wird. Niemand lebt isoliert, wir sind alle Teil eines Kontextes. Probleme entstehen in der Regel mit dem Kontext, dem Umfeld, den Beziehungen.

Hausgemeinschaft: Charaktervolle Individuen mit eigenem Ausdruck

Das Wohnen wird aus meiner Sicht viel zu selten in diese Betrachtungen einbezogen. Dabei wohnt jede/r  irgendwo, viele haben (mehr oder weniger große) Erwartungen an den Wohn-Raum und jede/r hat Erinnerungen, die hautnah an Räume geknüpft sind. Gleiches gilt natürlich auch für „formellere Begegnungen“ die in Räumen stattfinden, seien es Büros, Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen, Ladengeschäfte, Kanzleien, Praxen, Behörden, Hotels, Restaurants und Fabrikhallen. Alles geschieht im Raum, schrieb ich einmal.

Den Raum als Wesenheit zu betrachten, galt vor einigen Jahren vermutlich noch als „spinnert“. Dabei ist er wie alle Körper ein Hologramm, hat Eingang und Ausgang und ein reges Innenleben. Was im Raum geschieht bestimmen die miteinander agierenden Menschen. So wie Menschen in Sein und Tun durch das was sie einführen beeinflusst werden – Nahrung, Flüssigkeit, Gefühle, Gedanken, Geschichten -, so geht es auch dem Raum.

Jeder Raum hat schon von Anbeginn einen Charakter, ablesbar zum Beispiel an den verschiedenen Hausgesichtern. Welches „Gesicht“ blickt zur Straße, in welchem ist die Eingangstür? Und natürlich entwickelt sich der Charakter auch durch das, was in ihm geschieht: Da wird ein- und ausgeszogen, es wird gestrichen und möbliert, manchmal werden Wände eingerissen oder neu gesetzt. Ähnlich den lustigen Bildgeschichten, in denen Hund und Herrchen/Frauchen irgendwann eine ähnliche Mimik ausbilden, so formt ein Haus mit am Charakter des Menschen. Darum sollte vor jedem Umzug auch den Hausgesichtern entsprechende Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Alte Häuser haben viel gesehen und vermutlich sind sie die besten Kenner der Spezies Mensch überhaupt. Doch obwohl sie Zeuge vieler Prozesse sind, werden viele ohne ein Wort des Abschieds oder Dankes einfach verlassen. Einweihungsfeiern sind allgemein üblich, doch ein kleines Abschiedsfest ist sicher ebenso angebracht. Wer neue Räume bezieht spürt manchmal, dass noch irgendwas im Raum „hängt“, selbst wenn alle äußeren Zeichen der Vornutzer verschwunden sind. Wir spüren das atmosphärisch durch die Haut. Auch ein Haus kann trauern um die, die es „verloren“ hat und sich meist nicht selbst davon befreien. Dazu ist menschliche Hilfestellung nötig.

Darum mein Plädoyer für den achtsamen Umgang mit dem Raum, und die Chance, ihn als Teil einer systemischen Aufstellung zu Wort kommen zu lassen. Räume und Häuser strahlen das aus, was in ihnen geschah und geschieht und jedes System hinterläßt etwas im Raum. Auch wer das Gefühl kennt, nicht weiter zu kommen – oder auch: nicht weg zu kommen – wende sich an den Raum. Manchmal haben Räume den berühmt-berüchtigten „Klammereffekt“, lassen nicht weg, wen sie bei sich behalten, an wessen Leben sie weiter teilhaben wollen.

Klingt spooky? Halb so wild – kein System ist starr und für alles gibt es heilsame Lösungen, zum Wohle aller Beteiligten. ❤


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Tag 28 – ?

„Zwei Dinge ergeben eine Geschichte:
Das Netz und die Luft, die durchs Netz fällt.“
Pablo Neruda

Das ist eine Geschichte, die ich – zugegeben – nicht verstehe. Ich liebe jedes Wort darin, doch die Bedeutung kann ich nicht denken, nur ahnen. Ich bin verwirrt. Auch gut, dahinter steckt ja meist eine Aufforderung, „business as usual“ beiseite zu legen, etwas anders als bisher zu schauen. Neue Erfahrung zulassen, vielleicht guter Nährboden für das, was noch nicht gedacht ist.

Dem werde ich mich heute widmen. Mich mit etwas beschäftigen, das ich nicht verstehe. Manchmal ist es gut sich einzugestehen, nicht auf jede Frage eine Antwort zu haben. Sonst kann man selbst schneller zum Problem werden, als man gucken oder gehen kann. Anstatt zur gewünschten Lösung beizutragen.

Das können auch ganz reale Dinge sein. Der Sinn der bald wirksam werdenden Datenschutzverordnung, zum Beispiel. Ich verstehe ganz und gar nicht, welches Sicherheitsrisiko ich mit meinen Blog und den Kommentaren die jemand dazu schreibt, darstelle. Doch wer von uns nun das Netz oder die Luft ist – vielleicht verstehe ich es morgen besser.

In diesem Sinne überlasse ich dich heute ganz dem, was du nicht verstehst und wünsche dir, dass deine Fragen wie Küsse schmecken * …!!!

° frei nach Carmen Kindl-Beilfuß


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Tag 27 – Sechs Impulse für anregenderes Arbeiten

Manchmal ist es eine besondere Herausforderung, morgens am Arbeitsplatz zu erscheinen. Der kann an diesen Tagen wie ein Käfig erscheinen und die verrinnenden Stunden gleichen verschwendeter Lebenszeit.

Das läßt sich mit einem ansprechenden Umfeld ändern. Darum gibt’s heute Feng Shui Ideen für den Arbeitsplatz der neuen Zeit. Wer alle Sinne in den Arbeitsprozess einbezieht fördert Motivation und Ideenreichtum. Wer Talente, Ideen und Neigungen im Beruf einsetzen kann ist ein Gewinn für das Unternehmen und das Betriebsklima. Zufriedene Mitarbeiter-innen waren zudem schon immer ein Grundstein für’s Umsatzplus.

  • Täglich auf demselben Stuhl mit demselben Ausblick sitzen – und das über Jahre – kann schnell öde werden und zu business-as-usual führen. Selbst Routinearbeiten machen mit etwas Abwechslung mehr Spaß. Wer ab und zu die Aussicht, also den Platz zu wechselt, bekommt eine neue Perspektive und die bringt neue Ideen. Auch Stehtische eignen sich prima für neue Betrachtungsweisen und die entlastete Wirbelsäule freut sich. Stehtische sind auch gut geeignet für Besprechungen nach dem Motto: „Komm auf den Punkt.“
  • Wer mit anderen Ländern arbeitet kann den kulturellen Stil der Geschäftspartner kopieren. Hirnforscher erklärten uns die Sache mit den Spiegelneuronen und der Sympathie – wer sich auf den kulturellen Hintergrund seines Gegenübers einläßt, entwickelt mehr Verständnis für die Kunden und kann leichter Martlücken entdecken. Finde das Landestypische deiner Geschäftspartner und organisiere einen Raum als Teezimmer im japanischen Stil, kopiere die Oppulenz des Orients oder richte einen Wintergarten her, um das Flair Südamerikas ins Büro zu holen.  * Lerne von einer erfolgreichen Werbeagentur Deutschlands
  • Wer im Sportsektor arbeitet kann mit einem zum Business passenden, sportlichen Ambiente punkten. Denkbar wären Trampolin, Tischtennisplatte, Billardtisch oder Miniparcour. Auch HulahupReifen oder Platz für ein Federballspiel bringen die grauen Zellen auf Trab und zaubern Lächeln in ermüdete Gesichter. Die Investition wird sich lohnen, denn Bewegung fördert die Durchblutung des Gehirns und das führt zu frischen, neuen Ideen.
  • Langweilige Kantine? Resopal und Plastikstühle so weit das Auge reicht? Hier helfen gestaltende Varianten, die das Erinnerungszentrum stimulieren und Glückshormon Dopamin stimulieren: Mittagessen wie in einem Garten, vielleicht auf einer Picknickdecke, mit Blick aufs Meer und unter Palmen oder vor einer Almhütte mit Ausblick in grüne Auen und Berge. Dies läßt sich durch PC-Animationen oder perspektivische Wandbilder erreichen, dazu das passende Mobiliar, stimulierenden Duft und Klang nicht vergessen und … fertig.
  • Wer Hängematten für einen Power-Nap zwischendurch anbietet garantiert sich erholte, kooperativere Mitarbeiter/innen – was sonst trägt zum Geschäftserfolg bei?!!
  • Auch eine Schuh-Auszeit kann das Gehirn erfrischen. Wie wär’s mit einem Erlebnisweg beim Gang zur Küche? Hier übernehmen die Füße das Kommando und kommunizieren direkt mit dem Gehirn. Geeignet könnten abwechselnde Bereiche mit Natursteinen, runden Kieseln, Murmeln und Holzbohlen sein. Im Hochsommer kann schon eine Schüssel mit Wasser oder Sand unter dem Schreibtisch den ganzen Körper beleben und neue Impulse geben.

Bei so gestalteten Räume verliert bei manchen sogar die kleine (Zigaretten)pause zwischendurch an Reiz. Denn: Wer raucht, tut etwas. Wer dieselbe Zeit mit Federball oder Hulahup verbringt, tut auch etwas. Die Gefahr, beim verpönten „Nichtstun erwischt“ zu werden, sinkt.

Menschen, die in der Kreativbranche arbeiten bestätigen: Die besten Ideen kommen nicht, wenn man drüber nachgrübelt. Die besten Ideen kommen unverhofft und zwischendurch, nachdem man das Gehirn mit Informationen gefüttert hat und es dann in Ruhe arbeiten läßt. Am Besten, indem man etwas anderes tut. Das passende Ambiente ist dafür ein super Nährboden!

Ich finde inspirierende Ideen für jede Branche, versprochen!  Kontakt gleich hier