La Imperial Feng

Feng Shui · Geokultur · LebensArt


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Hüter der Schatzkammer

See, Auge der Erde.                                                                                                                   Foto © mtajmr

Ich bin verliebt

in blaue Augen,
weil man in ihnen das Meer sehen kann
und den Horizont

in grüne Augen,
weil sich darin die Wiesen spiegeln,
die Auen und Bäume

in braune Augen,
weil sie das Geheimnis der Erde in sich bergen
und ihre Schätze hüten.

Ich bin verliebt.


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Alles geschieht im Raum …

Allgegenwärtig umgibt uns der Raum. Sprachlich unterscheiden wir, ob wir uns im

Zwischenraum, Stauraum, Innenraum, Kühlraum, Wohnraum, Kofferraum, Arbeitsraum,  Großraum, Außenraum, Hubraum, Werkraum, Mittelmeerraum, Heizraum, Seelenraum, Lebensraum, Ballungsraum, Abstellraum, Alpt-raum oder Hohlraum befinden.

Schöner Gehen, entspannter Verweilen – Der Weg ist das Ziel

Während des Lebens entkommen wir dem Raum nie. Selbst wer unter freiem Himmel lebt und arbeitet ist Teil von ihm, ist ihm ausgesetzt, ist umgeben vom Weltraum. Die Erde lebt im Raum des Alls, der Mensch im Wohn- oder Arbeitsraum. Selbst die Zeit bleibt vom Raum nicht verschont, wir denken in Zeiträumen und erforschen die RaumZeit.

Das jeder Raum etwas mit uns macht kann leicht nachvollziehen, wer an den letzten Urlaub denkt. Manche können dort endlich super schlafen, andere gar nicht. Ein Vergleich mit dem eigenen Bett fällt besser oder schlechter aus, bisweilen wird bewußt, dass sich schlafen Zuhause nie so erholsam anfühlt wie woanders. Oder das eigene Bett wird herbei gesehnt und der Aufenthalt kann nicht genossen werden. Und wer kennt nicht die Preisung der „Ortsveränderung“ um auf andere Gedanken zu kommen, sich zu erfrischen und neue Kraft zu tanken?

Der Wechselwirkung zwischen Umgebung und Psyche spürt der Psychologe Colin Ellard in seinem Buch „Psychogeografie“ nach (Danke Heide 🙂 !!!). Auch der Psychologie bleibt nicht verborgen, dass eine Gegend, ein Raum etwas mit uns „macht“, dass ein Aufenthaltsort maßgeblich über das Wohlbefinden entscheidet.

Die Lehre des Feng Shui erforscht den Raum in allen Facetten. Wo und in welcher Himmelsrichtung befindet sich das Grundstück, wie ist das Haus drauf ausgerichtet, wie fließt die Energie außen, innen und ins Haus hinein, welche Einflüsse wirken von oben und von unten und was kann getan werden, um Gleichgewicht und natürliche Ordnung (wieder) herzustellen. Auch wenn diese Beobachtungswissenschaft manchen (noch) suspekt ist, die Wirkung ist nachhaltig und spürbar. Selbst die, die nicht „dran glauben“ sind schließlich fasziniert, wie anders und um wieviel besser es sich Zuhause oder im Büro anfühlen kann und welche positiven Veränderungen sich dadurch im Leben „ergeben“.

Die systemische Beratung arbeitet auch mit der Bedeutung des Raums – einem Raum, in dem das Wesentliche sichtbar werden kann und dabei gänzlich zeitlos bleibt. Hier lösen sich die Grenzen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf und Heilung wird durch Veränderung im Raum herbei geführt. Das Lösen von Verstrickungen macht den Weg frei in bislang im Innern verschlossene Räume (und damit Potenziale), die nun für einen selbst gelebt werden dürfen.

Und weil nach dem Prinzip der Resonanz jeder den Lebens-Raum wählt, der zu einem passt ist kein Wohnort, keine Arbeitsstätte „zufällig“ ausgesucht. So erlaubt ein Blick in den umbauten Raum zu erkennen, welche Potenziale ein Mensch lebt und welche Räume noch verschlossen sind – sehr schön zu sehen an der Analogie sogenannter „Fehlbereiche“, die manche Häuslebauer sogar selbst planen. Dann stellt sich die Frage: Ist es gar nicht dran, dies oder das ins Leben zu rufen oder handelt es sich hier um die „gläserne Decke“, weil nicht darf was andere auch nicht durften …

Welches Mittel zur Heilung von Mensch und Raum schließlich gewählt wird ist eine Frage der Vorliebe, des Könnens und der zur Verfügung stehenden Methoden. Und im Grunde ist es unerheblich ob geomantische, schamanische oder magische Rituale, ob systemische Aufstellungen oder eine Mischung aus allem bestimmt wird – was allein zählt ist, einen gekippten, vernachlässigten, kraftlosen Ort zurück in sein Potenzial zu bringen, damit die Menschen profitieren können.

Ja, und sollte sich dies aufgrund von „Sachzwängen“ als unmöglich erweisen, kann ein Ortswechsel angeraten sein. Manchmal ist ein Umzug tatsächlich die beste Lösung. Wer sich über die nächsten Schritte im Unklaren ist findet hier einen Weg zur Klarheit: Mein Workshop „Frag doch den Grundriss“.

Der nächste Termin ist der 20. Mai 2017, doch auch Einzelarbeit ist möglich.
Eigentlich ist alles möglich – ob man’s nun glaubt oder auch nicht 😉 Telefon 0421 161 69 608

Willkommen Glück – hier geht’s hinein ❤

 

 


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Nächster Workshop „Frag doch den Grundriss“ steht vor der Tür

Ein Grundriss ist eine spannende Angelegenheit. Obwohl er nur aus ein paar Linien auf einem Stück Papier besteht zeigen diese meist schon beim draufschauen, welche Einflüsse sich im Leben bemerkbar machen wollen.

Was erzählt der Grundriss über die Menschen?

In diesem Workshop arbeiten wir mit einer Kombination aus Feng Shui und systemischer Aufstellung und nutzen den Grundrisses als Werkzeug. Denn er „spricht“ in verschlüsselter Form über Anziehungskraft und Resonanz seiner Materie. Er weiß, welche Themen durch ihn im Leben aktiviert werden und kennt die Lösung, wie Prozesse am Besten im Fluss bleiben. Mit Methoden aus der systemischen Aufstellungsarbeit können wir einen Raum als „Wesen“ erkennen und in sein tiefes Wissen eintauchen.

Egal ob Wohn- oder Arbeitsraum, jeder Raum ist ein möglicher Verbündeter im Leben. Der Workshop bietet die Möglichkeit, die Verbindung zum Raum zu vertiefen und mit ihm in echten Kontakt zu treten.

Wann? Samstag, 20.5.2017 von 11 – 16 Uhr
Wo? Im eos-Institut in Bremen, Schwachhauser Heerstr. 55
Wieviel? 120 Euro, inkl. MwSt.

Jeder Teilnehmer / jeder Teilnehmerin hat die Möglichkeit, ein Anliegen zu klären. Erwünscht ist die Bereitschaft, als Stellvertreter/in für die anderen zu stehen. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Bitte Grundriss im Original oder als eigene Zeichnung mitbringen.

Anmeldung

Susanne Berkenkopf – berkenkopf@raum-innen-aussen.de
oder telefonisch unter 0421 161 69 608

Erst prägen wir die Räume,
dann prägen die Räume uns.

frei zitiert nach Winston Churchill


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Alraune, Bilsenkraut, Tollkirsche – Nicht nur Hexen lieben Gift im Garten

In einem echten magischen Garten besitzt jede Pflanze eine eigene Persönlichkeit. Wer auf Ausgewogenheit achtet und den lieblichen Pflanzengeistern das ein oder andere Gegengewicht zur Seite pflanzen möchte, wagt einen Blick über den Zaun und lässt sich vom Pflanzplan der Urhexe Hagazussa inspirieren.
Doch Vorsicht, diese Pflanzen gehören nicht in den Mund und schon gar nicht in Reichweite von Kinderhänden!

Die Alraune – Pflanzengeist in Menschengestalt

Pflanzengeist Alraune. Foto © susannp4

Bis ins späte Mittelalter galt das geheimnisvolle Zauberkraut Alraune als begehrter und mächtiger Talisman für Glück in der Liebe und Reichtum in Hülle und Fülle. Wer sich glücklich schätzen durfte, eine der seltenen Wurzeln zu ergattern war gern bereit, ein kleines Vermögen dafür hinzublättern.

Als typisches Nachtschattengewächs enthält die Alraune giftige Alkaloide und Cumarine. Im Mittelalter wurden Blätter und Früchte als Narkotikum vor Operationen, als Schlaf-, Brech- und Abtreibungsmittel und gegen Schmerzen verwendet. Auch als Aphrodisiakum wird die Alraune in mittelalterlichen Schriften erwähnt.

Damit der Pflanzengeist in Menschengestalt magisch wirkt, gebührt ihm besondere Ehre. Sowohl beim Ausgraben im Herbst, nach dem sich alle Kraft in die Wurzel zurück gezogen hat, als auch bei der späteren Aufbewahrung sind wichtige Details zu beachten. Wer sie ohne passendes Ritual ausgrabe, dem drohe großes Unheil. In den alten Legenden heißt es, man könne durch den Schrei, den die unfreiwillig genommene Wurzel ausstoße, in den Wahnsinn getrieben werden.

Vor der Grabung also unbedingt mit dem Pflanzengeist Kontakt aufnehmen, um den Preis zu erfahren. Schließlich bezahlt die Pflanze mit ihrem Leben und soll später ihre Magie wirken lassen, das mag sie sich schon was kosten lassen. Wer nicht bereit ist den Preis zu zahlen, sollte lieber die Finger von ihr lassen.

Ist das geklärt wird die Wurzel mit großer Vorsicht ausgegraben, sie darf bei diesem Vorgang nicht verletzt werden. Danach sollte sie in Rotwein gebadet und sorgfältig getrocknet werden. Später gehört eine Alraunwurzel in Samt und Seide gekleidet und geschützt aufbewahrt.

Und dann kann’s losgehen mit der Zauberei: Legt man sie auf den Kaminsims soll dies dem Haus Wohlstand und Schutz bescheren, legt man sie neben sich ans Bett wirke sie schützend gegen alle Unbill, die einen im Schlaf ereilen kann. Als Amulett getragen soll die Alraune ihren Liebeszauber entfalten und wer sein Geld neben sie lege, dem soll sie’s gar verdoppeln.

Schwarzes Bilsenkraut – Nachtschattengewächs mit Schweißfußgestank

Der Volksmund kennt sie als Drachenpflanze oder Teufelshoden und wem Name und die gelblichen, mit violetten Adern durchzogenen Blüten nicht unheimlich anmuten, kann eine weitere Zauberpflanze im Garten beheimaten.

Auch das Bilsenkraut ist ein Nachtschattengewächs, enthält sehr stark giftige Alkaloide und man kann sich leicht an ihr vergiften. Doch wie es sich für ein echtes Hexenkraut gehört hat sie auch starke Heilwirkung. So wird Bilsenkraut heute in der Homöopathie bei Kitzelhusten, Blasenlähmung und gegen schizoide Zustände verordnet.

Die Kelten verehrten das Bilsenkraut als dem Sonnengott Belenos geweihte Pflanze und die Druiden brauten Bilsenbier, um mit den Göttern zu verkehren (das Kraut wurde übrigens bis 1516 dem Bier beigemischt und angeblich leitet sich der Begriff „Pils“ daraus ab). Orakelpriesterinnen nutzten Bilsenkraut als Bestandteil einer Räuchermischung, um sich in Trance zu versetzen und wie Tollkirsche gehört Bilsenkraut in die Flugsalbe der Hexen.

Durch ihre Gabe, Tore in die Anderswelt zu öffnen gehört es zu den Kräutern, die außersinnliche Wahrnehmungen und Visionen ermöglichen. Geschätzt wurde sie außerdem als Beigabe zum Liebeszauber und als wirksames Mittel für einen Giftmord. Wer sich jedoch nicht auskennt sollte die Finger von ihr lassen und sie aus der Ferne bestaunen.

Belladonna Tollkirsche –Höllenkraut mit wohlklingendem Namen

Strengstens gewarnt wird vor dem Verzehr der schwarz glänzenden Beeren, denn schon die kleinste Menge kann zu Vergiftungen führen. Doch Verständige wissen: Was tötet kann auch heilen, es kommt allein auf die Dosis an. Heute darf Tollkirsche ihre Heilwirkung in Mitteln gegen Epilepsie und Keuchhusten entfalten und in der homöopathischen Heilkunde wird sie bei fiebrigen Erkrankungen verordnet.

Dem Mythos nach wuchs die Tollkirsche im Garten der Hexe Medea. Priesterinnen der römischen Kriegsgöttin Bellona tranken einen Cocktail aus Tollkirschen und anderen Kräutern, bevor sie ihre Göttin um Hilfe baten. Tollkirsche wurde früher für Abtreibung, gegen Tollwut und Gicht und als Aphrodisiakum verwendet.

Der Geist der Tollkirsche soll Depressionen, Psychosen und Geisteskrankheiten vertreiben. In der Asche der verbrannten Pflanze finden sich größere Mengen von Kieselsäure, Magnesium und Kupfer. Dies könne ein Hinweis auf die verborgene „Lichtsehnsucht“ dieser Pflanze sein, die helfen könne, toleranter und verständnisvoller zu werden und die eigenen Schattenseiten anzunehmen, schreibt Stefan Brönnle.

Doch wer in der Walpurgisnacht Ausschau hält nach Hexen, die auf einem Besen durch die Lüfte reiten hat sich hinters Licht führen lassen. In Wahrheit brauten kräuterkundige Frauen aus geheimen Zutaten, zu denen auch die Belladonna gehört, Flugsalben. Die erlauben körperlos und ohne Besen auf weite Reisen zu gehen.

Ihr botanischer Name „Atropa belladonna“ wird übrigens auf die griechische Göttin Atropos, „die Unerbittliche“, zurückgeführt, denn sie ist diejenige, die den Lebensfaden durchschneidet.

 

 


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Das Element Erde – die Vermittlerin mit dem kühlen Kopf

Wer sein Handeln auf die Qualität der Zeit abstimmt, wird vom Leben mit unerwarteten Früchten beschenkt. Nicht nur wird es leichter, „das Leben“ zu leben, sondern unterwegs bleibt genügend Energie, das bisher Erreichte auch zu genießen.

Fortsetzung der fünfteiligen Reihe – Nichts ist so stark wie das, dessen Zeit gekommen ist.
Teil 2 – Das Element Erde

Sattes Gelb kennzeichnet das Element Erde.

Die fünfte Jahreszeit – Das Element Erde

Eingeweihte der chinesischen Wissenschaften kennen 24 Qi – Phasen, die die klimatischen Abschnitte eines Jahres beschreiben. Wer bisher von den vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter ausging bekommt flugs noch eine Fünfte geschenkt: Die Vier-Erde Zeit. Sie bezeichnet den Übergang zwischen den Jahreszeiten.

Wer hat bemerkt, dass wir uns seit dem 19. April schon in einer Vier-Erde Zeit befinden? Dass die Dynamik des Holzes leise abflaute und uns Zeit gab, genauer hinzuspüren? Dass sich nach dem ersten, ungebändigten Tatendrang die Vernunft meldete, aufforderte das Gewesene zu überdenken und eine kleine Atempause einzulegen? Genau richtig, bevor am 6. Mai – jedenfalls dem klimatischen Kalender zufolge 🙂 – die nächste Jahreszeit, der Sommer, beginnt.

Das Element Erde, das ist die Ausgewogene, die, die nichts übel nimmt, die ausgleicht und reguliert. Sicherlich kein Zufall dass die weiseste aller Mütter, die Große Mutter eben, natürlich das Erd-Element darstellt.

Das Element Erde hat viele Erscheinungsformen

Für sich selbst ist Erde einfach die starke Mitte, das Zentrum. Deshalb hat der Buddha einen so dicken Bauch: Er will uns versinnbildlichen, dass er ganz und gar in sich selber ruht.

Als Vermittler ist Erde der Punkt, an dem sich Yin in Yang und Yang in Yin verwandelt. Die Erde ist der Garant dafür, dass dieser Prozess ausgewogen und harmonisch abläuft. Wer das Gefühl kennt, mal ganz verrückt zu sein – sei es über den Wolken zu schweben oder sich tieftraurig in ein Loch verkriechen zu wollen – ist einfach aus der eigenen Mitte gefallen.

Im Körper sitzt das Element Erde in der Mitte, und zwar im Bauch. Sie ist das „gesunde Bauchgefühl“, das oft viel eher und genauer als der Verstand weiß, was gut für uns ist. Hier wohnt die innere Stimme. Und weil die Mitte obendrein alles transformiert, gehört als Organ die Milz dazu. Sie hilft, alles Aufgenommene zu verdauen – nicht nur Nahrung, auch Wissen und Eindrücke wollen verarbeitet werden, bevor wir sie uns „einverleiben“. Wie schön, dass der Bauch „von selbst“ zu unterscheiden weiß, was Wertvoll und was Nutzlos ist und es gleich zur Ausscheidung freigibt. Im Kopf bleibt manch nutzloses Zeugs hängen und belastet das unbeschwerte Gemüt / die ausgewogene Mitte.

Im Körper sind Ernährung und Verdauung vom Erdelement repräsentiert, im Raum ist es die geometrische Mitte. Sie umfasst ca. 15 % eines Grundrisses oder das mittlere Feld des Bagua Rasters. Zusätzlich sind die Himmelsrichtungen Nordosten und Südwesten dem Element Erde zugeordnet.

Als Emotionen die das Element Erde kennzeichnen sind wohl zuerst Fürsorge und Liebe zu nennen, dann das Aufbauen starker Bindungen, Mitgefühl und Empathie, Verständnis, Vertrauen und Entspannung. Wer aus seiner Mitte gefallen ist kann dies leicht an übergroßer Lust auf Süßes erkennen, an zunehmendem Gewicht ohne viel zu essen, unerklärlicher Müdigkeit, innerer Unruhe, auch Unschlüssigkeit und Zaudern, unvernünftige Sammelleidenschaft oder vollgestellte Ecken können Zeichen auf ein geschwächtes Erdelement geben.

Was tun, um das Element Erde zu stärken?

Für den Körper – sich ein Gesundheits- oder Kochbuch zu den 5 Elementen besorgen, z. B. Christine Li – chinesische Medizin für den Alltag oder Barbara Temelie – Das Fünf Elemente Kochbuch.

Für den Raum – den Grundriss hervorziehen, die geometrische Mitte, Nordosten und Südwesten einzeichnen und genau studieren. Was ist da bzw. was ist da nicht? Liegt die Mitte innerhalb der eigenen vier Wände oder außerhalb? Gibt’s da viele Mauern? Ist sie im Flur (also ist da per se viel Bewegung)? Oder findet man da ein unliebsames Abstellkämmerchen, das GästeWC oder eine „Klüngelecke“? Aufräumen und wenn’s nicht besser wird Termin mit der Feng Shui Beraterin machen. Die weiß in solchen Fällen guten Rat zu geben.

Muß nicht alles sofort sein, denn „Eile mit Weile“ könnte ein Motto des Elements Erde lauten. In diesem Jahr gibt’s schließlich noch weitere Vier-Erde Zeiten und zwar vom
21.7. – 7.8. und vom 20.10. – 7.11.2017.

Die letzten Tage hatten also den Sinn, die erregende Dynamik, die mit der Kraft des Holzelements alle Grenzen sprengen wollte, runterzufahren. Nun alles ein bisschen leiser, langsamer und mit Bedacht angehen, Pläne im Kopf nochmal gut durchlüften und uns sanft vorbereiten – bevor dann mit der ekstatischen Kraft des Elementes Feuer die nächste Jahreszeit beginnt.

 


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Wenn’s mal nicht so läuft …

… wie gewünscht hat jeder Mensch eigene Methoden damit umzugehen.

Man kann

  • sich Sorgen machen
  • das „Problem“ analysieren
  • still halten und nichts tun
  • Tee trinken und schlaue Bücher lesen
  • oder alles zusammen – wobei das schon eine Kunst für sich darstellt 🙂 .

Was tut also die Feng Shui Beraterin, wenn’s mal nicht so läuft wie sie es sich wünscht?

Ein aufgeräumter Raum geht Hand in Hand mit einer aufgeräumten Seele

Was war los?

Also mich hemmte eine meterhohe Schreibblockade, ich hatte einfach keine Ideen über was ich hier schreiben könnte, alle Sätze oder Themen klangen gestelzt und ich hockte einige Stunden lustlos vor dem Bildschirm und starrte ins Leere.

Was hab ich getan?

  1. Mich losgesagt vom „Müssen“ – nix muss, alles darf.
  2. Raus in Wald und Garten, nur geschnuppert, herum spaziert und in der Erde gewühlt, neue Beete angelegt, Samen vorgezogen, ein Hochbeet gebaut.
  3. Nach einem guten Weilchen da draußen überlegt, woran es hapern könnte –  braucht mein Arbeitsraum mehr Atmosphäre, frische Farben, eine neue Schreibtischausrichtung oder ein zeitgemäßes Visionboard?
  4. Den rückläufigen Merkur schon im Vorfeld genutzt und innen und außen aufgeräumt und aussortiert. Dabei habe ich dann gleich noch Schlussstriche gezogen unter schädliche / sabotierende Gedanken, das Nachtrauern um verloren gegangene Beziehungen und nicht genutzte Gelegenheiten.
  5. Den Maler bestellt und
  6. mir von den unmöglich-möglichen Möglichkeiten * das Passende ausgesucht. Du darfst raten – was habe ich wohl gewählt?

*
Lass dich fallen.
Lerne Schnecken zu beobachten.
Pflanze unmögliche Gärten.
Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein.
Mache kleine Zeichen, die “Ja” sagen
und verteile sie überall in deinem Haus.
Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.
Freue dich auf Träume.
Weine bei Kinofilmen.
Schaukel so hoch du kannst mit einer Schaukel bei Mondlicht.
Pflege verschiedene Stimmungen.
Verweigere “verantwortlich” zu sein. Tu es aus Liebe.
Mach viele Nickerchen.
Gib Geld weiter. Tu es jetzt. Das Geld wird folgen.
Glaube an Zauberei.
Lache viel.
Bade im Mondlicht.
Träume wilde, phantasievolle Träume.
Zeichne auf die Wände.
Lies jeden Tag.
Stell dir vor, du wärst verzaubert.
Kichere mit Kindern.
Höre alten Leuten zu.
Öffne dich, tauche ein, sei frei.
Segne dich selbst.
Lass die Angst fallen.
Spiele mit allem.
Unterhalte das Kind in dir.
Du bist unschuldig.
Baue eine Burg aus Decken.
Werde nass.
Umarme Bäume.
Schreibe Liebesbriefe.

Joseph Beuys

Na, was meinst Du? Also den unmöglichen Garten habe ich ja schon, darum entschied ich mich dafür, jemand „Gefährlichen“ zum Tee einzuladen. Ich hab’s überlebt, schreibe nun Liebesbriefe (an das Leben natürlich 😉 ) und bin inspirierter denn je. Und worauf wäre Deine Wahl gefallen? Schreib’s mir, ich freu mich drüber!

P.S. Das ist übrigens nicht mein Schreibtisch auf dem Foto, denn ich würde nicht mit dem Rücken zum Geschehen sitzen. Doch mir gefällt der Eindruck, dass nämlich eine aufgeräumte Arbeitsatmosphäre beschwingt und Lust macht, das Beste aus dem zu machen was gerade dran ist!


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Wer sich wohl fühlt in seiner Haut, hat einfach mehr vom Leben

Wie wohltuend, sich in angenehmen Räumen aufzuhalten. Mag auch der individuelle Geschmack verschieden sein, der Effekt ist ähnlich: Der Körper entspannt sich, hochgezogene Schultern sinken, Augen lächeln, die eigene Gesellschaft wird geschätzt und dieses Gefühl bewirkt im Außen entsprechende Resonanz.

Verweilen • Atmen • Auftanken

Mein Körper, mein Tempel

So wie der Körper im Raum, so wohnt die Seele im Körper. Ein schöner Mensch hat seine eigene Ästhetik und definiert sich wenig durch gesellschaftlich vorgegebene Ideale. Aus-Strahlung lautet hier das Zauberwort. Das sichtbare „sich in seiner Haut wohlfühlen“ beschreibt mir diesem Zustand am Treffendsten. Das, was niemand kaufen kann und sich keiner Mode unterwirft.

Das besondere an der Haut: Sie bildet die Grenze von innen nach außen, sie schützt den Innenraum. Alles was „unter die Haut“ geht berührt das Innerste, nimmt Einfluss und formt. Darum ist die Haut so besonders und ihre Sinnlichkeit verlangt nach Achtsamkeit. * Nicht jede Berührung ist angenehm, synthetische Kosmetik verstopft die Poren, Kunstfasern hemmen den natürlichen Reinigungsprozess der Haut, Waschmittelrückstände werden durch die Haut nach innen transportiert und selten ist ein Krimi es wert, das Innerste durch Emotionen aufzuwühlen. Ähnlich der Fassade eines Hauses kann die Haut spiegeln, wer innen wohnt – und die Zeichen der Zeit können sogar attraktiver machen.

Was hat Feng Shui damit zu tun?

Im allgemeinen wird Feng Shui mit „Wind und Wasser“ übersetzt. Dabei ist Feng Shui hauptsächlich eine Lehre des Energieflusses. Wind und Wasser sind ein Teil dieser Energie: Gewässer, Straßen und das im Körper fließende Blut repräsentieren „Wasser“, während „Wind“ zugige Straßenecken, einen erfrischenden Luftzug und den (geatmeten) Sauerstoff beschreibt. Wind und Wasser sind notwendig, um zu leben. Worauf es dann noch ankommt ist das Gleichgewicht. Zuviel oder zuwenig macht Dürre, Überschwemmung, Sturm oder Zerstörung. Auf der Erde wie im Körper.

So könnte man Feng Shui Kundige auch als „Energiebalancierer“ bezeichnen. Da wo gute Energie herrscht gibt es Wohlgefühl. Eine gute Atmosphäre gleicht der Oase in der Wüste: Wo Menschen gern verweilen, Verbindungen knüpfen und sich austauschen. So entstehen Gelegenheiten. Gelegenheiten, die wahr genommen werden wollen. „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben,“ lautet eine Lebenserfahrung Gorbatschows. „Wer Gelegenheiten nicht wahr nimmt, verpasst sie“, füge ich hinzu 😉

Das Herz einer Feng Shui Beratung ist also dazu da, Wohn- oder Arbeitsraum durch Balance in die sprichwörtliche Oase zu verwandeln, um das Wesen (von Raum und Mensch) zum Strahlen zu bringen. Ein Haus lebt in der Landschaft, ein Körper lebt im Raum. Alles wirkt von außen nach innen und dann wieder von innen nach außen. Diese Wechselwirkung können wir nutzen: In einem harmonischen Raum kann der Körper aufleben, sich entspannen, sich entfalten, sich wohl fühlen. Wer den Empfehlungen einer Feng Shui Kundigen folgt hat gute Chancen, wacher durchs Leben „zu spazieren“, sich bietende Gelegenheiten zu erkennen und zu nutzen.

*Auch Menschen mit Hautproblemen können von einer Feng Shui Beratung profitieren: Ein individuell erstelltes Chart mit Stellung der Fünf Elemente gibt Auskunft über persönliche Anlagen und ein Blick in den Raum mit Augenmerk auf Westen und Nordwesten können erstaunliche Erfolge bringen. Sprechen Sie mich gerne an!