La Imperial Feng

Feng Shui · Geokultur · LebensArt


2 Kommentare

Feng Shui – The Way of Change

Mitten in den Vorbereitungen – nächsten Samstag, am 1.10. findet unser Chue Style Feng Shui Event in Milano statt.

Zusammen mit Amanda Gallizio aus Italien halte ich einen spannenden Vortrag über Gartendesign mit Feng Shui.

Bambus im Feng Shui Garten

Themen werden sein:

  • Qi – Wie machen wir die Quelle des Qi ausfindig, um es gewinnbringend auf das Grundstück und zur Haustür lenken? Wie sorgen wir durch Gestaltung für eine gesunde, harmonische Balance der Energie?
  • Wir zeigen, wie wir Form von Grundstück und Haus ermitteln – und schauen, was getan werden kann, wenn es zu einem der berüchtigten „Clashes“ kommt
  • Wir zeigen, wie Harmonie aussehen und sich anfühlen kann
    • durch Ausgewogenheit von Yin & Yang
    • durch Balance der Himmlischen Tiere – Schildkröte, Phönix, Drachen, Tiger, Schlange
    • durch Stärken oder Schwächen der Fünf Elemente – Wasser, Holz, Feuer, Erde, Metall
  •  Wir adressieren  Sat Qi, also schädliche Einflüsse von Energie, und was wir tun können, um sie zu neutralisieren
  • Und wir widmen uns – natürlich – dem Wasser. Ob Brunnen, Teich oder Vogeltränke: Was kann Wasser und wo gehört es hin, damit es Gesundheit und Wohlstand fördert? Denn Wasser entfaltet eine so große Kraft, dass es auch für Schaden sorgen kann, wenn der Standort nicht stimmt. Als Berater-innen haben wir schon oft erlebt, wie kraftvoll die Auswirkungen falsch platzierten Wasser sein können: Beeinträchtigte Gesundheit, finanzielle Verluste, Streit und Disharmonie waren dann die Hauptthemen der Beratung.

Weitere Themen in Vorträgen und Kursen: Feng Shui Beratung für Wohnräume und Business – was Feng Shui alles kann; IChing – was steckt da alles drin; BAZI – Chinesisches Horoskop – was läßt sich aus einem persönlichen Horoskop lesen; Face- und PalmReading – was verraten Gesicht und Hand über Charakter und Schicksal; City Planning – mit Führungen durch die Umgebung; Qigong – welche Übungen stärken die Gesundheit … und vieles mehr. Auch persönliche Kurz-Beratungen sind in den entsprechenden Disziplinen möglich.

Treffen wir uns dort? Ich würde mich freuen!!!

Samstag 1.10.2016 – 10 – 19 Uhr
UNICREDIT PAVILLON
P.zza Gae Aulenti, 10 Milano

18 Uhr Vortrag Susanne Berkenkopf & Amanda Gallizio
Garden designing with Feng Shui – Between natural environment and anthropic spaces

Feng Shui – The Way of Change

 

 


9 Kommentare

Die Schwelle im Feng Shui – energetischer Übergang von außen nach innen

Immer wieder fordert uns das Leben auf, über eine Schwelle zu treten – sei es ganz konkret von Außen nach Innen, sei es, dass die Zeit reif ist, innere Schwellen zu überwinden.

Im besten Fall ist damit ein Moment des Innehaltens verbunden – anhalten, atmen, wahrnehmen. Weil ich mich gerade mit dem Thema Schwellen und Schwellenangst beschäftige scheint es mir passend, zumindest die „weltliche“ Art des Übergangs noch einmal ins Blickfeld zu holen.

einladender-eingang

Ein einladender Eingang macht Lust, weiterzugehen und das Innere zu erforschen.         Foto Pixabay

Der Gang über eine Schwelle charakterisiert einen Übertritt zwischen Raum und Zeit. Darum  markiert die Schwelle im Eingang eine wesentliche Stelle im Bauwerk, denn sie ist Übergang und Verbindung zwischen öffentlichem und privatem Raum.

An der Schwelle streifen wir das profane der Alltagswelt ab und tauchen in den privaten, „heiligen“ Raum. Darum legen viele Kulturen Wert darauf, Straßenschuhe vor dem Betreten des inneren Raums auszuziehen, es sollen keine „niederen“ schmutzigen Energien hineingetragen werden.

Früher genoss die Schwelle hohe kulturelle Bedeutung und in Asien ist dieser Übergang noch heute bedeutsam. In China wurden hohe Schwellen gesetzt weil es hieß, dass (unerwünschte) Geister hier nicht drüber steigen können. Natürlich wirkte sie auch funktional als Schutz gegen Tiere und Regenwasser. Doch maßgeblich wurde die Schwelle konzipiert, damit niemand einfach irgendwo reinplatzt sondern den Übergang von außen nach innen bewußt wahrnimmt.

Damit ist immer ein kurzer Auftenhalt im Zwischen-Raum verbunden, in dem man buchstäblich zwischen den Welten schwebt. Das ist heute, wo die Übergänge unserer Hauseingänge oft kurz und schmal sind, kaum mehr vorstellbar. Heute gelangt man eher abrupt vom öffentlichen in den privaten Raum, der Gang durch die Tür wird kaum mehr wahrgenommen.

Hier ein paar Tipps für gelungene Schwellen und klare Abgrenzung

  • Große Fussmatten. Markieren auch im öffentlichen Hausflur den Beginn des eigenen Bereichs. Vorsicht ist allein bei den Motiven geboten, das Symbol sollte den Geist ausdrücken mit dem Sie die Welt bei sich empfangen möchten.
  • Paarige Türhüter. Das können Blumentöpfe sein, Wächterfiguren oder Laternen – lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf.
  • Ein Türkranz. Das Runde steht für den Kreis des Lebens und was rund ist bietet wenig Angriffsfläche.
  • Ein Schutzsymbol. Das kann die Blume des Lebens sein, ein Glaskristall, wenn Sie wie auf dem Foto einen Glasausschnitt in der Haustür haben, oder die Anschrift der Sternsinger.
  • Führen Sie keine Gespräche zwischen Tür und Angel. Lassen Sie den Besucher entweder hinein oder treten Sie hinaus. Denn zwischen Tür und Angel entsteht kein echter Kontakt und hier geführte Gespräche sind selten konstruktiv.
  • Legen Sie Wert auf einen ansprechenden (und funktionierenden) Türgriff. Er ist sozusagen die Hand des Hauses, hierüber nehmen Sie seinen Charakter sinnlich und be-greifend wahr.
  • Und: Achten Sie darauf, worauf Ihr Blick als Erstes fällt. Und zwar beim Verlassen (außen) und beim Betreten (innen) des Hauses. What yo see is what you get – heißt es ganz und gar treffend.

Wer mehr Inspiration für den eigenen Eingang oder auch für innere Übergänge wünscht spreche mich gern persönlich an unter 0421 161 69 608


Hinterlasse einen Kommentar

Checkliste für die eigene Erfolgsstatistik

Für alle, die Tabellen und Statistiken lieben und mich des öfteren fragen, ob die Wirkung einer Feng Shui Beratung messbar sei, habe ich mir eine Checkliste überlegt, die als Basis für eine eigene Statistik dienen kann. So geht’s:

Machen Sie eine Liste mit allen Bereichen Ihres Lebens, die Ihnen wichtig sind.
Zum Beispiel:

  • Gesundheit (verbessern)
  • Inneren und äußeren Reichtum erleben
  • In einer erfüllenden Partnerschaft leben
  • In einem schönen Zuhause mit lebendigen Räumen leben
  • sich Zuhause entspannen und erholen können
  • gut geschlafen haben und erholt aufwachen
  • den Flow spüren und Kreativität leben
  • Freundschaften pflegen, die auf Vertrauen basieren
  • Kommunikationsfähigkeit (verbessern)
  • Anerkennung im Beruf erfahren
  • Ausdauer bei begonnenen Projekten – bleiben Sie dran?
  • Freude am Gedeihen der Kinder haben
  • Unterstützung von aussen erfahren, befördert werden, hilfreiche Hinweise bekommen
  • Freude an der Arbeit und am Geldverdienen haben
  • Sinnerfüllt(er) leben
  • auch in brenzligen Situationen selbstsicher und gelassen bleiben
  • Beim Aufstehen lächeln und Freude auf den begonnenen Tag spüren
  • Im Betrieb mehr Umsatz und Gewinn erzielen
  • zufriedene Mitarbeiter beschäftigen, die sich einbringen und Freude an der Arbeit haben
  • Zeit finden für Muße, Entspannung, Meditation
  • öfter bewusst Glücksmomente spüren
  • Endlich Zuhause angekommen sein
  • das Gefühl haben, authentisch in allen Lebenslagen agieren zu können

Nun tragen Sie in die Spalte neben Ihrer Auflistung das Datum Ihrer Bestandsaufnahme ein, vergeben Punkte von Null bis Hundert, wofür  Null = null zufrieden und 100 = überaus zufrieden bedeutet.

Damit haben Sie eine Übersicht, wie erfüllt Sie diesen Aspekt Ihres Lebens wahrnehmen. Im Anschluss können Sie die Liste nach Prioritäten sortieren, denn nicht zu jedem Zeitpunkt  ist alles gleich wichtig. Doch auf diese Weise behalten Sie einen Überblick über alle für Sie bedeutsamen Bereiche Ihres Lebens.

Dann könnten Sie eine Feng Shui Beratung beauftragen um herauszufinden, wo im Raum oder auf dem Grundstück mögliche Ursachen indirekt für Punktabzug sorgen: Denn die Gründe für Unzufriedenheit oder Blockaden finden geschulte Beraterinnen mittels Lageplan oder Grundriss und tatsächlich gibt es (fast) nichts, was über die Analyse eines Grundrisses nicht herausgefunden werden kann. Von ihr werden Sie Empfehlungen erhalten, wo etwas zu tun ist, um den natürlichen Fluss der Energie wieder ins Laufen zu bringen.

Nun setzen Sie die Empfehlungen um, lassen alles in Ruhe wirken und bleiben ruhig. Nur beobachten, ohne etwas erzwingen zu wollen.

Nach einiger Zeit können Sie dann Ihre Tabelle wieder hervorholen, eine neue Spalte falten, das aktuelle Datum eintragen und erneut eine Punktzahl vergeben. Am Besten, ohne die früher ausgefüllte Spalte anzuschauen. Wer erst danach beide Zahlenwerte vergleicht wird staunen. Spannend vor allem zu erkennen, was sich verändert hat.

Denn nicht immer laufen Prozesse linear, deshalb wohl heisst es in der chinesischen Philosophie: Willst du links etwas verändern, beginne rechts. Vielleicht muss erst Punkt c) ins Gleichgewicht gebracht werden, damit Punkt a) zur vollen Blüte reifen kann.

Dann: Freuen Sie sich über alles, was erreicht ist und bleiben Sie im Vertrauen, dass sich die nächsten Schritte ganz natürlich und nach eigener Gesetzmässigkeit entwickeln. Denn schließlich kommt immer die Knospe vor der Frucht, und es gibt es auch keinen Schmetterling, der nicht mal Raupe war.

Möchten Sie zusammen mit mir Ihre Erfolgsstatistik verbessern? Dann rufen Sie mich gern an unter 0421 161 69 608 oder schreiben Sie mir Ihr Anliegen


7 Kommentare

Das einzig Stetige ist der Wandel – Über mich

Räume und die Menschen, die sich ihnen anvertrauen, bilden den Mittelpunkt meiner Arbeit.

Doch auch für mich gilt: Das einzig Stetige ist der Wandel – darum habe ich meinen Schwerpunkt neu ausgerichtet und mein Angebot überarbeitet und erweitert.Feng Shui Garten am Wasser

Nach vielen Jahren Beratungspraxis verstehe ich mich mittlerweile als Prozessbegleiterin. Landschaften, Grundrisse und Räume sind dabei meine Assistenten, denn sie erzählen mir über die Lebenssituation eines Menschen und erlauben Einblick in Potenziale, die genutzt werden oder ungenutzt verkümmern.

Dank einer Zusatzausbildung in systemischer Beratung habe ich ein zusätzliches wirkungsvolles Instrument gewonnen, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten. Die systemische Arbeit erlaubt weitere Blockaden zu erkennen, die sowohl den Menschen als auch die Wohnstatt daran hindern, ihr volles Potenzial zu entfalten und im Leben wirksam zu machen. Die systemische Herangehensweise ermöglicht einen persönlicheren Zugang und ist für alle Menschen geeignet, die an Versöhnung und Auflösung von Verstrickungen interessiert sind. Auch Räume können unter Anhaftungen leiden und darum kann die systemische Arbeit auch im Raum wirksam werden.

Macht ein Raum mutlos, ängstlich oder klein, können die dort lebenden oder arbeitenden Menschen niemals ihr Ur-Eigenes, ihr Bestes, nach Außen bringen. Meine Arbeit trägt dazu bei, dass Räume von innen heraus leuchten und Menschen vitalisieren, damit sie voll Lebensfreude in allen Zellen ihren Weg gehen können. Was mich auszeichnet ist ein Gespür für Zusammenhänge, Einfühlungsvermögen und ein ausgeprägter Sinn für kreative Lösungen.

mein Feng Shui Garten

Mein Lebensweg hat mich vieles gelehrt und meine Erfahrungen sind mir mittlerweile lieb gewordene Schätze. Sie funkeln, weil ich sie nicht länger vor der Welt verberge. Durch meine tief empfundene Heimatlosigkeit in jungen Jahren habe ich eine Heimat in mir gefunden. Und schließlich erkannt, dass meine unbestimmte Sehnsucht nach „Zuhause“, gepaart mit meinem Gespür für Räume, eine Berufung darstellt, die mich zu meinem Beruf führte:

Mit Räumen und Menschen zu arbeiten. Mit dem ganz Großen und dem ganz Kleinen. Mit dem äußeren Zuhause und dem inneren Zuhause. Heimat, Zuhause, hier, jetzt, überall. Die Erde als mein und unser aller großes Zuhause erleben und mich dem Heilemachen widmen – ob Innenräume, Außenräume, Zwischenräume, Zeiträume spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, was gerade dran ist und in Verbindung zum Menschen geschehen will.

Mein Leben und meine Arbeit haben sich auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben. Diese Art zu arbeiten erlaubt mir, fundiertes Wissen, geschulte Wahrnehmung  und Lebenserfahrung mit meiner Freude an Gestaltung zu verbinden. Bei jeder Beratung erlebe ich neu, wie anders und ganz individuell alle Menschen sind und das ein „Vergleich“ gar keinen Maßstab darstellen kann – das ist oft eine große Erleichterung für meine Auftraggeber-innen und eine Bereicherung für mein Leben.

Heilung bedeutet für mich, den Weg des Herzens zu gehen und zum Wohle des Ganzen zu wirken.

Einzeln und frei wie ein Baum

Leben wie ein Baum, einzeln und frei, und brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht. – Nâzım Hikmet

Sie möchten mir mir arbeiten? Dann informieren Sie sich hier über meine Angebote oder kontakten mich direkt


3 Kommentare

Feng Shui und Home Staging – Sein und Schein

Kürzlich auf einer Netzwerk Veranstaltung. Eine Home Stagerin stellt sich mit den Worten vor:

Verkaufen Sie, dank Home Staging, Ihre Immobilie für einen höheren Preis.

Home Staging basiert auf der „Inszenierung“ eines Wohnraums, um beim Verkauf einen höheren Preis zu erzielen. Sinnliche Reize werden genutzt, um Menschen über die Kanäle des Unbewußten vom Wert einer Immobile zu überzeugen: Kaffeeduft soll Gemütlichkeit suggerieren, warmes Licht einen Wohlfühleffekt erzeugen. Möbel, die in Lagerräumen auf Ihren Einsatz warten, werden herbei geschafft, um für kurze Zeit optisch gut „dazustehen“. Spricht ja nichts dagegen, Wohnräume „aufzuhübschen“ und Vorher-Nachher Fotos lösen einen klaren Aha-Effekt aus.

Doch für nachhaltiges Wohlbefinden bleibt Homestaging vermutlich wirkungslos.

Lieblingsfrühstück am Morgen - vertreibt Kummer und Sorgen

Später sind meine Kunden dann oft die Käufer-innen, die sich auf das Spiel „mehr Schein als Sein“ eingelassen und vertraut haben. Dass das Haus schon passe und der Preis wohl angemessen sei. Geld weg, Immobilie am Hals – so könnte die sachliche Diagnose lauten.

Kann Feng Shui da was richten?

Feng Shui basiert auf der Erkenntnis, dass Mensch und Haus eine Gemeinschaft bilden, die auf stabiler Basis am Besten gedeiht. Die bei der Partnerwahl gern gestellte Frage: „Ja passen wir denn überhaupt zusammen?“, sollte für einen Immbobilienkauf allemal gelten. Manchmal mag ein Haus sehr vielversprechend wirken, doch nicht immer kann es sein Versprechen halten. Manchmal passsen Mensch und Haus einfach nicht zusammen, weil die Lebenspläne und Träume vom Ort nicht unterstützt werden.

Ein Ort zum Wohlfühlen - ein Haus zum liebhaben

Ein Ort zum wohlfühlen – ein Haus zum liebhaben

Eine Feng Shui Analyse kann die Lebenskraft eines Hauses ermessen und das Potenzial, das es in sich trägt. Hat ein Ort kein Qi, keine Lebenskraft, nützt das schönste Außen nichts. Dies vor dem Kauf zu erkennen ist Gold wert.  Denn je älter man wird, desto sorgsamer sollte ein Mensch mit seiner Lebenskraft haushalten und die Batterien (zuhause im Schlaf) aufladen können, um lange tatkräftig und wirkungsvoll zu bleiben. Schwächt das Haus kann ein Mensch das niemals auffangen, dazu ist eine Immobilie einfach zu stark.

Eine Feng Shui Beraterin arbeitet mit Mensch und Ort. Manchmal ist etwas blockiert und muss  frei gelegt werden, manchmal braucht es ein Space Clearing, um die „alten Geister“ die noch in den Wänden sitzen, zu befreien und den guten Geist des Hauses, den Genius Loci, einzuladen. Auch ein Haus muss manchmal erst in sein Potenzial gebracht werden!

Im Grunde simpel, orientiert sich Feng Shui an der Energie eines Ortes, bringt Balance ins Ungleichgewicht, stellt eine „natürliche Ordnung“ wieder her, trägt dazu bei, dass „das gute Leben“ wieder in Fluss kommt, lenkt unterstützende Kräfte ins Haus. Alles, um die Lebenskraft von Haus und Menschen zu erhöhen. Wenn Haus und Mensch gemeinsam gedeihen ist dies ein wundervoller Prozess, der den Menschen befähigt, sich den Gegebenheiten des Lebens vorbehaltlos(er) zu stellen, geschmeidig(er) mit ihnen umzugehen und an ihnen zu wachsen.

Ein Haus das erblüht wirkt langfristig und nachhaltig auf Ausstrahlung, Gesundheit und gutes Gelingen – und diese „Nebenwirkungen“ sind eindeutig erwünscht.

In diesem Sinne – lassen Sie mich wissen, wenn ich nachhaltig etwas für Sie tun kann.

Mein Rat: Vor dem Immobilienkauf  sachkundige (Feng Shui) Beratung einholen. Damit Sie wissen, woran Sie sind und ob Ihr künftiges Haus Ihre Lebensträume unterstützt.
Und wenn Sie schon gekauft haben und „es“ nicht so läuft wie Sie sich wünschen – auch dann kann eine Beratung vieles auffangen und zum Guten wenden. Versprochen!


2 Kommentare

Turbulente Welt – Stabiles Zuhause

Je turbulenter, unsicherer und gefährlicher es draußen in der Welt zugeht, umso mehr wünschen Menschen sich ein schönes, sicheres Zuhause. Das eigene Umfeld gewinnt zunehmend an Bedeutung, das haben nun auch die Medien entdeckt. Mittlerweile widmen sich viele Kanäle dem Thema Wohnen.

Am  3.8.2016 sendete Deutschland Radio Kultur ein Interview mit Monika Kritzmöller, einer Wohnsoziologin und Gründerin des Forschungs- und Beratungsinstituts „Trends und Positionen“. Der Beitrag kann hier nachgehört oder weiter unten nachgelesen werden.
Deutschland Radio Kultur – Das private Umfeld wird wichtiger

Feng Shui Zuhause

„Das private Umfeld wird wichtiger

Terror, Amok, Attentate – die Welt wird gefährlicher. Dann bleiben wir halt zuhause, sagen sich viele. … Dadurch werden auch Fragen der Gestaltung der Wohnung wichtiger.

„Wenn ich mich zuhause einigeln, zurückziehen will, dann investiere ich da natürlich“, sagt die Wohnsoziologin Monika Kritzmöller … .


Das Interview im Wortlaut:

Dieter Kassel: Wenn man glaubt, die Welt um einen herum werde immer bedrohlicher, die Gefahren durch Krieg und Terror rückten immer näher, dann bleibt man gern zu Hause, sucht Schutz in der eigenen Wohnung. Aber ist es wirklich das Schloss an der Tür, das für Sicherheit und Geborgenheit sorgt, und sind es doch nicht eher die vertrauten Dinge, die uns zu Hause umgeben? Wie wirkt sich deshalb quasi die Weltlage oder zumindest unsere Empfindung dieser Lage auf den Wohnstil aus? Das ist eines der Themen von Monika Kritzmöller, sie ist Sozialwissenschaftlerin und Gründerin des Forschungs- und Beratungsinstituts Trends und Positionen. Schönen guten Morgen, Frau Kritzmöller!

Monika Kritzmöller: Ja, schönen guten Morgen!

Kassel: Wodurch wird denn überhaupt bestimmt, wie sich jemand einrichtet?

Sensible achten mehr auf Formen und Materialien

Kritzmöller: Also, wenn man es jetzt ganz allgemein fasst, von einer, wie ich es nenne, Durchlässigkeit einer Person – was lässt diese Person überhaupt an sich heran, wie viel nimmt die in sich auf, wie viel spürt sie, wie sensibel sie ist –, und wenn diese Sensibilität sehr hoch ist, dann wird diese Person natürlich wesentlich stärker, wesentlich kritischer auf irgendwelche Materialitäten achten, wesentlich genauer auf Formen schauen, während, wenn man so ein bisschen ein dickeres Fell hat, dann ist man da auch weniger, sage ich mal, anfällig dafür, dass man an kleineren Dingen sich aufhält. Und dann kann man es vielleicht auch ein bisschen lässiger angehen oder geht man es ein bisschen wurschtiger an. Das Zweite sind natürlich die Lebensumstände, wie viel bin ich denn unterwegs, möchte ich gern nach draußen gehen, spielt sich mein Leben sehr stark in der Öffentlichkeit ab, suche ich den Rückzug in der Wohnung? Und da ist es natürlich auch klar: Wenn ich mich ja zu Hause einigeln, zurückziehen will, dann investiere ich da natürlich.

zuhause wohnen

Wohnen im eigenen Stil. Mal minimal und still …

Schutzraum Wohnung gewinnt an Bedeutung

Kassel: Wird denn in Zeiten wie diesen, wo es große Unsicherheit gibt – bei vielen Menschen zumindest wird das so empfunden, was die Weltlage angeht, bei manchen auch wirtschaftliche Unsicherheit –, wird da das Wohnen, wird da wirklich dieser Schutzraum wichtiger?

Kritzmöller: Mit Sicherheit. Und gerade auch die greifbaren Dinge. Denn wir leben ja in einer Bilderwelt und all diese Schrecklichkeiten, die uns jeden Tag erreichen, wo man schon fast fürchtet, was passiert heute wieder, das kriegen wir ja medial mit, das kriegen wir über Bilder mit. Zum Glück, sage ich mal, sind wir in der Regel nicht vor Ort und sehen und spüren das live. Wir werden also mit Bildern enorm überfrachtet, was natürlich auch bei positiven Dingen schön sein kann, dass ich sehr viele schöne Dinge auch zeigen kann.

Aber das sind alles Dinge, die nicht wirklich bei mir, nicht wirklich greifbar sind für mich. Während das, was ich auf Armlänger in meiner Wohnumgebung habe, das ist wahr, das ist greifbar. Da weiß ich, das kann ich anfassen und dann das auch verifizieren. Das machen wir ja auch, wenn wir was mit unseren Augen sehen und es nicht glauben, dann wollen wir das berühren. Und diese Berührung, die ist dann noch mal so eine Selbstvergewisserung auch.

Kassel: Das würde aber für mich jetzt bedeuten, dass billige Materialien – Plastik, irgendwelche Dinge, die nur aussehen sollen wie Holz und es gar nicht sind – dann jetzt eher weniger angesagt sind und auch wieder viele natürliche Materialien, die man im wahrsten Sinne des Wortes auch gerne anfasst?

Kritzmöller: Ja, kann ich zu 100 Prozent zustimmen. Man sieht es ja auch im Trend bei der Nahrung: Man fragt wieder viel mehr nach, wo kommt etwas her, was steckt da dahinter? Und diese, sage ich mal, Faking-Industrie, die hat sich eigentlich so schön im Einklang mit dem Konsumenten so nach und nach hochgeschaukelt. Man möchte etwas, was irgend gut aussieht, einen guten Eindruck macht, möchte nicht viel dafür bezahlen, dann bekommt man natürlich das geliefert, was man möchte, what you pay is what you get, und dann freut sich natürlich der Anbieter, der für sehr wenig Substanz dann doch noch eine ordentliche Marge verlangen kann.

Und so hat sich das Ganze langsam so ein bisschen verselbstständigt in eine auch Ungreifbarkeit, auch Undurchlässigkeit, solche Materialien, die sprechen ja nicht wirklich zu einem, die fasst man nicht wirklich gut an, wenn es irgend so ein Plastikfurnier auf einer Tischplatte ist, da ruht man nicht mit den Händen drauf und hat irgendwie das, wenn es auch nur subtile Gefühl ist, das ist irgendwie gut da, da möchte ich bleiben. Und das hat so wie so ein bisschen abgehoben und kommt jetzt – das ist meine Beobachtung – stärker wieder auf den Boden zurück, dass man sagt, man sucht diese Substanz. Voll kriege ich ja meine Wohnung auch mit irgendwelchem Billigkram, aber das ist dann nicht das, was sie auch ein Zuhause macht.

Raumsprache durch Feng Shui

… mal üppig und laut.

Jeder Mensch hat die Einrichtung, die er verdient

Kassel: Nun sagen natürlich viele Leute auch, früher war alles besser. Die Welt war übersichtlicher, die Gefahren waren weiter weg. Wirkt sich das auch insofern auf den Wohnstil aus, dass moderne gar, sogar vielleicht futuristische Einrichtungen im Moment nicht so angesagt sind und eher doch das Traditionelle?

Kritzmöller: Das würde ich jetzt nicht unbedingt so sagen. Wir leben ja in der Gegenwart und auch die Gegenwart hat ihre positiven Seiten, ihre Freiheitsgrade. Aber ich muss natürlich die Gegenwart mit einer Formensprache dann auch belegen, also nicht nur irgendwelche futuristischen Dinge um mich scharen, sondern wirklich auch Formen, die eine Botschaft haben, die Substanz haben auch. Und dann ist das sehr wohl eine Antwort auf gegenwärtige Fragestellungen. Aber das Ganze muss natürlich eine entsprechende Tragfähigkeit auch in der sinnlichen Qualität haben.

Kassel: Wie weit ist denn so eine Wohnung nun wirklich, wie man so schön sagt, das Schaufenster der Persönlichkeit? Wenn Sie jetzt – und das ist erst mal keine Vereinbarung zwischen uns beiden –, aber wenn Sie jetzt in meine Wohnung kämen, würden Sie dann sehen, das ist einer, der ist gerne draußen unterwegs, macht gerne Urlaub, isst und trinkt gerne sehr viel und spricht sehr viel?

Kritzmöller: Das kann ich mit Sicherheit. Ich habe über weite Teile meiner wissenschaftlichen Tätigkeit über Wohnungseinrichtungen geforscht und man hat ja immer so die Dinge, die man – in Anführungszeichen – verdient. Das heißt, wenn ich mich gerne leger hinsetze, dann habe ich auch Sitzmöbel, wo ich mich eben locker hinfläzen kann, wenn ich ein sehr akkurater Mensch bin, dann sind das eher Stühle, die auch eine aufrechte Haltung haben. Die Erinnerungsdinge, die ich um mich schare, die zeigen, ob ich jetzt eher eine sentimentale Seele bin oder doch dann eher distanziert bin, ob ich gerne Dinge aufhebe oder lieber sage, das alte Zeug, das schmeiße ich weg, das belastet mich ja nur. Und so kann man wirklich sehr, sehr viel in Wohnungen ablesen.

Kassel: Und wenn bei mir 80 Prozent der Wohnfläche Gelegenheit zum Kochen und Essen geben, sagt das eine Menge, gebe ich zu. Herzlichen Dank, dass …

Kritzmöller: Das macht Sie mir sympathisch!

Kassel: Die anderen 20 Prozent sind sehr kühl. Das war Monika Kritzmöller, sie ist – ich nenne sie jetzt mal einfach so – Wohnsoziologin und Gründerin des Forschungs- und Beratungsinstituts Trends und Positionen. Und mit ihr haben wir überwiegend ernsthaft darüber geredet, wie die aktuelle Weltlage auch unsere Einrichtungen beeinflusst. Frau Kritzmöller, vielen Dank für das Gespräch!

Kritzmöller: Danke schön, schönen Tag!

Bad zum Wohlfühlen

… und zum Ausklang gern ein Bad zum Wohlfühlen genießen – Foto Fairie Magazin


2 Kommentare

Kurze Anekdote über die Anfänge des Feng Shui

Aktueller Feng Shui Tipp: „ Zeige offen, was Du verstecken willst.“

Unten angefügte Geschichte habe ich ausgewählt, diesen etwas verschlüsselten Rat zu verdeutlichen. Denn wir (zivilisierten) Menschen neigen dazu, dass allzu offensichtliche zu übersehen. Dabei soll nun gar nicht auf die um sich greifende Mode des: Ich schau auf mein Handy Display und weiß wo ich bin, wieviel Uhr es ist und finde vielleicht noch einen Pokemon währenddessen, verwiesen werden, doch sie verdeutlicht den aktuellen Trend. Der klare Blick, das Erfassen dessen, was (um mich herum) geschieht wird seltener.

Schildkröte

Die Schildkröte versinnbildlicht in schamanischen Traditionen Mutter Erde, im Feng Shui verkörpert sie den starken Rücken eines Gebäudes

Wer kennt das: Ich gehe zum Supermarkt, weil ich etwas einkaufen will. Auf dem Weg denke ich über verschiedene Dinge nach – was hat XY heute zu mir gesagt, wann werde ich dies oder das erledigen, wohin geht die nächste Reise u.s.w. – vielleicht höre ich währenddessen Musik und schaue auf mein Display. Wer merkt, was auf der gegenüberliegenden Straßenseite passiert, welche Wolken grad am Himmel ziehen, ob Vögel fliegen und wenn ja in welcher Höhe (denn sie könnten mir zeigen, ob Regen naht oder Sonne bleibt, selbst in der Stadt) ?

Für manch eine/n mag es eine neue Lebensweise begründen: Ich habe ein Ziel und gehe den Weg dorthin. Und während ich gehe denke ich weder an das Ziel, noch an das, was dort geschehen mag, noch an irgendwas anderes. Ich gehe nur und bin ganz da, wo ich gehe. Spüre den Luftzug. Augen geradeaus, so bekommt man die meiste Energie ( „Bodengucker“ neigen gern zur Depression ). Am Anfang mag man abschweifen, doch mit der Zeit, sich selbst zur Ordnung rufend, klappt es immer besser.

„Im 29. Jahrhundert v. Chr. lebte ein Mann mit Namen Fu Xi. Er war ein begabter Architekt. Aber keine Paläste. Er plante gern Gärten und Flüsse.
Es kam eine große Flut. Der Lo-Fluss trat über die Ufer. Fu Xi wanderte viele Tage lang in den Hügeln um den Palast umher. Er zeichnete Karten und markierte, wo Deiche gebaut werden sollten. Als die Flut wieder kam, war der Palast in Sicherheit. Fu Xi wurde sehr berühmt.
Eines Tages, da saß er am Ufer des Lo-Flusses. Er sah den Schildkröten zu, die dort schwammen. Sein Blick fiel auf die Muster der Schildkrötenpanzer. Einer der Panzer hatte ein Feld im oberen Mittelteil mit acht Feldern darum herum. Fu Xi bemerkte etwas. Die Flecken im östlichen, im mittleren und im westlichen Feld ergaben zusammen fünfzehn. Als er die Punkte im Norden, in der Mitte und im Süden zusammenzählte, waren es ebenfalls fünfzehn. Südwest – Mitte – Nordost ergaben auch fünfzehn. Nordwest – Mitte – Südost addierten sich wieder zu fünfzehn.
Dies wurde später bekannt als das neunteilige Magische Quadrat. (heute auch Bagua genannt, S.B.)

Das magische Quadrat

Zahl und Richtung – Das magische Quadrat des Feng Shui

Grashalm, Hauptsache war, dass Fu Xi begriffen hatte: In den Dingen kann eine Ordnung sein. Eine Ordnung, die man nicht sieht, aber die sehr magisch ist. Er wusste um Architektur und er wusste um verborene Magie. Fu Xi wurde zum Begründer von Feng Shui.“ **

Manchmal steht der wichtigste Satz am Ende eines Textes, darum kann es lohnen, auch dort noch einmal nachzuschauen😉
** aus: Der Feng Shui Detektiv von Nury Vittachi / Hervorhebungen von La Imperial Feng

Das Haus - zwischen Himmel und Erde

Haus mit prächtiger Schildkröte ( Rückenschutz ) und vorne Wasser – DIE perfekte Lage aus Feng Shui Sicht